Letzte Nachrichten
Männer-Staffel verpasst Medaille
Die Männer-Staffel hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Nove Mesto die vierte Medaille für den Deutschen Skiverband (DSV) knapp verpasst. Das DSV-Team mit Justus Strelow, Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Benedikt Doll belegte in dem Rennen über 4x7,5 Kilometer nach einer Strafrunde und acht Nachladern den vierten Platz und konnte den erfolgreichen Samstag der Deutschen nicht fortsetzen. Wenige Stunden zuvor hatten die DSV-Frauen Bronze gewonnen.
Selenskyjs Appell in München: Es fehlen Munition und Waffen mit großer Reichweite
Im Krieg gegen Russland fehlen Munition und Waffen mit großer Reichweite - auf der Münchner Sicherheitskonferenz appellierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag einmal mehr an die westlichen Verbündeten, seinem Land mehr Waffen zu liefern. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) richtete diese Forderung insbesondere an die europäischen Partner, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mahnte eine "schnelle" Entscheidung in Washington über weitere Militärhilfen in Milliardenhöhe für die Ukraine an.
Kovac schnauft durch: Wolfsburg bremst BVB aus
Der VfL Wolfsburg hat die Bundesliga-Aufholjagd von Borussia Dortmund erst einmal ausgebremst. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac trotzte dem BVB ein 1:1 (0:1) ab und sendete seinerseits ein Lebenszeichen.
Leverkusen weiter auf Rekord- und Meisterkurs
Bayer Leverkusen bleibt auf Rekord- und Meisterkurs. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso gewann eine Woche nach der Machtdemonstration gegen den FC Bayern auch das knifflige Auswärtsspiel bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim knapp, aber verdient mit 2:1 (1:0).
Orban stellt Zustimmung zu Nato-Beitritt Schwedens noch im Februar in Aussicht
Ungarn könnte dem Nato-Beitritt Schwedens nach Angaben von Regierungschef Viktor Orban Ende Februar zustimmen. "Wir sind auf einem guten Weg, Schwedens Beitritt zur Nato zu Beginn der Frühjahrssitzung des Parlaments zu ratifizieren", sagte Orban am Samstag in einer Rede zur Lage der Nation in Budapest. Das Parlament in Budapest wird voraussichtlich am 26. Februar wieder zusammentreten.
Nach Goldtriumph: Köhler verpasst zweite Medaille
Fünf Tage nach ihrem Goldtriumph über 100 m Schmetterling hat Angelina Köhler bei der Schwimm-WM in Doha eine zweite Medaille verpasst. Die 23 Jahre alte Berlinerin schlug am Samstag auf der halben Distanz in persönlicher Bestzeit von 25,71 Sekunden als Fünfte an und verpasste den deutschen Rekord nur um drei Hundertstel. Zu Bronze fehlten vier Hundertstel.
Gründungsakt auf dem Rhein: Maaßen gründet neue Partei Werteunion
Der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat seine neue Partei unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf einem Schiff auf dem Rhein gegründet. Der offizielle Gründungsakt der Werteunion wurde nach Angaben eines Sprechers am Samstag auf dem Schiff "Godesia" und "in der Nähe der Bundesstadt Bonn auf dem Rhein" vollzogen. "Hans-Georg Maaßen einstimmig zum Parteivorsitzenden gewählt", schrieb er selbst dazu im Kurzbotschaftendienst X.
"Zu viele Fehler": Langenhan in Oberhof wieder geschlagen
Die deutschen Rennrodler haben zum Auftakt des zweiten Weltcup-Wochenendes in Oberhof im Schatten ihrer österreichischen Konkurrenz gestanden. Einsitzer-Weltmeister Max Langenhan (Friedrichroda) musste sich ebenso mit Rang zwei begnügen wie die Doppelsitzer-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee). In den drei Samstag-Rennen gelang lediglich Dajana Eitberger/Saskia Schirmer (Ilmenau/Berchtesgaden) im Frauen-Doppelsitzer durch ihren ersten Weltcupsieg ein Erfolg für die Gastgeber.
Rheinmetall will mit Partner in der Ukraine Artilleriemunition produzieren
Der Rüstungskonzern Rheinmetall will zusammen mit einem Partner vor Ort in der Ukraine Artilleriemunition produzieren. Ein sogenanntes Memorandum of Understanding zur Gründung eines Joint Ventures wurde am Samstag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz unterzeichnet, wie der Düsseldorfer Konzern mitteilte. Das "Ukrainische Kompetenzzentrum für Munition" soll demnach künftig eine sechsstellige Zahl von Geschossen pro Jahr fertigen. Die beiden Partner wollen dafür eine neue Produktionsanlage bauen und künftig gemeinsam betreiben.
Iran stellt zwei neue Luftabwehrsysteme vor
Inmitten der angespannten Situation im Nahen Osten hat der Iran Medienberichten zufolge zwei neue Luftabwehrsysteme präsentiert. "Heute Morgen sind das vom Verteidigungsministerium gebaute Raketenabwehrsystem Arman und das Luftabwehrsystem Asarachsch für geringe Höhen vorgestellt worden", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Samstag. Mit diesen Systemen werde "die Luftverteidigungsfähigkeit der Islamischen Republik Iran erheblich zunehmen", hieß es weiter.
Deutsche Rodler in Oberhof in Österreichs Schatten
Die deutschen Rennrodler haben zum Auftakt des zweiten Weltcup-Wochenendes in Oberhof im Schatten ihrer österreichischen Konkurrenz gestanden. Einsitzer-Weltmeister Max Langenhan (Friedrichroda) musste sich ebenso mit Rang zwei begnügen wie die Doppelsitzer-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee). In den drei Samstag-Rennen gelang lediglich Dajana Eitberger/Saskia Schirmer (Ilmenau/Berchtesgaden) im Frauen-Doppelsitzer durch ihren ersten Weltcupsieg ein Erfolg für die Gastgeber.
Linke in Bremen bestätigt Parteivorsitzende Fischer und Spehr im Amt
Die in Bremen mitregierende Linke wird weiterhin von einer Doppelspitze aus den Parteichefs Anna Fischer und Christoph Spehr geführt. Am Samstag bestätigte ein Parteitag in der Hansestadt die Landesvorsitzenden an der Parteispitze, wie die Partei mitteilte. Gegenkandidatinnen- und -kandidaten gab es nicht.
Litwinenko-Witwe: Nawalnys Tod muss Folgen haben
Nach dem Tod des prominenten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat die Witwe des ermordeten russischen Ex-Spions Alexander Litwinenko von der internationalen Gemeinschaft ein konsequentes Vorgehen gegen die russische Führung gefordert. US-Präsident Joe Biden habe in der Vergangenheit gesagt, es würde verheerende Folgen für Russlands Staatschef Wladimir Putin haben, sollte Nawalny sterben, sagte Marina Litwinenko am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. "Ich will sehen, was das bedeutet, nicht nur Worte", betonte Marina Litwinenko: "Das ist sehr wichtig. Geht von Worten zu Taten über."
Pistorius: Zwei-Prozent-Ziel reicht möglicherweise nicht aus
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechnet für die kommenden Jahre mit einem noch höheren Bedarf an Verteidigungsausgaben als die von den Nato-Mitgliedstaaten beschlossenen zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Er sei "realistisch genug, um zu erkennen, dass dies in den kommenden Jahren möglicherweise nicht ausreichen wird", sagte Pistorius am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dabei gehe es weniger um Zahlen, als darum, "genügend Gelder" zur Verfügung zu haben.
Rund 15.000 Menschen bei Demonstration für Kurdenführer Öcalan in Köln
Tausende Menschen haben am Samstag in Köln für die Freilassung des seit 25 Jahren in der Türkei inhaftierten Anführers der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, demonstriert. Die Organisatoren hätten 15.000 Teilnehmer angemeldet und diese Zahl sei auch annähernd erreicht worden, teilte die Kölner Polizei am Samstag mit. Die Veranstaltung laufe noch, bislang sei alles weitgehend friedlich und nach Plan verlaufen.
DSV-Quartett gewinnt überraschend Staffel-Bronze
Die deutschen Biathletinnen haben den Personalsorgen und Material-Problemen getrotzt und in der WM-Staffel von Nove Mesto überraschend Bronze gewonnen. In Abwesenheit der gesundheitlich angeschlagenen Franziska Preuß belegte das DSV-Quartett mit Einzel-Silbermedaillengewinnerin Janina Hettich-Walz, Selina Grotian, Vanessa Voigt und Sophia Schneider nach neun Nachladern den dritten Platz. Auch bei der Heim-WM in Oberhof hatten die deutschen Frauen auf dem Podest gestanden und Silber gewonnen.
Türkei schließt Goldmine nach Erdrutsch mit neun verschütteten Bergarbeitern
Nachdem bei einem Erdrutsch in einer Goldmine in der Türkei neun Bergarbeiter verschüttet wurden, hat die Regierung die Mine geschlossen. Das türkische Umweltministerium zog am Samstag die "Umweltgenehmigung" zurück, ohne die der Bergbaubetrieb seine Tätigkeit nicht weiter fortsetzen darf. Energieminister Alparslan Bayraktar teilte zudem mit, sechs Manager der Mine seien am Freitagabend festgenommen worden.
Pistorius wirbt für engere Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens ausgesprochen, auch wenn diese "nicht vollständig unsere Standards und Werte" teilten. Deutschland müsse von seinem "hohen Ross runterkommen" und auch seine Komfortzone verlassen, sagte Pistorius am Samstag in seiner auf Englisch gehaltenen Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dazu gehöre auch Zusammenarbeit in der Rüstungspolitik.
Berichte: Grüne stellen sich bei Bezahlkarte für Geflüchtete quer
Die Grünen weigern sich Medienberichten zufolge, die für die flächendeckende Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber vereinbarten Gesetzesanpassungen mitzutragen. Geplante Änderungen beispielsweise am Asylbewerberleistungsgesetz stünden damit wieder zur Disposition, berichtete die Zeitung "Bild" am Samstag unter Berufung auf Koalitionskreise. Die Änderungen hätten demnach kommende Woche im Bundestag verabschiedet werden sollen. Bis Freitagabend habe jedoch ein entsprechender Punkt nicht auf der Tagesordnung für die nächste Sitzungswoche gestanden.
US-Vize-Präsidentin: Ukraine-Hilfe darf kein politischer Spielball sein
US-Vize-Präsidentin Kamala Harris hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Menschen in ihrem Land zu einer "standhaften" Unterstützung der Ukraine aufgefordert. "Wir können keine politischen Spielchen spielen", sagte Harris am Samstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Blick auf das Tauziehen um ein 60 Milliarden Dollar schweres Hilfspaket in Washington. Derlei sollte "keine Rolle" im Kampf gegen Russland spielen, betonte sie.
HSV verpasst Sieg bei Polzin-Debüt - Siege für Kiel und S04
Der Hamburger SV verliert im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter an Boden. Beim Debüt von Trainer Merlin Polzin musste sich der HSV mit einem 2:2 (1:0) beim Abstiegskandidaten Hansa Rostock begnügen und liegt nun schon vier Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz zurück. Diesen festigte Holstein Kiel durch ein 4:0 (2:0) beim SC Paderborn. Schalke 04 verschaffte sich derweil im Abstiegskampf durch ein zähes 1:0 (0:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden etwas Luft.
Nawalny-Team: "Mörder" von Kreml-Kritiker verwischen ihre Spuren
Nach dem plötzlichen Tod des prominenten russischen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny haben dessen Unterstützer den Behörden vorgeworfen, eine Übergabe von dessen Leichnam zu verhindern, um die Spuren seiner "Mörder" zu verwischen. "Es ist offensichtlich, dass die Mörder ihre Spuren verwischen wollen und seinen Leichnam deshalb nicht übergeben und sogar vor seiner Mutter verstecken", erklärte Nawalnys Team am Samstag im Onlinedienst Telegram.
Auch ohne Preuß: DSV-Quartett gewinnt überraschend Staffel-Bronze
Die deutschen Biathletinnen haben den Personalsorgen und Material-Problemen getrotzt und in der WM-Staffel von Nove Mesto überraschend Bronze gewonnen. In Abwesenheit der gesundheitlich angeschlagenen Franziska Preuß belegte das DSV-Quartett mit Einzel-Silbermedaillengewinnerin Janina Hettich-Walz, Selina Grotian, Vanessa Voigt und Sophia Schneider nach neun Nachladern den dritten Platz. Auch bei der Heim-WM in Oberhof hatte die deutschen Frauen auf dem Podest gestanden und Silber gewonnen.
Lauterbach hofft auf Neuauflage von Ampel-Koalition
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hofft auf eine Neuauflage der Ampel-Koalition. "Die Ampel könnte die fortschrittlichste Koalition sein, die es in Deutschland geben kann", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Samstag. Er setze voll auf die zweite Halbzeit der 'Ampel' in der laufenden Legislaturperiode. "So schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass wir eine weitere Wahlperiode als Ampel regieren können."
Maaßen-Partei Werteunion unter Ausschluss der Öffentlichkeit offiziell gegründet
Die neue Partei des ehemaligen Verfassungsschutzchefs Hans-Georg Maaßen ist offiziell gegründet worden. Der Gründungsakt der Partei Werteunion sei am Samstag "in der Nähe der Bundesstadt Bonn auf dem Rhein" vollzogen worden, erklärte ein Parteisprecher. Die Veranstaltung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt - Medienberichten zufolge auf einem Boot bei Bad Godesberg. Ein späterer Parteitag werde "selbstverständlich öffentlich sein", erklärte der Sprecher.
Nawalny-Team: Nawalnys "Mörder" versuchen ihre Spuren zu verwischen
Nach dem Tod des prominenten russischen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny haben dessen Unterstützer den Behörden vorgeworfen, eine Übergabe von dessen Leichnam zu verhindern, um die Spuren seiner "Mörder" zu verwischen. "Es ist offensichtlich, dass die Mörder ihre Spuren verwischen wollen und seinen Leichnam deshalb nicht übergeben und sogar vor seiner Mutter verstecken", erklärte Nawalnys Team am Samtag im Onlinedienst Telegram.
Tausende Regierungsgegner protestieren in Kroatien gegen Korruption
Tausende Menschen haben am Samstag in der kroatischen Hauptstadt Zagreb gegen die Regierung protestiert und die Korruption im Land beklagt. Die von mehreren Oppositionsparteien organisierte Demonstration stand unter dem Motto "Es reicht! Neuwahlen jetzt!". Der Vorsitzende der oppositionellen Sozialdemokraten, Pedja Grbin, forderte ein Ende der "Tyrannei, der Lügen und der Korruption".
Freie Wähler: Aiwanger wirbt für Kooperationsverbot mit AfD
Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat beim Parteitag in Bitburg erneut für ein formelles Kooperationsverbot mit der AfD geworben. Es dürfe nicht passieren, dass "irgendwo ein Wildgewordener, der dann mit dem Namen Freien Wähler (...) mit der AfD in eine Koalition geht", sagte Aiwanger in seiner Parteitagsrede am Samstag. "Dann sind wir deutschlandweit angezündet."
Ukraine zieht sich aus umkämpfter Stadt Awdijiwka zurück - "um Leben zu retten"
Nach monatelangen Kämpfen um die ostukrainische Stadt Awdijiwka hat sich die ukrainische Armee aus der Stadt zurückgezogen. Die Entscheidung sei getroffen worden, "um so viele Leben wie möglich zu retten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Der ukrainische Rückzug aus Awdijiwka ist der größte symbolische Triumph für die russische Armee seit dem Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive im vergangenen Sommer - und ihr bedeutendster Geländegewinn seit der Einnahme der Stadt Bachmut im Mai 2023.
Tischtennis-WM: DTTB-Teams weiter mit weißen Westen
Im Eilzug-Tempo haben die deutschen Tischtennis-Teams bei der WM in Busan auch ihre zweiten Vorrundenbegegnungen gewonnen. Die Männer des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) um Europameister Dang Qiu behielten nach den Turbulenzen um die Absage von Topstar Timo Boll in gerade einmal 63 Minuten beim 3:0 gegen den krassen Außenseiter Saudi-Arabien ihre bislang weiße Weste. Nur zwölf Minuten mehr hatten zuvor die DTTB-Frauen für das mühelosen 3:0 gegen das ebenfalls nur unterklassige Mexiko benötigt.
Nawalnys Team fordert nach dessen Tod Herausgabe des Leichnams
Nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat dessen Team die russischen Behörden zur sofortigen Herausgabe seines Leichnams aufgefordert. "Wir fordern, dass die Leiche von Alexej Nawalny unverzüglich an seine Familie übergeben wird", erklärte Nawalnys Sprecherin Kira Jarmisch am Samstag. Ein Mitarbeiter des Straflagers in der russischen Polarregion habe mitgeteilt, dass sich die sterblichen Überreste in der Stadt Salechard befänden und "von den Ermittlern zu 'Untersuchungen' mitgenommen wurden", hieß es weiter.
Maaßens Werteunion: Parteigründung in Bonn unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Die neue Partei des ehemaligen Verfassungsschutzchefs Hans-Georg Maaßen soll am Samstag in Bonn offiziell gegründet werden. Der Gründungsakt werde am Nachmittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit an einem nicht näher genannten Ort vollzogen, erklärte ein Sprecher der künftigen Partei Werteunion. Medienberichten zufolge ist der Veranstaltungsort ein Boot auf dem Rhein. Ein späterer Parteitag werde "selbstverständlich öffentlich sein", erklärte der Sprecher.