Letzte Nachrichten
Reale Umsätze im Gastgewerbe 2023 noch immer deutlich unter Vorkrisenniveau
Das Gastgewerbe in Deutschland hat im vergangenen Jahr noch nicht wieder an das Vorkrisenniveau anschließen können: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war der reale Umsatz des Gastgewerbes, das Gastronomie und Beherbergungswesen umfasst, im vergangenen Jahr zwar 1,1 Prozent höher als 2022, lag aber noch immer 11,3 Prozent unter dem Umsatz von 2019 vor dem Beginn der Corona-Pandemie.
Pistorius betont "defensiven Auftrag" der Fregatte "Hessen"
Vor dem Start der EU-Mission zum Schutz von Handelsschiffen vor Angriffen der Huthi-Miliz im Jemen hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den "defensiven Auftrag" des Einsatzes betont. Es gehe "nur um Abwehr bei Angriffen von Raketen, Drohnen und anderem", sagte Pistorius im ZDF-"Morgenmagazin" am Dienstag beim Besuch der deutschen Fregatte "Hessen" vor der griechischen Insel Kreta, die an dem Einsatz teilnehmen soll. Angriffe auf das Festland seien nicht geplant.
Verdi sieht "enorme" Streikbereitschaft beim Bodenpersonal der Lufthansa
Nach dem Beginn des Streiks des Lufthansa-Bodenpersonals geht die Gewerkschaft Verdi von einer hohen Beteiligung aus. "Die Streikbereitschaft ist enorm", sagte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky am Dienstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Auch ein Sprecher in Frankfurt am Main sagte, die Gewerkschaft habe den Eindruck, dass es in den Betrieben "nicht viele gibt, die sich nicht daran beteiligen". "Wir würden das insgesamt als Erfolg bezeichnen".
Vor Einsatz am Roten Meer: Pistorius besucht Fregatte "Hessen" vor Kreta
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht am Dienstag die Fregatte "Hessen", die sich am EU-Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen vor Angriffen der Huthi-Miliz aus dem Jemen beteiligen soll. Der Minister wurde am Morgen auf dem Kriegsschiff empfangen, das derzeit vor der griechischen Insel Kreta auf den Beginn seiner Mission wartet. Die Besatzung besteht aus rund 240 Soldatinnen und Soldaten.
Messi rechtfertigt sich nach Hongkong-Ärger
Der Ärger in Hongkong ist noch immer nicht verraucht, jetzt versucht Lionel Messi (36) die Wogen zu glätten. Der Fußball-Weltmeister rechtfertigte in einer Videobotschaft an seine chinesischen Fans den Verzicht auf das Showspiel mit Inter Miami vor zwei Wochen. Seine Entscheidung gegen einen Einsatz habe "keine politischen Gründe" gehabt, sagte Messi auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo.
Draisaitl, Stützle und Seider öffnen die Tür
Die deutschen Eishockey-Stars Leon Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider haben ihren Teams in der NHL den Weg zum Sieg geebnet. Allen drei gelang am Montag das Führungstor, Draisaitl verbuchte beim 6:3 seiner Edmonton Oilers bei den Arizona Coyotes sogar drei Scorerpunkte. Im Schlussdrittel bereitete er zwei Treffer vor. Für Draisaitl war es das 27. Saisontor, für Arizona die zehnte Niederlage in Serie.
Lawrow zu Auftakt von Lateinamerika-Reise in Kuba eingetroffen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Besuch in Kuba die "Hegemonie" der USA und anderer westlicher Länder beklagt. Washington und seine Verbündeten seien darum bemüht, "ihre Hegemonie und ihr Diktat bewahren" und gingen dabei mit "Erpressung, Ultimaten und Drohungen" gegen Länder wie Russland und Kuba vor, sagte Lawrow am Montag bei einem Treffen mit seinen kubanischen Kollegen Bruno Rodríguez in Havanna.
Kroos zu Baumgart-Verpflichtung: "Werde noch HSV-Fan"
Das bevorstehende Engagement von Steffen Baumgart als Trainer des Zweitligisten Hamburger SV hat selbst bei Rio-Weltmeister Toni Kroos für gesteigerte Euphorie gesorgt. "Jetzt werd ich noch zum HSV Fan. Ich fall vom Glauben ab... Alles Gute Baumi", schrieb der Mittelfeldstratege von Real Madrid im Netzwerk "X".
"Unbelasteter" Kind kritisiert "elende Spekulationen"
Geschäftsführer Martin Kind von Zweitligist Hannover 96 hat sich angesichts der "Fadenkreuz-Plakate" mit seinem Konterfei im Stadion unbeeindruckt gezeigt. "Ich nehme das kaum noch zur Kenntnis", sagte der 79-Jährige in der ARD-Sendung "Hart aber fair" am Montagabend: "Der liebe Gott hat mir gute Gene mitgegeben, dass mich das nicht belastet." Gleichwohl seien diese Plakate "nicht akzeptabel".
Neuendorf lobt Hrubesch und hofft auf Paris-Start
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Frauen-Interimsbundestrainer Horst Hrubesch ein großes Lob ausgesprochen und dessen Anteil an der möglichen Olympia-Qualifikation hervorgehoben. "Dass wir nach einem sehr holprigen Auftakt in der Nations League jetzt in der Lage sind, uns über die Nations League für Olympia zu qualifizieren, das ist weiten Teilen ihm zu verdanken", sagte Neuendorf dem SID beim Sportempfang der FDP-Bundestagsfraktion in Berlin.
Warnstreik beim Lufthansa-Bodenpersonal angelaufen
An mehreren deutschen Flughäfen hat am Dienstagmorgen ein weiterer Warnstreik des Bodenpersonals der Lufthansa begonnen. Die Beschäftigten waren aufgerufen, ab 04.00 Uhr ihre Arbeit niederzulegen. Der Warnstreik soll nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bis Mittwochmorgen um 07.10 Uhr dauern. In den Bereichen Fracht und Technik sollten die Beschäftigen bereits am Montagabend ihre Arbeit niederlegen.
BGH verhandelt über Offenlegung möglicher Betriebsgeheimnisse von Google
Mögliche Geschäftsgeheimnisse Googles werden zum Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). Er verhandelt am Dienstag (10.00 Uhr) in Karlsruhe in einem Rechtsstreit zwischen der Google-Dachgesellschaft Alphabet und dem Bundeskartellamt. Es geht um die Google Automotive Services, die den Kartendienst, den App-Store Google Play und den Sprachassistenten umfassen und Fahrzeugherstellern zur Lizensierung angeboten werden. (Az. KVB 69/23)
Martin Scorsese erhält Goldenen Ehrenbären der Berlinale
Der zu den großen Regisseuren der Filmgeschichte zählende US-Filmemacher Martin Scorsese erhält bei der Berlinale am Dienstag (21.30 Uhr) den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung wird dem 81-Jährigen im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz überreicht. Danach wird sein Film "Departed: Unter Feinden" von 2006 gezeigt.
Tauziehen um Auslieferung von Assange geht in London in womöglich letzte Runde
In Großbritannien geht das juristische Tauziehen um die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA am Dienstag (11.30 Uhr MEZ) in die womöglich letzte Runde. Der Londoner High Court überprüft in einer zweitägigen Anhörung die Entscheidung eines Richters vom vergangenen Juni. Dieser hatte es Assange verweigert, gegen seine Auslieferung in Berufung zu gehen. Das Gericht soll nun endgültig darüber entscheiden, ob in Großbritannien alle Rechtsmittel für Assange ausgeschöpft sind - oder ob er weiter vor britischen Gerichten gegen seine Auslieferung vorgehen darf.
UNO warnt vor "Explosion" der Zahl der Todesfälle von Kindern im Gazastreifen
Mehrere UN-Organisationen haben wegen der Lage der Kinder im Gazastreifen Alarm geschlagen. Der Mangel an Lebensmitteln, die zunehmende Unterernährung und die rasche Ausbreitung von Krankheiten könnten zu einem massiven Anstieg der Todesfälle führen, teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das UN-Kinderhilfswerk Unicef und das Welternährungsprogramms (WFP) am Montag mit.
Weitere europäische Länder bestellen nach Nawalnys Tod russischen Botschafter ein
Nach dem Tod des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny haben auch Frankreich, Norwegen und die Niederlande jeweils den russischen Botschafter einbestellt. Der französische Außenminister Stéphane Sejourne kündigte den Schritt am Montag während eines Besuchs in Argentinien an. "Das Regime von Wladimir Putin hat wieder einmal seine wahre Natur gezeigt", sagte Sejourne mit Blick auf den Tod des russischen Oppositionellen in einer Strafkolonie.
Glasner nach Hodgson-Abgang neuer Crystal-Palace-Teammanager
Der Österreicher Oliver Glasner hat rund sieben Monate nach seinem Abschied von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt einen neuen Trainer-Job gefunden. Beim Premier-League-Abstiegskandidaten Crystal Palace wurde der 49-Jährige am Montag kurz nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt des englischen Rekordcoaches Roy Hodgson als neuer Teammanager vorgestellt.
Napoli-Coach Mazzarri entlassen
Der italienische Fußball-Meister SSC Neapel hat nur zwei Tage vor seinem Champions-League-Duell am Mittwoch mit dem FC Barcelona seinen Trainer Walter Mazzarri entlassen. Das bestätigte Vereinschef Aurelio De Laurentiis am Montagabend. Demnach übernimmt Francesco Calzona ab sofort neben seiner Aufgaben als Nationaltrainer von EM-Teilnehmer Slowakei in Personalunion zum zweiten Mal die Süditaliener und soll Neapel wieder auf Erfolgskurs bringen.
Israel greift Ziele im Südlibanon an - Mindestens 14 Verletzte
Bei israelischen Luftangriffen auf Ziele im Südlibanon sind nach Angaben libanesischer Medien am Montag 14 Menschen verletzt worden. Israelische Kampfflugzeuge hätten die Stadt Ghasije nahe der Küstenstadt Sidon angegriffen, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Die israelische Armee erklärte, sie habe "zwei Waffenlager" der proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah in Sidon ins Visier genommen.
Italien stellt kriselndes Stahlwerk in Tarent unter staatliche Aufsicht
Die italienische Regierung stellt das kriselnde Stahlwerk in Tarent unter staatliche Aufsicht. Die Regierung von Giorgia Meloni gab die Entscheidung bei einem Treffen mit Unternehmensleitern in Rom bekannt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus mit dem Fall vertrauten Kreisen erfuhr. Das Stahlwerk im Süden Italiens ist eines der größten Europas. Es gehört mehrheitlich dem Luxemburger Stahlkonzern ArcelorMittal, mit dem zuvor monatelang erfolglos verhandelt worden war.
Reichinnek und Pellmann bilden neue Linken-Spitze im Bundestag
Die parlamentarische Gruppe der Linken im Bundestag wird künftig von Heidi Reichinnek und Sören Pellmann angeführt. Die beiden Abgeordneten wurden bei einer Klausurtagung am Montag mit 14 zu 13 Stimmen gewählt, wie ein Sprecher der Gruppe am Abend der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie setzten sich demnach gegen Clara Bünger und Ates Gürpinar durch, die ebenfalls für den Vorsitz kandidierten.
Nawalnys Witwe will weiter für "Freiheit" Russlands kämpfen
Nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat seine Witwe angekündigt, die Arbeit ihres Mannes fortzuführen. Julia Nawalnaja forderte seine Anhänger am Montag auf, sich ihr anzuschließen. Sie machte Russlands Präsident Wladimir Putin für den Tod Nawalnys verantwortlich, der russischen Angaben zufolge am Freitag unter zunächst ungeklärten Umständen in Haft gestorben war. Deutschland und andere europäische Länder bestellten die russischen Botschafter ein.
Investorenstreit: Unsere Kurve fordert weiter Neuabstimmung
Die Fanorganisation Unsere Kurve hat im Investorenstreik ihre Forderung nach einer Neuabstimmung unter transparenten Bedingungen wiederholt. "Der Bruch von 50+1 bleibt aktuell, und die Abstimmung vom Dezember ist ungültig", hieß es in einer Stellungnahme der Organisation am Montag.
Glasner nach Hodgson-Angang neuer Crystal-Palace-Teammanager
Der österreichische Coach Oliver Glasner hat rund sieben Monate nach seinem Abschied von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt einen neuen Job gefunden. Beim Premier-League-Abstiegskandidaten Crystal Palace wurde der 49-Jährige am Montag kurz nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt des englischen Rekordcoaches Roy Hodgson als neuer Teammanager vorgestellt.
Israel greift Ziele im Südlibanon an
Israel hat erneut Luftangriffe auf Ziele im Südlibanon geflogen. Israelische Kriegsflugzeuge hätten die Stadt Ghasije nahe der Küstenstadt Sidon angegriffen, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA am Montag. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP hörte mindestens zwei aufeinanderfolgende Einschläge in Ghasije und berichtete von dunklen Rauchwolken.
Durchsuchungen und Verhaftung bei Einsatz gegen Schleuser in Hessen und Bayern
Die Bundespolizei ist in Hessen und Bayern mit Durchsuchungen gegen eine internationale Schleusergruppe vorgegangen und hat dabei einen Verdächtigen verhaftet. Die Beamten durchsuchten mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet am Montag insgesamt acht Objekte, wie die Bundespolizeidirektion am Flughafen in Frankfurt am Main gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft mitteilte. Darunter waren auch Gastronomiebetriebe, in denen Geschleuste als Arbeitskräfte eingesetzt wurden.
Dokument ausgegraben: Bidens Ururgroßvater nach Rauferei von Lincoln begnadigt
US-Präsident Joe Biden hat ein Porträt und eine Büste von Abraham Lincoln im Oval Office - seine Bewunderung für den Amtsvorgänger hat aber sicherlich nichts mit einem Vorgang aus Bidens Familienhistorie zu tun, den jetzt die "Washington Post" enthüllt hat. Wie die Zeitung am Montag berichtete, wurde Bidens Ururgroßvater Moses J. Robinette nach einer Verurteilung wegen einer Rauferei von Lincoln im Jahr 1864 begnadigt.
Nawalny-Sprecherin: Leichnam wird für mindestens zwei Wochen einbehalten
Die Leiche des prominenten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny wird nach Angaben seiner Sprecherin für mindestens zwei Wochen von den Ermittlern einbehalten. "Die Ermittler haben der Mutter von Alexej und den Anwälten gesagt, dass sie seine Leiche nicht übergeben und sie in den nächsten 14 Tagen eine chemische Analyse, eine Untersuchung, vornehmen werden", erklärte Nawalnys Sprecherin Kira Jarmisch am Montag in Onlinediensten.
Trump bewertet Tod Nawalnys als Beleg für "Niedergang" der USA
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sein tagelanges Schweigen zum Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny gebrochen - in seiner Stellungnahme allerdings jegliche Kritik an der russischen Führung vermieden. Vielmehr wertete der wahrscheinliche Kandidat der oppositionellen Republikaner bei der Präsidentschaftswahl im November den Tod Nawalnys am Montag als Anzeichen dafür, das es mit den Vereinigten Staaten unter Präsident Joe Biden bergab gehe.
Säureangriff auf Innogy-Manager: Elf Jahre Haft für zweiten Täter
Im Prozess um einen Säureangriff auf den damaligen Finanzvorstand der früheren RWE-Tochter Innogy hat das Landgericht Wuppertal am Montag einen weiteren Tatverdächtigen verurteilt. Der Angeklagte erhielt eine Freiheitsstrafe von elf Jahren wegen schwerer Körperverletzung, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 2022 wurde im Zusammenhang mit dem Angriff bereits ein Belgier zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Diskussion um Kürzungen im Sozialetat nach Ende des Bundeswehr-Sondervermögens
Die Äußerungen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur Finanzierung des Wehretats haben bei SPD und Grünen Befürchtungen vor Kürzungen im Sozialbereich ausgelöst. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sagte am Montag, für seine Partei seien soziale Sicherheit und die territoriale Sicherheit Deutschlands, der EU und der Nato "zwei untrennbare Seiten ein- und derselben Medaille". Kühnert betonte, der Kanzler sei missverstanden worden. Zuvor hatten Vertreter von SPD und Grünen Sorge vor Sozial-Kürzungen zugunsten der Bundeswehr geäußert.
Rund 200 Schweine sterben bei Stallbrand in Niedersachsen
Beim Brand eines Schweinestalls in der niedersächsischen Gemeinde Großenkneten sind rund 200 von insgesamt etwa 2100 dort gehaltenen Tieren ums Leben gekommen. Ein Mensch wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, wie die Kreisfeuerwehr Oldenburg am Montag mitteilte. Insgesamt seien etwa 80 Kräfte im Einsatz gewesen.