Letzte Nachrichten
Bundespräsident würdigt Einsatz zehntausender Helfer in Hochwassergebieten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Einsatz zehntausender Helfer in den Hochwassergebieten gewürdigt. Sie seien oft schon seit der Vorweihnachtszeit im Einsatz, "um Sandsäcke zu füllen, Deiche abzudichten oder Keller leer zu pumpen", erklärte Steinmeier am Freitag in Berlin.
United Cup: Kerber verliert Viertelfinal-Auftakt
Angelique Kerber hat im Viertelfinale des United Cups zwischen Deutschland und Griechenland ihr Auftakteinzel verloren. Gegen Maria Sakkari war die Rückkehrerin in Sydney chancenlos und musste sich mit 0:6, 3:6 geschlagen geben. Das deutsche Tennisteam, das als bester Gruppenzweiter seiner Turnierhälfte weitergekommen war, geriet mit 0:1 in Rückstand.
Buschmann schlägt Bundesrichter Rommel als Generalbundesanwalt vor
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat den Bundesrichter Jens Rommel als neuen Generalbundesanwalt vorgeschlagen. Rommel solle die Nachfolge von Peter Frank antreten, der Ende Dezember zum Richter des Bundesverfassungsgerichts ernannt wurde, wie das Bundesjustizministerium am Freitag mitteilte. Der 51-jährige Rommel ist seit 2020 Richter am Bundesgerichtshof, seine Ernennung zum Generalbundesanwalt bedarf der Zustimmung des Bundesrats.
Umsatz im Einzelhandel 2023 klar rückläufig
Der Umsatz im Einzelhandel ist im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen deutlich zurückgegangen. Die Unternehmen erwirtschafteten preisbereinigt 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Nominal verbuchte der Einzelhandel demnach zwar ein Plus von 2,4 Prozent, das liegt jedoch vor allem an den stark gestiegenen Preisen.
Südafrikanischer Ex-Sprintstar Oscar Pistorius auf Bewährung freigekommen
Knapp elf Jahre nach den tödlichen Schüssen auf seine Freundin Reeva Steenkamp ist der frühere südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius auf Bewährung aus der Haft entlassen worden. Der 37-jährige habe am Freitag seine Haftanstalt in einem Vorort von Pretoria verlassen, erklärten die Behörden. Pistorius sei "jetzt zu Hause", hieß es.
Bauernpräsident Rukwied rechnet weiterhin mit weitreichenden Protestaktionen
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, geht trotz der teilweisen Rücknahme der Kürzungspläne für Landwirte von einer starken Teilnahme an den geplanten Protesten in der kommenden Woche aus. "Ich rechne damit, dass Zehntausende Trecker zu unseren Sternfahrten in ganz Deutschland kommen werden", sagte er der "Bild"-Zeitung vom Freitag. "Dass damit auch Verkehrsbeeinträchtigungen einhergehen, versteht sich von selbst."
Nach elf Jahren: Pistorius aus Haft entlassen
Nach knapp elf Jahren wieder in Freiheit: Der frühere südafrikanische Paralympics-Star Oscar Pistorius ist an diesem Freitag vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Der 37-Jährige hatte Ende November mit einem Bewährungsantrag Erfolg und kam nun aus der Haftanstalt in Atteridgeville, einem Vorort von Pretoria, frei. Pistorius sei "jetzt zu Hause", teilte die Gefängnisbehörde mit.
Seiders Red Wings kommen wieder in Fahrt
Eishockey-Vizeweltmeister Moritz Seider kommt mit den Detroit Red Wings im neuen Jahr wieder besser in Fahrt. Nach Penaltyschießen setzte sich das Team aus Michigan mit 4:3 bei den Los Angeles Kings durch und feierte in der nordamerikanischen Profiliga NHL den zweiten Sieg im zweiten Spiel seit dem Jahreswechsel. Zuvor hatten die Red Wings in einer Ergebniskrise gesteckt.
Nordkorea feuert rund 200 Granaten ab - Südkorea ordnet Evakuierung zweier Inseln an
Nordkorea hat am Freitag nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums mehr als 200 Granaten in der Nähe von zwei südkoreanischen Inseln abgefeuert. Die++ Bewohner der Inseln wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, wie örtliche Vertreter der Nachrichtenagentur AFP sagten. Seoul bezeichnete das Artilleriefeuer als "provokativen Akt, der den Frieden auf der koreanischen Halbinsel gefährdet".
Antetokounmpo gewinnt Duell mit Wembanyama
NBA-Topstar Giannis Antetokounmpo hat das viel beachtete Duell mit Supertalent Victor Wembanyama für sich entschieden. Mit 44 Punkten und 14 Rebounds führte der Grieche die Milwaukee Bucks zu einem 125:121 in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gegen die San Antonio Spurs. Damit verhagelte er Wembanyama zwar den 20. Geburtstag, dennoch hatte er nach dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmespieler warme Worte parat.
Nach elf Jahren: Pistorius kommt aus Haft frei
Nach knapp elf Jahren wieder in Freiheit: Der frühere südafrikanische Paralympics-Star Oscar Pistorius wird an diesem Freitag vorzeitig aus der Haft entlassen. Der 37-Jährige hatte Ende November mit einem Bewährungsantrag Erfolg und kommt nun aus der Haftanstalt in Atteridgeville, einem Vorort von Pretoria, frei.
Kölner Transfersperre: Schultz nimmt sie "gerne in Kauf"
Der neue Cheftrainer Timo Schultz will der Transfersperre für den 1. FC Köln etwas Positives abgewinnen - für ihn persönlich sei die erzwungene Konstanz gar ein willkommenes Kontrastprogramm. "Ich habe letzten Sommer etwas ganz anderes erlebt, da nehme ich so eine Transfersperre gerne in Kauf", sagte Schultz im Rahmen seiner Vorstellung in Köln.
Can: Sancho ein "Unterschiedsspieler"
Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can sieht Jadon Sancho für den Fall des Transfers als perfekte Verstärkung an. "Ich persönlich würde mich extrem freuen, weil ich viel von ihm halte, und ich glaube schon, wenn er kommt, wird er uns weiterhelfen", sagte Can im Sky-Interview im BVB-Trainingslager in Marbella.
Skispringen: Ex-Bundestrainer Schuster glaubt an Wellinger
Der frühere Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster tippt auf Andreas Wellinger als Sieger der Vierschanzentournee. "Ich hatte schon vorhergesagt, dass Kobayashi ihm in Innsbruck die Führung abjagen wird. In Bischofshofen wird er auch noch nach dem ersten Sprung vorne sein. Im letzten Sprung wird Andi aber an Kobayashi vorbeiziehen und die Vierschanzentournee gewinnen. Wir brauchen ein bisschen Drama", sagte Schuster bei eurosport.de.
Gislasons überraschender EM-Trumpf: Hanne läuft heiß
Martin Hanne verließ die Campushalle in Flensburg mit einem breiten Grinsen. Länderspiel-Debüt, dazu fünf Tore aus sechs Versuchen und am Ende der Last-Minute-Sieg gegen Portugal - mehr ging nicht für den Youngster der deutschen Handballer. "Da bin ich sehr stolz drauf und werde gut schlafen", sagte Hanne nach seiner starken DHB-Premiere, ehe er sich ins Bett verabschiedete.
Polizei: Ein Toter und viele Verletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen
Bei einem Brand in einem Krankenhaus im niedersächsischen Uelzen ist am Donnerstagabend mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei Lüneburg erlitten sechs weitere Menschen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen. Viele weitere Menschen seien leicht verletzt worden.
Verstorbener CDU-Politiker Schäuble wird in Offenburg beigesetzt
Der verstorbene CDU-Politiker Wolfgang Schäuble wird am Freitag in seiner Heimatstadt Offenburg in Baden-Württemberg beigesetzt. Zuvor findet am Vormittag in der evangelischen Stadtkirche ein Trauergottesdienst statt (11.00 Uhr). Am Nachmittag ist dann das Begräbnis auf dem Waldbachfriedhof geplant (14.00 Uhr).
Ex-Sprintstar Pistorius kommt in Südafrika auf Bewährung frei
Knapp elf Jahre nach den tödlichen Schüssen auf seine Freundin Reeva Steenkamp wird der frühere südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius am Freitag auf Bewährung aus der Haft entlassen. Aus Gründen der "Sicherheit" haben die Gefängnisbehörden aber keine Uhrzeit oder andere logistische Details für die Haftentlassung bekanntgegeben. Der Ex-Athlet wird nach Behördenangaben wie alle anderen auf Bewährung Entlassenen keine Interviews geben dürfen.
Europas Spitzenpolitiker erweisen Delors letzte Ehre in Paris
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und mehrere weitere europäische Staats- und Regierungschefs werden zur Trauerfeier für den früheren EU-Kommissionspräsidenten Jacques Delors am Freitag in Paris erwartet. Delors, der als Wegbereiter für den Binnenmarkt und den Euro gilt, war am 27. Dezember im Alter von 98 Jahren in seinem Haus in Paris gestorben.
Bauern hindern Habeck am Verlassen von Fähre - Scharfe Kritik aus Berlin
Die Blockade einer Fähre mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) an Bord durch protestierende Bauern in Schleswig-Holstein ist von Seiten der Bundesregierung mit scharfen Worten kritisiert worden. Dies sei "beschämend und verstößt gegen die Regeln des demokratischen Miteinanders", erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Donnerstagabend im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Israels Verteidigungsminister stellt Nachkriegs-Plan für Gazastreifen vor
Der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant hat am Donnerstagabend seinen Plan für die Zeit nach dem Krieg im Gazastreifen vorgestellt. Demnach soll es nach der Beendigung der Kämpfe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas "weder Hamas" noch eine "israelische Zivilverwaltung" in dem Palästinensergebiet geben.
KCNA: Nordkoreas Machthaber Kim fordert Ausweitung der Raketenwerfer-Produktion
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Staatsmedien zufolge zu einer Ausweitung der Produktion von Raketenwerfern aufgerufen - in Vorbereitung einer "militärischen Machtprobe" mit Südkorea und den USA. Der Aufruf Kims erfolgte bei einem Fabrikbesuch, wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag meldete. Kurz zuvor hatte die US-Regierung mitgeteilt, Nordkorea habe kürzlich ballistische Raketen und Raketenwerfer an Russland geliefert, von denen einige bei den jüngsten Angriffen auf die Ukraine eingesetzt worden seien.
Maaßen schließt Zusammenarbeit der geplanten neuen Partei mit AfD nicht aus
Der frühere Verfassungsschutz-Chef und jetzige Vorsitzende der Werteunion, Hans-Georg Maaßen, hat eine Zusammenarbeit seiner geplanten neuen Partei mit der AfD nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit Welt TV sagte Maaßen am Donnerstagabend auf die Frage, ob er eine Koalition auch mit der als rechtsextrem eingestuften AfD von Björn Höcke in Thüringen bilden würde: "Wir reden mit allen, von links bis rechts. Ob wir uns mal verständigen werden, ist eine ganz andere Frage."
Untersuchung: Trump-Firmen erhielten in seiner Amtszeit Millionen vom Ausland
Die Unternehmen des früheren US-Präsidenten Donald Trump haben während dessen Amtszeit im Weißen Haus laut einem Kongressbericht insgesamt mindestens 7,8 Millionen Dollar (7,1 Millionen Euro) von ausländischen Regierungen und Firmen erhalten. Die Gelder seien aus rund 20 Ländern an Trumps Hotels und Immobilienunternehmen geflossen, darunter aus China, Saudi-Arabien, der Türkei und der Demokratischen Republik Kongo, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.
Neue Silvesterbilanz: Berliner Polizei erfasst 1329 Straftaten
In der Silvesternacht in Berlin sind laut einer neuen Bilanz der Polizei mehr als 1300 Straftaten begangen worden. Vom 31. Dezember 2023 um 18 Uhr bis zum 1. Januar 2024 um 06.00 Uhr seien insgesamt 1328 "silvestertypische Straftaten" erfasst worden, teilte die Berliner Polizei am Donnerstagabend in ihrer zweiten Bilanz des Jahreswechsels mit.
Dschihadistenmiliz IS bekennt sich zu Anschlag mit 84 Toten im Iran
Nach dem Doppel-Anschlag mit 84 Toten und mehr als 280 Verletzten im südiranischen Kerman hat sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat bekannt. Zwei ihrer Mitglieder hätten sich inmitten von "Abtrünnigen" in die Luft gesprengt, erklärte die sunnitische Dschihadistenmiliz am Donnerstag. Zuvor hatte die Führung in Teheran Israel und die USA für den schwersten Anschlag im Iran seit 45 Jahren verantwortlich gemacht.
USA: Russland setzte bei jüngsten Angriffen in Ukraine Raketen aus Nordkorea ein
Nach Angaben der US-Regierung hat Russland bei seinen jüngsten Luftangriffen in der Ukraine auch aus Nordkorea gelieferte Raketen eingesetzt. Nordkorea habe kürzlich ballistische Raketen sowie Raketenwerfer an Russland geliefert, von denen einige bei Angriffen am 30. Dezember und 2. Januar eingesetzt worden seien, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus, John Kirby, am Donnerstag.
Journalisten boykottieren aus Protest gegen Gesetz Pressekonferenz von Meloni
Aus Protest gegen eine geplante Gesetzesänderung haben eine Reihe italienischer Journalisten die wegen Krankheit auf Donnerstag verschobene Jahresabschluss-Pressekonferenz von Regierungschefin Giorgia Meloni boykottiert. "Wir sind beunruhigt über die Annahme einer Gesetzesänderung, welche Informationen über gerichtliche Angelegenheiten gefährden könnte", sagte der Präsident der Journalistengewerkschaft ODG, Carlo Bartoli. Die geplante Änderung schränke das Recht der Bürger auf freie Informationen ein, fügte er hinzu.
Weitere Übernahme in US-Ölbranche: APA kauft Callon für 4,5 Milliarden Dollar
Die Serie der Übernahmen in der US-Ölbranche setzt sich fort. Das Unternehmen APA Corporation will den Konkurrenten Callon Petroleum aufkaufen, wie beide Firmen am Donnerstag mitteilten. Der Kaufpreis wird mit rund 4,5 Milliarden Dollar (4,1 Milliarden Euro) veranschlagt. Die Transaktion soll den Angaben zufolge per Aktientausch abgewickelt werden: Dabei soll jeweils eine Callon-Aktie gegen 1,0425 APA-Anteilscheine getauscht werden.
Handballer gewinnen EM-Härtetest gegen Portugal
Deutschlands Handballer haben ihren vorletzten EM-Härtetest mit Mühe gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Portugal in Flensburg 34:33 (18:14) und sammelte sechs Tage vor dem Eröffnungsspiel gegen die Schweiz erstes Selbstvertrauen.
Orthodoxer Priester in Griechenland wegen Betrugs mit Hilfsorganisation vor Gericht
In Griechenland sollen ein orthodoxer Priester und seine Frau sich mit Geld, das für ihre Hilfsorganisation für arme Kinder gedacht war, lieber eine Immobilie und Schmuck gekauft haben. Die Justiz leitete am Donnerstag ein Strafverfahren gegen das Paar wegen Geldwäsche und Untreue ein, ihnen drohen nun Haftstrafen von zehn bis 20 Jahren. Die Polizei ermittelt seit mehr als einem Jahr in dem Fall.
IS-Miliz bekennt sich zu Anschlag mit 84 Toten im Iran
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Doppel-Anschlag mit 84 Toten und mehr als 280 Verletzten im Iran bekannt. Zwei ihrer Mitglieder hätten bei einer "großen Versammlung von Abtrünnigen" ihre Sprengstoffgürtel "aktiviert", erklärte die sunnitische Dschihadistenmiliz am Donnerstag im Onlinedienst Telegram.