Letzte Nachrichten
Rodeln: EM-Silber für Taubitz - Egle Europameisterin
Die deutsche Top-Rodlerin Julia Taubitz hat zum Auftakt der EM den ersten deutschen Titel des Jahres knapp verpasst. Beim Weltcup in Innsbruck-Igls, der gleichzeitig auch als Europameisterschaft gilt, zog Taubitz im nächsten engen Duell mit der Österreicherin Madeleine Egle den Kürzeren und gewann Silber. Bronze ging an Weltmeisterin Anna Berreiter (Berchtesgaden) und damit ebenfalls nach Deutschland.
Bericht: Fregatte "Hessen" soll sich an EU-Mission im Roten Meer beteiligen
Die Bundesregierung will sich einem Medienbericht zufolge mit einem Kriegsschiff an einer neuen EU-Marinemission zur Sicherung des Seeverkehrs im Roten Meer gegen Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen beteiligen. Die Fregatte "Hessen" solle bereits am 1. Februar in Richtung Rotes Meer starten, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf informierte Kreise in Berlin und Brüssel. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür am Samstag zunächst nicht.
Steinmeier kritisiert Erscheinungsbild der Regierung - Scholz räumt Defizite ein
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in ungewöhnlich deutlichen Worten das Erscheinungsbild der Bundesregierung kritisiert. "Wenn die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden", sagte Steinmeier der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Regierung muss ein Interesse daran haben, das zu verbessern." Kanzler Olaf Scholz (SPD) räumte Defizite ein.
Wahllokale bei Präsidentschaftswahl in Taiwan geschlossen
Inmitten der starken Spannungen mit China haben die Menschen in Taiwan einen neuen Präsidenten gewählt. Die Wahllokale schlossen am Samstagnachmittag (Ortszeit), nachdem fast 20 Millionen Wähler einen Nachfolger für Präsidentin Tsai Ing-wen von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) bestimmen konnten. Ergebnisse wurden für den Abend erwartet. Wegen strenger Wahlgesetze können Medien die Wähler am Tag der Stimmabgabe nicht zu ihrer Wahl befragen.
Scholz verteidigt "guten Kompromiss" der Ampel-Regierung bei Agrarkürzungen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das Vorgehen seiner Regierung bei den Subventionskürzungen für Bauern verteidigt. "Wir haben uns die Argumente der Landwirte zu Herzen genommen", sagte Scholz in seinem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast "Kanzler kompakt". Seine Regierung habe deshalb ihren "ersten Vorschlag noch einmal überarbeitet". Dies sei aus seiner Sicht "ein guter Kompromiss".
Fix: Magull wechselt von München nach Mailand
Fußball-Nationalspielerin Lina Magull (29) verlässt wie erwartet den deutschen Meister FC Bayern und wechselt zu Inter Mailand. Den Abschied der Mittelfeldspielerin gaben die Münchner am Samstag bekannt. Magull unterschrieb in Italien einen Vertrag bis Sommer 2026.
Haaland fehlt City bis Ende Januar
Der englische Fußballmeister Manchester City muss mindestens für weitere zwei Wochen ohne seinen Stürmerstar Erling Haaland auskommen. Wegen einer Stressreaktion im Fuß hat der Norweger seit Anfang Dezember bereits acht Spiele verpasst, Haaland kann noch immer nicht voll trainieren.
Nach Notlandung: US-Aufsichtsbehörde lässt Boeing 737 MAX 9 am Boden
Nach der Notlandung einer Boeing 737 MAX 9 wegen eines verlorenen Teils der Kabinenwand lässt die US-Flugaufsichtsbehörde FAA die Maschinen des Typs am Boden. "Zur Sicherheit der amerikanischen Reisenden" werde die FAA die Boeing 737 MAX 9 am Boden lassen, "bis eine umfassende Inspektion und Wartung ausgeführt und die Daten der Inspektionen überprüft" würden, erklärte die FAA am Freitag (Ortszeit).
Hermoso kritisiert Vilda: "Mussten Türen offen lassen"
Im Skandal um die spanischen Fußball-Weltmeisterinnen hat Jenni Hermoso Kritik am früheren Nationaltrainer Jorge Vilda geübt. "Wenn wir ins Bett gegangen sind, mussten wir die Türe offen lassen und darauf warten, dass er nachts vorbeikam und mit uns redete", sagte die 33-Jährige in der spanischen TV-Sendung "Planeta Calleja". Das gesamte Gespräch wird erst am Montag ausgestrahlt, am Freitag liefen erste Ausschnitte.
Djokovic bereit für Titelverteidigung: "Mein Lieblingsplatz"
Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic (36) hat seine Handgelenksverletzung auskuriert und zeigt sich bereit für die Titelverteidigung bei den Australian Open. Sein größter Konkurrent in Melbourne? "Ich selbst", sagte der Serbe am Samstag. Djokovic strebt beim ersten Major-Turnier des Jahres seinen insgesamt elften Triumph an, in den letzten fünf Jahren gewann er viermal den Titel.
Taiwaner wählen inmitten von Spannungen mit China neuen Präsidenten
Inmitten der starken Spannungen mit China haben Millionen Menschen in Taiwan an der Präsidentschaftswahl teilgenommen. Die fast 20 Millionen Wahlberechtigten der demokratisch regierten Insel konnten am Samstag in fast 18.000 Wahlbüros ihre Stimme abgeben. Als Favorit galt der derzeitige Vizepräsident Lai Ching-te von der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP). Er will im Falle eines Siegs den Peking-kritischen Kurs der scheidenden Amtsinhaberin Tsai Ing-wen fortsetzen.
FC Bayern: Kein Sechser im Winter
Der FC Bayern wird in diesem Transferfenster entgegen der ursprünglichen Wünsche von Trainer Thomas Tuchel aller Voraussicht nach keinen defensiven Mittelfeldspieler mehr verpflichten. "Im Moment ist da nicht der allergrößte Bedarf", sagte Tuchel nach dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (3:0).
Wilmots empfiehlt Ouedraogo Verbleib auf Schalke
Der neue Sportdirektor Marc Wilmots hat Top-Talent Assan Ouedraogo einen Verbleib beim Fußball-Zweitligisten Schalke 04 ans Herz gelegt. "Ich hätte es lieber, wenn er bei uns noch ein bisschen kicken kann und dann im richtigen Moment geht", sagte der Belgier. Dies habe er aber "nicht in der Hand".
Rangnick über Sancho-Leihe zum BVB: "Macht absolut Sinn"
Manchester Uniteds früherer Teammanager Ralf Rangnick hält die Rückkehr von Jadon Sancho zu Borussia Dortmund für den richtigen Schritt. "In Manchester kam er jetzt nicht mehr zum Zug. Er muss jetzt in Dortmund wieder in einen Rhythmus und richtig in Form kommen. Aus seiner Sicht macht der Wechsel absolut Sinn", sagte Rangnick bei Sky.
US-Streitkräfte bombardieren bei erneutem Angriff auf Huthi-Rebellen Radaranlage
Die USA haben nach ihren gemeinsamen Luftangriffen mit Großbritannien auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen erneut ein Ziel der Miliz bombardiert. Die US-Streitkräfte erklärten, bei dem Angriff in der Nacht auf Samstag eine Radaranlage der Huthi angegriffen zu haben. Demnach feuerte das US-Kriegsschiff "USS Canrey" mehrere Marschflugkörper vom Typ Tomahawk ab.
Kohlmann über Zverev: "Macht einen gierigen Eindruck"
Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann traut Alexander Zverev bei den Australian Open in Melbourne eine gute Rolle zu. "Er macht einen sehr konzentrierten und sehr gierigen Eindruck auf mich, das hat sich beim United Cup schon bestätigt", sagte Kohlmann dem SID: "Ich hoffe er kann die Leistung, den Einsatz und den Willen auch hier zeigen. Dann ist vieles möglich."
Medien: Neue US-Angriffe auf Huthi-Rebellen im Jemen
Die USA haben nach ihren gemeinsamen Luftangriffen mit Großbritannien auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen Medienberichten zufolge erneut die Miliz bombardiert. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden. Der US-Nachrichtensender CNN und die "New York Times" berichteten unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, das US-Militär habe eine von der Miliz genutzte Radaranlage attackiert.
CDU-Bundesvorstand schließt Klausur in Heidelberg ab
Der Bundesvorstand der CDU schließt am Samstag seine Klausurtagung in Heidelberg ab. CDU-Chef Friedrich Merz und Generalsekretär Carsten Linnemann informieren am Mittag (13.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des zweitägigen Treffens. Themen sind das neue Grundsatzprogramm der Partei und die Aufstellung der CDU vor den Europawahlen im Juni und den Landtagswahlen in Ostdeutschland im September.
Medien: Neue Angriffe auf mindestens ein Ziel im Jemen
Im Jemen hat es nach den Luftangriffen der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Rebellen Medienberichten zufolge neue Angriffe gegeben. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden.
Huthi-Medien: Neue Angriffe auf mindestens ein Ziel im Jemen
Im Jemen hat es nach den Luftangriffen der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Rebellen nach Angaben von Huthi-Medien neue Angriffe gegeben. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete derweil unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter, die USA hätten eine von der Miliz genutzte Radarstation attackiert.
Wintersturm bringt Wahlkampf-Endspurt in Iowa durcheinander
Ein heftiger Wintersturm hat wenige Tage vor Beginn der Präsidentschaftsvorwahlen der US-Republikaner im Bundesstaat Iowa den Wahlkampf-Endspurt der Bewerber durcheinander gebracht. Der klar favorisierte Ex-Präsident Donald Trump musste angesichts von hohem Schnee, heftigen Winden und klirrender Kälte mehrere für Samstag geplante Veranstaltungen in dem Bundesstaat im Mittleren Westen absagen.
Lindner hält an Streichung von Agrardiesel-Subventionen fest
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat klargestellt, dass er trotz der anhaltenden Proteste der Landwirte an der geplanten Streichung der Agrardiesel-Subventionen festhalten will. "Das Parlament hat beim Haushalt das letzte Wort. Aber für die Normalisierung der Staatsfinanzen werden alle ihren Beitrag leisten müssen", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Samstag.
Trump muss "New York Times" fast 400.000 Dollar Anwaltskosten erstatten
Ein US-Gericht hat den früheren Präsidenten Donald Trump nach einer gescheiterten Klage angewiesen, der "New York Times" und mehreren Journalisten der Zeitung Anwaltskosten in Höhe von fast 400.000 Dollar zu erstatten. Ein New Yorker Richter urteilte am Freitag, die von der Zeitung aufgeführten Anwaltskosten von 392.638 Dollar (rund 358.000 Euro) würden "angemessen" erscheinen. Trump, der bei der Präsidentschaftswahl im November erneut antreten will, müsse die gesamte Summe erstatten.
Russland verurteilt in UN-Sicherheitsrat Angriffe gegen Huthi-Miliz
Russland hat die Angriffe der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates scharf verurteilt. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia sprach am Freitag vor dem Gremium in New York von einer "eklatanten bewaffneten Aggression gegen ein anderes Land".
Steinmeier kritisiert Erscheinungsbild der Bundesregierung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in ungewöhnlich deutlichen Worten das Erscheinungsbild der Bundesregierung kritisiert. "Wenn die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden", sagte Steinmeier der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Regierung muss ein Interesse daran haben, das zu verbessern."
Dank Musiala: Bayern verdrängen Kaiser-Trauer
Der FC Bayern hat seinen Kaiser dank Doppelpacker Jamal Musiala mit dem erhofften Sieg auf die "letzte Reise" in den Fußball-Himmel geschickt. Fünf Tage nach dem Tod der Ikone Franz Beckenbauer bezwangen die Münchner die TSG Hoffenheim 3:0 (1:0) und drängten die Trauer für einige Momente in den Hintergrund.
Eiskunstlauf-EM: Starostin wird 13. - Eistanz-Duo im Finale
Eiskunstläufer Nikita Starostin hat bei der Europameisterschaft im litauischen Kaunas in der Kür der Männer eine Top-Ten-Platzierung verpasst. Der 21-Jährige beendete den Wettbewerb mit einem persönlichen Saisonrekord von 211,85 Punkten auf dem 13. Rang und übertraf sein EM-Ergebnis aus dem Vorjahr (Platz 15). Die erfolgreiche Titelverteidigung gelang dem Franzosen Adam Siao Him Fa mit 276,16 Punkten.
Bayern-Spiel im Zeichen Beckenbauers
Der FC Bayern hat das große Lebenswerk seiner verstorbenen Ikone Franz Beckenbauer im Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim noch einmal ausführlich gewürdigt. Nicht nur bei der Schweigeminute für den Fußball-Kaiser vor dem Anpfiff war Beckenbauer im Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Freitagabend allgegenwärtig.
Staatsanwaltschaft in Peru fordert 34 Jahre Haft für Ex-Präsident Castillo
Die Staatsanwaltschaft in Peru hat 34 Jahre Haft für Ex-Präsident Pedro Castillo gefordert, dessen Entmachtung Ende 2022 monatelange gewaltsame Proteste ausgelöst hatte. Der frühere Staatschef habe mit der von ihm versuchten Auflösung des Parlaments "einen Putschversuch unternommen", erklärte am Freitag die Staatsanwaltschaft in Online-Medien. Castillo müsse wegen "Rebellion, Machtmissbrauch und schwerer Störung der öffentlichen Ordnung" verurteilt werden.
Inflation in Russland schwächt sich leicht ab
Nach einem monatelangen Anstieg hat sich die Inflation in Russland nach offiziellen Angaben überraschend abgeschwächt. Die jährliche Teuerungsrate lag im Dezember bei 7,4 Prozent, wie die russische Statistikbehörde Rosstat am Freitag mitteilte. Damit liegt die Inflation aber weiterhin über dem von den Behörden ausgegebenen Zielwert von vier Prozent.
US-Verteidigungsminister Lloyd hat vom Krankenbett aus Angriffe im Jemen überwacht
Der an Krebs erkrankte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat die von den USA und Großbritannien gemeinsam ausgeführten Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen im Jemen aus dem Krankenhaus heraus mitorganisiert. "Er war sogar im Krankenhausbett voll engagiert", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, dem Sender MSNBC am Freitag. Austin habe "den ganzen gestrigen Tag aktiv und eng mit dem nationalen Sicherheitsteam hier im Weißen Haus und natürlich mit (...) Präsident (Joe) Biden zusammengearbeitet", ergänzte er.
Huthi-Miliz droht den USA und Großbritannien nach Angriffen mit Vergeltung
Nach den Angriffen der USA und Großbritannien auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen hat die Miliz mit Vergeltung gedroht. "Alle amerikanisch-britischen Interessen sind nach der direkten (...) Aggression gegen die Republik Jemen zu legitimen Zielen" geworden, erklärte der Oberste Politische Rat der von Teheran unterstützten Huthis am Freitag. Die USA versicherten unterdessen, ungeachtet der Angriffe "nicht den Konflikt mit dem Iran" zu suchen.