Letzte Nachrichten
IW-Studie: Deutsche wollen kürzere Wochenarbeitszeiten
Die Deutschen wollen einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge weniger arbeiten. Bei den jüngsten Beschäftigten bis zum Alter von 25 Jahren sei die Wunscharbeitszeit von 2007 bis 2021 um gut drei auf rund 35 Wochenstunden zurückgegangen, berichtete die "Rheinische Post" aus Düsseldorf am Mittwoch vorab aus der noch unveröffentlichten Studie. Bei den 26- bis 40-Jährigen sank sie demnach um rund zwei auf knapp 34 Wochenstunden, bei den über 40-Jährigen um knapp drei auf 32 Wochenstunden.
Frau und drei Kinder durch umstürzenden Maibaum in Bayern leicht verletzt
Ein umstürzender Maibaum hat im unterfränkischen Amorbach eine Frau und drei Kinder leicht verletzt. Wie die bayerische Polizei in Würzburg am Mittwoch mitteilte, ereignete sich das Unglück beim Aufstellen des Baums. Demnach kippte er kurz vor seiner Sicherung seitlich weg und fiel zu Boden.
Brandanschlag auf Warschauer Nozyk-Synagoge verübt
In Warschau ist in der Nacht zu Mittwoch ein Brandanschlag auf eine Synagoge verübt worden. Nach Angaben der polnischen Behörden wurde bei dem Anschlag auf die Nozyk-Synagoge niemand verletzt. Ein AFP-Journalist sah vor Ort einen offenbar von Flammen verursachten schwarzen Fleck an einem Fenster. Größere Schäden waren jedoch nicht erkennbar. Die Warschauer Polizei erklärte, die Ermittlungen dazu seien im Gange, die Täter würden zur Verantwortung gezogen.
Tag der Arbeit: Gewerkschaften fordern "Tarifwende" und bessere Arbeitsbedingungen
Auf Kundgebungen und Veranstaltungen in ganz Deutschland haben die Gewerkschaften zum Tag der Arbeit am Mittwoch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Tarifbindung gefordert. "Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit", zitierte die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, das Motto bei der zentralen Kundgebung in Hannover. Ihre Stellvertreterin Elke Hannack sprach sich in Münster für mehr Investitionen und mehr Personal im öffentlichen Dienst aus.
Massenabschiebungen, Druck auf Verbündete: Trump nennt Pläne für zweite Amtszeit
Massenabschiebungen, Druck auf die Nato-Verbündeten: Rund ein halbes Jahr vor den US-Wahlen hat Ex-Präsident Donald Trump in einem ausführlichen Interview seine Vorhaben für den Fall seiner Rückkehr ins Amt umrissen. In dem am Dienstag veröffentlichten Gespräch mit dem US-Magazin "Time" stellte Trump auch eine juristische Verfolgung des derzeitigen Präsidenten Joe Biden in Aussicht. Trump sieht sich selber mit vier strafrechtlichen Anklagen konfrontiert.
Randalierer in Rheinland-Pfalz stirbt nach Tasereinsatz durch Polizisten
Nach dem Einsatz eines sogenannten Tasers gegen einen Randalierer durch Polizisten im rheinland-pfälzischen Landstuhl ist der Mann im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei in Kaiserslautern am Mittwoch mitteilte, wurden die Beamten am Dienstagabend von Angehörigen alarmiert, weil der 38-Jährige randalierte. Demnach hatte er sich auch selbst Schnittwunden zugefügt und griff in seiner Wohnung die Einsatzkräfte an.
DAZN zieht im Streit mit der DFL vors Schiedsgericht
Der Streaminganbieter DAZN ist im Streit mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) um die TV-Rechte erwartungsgemäß vors Schiedsgericht gezogen. Diesen fristgemäß eingeleiteten formalen Schritt bestätigte ein Sprecher auf SID-Anfrage. Gemäß der Ausschreibungsunterlagen ist jener Gang vor ein Schiedsgericht für einen Streifall als erste Instanz vorgesehen, zuletzt hatten sich DAZN und DFL mit Attacken und Vorwürfen öffentlich bekriegt.
Umstrittene Ölpipeline Trans Mountain in Kanada nimmt Betrieb auf
Es ist ein Megaprojekt, das von den einen als Wachstumsmotor gepriesen, von anderen als Klimakiller und Milliarden-Verlustprojekt kritisiert wird: In Kanada hat die Trans Mountain Ölpipeline offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Seit Mittwoch werden damit 600.000 Barrel Öl zusätzlich pro Tag vom Bundesstaat Alberta an die kanadische Pazifikküste transportiert.
Fünfjährige durch Verpuffung bei Höhenfeuer in Sachsen schwer verletzt
Durch eine Verpuffung bei einem traditionellen sogenannten Höhenfeuer ist im sächsischen Lengenfeld ein fünfjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Bei dem Unglück am Dienstagabend wurden zudem ein elfjähriger Junge und ein 73-jähriger Feuerwehrmann leicht verletzt, wie die Polizei in Zwickau am Mittwoch mitteilte. Die Fünfjährige wurde demnach mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Polizei in Georgien geht gegen pro-europäische Demonstranten vor - 63 Festnahmen
Bei einer Demonstration mit tausenden Teilnehmern in der georgischen Hauptstadt Tiflis gegen ein geplantes Gesetz zur "ausländischen Einflussnahme" sind nach Regierungsangaben 63 Demonstranten festgenommen worden. Die Polizei setzte am Dienstagabend Tränengas, Gummigeschosse und Wasserwerfer gegen die friedliche Demonstration ein, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell verurteilte die Gewalt der Sicherheitskräfte am Mittwoch scharf. Für den Abend wurden weitere Proteste erwartet.
Formel 1: Chefdesigner Newey verlässt Red Bull Anfang 2025
Chefdesigner Adrian Newey verlässt das Formel-1-Weltmeisterteam Red Bull. Wie der Rennstall am Mittwoch mitteilte, werde der 65-Jährige "im ersten Quartal 2025" ausscheiden. Italienische Medien berichteten zuletzt von einem sich anbahnenden Wechsel zu Ferrari. Die Personalie könnte auch die Diskussionen um die Zukunft von Weltmeister Max Verstappen bei Red Bull neu entfachen.
Gewaltsame Zusammenstöße bei pro-palästinensischen Protesten an University of California
Bei pro-palästinensischen Protesten auf dem Campus der University of California (UCLA) in Los Angeles ist es Medienberichten zufolge zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Protestteilnehmern gekommen. Laut dem Sender CNN brachen die Auseinandersetzungen am frühen Mittwochmorgen zwischen pro-palästinensischen und pro-israelischen Demonstranten aus. Ein Sprecher des Bürgermeisters teilte im Onlinedienst X mit, die Polizei von Los Angeles habe "sofort auf die Bitte (des Universitätskanzlers) um Unterstützung auf dem Campus reagiert".
Medien: Großbritannien schickt erstmals einen Asylbewerber nach Ruanda
Großbritannien hat nach übereinstimmenden Berichten erstmals einen abgelehnten Asylbewerber nach Ruanda geschickt. Wie mehrere britische Medien am Dienstag berichteten, verließ der Mann bereits am Montag das Vereinigte Königreich in Richtung der ruandischen Hauptstadt Kigali. Das britische Parlament hatte vergangene Woche nach langem Streit einen Plan zur Abschiebung von Migranten nach Ruanda gebilligt.
kicker: Union und Bjelica gehen im Sommer getrennte Wege
Fußball-Bundesligist Union Berlin und Trainer Nenad Bjelica sollen einem Medienbericht zufolge ab Sommer getrennte Wege gehen. Nach kicker-Informationen werde die Zusammenarbeit nach der Saison enden. Der Verein wollte sich auf SID-Anfrage am Mittwochvormittag nicht dazu äußern.
Vier Wochen nach Unfall: Kämna verlässt Krankenhaus
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna kann vier Wochen nach seinem schweren Trainingsunfall das Krankenhaus auf Teneriffa verlassen. Das teilte sein Team Bora-hansgrohe mit. Der 27-Jährige werde noch am Mittwoch nach Hamburg ausgeflogen und dort weiter behandelt.
Spezialkräfte nehmen in Nordrhein-Westfalen randalierenden Reichsbürger fest
Im nordrhein-westfälischen Velbert haben Spezialkräfte der Polizei einen randalierenden sogenannten Reichsbürger festgenommen. Wie die Polizei in Mettmann am Mittwoch mitteilte, schlugen Nachbarn am Dienstagabend Alarm, weil der 30-Jährige im Flur eines Mehrfamilienhauses randalierte. Vor Ort trafen Beamte auf eine beschädigte Wohnungstür und verstreute Bierflaschen.
Australiens Premierminister bezeichnet Gewalt gegen Frauen als "nationale Krise"
Nach landesweiten Protesten in Australien hat Premierminister Anthony Albanese die zunehmende Gewalt gegen Frauen in seinem Land als "nationale Krise" bezeichnet. Bei einem Sondertreffen mit den Regierungschefs der einzelnen Bundesstaaten kündigte er am Mittwoch eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz von Frauen und zur Finanzierung für Opfer häuslicher Gewalt an. "Wir alle müssen Verantwortung übernehmen", um der Gewalt Einhalt zu gebieten", begründete er den Schritt.
Britische Kommunalwahlen könnten die Zukunft für Premier Sunak bestimmen
In Großbritannien stehen am Donnerstag Kommunalwahlen an, bei denen große Verluste für die regierende Konservative Partei von Premierminister Rishi Sunak erwartet werden. Die Abstimmung gilt als letzter wichtiger Test vor der nächsten Parlamentswahl, die Sunak zufolge in der zweiten Jahreshälfte abgehalten werden soll. Laut Umfragen könnten die Tories rund die Hälfte ihrer Mandate bei den Wahlen verlieren.
CSU-Landesgruppenchef Dobrindt fordert Gefängnis und Passentzug für Islamisten
Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hat sich nach den Islamistenprotesten in Hamburg für ein hartes Vorgehen gegen die Initiatoren ausgesprochen. "Wer die Scharia in Deutschland einführen und ein Kalifat ausrufen will, ist ein Feind unserer Demokratie - der Staat muss ihm mit Konsequenz und Härte begegnen", sagte Dobrindt der "Bild"-Zeitung nach Angaben vom Mittwoch. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) müsse "jetzt schnellstens Maßnahmen umsetzen, um die islamistische Propaganda in Deutschland zu stoppen".
"Zukunftsbremse": Gewerkschaften kritisieren Sparkurs von Bundesregierung
Die Gewerkschaften haben zum Tag der Arbeit am Mittwoch den Sparkurs der Bundesregierung hart kritisiert. Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) forderte Vorstandsmitglied Stefan Körzell eine Reform der Schuldenbremse. "Die Schuldenbremse ist eine Investitionsbremse", sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Der Vorsitzende der Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Frank Werneke, sprach von einer "Zukunftsbremse".
Wachsendes Cloud-Geschäft: Amazon steigert Gewinn um mehr als das Dreifache
Der US-Onlineriese Amazon hat seinen Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres um mehr als das Dreifache steigern können, vor allem dank des blühenden Geschäfts seiner Cloud-Computing-Sparte. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde im ersten Quartal ein Gewinn von 10,4 Milliarden Dollar (rund 9,8 Milliarden Euro) erzielt, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 3,2 Milliarden Dollar.
Verivox: Premium-Smartphones 83 Prozent teurer als vor zehn Jahren
Die Topmodelle der Smartphonehersteller sind einer Auswertung zufolge in den vergangenen zehn Jahren deutlich teurer geworden. Highend-Handys kosten heute im Schnitt 83 Prozent mehr als noch 2014, wie das Vergleichsportal Verivox in Heidelberg am Mittwoch mitteilte. Die Preise für Basismodelle stiegen in dem Zeitraum demnach deutlich moderater: lediglich um fünf Prozent.
Blinken: USA wollen "jetzt" Feuerpause und Freilassung der Geiseln im Gazastreifen
US-Außenminister Antony Blinken hat die radikalislamische Hamas erneut aufgefordert, dem jüngsten Vorschlag über eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung der verbliebenen Geiseln zuzustimmen. "Wir sind entschlossen, eine Feuerpause zu erreichen, die die Geiseln nach Hause bringt - und zwar jetzt", sagte Blinken bei einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog in Tel Aviv am Mittwoch. Falls dies scheitern würde, sei allein die Hamas dafür verantwortlich, fügte Blinken hinzu.
Fünfjährige in Nordrhein-Westfalen aus Geländer nahe Braunbärengehege befreit
Die Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Gangelt hat in einem Wildpark ein fünfjähriges Mädchen aus einem Geländer nahe einem Bärengehege befreit. Das Kind habe am Dienstagabend offenbar "einen besseren Blick auf die Braunbären erhaschen" und sich an dem Geländer hochziehen wollen, berichteten die Einsatzkräfte. Dabei sei es mit einem Beim stecken geblieben und habe trotz Bemühens der Mutter aus eigener Kraft nicht befreit werden können.
Aus in Madrid: "Ein sehr emotionaler Abend" für Nadal
Der spanische Tennisstar Rafael Nadal hat sich nach seinem Achtelfinal-Aus beim ATP-Masters in Madrid emotional von den Fans verabschiedet. "Ich bin glücklich. Es war eine ganz besondere Woche für mich", sagte der 37-Jährige auf dem Platz nach dem 5:7, 4:6 gegen den 15 Jahre jüngeren Tschechen Jiri Lehecka am Dienstag: "Ich hatte die Gelegenheit, noch einmal hier auf diesem Platz zu spielen."
Nächtliche Versammlungen in Berlin "überwiegend störungsfrei" - 16 Amazon-Transporter brennen
Die Demonstrationen in der Nacht zum 1. Mai in Berlin sind Polizeiangaben zufolge "überwiegend störungsfrei" verlaufen. Bei den fünf Versammlungen in der Hauptstadt in der sogenannten Walpurgisnacht seien insgesamt 3100 Polizeikräfte im Einsatz gewesen, sagte eine Sprecherin der Polizei Berlin der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Demnach hat es vier Festnahmen vor Ort gegeben, vereinzelt seien "Farbeier" geworfen und Pyrotechnik gezündet worden.
Wiederholung: Rangnick-Engagement in München rückt näher
Ein Engagement von Ralf Rangnick als neuer Trainer von Bayern München rückt offenbar näher. Nach Informationen von Sky und Bild hat der 65-Jährige seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Nachfolge von Thomas Tuchel beim deutschen Fußball-Rekordmeister ab Sommer anzutreten. Es seien aber noch einige Dinge zu klären. Rangnick trainiert aktuell die Nationalmannschaft Österreichs und stünde nach der EM (14. Juni bis 14. Juli) zur Verfügung.
NHL: Carolina und Colorado ziehen ins Viertelfinale ein
Die Carolina Hurricanes und Colorado Avalanche sind in den Play-offs der NHL in das Viertelfinale eingezogen. Carolina gewann mit 6:3 gegen die New York Islanders, Colorado setzte sich ebenfalls mit 6:3 bei den Winnipeg Jets durch. Beide Teams entschieden die best-of-seven-Serie jeweils mit 4:1 für sich.
Gaza-Protest: Polizei räumt besetztes Uni-Gebäude in New York - Dutzende Festnahmen
Weitere Eskalation der pro-palästinensischen Proteste an der New Yorker Columbia University: Dutzende Polizisten haben den Campus der Hochschule im Zentrum der Metropole gestürmt, um ein von pro-palästinensischen Studenten besetztes Gebäude zu räumen und Demonstranten festzunehmen. Universitätspräsidentin Minouche Shafik bat die Polizei am Dienstag (Ortszeit) zudem, bis Mitte Mai auf dem Campus zu bleiben. Von den Protestteilnehmern kam Kritik an der Hochschulleitung.
Medienbericht: US-Bestsellerautor Paul Auster im Alter von 77 Jahren gestorben
Der US-Bestsellerautor Paul Auster ist einem Medienbericht zufolge tot. Er starb im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung, wie die "New York Times" am Dienstag (Ortszeit) berichtete. Auster sei in Brooklyn gestorben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine Freundin des Schriftstellers.
Nach Männer-Enttäuschung: DTB-Frauen starten in EM-Abenteuer
Ohne Medaillen-Ambitionen aber mit ganz viel Vorfreude starten die deutschen Kunstturnerinnen in ihr EM-Abenteuer in Rimini. Nach der großen Enttäuschung der Männer kann das Perspektiv-Team der Frauen bei den Wettkämpfen ab Donnerstag nur positiv überraschen.
NBA: Wagners vor dem Aus - Niederlage für Hartenstein
Die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner stehen mit Orlando Magic in den Play-offs der NBA vor dem Aus. Orlando unterlag im fünften Spiel der Achtelfinalserie bei den Cleveland Cavaliers mit 103:104 und geriet nach zuletzt zwei Siegen mit 2:3 in Rückstand.