Letzte Nachrichten
Suche nach in Sachsen vermisster Neunjähriger bislang ohne Erfolg
Die Suche nach einem seit Montag in Sachsen vermissten neunjährigen Mädchen ist bislang erfolglos geblieben. "Das Mädchen ist nach wie vor verschwunden", sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz am Mittwoch.
Nach Blitzeinschlag am Dresdner Elbufer: 29-Jähriger erliegt Verletzungen
Nach einem Blitzeinschlag am Dresdner Elbufer am Pfingstmontag ist einer der Verletzten gestorben. Ein 29-jähriger Mann erlag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Dresden sagte. Zuvor hatte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) darüber berichtet.
Parteitag: AfD will Forderung nach Auflagen der Messe Essen nicht akzeptieren
Die AfD hat Forderungen der Messe Essen zurückgewiesen, bei ihrem Parteitag Ende Juni mit hohen Bußgelddrohungen verbundene Auflagen zu akzeptieren. Das Vorgehen der Messe und der Stadt Essen sei "rechtswidrig", erklärte AfD-Bundesvorstandsmitglied Roman Reusch am Dienstagabend. "Ein rechtsgültiger Vertrag kann - zumindest in einem Rechtsstaat - nicht nachträglich einseitig modifiziert werden." Die Partei will nun notfalls gegen die verlangten Auflagen vor Gericht ziehen.
Selbständige schauen erneut etwas optimistischer in die Zukunft
Soloselbständige und Kleinstunternehmen schauen erneut etwas optimistischer in die Zukunft. Das vom Münchner Ifo-Institut gemeinsam mit dem Online-Dienstleister Jimdo ermittelte Geschäftsklima stieg im Mai auf minus 11,8 Punkte, nach minus 13,8 Punkten im April - schon das war damals ein leichter Anstieg. Mit dem Mai-Wert blieben die Selbständigen aber weiterhin unter der Einschätzung der Gesamtwirtschaft.
Trotz teilweise sinkender Pegelstände: Hochwasserlage bleibt angespannt
Trotz teilweise sinkender Pegel bleibt die Hochwasserlage vor allem in Bayern angespannt. In Passau wurden am Dienstagabend nach Angaben der Stadtverwaltung die Scheitel von Donau und Inn überschritten, blieben aber trotz sinkender Tendenz zunächst noch hoch. Große Teile der Innenstadt waren weiterhin überschwemmt. Die Stadt rechnete damit, dass ab Freitag die Aufräumarbeiten beginnen können.
DOSB nominiert weitere 54 Olympia-Fahrer um Wellbrock
Wenig mehr als 50 Tage vor den Sommerspielen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) weitere 54 Athletinnen und Athleten für Paris nominiert. In der zweiten Runde wurden unter anderen Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock sowie Judo-Weltmeisterin Anna-Maria Wagner und Lena Hentschel, Bronzemedaillengewinnerin von Tokio 2021 im Wasserspringen, berufen.
"Bücher sind für junge Leser zu teuer": ZEW-Chef für Ende der Buchpreisbindung
Der Chef des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW, Achim Wambach, hat ein Ende der Buchpreisbindung gefordert. "Bücher sind für junge Leser zu teuer, deshalb sollte man die Bindung aufheben", sagte Wambach der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf vom Mittwoch. Er verwies auf Länder wie die Schweiz und Großbritannien, die die Bindung abgeschafft und damit Erfolge bei jungen Leserinnen und Lesern erzielt hätten.
EM: Fast jeder Zweite hat Sorge vor Terroranschlägen
Fast jeder Zweite hat mit Blick auf die Sicherheit rund um die Heim-EM Bedenken. Das geht aus einer Online-Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov in Kooperation mit dem Sinus-Institut veröffentlichte.
Schweinsteiger über Kroos: "Nicht immer wertgeschätzt"
Bastian Schweinsteiger, Fußball-Weltmeister von 2014, sieht die Heim-EM als besondere Gelegenheit für DFB-Rückkehrer Toni Kroos auf dessen Abschiedstour. "Er hat die Chance, es allen zu zeigen, denn es ist schon der Fall, dass wir in Deutschland den Toni nicht immer wertgeschätzt haben oder er ein bisschen zu kurz kam. Das gibt dir als Spieler natürlich die Motivation, es allen zu beweisen", sagte der 39-Jährige der Sport Bild.
Fußball-EM: Deutsche Bahn verkauft 100.000 Fan-Tickets zur EM
Die Deutsche Bahn ist mit der bisherigen Nutzung ihrer speziellen Angebote zur Fußball-Europameisterschaft zufrieden. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte, hat es bislang 100.000 sogenannter Fan-Tickets verkauft. Außerdem entschieden sich demnach 25.000 Menschen für die sogenannte Fan-Bahncard 25 und 4000 für einen speziellen Interrail-Pass zur EM.
Schweinsteiger: Begeisterung fast wichtiger als EM-Titel
Für Bastian Schweinsteiger steht bei der Heim-EM eine neue Euphorie um das DFB-Team im Vordergrund. "Selbst wenn wir im Viertelfinale ausscheiden, aber einen tollen Fußball spielen und es der Nationalmannschaft gelungen ist, die Herzen der Fans wieder zurückzuerobern, dann haben wir einiges geschafft", sagte der Weltmeister von 2014 der Sport Bild.
Schweigegeldprozess: Trump will Aufhebung von eingeschränktem Redeverbot
Ex-US-Präsident Donald Trump will eine Aufhebung eines eingeschränkten Redeverbots, das ihm im Rahmen des Schweigegeldprozesses in New York auferlegt wurde. Trumps Anwalt Todd Blanche forderte Richter Juan Merchan in einem Schreiben laut am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Akten auf, die "gag order" aufzuheben, welche die außergerichtlichen Äußerungen Trumps einschränke.
BGH verhandelt über Pflichten der Rechtsschutzversicherung bei Dieselklage
Um die Pflichten der Rechtsschutzversicherung bei sogenannten Dieselklagen geht es am Mittwoch (09.00 Uhr) vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Der Kläger will vor Gericht gegen den Hersteller seines Wohnmobils vorgehen und Schadenersatz wegen eines sogenannten Thermofensters, einer die Abgasreinigung regulierenden Software, erstreiten. Die Versicherung lehnte es mangels Erfolgsaussichten im Jahr 2021 aber ab, die Kosten zu übernehmen.
Scholz eröffnet Luftfahrtmesse ILA in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eröffnet am Mittwoch in Berlin die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) (08.30 Uhr). Aussteller aus der ganzen Welt stellen dort bis zum Sonntag dem Fach- und Laienpublikum Innovationen rund ums Fliegen vor. Zentrale Themen sind in diesem Jahr das klimaneutrale Fliegen, die Digitalisierung und die Stabilität der Lieferkette. Strategischer Partner ist die Europäische Kommission.
Bundestag befragt Pistorius und Kanzleramtschef Schmidt
Die Plenarsitzung des Bundestags beginnt am Mittwoch mit einer Befragung (13.00 Uhr) von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt (beide SPD). Nach jeweils achtminütigen Statements der beiden Kabinettsmitglieder können die Abgeordneten ihnen Fragen stellen. Bei Pistorius dürfte es dabei auch um die weitere Unterstützung der Ukraine gehen.
Parlamentswahl in Großbritannien: Sunak und Starmer stellen sich erstem TV-Duell
Einen Monat vor der Parlamentswahl in Großbritannien sind die Chefs der beiden großen Parteien am Dienstagabend in einem ersten TV-Duell aufeinandergetroffen. Der konservative Premierminister Rishi Sunak sagte in der vom Sender ITV ausgestrahlten Debatte, er habe "einen klaren Plan für eine sicherere Zukunft" in Großbritannien. Dagegen warb der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Partei, Keir Starmer, um die Unterstützung der Wähler, um "unser Land zu verändern".
Tiktok gibt auf bekannte Accounts gerichteten Cyberangriff bekannt
Die Videoplattform Tiktok hat einen Cyberangriff bekanntgegeben, der sich gegen bekannte Accounts gerichtet hat. Die Zahl der kompromittierten Konten sei "sehr gering", sagte ein Sprecher am Dienstag. Tiktok habe die Abwehrmaßnahmen verstärkt, um die von den Hackern verwendete Methode zu vereiteln. Die Plattform arbeite mit den Besitzern der betroffenen Konten - darunter der US-Nachrichtensender CNN - zusammen, um den Zugang wiederherzustellen, sofern nötig.
French Open: Alcaraz im Halbfinale
Wimbledonsieger Carlos Alcaraz hat wie im Vorjahr das Halbfinale der French Open in Paris erreicht. Der 21 Jahre alte Spanier setzte sich am Dienstagabend in Roland Garros überzeugend 6:3, 7:6 (7:3), 6:4 gegen den Weltranglistenneunten Stefanos Tsitsipas durch.
DFB-Gegner Schweiz schlägt Estland deutlich - Ungarn verliert
Deutschlands EM-Gruppengegner Schweiz hat zehn Tage vor dem Turnierstart einen überzeugenden Erfolg eingefahren. Das mit reichlich Bundesliga-Erfahrung gespickte Team von Nationaltrainer Murat Yakin setzte sich im vorletzten Test in Luzern mit 4:0 (1:0) gegen Estland durch. Ihre Generalprobe bestreitet die Schweiz am Samstag in St. Gallen gegen Österreich.
Slowenisches Parlament stimmt für Anerkennung von Palästinenserstaat
Das slowenische Parlament hat die Anerkennung eines Palästinenserstaates beschlossen. Für den Antrag stimmten am Dienstagabend in Ljubljana 52 Abgeordnete, die Opposition boykottierte die Abstimmung. Slowenien folgt damit Spanien, Irland und Norwegen, die in der vergangenen Woche offiziell einen eigenständigen palästinensischen Staat anerkannt hatten.
Eurojackpot geknackt: 120 Millionen Euro gehen nach Dänemark
Der 120 Millionen Euro schwere Eurojackpot ist geknackt - und geht nach Dänemark. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstagabend mitteilte, hatte ein Lottospieler oder eine Lottospielerin in dem nordischen Land in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 1, 3, 24, 43 und 49 sowie die Eurozahlen 2 und 4 getippt. In der zweiten Gewinnklasse konnten sich ebenfalls zwei Dänen über jeweils knapp 7,9 Millionen Euro freuen.
Basketball: Berlin wehrt ersten Niners-Matchball ab
Basketball-Pokalsieger Bayern München muss weiter auf seinen Gegner für die Bundesliga-Endspiele um die deutsche Meisterschaft warten. Ex-Champion Alba Berlin wehrte im vierten Play-off-Halbfinalduell mit Europacupsieger Niners Chemnitz den ersten Matchball der sächsischen Gastgeber dank einer beeindruckenden Moral durch seinen zweiten Sieg mit 96:85 (43:51) erfolgreich ab. Damit fällt die Entscheidung im fünften und letzten Spiel der Best-of-five-Serie am Donnerstag (18.30/Dyn) in Berlin.
Schüller trifft, Sorgen um Oberdorf: DFB-Frauen lösen EM-Ticket
Getrübt von Sorgen um Lena Oberdorf haben die deutschen Fußballerinnen vorzeitig das Ticket für die EM 2025 in der Schweiz gelöst. Dank Doppelpackerin Lea Schüller machte die DFB-Auswahl auch beim 3:1 (0:1) im Rückspiel in Polen einen Rückstand wett, beim vierten Sieg im vierten Qualifikationsspiel verletzte sich aber eine Schlüsselspielerin für die olympische Medaillenmission.
Biden verschärft Regeln für Migranten an der Grenze zu Mexiko
US-Präsident Joe Biden hat mit einer Verordnung die Regeln für Migranten an der Grenze zu Mexiko deutlich verschärft. Die Maßnahmen schließe Migranten, welche die Grenze illegal überquerten, davon aus, "Asyl zu erhalten", erklärte Andrew Bates, Sprecher des Weißen Hauses, am Dienstag. Für Biden stehe die Sicherheit amerikanischer Familien "immer an erster Stelle", fügte er hinzu.
US-Justizminister wehrt sich gegen Angriffe von Republikanern gegen seine Behörde
US-Justizminister Merrick Garland hat sich gegen wiederholte Angriffe republikanischer Abgeordneter auf seine Behörde gewehrt. "Ich lasse mich nicht einschüchtern und auch das Justizministerium lässt sich nicht einschüchtern", sagte Garland am Dienstag bei einer Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses. Der Minister wies Anschuldigungen zurück, denen zufolge die strafrechtliche Verfolgung von Ex-Präsident Donald Trump von seiner Behörde gesteuert werde.
Ukraine gedenkt der im russischen Angriffskrieg getöteten Kinder
Die Ukrainer haben am Dienstag der seit Beginn des russischen Angriffskriegs getöteten Kinder gedacht. Mehr als 600 Kinder seien seit Kriegsbeginn im Februar 2022 getötet und mehr als 1400 weitere verletzt worden, erklärte UN-Vertreterin Denise Brown. Dies sei aber nur die Zahl der von den Vereinten Nationen verifizierten Fälle. Die wirkliche Zahl der getöteten Kinder liege vermutlich deutlich höher.
Knapp zehn Jahre Haft für Drogenhandel in Millionenwert mit Kryptohandy in Köln
Wegen Drogenhandels im Millionenwert mit einem Kryptohandy hat das Landgericht Köln einen Mann zu neun Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Das Urteil fiel am Dienstag, wie eine Gerichtssprecherin in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Laut Anklage hatte der 33-Jährige im Jahr 2020 über mehrere Monate hinweg einen "schwunghaften Handel" insbesondere mit Kokain, Marihuana und Haschisch im Kilogrammbereich im Großraum Köln getrieben.
Parlamentswahl in Indien: Dritte Amtszeit trotz Dämpfers für Premier Modi
Der seit zehn Jahren amtierende indische Premierminister Narendra Modi hat die Parlamentswahl im bevölkerungsreichsten Land der Welt gewonnen. Allerdings verpassten die Wähler Modi und seiner hinduistischen Bharatiya Janata Party (BJP) einen Dämpfer: Wie die Wahlbehörde am Dienstag nach Auszählung von fast 99 Prozent der Stimmen verkündete, wurde die BJP mit 36,7 Prozent der Stimmen und wurde damit zwar erneut stärkste politische Kraft, musste gegenüber der Wahl 2019 allerdings deutliche Verluste hinnehmen.
Tumult im französischen Parlament wegen palästinensischer Fahne und Kleidung
Wegen einer von einer Abgeordneten enthüllten Palästinenserflagge ist es im französischen Parlament am Dienstag zu einem Tumult gekommen. Rachel Kéké von der linkspopulistischen Partei La France Insoumise (LFI) schwenkte die Flagge zu Beginn einer Fragestunde im Abgeordnetenhaus. Sie stand dabei inmitten anderer linksgerichteter Abgeordneter, die grüne, weiße, rote und schwarze Kleidung trugen - die Farben der palästinensischen Flagge.
Studie: Australische Alpen verlieren durch Klimawandel Schnee
Durch den Klimawandel könnte einer neuen Studie zufolge die jährliche Schneesaison in den australischen Alpen um mehr als einen Monat kürzer ausfallen als bisher. Es werde selbst bei der Einleitung von Gegenmaßnahmen künftig weniger Schnee fallen, hieß es einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Australian National University. Ein einzigartiges Ökosystem sei bedroht.
Faeser will schnelle Entscheidung zu Abschiebungen nach Afghanistan
Nach dem tödlichen Messerangriff von Mannheim will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) "möglichst schnell" Klarheit darüber, ob schwere Straftäter nach Afghanistan abgeschoben werden können. Sie lasse das "seit mehreren Monaten intensiv prüfen", sagte Faeser am Dienstag in Berlin. Dies sei aber "nicht banal" bei der Umsetzung und müsse auch "gerichtsfest" sein. Bedenken gibt es in der Koalition weiter bei den Grünen.
Brand in Düsseldorfer Kiosk: Lebensgefährlich verletzte Frau in Klinik gestorben
Nach dem Brand in einem Kiosk in Düsseldorf mit zunächst drei Toten ist eine schwer verletzte Frau an ihren Verletzungen gestorben. Die bei dem Brand lebensgefährlich verletzte Frau starb in einer Spezialklinik, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Sie war bis zuletzt in intensivmedizinischer Behandlung gewesen. Damit starben durch dem Brand vor rund drei Wochen insgesamt vier Menschen.