Letzte Nachrichten
Verkehrsunfall auf Teneriffa: Kämna im Krankenhaus
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna (27) ist nach einem Verkehrsunfall während einer Trainingsfahrt auf Teneriffa mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das teilte seine Mannschaft Bora-hansgrohe am Mittwochnachmittag mit. "Lennard ist ansprechbar, kann alles bewegen. Aber es hat schon einen ordentlichen Einschlag gegeben. Zum Glück besteht keine Lebensgefahr", sagte Teamchef Ralph Denk der Bild.
Baskenland: Roglic stürzt und bleibt vorne
Der slowenische Radprofi Primoz Roglic hat seine Gesamtführung auf der 3. Etappe der Baskenland-Rundfahrt nach einer Schrecksekunde erfolgreich verteidigt. Der Kapitän der deutschen Mannschaft Bora-hansgrohe stürzte auf dem Weg nach Altsasu 40 Kilometer vor dem Ziel, rappelte sich aber wieder auf und schaffte mit Hilfe von Emanuel Buchmann (Ravensburg) den Anschluss ans Feld.
AfD-Spitze fordert Bystron zu Stellungnahme wegen "Voice of Europe"-Kontakten auf
Die AfD-Spitze fordert den Bundestagsabgeordneten und Europawahlkandidaten Petr Bystron auf, sich zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit der von Moskau finanzierten Internetseite "Voice of Europe" zu erklären. In einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlag, verlangten die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla von Bystron eine schriftliche Stellungnahme bis Donnerstag 14.00 Uhr. Es gehe darum, "sämtliche Vorwürfe zweifelsfrei ausräumen und von Seiten des Bundesvorstandes unserer Partei entsprechend reagieren zu können".
"Horrorvorstellung": Watzke drückt Schalke die Daumen
Hans-Joachim Watzke wünscht Borussia Dortmunds Erzrivalen Schalke 04 den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga. "Was soll ich für Schalke tun? Ihnen die Daumen drücken, dass sie die zweite Liga halten", sagte der Geschäftsführer des BVB im Podcast "Spielmacher - Der EM-Talk mit Sebastian Hellmann und 360Media".
Nato-Plan: Berlin sieht 100 Milliarden Euro für die Ukraine skeptisch
Zum 75. Jahrestag der Nato-Gründung hat Generalsekretär Jens Stoltenberg die Verbündeten zu weiteren Milliardenhilfen für die Ukraine gedrängt. Stoltenberg sagte am Mittwoch in Brüssel, alle Außenminister seien sich einig gewesen, dass "die Ukraine in dieser kritischen Phase unterstützt werden muss". Keine Einigung gab es auf Stoltenbergs Vorschlag für einen Ukraine-Hilfsfonds von 100 Milliarden Euro. Vor allem Deutschland reagierte skeptisch.
FDP nennt 5000 neue Stellen für Kindergrundsicherung "abwegig"
Im Streit um die Kindergrundsicherung verschärft die FDP den Ton gegenüber Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne). Deren Plan, für die neue Leistung 5000 zusätzliche Stellen zu schaffen, sei "abwegig", sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr am Mittwoch dem TV-Sender Welt. Eine Ministeriumssprecherin sagte dagegen, auch die Bundesagentur für Arbeit gehe von einem solchen Stellenbedarf aus. Der Paritätische Wohlfahrtsverband forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, den Koalitionsstreit mit einem "Machtwort" zu beenden.
Zwei Brüder wegen mutmaßlichen Mordes vor Shishabar in Hamburg vor Gericht
Zwei Brüder im Alter von 23 und 31 Jahren müssen sich seit Mittwoch wegen eines mutmaßlichen Mordes vor einer Shishabar vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Der Jüngere soll einen 24-Jährigen im Oktober 2023 vor dem Lokal im Stadtteil Sasel geschlagen haben, bevor der Ältere diesen am Boden mit einer Pistole erschoss.
Weltkriegsbombe in Köln auf schwimmender Insel in Rhein entschärft
Auf dem Rhein in Köln ist am Mittwoch eine Weltkriegsbombe mit einem Gewicht von zehn Zentnern entschärft worden. Die Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung gaben am Nachmittag Entwarnung, wie die Stadt mitteilte. Die US-Fliegerbombe war am Morgen bei Baggerarbeiten am Rheinufer entdeckt worden. Die Entschärfung gelang dann am Nachmittag auf einem Ponton, einer schwimmenden Insel, im Rhein. Von der Evakuierung war unter anderem die Zentrale des Fernsehsenders RTL betroffen.
Simbabwe verhängt wegen Dürre nationalen Katastrophenzustand
Im afrikanischen Simbabwe ist wegen der anhaltenden Dürre der Katastrophenzustand ausgerufen worden. Die Trockenheit stehe im Zusammenhang mit dem Wetterphänomen El Niño, sagte Präsident Emmerson Mnangagwa am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Aufgrund der geringen Niederschläge würden mehr als 2,7 Millionen Menschen nicht genug zu essen haben. Die diesjährige Ernte werde voraussichtlich nur etwas mehr als die Hälfte des für die Ernährung des Landes erforderlichen Getreides liefern.
Südafrika präsentiert Plan zum Verbot von Löwenaufzucht für Jagdtourismus
In Südafrika hat das Umweltministerium einen Plan zum schrittweisen Verbot der Löwenaufzucht zu Jagdzwecken vorgestellt. Die Regierung hatte dieses Vorhaben bereits 2021 angekündigt und daraufhin eine Kommission einberufen. Diese empfahl nun, die Löwenaufzucht in Gefangenschaft sowie die kommerzielle Nutzung dieser Tiere zu beenden, wie Umweltministerin Barbara Creecy am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Kapstadt sagte.
Lindner fordert "Update" von Bürgergeld - Arbeitsministerium plant keine Änderung
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat eine Überarbeitung des Bürgergelds gefordert. "Das Bürgergeld benötigt ein Update", sagte er der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Es ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Wir müssen alles unternehmen, dass Menschen, die arbeiten können, auch tatsächlich arbeiten." Er verwies darauf, dass es "viele Stellschrauben" dafür gebe, von der Frage der Zumutbarkeit angebotener Arbeit über Sanktionen bis hin zu Arbeitsgelegenheiten wie den Ein-Euro-Jobs. Scharf kritisiert wurde Lindner vom Sozialverband Deutschland.
Radfahren: EU will mehr Radwege und E-Bike-Ladestationen
Mehr Radwege, Stellplätze und Ladestationen für E-Bikes: Radfahren soll in der EU sicherer und attraktiver werden. "Mehr und bessere sichere Radinfrastrukturen in der gesamten EU sind notwendig, um mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der EU-Kommission, des Europaparlaments und des Rats der Mitgliedstaaten vom Mittwoch. Die Erklärung soll als Orientierung für zukünftige EU-Gesetze dienen.
Vettel über Formel-1-Comeback: "Hängt vom Paket ab"
Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (36) kann sich offenbar eine Rückkehr in die Formel 1 vorstellen. "Man weiß nie, wohin das Leben einen führt, vielleicht bringt es mich zurück hinter das Steuer, vielleicht auch nicht", sagte Vettel dem britischen TV-Sender Sky News. "Möglicherweise" sei er für die Saison 2025 auf dem Markt, da er ja kein Cockpit habe. Aber die Frage sei, ob er eines "suche. Ich denke, das hängt von dem Paket ab", sagte Vettel.
Urteil in Hamburg: Acht Jahre Haft für Missbrauch ukrainischer Flüchtlingskinder
Wegen schweren sexuellen Missbrauchs von zwei Kindern einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie ist ein Mann am Mittwoch vom Hamburger Landgericht zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Die Richterinnen und Richter sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der 43-Jährige zwischen März 2022 und April 2023 zwei Söhne der Familie mehrfach sexuell missbraucht hatte.
Nato-Plan: Berlin skeptisch über 100 Milliarden Euro für die Ukraine
Zum 75. Jahrestag der Nato-Gründung hat Generalsekretär Jens Stoltenberg die Verbündeten zu milliardenschweren Militärhilfen für die Ukraine gedrängt. Stoltenberg sagte am Mittwoch in Brüssel, die Allianz müsse der Ukraine "langfristig robuste Unterstützung" leisten. Der Generalsekretär schlägt laut Diplomaten einen Ukraine-Hilfsfonds von 100 Milliarden Euro für zunächst fünf Jahre vor. Deutschland reagierte skeptisch, Zuspruch kam vor allem aus Polen und dem Baltikum.
75. Jahrestag: Faeser ordnet Nato-Beflaggung an obersten Bundesbehörden an
Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Nato soll deren Flagge am Donnerstag an den obersten Bundesbehörden gehisst werden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) habe die Maßnahme angeordnet, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Einen Tag lang soll dann an allen Bundesministerien in Berlin und Bonn sowie am Bundeskanzleramt die Flagge der Nato wehen.
Panischer Rehbock wütet in Pizzeria in bayerischem Weißenhorn
Ein in Panik geratener Rehbock hat in einer Pizzeria im bayerischen Weißenhorn erhebliche Schäden angerichtet. Das Tier soll am frühen Mittwoch durch eine geschlossene Glastür in das Lokal gesprungen sein, wie die Polizei in Kempten mitteilte. Es sei panisch durch die Räumlichkeiten gerannt, bis es schließlich eingefangen werden konnte. Ein zuständiger Jagdpächter habe das schwer verletzte Tier "von seinen Schmerzen erlösen müssen", hieß es.
EM-Quali als Olympia-Casting: "Der Druck ist da"
Für die deutschen Fußballerinnen ist der Konkurrenzkampf um die raren Kaderplätze bei den Olympischen Spielen bereits entbrannt. "Es ist jetzt eine Vorbereitung auf Olympia. Die Zeit will jede Spielerin nutzen, sich zu zeigen", sagte Mittelfeldspielerin Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea vor dem Auftakt der EM-Qualifikation in Österreich am Freitag (20.30 Uhr/ARD): "Letztendlich wird Horst Hrubesch dann die Entscheidung treffen. Aber der Druck ist da, klar."
Weltkriegsbombe in Wiesbaden entschärft - Tausende können in Wohnungen zurück
Eine in Wiesbaden bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe ist erfolgreich entschärft worden. Sämtliche Sperrungen rund um den Fundort im Stadtteil Biebrich wurden aufgehoben, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Mehr als zehntausend Menschen konnten damit in ihre Häuser zurückkehren.
AFP-Faktencheck: Biden hat Oster-Symbolik nicht aus dem Weißen Haus verbannt
Das Wahlkampfteam und Unterstützer des früheren US-Präsidenten Donald Trump haben dem Weißen Haus über das Osterwochenende vorgeworfen, Symbole des christlichen Feiertags aus der Regierungszentrale verbannt und Ostern zu einem Tag der Transgender umfunktioniert zu haben. Diese Anschuldigungen basieren jedoch auf Falschbehauptungen, wie ein AFP-Faktencheck ergeben hat.
Inflation in der Türkei legt im März weiter zu - Rate bei 68,5 Prozent
Die Inflation in der Türkei hat auch im März weiter zugelegt. Die Teuerungsrate betrug im vergangenen Monat 68,5 Prozent im Jahresvergleich, wie das Statistikinstitut Tuik am Mittwoch mitteilte. Schon in den vergangenen Monaten war die Inflation gestiegen, im Februar betrug sie 67,1 Prozent. Verglichen mit dem Vormonat legten die Verbraucherpreise um 3,16 Prozent zu.
Neuer Anlauf in Georgien für umstrittenes Gesetz zu "ausländischen Agenten"
Die Regierungspartei in Georgien will einen neuen Anlauf für ein im vergangenen Jahr nach Protesten abgelehntes Gesetz zu "ausländischen Agenten" unternehmen, das als Druckmittel gegen Kritiker gilt. Ein entsprechender Entwurf solle noch in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden, kündigte die Regierungspartei am Mittwoch überraschend in Tiflis an.
Nach Journalisten-Frage: Dardai stürmt aus Pressekonferenz
Trainer Pal Dardai vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC hat mit einem denkwürdigen Abgang für Aufsehen gesorgt. Vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn am Freitag (18.30 Uhr/Sky) stand der Ungar bei der Pressekonferenz nach einer Nachfrage eines Journalisten schwer angesäuert auf, verließ den Raum - und kehrte nicht zurück.
Schweizer sollen in Referendum über Begrenzung der Einwanderung entscheiden
Die Schweizer sollen nach dem Willen der rechtspopulistischen Volkspartei SVP in einer Volksabstimmung über eine Begrenzung der Einwanderung entscheiden. Die SVP reichte am Mittwoch 114.600 Unterschriften für ihre Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz!" ein und damit mehr als die für eine Volksabstimmung gesetzlich vorgeschriebenen 100.000 Unterschriften. Zudem wurden die nötigen Unterschriften in der Hälfte der dafür vorgesehenen Zeit gesammelt.
Lindner fordert "Update" des Bürgergelds - Ministerium: Keine Änderungen geplant
FDP-Chef Christian Lindner hat eine Überarbeitung des Bürgergelds gefordert. "Das Bürgergeld benötigt ein Update" sagte der Bundesfinanzminister der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Es ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Wir müssen alles unternehmen, dass Menschen, die arbeiten können, auch tatsächlich arbeiten." Er verwies darauf, dass es "viele Stellschrauben" dafür gebe, von der Frage der Zumutbarkeit angebotener Arbeit über Sanktionen bis hin zu Arbeitsgelegenheiten wie den Ein-Euro-Jobs.
Weitere Anklage gegen Thüringer AfD-Chef Höcke wegen verbotener Parole
Die Staatsanwaltschaft Halle hat eine weitere Anklage gegen Thüringens AfD-Chef Björn Höcke erhoben. Sie wirft ihm nach Angaben vom Mittwoch vor, bei einer Rede im Dezember eine verbotene Parole der sogenannten Sturmabteilung (SA) der nationalsozialistischen Partei NSDAP verwendet zu haben. Wegen eines ähnlichen mutmaßlichen Vorfalls muss sich Höcke bereits ab Mitte April vor dem Landgericht der sachsen-anhaltischen Stadt verantworten.
Vater verschätzt sich bei Raucherpause: Kinder fahren allein mit Zug weiter
Ein Familienvater hat sich in Schleswig-Holstein bei einer Raucherpause an einem Bahnhof verschätzt und seine drei Kinder unfreiwillig in einem Zug zurückgelassen. Die zwei Mädchen und ein Junge im Alter zwischen acht und 14 Jahren hätten deshalb am Dienstagabend allein von Neumünster bis nach Flensburg fahren müssen, teilte die Bundespolizei am Mittwoch in Flensburg mit. Sie seien aber vom Zugpersonal und später von Bundespolizisten betreut worden.
Solar: EU ermittelt wegen Subventionen gegen zwei chinesische Hersteller
Wegen mutmaßlich illegaler staatlicher Subventionen hat die Europäische Kommission Untersuchungen gegen zwei chinesische Solarhersteller eingeleitet. Es gebe "hinreichende Anhaltspunkte" dafür, dass beide Unternehmen "ausländische Subventionen erhalten haben, die den Binnenmarkt verzerren", teilte die Kommission am Mittwoch mit. Bestätigen sich die Vorwürfe, könnte die Behörde den Unternehmen den Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in der EU verbieten.
Baerbock sieht Stoltenbergs 100-Milliarden-Euro-Plan skeptisch
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat zurückhaltend auf den Nato-Vorschlag eines Ukraine-Hilfsfonds von 100 Milliarden Euro reagiert. Es dürfe keine Dopplung der Zusagen von Nato und EU geben, sagte sie am Mittwoch am Rande des Nato-Außenministertreffens in Brüssel. "Deswegen halte ich es jetzt nicht für sinnvoll, wieder über einzelne Größen hier zu diskutieren" und mit solchen Zahlen "in der Luft zu jonglieren", sagte sie.
Cannabisplantage in Bochum entdeckt - sechs Männer in Haft
Nach dem Fund einer Cannabisplantage in einem Haus in Bochum sind sechs Männer in Untersuchungshaft gekommen. Neben mehreren hundert Pflanzen hätten Polizeibeamte in dem leerstehenden Haus auch mehrere Kilogramm verpackte Drogen gefunden, teilte die Polizei in Bochum am Mittwoch mit. Die vor Ort festgenommenen Verdächtigen im Alter zwischen 22 und 37 Jahren konnten keinen festen Wohnsitz vorweisen.
18 Verletzte durch Kohlenmonoxid in Monteursunterkunft in Kreis Lippe
Bei einem Austritt von Kohlenmonoxid in einer Unterkunft für Montagearbeiter im Kreis Lippe sind 18 Menschen verletzt worden. Rettungskräfte fanden am Mittwoch beim Eintreffen vor der Unterkunft in Horn-Bad Meinberg bereits drei teils bewusstlose Menschen, wie die örtliche Freiwillige Feuerwehr mitteilte. Aus dem verwinkelten Haus seien dann 15 weitere Menschen gerettet worden.
Israels Armee räumt nach Tod von humanitären Helfern "schweren Fehler" ein
Israels Armeechef Herzi Halevi hat nach dem tödlichen Angriff auf einen Hilfskonvoi im Gazastreifen einen "schweren Fehler" eingeräumt. Bei dem Angriff am Montag waren sieben Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) getötet worden, darunter sechs Helfer aus dem Ausland. Deren sterbliche Überreste sollten noch am Mittwoch aus dem Gazastreifen überführt werden. US-Präsident Joe Biden und Polens Regierungschef Donald Tusk kritisierten den israelischen Angriff scharf.