Letzte Nachrichten
TSG wieder voll im Europacup-Rennen
Die TSG Hoffenheim mischt im Rennen um den Europacup wieder voll mit. Die Kraichgauer gewannen im ersten Sonntagsspiel des 28. Bundesliga-Spieltags 3:1 (2:0) gegen den FC Augsburg und sind nach Punkten mit dem Tabellensiebten gleichgezogen.
Kommunalwahlen in Polen als Stimmungstest für Regierung Tusk
In Polen haben die Wähler am Sonntag bei der ersten Runde der landesweiten Wahlen über regionale und kommunale Parlamente sowie Bürgermeister entschieden. Der Urnengang, bei dem für die Wahlberechtigten unter den 38 Millionen Einwohnern insgesamt fast 200.000 Kandidaten zur Wahl standen, galt als wichtiger Stimmungstest für die im vergangenen Dezember angetretene Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk.
Paris-Roubaix: Sieg für Weltmeister van der Poel
Der niederländische Radprofi Mathieu van der Poel hat nach einem beeindruckenden 60-km-Solo die 121. Ausgabe des Prestige-Klassikers Paris-Roubaix gewonnen. Nach 259,7 Kilometern - 55,7 km davon über das berüchtigte Kopfsteinpflaster - fuhr der Weltmeister vom Team Alpecin-Deceuninck am Sonntag als großer Triumphator ins Velodrom von Roubaix ein.
Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr auf fast sechs Millionen gestiegen
Die Zahl der Straftaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 5,94 Millionen gestiegen. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2023 hervor, aus der die "Welt am Sonntag" am Samstag vorab zitierte und die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag vorstellen will. Die Gewaltkriminalität erreichte demnach mit rund 215.00 Fällen den Höchststand seit 15 Jahren.
Starkes Comeback: Struff zieht in die zweite Runde ein
Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist nach einem großen Comeback in die zweite Runde des ATP-Masters in Monte Carlo eingezogen. Der Warsteiner hatte gegen den argentinischen Sandplatzspezialisten Sebastian Baez bereits mit 1:6, 2:5 in Rückstand gelegen, ehe er auf- und das Match in seine Richtung drehte. Nach 2:25 Stunden setzte sich Struff mit 1:6, 7:6 (7:3), 6:2 durch.
Erster Matchball abgewehrt: Straubing verkürzt gegen Berlin
Die Straubing Tigers haben den ersten Matchball des Rekordmeisters Eisbären Berlin im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abgewehrt. Die Tigers, die die Hauptrunde direkt hinter den Eisbären auf Platz drei beendet hatten, gewannen am Sonntag in eigener Halle mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) und erzwangen damit ein fünftes Spiel in der Best-of-seven-Serie. Straubing wahrte somit die Chance auf die erste Finalteilnahme der Vereinshistorie.
Macron würdigt NS-Opfer und Widerstandskämpfer bei Gedenkveranstaltungen in Frankreich
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Sonntag mehr als hundert Widerstandskämpfer geehrt, die vor 80 Jahren von NS-Soldaten hingerichtet worden waren. An dem Gedenkort Glières, einem Hochplateau in den Alpen, würdigte Macron 105 Widerstandskämpfer als "Helden", die "9000 Hektar freies Frankreich auf den Gipfeln" verteidigt hätten. Später wurde Macron im ostfranzösischen Izieu erwartet, von wo aus 1944 jüdische Waisenkinder und ihre Erzieher nach Auschwitz deportiert wurden.
Nach 16.000 Kilometern: Brite beendet Lauf durch Afrika in Tunesien
Der Brite Russ Cook ist kurz vor dem Ziel: Am Sonntag sollte der 27-Jährige seinen fast einjährigen Lauf durch den afrikanischen Kontinent in Tunesien beenden. "Kommt und lauft den letzten Marathon, den letzten Halbmarathon, zehn Kilometer, fünf Kilometer, einen Kilometer", lud Cook im Onlinedienst X ein, ihn auf der letzten Etappe zu begleiten. Er wolle "den letzten Tag dieses Projekts für alle öffnen, die es verfolgt und unterstützt haben", schrieb er.
Kind vertreibt nackten Mann aus Reitstall in Nürnberg
Ein Mädchen hat auf einem Reiterhof in Nürnberg einen offenbar verwirrten nackten Mann vertrieben. Der 23-Jährige habe sich am Freitagvormittag vor dem Gelände ausgezogen und sei dann nackt auf das Anwesen gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Das Kind habe ihn aufgefordert, den Stall zu verlassen, was er auch getan habe.
Israels Armee zieht Truppen aus südlichem Gazastreifen ab - Israel gedenkt der Hamas-Opfer
Nach monatelangen erbitterten Kämpfen gegen die islamistische Hamas hat Israel am Sonntag offenbar alle Soldaten aus dem südlichen Gazastreifen abgezogen. Ausgenommen sei nur eine Einheit, teilte die israelische Armee der Nachrichtenagentur AFP mit. Während Israel ein halbes Jahr nach dem schlimmsten Angriff seit seiner Staatsgründung der Opfer des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober gedachte, drohte der Iran mit Angriffen auf diplomatische Vertretungen Israels im Ausland.
Kurioses Eigentor verhindert Schalke-Sieg
Schalke 04 hat sich im Abstiegs- und Existenzkampf selbst ein Bein gestellt. Der wankende Traditionsklub führte bei Hannover 96 am Sonntag mit einer starken Leistung lange Zeit verdient, bis Paul Seguin (81.) ein ganz kurioses Kuller-Eigentor zum Endstand von 1:1 unterlief.
HSV verdrängt: Fortuna zurück auf dem Relegationsplatz
Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga den Relegationsplatz erfolgreich verteidigt. Das Team von Trainer Daniel Thioune besiegte Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig am Sonntag mit 2:0 (1:0) und verdrängte den Hamburger SV nach dessen Erfolg am Vortag gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:1) wieder von Rang drei. Ein Punkt trennt beide Teams.
Ukraine sieht sich wegen russischer Angriffe im Osten massiv unter Druck
Im Osten der Ukraine steht die Armee nach eigenen Angaben massiv unter Druck angesichts russischer Angriffe. Die Lage nahe der seit Wochen heftig umkämpften Stadt Tschassiw Jar sei "ziemlich schwierig und angespannt", sagte der Sprecher der 26. Artilleriebrigade, Oleh Kalaschnikow, am Sonntag im ukrainischen Fernsehen. In der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw wurden indes bei russischen Angriffen mit Raketen und Drohnen mindestens sieben Menschen getötet.
Arbeitgeber warnen vor massiver Überforderung durch Rentenerhöhung
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat angesichts der Rentenpläne der Bundesregierung vor einer massiven Überforderung von Staat und Gesellschaft gewarnt. Er sei "fassungslos", dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) "jetzt noch einmal massiv die Rentenausgaben erhöhen will, obwohl wir vor dem größten Alterungsschub stehen, den es jemals in Deutschland gegeben hat", sagte Dulger der "Bild am Sonntag". Er forderte einen Stopp der Pläne.
Weltkriegsbombe in rheinland-pfälzischem Bitburg entschärft
Im rheinland-pfälzischen Bitburg ist am Sonntag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Um kurz nach 14.00 Uhr teilte die Trierer Polizei im Kurzbotschaftendienst X mit, dass die 125 Kilogramm schwere Bombe entschärft worden sei. Zuvor hatten etwa 2000 Menschen im Evakuierungsgebiet vorübergehend ihre Wohnungen verlassen müssen.
Aggressives Trio greift in bayerischem Ansbach hintereinander zwei Passanten an
Drei Männer haben in der bayerischen Stadt Ansbach Passanten brutal angegriffen. Die beiden Opfer wurden schwer verletzt, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Bei der Festnahme hätten die drei Männer außerdem zwei Polizisten verletzt. Gegen sie werde nun wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag ermittelt.
Israels Armee zieht Soldaten aus südlichem Gazastreifen ab
Nach monatelangen erbitterten Kämpfen gegen die islamistische Hamas hat Israel am Sonntag alle Soldaten aus dem südlichen Gazastreifen abgezogen. Die 98. Kommandodivision der israelischen Armee habe "am 7. April ihren Einsatz in Chan Junis beendet" und den Gazastreifen "verlassen, um sich zu erholen und sich auf zukünftige Operationen vorzubereiten", erklärte ein Armeevertreter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Auf die Frage, ob dies bedeute, dass alle Soldaten den südlichen Gazastreifen verlassen hätten, antwortete ein Sprecher: "Ja."
Trumps Ex-Stratege Bannon will deutschen Podcast herausbringen
Steve Bannon, der ehemalige Chefstratege und Wahlkampfmanager des früheren US-Präsidenten Donald Trump, will seinen Podcast nach Deutschland bringen und damit möglicherweise auch den Wahlkampf der AfD unterstützen. Der deutsche Podcast solle den Namen "War Room Berlin" tragen, sagte Bannon dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. Allerdings sei er noch auf der Suche nach einem deutschsprachigen Moderator.
Münchner Hoffnungsschimmer: Neuer vor Rückkehr
Hoffnungsschimmer für den FC Bayern vor dem Champions-League-Kracher beim FC Arsenal: Kapitän Manuel Neuer hat am Sonntag laut Bild und Sky wieder ein volles Torwarttraining auf dem Platz absolviert. Der 38-Jährige dürfte damit im Viertelfinal-Hinspiel bei den Gunners am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) im Tor des Rekordmeisters stehen.
30 Jahre danach: Ruanda gedenkt des Völkermords
In Ruanda haben die Trauerfeierlichkeiten zum Beginn des Völkermords vor 30 Jahren begonnen. Präsident Paul Kagame entzündete am Sonntag in der Hauptstadt Kigali eine Flamme an der zentralen Gedenkstätte, wo mehr als 250.000 Opfer begraben sein sollen. Im Beisein ausländischer Amts- und Würdenträger, unter ihnen mehrere afrikanische Staats- und Regierungschefs, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, legte Kagame Kränze an den Massengräbern nieder.
Dammbruch im Ural: Situation in 200.000-Einwohner-Stadt Orsk "kritisch"
Nach dem Bruch eines Staudamms im Ural ist die Situation in der 200.000-Einwohner-Stadt Orsk nach Angaben des russischen Notfallministers angespannt. "Es hat sich eine kritische Situation ergeben", sagte Alexander Kurenkow am Sonntag bei einem Besuch in Orsk. Der Dammbruch hat in der an Kasachstan grenzenden Region Orenburg zu massiven Überschwemmungen geführt, tausende Menschen mussten evakuiert werden.
Rheinland-pfälzisches Bitburg bereitet sich auf Bombenentschärfung vor
Im rheinland-pfälzischen Bitburg soll am frühen Sonntagnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Feuerwehr und Polizei begannen am Sonntagmorgen mit der Räumung - es wurden 18 Straßensperren eingerichtet, wie die Trierer Polizei im Kurzbotschaftendienst X mitteilte. Etwa 2000 Menschen müssen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.
Militärisches Säbelrasseln der USA und Chinas im Südchinesischen Meer
Angesichts eines Marine- und Luftmanövers der USA mit mehreren Verbündeten im Südchinesischen Meer hat China am Sonntag "Kampfpatrouillen" in die umstrittenen Gewässer geschickt. "Alle militärischen Aktivitäten, die die Lage im Südchinesischen Meer durcheinander bringen und Gefahrenherde schaffen, sind unter Kontrolle", erklärte die chinesische Armee offensichtlich mit Blick auf ein gemeinsames Manöver der USA, Australiens, Japans und der Philippinen.
Mehr als jeder Zehnte lebt in überfüllter Wohnung
Die Wohnungsnot in Deutschland hat sich weiter verschärft: Mehr als 9,5 Millionen Menschen leben in überfüllten Wohnungen, wie aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht (BSW) hervorgeht, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Sonntag zitierte. Die Wohnungsnot betrifft damit 11,3 Prozent der Bevölkerung, mehr als jeden Zehnten.
Israel gedenkt ein halbes Jahr nach "grauenerregendem Massaker" der Opfer der Hamas
Ein halbes Jahr nach schlimmsten Angriff seit seiner Staatsgründung hat Israel der Opfer des "grauenerregenden Massakers" durch die Hamas gedacht. Israel erinnere am Sonntag an "den grausamen Terrorangriff und das grauenerregende Massaker" der radikalislamischen Palästinenserorganisation vom 7. Oktober, erklärte Israels Präsident Isaac Herzog. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) forderte die Hamas auf, die Geiseln "sofort" freizulassen und "ihre Waffen" niederzulegen.
"Riesenschritt": Kämna verlässt Intensivstation
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna befindet sich nach seinem Verkehrsunfall während einer Trainingsfahrt auf Teneriffa auf dem Weg der Besserung und hat die Intensivstation verlassen. Das teilte sein Team Bora-hansgrohe am Sonntag mit und machte erstmals konkrete Angaben zu Art und Schwere der Verletzungen. Demnach erlitt der 27-Jährige ein schweres Thoraxtrauma mit Rippen-Frakturen und einer Lungenprellung.
Ecuador nach Sturm auf Mexikos Botschaft international in der Kritik
Ecuadors Regierung sieht sich nach einem massiven Polizeieinsatz in der mexikanischen Botschaft in Quito internationaler Kritik ausgesetzt. Mexiko brach nach dem Vorfall, bei dem Spezialeinheiten in seine Botschaft in Ecuadors Hauptstadt eindrangen und den ecuadorianischen Ex-Vizepräsidenten Jorge Glas festnahmen, am Wochenende die diplomatischen Beziehungen zu dem Land ab. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich "alarmiert" und betonte die Bedeutung der Unverletzlichkeit von diplomatischen Vertretungen. Mehrere lateinamerikanische Länder verurteilten die Aktion.
Schauspieler Peter Sodann mit 87 Jahren gestorben
Der ostdeutsche Schauspieler Peter Sodann ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 87 Jahren, wie seine Familie am Sonntag dem MDR bestätigte. Gestorben sei er in Halle an der Saale. Dem Fernsehpublikum war Sodann vor allem als langjähriger "Tatort"-Kommissar Bruno Ehrlicher bekannt. Sein künstlerisches und politisches Wirken reichte aber weit über diese Rolle hinaus: Sodann, der als junger Mann den Beruf des Werkzeugmachers lernte, war Theaterchef, leidenschaftlicher Büchersammler - und sogar Bundespräsidentenkandidat.
Ein Toter und fünf Verletzte bei Verkehrsunfall nahe Paderborn
Bei einem Unfall mit zwei Autos und einem Motorrad ist in der Nähe von Paderborn ein Mensch gestorben. Fünf Menschen wurden verletzt, wie die Polizei im nordrhein-westfälischen Höxter am Samstagabend mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Samstagnachmittag im Ort Nieheim.
Yellen und Li hoffen auf bessere Zusammenarbeit zwischen USA und China
Auf ihrer weltweit aufmerksam verfolgten China-Reise hat US-Finanzministerin Janet Yellen am Sonntag Regierungschef Li Qiang getroffen. Beide Seiten zeigten sich dabei optimistisch hinsichtlich einer besseren Zusammenarbeit ihrer Länder. "China hofft aufrichtig, dass beide Länder Partner sein werden und keine Gegner", sagte Li zum Auftakt des Treffens in Peking. Yellen betonte ihrerseits, dass es für eine gute Partnerschaft unabdingbar sei, "direkt und offen" miteinander zu kommunizieren.
Verstappen in Japan nicht zu stoppen - Ferrari ohne Chance
Kein Defekt, kein Regen - dafür ein Triple-Sieg für Max Verstappen: Der Formel-1-Weltmeister hat eindrucksvoll zurückgeschlagen und den Großen Preis von Japan zum dritten Mal in Serie gewonnen. Der Red-Bull-Pilot feierte in Suzuka einen souveränen Start-Ziel-Sieg und baute vor den Augen der japanischen Prinzessin Akiko von Mikasa seinen Vorsprung in der WM-Wertung aus.
NHL: Draisaitl trifft - McDavid vor Meilenstein
Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben in der NHL nach der frühzeitigen Play-off-Qualifikation weiter Selbstvertrauen für den Kampf um den Titel getankt. Die Oilers gewannen die "Battle of Alberta" bei den Calgary Flames 4:2 und feierten im vierten Saisonduell mit dem Rivalen den dritten Sieg.