Letzte Nachrichten
Ronaldos Zukunft? Portugal-Trainer Martinez weicht aus
Hört er auf? Oder spielt er doch noch weiter? Nationaltrainer Roberto Martinez ist der Frage nach der Zukunft von Superstar Cristiano Ronaldo im Trikot Portugals nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM gegen Frankreich ausgewichen.
Spanien feiert Olmo an einem "historischen Abend"
Den Silberpokal als "Man of the Match" in der Hand, ein strahlendes Lächeln im Gesicht: Der Leipziger Dani Olmo war bei Spanien der gefeierte Held. Nach dem glücklichen 2:1 nach Verlängerung gegen Deutschland sprach er entsprechend von einem "der schönsten Abende" seiner Karriere. "Wir mussten ein fantastisches Spiel zeigen - und das ist uns gelungen. Wir sind alle sehr zufrieden und genießen den Moment", sagte der 26-Jährige.
Southgate zu Nachfolgespekulationen: "Gibt es immer"
EM-Zweiter 2021, WM-Vierter 2018 - und doch ewig angezählt. Englands Teammanager Gareth Southgate stört das nicht mehr sonderlich. "Das ist eine Tatsache des Lebens. Wenn man eine Persönlichkeit ist im Weltfußball, gibt es immer Spekulationen, man wird bewertet", sagte der Coach der Three Lions vor dem EM-Viertelfinale gegen die Schweiz (18.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Düsseldorf.
Bondscoach Koeman selbstbewusst: "Dann werden sie leise"
Das Aufeinandertreffen mit der Türkei in Berlin dürfte gefühlt zum Auswärtsspiel werden - doch trotz der vorhersehbaren Überzahl türkischer Fans will sich die niederländische Fußballnationalmannschaft vor dem EM-Viertelfinale am Samstagabend (21.00 Uhr/RTL und MagentaTV) nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Wir müssen den Ball behaupten, dann werden sie leise", sagte Bondscoach Ronald Koeman zu seiner Strategie.
Reformer Peseschkian gewinnt Wahl um Präsidentschaft im Iran
Der Reform-Kandidat Massud Peseschkian hat die Wahl um die Präsidentschaft im Iran gewonnen und sich gegen den Hardliner Said Dschalili durchgesetzt. Peseschkian sei auf mehr als 16 Millionen Stimmen gekommen, Dschalili auf über 13 Millionen Stimmen, sagte Wahlbehördensprecher Mohsen Eslami am Samstag. Die Wahlbeteiligung gab er mit 49,8 Prozent an.
Innenministerium: Reformer liegt bei Stichwahl um Präsidentschaft im Iran laut ersten Ergebnissen vorn
Bei der Stichwahl um die Präsidentschaft im Iran liegt ersten vom Innenministerium veröffentlichten Ergebnissen zufolge der Reform-Kandidat Massud Peseschkian vorn. Er habe bislang mehr als elf Millionen Stimmen erhalten, sagte Wahlbehördensprecher Mohsen Eslami laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Samstagmorgen. Hardliner Said Dschalili bekam demnach bislang rund neun Millionen Stimmen. Das Endergebnis soll im Laufe des Samstags bekanntgegeben werden.
Spannungsgeladene EM-Begegnung in Berlin wegen Empörung über Wolfsgruß erwartet
Angesichts der Empörung über den rechtsextremen Wolfsgruß des türkischen Nationalspielers Merih Demiral und seine Sperre für zwei EM-Spiele durch die Uefa wird ein spannungsgeladenes Viertelfinalspiel am Samstag (21.00 Uhr) in Berlin erwartet. Zu der EM-Begegnung zwischen der Türkei und den Niederlanden im Olympiastadion kündigte sich auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an, der Demiral explizit in Schutz nahm.
Zweite Runde der Frankreich-Wahl beginnt in Überseegebieten
In Frankreich sind die Wählerinnen und Wähler in den Überseegebieten bereits am Samstag zur entscheidenden Runde der Parlamentswahl aufgerufen. Diese könnte den Weg zur ersten rechtspopulistischen Regierung des Landes seit der Gründung der aktuellen Republik ebnen. Nach Umfragen ist aber auch die Bildung von drei Blöcken in der Nationalversammlung möglich, die die Regierung lähmen und das Land in eine politische Krise stürzen könnten.
Biden bezeichnet sich als am besten geeignet für Sieg bei US-Präsidentschaftswahl
Joe Biden hat sich bei seinem ersten Fernsehinterview seit seinem verheerenden Auftritt beim TV-Duell mit Donald Trump als am besten geeignet für einen Sieg bei der Präsidentschaftswahl in den USA im November bezeichnet. "Ich glaube nicht, dass irgendjemand besser qualifiziert ist, Präsident zu werden oder dieses Rennen zu gewinnen, als ich", antwortete er am Freitag (Ortszeit) in einem mit Spannung erwarteten Interview mit dem Sender ABC News auf die Frage, ob es den Verbleib der Demokraten im Weißen Haus gefährden könnte, wenn er im Rennen bleibt.
Biden: Habe mich "schrecklich" während TV-Duell gefühlt
Bei seinem ersten Fernsehinterview seit dem TV-Duell mit Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden seinen verheerenden Auftritt bei der Debatte mit einer Erkältung erklärt. "Ich war krank, ich habe mich schrecklich gefühlt", sagte Biden am Freitag (Ortszeit) in einem Ausschnitt des mit Spannung erwarteten Interviews mit dem Sender ABC News.
Biden begründet verheerenden TV-Duell-Auftritt mit Erkältung und Jetlag
Bei seinem ersten Fernsehinterview seit dem TV-Duell mit Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden eine schwere Erkältung und Jetlag für seinen verheerenden Auftritt bei der Debatte verantwortlich gemacht. "Ich war krank, ich habe mich schrecklich gefühlt", sagte Biden am Freitag (Ortszeit) in dem Interview mit dem Sender ABC News.
Frankreich schickt Ronaldo in EM-Ruhestand
Zäher Kampf und starke Nerven: Frankreichs Stars haben Cristiano Ronaldo in den EM-Ruhestand geschickt und nehmen Kurs auf ihren dritten Europameistertitel. Der Vize-Weltmeister besiegte Portugal im Viertelfinal-Fight von Hamburg mit 5:3 im Elfmeterschießen - der lädierte Superstar Kylian Mbappe war da schon nicht mehr dabei. In der Halbzeit der Verlängerung hatte er den Platz bereits verlassen, mit einem Eisbeutel auf der vor knapp drei Wochen gebrochenen Nase.
Biden bekräftigt Kandidatur - Pressekonferenz am Rande von Nato-Gipfel angekündigt
Angesichts der Debatte um seine Eignung für eine zweite Amtszeit ist US-Präsident Joe Biden in einer Rede vor Anhängern in die Offensive gegangen: "Ich bleibe im Rennen. Ich werde Donald Trump schlagen", sagte Biden am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Wisconsin, einem der Schlüsselstaaten bei der Präsidentschaftswahl. "Ich bin Kandidat und ich werde erneut gewinnen", bekräftigte er.
Müller deutet DFB-Abschied an - Neuers Zukunft offen
Thomas Müller hat nach dem EM-Aus einen Abschied aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft angedeutet. "Es kann natürlich schon sein, dass das mein letztes Spiel war", sagte der Weltmeister von 2014 nach dem 1:2 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Spanien.
Nagelsmann: Handspielregel "im Sinne des Fußball anpassen"
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Heim-EM eine Diskussion über die Handspielregel angeregt. "Ich will nicht rumjammern, aber die Bühne nutzen, um dafür zu werben, die Regel im Sinne des Fußballs anzupassen", sagte Nagelsmann nach dem 1:2 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Spanien.
Medien: Neuer Mega-Vertrag für NBA-Star Wagner
Der deutsche Basketball-Weltmeister Franz Wagner hat sich mit seinem NBA-Klub Orlando Magic auf eine millionenschwere Vertragsverlängerung geeinigt. Wie ESPN und The Athletic übereinstimmend berichten, hat der neue Kontrakt eine Laufzeit von fünf Jahren - und bringt dem 22 Jahre alten Wagner insgesamt 224 Millionen US-Dollar ein, das entspricht gut 207 Millionen Euro. Die Summe könnte sogar noch auf bis zu 269 Millionen US-Dollar ansteigen, umgerechnet 249 Millionen Euro.
Hand-Diskussionen: "Schiedsrichter hat für Spanien gepfiffen"
Die deutschen Nationalspieler um Jamal Musiala rissen die Arme hoch, Zehntausende DFB-Fans in Stuttgart forderten lautstark Elfmeter - doch die Pfeife des englischen Schiedsrichters Anthony Taylor blieb stumm. Die Szene aus der 106. Minute des EM-Viertelfinals, in der Musiala den Ball an die Hand des Spaniers Marc Cucurella schoss, sorgte im Anschluss für große Diskussionen.
Scholz: "Land hat sich hinter der Mannschaft versammelt"
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Leistung der deutschen Nationalmannschaft bei der Heim-Europameisterschaft auch über das Spielfeld hinaus gewürdigt. "Das ganze Land hat sich hinter der Mannschaft versammelt", sagte Scholz nach dem 1:2 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Spanien in der ARD.
Kroos: "Wir sind extrem traurig"
Toni Kroos blickt mit großer Enttäuschung auf das Viertelfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Heim-EM - und das verfrühte Ende seiner Welt-Karriere. "Wir haben alle alles reingelegt, um es nicht zu verlieren. Wir waren sehr nah dran, umso bitterer ist es", sagte der 34-Jährige nach dem 1:2 nach Verlängerung gegen Spanien: "Heute sind wir extrem traurig."
EM-Aus gegen Spanien: Das Sommermärchen endet im Drama
Aus, vorbei, Stecker raus - nach heldenhaftem Kampf hat das Sommermärchen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein dramatisches und tragisches Ende genommen. Der dreimalige Europameister verlor gegen den ewigen Angstgegner Spanien im Viertelfinale 1:2 nach Verlängerung und spielt im letzten Kapitel seiner Heim-EM keine Rolle mehr. Das kämpferisch überragende Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte der spielerischen Extraklasse des großen Turnierfavoriten in Stuttgart viel Mut und Leidenschaft entgegen, kam kurz vor dem Abpfiff zurück - und war am Ende doch geschlagen.
Premier Starmer ernennt Kabinett nach haushohem Sieg für Labour in Großbritannien
Nach dem haushohen Sieg für seine Labour-Partei bei den Parlamentswahlen in Großbritannien hat der neue Premierminister Keir Starmer am Freitag seine Kabinettsmitglieder ernannt. "Die Arbeit der Veränderung beginnt sofort", sagte Starmer kurz vorher in seiner ersten Rede als neuer Regierungschef vor seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street. Die konservativen Tories erlitten nach 14 Jahren an der Regierung eine historische Niederlage.
Orban reist trotz breiter Kritik zu Ukraine-Gesprächen mit Putin nach Moskau
Ungeachtet breiter Kritik aus der EU und der Ukraine hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wenige Tage nach der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch sein Land den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg getroffen. Putin sagte nach dem Treffen, Orban und er hätten eine "offene und hilfreiche" Diskussion geführt, bei der es um Mittel zur "Beilegung der Krise" gegangen sei. Mehrere EU-Spitzenvertreter distanzierten sich von Orbans Reise.
Unter Tränen: Langer verabschiedet sich von deutschen Fans
Das Banner war schon vor seinem letzten Schlag ausgerollt worden, "Servus Bernhard" stand darauf. Als Bernhard Langer dann seinen letzten Put versenkt hatte, erhob sich das Publikum und applaudierte. Langer verneigte sich vor seinen Fans, wurde dann von seinem deutschen Mitstreitern Martin Kaymer und Marcel Siem umarmt.
Kreml-Kritiker Kara-Mursa in Gefängniskrankenhaus verlegt
Der inhaftierte russische Kreml-Kritiker Wladimir Kara-Mursa ist nach Angaben seiner Frau in ein Gefängniskrankenhaus verlegt worden. "Seinen Anwälten wurde der Zugang zu ihm verwehrt", schrieb Jewgenija Kara-Mursa am Freitag weiter in einem Online-Post. Sie wisse nicht, wie es ihrem Mann derzeit gehe. Bereits seit Monaten sorgen sich Angehörige um die Gesundheit des 42-Jährigen, der zwei Vergiftugsversuche überlebt hat.
Türkischer Verband kritisiert Sperre - kein CAS-Einspruch
Nach der Zwei-Spiele-Sperre gegen Nationalspieler Merih Demiral hat der türkische Verband (TFF) die UEFA scharf attackiert und ihr eine politische Motivation unterstellt. Dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Wolfsgruß-Geste des Verteidigers nach "Äußerungen einiger westlicher Politiker" untersucht habe, werfe "einen Schatten auf die Unabhängigkeit des Verfahrens und der Entscheidung", sagte TFF-Präsident Mehmet Büyükeksi. Diese sei "inakzeptabel, illegal und politisch".
Evenepoel gewinnt Tour-Zeitfahren - Pogacar weiter in Gelb
Weltmeister Remco Evenepoel hat das erste Einzelzeitfahren der 111. Tour de France gewonnen. Der 24 Jahre alte Belgier vom Team Soudal Quick-Step setzte sich nach anspruchsvollen 25,3 km auf der siebten Etappe in der Bourgogne in 28:52 Minuten vor Spitzenreiter Tadej Pogacar (UAE Emirates/+0:12 Minuten) und Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe/+0:34) durch. Titelverteidiger Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike/+0:37) wurde Vierter.
Jugendliche bei Prostitution unterstützt: Freiheitsstrafen für Männer in Wuppertal
Weil sie mehrere weibliche Jugendliche bei der Prostitution unterstützt haben, sind drei junge Männer vom Landgericht Wuppertal zu mehrjährigen Jugendstrafen verurteilt worden. Ein 19-jähriger Angeklagter erhielt eine Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Ein weiterer 19-Jähriger soll drei Jahre und zwei Monate in Haft. Ein 21-Jähriger erhielt eine zweijährige Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.
David Lammy wird britischer Außenminister - Yvette Cooper übernimmt Innenressort
Der neue britische Premierminister Keir Starmer hat am Freitag weitere Kabinettsposten besetzt und den 51-jährigen David Lammy zum Außenminister ernannt. Das Innenressort übertrug er Yvette Cooper.
Nagelsmann begründet Can-Aufstellung mit Tempo-Vorteil
Julian Nagelsmann hat den überraschenden Startelf-Einsatz von Emre Can im EM-Viertelfinale gegen Spanien mit dessen "enormer Geschwindigkeit" begründet. Can für Robert Andrich zu bringen, sei daher eine "gute und wohlüberlegte Wahl", sagte der Bundestrainer kurz vor dem Anpfiff in Stuttgart in der ARD: "Er läuft 35. Das ist schon ein großer Vorteil. Er hat den Job, Fabian Ruiz einzubremsen."
London: Angela Rayner wird Vize-Premier - Rachel Reeves wird Finanzministerin
Nach dem Erdrutschsieg der Labour-Partei hat der neue britische Premierminister Keir Starmer am Freitag Angela Rayner zu seiner Stellvertreterin ernannt. Die 44-jährige Vize-Premierministerin wird im Kabinett für die Themen Wohnungsbau und Angleichung der Lebensverhältnisse in den Regionen zuständig sein, wie Downing Street mitteilte.
Nagelsmann überrascht mit Can
Julian Nagelsmann sorgt im Viertelfinal-Kracher der Heim-EM gegen Topfavorit Spanien für eine echte Überraschung. Der Bundestrainer ändert seine Schaltzentrale im Mittelfeld und ersetzt den pink gefärbten Robert Andrich durch Emre Can. Für den Dortmunder ist es der erste Einsatz im Turnier von Anfang an.
Alpine-Teamchef zu Schumacher-Test: "Lief gut"
Mick Schumacher hat bei seinem Test in einem drei Jahre alten Formel-1-Auto von Alpine überzeugt - sich aber offenbar keinen klaren Vorteil gegenüber dem Australier Jack Doohan verschaffen können. "Der Test lief gut für beide, muss man ehrlich sagen", sagte Alpine-Teamchef Bruno Famin am Freitag am Rande des Großen Preises von Großbritannien in Silverstone bei Sky.