Letzte Nachrichten
Bundesregierung weist Darstellungen zu Kürzung von Ukraine-Hilfe zurück
Die Bundesregierung hat Darstellungen zurückgewiesen, die Militärhilfe für die Ukraine solle aus finanziellen Gründen eingeschränkt oder gedeckelt werden. "Wir setzen die Hilfe fort, solange es nötig ist", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Hintergrund sind Berichte, wonach im kommenden Jahr für die Hilfen keine Haushaltsmittel mehr über bereits eingeplante vier Milliarden Euro hinaus zur Verfügung stehen sollen.
Vierjähriger stürzt in Heidelberg von Balkon in siebtem Stock und stirbt
In Heidelberg ist ein vierjähriger Junge vom Balkon einer Wohnung im siebten Stock gefallen und gestorben. Nach aktuellem Ermittlungsstand war es ein tragischer Unfall, wie die Polizei in Mannheim am Montag mitteilte. Das Unglück ereignete sich demnach am Freitag, am Samstag starb das Kind im Krankenhaus an seinen Verletzungen.
Tausende demonstrieren in Indien nach Vergewaltigung und Mord an Ärztin
In Indien haben nach der Vergewaltigung und dem Mord an einer Ärztin tausende Menschen bei Demonstrationen Gerechtigkeit gefordert. "Wir sind entschlossen, dem Druck, zu schweigen, nicht nachzugeben", sagte Ärztin Shreya Shaw am Montag bei einer Kundgebung vor dem Krankenhaus in Kolkata, wo die Leiche ihrer Kollegin vor mehr als einer Woche gefunden worden war. Ärzteverbände staatlicher Krankenhäuser in vielen Städten des Landes setzten ihren Streik unterdessen fort.
Malaysia rückt ab von Oran-Utan-Diplomatie: Adoptionsmöglichkeit statt Geschenk
Nach scharfer Kritik von Tierschützern rückt Malaysia von seiner geplanten Orang-Utan-Diplomatie ab. Käufer von malaysischem Palmöl sollen zwar wie angekündigt Orang-Utans adoptieren können, die Tiere sollen aber in ihrer natürlichen Umgebung bleiben, wie örtliche Medien am Montag berichteten. In Anlehnung an Chinas seit Jahren verfolgte Panda-Diplomatie hatte Malaysia im Mai zunächst angekündigt, Orang-Utans an Länder zu verschenken, die Palmöl kaufen.
WSI-Forscher sehen finanzielle Anreize für Überstunden kritisch
Forschende sehen einige Maßnahmen der Wachstumsinitiative der Ampel-Regierung kritisch, etwa finanzielle Anreize für Überstunden. Eine Ausweitung der Erwerbsarbeitszeit könne die Fehlzeiten erhöhen und gesundheitliche Probleme verstärken, erklärte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Düsseldorfer Hans-Böckler-Stiftung am Montag. Zudem könne ein solches System die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter einschränken.
Widerstand in CDU gegen Zusammenarbeit mit BSW auf Länderebene
Gegen eine mögliche Regierungszusammenarbeit zwischen CDU und BSW nach den Landtagswahlen in mehreren ostdeutschen Ländern gibt es in der CDU Widerstand. "Jede Zusammenarbeit mit dem BSW wäre für die CDU toxisch“, sagte der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. Auch eine Kooperation in einem Bundesland mit "der stalinistischen Kaderpartei BSW" sei undenkbar und "schadet der CDU in ganz Deutschland", warnte er.
IW: Ostdeutsche Hochschulen besonders effizient bei Patenten
Hochschulen in Sachsen und Thüringen melden gemessen an der Zahl der Studierenden bundesweit die meisten Patente an. Neben Baden-Württemberg stechen auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt besonders hervor, so das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. "Patente sind ein Zeichen für vielversprechende Ideen, für neue Technologie, für Fortschritt und Erfindergeist", erklärte das Institut.
Heizungsförderung und Geld für Chiphersteller größte Posten im KTF-Entwurf
Die staatlichen Fördermittel zum Heizungstausch sowie zur Ansiedlung von Chip-Herstellern in Deutschland sind die größten Posten im Klima- und Transformationsfonds (KTF) für 2025. Für das Programm "Bundesförderung energieeffiziente Gebäude" (BEG) stehen darin 14,35 Milliarden Euro bereit, wie aus dem Entwurf des KTF-Wirtschaftsplans hervorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Für den Bereich Mikroelektronik sind demnach 4,93 Milliarden vorgesehen.
Tod von vierjährigem Kind in Zahnarztpraxis: Narkosearzt in Frankfurt vor Gericht
Nach dem Tod eines vierjährigen Kinds in einer Zahnarztpraxis muss sich ein Narkosearzt vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Der Prozess gegen den 67 Jahre alten Anästhesisten begann am Montag. Er ist wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und fünffacher gefährlicher Körperverletzung angeklagt.
Bericht für die Regierung: Zahlreiche Subventionen schaden dem Klima
Zahlreiche staatliche Vergünstigungen im Gesamtvolumen von 35,8 Milliarden Euro führen zu höheren CO2-Emissionen und schaden damit dem Klima. Das geht aus einem Bericht für die Bundesregierung zur Treibhausgaswirkung von Subventionen hervor, der am Montag vom Öko-Institut und weiteren Beteiligten im Internet veröffentlicht wurde. Den mit Abstand größten Anteil an den klimaschädlichen Subventionen hat demnach mit einem Volumen von 24,8 Milliarden Euro der Verkehrssektor.
Geschäftsklima im Einzelhandel im Juli deutlich verschlechtert
Die Stimmung im Einzelhandel in Deutschland hat sich im Juli weiter verschlechtert. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts vom Montag sank der entsprechende Indikator deutlich auf minus 25,4 Punkte, nach minus 19,5 Punkten im Juni. Die Einzelhändlerinnen und -händler beurteilten ihre aktuelle Lage demnach zurückhaltender und auch die Erwartungen für die nächsten Monate trübten sich weiter ein.
Auftragsbestand der Industrie im Juni zum sechsten Mal in Folge gesunken
Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Juni den sechsten Monat in Folge gesunken. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes meldeten preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,2 Prozent weniger Aufträge als im Mai und kalenderbereinigt 6,2 Prozent weniger als im Juni 2023, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Besonders stark mit 0,9 Prozent im Vormonatsvergleich schrumpfte demnach das Auftragspolster im gewichtigen Maschinenbau.
Sommer tritt aus Schweizer Nationalteam zurück
Der langjährige Bundesliga-Torhüter Yann Sommer hat seinen Rücktritt aus der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft erklärt. "Es war mir eine große Ehre und ein Privileg, mein Land während zwölf Jahren in 94 Länderspielen auf höchstem Niveau vertreten zu dürfen", sagte der 35-Jährige. Sein Fokus liege nun auf seinem Verein Inter Mailand.
Campingplatz im Südwesten Frankreichs wegen Waldbrand kurzzeitig evakuiert
Wegen eines Waldbrandes ist im Südwesten Frankreichs in der Nacht zum Montag ein Campingplatz geräumt worden. 3000 Urlauber mussten vorübergehend den Campingplatz Mar Estang in Canet-en-Roussillon in der Nähe von Perpignan verlassen, wie die Rettungsdienste mitteilten. Demnach konnte die Feuerwehr den Brand gegen 04.30 Uhr unter ihre Kontrolle bringen.
Drei Katzen sterben in Dortmund bei Wohnungsbrand
Bei einem Wohnungsbrand sind in Dortmund drei Katzen gestorben. Wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, rückten die Rettungskräfte nach einer Alarmierung am Sonntagnachmittag zu der Erdgeschosswohnung eines zweigeschossigen Wohnhauses aus. Dort brannte eine Küche.
Russland verbietet Stiftung von US-Schauspieler George Clooney
Russlands Generalstaatsanwaltschaft hat die Stiftung von US-Schauspieler George Clooney und dessen Ehefrau, der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, verboten. "Die Aktivitäten der Clooney Foundation for Justice werden im Hoheitsgebiet unseres Landes für unerwünscht erklärt", erklärte die Behörde am Montag. Die Organisation leiste "umfangreiche Arbeit, um Russland zu diskreditieren, unterstützt aktiv falsche Patrioten und Mitglieder verbotener terroristischer und extremistischer Gruppen", hieß es in der Begründung.
Deutschlands Exporte im ersten Halbjahr leicht gesunken
Deutschlands Exporte sind im ersten Halbjahr zurückgegangen: Sie schrumpften um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Importe sanken von Januar bis Juni um 6,2 Prozent.
Hausärzte-Chef fordert besseren Schutz vor Gewalt in Praxen
Deutschlands Hausärzte fordern einen besseren Schutz vor Gewalt. "Insbesondere unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer häufiger Opfer von aggressivem und beleidigendem Verhalten", sagte der Bundesvorsitzende des Verbands der Hausärzte und Hausärztinnen, Markus Beier, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Vor einigen Tagen hatte bereits Kassenärzte-Chef Andreas Gassen zunehmende Gewalt von Patienten in Praxen beklagt.
UN-Bericht: 2023 starben so viele humanitäre Helfer wie noch nie
Im vergangenen Jahr ist einem UN-Bericht zufolge eine Rekordzahl von 280 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in 33 Ländern getötet worden. 2023 sei das "tödlichste Jahr" für die weltweite humanitären Gemeinschaft, hieß am Montag in einer vom UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) veröffentlichten Erklärung. Die Vereinten Nationen verurteilten das "inakzeptable" Ausmaß von Gewalt gegen die Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen.
Zahl der Todesfälle in Deutschland erstmals seit 2016 gesunken
Die Zahl der Todesfälle in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2016 wieder gesunken. Insgesamt starben 1,03 Millionen Menschen und damit 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Mehr als die Hälfte der verstorbenen Frauen und fast ein Drittel der verstorbenen Männer waren demnach zum Todeszeitpunkt 85 Jahre und älter.
Blinken: Verhandlungen über Waffenruhe "vielleicht letzte" Chance auf Ende des Gaza-Kriegs
Die aktuellen Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen stellen laut US-Außenminister Antony Blinken die "vielleicht letzte" Gelegenheit zu einer Beilegung der Kämpfe dar. "Dies ist ein entscheidender Moment - vielleicht die beste, vielleicht die letzte Gelegenheit, die Geiseln nach Hause zu bringen, einen Waffenstillstand zu erreichen und alle auf einen besseren Weg zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit zu bringen", sagte Blinken am Montag bei einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog in Tel Aviv.
Bemühungen um Waffenruhe: US-Außenminister zu Gesprächen in Israel
Nach der jüngsten Runde der Verhandlungen über eine Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen will US-Außenminister Antony Blinken in dieser Woche neue Gespräche im Nahen Osten führen. Blinken sollte am Montag in Tel Aviv Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, Verteidigungsminister Joav Gallant sowie Staatschef Isaac Herzog treffen. US-Präsident Joe Biden sagte derweil, er halte eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln weiterhin für möglich.
Tennis: Zverev verpasst Finale von Cincinnati
Alexander Zverev hat das Finale beim ATP-Masters in Cincinnati verpasst. Deutschlands bester Tennisprofi musste sich am Sonntag in einem dramatischen und hochklassigen Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner mit 6:7 (9:11), 7:5, 6:7 (4:7) geschlagen geben. Dennoch sammelte Zverev, der das Turnier 2021 gewinnen konnte, vor den am 26. August beginnenden US Open viel Selbstvertrauen.
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer: AfD darf auf keinen Fall in Verantwortung kommen
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch abgelehnt. Die Partei schüre Hass, rede das Bundesland schlecht und habe ein "erschütternd rückständiges Bild von Frauen, Migranten und Menschen mit Behinderungen", sagte Kretschmer dem Onlineportal Web.de News in einem am Montag veröffentlichten Interview.
Steinmeier reist zum 35. Jahrestag der Flucht von DDR-Bürgern nach Ungarn
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist am Montag nach Ungarn, um den 35. Jahrestag des Paneuropäischen Picknicks zu begehen, das als Wegmarke für den Mauerfall gilt. In Sopron an der ungarisch-österreichischen Grenze trifft Steinmeier nach Angaben des Bundespräsidialamts zunächst den ungarischen Präsidenten Tamas Sulyok. Für 12.00 Uhr ist eine Pressekonferenz vorgesehen. Später legen beide Staatschefs im Gedenkpark einen Kranz nieder. Zudem wollen sie Zeitzeugen und Jugendliche treffen.
Parteitag der US-Demokraten beginnt in Chicago
In Chicago beginnt am Montag der viertägige Parteitag der US-Demokraten. Nachdem sich Kamala Harris die Nominierung in einer mehrtägigen elektronischen Abstimmung Anfang August bereits gesichert hat, wird sie die Kandidatur bei einer für Donnerstag geplanten Rede formell annehmen. US-Medien zufolge soll sie zudem bereits am Montag gemeinsam mit Präsident Joe Biden auftreten.
Scholz stellt sich in Bremen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern
Bei einem Besuch in Bremen stellt sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montagabend den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern (18.30 Uhr). Der Kanzler will bei der Begegnung in der Alten Werft der Hansestadt "erfahren, was die Menschen in ihrem Alltag bewegt, von ihren Anliegen und Erwartungen an die Politik hören und auf ihre Fragen antworten", wie die Bundesregierung mitteilte. Scholz sucht im Rahmen dieser sogenannten Kanzlergespräche regelmäßig den Austausch mit den Menschen außerhalb Berlins.
Harris äußert indirekt scharfe Kritik an Trump
US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat ihren Rivalen Donald Trump indirekt scharf kritisiert. Sogenannte Führungspersönlichkeiten, die nichts anderes im Sinn hätten, als andere niederzumachen, seien "Feiglinge", sagte Harris am Sonntag (Ortszeit) in Anspielung auf Trump.
Biden: Gaza-Waffenruhe "immer noch möglich"
US-Präsident Joe Biden hält eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung von Geiseln weiterhin für möglich. Biden sagte am Sonntag (Ortszeit), es seien noch Gespräche im Gange. "Wir geben nicht auf", fuhr er fort, eine Einigung sei "immer noch möglich".
Umfrage: Online-Shopping so beliebt wie zu Beginn der Corona-Pandemie
Waren und Dienstleistungen online zu bestellen, ist einer Umfrage zufolge derzeit so beliebt wie zu Beginn der Corona-Pandemie. "Rund drei von zehn Einkäufen erledigen die Bundesbürger und Bundesbürgerinnen über das Internet", erklärte die Postbank am Freitag unter Verweis auf ihre aktuelle Digitalstudie. Im zweiten Corona-Jahr 2021 war der Anteil auf 38 Prozent angestiegen, dann aber wieder auf 35 Prozent 2022 und 30 Prozent 2023 gesunken.
Eintracht trauert um Ronald Borchers
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trauert um Ronald Borchers. Der langjährige Profi der Hessen verstarb wenige Tage nach seinem 67. Geburtstag am 10. August, das bestätigte seine Familie am Sonntagabend. Borchers war Teil der Eintracht-Mannschaft, die 1980 den UEFA-Cup und ein Jahr später den DFB-Pokal gewann.
Klimaaktivisten blockieren Zufahrt für Kreuzfahrtschiff nach Amsterdam
Klimaaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben am Sonntag stundenlang ein Kreuzfahrtschiff und einen Öltanker am Einlaufen in den Hafen von Amsterdam gehindert. Wie eine Hafensprecherin erklärte, hängten sich die Mitglieder der Organisation an zwei Schleusen im Hafen Ijmuiden, dem Eintrittstor für den Nordseeschiffsverkehr nach Amsterdam fest. Dadurch sei die Zufahrt für das Kreuzfahrtschiff "Serenade of the Seas", ein Schiff mit Platz für tausend Passagierkabinen, und den Tanker blockiert worden.