Letzte Nachrichten
Ende einer Ära: Alaphilippe wechselt zu Tudor Pro Cycling
Der zweimalige Rad-Weltmeister Julian Alaphilippe verlässt nach über einem Jahrzehnt den Rennstall Soudal Quick-Step. Zur kommenden Saison schließt sich der Franzose dem zweitklassigen Schweizer Tudor Pro Cycling Team an. Damit endet die überaus erfolgreiche Ära des 32-Jährigen im Trikot des World-Tour-Teams.
Exporte im ersten Halbjahr leicht gesunken - Automarkt bleibt wichtig
Deutschlands Exporte sind im ersten Halbjahr zurückgegangen: Sie schrumpften um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Autos und Autoteile blieben die wichtigsten Exportgüter, gefolgt von Maschinen und chemischen Erzeugnissen. Polen überholte China als Absatzmark für deutsche Produkte und liegt nun auf Platz vier der wichtigsten Exportländer.
Eislauftrainer in Berlin wegen Misshandlung von Schützlingen vor Gericht
In Berlin steht seit Montag ein Eislauftrainer vor Gericht, weil er mehrere seiner Schützlinge körperlich misshandelt haben soll. Dem 37-Jährigen werden unter anderem vorsätzliche Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen. Vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wurde nach Angaben einer Sprecherin zunächst die Anklage verlesen.
Kopflose Leiche aus Kanal in Brandenburg geborgen
In einem Kanal in Brandenburg ist die kopflose Leiche eines Manns gefunden worden. Der leblose Körper ohne Kopf wurde am Sonntag aus dem Silokanal in Brandenburg an der Havel geborgen, wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte. Die genauen Todesumstände waren zunächst unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauerten an.
Brand von Riesenrad auf Festival bei Leipzig: Ursache weiterhin unklar
Nach dem Brand eines Riesenrads auf einem Festival nahe Leipzig mit zahlreichen Verletzten gibt es nach Angaben der Polizei bislang keine konkreten Erkenntnisse zur Ursache. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung lägen derzeit nicht vor, teilten die Beamten in Leipzig am Montag mit. Ein technischer Defekt als Ursache werde nach derzeitigem Stand ausgeschlossen. Ermittlungen insbesondere zu einem möglichen "fahrlässigen Fehlverhalten" dauerten aber weiter an.
Nach Nouripour-Äußerung: Scholz sieht sich nicht als "Übergangskanzler"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betrachtet sich nicht als "Übergangskanzler". Scholz sehe sich als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und habe seines Wissens vor, "sich wiederwählen zu lassen", sagte Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Er antwortet damit auf eine Frage im Zusammenhang mit den den Äußerungen von Grünen-Chef Omid Nouripour, der die Ampel-Koalition am Wochenende als "Übergangsregierung" bezeichnet hatte.
Ein Toter und sechs Vermisste nach Untergang von Luxusjacht vor Sizilien
Beim Untergang einer Luxusjacht vor Sizilien ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, sechs weitere Bootsinsassen werden vermisst. Im Innern der in 50 Metern Tiefe liegenden Jacht sei eine Leiche entdeckt worden, teilte ein Sprecher der italienischen Küstenwache am Montag mit. 15 Besatzungsmitglieder und Passagiere der "Bayesian" konnten demnach gerettet werden.
ADAC: Viele Reiserückkehrer am Wochenende auf Autobahnen unterwegs
Der ADAC erwartet für das Wochenende viel Stau durch Reiserückkehrer auf Deutschlands Autobahnen. Wegen der endenden Sommerferien sei zwischen Freitag und Sonntag vielerorts mit Verzögerungen zu rechnen, erklärte der Automobilklub am Montag in München. In acht Bundesländern sowie in den Niederlanden enden demnach die Sommerferien. Der Verkehr in Richtung Urlaubsländer verringere sich hingegen spürbar.
Weinlese mit Trauben für den Federweißen hat begonnen
Winzerinnen und Winzer in der Pfalz haben am Montag die ersten Trauben der diesjährigen Weinlese geerntet. Die Trauben waren gesund und hatten eine "sehr gute Reife", wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte. Die aktuell sehr sonnige Witterung gebe den Trauben nochmal einen "deutlichen Schub" bei der Reifeentwicklung.
Öko-Test: Keine Gefahr durch giftige Schwermetalle in Tampons
Die Zeitschrift Öko-Test hat mehrere Tampons auf dem deutschen Markt auf giftige Schwermetalle testen lassen und dabei keine schwerwiegenden Mängel festgestellt. "Die Ergebnisse geben keinen Anlass zur Sorge", erklärten die Verbraucherschützer in Frankfurt am Main am Montag. Zwar konnten sie die Schadstoffe teilweise nachweisen, allerdings in einem unbedenklichen Ausmaß und unterhalb der vorgegebenen Grenzwerte.
Mutmaßlicher früherer PKK-Funktionär an Frankfurter Flughafen festgenommen
Ein in Italien festgenommener mutmaßlicher früherer PKK-Funktionär ist nach Deutschland ausgeliefert worden. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mitteilte, wurde Selahattin K. am Freitag bei seiner Ankunft am Frankfurter Flughafen von der Bundespolizei festgenommen. Der türkische Staatsbürger soll in Westdeutschland Leitungsaufgaben für die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) wahrgenommen haben.
Streit auf Parkplatz: 42-Jähriger mit Stichverletzungen in Bayern gestorben
Ein Mann ist im bayerischen Schwabach bei einem gewalttätigen Streit auf einem Parkplatz ums Leben gekommen. Anwohner alarmierten am Montagmorgen wegen der lautstarken Auseinandersetzung die Polizei, wie die Beamten in Nürnberg mitteilten. Polizisten fanden dann den leblosen 42-Jährigen mit Stichverletzungen im Oberkörper. Nach dem bislang unbekannten Täter werde gefahndet.
Philippinische und chinesische Schiff kollidieren im Südchinesischen Meer
Im zwischen China und den Philippinen umstrittenen Teil des Südchinesischen Meeres sind erneut Schiffe beider Staaten kollidiert. Nach Angaben der philippinischen Küstenwache wurden bei den Vorfällen am Montag im Gebiet der Spratly-Inseln zwei ihrer Schiffe schwer beschädigt. Manila und Peking wiesen sich gegenseitig die Schuld für die Zusammenstöße zu.
Bundesregierung weist Darstellungen zu Kürzung von Ukraine-Hilfe zurück
Die Bundesregierung hat Darstellungen zurückgewiesen, die Militärhilfe für die Ukraine solle aus finanziellen Gründen eingeschränkt oder gedeckelt werden. "Wir setzen die Hilfe fort, solange es nötig ist", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Hintergrund sind Berichte, wonach im kommenden Jahr für die Hilfen keine Haushaltsmittel mehr über bereits eingeplante vier Milliarden Euro hinaus zur Verfügung stehen sollen.
Vierjähriger stürzt in Heidelberg von Balkon in siebtem Stock und stirbt
In Heidelberg ist ein vierjähriger Junge vom Balkon einer Wohnung im siebten Stock gefallen und gestorben. Nach aktuellem Ermittlungsstand war es ein tragischer Unfall, wie die Polizei in Mannheim am Montag mitteilte. Das Unglück ereignete sich demnach am Freitag, am Samstag starb das Kind im Krankenhaus an seinen Verletzungen.
Tausende demonstrieren in Indien nach Vergewaltigung und Mord an Ärztin
In Indien haben nach der Vergewaltigung und dem Mord an einer Ärztin tausende Menschen bei Demonstrationen Gerechtigkeit gefordert. "Wir sind entschlossen, dem Druck, zu schweigen, nicht nachzugeben", sagte Ärztin Shreya Shaw am Montag bei einer Kundgebung vor dem Krankenhaus in Kolkata, wo die Leiche ihrer Kollegin vor mehr als einer Woche gefunden worden war. Ärzteverbände staatlicher Krankenhäuser in vielen Städten des Landes setzten ihren Streik unterdessen fort.
Malaysia rückt ab von Oran-Utan-Diplomatie: Adoptionsmöglichkeit statt Geschenk
Nach scharfer Kritik von Tierschützern rückt Malaysia von seiner geplanten Orang-Utan-Diplomatie ab. Käufer von malaysischem Palmöl sollen zwar wie angekündigt Orang-Utans adoptieren können, die Tiere sollen aber in ihrer natürlichen Umgebung bleiben, wie örtliche Medien am Montag berichteten. In Anlehnung an Chinas seit Jahren verfolgte Panda-Diplomatie hatte Malaysia im Mai zunächst angekündigt, Orang-Utans an Länder zu verschenken, die Palmöl kaufen.
WSI-Forscher sehen finanzielle Anreize für Überstunden kritisch
Forschende sehen einige Maßnahmen der Wachstumsinitiative der Ampel-Regierung kritisch, etwa finanzielle Anreize für Überstunden. Eine Ausweitung der Erwerbsarbeitszeit könne die Fehlzeiten erhöhen und gesundheitliche Probleme verstärken, erklärte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Düsseldorfer Hans-Böckler-Stiftung am Montag. Zudem könne ein solches System die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter einschränken.
Widerstand in CDU gegen Zusammenarbeit mit BSW auf Länderebene
Gegen eine mögliche Regierungszusammenarbeit zwischen CDU und BSW nach den Landtagswahlen in mehreren ostdeutschen Ländern gibt es in der CDU Widerstand. "Jede Zusammenarbeit mit dem BSW wäre für die CDU toxisch“, sagte der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. Auch eine Kooperation in einem Bundesland mit "der stalinistischen Kaderpartei BSW" sei undenkbar und "schadet der CDU in ganz Deutschland", warnte er.
IW: Ostdeutsche Hochschulen besonders effizient bei Patenten
Hochschulen in Sachsen und Thüringen melden gemessen an der Zahl der Studierenden bundesweit die meisten Patente an. Neben Baden-Württemberg stechen auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt besonders hervor, so das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. "Patente sind ein Zeichen für vielversprechende Ideen, für neue Technologie, für Fortschritt und Erfindergeist", erklärte das Institut.
Heizungsförderung und Geld für Chiphersteller größte Posten im KTF-Entwurf
Die staatlichen Fördermittel zum Heizungstausch sowie zur Ansiedlung von Chip-Herstellern in Deutschland sind die größten Posten im Klima- und Transformationsfonds (KTF) für 2025. Für das Programm "Bundesförderung energieeffiziente Gebäude" (BEG) stehen darin 14,35 Milliarden Euro bereit, wie aus dem Entwurf des KTF-Wirtschaftsplans hervorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Für den Bereich Mikroelektronik sind demnach 4,93 Milliarden vorgesehen.
Tod von vierjährigem Kind in Zahnarztpraxis: Narkosearzt in Frankfurt vor Gericht
Nach dem Tod eines vierjährigen Kinds in einer Zahnarztpraxis muss sich ein Narkosearzt vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Der Prozess gegen den 67 Jahre alten Anästhesisten begann am Montag. Er ist wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und fünffacher gefährlicher Körperverletzung angeklagt.
Bericht für die Regierung: Zahlreiche Subventionen schaden dem Klima
Zahlreiche staatliche Vergünstigungen im Gesamtvolumen von 35,8 Milliarden Euro führen zu höheren CO2-Emissionen und schaden damit dem Klima. Das geht aus einem Bericht für die Bundesregierung zur Treibhausgaswirkung von Subventionen hervor, der am Montag vom Öko-Institut und weiteren Beteiligten im Internet veröffentlicht wurde. Den mit Abstand größten Anteil an den klimaschädlichen Subventionen hat demnach mit einem Volumen von 24,8 Milliarden Euro der Verkehrssektor.
Geschäftsklima im Einzelhandel im Juli deutlich verschlechtert
Die Stimmung im Einzelhandel in Deutschland hat sich im Juli weiter verschlechtert. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts vom Montag sank der entsprechende Indikator deutlich auf minus 25,4 Punkte, nach minus 19,5 Punkten im Juni. Die Einzelhändlerinnen und -händler beurteilten ihre aktuelle Lage demnach zurückhaltender und auch die Erwartungen für die nächsten Monate trübten sich weiter ein.
Auftragsbestand der Industrie im Juni zum sechsten Mal in Folge gesunken
Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Juni den sechsten Monat in Folge gesunken. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes meldeten preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,2 Prozent weniger Aufträge als im Mai und kalenderbereinigt 6,2 Prozent weniger als im Juni 2023, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Besonders stark mit 0,9 Prozent im Vormonatsvergleich schrumpfte demnach das Auftragspolster im gewichtigen Maschinenbau.
Sommer tritt aus Schweizer Nationalteam zurück
Der langjährige Bundesliga-Torhüter Yann Sommer hat seinen Rücktritt aus der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft erklärt. "Es war mir eine große Ehre und ein Privileg, mein Land während zwölf Jahren in 94 Länderspielen auf höchstem Niveau vertreten zu dürfen", sagte der 35-Jährige. Sein Fokus liege nun auf seinem Verein Inter Mailand.
Campingplatz im Südwesten Frankreichs wegen Waldbrand kurzzeitig evakuiert
Wegen eines Waldbrandes ist im Südwesten Frankreichs in der Nacht zum Montag ein Campingplatz geräumt worden. 3000 Urlauber mussten vorübergehend den Campingplatz Mar Estang in Canet-en-Roussillon in der Nähe von Perpignan verlassen, wie die Rettungsdienste mitteilten. Demnach konnte die Feuerwehr den Brand gegen 04.30 Uhr unter ihre Kontrolle bringen.
Drei Katzen sterben in Dortmund bei Wohnungsbrand
Bei einem Wohnungsbrand sind in Dortmund drei Katzen gestorben. Wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, rückten die Rettungskräfte nach einer Alarmierung am Sonntagnachmittag zu der Erdgeschosswohnung eines zweigeschossigen Wohnhauses aus. Dort brannte eine Küche.
Russland verbietet Stiftung von US-Schauspieler George Clooney
Russlands Generalstaatsanwaltschaft hat die Stiftung von US-Schauspieler George Clooney und dessen Ehefrau, der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, verboten. "Die Aktivitäten der Clooney Foundation for Justice werden im Hoheitsgebiet unseres Landes für unerwünscht erklärt", erklärte die Behörde am Montag. Die Organisation leiste "umfangreiche Arbeit, um Russland zu diskreditieren, unterstützt aktiv falsche Patrioten und Mitglieder verbotener terroristischer und extremistischer Gruppen", hieß es in der Begründung.
Deutschlands Exporte im ersten Halbjahr leicht gesunken
Deutschlands Exporte sind im ersten Halbjahr zurückgegangen: Sie schrumpften um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Importe sanken von Januar bis Juni um 6,2 Prozent.
Hausärzte-Chef fordert besseren Schutz vor Gewalt in Praxen
Deutschlands Hausärzte fordern einen besseren Schutz vor Gewalt. "Insbesondere unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer häufiger Opfer von aggressivem und beleidigendem Verhalten", sagte der Bundesvorsitzende des Verbands der Hausärzte und Hausärztinnen, Markus Beier, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Vor einigen Tagen hatte bereits Kassenärzte-Chef Andreas Gassen zunehmende Gewalt von Patienten in Praxen beklagt.
UN-Bericht: 2023 starben so viele humanitäre Helfer wie noch nie
Im vergangenen Jahr ist einem UN-Bericht zufolge eine Rekordzahl von 280 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in 33 Ländern getötet worden. 2023 sei das "tödlichste Jahr" für die weltweite humanitären Gemeinschaft, hieß am Montag in einer vom UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) veröffentlichten Erklärung. Die Vereinten Nationen verurteilten das "inakzeptable" Ausmaß von Gewalt gegen die Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen.