Letzte Nachrichten
Berliner Kultursenator Chialo von Menschenmenge bedrängt und beleidigt
Der Berliner Kultursenator Joe Chialo (CDU) ist bei einer Veranstaltung von einer Menschenmenge bedrängt, angegriffen und beleidigt worden. Es handelte sich um etwa 40 Menschen, die größtenteils sogenannte Palästinensertücher trugen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Senator blieb unverletzt. Eine Frau wurde von einem Mikrofonständer getroffen.
Wegen Evergrande-Pleite: China sperrt Wirtschaftsprüfer PwC für sechs Monate
Die chinesischen Behörden haben die Wirtschaftsprüfer des Branchenriesen Pricewaterhouse Coopers (PwC) wegen ihrer Rolle bei der Pleite des Immobilienkonzerns Evergrande für sechs Monate gesperrt. PwC habe bei der Prüfung des Evergrande-Geschäfts gegen Sorgfaltspflichten verstoßen, erklärte das Finanzministerium in Peking am Freitag. Neben der Sperre muss das US-Unternehmen demnach 441 Millionen Yuan (56 Millionen Euro) Strafe zahlen und seine Niederlassung in Guanzhou schließen.
Rechnungshof warnt Koalition vor Folgen von Rentenpaket II
Der Bundesrechnungshof hat massive Kritik an den Rentenplänen der Bundesregierung geübt. In einem Gutachten, aus dem der "Spiegel" am Freitag zitierte, warnen die Rechnungsprüfer vor "enormen Ausgabensteigerungen der Rentenversicherung" durch das geplante Rentenpaket II. Bis zum Jahr 2045 summierten sich die zusätzlichen Ausgaben der Alterskasse auf 507 Milliarden Euro - "damit stiegen die Rentenausgaben im Durchschnitt um 25 Milliarden Euro jährlich." Dies werde eine kräftige Erhöhung der Beitragssätze nach sich ziehen.
Von der Leyens neue EU-Kommission könnte sich weiter verzögern
Die Bekanntgabe der neuen EU-Kommission von Ursula von der Leyen könnte sich weiter verzögern. Kommissionssprecher Eric Mamer sagte am Freitag in Brüssel, von der Leyen habe zwar weiter die Absicht, am Dienstag den Spitzen des Europaparlaments in Straßburg ihre Kommissarsliste zu präsentieren. Er räumte allerdings Probleme ein. Die Kommission müsse "sehen, wie die Dinge sich entwickeln".
Bahn verkauft Logistiktochter Schenker für mehr als 14 Milliarden Euro
Die Deutsche Bahn verkauft ihre profitable Logistiktochter Schenker für mehr als 14 Milliarden Euro an den dänischen Konzern DSV. Der Verkaufserlös soll "vollständig" an die Bahn gehen und deren Verschuldung von über 30 Milliarden Euro "deutlich reduzieren", wie der Konzern am Freitag betonte. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte, nun könne sich die Bahn auf ihr Kerngeschäft fokussieren: den Schienenverkehr in Deutschland.
Beckham nimmt mit Hunderten Abschied von Eriksson
Hunderte Trauergäste, darunter Stars wie David Beckham, haben am Freitag im schwedischen Torsby Abschied von Sven-Göran Eriksson genommen. Eriksson, der in seiner langen Trainerkarriere unter anderem als erster Ausländer die englische Fußball-Nationalmannschaft betreut hatte, war Ende August im Alter von 76 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben.
Formel 1: Verstappen schöpft Hoffnung
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat zum Auftakt des Großen Preises von Aserbaidschan Hoffnung auf ein Ende der Krise geschöpft. Der Red-Bull-Pilot dominierte das erste freie Training in den Straßen von Baku, in 1:45,546 Minuten war er mit einigem Abstand schnellster Mann im Feld. Lewis Hamilton im Mercedes lag als Zweiter gut drei Zehntelsekunden zurück, Sergio Perez im zweiten Red Bull (+0,3) wurde Dritter - ein Zeichen dafür, dass das seit Monaten schwächelnde Auto auf dem schnellen Stadtkurs tatsächlich besser zurechtkommt.
Spionage-Vorwurf: Russland entzieht sechs britischen Diplomaten die Akkreditierung
Russland hat sechs britischen Diplomaten ihre Akkreditierung entzogen und dies mit Spionagevorwürfen und einer gezielten "Bedrohung der russischen Sicherheit" begründet. "Als Vergeltung für die vielen unfreundlichen Akte Londons" verlören "sechs Mitarbeiter der politischen Abteilung der britischen Botschaft in Moskau" ihre Akkreditierung, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Freitag mit. Er warf den Betreffenden "subversive Aktivitäten" und das Sammeln geheimer Informationen vor.
Deutschland und Litauen ebenen Weg für Stationierung von Bundeswehr-Brigade
Die dauerhafte Stationierung einer Bundeswehr-Brigade an der Nato-Ostflanke ist eine Antwort auf die erhöhte Bedrohungslage seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Deutschland und Litauen schlossen am Freitag ein Abkommen, das die Rahmenbedingungen für die Stationierung regelt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte, Ziel bleibe es unverändert, bis Ende 2027 eine einsatzbereite Brigade vor Ort zu haben. Im kommenden Jahr würden "vorübergehend erste Kräfte" entstandt.
Ungemach für Flugzeugbauer Boeing: Arbeiter in Region Seattle stimmen für Streik
Im erbittert geführten Tarifstreit beim US-Flugzeugbauer Boeing haben die Beschäftigten in den Werken in der Region Seattle mit überwältigender Mehrheit für einen Streik gestimmt. Das Angebot des Arbeitgebers von 25 Prozent mehr Lohn lehnten sie mit 94,6 Prozent der Stimmen ab, wie die Gewerkschaft IAM mitteilte. Für einen Streik bereits ab diesem Freitag stimmten demnach sogar 96 Prozent. Das Boeing-Management versicherte, dennoch gesprächsbereit zu bleiben.
Fast 80 Prozent der Kommunen von Extremwetter betroffen - Lemke fordert Hilfen
Ein Großteil der Kommunen in Deutschland war in den vergangenen zehn Jahren von Extremwetterereignissen betroffen - und nur eine Minderheit verfügt über einen Plan zur Anpassung an Klimawandelfolgen. In einer am Freitag veröffentlichten Befragung im Auftrag des Umweltbundesamts gaben 77 Prozent der Kommunen an, extremen Wetterereignissen oder anderen negativen Klimawandelfolgen ausgesetzt gewesen zu sein. Nur 16 Prozent waren davon nicht betroffen.
Bundesregierung fordert Verschiebung von EU-Gesetz gegen Abholzung
Die Bundesregierung hat von der EU-Kommission die spätere Anwendung des Gesetzes für entwaldungsfreie Lieferketten gefordert. Grund sei, dass die Unternehmen in Deutschland mehr Zeit für die Vorbereitung der Umsetzung bräuchten, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Freitag mit. Der Anwendungsstart sollte daher "dringend" um ein halbes Jahr auf den 1. Juli verschoben werden, dazu habe Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) Brüssel im Namen der Bundesregierung aufgefordert.
Früherer FDP-Chef Wolfgang Gerhardt mit 80 Jahren gestorben
Der frühere FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt ist tot. Der aus Hessen stammende Politiker starb nach Parteiangaben am Freitag im Alter von 80 Jahren in Wiesbaden. FDP-Chef Christian Lindner würdigte den Verstorbenen: "Fast 60 Jahre hat er sich mit der FDP gemeinsam für eine freie und starke Gesellschaft eingesetzt", erklärte Lindner. "Sein Tod macht mich zutiefst traurig."
IW-Schätzung: Kosten für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf Rekordhoch
So viele Beschäftigte wie nie, deutlich gestiegene Löhne sowie ein hoher Krankenstand: Die Kosten der Arbeitgeber für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind laut einer Schätzung im vergangenen Jahr auf eine Rekordsumme von fast 77 Milliarden Euro gestiegen. Damit hätten sich die Kosten binnen 14 Jahren mehr als verdoppelt, erklärte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Freitag - allerdings nominal, also nicht preisbereinigt.
E-Auto und Wärmepumpe: Habeck wirft Union "Kampf gegen technologischen Fortschritt" vor
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat das "Schlechtreden von Zukunftstechnologien" wie dem E-Auto oder der Wärmepumpe für deren stockenden Hochlauf verantwortlich gemacht. "Die Nachfrageschwäche, die wir in Europa haben, sie kommt ganz wesentlich daher, dass die Opposition sich nicht daran erinnert, was sie vor Jahren beschlossen hat und was wir jetzt umsetzen", sagte er am Freitag im Bundestag.
Sozialverbände warnen vor Sparvorgaben im Bundeshaushalt 2025
Zum Abschuss der Haushaltswoche im Bundestag haben die Sozialverbände die Abgeordneten zu Nachbesserungen am Etatentwurf aufgefordert. Es müsse "in die soziale Infrastruktur investiert werden, statt Nullrunden oder gar Kürzungen fortzuschreiben", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Appell der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). "Die Einrichtungen der sozialen Arbeit befinden sich schon jetzt in einer dramatischen finanziellen Lage."
Strafprozess zum Tod von Argentiniens Fußball-Ikone Maradona auf März 2025 verschoben
Der mit Spannung erwartete Strafprozess zum Tod des argentinischen Fußball-Idols Diego Maradona ist von Anfang Oktober auf kommendes Frühjahr verschoben worden. Wie aus einer am Donnerstag (Ortszeit) gefällten Gerichtsentscheidung hervorgeht, soll der Prozess gegen sieben der acht wegen Fahrlässigkeit beschuldigten Mitglieder von Maradonas medizinischem Behandlungsteam nun am 11. März 2025 beginnen.
EU-Vereinbarung zu Investitionen: Versicherung scheitert mit Beschwerde in Karlsruhe
Nach jahrelangem Rechtsstreit ist die niederländische Versicherungsgruppe Achmea vor dem Bundesverfassungsgericht mit einer Beschwerde gegen die deutsche Zustimmung zu einem Übereinkommen von 23 EU-Mitgliedstaaten gescheitert. In dem Abkommen geht es um die Beendigung bilateraler Verträge zum Schutz von Investitionen, wie das Gericht am Freitag in Karlsruhe ausführte. Die Verfassungsbeschwerde wurde aber gar nicht erst zur Entscheidung angenommen. (Az. BvR 557/19 und 2 BvR 141/22)
ADAC: Zahl von Staus während Sommerferien leicht gesunken
Die Zahl der Staus während der Sommerferien hat sich laut ADAC im Vergleich zum Vorjahr etwas verringert. Insgesamt gab es vom 21. Juni bis zum 8. September 119.246 Staus, wie der Automobilklub am Freitag in München mitteilte. Dies waren demnach knapp drei Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Länge der Staus summierte sich auf 205.323 Kilometer, was laut ADAC einem Minus von fünf Prozent entspricht.
Nach Thüringen-Wahl: CDU will "Optionsgespräche" mit BSW und SPD fortführen
Nach der Landtagswahl in Thüringen will die CDU die Vorgespräche mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der SPD fortführen. In der kommenden Woche werde es weitere "Optionsgespräche" geben, sagte ein CDU-Sprecher am Freitag in Erfurt. Er bestätigte zugleich ein Treffen zwischen dem Thüringer CDU-Vorsitzenden Mario Voigt und BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht in Berlin.
Russischer Sicherheitsratschef Schoigu zu Besuch bei Kim in Nordkorea
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Sergej Schoigu, ist nach Nordkorea gereist und hat dort am Freitag Machthaber Kim Jong Un getroffen. Schoigus Treffen in Pjöngjang hätten "in einer einzigartig vertrauensvollen und freundlichen Atmosphäre" stattgefunden, erklärte der russische Sicherheitsrat auf seiner Website. Schoigus Gespräch mit Kim werde "einen wichtigen Beitrag" zur Umsetzung des Verteidigungspakts leisten, den der nordkoreanische Machthaber und Kreml-Chef Wladimir Putin bei dessen Nordkorea-Besuch im Juni geschlossen hatten.
Bei Autobrand in Niedersachsen entdeckte Leiche: Kein Hinweis auf Fremdeinwirkung
Nach dem Fund eines Toten neben einem brennenden Auto in Niedersachsen haben sich laut den Ermittlern bislang keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergeben. Wie die Polizei in Buchholz in der Nordheide am Freitag mitteilte, ergab eine Obduktion des Leichnams, dass der 29-Jährige Rauchgase eingeatmet hatte. Er sei somit während des Brands noch am Leben gewesen. Die Ermittlungen zur Brandursache liefen noch.
Sieben Festnahmen bei neuem Schlag gegen Pädophilennetzwerk
Bei einem neuen Schlag gegen ein weit verzweigtes mutmaßliches Pädophilennetzwerk sind sieben Tatverdächtige festgenommen worden. Nach Angaben der federführenden Generalstaatsanwaltschaft Bamberg vom Freitag kamen diese in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten. Darüber hinaus sei eine als musikalische Talentförderung getarnte Onlineplattform, die tatsächlich der Kontaktanbahnung zwischen Pädophilen und Minderjährigen gedient habe, vom Netz genommen worden.
Freund widerspricht "absurder" Hamann-Kritik an Musiala
Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München hat die Kritik von TV-Experte Dietmar Hamann an Nationalspieler Jamal Musiala brüskiert zurückgewiesen. "Ich finde das absurd, weit hergeholt", sagte Freund am Freitag und betonte: "In anderen Ländern würden solche Spieler hochgelobt und man wäre dankbar, dass man solche Spieler hat. Er wird das nächste Jahrzehnt prägen für Deutschland und Bayern München."
Abwehrchefin Hegering tritt aus DFB-Team zurück
Marina Hegering beendet ihre Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft. 35 Tage nach Olympia-Bronze gab die 34-Jährige vom VfL Wolfsburg am Freitag ihren Rücktritt bekannt. Nach dem Abschied von Torhüterin Merle Frohms geht eine weitere Leistungsträgerin, der neue Bundestrainer Christian Wück muss eine neue Abwehrchefin suchen.
Pistorius: Völkerrecht deckt Freigabe weitreichender Waffen gegen Russland
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht eine mögliche Erlaubnis von Nato-Partnern für die Ukraine zum Einsatz weitreichender Waffen gegen Ziele in Russland durch das Völkerrecht gedeckt. Es stehe den USA und Großbritannien frei, dies mit Blick auf die von ihnen gelieferten Waffen "so zu entscheiden", sagte Pistorius am Freitag in Berlin. Dies sei ihre Sache. "Das Völkerrecht lässt das zu."
Investor übernimmt 21 Filialen von The Body Shop in Deutschland
Produkte von The Body Shop soll es in Deutschland auch weiterhin im Laden zu kaufen geben: Der Investor Stefan Herzberg übernimmt 21 Filialen der Kosmetikkette hierzulande, wie er der "Wirtschaftswoche" sagte. Er habe "darauf gewartet, diese starke Marke übernehmen zu können". The Body Shop sei eine "Ikone". Laut Bericht hatte die Kette hierzulande zuletzt 45 Filialen.
"Großartiger Erfolg": DTB-Team löst Ticket für Malaga
Das deutsche Davis-Cup-Team hat sich vorzeitig für die Finalrunde in Malaga im November qualifiziert. Nach den zwei überzeugenden 3:0-Siegen gegen die Slowakei und Chile ist die Mannschaft von Teamchef Michael Kohlmann nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in Gruppe C zu verdrängen, nachdem die USA am Freitag gegen die Slowakei mit 1:0 in Führung gegangen waren.
Irreguläre Migration: Steinmeier fordert spürbare Lösungen von demokratischer Mitte
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zu spürbaren Lösungen beim Vorgehen gegen die irreguläre Migration aufgerufen. "Es ist jetzt an den Parteien der demokratischen Mitte, eine Lösung für die Themen zu präsentieren, die die Menschen umtreiben", sagte Steinmeier am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Nötig sei ein Ergebnis, "bei dem die Leute nicht nur den Eindruck haben, sondern wissen, dass es ein Beitrag zur Lösung ist".
Toptalente: DFB-Nachwuchs hinkt weit hinterher
Der deutsche Fußball kämpft trotz sporadischer Erfolge im Nachwuchsbereich seit Jahren international um Anschluss, Trainer wie Manager beklagen einen riesigen Mangel an Talenten. Dass es mit dem deutschen Nachwuchs nicht so weit her ist, belegt jetzt auch eine Studie der Fußball-Analysten des Schweizer International Centre for Sports Studies.
Demografische Krise: China hebt schrittweise das Renteneintrittsalter an
Vor dem Hintergrund einer stetig alternden Gesellschaft hebt Chinas Regierung schrittweise das Renteneintrittsalter an. Die Grenze für Männer werde von derzeit 60 auf dann 63 Jahre erhöht, Frauen können je nach Art des Berufs künftig erst mit 55 beziehungsweise 58 Jahren in Rente gehen, statt derzeit mit 50 beziehungsweise 55 Jahren, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete.
US-Richter in Georgia verwirft drei Anklagepunkte gegen Trump und Mitangeklagte
Im Fall der Anklage wegen illegaler Wahlmanipulation im US-Bundesstaat Georgia gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump und Mitangeklagte hat ein Richter drei Anklagepunkte verworfen. Zwei der von Richter Scott McAfee abgewiesenen Vorwürfe der Anklageschrift betrafen den Ex-Präsidenten, der sich in Georgia nun in acht Anklagepunkten verantworten muss. McAfee lehnte jedoch ab, die gesamte Anklage aufzuheben, die dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten und seinen Verbündeten unter anderem "racketeering" vorwirft - auf Deutsch etwa organisiertes Verbrechen.