Letzte Nachrichten
Landtagswahl in Brandenburg läuft: Woidke gibt Stimme ab
In Brandenburg hat am Sonntag die Landtagswahl begonnen. Um 08.00 Uhr öffneten die Wahllokale. 2,22 Millionen Menschen sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben, darunter etwa hunderttausend Erstwählerinnen und Erstwähler. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gab seine Stimme am Sonntagvormittag in seinem Heimatort, der Kreisstadt Forst (Lausitz), ab.
Mindestens ein Todesopfer und sechs Vermisste nach Überschwemmungen in Japan
Bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen ist in Japan mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Mindestens sechs weitere Menschen wurden am Sonntag nach Behördenangaben weiter vermisst. Die Naturkatastrophe traf die Halbinsel Noto in der Region Ishikawa, in der zu Jahresanfang mehr als 300 Menschen bei einem schweren Erdbeben ums Leben gekommen waren.
Schweizer stimmen über Rentenreform und Umweltschutz ab
Die Menschen in der Schweiz stimmen am Sonntag in zwei Volksentscheiden über einen stärkeren Schutz der biologischen Vielfalt sowie über eine Rentenreform ab. Beide Anträge haben Umfragen zufolge geringe Aussicht auf eine ausreichende Mehrheit. Erste Ergebnisse werden für den frühen Nachmittag erwartet.
Defekt-Drama: Haug muss bei Ironman-WM aufgeben
Ex-Weltmeisterin Anne Haug hat bei der Ironman-WM in Nizza nach nur 200 Metern auf der Radstrecke aufgegeben. Die 41-Jährige musste bereits kurz nach der Wechselzone wegen eines defekten Hinterrads anhalten, bekam trotz minutenlanger Versuche das technische Problem nicht in den Griff. Nach der kurzfristigen verletzungsbedingten Absage von Titelverteidigerin Lucy Charles-Barclay war Haug am Sonntag als Topfavoritin gestartet, das Schwimmen lief mit lediglich vier Minuten Rückstand nach Plan.
Zverev kritisiert ATP: "Saison ist unnötig lang"
Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev hat seinen Unmut über die lange Tennis-Saison geäußert. Im Rahmen des Laver Cups in Berlin sagte Zverev, die Profi-Organisation ATP würde "es nicht interessieren, was die Spieler zur Belastung sagen", denn es gehe "ums Geld".
"Wir müssen aufpassen": Gladbach früh unter Druck
Die Analysen nach der 0:2-Niederlage in Frankfurt gingen alle in dieselbe Richtung. "Es war wieder keine schlechte Leistung", konstatierte der Gladbacher Kapitän Julian Weigl, "aber drei Niederlagen sind zu viel." Offensivspieler Kevin Stöger fand das Ergebnis "extrem bitter, weil du wieder mal ein gutes Spiel machst, aber dich nicht belohnst".
Sabally und Fiebich starten in die Play-offs
Mit der besten Ausgangsposition und viel Selbstvertrauen nach einer ganz starken regulären Saison starten die Basketball-Nationalspielerinnen Nyara Sabally und Leonie Fiebich in die Play-offs der US-Profiliga WNBA. Gegen Atlanta Dream fällt für New York am Sonntag (19.00 Uhr MESZ) der Startschuss für die heiße Saisonphase.
"Straßenfußballer" Skrzybski beschert Kiel ersten Punkt
Nach dem ersten Bundesliga-Punktgewinn in der Vereinsgeschichte von Holstein Kiel wollte Steven Skrzybski nicht lange seine Gefühle sortieren. "Wir können extrem glücklich sein, auch wenn man denkt, hier war mehr drin", sagte der Offensivspieler, der nach seiner Einwechslung den späten Ausgleich zum 2:2 (1:2) beim VfL Bochum vorbereitet hatte: "Ein bisschen Demut tut uns ganz gut."
SID-Aufwärmrunde: Vier Kernpunkte für das Rennen in Singapur
Das WM-Duell zwischen Max Verstappen und Lando Norris wird den Großen Preis von Singapur prägen, doch abseits der Strecke gibt es jede Menge zu klären. Weltmeister Verstappen fühlt sich vom Automobil-Weltverband FIA unfair behandelt. Davon losgelöst hofft Ferrari auf Antworten nach einem sehr schwachen Qualifying. Ein Ausblick auf das 18. Saisonrennen der Formel 1 am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/Sky).
Präsidentenwahl in Sri Lanka: Sieg von Linkskandidat Dissanayaka zeichnet sich ab
Nach der Präsidentenwahl in Sri Lanka liegt ersten Stimmauszählungen zufolge Linkskandidat Anura Kumara Dissanayaka vorn. Wie die Wahlbehörden am Sonntag mitteilten, entfielen nach der Auszählung von mehr als einer Million Stimmen 52 Prozent auf Dissanayaka. Auch die Auszählung der Briefwahlstimmen, die als besonders repräsentativ gelten, deuteten demnach auf eine Mehrheit für den 55-Jährigen hin. In Sri Lanka waren rund 17 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen.
Sender: Israel lässt Al-Dschasira-Büro im Westjordanland vorübergehend schließen
Israelische Streitkräfte haben Angaben von Al-Dschasira zufolge das Büro des Fernsehsenders in Ramallah im Westjordanland gestürmt und eine vorübergehende Schließung des Senders angeordnet. "Es gibt ein Gerichtsurteil für die 45-tägige Schließung von Al-Dschasira", sagte ein israelischer Soldat laut einem Live-Bericht des Senders am Sonntag. "Ich fordere Sie dazu auf, alle Kameras mitzunehmen und das Büro sofort zu verlassen", sagte er demnach.
Westliche Langstreckenwaffen für Angriffe in Russland: Selenksyj hofft auf USA-Besuch
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenksyj hat angekündigt, sich bei seinem USA-Besuch in der kommenden Woche weiter um die Erlaubnis zum Einsatz westlicher Langstreckenwaffen für Angriffe auf Russland zu bemühen. "Wir werden unsere Partner davon überzeugen, und wir werden in der kommenden Woche weiter darüber sprechen, dass die Ukraine volle Langstreckenfähigkeiten braucht", sagte er bei seiner abendlichen Videoansprache am Samstag.
UN: Mehr als 500 Tote durch Überschwemmungen im Tschad - 1,7 Millionen Betroffene
Im Tschad sind durch die seit Juli anhaltenden Überschwemmungen bisher mehr als 500 Menschen gestorben. Rund 1,7 Millionen Menschen sind von den Unwettern betroffen, teilte das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) in dem zentralafrikanischen Land am Samstag mit. Demnach wurden bisher mehr als 200.000 Häuser zerstört und über 300.000 Hektar Agrarland überschwemmt. Fast 70.000 Nutztiere ertranken, wie das Ocha weiter berichtete.
Quad-Gruppe äußert sich "ernsthaft besorgt" über Lage im Südchinesischen Meer
Die Länder der Quad-Gruppe aus den USA, Indien, Japan und Australien haben nach einem Treffen ihre "ernsthafte" Besorgnis" angesichts der Lage im ost- und südchinesischen Meer geäußert. "Wir sind ernsthaft besorgt über die Lage im ost- und südchinesischen Meer", hieß es in einer nach dem Treffen am Samstag herausgebenen Erklärung. Biden hatte den indischen Premier Narendra Modi, Japans Regierungschef Fumio Kishida und Australiens Ministerpräsidenten Anthony Albanese in seine Heimatstadt Wilmington im Bundesstaat Delaware geladen.
Sperre von X in Brasilien: Musks Online-Dienst ernennt rechtlichen Vertreter
Im Streit um die Sperrung von X in Brasilien hat der Online-Dienst einen rechtlichen Vertreter in dem Land benannt - ein erster Schritt zur Aufhebung der Blockade. X erfülle weiterhin nicht alle Voraussetzungen, um wieder freigeschaltet zu werden, teilte der Richter am Obersten Gericht, Alexandre de Moares, am Samstag mit. Das Unternehmen haben fünf Tage Zeit, um weitere Dokumente vorzulegen.
Israels Armee greift weiter massiv im Libanon an - USA rufen Bürger zur Ausreise auf
Am Tag nach der Tötung zweier ranghoher Hisbollah-Kommandeure in Beirut hat die israelische Armee nach eigenen Angaben ihre massiven Luftangriffe auf die pro-iranische Miliz im Libanon fortgesetzt. "Dutzende" Kampfflugzeuge seien an einem Einsatz am Samstagabend gegen Hisbollah-Ziele im Südlibanon beteiligt, teilten die israelischen Streitkräfte mit. Die USA riefen ihre Staatsbürger dazu auf, den Libanon zu verlassen, solange es noch kommerzielle Flüge gebe.
K.o. in Runde fünf: Joshua ohne Chance gegen Dubois
Der frühere Box-Champion Anthony Joshua hat die Rückkehr auf den WM-Thron auf bittere Weise verpasst. Der 34-Jährige ging am Samstag vor 96.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion gegen seinen britischen Landsmann und IBF-Weltmeister Daniel Dubois regelrecht unter, Joshua verlor den Kampf durch K.o. in der fünften Runde - er war bereits zum vierten Mal zu Boden gegangen. Mit einem Sieg hätte sich Joshua zum dritten Mal die Schwergewichts-Krone aufsetzen können.
Nach 0:2 - HSV punktet auf dem Betzenberg
Der Hamburger SV hat ganz spät zugeschlagen - und dennoch die Chance ausgelassen, in der 2. Liga einen Aufstiegsplatz zu erobern. Der HSV erreichte im stimmungsvollen Traditionsduell beim 1. FC Kaiserslautern am Samstagabend ein 2:2 (0:1) und ist Vierter. Der FCK bleibt im Tabellenmittelfeld.
Boxen: Meinke holt WM-Titel im Federgewicht
Nina Meinke ist nach einem intensiven Kampf neue Box-Weltmeisterin im Federgewicht. Die Berlinerin bezwang am Samstag in Hamburg die Argentinierin Daniela Bermudez nach Punkten und gewann so den WM-Titel nach Version der IBF. In Meinkes 22. Profifight, ihrem ersten über die Männerdistanz von zwölf Runden a drei Minuten, feierte die 31-Jährige ihren 19. Sieg.
Trump beharrt auf Ablehnung von zweitem TV-Duell mit Harris
US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump bleibt bei seiner Ablehnung eines weiteren TV-Duells mit seiner Kontrahentin Kamala Harris. Für eine weitere Debatte mit der Vizepräsidentin sei es "einfach zu spät", sagte Trump am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat North Carolina. Denn die Abstimmung habe "bereits begonnen", begründete er seine Haltung.
Laver Cup: Zverev misslingt Revanche gegen Fritz
Immer wieder Taylor Fritz: Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat auch das schnelle Wiedersehen mit dem US-Amerikaner beim Laver Cup in Berlin verloren. Mit dem 4:6, 5:7 im zweiten Aufeinandertreffen binnen weniger Stunden versäumte es der Hamburger, sein Team Europe mit 6:4 in Führung zu bringen. Zverev hatte erst vor gut zwei Wochen im Viertelfinale der US Open eine schmerzhafte Niederlage gegen Lokalmatador Fritz kassiert, der sich allmählich zu einer Art Angstgegner entwickelt.
"Verteidigungsmentalität": Frankfurt setzt sich oben fest
Eintracht Frankfurt hat sich mit dem dritten Sieg in Serie in die Spitzengruppe der Bundesliga geschossen.
Rechtsruck in Frankreich: An neuer Regierung sind mehr Konservative beteiligt als zuvor
Frankreich hatte mehrheitlich links gewählt, bekommt nun aber eine stärker rechts geprägte Regierung als zuvor: Elf Wochen nach den vorgezogenen Parlamentswahlen hat Präsident Emmanuel Macron 39 Regierungsmitglieder ernannt, wie aus der am Samstagabend in Paris veröffentlichten Liste hervorgeht. Sechs Ministerinnen und Minister gehören dem konservativen Lager an, unter ihnen Innenminister Bruno Retailleau, bislang Fraktionschef der Republikaner im Senat.
Ukrainische Armee: Zwei Munitionslager in Russland zerstört
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben im Süden und Westen Russlands zwei Munitionsdepots zerstört. Das vernichtete Depot nahe der Stadt Tichorezk sei eines der "drei größten Munitionslager" Moskaus, teilte die ukrainische Armee am Samstag mit. Die russischen Behörden riefen dort den Ausnahmezustand aus. Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte unterdessen die weiter ausstehende Zustimmung der USA und Großbritanniens zum Einsatz von weiter reichenden Waffen in Russland.
Dritter Sieg in Serie: Frankfurt setzt sich oben fest
Eintracht Frankfurt hat sich mit dem dritten Sieg in Serie in die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga geschossen. Die Hessen bezwangen am Samstagabend Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0). Vier Spiele, neun Punkte - mit dieser Bilanz reiht die SGE sich zumindest vorerst auf dem Champions-League-Rang drei ein.
Israels Armee: Angriffe auf Ziele im Südlibanon mit "dutzenden" Kampfflugzeugen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben am Samstagabend massive Luftangriffe gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Südlibanon geführt. "Dutzende" Kampfflugzeuge seien an dem Einsatz gegen Ziele der Hisbollah beteiligt, teilte Armeesprecher Daniel Hagari mit. "Im Verlauf der vergangenen Stunde haben wir einen umfassenden Angriff im Südlibanon lanciert, nachdem wir Vorbereitungen der Hisbollah für einen Beschuss des israelischen Territoriums erkannt hatten", erklärte der Sprecher.
Frankreichs neue Regierung ist ernannt - Mehrere konservative Minister
Elf Wochen nach dem Wahlsieg des linken Lagers bei den Neuwahlen in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron eine stärker rechtsgerichtete Regierung ernannt. Außenminister wird der bisherige Europaminister Jean-Noël Barrot, wie der Generalsekretär des Elysée-Palasts, Alexis Kohler, am Samstagabend in Paris mitteilte. Der neuen Regierung unter Führung von Premierminister Michel Barnier gehören mehrere Minister der konservativen Republikaner an.
Harris fordert Trump erneut zu weiterem TV-Duell auf
US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat ihren Rivalen Donald Trump abermals zu einem weiteren TV-Duell herausgefordert. Das Wahlkampfteam der Vizepräsidentin teilte am Samstag mit, dass Harris eine Einladung des Senders CNN angenommen habe, der das Duell am 23. Oktober übertragen will. Die Kandidatin der Demokraten sei "bereit für eine weitere Gelegenheit, die Bühne mit Donald Trump zu teilen", erklärte Harris' Wahlkampfleiterin Jen O'Malley Dillon.
Erster Urnengang seit Massenprotesten: Sri Lanka hat seinen Präsidenten gewählt
Zwei Jahre nach den Massenprotesten in Sri Lanka haben die Bürger des südasiatischen Inselstaats ihr künftiges Staatsoberhaupt gewählt. Die Wahllokale schlossen am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr MESZ). Die Wahl verlief friedlich - dennoch verhängten die Behörden kurzfristig eine achtstündige Ausgangssperre während der Nacht zum Sonntag. Mit den Wahlergebnissen wird erst für Sonntag gerechnet, einen klaren Favoriten gab es nicht.
Neuer-Pause in Bremen nur "Vorsichtsmaßnahme"
Manuel Neuer droht nach seiner Einsatzpause in Bremen offenbar keine längere Ausfallzeit. "Es ist nichts Schlimmes. Er hat heute minimal was gespürt", sagte Sportvorstand Max Eberl, man habe kein Risiko eingehen wollen: "Wenn da vorne was reißt, und er fällt acht, neun Wochen aus, dann schaust du in die Röhre."
Hochwasser: Donau in Budapest erreicht höchsten Stand seit zehn Jahren
In der ungarischen Hauptstadt Budapest hat das Hochwasser nach dem Sturmtief "Boris" einen Zehn-Jahres-Höchststand erreicht. Das Hochwasser erreichte am Samstag die Stufen des direkt an dem Strom gelegenen Parlaments, begann dann aber wieder zu sinken. Noch stünden den Ungarn einige "schwierige Tage" bevor, in denen "die Flut kontrolliert" werden müsse, sagte Regierungschef Viktor Orban.
Hamas-Behörden melden 21 Tote bei israelischem Raketenangriff auf Schule in Gaza
Bei einem israelischen Raketenangriff auf ein Schulgebäude in der Stadt Gaza sind nach jüngsten Angaben des Zivilschutzes 21 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 13 Kinder und sechs Frauen, darunter eine Schwangere, sagte Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal am Samstag. Außerdem gebe es nach dem Beschuss der als Unterkunft für tausende Vertriebene genutzten Al-Saytun-C-Schule etwa 30 Verletzte.