Letzte Nachrichten
SPD-Generalsekretär Kühnert warnt vor Zusammenarbeit mit Österreichs FPÖ
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat mit Blick auf einen möglichen Wahlerfolg der FPÖ in Österreich vor einer Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten gewarnt. Die FPÖ sei extremer als die französischen Rechtspopulisten von Marine Le Pen und die in Italien regierenden Fratelli d'Italia von Giorgia Meloni - "mit ihr ist keineswegs zu spaßen", sagte Kühnert am Sonntag dem Berliner "Tagesspiegel". Die "demokratische Mehrheit" in Österreich müsse daher zusammenarbeiten.
Austrittswelle bei Grüner Jugend: Weitere Landesvorstände verlassen Partei
Die Austrittswelle bei der Nachwuchsorganisation der Grünen hält an: Am Wochenende erklärten die Vorstände der Landesverbände in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ihren Rücktritt, die meisten Vorstandsmitglieder wollen die Partei ganz verlassen. Sie begründeten die Entscheidung mit der Unzufriedenheit über einen politischen Kurs, der sich zu weit von linken Idealen entfernt habe. Die beiden Landesvorstände folgten damit dem Beispiel des Bundesvorstands der Grünen Jugend, der vergangene Woche ausgetreten war.
Kritik und Gegenwind bei Papst-Besuch in Belgien
Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Belgien scharfen Gegenwind bekommen: Nach Kritik von König Philippe und Regierungschef Alexander De Croo an der schleppenden Aufklärung von Missbrauchsfällen versicherte der Papst am Sonntag in seiner Abschlussmesse, es gebe in der katholischen Kirche "keinen Platz für Missbrauch" und "keinen Platz für das Vertuschen von Missbrauch". Für Kritik sorgten Äußerungen des 87-jährigen Kirchenoberhaupts zur Rolle von Frauen in der katholischen Kirche.
Spannungen in Nahost nehmen nach Tötung von Hisbollah-Anführer Nasrallah weiter zu
Nach der Tötung von Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah bei einem israelischen Luftangriff im Libanon spitzt sich die Lage im Nahen Osten weiter zu. Der Iran und andere Verbündete der Hisbollah verurteilten den tödlichen Angriff und drohten mit Vergeltung. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einem "historischen Wendepunkt" im Kampf gegen Israels Feinde, US-Präsident Joe Biden von einer "Maßnahme der Gerechtigkeit". Die israelische Armee meldete am Sonntag den Tod eines weiteren Mitglieds der Hisbollah-Führungsspitze und Angriffe auf dutzende weitere Hisbollah-Ziele.
Essen: Zahlreiche Verletzte und Spur der Verwüstung wegen Trennungskummer
In Essen hat ein 41-Jähriger nach ersten Erkenntnissen der Polizei Brände gelegt und massive Zerstörung mit einem Lieferwagen angerichtet haben, um sich für die Trennung seiner Frau von ihm zu rächen. Der syrische Staatsangehörige werde verdächtigt, Feuer in zwei Mehrfamilienhäusern gelegt zu haben und mit einem Lieferwagen in zwei Geschäfte gefahren zu sein, erklärte die Polizei am Sonntag. Es gibt zahlreiche teils schwer Verletzte, die Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehl wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung.
Neuer Angriff auf die Schuldenbremse: Grüne fordern Fonds für Zukunftsinvestitionen
Die Grünen setzen zu einem neuen Angriff auf die Schuldenbremse an. Bei ihrem "Zukunftskongress" am Montag will die Partei einen neuen Investitionsfonds vorschlagen, wie aus einem am Sonntag vorgelegten Thesenpapier hervorgeht. "Wir machen einen neuen Vorschlag, den Investitionsstau zu durchbrechen", heißt es darin. Das Geld in zunächst ungenannter Höhe soll demnach etwa in die Bahninfrastruktur, das neue Wasserstoffnetz und die Digitalisierung der Verwaltung fließen.
Nach Kane geben auch die Bayern Entwarnung
Der FC Bayern macht sich offensichtlich keine ernsthaften Sorgen um einen Einsatz von Harry Kane am Mittwochabend im Spiel der Champions League bei Aston Villa. Kane habe am Samstag im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) einen "schmerzhaften Schlag auf das Sprunggelenk abbekommen", teilten die Münchner mit. Untersuchungen am Sonntag hätten allerdings eine "positive Entwicklung" ergeben. Kane werde weiter intensiv behandelt.
Mehr als 120 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal
Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Nepal mindestens 126 Menschen ums Leben gekommen. 63 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben am Sonntag weiter vermisst. In Kathmandu waren ganze Viertel überflutet, Hauptstraßen, die die nepalesische Hauptstadt mit dem Rest des Landes verbinden, wurden durch die Wassermassen massiv beschädigt. Die Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Gebieten dauerten nach Polizeiangaben weiter an.
Äthiopischer Doppelsieg zum Marathon-Geburtstag in Berlin
Milkesa Mengesha und Tigist Ketema haben die Jubiläumsausgabe des Berlin Marathons gewonnen und damit einen äthiopischen Doppelsieg gefeiert. Zum 50. Geburtstag des Rennens setzte sich Mengesha bei den Männern nach einem packenden Schlussspurt am Brandenburger Tor nach 2:03:17 Stunden mit nur fünf Sekunden Vorsprung auf Cybrian Kotut (Kenia) durch.
Deutscher Tourist nach Wanderung auf Kreta tot aufgefunden
Auf der griechischen Insel Kreta haben Rettungskräfte einen seit zwei Tagen vermissten Touristen aus Deutschland tot aufgefunden. Die Leiche des Mannes sei am Sonntag an einem schwer zugänglichen Ort in der Nähe des Klosters Agios Antonios bei Chania im Westen der Insel gefunden worden, teilte die Feuerwehr mit.
Mehr als hundert Tote bei Hochwasser und Erdrutschen in Nepal
Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal sind mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. Es gebe bereits 104 Todesopfer, 64 Menschen würden noch vermisst, teilte das Innenministerium am Sonntag mit. In Kathmandu waren ganze Viertel überflutet, Hauptstraßen, die die nepalesische Hauptstadt mit dem Rest des Landes verbinden, wurden durch die Wassermassen massiv beschädigt. Die Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Gebieten dauerten nach Polizeiangaben weiter an.
Esken hat nur noch "wenig Hoffnung" für die Ampel - SPD-Chefin verärgert über FDP
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken glaubt kaum noch daran, dass sich die Lage in der Ampel-Koalition noch einmal verbessert. Die FDP provoziere, weil sie "verzweifelt" versuche, sich zu profilieren, sagte Esken der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Ich habe wenig Hoffnung, dass sich daran noch etwas ändert. Appelle scheinen nicht zu greifen", ergänzte sie.
Bericht: Grüne fordern neuen Investitionsfonds für Digitalisierung und Klimaschutz
Die Grünen wollen einem Medienbericht zufolge bei ihrem "Zukunftskongress" am Montag einen neuen Investitionsfonds für Deutschland vorschlagen. "Wir machen einen neuen Vorschlag, den Investitionsstau zu durchbrechen", heißt es nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag in einem entsprechenden Papier. Das Geld in zunächst ungenannter Höhe soll demnach etwa in die Bahninfrastruktur, das neue Wasserstoffnetz und die Digitalisierung der Verwaltung fließen.
VfB Stuttgart legt Einspruch gegen Karazor-Sperre ein
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart wehrt sich nach der unberechtigten Gelb-Roten Karte für Atakan Karazor im Spiel beim VfL Wolfsburg (2:2) gegen die bevorstehende Sperre seines Kapitäns. Der Klub kündigte am Sonntag Einspruch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) an und beruft sich dabei auf einen "offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters".
Hausärzte warnen vor Überlastung von Praxen durch Infektionswelle
Die Hausärzte in Deutschland befürchten Überlastungen von Praxen durch bevorstehende Infektionswellen. In vielen Regionen gebe es wegen einer frühen Infektwelle bereits Aufnahmestopps, sagte die Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfart, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Grund seien Atemwegserkrankungen wie Rhino- und Coronaviren. Nun stehe zudem die Grippesaison vor der Tür.
Nach Fehlentscheidung: Karazor richtet Appell an Fans
Kapitän Atakan Karazor vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat nach seiner unberechtigten Gelb-Roten Karte im Spiel beim VfL Wolfsburg (2:2) eine Entschuldigung von Schiedsrichter Sven Jablonski angenommen und einen Appell an die Fans gerichtet. "Verzichtet auf persönliche Belästigungen, Beleidigungen und Hass. Dafür steht der VfB nicht", schrieb Karazor bei Instagram: "Fehler passieren, es ist menschlich."
CDU-Chef Merz fordert mehr Respekt für Besserverdienende - und mahnt zu Fleiß
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) hat mehr Respekt für finanziellen Erfolg eingefordert. "Ich möchte ein bisschen unsere Mentalität ändern", sagte Merz der "Bild am Sonntag". "Wirtschaftlicher Erfolg gehört dazu, den darf man auch - man muss nicht protzen - zeigen." Damit könne man auch "andere ermutigen und ermuntern und sagen: Macht es nach". Besorgt zeigte sich Merz über die Einstellung mancher Menschen zur Arbeit. Wenn diese nur als "unangenehme Unterbrechung unserer Freizeit" gesehen werde, führe dies "in einen massiven Wohlstandsverlust".
Essen: Festnahme nach zwei Bränden mit mehr als 30 Verletzten
Bei Bränden in zwei Mehrfamilienhäusern in Essen sind am Samstagabend mehr als 30 Menschen verletzt worden. Wie Polizei und Feuerwehr am Sonntag mitteilten, sind unter den Verletzten acht schwer verletzte Kinder. Kurz nach den Bränden fuhr in der Nähe ein Lieferwagen in zwei Geschäfte. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben einen Verdächtigen fest.
Tor von Messi reicht nicht: Miami wieder nur Remis
Fußball-Superstar Lionel Messi und Inter Miami haben ihre Sieglos-Serie in der Major League Soccer (MLS) fortgesetzt. Das Team aus Florida musste sich am Samstag (Ortszeit) mit einem 1:1 (0:0) gegen Charlotte FC zufrieden geben, für Miami war es bereits das dritte Remis in Serie. Messi (67.) glich dabei mit seinem 15. Saisontor den Rückstand durch Karol Swiderski (57.) aus.
Finale in New Jersey: Klub-WM findet in zwölf Stadien statt
Die viel diskutierte Klub-WM 2025 in den USA wird in zwölf Stadien ausgetragen. Das gab FIFA-Präsident Gianni Infantino im Rahmen des Global Citizen Festivals im New Yorker Central Park bekannt. Das neue XXL-Format der Klub-WM findet vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 statt. Das Finale wird vor den Toren New Yorks in New Jersey über die Bühne gehen.
Mehr als 60 Tote durch Hurrikan "Helene" in den USA
Durch den Sturm "Helene" sind im Südosten der USA nach Behördenangaben mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und Straßen wurden beschädigt oder komplett zerstört, mehr als 2,7 Millionen Haushalte in zehn Bundesstaaten waren am Samstag (Ortszeit) immer noch ohne Strom. In sechs Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.
Finale in New Jersey: Klub-WM findet an zwölf Spielorten statt
Die viel diskutierte Klub-WM 2025 in den USA wird an zwölf Spielorten ausgetragen. Das gab FIFA-Präsident Gianni Infantino im Rahmen des Global Citizen Festivals im New Yorker Central Park bekannt. Das neue XXL-Format der Klub-WM findet vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 statt. Das Finale wird vor den Toren New Yorks in New Jersey über die Bühne gehen.
Parlamentswahl in Österreich begonnen
In Österreich hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen, bei der erstmals die rechtspopulistische FPÖ stärkste Kraft werden könnte. Die meisten Wahllokale öffneten um 07.00 Uhr. 6,35 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können darüber entscheiden, welche Parteien künftig im Nationalrat in Wien sitzen. Mit ersten Prognosen wird nach dem landesweiten Wahlschluss um 17.00 Uhr gerechnet. Das vorläufige Ergebnis wird am späten Abend oder in der Nacht erwartet.
Israelische Armee: Dutzende Hisbollah-Ziele angegriffen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht zu Sonntag "Dutzende" Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. In den vergangenen Stunden hätten die israelischen Streitkräfte "Dutzende terroristische Ziele auf dem Territorium des Libanon angegriffen", hieß es in einer Armee-Erklärung im Onlinedienst Telegram. Demnach galten die Angriffe "Gebäuden, in denen Waffen und militärische Strukturen der Organisation gelagert waren".
Bayern gegen Bayer: Ein Remis mit zwei Siegern?
Jan-Christian Dreesen schlenderte mit einem Lächeln aus der Mannschaftskabine, auch Max Eberl war mit sich und der Bayern-Welt im Reinen. Der moralische Sieger dieses an Spektakel armen Bundesliga-Topspiels, da waren sie sich beim FC Bayern einig, kam aus München.
Nübel Nummer eins? Kein Kontakt mit Nagelsmann
Alexander Nübel verspürte "Vorfreude pur". Nein, noch dachte der Torhüter des VfB Stuttgart nicht an seine mögliche Beförderung zur temporären Nummer eins in der deutschen Nationalmannschaft. Das erste Heimspiel in der Champions League am kommenden Dienstag gegen Sparta Prag am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN) konnte für Nübel nicht schnell genug kommen.
Fimpels erste Bewährungsprobe: Ein wichtiger "Arbeitssieg"
Jakob Fimpel genoss die "Wahnsinnsmomente in der Kurve", vor allem seinen "Jungs" gönnte der Schalker Interimstrainer die Feier mit den Fans. Für wenige Augenblicke störten Fimpel die individuellen Fehler seiner Mannschaft nicht mehr, das 2:1 (0:0) bei Preußen Münster hakte er schnell als "Arbeitssieg" ab. "Das war kein Leckerbissen heute. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft", sagte Fimpel.
"Kein Verständnis": Svensson sauer über lange Nachspielzeit
Bo Svensson war angefressen. Nach dem späten Dämpfer für Union Berlin bei Borussia Mönchengladbach musste die Wut des Trainers raus, verärgert hämmerte er mit seiner Hand gegen eine Tür im Bauch des Stadions. "Da habe ich kein Verständnis für", sagte der Däne im Anschluss über die sehr lange Nachspielzeit, in der seine Mannschaft noch den Gegentreffer zum 0:1-Endstand kassiert hatte: "Acht Minuten in einer Halbzeit ohne VAR-Einsatz, das habe ich in der Bundesliga noch nicht gesehen."
Eberl über Palhinha: "Wir werden ihn brauchen"
Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern hat eine Lanze für den teuren Münchner Edelreservisten Joao Palhinha gebrochen. "Wir werden ihn brauchen, wir werden ihn brauchen", sagte Eberl nach dem Bundesliga-Topspiel gegen Double-Gewinner Bayer Leverkusen (1:1).
Flick nimmt "Schuld" für erste Liga-Pleite auf sich
Hansi Flick hat die "Schuld" für die erste Saisonniederlage des FC Barcelona in der spanischen Primera Division auf sich genommen. Der frühere Fußball-Bundestrainer hatte seine Startelf beim CA Osasuna kräftig durchgewechselt, das 2:4 (0:2) bedeutete das Ende seiner Siegesserie in der Liga. "In der ersten Halbzeit haben wir viele Fehler gemacht, das war nicht normal. Wir hatten viele Wechsel im Team, vielleicht war das einer der Gründe", sagte Flick.
FDP dringt auf Spitzengespräche von Koalition und Union zu Asylrecht
Die FDP dringt auf einen raschen neuen Anlauf für eine parteiübergreifend getragene Verschärfung des Asylrechts. "Es ist eine Frage der staatspolitischen Verantwortung, die illegale Migration nach Deutschland unter Kontrolle zu bringen, die Zahlen zu reduzieren und Abschiebungen konsequent durchzuführen", sagte FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. "Deshalb muss das Vierer-Treffen zwischen Scholz, Habeck, Lindner und Merz jetzt stattfinden, es gilt keine Zeit zu verlieren."
Mehr als hundert Tote bei Überschwemmungen in Nepal
Bei heftigen Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal sind nach jüngsten Angaben mindestens 101 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 64 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben vom Sonntag vermisst. Die Zahl der Todesopfer werde wahrscheinlich noch weiter steigen, sagte ein Polizeisprecher. Derweil würden die Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Gebieten fortgesetzt.