Letzte Nachrichten
Trump dämonisiert erneut Einwanderer in düsterer und irreführender Rede
Bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Colorado hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump am Freitag ein apokalyptisches Bild der USA gezeichnet und erneut Einwanderer dämonisiert. "Amerika ist überall auf der Welt als 'Besetztes Amerika' bekannt. Sie nennen es 'besetzt'. Wir werden von einer kriminellen Macht besetzt", sagte Trump in der Stadt Aurora. "Aber allen hier in Colorado und in unserer ganzen Nation gebe ich dieses Versprechen und diesen Schwur: Der 5. November wird der Tag der Befreiung in Amerika sein."
DGB-Chefin Fahimi dringt auf Verabschiedung von Rentenpaket und Tariftreuegesetz
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Yasmin Fahimi, fordert von der Ampel-Koalition eine zügige Verabschiedung des Rentenpakets II und des Tariftreuegesetzes. "In 40 Jahren sind die meisten Babyboomer tot", sagte Fahimi der "Rheinischen Post" vom Samstag mit Blick auf die Rentendiskussion. "Das bedeutet, die Rentenkasse und damit die sehr viel Jüngeren müssen künftig für einen deutlich kleineren Anteil älterer Menschen in Rente aufkommen. Also Schluss mit der Panikmache."
Städtetag dringt auf mehr Geld für Integrationskurse im nächsten Jahr
Der Deutsche Städtetag verlangt vom Bund, die geplanten Kürzungen bei Integrationskursen für Geflüchtete zurückzunehmen. Die vorgesehene Schrumpfung des Etats um die Hälfte von diesem auf das kommende Jahr sei "absolut unverständlich", sagte der Präsident des Städtetags, Markus Lewe, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Spätestens bis zur Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im November sollten die Kürzungen zurückgenommen werden."
Boeing will in kommenden Monaten rund 17.000 Stellen streichen
Inmitten der Streiks bei Boeing hat der angeschlagene US-Flugzeugbauer angekündigt, in den kommenden Monaten etwa zehn Prozent seiner weltweiten Stellen zu streichen - also rund 17.000 Jobs. Die Verkleinerung der Belegschaft soll zur Überwindung der gegenwärtigen finanziellen Probleme des Unternehmens beitragen, wie Boeing am Freitag mitteilte. Demnach sorgt insbesondere der gegenwärtige Streik von mehr als 33.000 Boeing-Beschäftigten für einen Absturz der Unternehmensergebnisse im dritten Quartal.
Führich fällt gegen die Niederlande aus
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat den nächsten verletzungsbedingten Ausfall zu beklagen. Chris Führich fällt für das Nations-League-Spiel am Montag (20.45 Uhr/ZDF) in München gegen die Niederlande mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss aus. Das sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg in Bosnien und Herzegowina. Der Stuttgarter Führich war erst in der 82. Minute für Serge Gnabry eingewechselt worden.
Kampf gegen Sexismus: Pariser Stadtrat beschließt Auflagen für Dreharbeiten
Paris, die Stadt der Liebe, ist eine äußerst beliebte Kulisse für Filme und Serien - doch wer künftig in der französischen Hauptstadt drehen will, muss sich verpflichten, gegen sexuelle Übergriffe und Diskriminierung vorzugehen. Laut einer am Freitag vom Stadtrat beschlossenen Regelung müssen ab kommendem Jahr Produktionsfirmen, die eine Drehgenehmigung in Paris beantragen, eine Charta für Geschlechtergerechtigkeit am Set unterzeichnen, die auch Trainings gegen Sexismus und Maßnahmen gegen geschlechtsbedingte Diskriminierung und sexualisierte Gewalt vorschreibt.
Doppelpack Undav: "Notelf" besteht Charaktertest
Der zweite Anzug sitzt: Die gnadenlos effektive deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat angeführt von Doppelpacker Deniz Undav ihren Charaktertest bestanden und liegt in der Nations League klar auf Viertelfinal-Kurs. Die "Notelf" von Bundestrainer Julian Nagelsmann löste die knifflige Aufgabe in Bosnien und Herzegowina mit leichten Wacklern letztlich souverän mit 2:1 (2:0) und kann mit einem weiteren Sieg am Montag (20.45 Uhr/ZDF) in München gegen den Erzrivalen Niederlande vorzeitig in die K.o.-Runde einziehen.
Erneut zwei UN-Soldaten im Libanon durch Beschuss verletzt - Kritik an Israel
Inmitten der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz sind im Libanon erneut UN-Blauhelmsoldaten verletzt worden. Nach Angaben der UN-Friedenstruppe Unifil wurden am Freitag zwei ihrer Soldaten bei zwei Explosionen nahe eines Wachturms verletzt. Die israelische Armee teilte mit, dass sie nahe eines Unifil-Stützpunkts im Südlibanon auf eine "unmittelbare Bedrohung" reagiert habe. Dabei seien unabsichtlich zwei Unifil-Soldaten verletzt worden. Während am Freitagabend in Israel der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur begann, ertönte erneut Sirenenalarm im Norden von Tel Aviv.
Mittelmeeranrainer fordern bei Gipfel Waffenruhe im Gazastreifen und im Libanon
Die Staats- und Regierungschefs von neun Mittelmeer-Anrainerstaaten haben bei ihrem Gipfel auf Zypern ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen und im Libanon gefordert. Alle Konfliktparteien seien "zu einem Ende der Kampfhandlungen und einer Wiederaufnahme der Gespräche" aufgerufen, um "eine gerechte und dauerhafte Lösung in unserer Region zu finden", erklärte am Freitag der zyprische Präsident Nikos Christodoulides als Gastgeber des sogenannten Med9-Gipfels.
Bewerber für Linke-Vorsitz setzen auf Kernthemen und Abgrenzung zum BSW
Die beiden Kandidaten für den Linke-Vorsitz, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, wollen die Partei mit möglichst klaren und konkreten Positionen aus der Krise führen. Im Wahlkampf sollten "ein bis zwei Kernthemen ins Zentrum" rücken, sagte van Aken am Freitagabend bei einer Parteiveranstaltung, bei der die Bewerber vorab eingesandte sowie live gestellte Fragen beantworteten. Beide Bewerber äußerten scharfe Kritik am BSW, das sich von der Linken abgespalten hatte.
Kandidaten für Linke-Vorsitz wollen Partei "zu alter Stärke" führen
Die beiden Kandidaten für den Linken-Vorsitz, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, wollen die Partei mit möglichst klaren und konkreten Positionen aus der Krise führen. Sie glaube, "dass die Partei wieder zu alter Stärke zurückfinden kann", sagte Schwerdtner am Freitagabend bei einer Parteiveranstaltung zur Vorstellung der Kandidaten.
Hurrikan "Milton": Mindestens 16 Todesopfer und 50 Milliarden Dollar Schaden
Nach dem Durchzug des Hurrikans "Milton" sind die Menschen in Florida am Freitag nach und nach in ihre teils zerstörten Wohnorte zurückgekehrt. Fast 2,5 Millionen Millionen Haushalte und Geschäfte waren noch ohne Strom, einige Gebiete standen weiterhin unter Wasser, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Mindestens 16 Menschen kamen durch "Milton" ums Leben. US-Präsident Joe Biden bezifferte den angerichteten Schaden auf 50 Milliarden Dollar.
Havariekommando: Feuer auf Öltanker "weitestgehend unter Kontrolle"
Der Brand auf einem mit mehr als 600 Tonnen Öl beladenen Tanker in der Ostsee bei Warnemünde ist von der Feuerwehr größtenteils unter Kontrolle gebracht worden. Die Einsatzkräfte hätten das Feuer "weitestgehend unter Kontrolle gebracht", es breite sich nicht weiter aus, teilte das Havariekommando von Bund und Ländern in Cuxhaven am Freitagabend mit.
Sieg gegen Bulgarien: U21 sichert sich EM-Ticket
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat sich vorzeitig für die Europameisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert. Das Team von Trainer Antonio Di Salvo gewann sein vorletztes Qualifikationsspiel vor 8586 Zuschauern in Regensburg gegen Bulgarien mit 2:1 (1:1) und sicherte sich als Erster der Gruppe D sein Ticket für die Endrunde im Juni 2025 in der Slowakei.
Bosnien: Debüts für Nübel und Kleindienst
Julian Nagelsmann schickt im Nations-League-Spiel gegen Bosnien und Herzegowina gleich zwei Debütanten von Beginn an aufs Feld. Der Bundestrainer lässt in Zenica (20.45 Uhr/RTL) wie angekündigt Alexander Nübel vom VfB Stuttgart im Tor spielen und setzt erstmals auch den Gladbacher Stürmer Tim Kleindienst ein.
Vorbereitung von UN-Klimakonferenz: Kein Durchbruch bei Knackpunkt Klimafinanzierung
Einen Monat vor der UN-Klimakonferenz in Aserbaidschan (COP29) hat ein Vorbereitungstreffen keinen Durchbruch bei dem entscheidenden Thema Klimahilfen für die Entwicklungsländer gebracht. Wie Teilnehmer der zweitägigen Verhandlungen in Aserbaidschans Hauptstadt Baku der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagten, gab es in den Punkten, welche die Verhandlungen bereits seit Monaten lähmen, keinerlei Fortschritte.
US-Präsidentschaftskandidatin Harris auf dem Cover der Modezeitschrift "Vogue"
Die Modezeitschrift "Vogue" hat für das Cover ihrer neuesten Ausgabe die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris ausgewählt. Auf dem am Freitag veröffentlichten Cover ist die 59-Jährige in dunkelbraunem Anzug mit dazu passendem Seidenhemd in einem Sessel sitzend zu sehen. "Vizepräsidentin Kamala Harris" steht auf dem Titelbild sowie "The candidate for our times" (Die Kandidatin für unsere Zeit).
Depression und Panikattacken: Morata offenbart "schlimme Zeit"
Der spanische Fußball-Europameister Alvaro Morata hat vor dem Triumph in Deutschland an einer Depression gelitten und Panikattacken gehabt. "Ich hatte eine wirklich schlimme Zeit", sagte der Stürmer dem spanischen Radiosender Cope: "Es kam der Moment, in dem ich dachte, dass ich nicht mehr in der Lage sein würde, meine Schuhe zu schnüren."
Söder sichert Merz Rückhalt zu und setzt auf Abgrenzung zu Grünen und BSW
Volle Unterstützung für Kanzlerkandidat Friedrich Merz - und ein klares Nein zu Koalitionen mit den Grünen und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nach der nächsten Bundestagswahl: CSU-Chef Markus Söder hat auf dem Parteitag der Christsozialen am Freitag in Augsburg seine Partei bereits knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl in den Wahlkampfmodus versetzt. Dabei reklamierte der CSU-Chef für seine Partei das Bundeslandwirtschaftsministerium in der nächsten Bundesregierung.
Söder verspricht Kanzlerkandidat Merz volle Unterstützung
CSU-Chef Markus Söder hat dem Unionskanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) bedingungslosen Rückhalt der Christsozialen bei der Bundestagswahl zugesagt. "Ich verspreche 100 Prozent Unterstützung", sagte Söder am Freitag auf dem CSU-Parteitag in Augsburg. "Es wird keinen Streit, es wird keinen Zwist geben."
Rund 7000 Menschen betroffen: Weltkriegsbombe in Köln kontrolliert gesprengt
Nach einer aufwändigen Evakuierung von zahlreichen Wohnhäusern und mehreren Kliniken ist in Köln eine Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt worden. Fachleute des Kampfmittelräumdiensts machten den bei Sondierungsarbeiten auf einem Klinikgelände entdeckten Blindgänger am Freitag unschädlich, wie die Stadt mitteilte. Die kontrollierte Sprengung war wegen Komplikationen beim Entschärfungsversuch nötig geworden.
Söder gegen Bündnisse mit Grünen und BSW auf Bundesebene
CSU-Chef Markus Söder hat auf dem Parteitag der Christsozialen in Augsburg Koalitionen auf Bundesebene mit den Grünen und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ausgeschlossen. "Natürlich reden wir mit allen. Aber koalieren ist etwas anderes", sagte Söder am Freitag zu den auch in seiner Partei laufenden Debatten, eine Koalition mit den Grünen nicht vorzeitig auszuschließen. Dies hatte CSU-Vize Manfred Weber gefordert - Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz schließt Schwarz-Grün im Bund bislang nur für den jetzigen Moment aus.
Schweiz verhängt Einreiseverbot gegen österreichischen Rechtsextremisten Sellner
Die Schweiz hat gegen den österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner ein vorübergehendes Einreiseverbot verhängt. Bis zum 27. Oktober dürfe der 35-Jährige nicht in die Schweiz und nach Liechtenstein einreisen, erklärte die Bundespolizei (Fedpol) am Freitag. Gegen die Verfügung könne Sellner vor dem Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einlegen.
Zverev spielt beim United Cup für Deutschland
Alexander Zverev schlägt wieder für Deutschland auf. Allerdings hat sich der Weltranglistendritte vorläufig nur auf die Teilnahme am United Cup festgelegt, der über den Jahreswechsel in Australien ausgetragen wird. Eine Entscheidung über seinen Einsatz an der Davis-Cup-Finalrunde in Malaga (19. bis 24. November) steht weiter aus.
Indien: Ratan Tatas Halbbruder übernimmt nach dessen Tod Führung bei Tata Trusts
Nach dem Tod des indischen Industriemoguls Ratan Tata übernimmt dessen Halbbruder an der Spitze der Tata Stiftung das Ruder, die wiederum indirekt die mächtige Tata-Unternehmensgruppe kontrolliert. Noel Naval Tata werde "mit sofortiger Wirkung" zum Präsidenten von Tata Trusts ernannt, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung. Noel Tata zeigte sich "zutiefst geehrt" und versprach, das Erbe seines verstorbenen Halbbruders fortzuführen.
Mindestens 16 Tote durch Hurrikan "Milton" - aber weniger Schäden als befürchtet
Nach dem Durchzug des Hurrikans "Milton" haben die Menschen in Florida am Freitag nach und nach damit begonnen, in ihre teils zerstörten Wohnorte zurückzukehren und sich einen Überblick über die Schäden für ihr Hab und Gut zu verschaffen. Fast 2,5 Millionen Millionen Haushalte und Geschäfte waren noch ohne Strom, einige Gebiete des Sonnenschein-Staates im Südosten der USA standen noch unter Wasser, wie AFP-Reporter berichteten. Mindestens 16 Menschen kamen durch "Milton" ums Leben.
Selenskyj-Besuch in Deutschland: Scholz sichert Ukraine weitere Militärhilfen zu
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei dessen viertem Deutschland-Besuch in diesem Jahr weitere Militärhilfen zugesichert. "Deutschland ist der stärkste militärische Unterstützer der Ukraine in Europa, der zweitstärkste in der Welt - und dabei wird es bleiben", sagte Scholz am Freitag bei einem Treffen mit Selenskyj im Kanzleramt. Der ukrainische Präsident rief indes dazu auf, bei der Hilfe nicht nachzulassen. Sein Land hoffe allerdings auf ein Ende des Kriegs im kommenden Jahr.
Pflegerin löscht brennenden Senior in Nordrhein-Westfalen
Eine Pflegerin hat in einem Betreuungsheim in Paderborn einen brennenden Senior gelöscht. Der 71-Jährige erlitt durch das Feuer lebensgefährliche Verletzungen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilte. Aus bislang ungeklärter Ursache war seine Kleidung in Brand geraten. Fünf Pflegekräfte wurden durch Rauchgase verletzt.
Brand auf Öltanker vor Warnemünde: Großeinsatz für Retter auf Ostsee
Auf der Ostsee bei Warnemünde ist am Freitag ein Brand im Maschinenraum eines mit mehr als 600 Tonnen Öl beladenen Tankers ausgebrochen. Nach Angaben des Havariekommandos von Bund und Ländern in Cuxhaven waren mehrere Hilfsschiffe sowie per Hubschrauber eingeflogene Feuerwehrleute bei und auf der 73 Meter langen "Annika" im Einsatz. Am Nachmittag wurde begonnen, das Schiff zur weiteren Brandbekämpfung nach Rostock zu schleppen.
23-Jähriger in Berlin wegen Veröffentlichung von IS-Videos verurteilt
Wegen des Veröffentlichens von mehreren Propagandavideos der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist ein 23-Jähriger in Berlin zu einer Geldstrafe von 1650 Euro verurteilt worden. Er wurde des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen in drei Fällen schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte.
CSU startet Parteitag - Huber spricht von Auftakt zu Bundestagswahlkampf
In Augsburg hat am Freitag der Parteitag der CSU begonnen. Generalsekretär Martin Huber sagte, die Christsozialen wollten mit ihrem Delegiertentreffen den "Auftakt zum Bundestagswahlkampf" setzen. "Es wird Zeit, die Ampel abzulösen", sagte Huber. Dafür sei eine starke Union nötig. Regulär gewählt wird in knapp einem Jahr.
Überlebende der Atombombenabwürfe auf Japan erhalten Friedensnobelpreis
Mit dem Friedensnobelpreis wird in diesem Jahr die japanische Organisation Nihon Hidankyo geehrt, die sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzt. Die Gruppe von Überlebenden der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 verbreite mit ihren Augenzeugenberichten die Botschaft, "dass Atomwaffen nie wieder eingesetzt werden dürfen", erklärte das Nobelkomitee am Freitag in Oslo. Die Entscheidung des Nobelkomitees wurde von der UNO und EU wie auch der Bundesregierung begrüßt.