Letzte Nachrichten
Festnahmen bei propalästinensischer Kundgebung nach Gaza-Einigung in Berlin
Bei einer propalästinensischen Kundgebung nach der Einigung zwischen Israel und der Hamas auf eine Waffenruhe im Gazastreifen sind in Berlin mehrere Menschen festgenommen worden. Wie die Polizei in der Bundeshauptstadt in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, versammelten sich am Mittwochabend im Stadtteil Neukölln bis zu 150 Menschen spontan. Dabei sei es "wiederholt zu Straftaten seitens der Versammlungsteilnehmenden" gekommen. Die Polizei habe die Kundgebung daher aufgelöst.
Matthäus nimmt Sahin in Schutz: "Natürlich passieren Fehler"
Deutschlands Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat den bei Borussia Dortmund unter Druck geratenen Trainer Nuri Sahin trotz der sportlichen Krise in Schutz genommen. "Man kann ihm ganz sicher das eine oder andere vorwerfen", aber man habe "von Anfang an" von Sahins Alter (36) gewusst, sagte Matthäus im RTL/ntv-Interview. Sahin bringe eben noch nicht die Erfahrung wie andere Trainer mit, da passierten "natürlich Fehler".
Drake verklagt sein Musiklabel in Zusammenhang mit Diss-Track von Kendrick Lamar
Rap-Fehde vor Gericht: Der kanadische Rapper Drake hat am Mittwoch eine Klage gegen sein eigenes Musiklabel eingereicht. Er wirft der Universal Music Group (UMG) vor, dass die Veröffentlichung und Bewerbung des Stücks "Not Like Us" seines Rapper-Kollegens Kendrick Lamar, in dem dieser Drake angreift, Verleumdung und Belästigung darstelle. In den von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Gerichtsdokumenten gibt Drake an, dass UMG ihn zugunsten des Profits betrogen habe, indem das Label Lamars Song mit Pointen bewarb, die Drake der Pädophilie bezichtigten.
Swiatek braucht nur eine Stunde - jetzt gegen Raducanu
Die Polin Iga Swiatek hat locker die dritte Runde der Australian Open erreicht. Beim 6:0, 6:2-Erfolg über Rebecca Sramkova aus der Slowakei benötigte die Weltranglistenzweite lediglich eine glatte Stunde Spielzeit. Am Samstag kommt es nun zum Prestigeduell mit der einstigen US-Open-Siegerin Emma Raducanu.
Foden schreibt Titelverteidigung von City ab
Der englische Fußball-Nationalspieler Phil Foden hat die erfolgreiche Titelverteidigung von Manchester City in der Premier League bereits abgeschrieben. "Der Titel? Ja, das hat sich für uns erledigt, es ist vorbei", sagte Foden, der am Dienstag beim 2:2 beim FC Brentford beide Treffer für die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola erzielt hatte.
Vor Schweiz-Spiel: Sorgen um Knorrs Knie
Juri Knorr wiegelte ab. Sprechen mochte der Spielmacher über den "Schreckmoment" für Deutschlands Handballer nicht. "Ich muss wegen meinem Knie in die Kabine", sagte Knorr entschuldigend und humpelte in die Umkleide. Die Sorgen um die Gesundheit des DHB-Torjägers überlagerten die Freude über den 35:28-Auftaktsieg bei der WM gegen Polen. Ob Knorr im zweiten Vorrundenspiel gegen die Schweiz am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) auflaufen kann, ist ungewiss.
Sané hat Spaß mit "komischen Vögeln" Müller und Musiala
Leroy Sané war nach dem dritten Bundesliga-Doppelpack in seiner Karriere bester Laune. Während des Sky-Interviews nach dem souveränen 5:0 (3:0) des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim scherzte er mit Thomas Müller und Jamal Musiala. "Ich fühle mich hier wohl. Besonders mit diesen zwei komischen Vögeln", sagte Sané und grinste Müller und Musiala an.
Gegen Oldie Monfils: Altmaier verpasst dritte Runde
Keine Chance gegen den Routinier: Daniel Altmaier hat die dritte Runde der Australian Open verpasst. Gegen den französischen Altmeister Gael Monfils (38) verlor der 26-Jährige am Donnerstag glatt mit 5:7, 3:6, 6:7 (3:7).
Scholz und Habeck müssen vor Untersuchungsausschuss zu Atomausstieg aussagen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) stehen am Donnerstag dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Atomausstieg Rede und Antwort (ab 10.30 Uhr). Der Ausschuss hat den Auftrag, sich ein Gesamtbild von den Entscheidungsprozessen in der Bundesregierung hinsichtlich der Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke zu verschaffen. Er war im Juli 2024 auf Betreiben der oppositionellen Union eingesetzt worden. Zunächst soll Habeck befragt werden, dann Scholz.
Landwirtschaftsmesse Grüne Woche startet in Berlin
Offiziell fällt der Startschuss für die Landwirtschafts- und Lebensmittelmesse Grüne Woche am Freitag, erste Veranstaltungen und eine Eröffnungsfeier am Abend sind schon am Vortag geplant. Die Initiative Tierwohl lädt am Donnerstagmorgen (8.50 Uhr) zum Pressefrühstück ein, im Anschluss gibt es weitere Pressekonferenzen von Verbänden. Die Messe steht in diesem Jahr nach Angaben der Veranstalter im Zeichen moderner Landwirtschaft, der Nachhaltigkeit und alternativer Ernährungsformen.
Schmiergeldprozess gegen frühere Politiker in Aserbaidschan-Affäre beginnt in München
In der sogenannten Aserbaidschan-Affäre um Vorwürfe der Bestechlichkeit und Bestechung von Bundestagsabgeordneten beginnt am Donnerstag (10.00 Uhr) vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen vier Beschuldigte. Angeklagt sind etwa der frühere CSU-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär Eduard Lintner sowie der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Fischer. Sie bestreiten alle Vorwürfe.
Frühere Berliner Senatorin Kalayci wegen Bestechlichkeitsvorwurf vor Gericht
Die frühere Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) muss sich ab Donnerstag (09.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit verantworten. Die Anklage wirft ihr vor, sie habe sich ihre Hochzeitsfeier im Jahr 2019 von einer Werbeagentur planen und organisieren lassen, ohne dafür zu bezahlen. Dieselbe Agentur habe daraufhin einen Auftrag aus der damals von Kalayci geleiteten Gesundheitsverwaltung erhalten.
Nach Anschlag von Magdeburg: Steinmeier und Haseloff gedenken der Opfer
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) gedenken am Donnerstag (16.45 Uhr) in der Landeshauptstadt Magdeburg der Opfer des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt Ende Dezember. Sie wollen einen Kranz am zentralen Gedenkort an der Johanniskirche niederlegen und sich anschließend im Alten Rathaus in das Kondolenzbuch für die Opfer des Anschlags eintragen.
US-Präsident Biden warnt in düsterer Abschiedsrede vor gefährlicher "Oligarchie" in den USA
In einer düsteren Abschiedsrede hat US-Präsident Joe Biden davor gewarnt, dass sich in den USA unter seinem Nachfolger Donald Trump eine "Oligarchie" auspräge. Der scheidende Staatschef verwies am Mittwoch auf eine "gefährliche Machtkonzentration in den Händen einiger weniger sehr wohlhabender Menschen" und warnte vor einem ultrareichen "tech-industriellen Komplex", der unkontrollierte Macht über die US-Bevölkerung erlangen könnte.
Scheidender US-Präsident Biden warnt vor gefährlicher "Oligarchie" in den USA
In seiner Abschiedsrede hat US-Präsident Joe Biden davor gewarnt, dass sich in den USA eine "Oligarchie" auspräge. Der scheidende Staatschef verwies am Mittwoch auf eine "gefährliche Machtkonzentration in den Händen einiger weniger sehr wohlhabender Menschen" und warnte, dass eine "Oligarchie in Amerika Gestalt annimmt, extremer Reichtum, Macht und Einfluss, die buchstäblich unsere gesamte Demokratie bedrohen".
Özdemir sagt strikte Eindämmung der Maul-und-Klauenseuche zu
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat eine strikte Eindämmung der Maul-und-Klauenseuche zugesagt. "Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, zusammen mit dem Land Brandenburg und Berlin", sagte Özdemir am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen". Er hofft, dass es bei dem einen aus Brandenburg gemeldeten Ausbruch bleibt. "Das ist schon schlimm genug. (…) Ansonsten sind die wirtschaftlichen Folgen kaum absehbar", sagte der Grünen-Politiker.
Designierter US-Außenminister Rubio kündigt robusten Kurs gegenüber Peking an
Der designierte US- Außenminister Marco Rubio hat einen robusten Kurs gegenüber China angekündigt. China sei der mächtigste und gefährlichste" Widersacher, mit dem die USA jemals konfrontiert gewesen seien, sagte Rubio am Mittwoch während einer Anhörung des Senats in Washington zu seiner Nominierung für den Ministerposten. Er warnte vor drastischen Konsequenzen, sollten die USA der Volksrepublik nicht entschlossen entgegentreten.
Party hier, Doppel-Rot da: VfB dreht Spiel gegen Leipzig
Ein entfesselter VfB Stuttgart spielt RB Leipzig in der zweiten Halbzeit an die Wand.
VfB dreht das Spiel: Leipzig verliert in Stuttgart
RB Leipzig hat beim entfesselten VfB Stuttgart im ersten Auswärtsspiel des Jahres einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Fußball-Bundesligist unterlag am Mittwochabend beim VfB trotz Führung noch mit 1:2 (1:0). Zwar bleibt RB zum Abschluss der Hinrunde in der Tabelle auf dem Champions-League-Platz vier, Stuttgart rückt aber bis auf einen Punkt heran.
Bayern souverän, Kane eiskalt wie immer
Dank Doppeltorschütze Leroy Sané und Elfmeter-Garant Harry Kane hat der FC Bayern zum Abschluss der Hinrunde seinen Vorsprung in der Tabelle der Fußball-Bundesliga behauptet. Durch ein souveränes 5:0 (3:0) gegen eine überforderte TSG Hoffenheim geht der Herbstmeister mit einem Vorsprung von vier Punkten auf Meister Bayer Leverkusen in die zweite Hälfte der Saison. Hoffenheim muss sich dagegen noch ernsthafter mit dem Kampf gegen den Abstieg beschäftigen.
Trump will Bau neuer Windräder in den USA unterbinden
Der designierte US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Worten während seiner neuen Amtszeit den Bau neuer Windräder in den Vereinigten Staaten komplett unterbinden. Windturbinen seien ein "ökonomisches und ökologisches Desaster", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinenetzwerk Truth Social. Er wolle "nicht mal eine während meiner Regierung gebaut haben".
Handballer besiegen Polen zum WM-Auftakt - Sorgen um Knorr
WM-Auftakt geglückt - doch Sorgen um den Spielmacher: Deutschlands Handballer sind mit einem Arbeitssieg in ihre Medaillenmission gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason gewann gegen Polen dank einer deutlichen Leistungssteigerung mit 35:28 (15:14), bangt aber um Juri Knorr.
Israel und Hamas einigen sich auf Waffenruhe im Gazastreifen und Geisel-Freilassung
Nach mehr als 15 Monaten Krieg haben sich Israel und die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas auf eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung von Geiseln geeinigt. Die Waffenruhe trete am Sonntag in Kraft, sagte der Regierungschef des Vermittlerlandes Katar, Mohammed bin Abdulrahman al-Thani, am Mittwochabend in Doha. In einer ersten Phase sollen demnach 33 israelische Geiseln freikommen. Von der israelischen Regierung hieß es zu der Vereinbarung allerdings, dass noch einzelne Punkte geklärt werden müssten. Im Gazastreifen feierten tausende Menschen auf den Straßen die sich abzeichnende Feuerpause.
Scholz: Waffenruhe im Gazastreifen bietet die Chance für "dauerhaftes Kriegsende"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Einigung auf eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung von Geiseln begrüßt. "Es ist gut, dass eine Einigung über einen Waffenstillstand und die Freilassung von Geiseln – auch deutschen – in Gaza erreicht scheint", erklärte Scholz am Mittwochabend im Onlinedienst X. Das Abkommen biete "die Chance für ein dauerhaftes Kriegsende und die Verbesserung der schlechten humanitären Lage im Gazastreifen".
Biden und Trump erfreut über Gaza-Abkommen zwischen Israel und Hamas
Der scheidende US-Präsident Joe Biden wie auch sein designierter Nachfolger Donald Trump haben mit großer Freude auf die zwischen Israel und der Hamas erzielte Vereinbarung über eine Feuerpause im Gaza-Krieg und die Freilassung der Geiseln reagiert. Biden zeigte sich am Mittwoch "begeistert" und erklärte, die Einigung sei aufgrund der "hartnäckigen und gewissenhaften" Arbeit der US-Diplomatie zustande gekommen. Zugleich betonte Biden, mit Trump habe er dabei als "ein Team" zusammengewirkt.
Einstieg der Lufthansa bei italienischer Fluggesellschaft ITA Airways besiegelt
Der Einstieg der Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways ist offiziell besiegelt worden. Zum neuen Chef von ITA wurde bei einer Aktionärsversammlung am Mittwoch der Lufthansa-Manager Jörg Eberhart ernannt. Der bisheriger Strategiechef der Lufthansa hatte von 2014 bis 2021 die italienischen Fluggesellschaft Air Dolomiti geleitet, die ebenfalls zur Lufthansa Group gehört.
Bochum bebt: Hofmanns Traumtor entscheidet Kellerduell
Der VfL Bochum hofft wieder - dank eines einzigen genialen Moments.
Traumtor entscheidet Kellerduell: Bochum schöpft Hoffnung
Dank eines Traumtores von Philipp Hofmann hat der VfL Bochum im Nebel einen neuen Funken Hoffnung im Abstiegskampf entzündet. Der Stürmer erzielte im Kellerduell gegen den Aufsteiger FC St. Pauli mit der Hacke den Siegtreffer zum 1:0 (0:0). Der Tabellenletzte feierte damit den zweiten Saisonsieg auf dem Rasen, der dritte Dreier am Grünen Tisch nach dem "Skandal von Köpenick" muss erst noch in der Berufung Bestand haben.
Dänische Regierungschefin zu Trump: Grönland entscheidet selbst über künftigen Status
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat gegenüber dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump klargestellt, dass Grönland selbst über seinen künftigen Status entscheiden werde. In einem Telefonat habe Frederiksen dem Republikaner gesagt, "dass es an Grönland selbst liege, über eine Unabhängigkeit zu entscheiden", erklärte ihr Büro am Mittwoch. Zudem habe sie auf die Aussage von Grönlands Regierungschef Mute Egede verwiesen, dass Grönland "nicht zum Verkauf steht".
Designierter US-Außenminister Rubio kündigt "kühne" Ukraine-Diplomatie" an
Der designierte US-Außenminister Marco Rubio hat eine "kühne Diplomatie" der Regierung von Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Kriegs angekündigt. "Dieser Krieg muss enden", und es solle die "offizielle Politik" der neuen US-Regierung sein, ihn zu beenden, sagte Rubio am Mittwoch während einer Anhörung des Senats in Washington zu seiner Nominierung für den Ministerposten. Um dieses Ziel zu erreichen, werde "kühne Diplomatie" benötigt.
Bei Fehlwurf-Festival: Schweizer Handballer starten mit Remis
WM-Fehlstart für Andy Schmid und die Schweiz: Das Turnierdebüt der früheren Bundesliga-Ikone als Nationaltrainer der Eidgenossen ist missglückt. Die Schweiz kam bei einem Fehlwurf-Festival in der deutschen Vorrundengruppe A nicht über ein 17:17 (8:7) gegen Tschechien hinaus und muss um das Weiterkommen bangen.
Selenskyj fordert 250 Milliarden Dollar aus eingefrorenem russischen Vermögen für Waffen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Westen aufgefordert, der Ukraine 250 Milliarden US-Dollar (243 Milliarden Euro) aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten für den Kauf von Waffen zur Verfügung zu stellen. "Die stärkste Unterstützung für die ukrainische Armee ist die Bereitstellung der 250 Milliarden Dollar", sagte Selenskyj am Mittwoch in der polnischen Hauptstadt Warschau. Das Geld solle in die inländische Produktion sowie in den Import von Waffen investiert werden, "über die die Ukraine nicht verfügt".