Letzte Nachrichten
Weniger neue Jobs geschaffen als erwartet - aber Arbeitslosenquote in USA sinkt
Die erste Arbeitsmarktstatistik in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump fällt gemischt aus. Im Januar wurden in den Vereinigten Staaten 143.000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit 155.000 neuen Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote allerdings sank den Angaben zufolge leicht von 4,1 Prozent auf 4,0 Prozent.
Sieben Jahre Haft für fingierten Raubüberfall auf Geldtransporter in Ludwigsburg
Im Fall eines fingierten Überfalls auf einen Geldtransporter im baden-württembergischen Ludwigsburg hat das Landgericht Stuttgart zwei Angeklagte zu sieben Jahren Haft verurteilt. Sie wurden wegen Diebstahls mit Waffen in Tateinheit mit Vortäuschen einer Straftat verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte.
Warnstreiks in öffentlichem Dienst: Nahverkehr in Köln und Umgebung gestört
Ein Warnstreik hat am Freitag den öffentlichen Nahverkehr im Großraum Köln erheblich beeinträchtigt. Beschäftigte der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und der Stadtwerke Bonn waren zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Hintergrund ist der laufende Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Nach KVB-Angaben fuhren keine Stadtbahnen, im Busverkehr waren "nur vereinzelte Fahrten" von Subunternehmen geplant.
40-Jähriger in Brandenburg in 140 Metern Höhe tot in Windrad gefunden
Ein 40-Jähriger ist in Brandenburg tot in einem Windrad gefunden worden. Die Todesursache war zunächst unklar, wie die Polizei in Cottbus am Freitag mitteilte. Demnach entdeckte ein Kollege den leblosen Arbeiter am Donnerstagabend im Innern der Anlage in Spremberg. Der 40-Jährige befand sich in einer Kapsel in mehr als 140 Metern Höhe.
Forum der Geisel-Familien in Israel drängt Netanjahu zum Einhalten der Waffenruhe
Einen Tag vor der geplanten Freilassung weiterer israelischer Geiseln hat das Forum der Geisel-Familien den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zum Einhalten des Waffenruhe-Abkommens gemahnt. "Eine gesamte Nation verlangt die Heimkehr der Geiseln", erklärte das Forum der Geisel-Familien am Freitag. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trumps Vorstoß zur Umsiedlung der palästinensischen Bevölkerung des Gazastreifens die Zukunft des Abkommens ungewiss erscheinen lassen.
Frankreichs Premier Bayrou facht Debatte über Geburtsortsprinzip neu an
In Frankreich ist eine Debatte über das bislang mit Einschränkungen geltende Geburtsortsprinzip aufgeflammt. "Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Diskussion darüber", sagte Premierminister François Bayrou am Freitag dem Sender RMC. "Die Frage gärt seit langem: Was bedeutet es, Französisch zu sein: Welche Rechte und Pflichten bringt dies mit sich?", fragte er.
Wachsender Widerstand gegen Trump und Musk: Klage gegen Abwicklung von USAID
Die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum radikalen Stellenabbau in den Bundesbehörden der USA stoßen auf wachsenden Widerstand. Dabei setzen die Gegner vor allem auf juristische Mittel: So reichten am Donnerstag zwei Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes Klage gegen die offenbar geplante weitgehende Zerschlagung der Entwicklungshilfebehörde USAID ein. Parallel stoppte ein Bundesrichter vorläufig ein von der neuen Regierung gestartetes Abfindungsprogramm, das einen drastischen Personalabbau quer durch alle Bundesbehörden einleiten soll.
Bundestagswahl: Habeck hat in Flensburg schon gewählt
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hat bereits am Freitag seine Stimme für die in zwei Wochen stattfindende Bundestagswahl abgegeben. Der Vizekanzler wählte am Mittag im Rathaus im schleswig-holsteinischen Flensburg, wo er auch als Grünen-Direktkandidat für den Bundestag antritt. Es sei für ihn "ein besonderer Moment" gewesen, sagte er deshalb im Anschluss vor Journalisten, "weil ich meinen Namen auf dem Zettel gefunden habe".
Balten kappen Stromverbindung zu Russland - Von der Leyen reist nach Litauen
Die drei Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen kappen am Samstag ihre Verbindung zum russischen Stromnetz. Damit könne Russland "Energie nicht mehr als Erpressungsmittel nutzen", schrieb die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Freitag im Onlinedienst X. Zu diesem Anlass reist EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Baltikum.
Indiens Premier Modi trifft Trump kommende Woche in den USA
Indiens Premierminister Narendra Modi trifft nach Angaben aus Neu Delhi in der kommenden Woche bei einem Besuch in den USA Präsident Donald Trump. Modi werde Washington von Mittwoch bis Donnerstag besuchen, sagte der hochrangige indische Außenamtsvertreter Vikram Misri am Freitag.
Mutter wegen Mordes an Sohn in Niedersachsen zu drei Jahren Haft verurteilt
Das Landgericht im niedersächsischen Oldenburg hat eine Mutter wegen Mordes an ihrem Sohn zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Kammer sah das Mordmerkmal der Heimtücke als gegeben an, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Demnach stellten die Richter fest, dass die 57-Jährige im Juni 2023 ihren schwerstbehinderten Sohn in Wilhelmshaven im Rahmen eines sogenannten erweiterten Suizids getötet hatte.
Schlechte Witterung führt zu niedrigster Strauchbeerenernte seit 2020
Wegen schlechter Witterungsbedingungen ist die Strauchbeerenernte im vergangenen Jahr niedrig ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anbaufläche um ein Prozent zurück, die Erntemenge reduzierte sich um 10,6 Prozent auf 37.000 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. "Eine niedrigere Ernte als 2024 wurde zuletzt im Jahr 2020 mit 35.800 Tonnen erzielt."
Innenausschuss tagt am Montag zu Messerangriff von Aschaffenburg
Der Innenausschuss des Bundestag befasst sich am Montagvormittag (10.00 Uhr) mit den Folgen aus dem Messerangriff von Aschaffenburg. Wie aus der vom Bundestag veröffentlichten Tagesordnung für das Treffen hervorgeht, soll es in der nicht öffentlichen Sitzung einen Bericht zu dem Angriff auf eine Kindergartengruppe mit zwei Toten geben.
ADAC-Präsident: Mitgliedsbeiträge bleiben 2025 und 2026 stabil
Der ADAC plant vorerst keine Erhöhung der Beiträge für seine rund 22 Millionen Mitglieder. "In diesem Jahr wird es keine Beitragserhöhungen geben und im nächsten Jahr auch nicht", sagte ADAC-Präsident Christian Reinicke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zuletzt waren den Angaben zufolge die Beiträge 2020 erhöht worden, im Schnitt um zehn Prozent. Die Mitgliedschaft kostet nun zwischen 54 und 139 Euro pro Jahr.
Viertelfinale: Wolfsburg trifft auf Barca - Bayern gegen Lyon
Bayern München und der VfL Wolfsburg haben in der Frauen-Champions-League zwei Hammer-Gegner im Viertelfinale erwischt. Der DFB-Pokalsieger aus Wolfsburg trifft in der Runde der letzten Acht auf Titelverteidiger FC Barcelona, die deutschen Meisterinnen aus München bekommen es mit Rekordsieger Olympique Lyon zu tun. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon.
Gesundheitsministerium: Schon 70 Millionen elektronische Patientenakten angelegt
Die Krankenkassen haben nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums schon knapp 70 Millionen elektronische Patientenakten (ePA) angelegt. "Wir sehen eigentlich die Situation als gut an", sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Freitag in Berlin. Dazu, wie viele Versicherte der Anlegung einer ePA widersprechen, machte die Sprecherin keine Angaben.
Türkische Zentralbank hebt Inflationsprognose für 2025 auf 24 Prozent
Die türkische Zentralbank hat ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr erneut angehoben. Sie rechnet nun damit, dass die Verbraucherpreise übers Jahr gesehen um 24 Prozent steigen werden - zuvor war sie von 21 Prozent im Vorjahresvergleich ausgegangen, zunächst nur von 14 Prozent. Zentralbankchef Fatih Karahan sagte am Freitag, 2026 werde die Inflationsrate auf zwölf Prozent sinken, 2027 auf acht Prozent. Die Notenbank halte an ihrer strikten Geldpolitik fest.
Amazon steigert Gewinn - doch Skepsis wegen riesiger KI-Investitionspläne nimmt zu
Beim US-Konzern Amazon läuft es wie auch bei den anderen großen Tech-Konzernen insgesamt gut: Das Unternehmen meldete am Donnerstag eine Verdopplung seines Gewinns im Quartal von Oktober bis Dezember auf 20 Milliarden Dollar. Zudem kündigte Amazon weitere Milliardeninvestitionen in KI-Infrastruktur an. Enorme Summen für Rechenzentren und Halbleiter, wie sie auch Google und Meta einplanen, verunsichern allerdings zunehmend die Anleger, die sich fragen, ob die Investitionen sich tatsächlich lohnen.
"Emilia Pérez"-Star Karla Sofia Gascón will zu Rassismus-Vorwürfen schweigen
Die mit Rassismus-Vorwürfen konfrontierte "Emilia Pérez"-Hauptdarstellerin Karla Sofia Gascón will sich vorerst nicht zu der Affäre äußern. Sie habe sich aus Respekt gegenüber dem Film und dem Team entschieden zu schweigen, erklärte die Spanierin am Freitag auf Instagram. Zugleich entschuldigte sich die Trans-Frau erneut bei "denjenigen, die auf unserem Weg verletzt wurden".
Prozess gegen mutmaßliche Unterstützerin von Islamisten in Celle begonnen
Vor dem Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle hat am Freitag ein Prozess gegen eine mutmaßliche Unterstützerin einer islamistischen Vereinigung begonnen. Die Anklage wirft einer 41-Jährigen Terrorismusfinanzierung und die Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Sie soll den Kampf ihres Ehemanns in Syrien finanziert haben. Zwischen 2018 und 2020 soll sie die Organisation Hurras al-Din unterstützt haben.
Kendrick Lamar will mit Super-Bowl-Auftritt zum "Nachdenken" anregen
Bei seinem großen Auftritt beim Super Bowl am Sonntag will Rapper Kendrick Lamar eine "Geschichte erzählen". Der 37-Jährige verriet im Vorfeld nicht viel über seine Pläne für die Halbzeitshow beim Finale der US-Foootball-Liga - kündigte jetzt jedoch an, das Publikum zum "Nachdenken" anregen zu wollen. Es werde wie in seinem gesamten Werk um das "Geschichtenerzählen" gehen, sagte Lamar laut US-Medienberichten am Donnerstag.
Störaktionen bei AfD-Wahlkampf in Aschaffenburg führen zu drei Verletzten
Bei Störaktionen einer Wahlkampfveranstaltung der AfD im bayerischen Aschaffenburg sind drei Menschen verletzt worden. Drei Männer warfen am Donnerstagabend elektronische Geräte in die Aschaffenburger Stadthalle, die laute Töne abgaben, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitag in Würzburg mitteilte. Durch den Lärm seien zwei Frauen im Alter von 24 und 64 Jahren aus dem Kreis der Teilnehmer der AfD-Veranstaltung leicht verletzt worden.
WM-Gala von Odermatt: Gold im Super-G
Der große Favorit kam, sah und siegte: Mit einem Traumlauf hat der Schweizer Marco Odermatt bei der alpinen-Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm den Super-G gewonnen. Auf der "Schneekristall"-Piste am Zwölferkogel deklassierte der 27 Jahre Ausnahme-Könner die Mitbewerber mit einer Sekunde Vorsprung und mehr.
Chamenei warnt iranische Regierung vor Verhandlungen mit den USA
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat seine Regierung aufgefordert, nicht mit den USA zu verhandeln. "Man sollte nicht mit einer solchen Regierung verhandeln, es ist unklug, es ist nicht intelligent, es ist nicht ehrenhaft zu verhandeln", sagte Chamenei am Freitag. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump für ein neues Atomabkommen mit dem Iran ausgesprochen.
Gaspreis steigt wegen niedriger Speicherstände und kalter Temperaturen spürbar
Das Gaspreis an den europäischen Märkten ist wegen niedriger Speicherstände und in Erwartung kälterer Temperaturen in den kommenden Tagen merklich gestiegen. Der als Referenzwert betrachtete niederländische TTF-Gaskontrakt kletterte am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Oktober 2023 und notierte am Freitag bei 55,10 Euro pro Megawattstunde. Der durchschnittliche Füllstand der Gasspeicher in der EU sank zugleich auf unter 51 Prozent - im vergangenen Jahr lag er zum gleichen Zeitpunkt bei 68 Prozent.
Deutsche Exporte 2024 erneut gesunken - Angst vor möglichem US-Handelskrieg
Deutschlands Exporte sind im zweiten Jahr in Folge gefallen - und der Ausblick ist vor allem wegen der Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump düster. 2024 sank der Wert der Ausfuhren um 1,0 Prozent auf rund 1,56 Billionen Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die meisten Exporte gingen in die USA; der von Trump stets als Grund für Zölle genannte Exportüberschuss stieg auf ein Rekordhoch.
Musk-Mitarbeiter in Regierungsabteilung wegen rassistischer Kommentare zurückgetreten
Ein Mitarbeiter des US-Regierungsberaters Elon Musk ist laut einem Zeitungsbericht wegen rassistischer Äußerungen zurückgetreten. Der 25-jährige Marko Elez gehörte zu jenen Musk-Assistenten, die Zugang zum Bezahlsystem des Finanzministeriums erhalten hatten, wie das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Donnerstag (Ortszeit) berichtete. Die Zeitung hatte zu Elez' Verbindungen zu einem Konto auf Musks Onlineplattform X recherchiert, auf dem rassistische Kommentare veröffentlicht worden war.
Merz sorgt mit FDP-Aussagen weiter für Wirbel - Union legt in Umfrage leicht zu
Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl sorgen Aussagen von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) zu Zweitstimmen für die FDP weiter für Streit. Merz forderte am Freitag erneut mögliche FDP-Wähler auf, ihre Stimme am 23. Februar der Union zu geben, FDP-Chef Christian Lindner warf Merz im Gegenzug Opportunismus vor. Eine neue Umfrage sieht die Union indes im Aufwind - anders als die FDP.
Mutter und Tochter sterben bei Brand von Doppelhaushälfte in Niedersachsen
Bei einem Wohnhausbrand in Niedersachsen sind zwei Frauen ums Leben gekommen. Das Feuer brach am frühen Freitagmorgen in einer Doppelhaushälfte in Burgwedel aus, wie die Polizei in Hannover mitteilte. Die Bewohnerinnen starben. Es handelte sich demnach um eine 77-Jährige und ihre 49-jährige Tochter. Die Brandursache war zunächst unklar.
Behörde: 2024 kamen bei Überfahrten über den Ärmelkanal 78 Migranten ums Leben
Im vergangenen Jahr sind 78 Migranten bei versuchten Überfahrten über den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien ums Leben gekommen. Insgesamt hätten 600 Boote die Überfahrt geschafft, wodurch 36.000 Migranten nach Großbritannien gelangt seien, sagte der Chef der Behörde zur Bekämpfung von Migrantenschmuggel, Xavier Delrieu, der Zeitung "Le Figaro" vom Freitag. Dies seien 24 Prozent mehr als im Vorjahr.
AfD-Abgeordneter scheitert mit Klage gegen Ordnungsrufe in Hamburger Bürgerschaft
Ein AfD-Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft ist mit einer Klage gegen zwei Ordnungsrufe durch das Parlamentspräsidium gescheitert. Das Hamburger Landesverfassungsgericht wies dessen sogenannten Organstreitantrag am Freitag zurück, wie es mitteilte. Die von der Sitzungsleitung während einer Parlamentsdebatte am 10. Mai 2023 getätigten beiden Ordnungsrufe seien aus verfassungsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Der damals amtierende Sitzungspräsident, ein Abgeordneter der CDU, habe sich dabei "innerhalb seines Entscheidungsspielraums" bewegt.
Ermittler beschlagnahmen 20 Giftschlangen bei 40-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
Zu einem giftigen Einsatz sind Zollbeamte in Nordrhein-Westfalen gerufen worden. 20 Giftschlangen wurden in Bochum beschlagnahmt, wie das Zollfahndungsamt Essen am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden 26 exotische Reptilien bei einem 40-Jährigen entdeckt. Seit August wird gegen den Mann wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Gifttiergesetz ermittelt.