Letzte Nachrichten
Nach Ukraine-Eklat im Weißen Haus will Europa die Initiative übernehmen
Nach dem Eklat beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus will Europa die Initiative übernehmen: Großbritannien, Frankreich sowie "möglicherweise ein oder zwei andere Länder" wollten gemeinsam mit der Ukraine an einem Plan zur Beendigung der Kämpfe arbeiten, erklärte der britische Premierminister Keir Starmer am Sonntag. Er äußerte sich kurz vor Beginn eines Gipfeltreffens europäischer Staats- und Regierungschefs in London, an dem auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) teilnahm.
Fünf Fahrzeuge an Unfall in Nordrhein-Westfalen beteiligt - Zwei Schwerverletzte
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn 2 bei Oelde sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Eine 47-Jährige habe am Samstag mit ihrem Wagen auf den linken Fahrstreifen wechseln wollen, teilte die Polizei in Dortmund am Sonntag mit. Dort sei schon ein 26-Jähriger mit seinem Auto gefahren, der nach links auszuweichen versuchte und dabei gegen die Schutzplanke stieß.
WM-Bronze, aber wieder kein Weltcuppodest für Straßer
Bei der WM gewann Linus Straßer Bronze, im Weltcup dagegen muss er weiter auf seine erste Podestplatzierung in diesem Winter warten. Beim Slalom im slowenischen Kranjska Gora schied der 32 Jahre alte Münchner bereits im ersten Lauf aus. Mit der Startnummer eins missglückte ihm nach rund 35 Fahrsekunden der Übergang in den Zielhang. Im zehnten Slalom der Saison war es Straßers dritter Ausfall.
Wohl Brandstiftung: Aus Film bekanntes Schloss in Mecklenburg-Vorpommern abgebrannt
Das aus dem Film "Das Weiße Band" bekannte Schloss Johannstorf in Dassow in Mecklenburg-Vorpommern ist komplett abgebrannt. Die Polizei vermutet Brandstiftung, wie die Feuerwehr Rostock am Sonntag mitteilte. Das Schloss stand leer und war baufällig.
Kombination: Armbruster weit zurück - Nowak mit Chancen
Kombiniererin Nathalie Armbruster hat nach einem schwachen Sprung ihre letzte Chance auf eine WM-Einzelmedaille wohl verspielt. Die 19-Jährige flog im norwegischen Dauerregen nur auf 87,0 m und geht auf Rang 20 in den Skilanglauf über fünf Kilometer (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport).
Hamburg: Bis 11.00 Uhr 38 Prozent Wahlbeteiligung - Tschentscher gibt Stimme ab
Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg zeichnet sich ersten Zahlen zufolge eine höhere Wahlbeteiligung ab als 2020. Bis 11.00 Uhr gaben der Innenbehörde zufolge 38,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, Briefwählerinnen und -wähler waren dabei schon eingerechnet. Um dieselbe Uhrzeit waren es bei der Bürgerschaftswahl 2020 erst 29,6 Prozent, damals wählten insgesamt 63 Prozent der Wahlberechtigten.
Sondierungen im Bund gehen bereits am Montag weiter
Die Sondierungsgespräche von Union und SPD im Bund sollen nach AFP-Informationen bereits am Montag fortgesetzt werden. Sie hatten am Freitag begonnen - zunächst war lediglich nach außen gedrungen, dass die Sondierungen in der kommenden Woche fortgesetzt werden sollen.
Nach schwerer Atemkrise: Papst verbringt "ruhige" Nächte und ist "stabil"
Papst Franziskus hat sich nach seiner schweren Atemkrise ein wenig erholt, seine Ärzte geben grundsätzlich aber keine Entwarnung. Das Oberhaupt der katholischen Kirche habe "eine ruhige Nacht" im Krankenhaus verbracht, berichtete der Vatikan am Sonntagmorgen. Das gleiche war bereits am Samstagmorgen vermeldet worden - nachdem der 88-Jährige am Freitag einen schweren Anfall von Atemnot erlitten hatte. Grundsätzlich wollen die Ärzte weiter keine Prognose über die Genesungschancen abgeben.
Gewaltverzicht der PKK: Deutschland hält an Einstufung als Terrororganisation fest
Das Bundesinnenministerium hält trotz des offiziellen Gewaltverzichts der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorerst an deren Einstufung als Terrororganisation fest. Aus Sicht der Bundesregierung bestehe "im Moment noch kein Anlass zu einer Neubewertung der PKK", erklärte ein Sprecher am Sonntag. Die weitere Entwicklung der PKK und die Auswirkungen auf die Bewertung in Deutschland ließen sich noch nicht absehen.
Premiere in Düsseldorf: Mottowagen für Rosenmontagszug erstmals vorab präsentiert
Der Düsseldorfer Karneval wird in diesem Jahr 200 Jahre alt - deshalb sind erstmals zwei Mottowagen des Rosenmontagsumzugs vorab präsentiert worden. Es handelt sich um zwei von dem bekannten Wagenbauer Jacques Tilly gestaltete politische Mottowagen, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Sonntag mitteilte. Tilly habe sie extra für die Übertragung der Prunksitzung "Düsseldorf Helau" am Samstagabend geschaffen.
Medien: Rose bleibt RB-Trainer
Marco Rose kann bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig trotz des nächsten Rückschlags offenbar vorerst aufatmen. Laut Medienberichten bleibt der Trainer der Sachsen auch nach dem 1:2 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 am Samstagnachmittag im Amt. Wie Sky berichtete, soll der 48-Jährige am Sonntag das Spielersatztraining leiten und auch am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) während der Partie beim SC Freiburg auf der RB-Bank sitzen.
Starmer: Großbritannien und Frankreich arbeiten mit Ukraine an Waffenruhe-Plan
Großbritannien, Frankreich sowie "möglicherweise ein oder zwei andere Länder" wollen britischen Angaben zufolge gemeinsam mit der Ukraine an einem Plan zur Beendigung der Kämpfe arbeiten. Der Waffenruhe-Plan solle im Anschluss den USA vorgestellt werden, sagte der britische Premier Keir Starmer am Sonntag dem Sender BBC. Die Ankündigung erfolgte kurz vor Beginn eines Gipfels zur Ukraine in London, zu dem mehrere Staats-und Regierungschefs erwartet wurden - unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
Krankenkassen mit noch höherem Defizit - Deckelung von Ausgaben gefordert
Die gesetzlichen Krankenversicherungen fordern Union und SPD auf, bei den Koalitionsverhandlungen drastische Maßnahmen zur Stabilisierung der Kassen-Finanzen zu vereinbaren. "Wir brauchen eine Bremse bei dem fortwährenden Ausgabenanstieg", sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Sonntag. Das Defizit der Krankenkassen stieg ihren Angaben nach im vergangenen Jahr auf 6,2 Milliarden Euro.
Ex-Außenminister Gabriel: Europa ist für Trump nur noch ein Klotz am Bein
Nach dem Wortgefecht zwischen der US-Führung und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus hat der frühere Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) vor einer Bedrohung Europas durch die USA gewarnt. Für US-Präsident Donald Trump "ist Europa kein strategischer Partner mehr, sondern nur noch ein Klotz am Bein", sagte Gabriel der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. "Er ist der erste US-Präsident, der in Allianzen keinen Sinn mehr sieht."
Juristische Niederlage für Trump wegen Entlassung von Whistleblower-Behördenchef
Im Streit um die Entlassung des Leiters der unabhängigen US-Behörde zum Schutz von sogenannten Whistleblowern hat Präsident Donald Trump eine juristische Niederlage erlitten. Die Entlassung von Hampton Dellinger durch Trump sei "rechtswidrig" gewesen, urteilte Bundesrichterin Amy Berman Jackson am Samstag (Ortszeit). Der Fall dürfte nun vor dem Obersten Gericht der USA landen.
Privater US-Mondlander "Blue Ghost" auf Erdtrabanten gelandet
Der Mondlander "Blue Ghost" des US-Unternehmens Firefly Aerospace ist auf dem Erdtrabanten gelandet. Dies teilte am Sonntag das Missions-Kontrollzentrum mit. Es ist erst das zweite Mal, dass einem Privatunternehmen die Landung auf dem Mond gelingt.
Umfrage: Knappe Mehrheit hofft auf Zustandekommen von Schwarz-Rot
Eine knappe Mehrheit der Deutschen hofft einer Umfrage zufolge auf das Zustandekommen einer schwarz-roten Koalition. In einer Umfrage des Instituts Insa für die "Bild am Sonntag" wünschten sich 52 Prozent der Befragten, dass sich eine Regierungskoalition aus Union und SPD findet, 32 Prozent lehnten das ab, 16 Prozent hatten keine Meinung dazu. Union und SPD hatten am Freitag erste Sondierungen begonnen.
Hund in Brunnenschacht gefallen: Neunstündige Rettungsaktion in Baden-Württemberg
In einer neun Stunden dauernden Rettungsaktion haben 50 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) in Baden-Württemberg einen Hund aus einem Brunnenschacht gerettet. Der 13 Jahre alte Mischling Loki war in einem Hof in der Stadt Stutensee in den Schacht gefallen, wie der Kreisfeuerwehrverband im Landkreis Karlsruhe in der Nacht zu Sonntag mitteilte. Der Schacht war vier Meter tief.
25 Stiche: Mateta nach Horror-Foul aus Krankenhaus entlassen
Der frühere Bundesliga-Profi Jean-Philippe Mateta ist nach dem Horror-Foul im englischen FA Cup mit 25 Stichen an seinem linken Ohr genäht worden. Das teilte sein Klub Crystal Palace am späten Samstagabend mit, der ehemalige Mainzer Angreifer habe das Krankenhaus verlassen können. Alle durchgeführten Untersuchungen seien unauffällig, Mateta gehe es gut.
Bürgerschaftswahl in Hamburg begonnen - Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet
In Hamburg hat die Bürgerschaftswahl begonnen. Seit 08.00 Uhr am Sonntag haben mehr als 1200 Wahllokale geöffnet. Knapp 1,32 Millionen Menschen sind der Landeswahlleitung zufolge zur Stimmabgabe berechtigt. Eine Woche nach der Bundestagswahl entscheiden sie über die Zukunft des rot-grünen Senats unter Regierungschef Peter Tschentscher (SPD). Die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr.
NHL: Draisaitl und Oilers beenden Negativlauf
Mit Eishockey-Star Leon Draisaitl als Vorlagengeber haben die Edmonton Oilers ihre Negativserie in der NHL gestoppt. Beim 3:1 bei den Carolina Hurricanes gelangen Draisaitl zwei Assists. In elf Spielen nacheinander hat der 29-Jährige nun Scorerpunkte gesammelt, nur seine Tor-Serie riss nach sieben Spielen.
US-Außenminister Rubio ordnet Beschleunigung milliardenschwerer Militärhilfe für Israel an
US-Außenminister Marco Rubio hat die Beschleunigung der Bereitstellung von Militärhilfe in Höhe von rund vier Milliarden Dollar (rund 3,85 Milliarden Euro) für Israel angeordnet. Er habe eine entsprechende Erklärung unterzeichnet, teilte Rubio am Samstag (Ortszeit) mit und ergänzte, dass ein unter Ex-Präsident Joe Biden verhängtes teilweises Waffenembargo aufgehoben worden sei.
Schröder feiert Sieg gegen Ex-Team Brooklyn
Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat mit den Detroit Pistons in der NBA schnell wieder in die Spur gefunden. Gegen Schröders Ex-Team Brooklyn Nets gewannen die Pistons 115:94, am Vortag war durch eine Niederlage gegen die Denver Nuggets die Erfolgsserie nach zuvor acht Siegen gerissen.
FIFA-Prozess: Blatter und Platini erneut vor Gericht
Der FIFA-Prozess geht in die nächste Runde: Joseph S. Blatter und Michel Platini sitzen ab Montag im Verfahren um eine dubiose Millionenzahlung erneut auf der Anklagebank. Im schweizerischen Muttenz beginnt die Berufungsverhandlung gegen die beiden einst mächtigsten Männer des Weltfußballs. Das Urteil wird am 25. März erwartet.
Nächster Rückschlag für RB - Druck auf Rose wächst
Das Ziel wackelt, der Druck auf Marco Rose wächst: Nach dem nächsten Rückschlag im Kampf um die Champions League war die Stimmung bei RB Leipzig an einem Tiefpunkt. "Das ist sehr enttäuschend", sagte Trainer Rose, dessen Zukunft bei den so ambitionierten Sachsen nach dem 1:2 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 wieder stärker in den Fokus rückt.
Trotz Bochumer Rückschlag: Hecking weiter "sehr optimistisch"
Die bittere Niederlage auf dem grünen Rasen nach dem Sieg am Grünen Tisch hakte Dieter Hecking schnell ab. "Es ist ärgerlich, ein Unentschieden wäre gerechter gewesen, aber das ist eben Abstiegskampf. Da musst du solche Rückschläge in Kauf nehmen", sagte der Trainer des VfL Bochum nach dem 0:1 (0:0) im Kellerduell mit der TSG Hoffenheim.
Alonso mit "großem Respekt" vor Bayern: "Aber wir bleiben cool"
Xabi Alonso geht den deutschen Champions-League-Kracher gegen Bayern München mit einem Hauch von Ehrfurcht an. "Wir sind nicht dumm. Wir wissen, dass wir gegen den FC Bayern spielen", sagte der Spanier nach der überzeugenden 4:1 (3:1)-Generalprobe in der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt: "Wir müssen großen Respekt haben, wir spielen zwei Spiele, eins in München und eins zu Hause. Aber wir bleiben cool."
Starmer empfängt Staats- und Regierungschefs zu europäischem Ukraine-Gipfel
Vor dem Hintergrund des jüngsten politischen Kurswechsels in den USA und wachsender Unsicherheit über die Zukunft des transatlantischen Bündnisses findet am Sonntag ein europäisches Gipfeltreffen zur Ukraine in London statt. Auf Einladung des britischen Premierministers Keir Starmer werden rund ein Dutzend europäische Staats- und Regierungschefs erwartet. Nach Angaben von Starmers Büro soll der Gipfel die europäische Unterstützung für die "Sicherung eines gerechten und dauerhaften Friedens" in der Ukraine untermauern.
Rund 1,32 Millionen Hamburger zu Wahl von neuer Bürgerschaft aufgerufen
Rund 1,32 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger sind am Sonntag (ab 08.00 Uhr) zur Wahl einer neuen Bürgerschaft aufgerufen. Eine Woche nach der Bundestagswahl stimmen sie über die Zukunft des rot-grünen Senats unter dem Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ab. Den Umfragen zufolge würde es für eine erneute Koaliton von SPD und Grünen reichen.
Trump erklärt Englisch per Dekret zur Amtssprache der USA
US-Präsident Donald Trump hat Englisch per Dekret zur Amtssprache der Vereinigten Staaten erklärt. Das Weiße Haus veröffentlichte am Samstag das von Trump unterzeichnete Dekret, in dem es heißt, dass es höchste Zeit sei, Englisch zur Amtssprache des Landes zu machen. Der Schritt werde den Zusammenhalt in den USA stärken. Bislang war in den USA keine landesweite Amtssprache festgelegt. Eine Einführung von Englisch als Amtssprache war wiederholt diskutiert worden, im 20. Jahrhundert scheiterten mehrere Anläufe im Kongress.
Neuer Präsident in Uruguay tritt Amt an
In Uruguay hat der Linken-Politiker Yamandú Orsi das Präsidentenamt übernommen. Bei der Amtseinführung am Samstag in der Hauptstadt Montevideo nahm auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teil. Er beglückwünschte Orsi nach Angaben seiner Sprecherin und würdigte das südamerikanische Land als einen Partner "wie wir ihn uns wünschen". Es gebe gemeinsame Werte und eine enge Zusammenarbeit etwa in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Klimaschutz.
Sängerin Charli XCX räumt fünf Preise bei Brit Awards ab
Die Sängerin Charli XCX ist die große Gewinnerin bei den diesjährigen Brit Awards. Sie räumte bei der Verleihung am Samstag in der Londoner O2-Arena gleich fünf Preise ab, unter anderem die Auszeichnung für das Album des Jahres ("Brat"). Mit "Brat" hatte die Sängerin im vergangenen Sommer einen Hit gelandet. Um das Album zu vermarkten, rief sie einen "Brat"-Sommer aus.