Letzte Nachrichten
Wahl von Merz zum Bundeskanzler soll am 6. Mai stattfinden
Die Wahl von CDU-Chef Friedrich Merz zum neuen Bundeskanzler soll am 6. Mai stattfinden. Das erfuhr AFP am Freitag aus Regierungskreisen in Berlin. Zuvor hatte bereits der Berliner "Tagesspiegel" diesen Termin für die Abstimmung im Bundestag genannt.
Vorerst kein V10: Motoren-Regeln für 2026 bleiben bestehen
Die beschlossenen Motoren-Regeln ab der kommenden Formel-1-Saison bleiben bestehen. Wie die FIA am Freitag nach einem Treffen mit den Herstellern mitteilte, haben sich alle Seiten gemeinsam dazu "verpflichtet, die Vorschriften von 2026 einzuhalten". Es sei aber vereinbart worden, "die Diskussionen über die zukünftige technische Richtung des Sports fortzusetzen. Ein Maß an Elektrifizierung wird immer Teil jeder zukünftigen Überlegungen sein". Für Audi sind dies wichtige Klarstellungen.
Ukraine-Gespräche: US-Sondergesandter Witkoff trifft in Russland erneut Putin
Im Ringen um eine Waffenruhe in der Ukraine hat der US-Sondergesandte Steve Witkoff erneut den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Der Kreml veröffentlichte am Freitag im Onlinedienst Telegram ein Video, das zeigt, wie Putin und Witkoff sich die Hand geben.
Chef von US-Großbank warnt vor Wirtschafts-"Turbulenzen"
In den USA reißt die Kritik an der Zollpolitik von Präsident Donald Trump nicht ab. Der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, warnte am Freitag in New York vor "erheblichen Turbulenzen" für die Wirtschaft unter anderem durch den Handelsstreit. Auch US-Staatsanleihen seien durch die Unsicherheit in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch sei Amerika immer noch "ein wirklich guter Ort" für Investitionen, sagte Dimon.
Klimaschutz im Koalitionsvertrag: Fridays for Future fordert mehr Anstrengungen
In mehreren deutschen Städten sowie einer Reihe weiterer Länder hat die Bewegung Fridays for Future für eine größere Beachtung des Klimaschutzes durch die neue Regierung demonstriert. In Berlin etwa veranstalteten die Klimaschützerinnen und Klimaschützer eine Fahrraddemonstration, die an den Parteizentralen von CDU und SPD vorbeiführte. Sie forderten "wirksame Klimaschutzmaßnahmen und das Übernehmen von Verantwortung" und kritisierten die Pläne zum Klimaschutz im Koalitionsvertrag als unzureichend.
Terror-Experte Neumann legt Plan für zwölfköpfigen nationalen Sicherheitsrat vor
Der Terrorismus-Experte Peter Neumann hat einen Plan für die Ausgestaltung des von Union und SPD vorgesehenen nationalen Sicherheitsrats vorgelegt - und selbst Interesse an dessen Leitung bekundet. Wie das Portal The Pioneer am Freitag berichtet, schlägt Neumann vor, dass das Gremium aus zwölf Mitgliedern besteht. Es soll am ehesten dem britischen Modell des National Security Council (NSC) ähneln.
Bewährungsstrafen für Soldaten wegen Diebstahls bei Bundeswehr in Schleswig-Holstein
Das Amtsgericht Eckernförde in Schleswig-Holstein hat drei Soldaten wegen Diebstahls von Bundeswehrausrüstung zu Bewährungsstrafen verurteilt. Sie erhielten wegen Einbruchsdiebstahls Strafen zwischen einem Jahr und zwei Jahren auf Bewährung, wie eine Sprecherin des zuständigen Landgerichts Kiel am Freitag mitteilte. Ein vierter Angeklagter wurde verwarnt und erhielt eine Arbeitsauflage von 160 Stunden. Alle wurden nach Jugendstrafrecht verurteilt.
Le-Pen-Urteil wegen Veruntreuung: Zwölf Verurteilte gehen in Berufung
Knapp zwei Wochen nach der Verurteilung der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen und weiterer Parteigenossen wegen Veruntreuung von EU-Geldern haben die Hälfte der Verurteilten Berufung eingelegt. Die Partei als Ganze und zwölf Verurteilte, unter ihnen Le Pen, hätten das Urteil angefochten, hieß es am Freitag in Justizkreisen. Le Pen selber hatte dies gleich nach Bekanntgabe des Urteils getan.
Kommandeurin von US-Stützpunkt auf Grönland nach Vance-Besuch gefeuert
Nach dem Besuch von US-Vizepräsident JD Vance auf Grönland ist die Kommandeurin des dortigen US-Militärstützpunktes gefeuert worden - weil sie sich vom Kurs von Präsident Donald Trump distanziert haben soll. Die für den Stützpunkt Pituffik zuständigen US-Weltraumstreitkräfte erklärten am Donnerstagabend (Ortszeit), die Militärführung habe das "Vertrauen" in die Führungsfähigkeiten der Offizierin Susannah Meyers verloren. "Kommandeure müssen sich an die höchsten Verhaltensstandards halten, insbesondere darin, in Erfüllung ihrer Pflicht unparteiisch zu bleiben."
"Im Moment kein Thema": Hoeneß schließt Wirtz-Transfer aus
Uli Hoeneß hat einen möglichen Transfer von Jungstar Florian Wirtz von Bayer Leverkusen zu Bayern München vorerst ausgeschlossen. "Für seinen Transfer bräuchten wir ein Sondervermögen, wie die Bundesregierung. Daher ist das im Moment kein Thema", sagte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters der Welt am Sonntag.
Gewaltverbrechen im Westerwald: Verdächtiger weiter auf der Flucht
Fünf Tage nach dem Gewaltverbrechen an einer dreiköpfigen Familie im Westerwald in Rheinland-Pfalz ist der Verdächtige weiter auf der Flucht. Bislang seien rund 600 Hinweise auf ihn eingegangen, teilte die Polizei in Koblenz am Freitag mit. Hinweise zu relevanten Orten würden priorisiert abgearbeitet. Die Kriminaldirektion Koblenz richtete eine hundertköpfige Sonderkommission ein.
Tötung von 44-Jährigem in Gelsenkirchen: Polizei sucht mit Fotos nach Jugendlichen
Nach der Tötung eines 44-jährigen Manns auf offener Straße in Gelsenkirchen sucht die Polizei nach zwei jugendlichen Tatverdächtigen. Im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlichten die Ermittler Fotos und Videos aus einer Überwachungskamera, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Darauf sind zwei junge Männer oder Jugendliche zu sehen.
Mitgliedsländer der Seeschiffahrts-Organisation stimmen für weltweites CO2-Preissystem
Die Mitgliedsstaaten der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) haben sich für ein weltweites System der CO2-Bepreisung in der Schifffahrt ausgesprochen. Demnach sollen alle Schiffe ab 2028 verpflichtend einen kohlenstoffärmeren Kraftstoffmix nutzen - ansonsten werden Ausgleichszahlungen fällig, wie die IMO am Freitag mitteilte. Den besonders stark vom Klimawandel betroffenen pazifischen Inselstaaten geht dies nicht weit genug.
Zweiter Fahrer nach tödlichem Raserunfall in Ludwigsburg in Haft
Nach einem Unfall bei einem illegalen Autorennen mit zwei Toten im baden-württembergischen Ludwigsburg befindet sich nun auch der zweite Fahrer in Untersuchungshaft. Der 34-Jährige sei am Freitag dem Haftrichter vorgeführt worden, teilten die örtliche Polizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Dieser habe Haftbefehl wegen des Verdachts der Beteiligung an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge und unerlaubten Entfernens vom Unfallort erlassen und in Vollzug gesetzt.
Verfassungsschutzbericht: Bayerns Innenminister Herrmann sieht verschärfte Lage
Die Gefährdungslage in Bayern hat sich nach den Worten von Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) "spürbar verschärft". Die innere Sicherheit werde "in einem bisher nicht bekannten Ausmaß auf den Prüfstand gestellt", erklärte Herrmann am Freitag zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024. Die Gefahr durch Islamismus ist dem Bericht zufolge so hoch wie lange nicht. Russische Akteure versuchten außerdem, Desinformation und Propaganda zu verbreiten.
Billie Jean King Cup: Deutschland verpasst Finalrunde
Die deutschen Tennisspielerinnen haben die Finalrunde des Billie Jean King Cup überaus frühzeitig verpasst. Die Dortmunderin Jule Niemeier verlor in Den Haag gegen die Britin Sonay Kartal das erste Einzel am Freitag mit 4:6, 2:6, Deutschland liegt damit im Duell mit 0:1 zurück - nach dem klaren 0:3 vom Donnerstag gegen Gastgeber Niederlande kann das Team von Rainer Schüttler in der Qualifikationsgruppe F damit nicht mehr den ersten Platz erreichen.
Treffen in Brüssel: Europäische Verbündete sagen Ukraine weitere Militärhilfe zu
Die europäischen Verbündeten haben der Ukraine weitere Unterstützung und mehr Waffen für deren Kampf gegen Russland zugesagt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein britischer Kollege John Healey hoben bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe am Freitag in Brüssel auch die besondere Bedeutung der Luftverteidigung hervor. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth war dem Treffen virtuell zugeschaltet, ebenso wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.
Kanadischer Student in bayerischem Höllental tödlich verunglückt
Ein kanadischer Student ist im Höllental nahe der Zugspitze in Bayern tödlich verunglückt. Die Vermieterin einer Unterkunft in Grainau alarmierte am späten Mittwochabend die Rettungskräfte, weil ihr Feriengast nicht von seiner geplanten Bergtour zurückgekehrt war, wie die Polizei am Freitag in Rosenheim mitteilte.
Linken-Chefin fordert frühe Beteiligung bei Schuldenbremsen-Reform
Die Linkspartei hat eine frühe Beteiligung an einer Schuldenbremsen-Reform der künftigen Bundesregierung eingefordert. "Dieses Herumgetanze an der Linken vorbei wird für die nächsten vier Jahre nicht klappen", sagte Co-Parteichefin Ines Schwerdtner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Schwerdtner forderte für ihre Partei einen Platz in der von Union und SPD vereinbarten Expertenkommission zu dem Thema.
US-Sondergesandter Witkoff wird in Russland erneut Putin treffen
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird bei seinem Russland-Besuch an diesem Freitag erneut den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Bei dem Gespräch werde es unter anderem um "verschiedene Aspekte einer Regelung" der Ukraine-Frage gehen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Ein diplomatischer "Durchbruch" werde nicht erwartet.
Festgeldkonto fast aufgebraucht: Hoeneß kündigt Sparkurs an
Die finanzielle Situation bei Bayern München ist offenbar angespannter als bislang angenommen, der deutsche Fußball-Rekordmeister muss den Gürtel weiter enger schnallen. "Der FC Bayern muss ganz klar sparen", sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß der Welt am Sonntag und betonte: "Von unserem Festgeldkonto ist nicht mehr viel da. Wir müssen wirtschaftlich umdenken."
Schleuser in Bayern zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt
Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 21-Jährigen wegen dutzender Schleusungen und einer Verfolgungsfahrt zu insgesamt fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er zudem unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Straßenverkehrsgefährdung, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte.
Arbeitgeberpräsident kritisiert Aktivrente - Grimm erwartet hohe Rentenbeiträge
Arbeitgeberpräsident Steffen Kampeter hat die Pläne der künftigen Koalition zur Einführung einer Aktivrente kritisiert. Es sei zwar das richtige Ziel, mehr Ältere in Beschäftigung zu halten, sagte er der "Rheinischen Post" vom Freitag. "Wenn man aber die Aktivrente einführt, ohne die Frühverrentungsanreize abzuschaffen, ist das eine ebenso teure wie wenig sinnvolle Variante."
EZB bei Gefahren für Finanzstabilität durch US-Zölle "bereit" einzuschreiten
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach Angaben ihrer Chefin zum Einschreiten bereit, sollte die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump die finanzielle Stabilität bedrohen. Die EZB beobachte die Situation und sei "jederzeit bereit, die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente einzusetzen", sagte EZB-Chefin Christine Lagarde am Freitag in Warschau nach Gesprächen mit den Finanzministern der Eurozone. Weitere Angaben zu möglichen Schritten machte Lagarde nicht.
Haftstrafe für ehemaligen Anwalt in Bayern wegen Betrugs mit Coronahilfen
Ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Bayreuth ist wegen Betrugs mit Coronahilfen zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sprach den 66-Jährigen des vorsätzlichen Subventionsbetrugs in 14 Fällen schuldig, wie eine Sprecherin des bayerischen Gerichts am Freitag mitteilte. Das Urteil fiel im Februar.
Verstappen nur Zuschauer: Norris holt erste Bestzeit in Bahrain
McLaren-Pilot Lando Norris hat einen gelungenen Start in das Rennwochenende beim Großen Preis von Bahrain hingelegt. Im ersten freien Training schnappte sich der WM-Führende in 1:33,204 Minuten die Bestzeit. Hinter ihm reihten sich Alpines Pierre Gasly (+0,238) und Rekordweltmeister Lewis Hamilton (+0,596) im Ferrari ein. Champion Max Verstappen, der in der Gesamtwertung der Formel 1 nur einen Punkt hinter Norris liegt, nahm an der ersten Session hingegen nicht teil.
Schockanrufe in Norddeutschland: Zweimal sechsstellige Summen erbeutet
In Norddeutschland sind mehrere Menschen Opfer von Betrügern geworden, die sich per Schockanruf als Polizisten oder Mitarbeitende der Staatsanwaltschaft ausgaben. In Bad Schwartau in Schleswig-Holstein und im niedersächsischen Westerstede wurden so jeweils sechsstellige Summen erbeutet, wie die Polizei in Lübeck und Oldenburg am Freitag mitteilte.
Haftstrafe f+re ehemaligen Anwalt in Bayern wegen Betrugs mit Coronahilfen
Ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Bayreuth ist wegen Betrugs mit Coronahilfen zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sprach den 66-Jährigen des vorsätzlichen Subventionsbetrugs in 14 Fällen schuldig, wie eine Sprecherin des bayerischen Gerichts am Freitag mitteilte. Das Urteil fiel im Februar.
"Unglaubliche Strahlkraft": Bewegender Abschied von Fitschen
Mit einer emotionalen Trauerfeier haben Wegbegleiterinnen aus dem Fußball, Familie und Freunde Abschied von der ehemaligen Nationalspielerin Doris Fitschen genommen. 500 Gäste aus Sport und Gesellschaft sowie Fans gedachten der langjährigen DFB-Funktionärin am Freitag im Frankfurter Stadion am Brentanobad. Fitschen war am 15. März nach langer und schwerer Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren verstorben.
Bande soll in großem Stil Drogen geschmuggelt haben - sechs Festnahmen in Hessen
Hessische Ermittler haben sechs Menschen festgenommen, die im großen Stil Drogen nach Deutschland geschmuggelt haben sollen. Konkret geht es um rund 200 Kilogramm Kokain und rund 1,2 Tonnen Marihuana, wie das hessische Landeskriminalamt am Freitag mitteilte. Die Festgenommenen sollen einer Bande angehören, welche die Drogen aus Thailand oder der Dominikanischen Republik nach Deutschland gebracht haben soll.
Verlorenes Gebiss überführt Tatverdächtigen nach Randale in Baden-Württemberg
Nach nächtlicher Randale im baden-württembergischen Ravensburg ist der Tatverdächtige durch sein verlorenes Gebiss überführt worden. Wie die örtliche Polizei am Freitag mitteilte, wütete der 60-Jährige vor einer Woche in der Nacht zum Freitag in einem Garten und beschädigte mehrere Gegenstände. Am nächsten Tag kehrte er demnach zurück und fragte Anwohner nach seinem Gebiss, das er offenbar bei der Tat verloren hatte.
CDU kündigt Sofortprogramm der neuen Regierung an - Rasche Abschiebeflüge geplant
Nach der geplanten Vereidigung Anfang Mai will die CDU mit der schwarz-roten Regierung noch vor der Sommerpause wichtige Themen anpacken. Generalsekretär Carsten Linnemann kündigte dafür ein Sofortprogramm an, Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei stellte rasche Abschiebeflüge nach Afghanistan und Syrien in Aussicht. Auch in der SPD wurde am Freitag aufs Tempo gedrückt: Verteidigungsminister Boris Pistorius will den neuen Wehrdienst noch dieses Jahr einführen. Allerdings glaubt eine Mehrheit der Deutschen nicht, dass die neue Regierung einen echten "Politikwechsel" schafft.