Letzte Nachrichten
Zahl der Corona-Infektionen in Tirol rückläufig
Trotz der Diskussion um die Verbreitung der südafrikanischen Variante des Coronavirus in Tirol ist die Zahl der Infektionen in dem österreichischen Bundesland derzeit rückläufig. Aktuell seien 1050 Menschen in Tirol mit dem Virus infiziert und damit 38 weniger als am Vortag, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag. Auch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern sei mit 84 rückläufig. Davon benötigten 21 Menschen laut APA eine intensivmedizinische Betreuung - ein Tiefststand seit vielen Wochen.
Belästigungsvorwürfe gegen Chef von "League of Legends"-Entwickler
Die Computerspielbranche wird erneut mit dem Thema Frauenfeindlichkeit und Diskriminierung konfrontiert: Riot Games, Entwickler des weltweit populären Titels "League of Legends", kündigte am Mittwoch an, dass wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen Unternehmenschef Nicolo Laurent eine Anwaltskanzlei mit unabhängigen Ermittlungen beauftragt worden sei. Laurent wird in einer im US-Bundesstaat Kalifornien angestrengten Klage vorgeworfen, sich nach einer Zurückweisung durch seine ehemalige Assistentin an dieser gerächt zu haben.
Giffey drängt zu schnellerer Impfung von Grundschullehrern und Erziehern
Auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) drängt darauf, Grundschullehrer und Erzieher schneller gegen das Coronavirus impfen zu lassen als bislang geplant. "Ich halte das für einen sehr guten Weg", sagte Giffey am Donnerstag mit Blick auf den Bund-Länder-Beschluss, das Vorziehen dieser Impfungen prüfen zu lassen. Dies würde Lehrern und Erziehern mehr Sicherheit verschaffen, sagte die Ministerin. Sie sollten ein entsprechendes Angebot dann auch wahrnehmen.
Corona-Pandemie prägt auch Auswahl von Wettbewerbsfilmen zu 71. Berlinale
Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren auch in der diesjährigen Auswahl der Wettbewerbsfilme für die 71. Berlinale. "Alle Filme transportieren die Unsicherheit, die wir derzeit erleben", sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Carlo Chatrian, am Donnerstag in Berlin. Die ausgewählten Filme durchziehe ein Gefühl der Besorgnis, ohne dabei aber den Glauben an die Menschheit zu verlieren. "Die Filme zeigen eine Wut über die Entwicklung unserer Gesellschaft", sagte Chatrian weiter.
Dreyer bedauert nach Bund-Länder-Konferenz Fehlen von Stufenplan zu Öffnungen
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat nach der Bund-Länder-Konferenz vom Mittwoch das Fehlen eines bundesweiten Stufenplans zu den Öffnungsperspektiven für Kultur, Gruppensport, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe bedauert. "Der Frust war groß, dass wir es gemeinsam nicht geschafft haben, einen Perspektivplan zu machen", sagte Dreyer am Donnerstag in Mainz. Die Meinungen der Bundesländer bei der Perspektivstrategie gingen demnach "ganz weit auseinander".
Fast jeder zweite Asylbewerber aus Türkei erhielt 2020 Schutzstatus
Auch vier Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei erhält noch fast jeder zweite Asylbewerber aus dem Land Schutz in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurde 47,7 Prozent aller türkischen Asylbewerber in Deutschland Schutz gewährt - in Form von Asyl, Flüchtlingsschutz, vorübergehendem Schutz und Abschiebeverboten. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die AFP am Donnerstag vorlag und über die zuerst die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet hatte.
"Super Bowl" erzielt Rekord-Werbeerlöse
Die Ausgaben für TV-Werbung beim diesjährigen US-Football-Finale "Super Bowl" haben einen Rekordwert erreicht. Unternehmen zahlten für die 96 Spots während der gut viereinhalbstündigen Übertragung 545 Millionen Dollar (450 Millionen Euro), wie das Marktforschungsunternehmen Kantar ermittelte. Die TV-Werbeeinnahmen waren demnach um ein Fünftel höher als bei der bisherigen Bestmarke aus dem Vorjahr.
EuGH-Generalanwalt: Mindestopferzahl nicht Voraussetzung für subsidiären Schutz
Die Gewährung subsidiären Schutzes für Flüchtlinge setzt nach Einschätzung des zuständigen Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht voraus, dass bei bewaffneten Konflikten in deren Herkunftsregion eine bestimmte Mindestschwelle bei den Opferzahlen überschritten wurde. Einer solchen nationalen Praxis stehe eine EU-Richtlinie entgegen, befand Generalanwalt Priit Pikamäe am Donnerstag in seinen Schlussanträgen in einem EuGH-Verfahren zur deutschen Asylrechtsprechung. (Az. C-901/19)
EU beschließt Lockerung für Airlines bei Slotvergabe an Flughäfen
Das EU-Parlament hat wegen der Corona-Pandemie eine Lockerung der Vorgaben für die Nutzung von Start- und Landerechten von Fluggesellschaften für die Sommersaison beschlossen. Nahezu einstimmig votierten die Abgeordneten am Donnerstag in Brüssel für eine entsprechende Einigung mit den Mitgliedstaaten. Demnach müssen Airlines nur rund ein Viertel ihrer Slots tatsächlich nutzen, ohne dass ihnen dadurch Nachteile entstehen.
Jeder zweite Einzelhändler fürchtet laut Verbandsumfrage um seine Existenz
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die Bundesregierung wegen der erneuten Lockdown-Verlängerung bis März scharf kritisiert und pocht auf eine Perspektive für geschlossene Einzelhändler. In einer aktuellen Verbandsumfrage unter 1000 Unternehmen gaben 57 Prozent an, ohne weitere Staatshilfen ihr Geschäft im laufenden Jahr aufgeben zu müssen, wie HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Donnerstag sagte. Er zeigte sich "mehr als enttäuscht" vom Bund-Länder-Gipfel.
Endlich Gold: Gut-Behrami gewinnt Super-G bei der WM
Die große Favoritin Lara Gut-Behrami ist im ersten Rennen der alpinen Ski-WM in Cortina dAmpezzo/Italien in eindrucksvoller Manier zur ersten Goldmedaille ihrer Karriere gefahren. Die 29 Jahre alte Schweizerin gewann den Super-G vor Mannschaftskollegin Corinne Suter (+0,34 Sekunden), die bereits vor zwei Jahren in Are/Schweden Platz zwei belegt hatte.
Skeleton-WM: Lölling führt zur Halbzeit - Hermann Dritte
Die deutsche Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling liegt bei der WM in Altenberg zur Halbzeit auf Gold-Kurs. Die Winterbergerin führt das Feld nach zwei von vier Läufen vor der Russin Jelena Nikitina an, Titelverteidigerin Tina Hermann (Königssee) folgt auf dem Bronzerang.
Sachsen erwartet drastische Beschränkungen im Grenzverkehr mit Tschechien
Sachsen bereitet sich angesichts der teilweise extremen Corona-Inzidenzen und der Ausbreitung hochansteckender neuer Virusvarianten im Nachbarland Tschechien auf baldige drastische Beschränkungen im Grenzverkehr vor. Derzeit liefen entsprechende Gespräche zwischen der Bundesregierung und der tschechischen Seite dazu, sagte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag in Dresden vor Journalisten.
Lukaschenko erklärt "Blitzkrieg" des Auslands gegen Belarus für gescheitert
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat einen angeblich vom Ausland gegen sein Land geführten "Blitzkrieg" für gescheitert erklärt. Belarus habe "einen der grausamsten Angriffe von Außen" erlitten, sagte Lukaschenko am Donnerstag mit Blick auf die wochenlangen Massenproteste nach seiner von Betrugsvorwürfen begleiteten Wiederwahl im vergangenen August. Doch dieser "Blitzkrieg hatte keinen Erfolg, wir haben unser Land gehalten", sagte der autoritär regierende Staatschef bei der Eröffnung des Allbelarussischen Volkskongresses regierungstreuer Delegierter.
EU-Wirtschaftsexperten sehen Licht am Ende des Corona-Tunnels
Die EU-Kommission blickt vorsichtig optimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung infolge der Corona-Krise in diesem und nächstem Jahr. In ihrer Winterprognose vom Donnerstag geht die Brüsseler Behörde von einer rascheren Erholung der europäischen Wirtschaft aus. Demnach könnte die Wirtschaftsleistung der 27 EU-Länder anders als erwartet bereits 2022 wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen.
Brüssel geht von schnellerer wirtschaftlicher Erholung von Corona-Krise aus
Die EU-Kommission geht von einer rascheren Erholung der europäischen Wirtschaft von der Corona-Krise aus. "Der Start der Impf-Programme überall in der EU gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus", erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Demnach könnte die Wirtschaftsleistung der 27 EU-Länder schneller als bislang erwartet wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen.
Augen-Verlust von "Gelbwesten"-Aktivist hat juristische Folgen für Polizisten
Der Augen-Verlust des prominenten "Gelbwesten"-Vertreters Jérôme Rodrigues in Frankreich hat juristische Folgen für einen Polizisten: Die Justiz beschuldigt den Beamten der "vorsätzlichen Körperverletzung mit Folge der Verstümmelung", wie es am Mittwochabend von Seiten der Ermittler hieß. Er soll eine Granate geschleudert haben, deren Splitter Rodrigues so schwer am rechten Auge verletzte, dass er seine Sehkraft verlor.
Helfer starten Bohrung zur Rettung Verschütteter im indischen Himalaya-Gebiet
Vier Tage nach der offenbar durch einen Gletscherabbruch ausgelösten Sturzflut im indischen Teil des Himalaya haben Helfer mit der Bohrung eines Schachts begonnen, um dutzende in einem Tunnel verschüttete Menschen zu befreien. Die Helfer wollten versuchen, durch eine vertikale Bohrung Zugang zu einem Seiten-Tunnel zu bekommen und von dort aus in den durch Tonnen von Geröll und Schlamm versperrten Tunnel zu gelangen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Donnerstag der "Times of India".
Britische Wissenschaftler weisen Spuren von Wasserdampf in Mars-Atmosphäre nach
In der Mars-Atmosphäre haben britische Wissenschaftler Wasserdampf und damit neue Hinweise darauf entdeckt, dass auf dem Roten Planeten früher womöglich Leben existierte. Die heutigen Wasservorkommen auf dem Mars sind weitgehend in den Eiskappen des Planeten oder unterhalb der Oberfläche eingeschlossen. Bei der Analyse des Lichts, das durch die dünne Mars-Atmosphäre dringt, fanden Wissenschaftler der britischen Open University allerdings Spuren von Wasserstoff, wie sie am Mittwoch im Fachblatt "Science Advances" darlegten.
Bericht: Facebook will nach Clubhouse-Erfolg eigenes Audio-Netzwerk
Der Erfolg der Smartphone-App Clubhouse ruft den US-Onlineriesen Facebook auf den Plan: Wie die "New York Times" am Mittwoch berichtete, wies der Konzern Mitarbeiter an, eine eigenen Version der populären Audioplattform zu entwickeln, die bislang nur für Apple-Nutzer und auf Einladung verfügbar ist. Die Zeitung berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Quellen.
Zoll in Rheinland-Pfalz findet bei Kontrolle 350.000 Euro in Ersatzrad
Zollbeamte in Rheinland-Pfalz haben bei einer Fahrzeugkontrolle 350.000 Euro Bargeld in einem Ersatzrad gefunden. Der Reifen fiel auf, weil er "ungewöhnliche Montagespuren" aufwies, wie das Hauptzollamt Koblenz am Donnerstag mitteile. Da von außen nichts zu erkennen war, wurde der Reifen geröntgt. Dabei wurde das Geld entdeckt, das teilweise lose im Rad lag.
Umfrage: Jeder dritte Beschäftigte hat Angst vor Corona-Ansteckung
Die Sorge vor einer Corona-Infektion bleibt bei Arbeitnehmern in Deutschland während des anhaltenden Lockdowns unverändert hoch: Im Januar fürchteten sich 35 Prozent der Beschäftigten vor einer Ansteckung auf dem Arbeitsweg oder am Arbeitsplatz, damit war der Anteil ebenso groß wie im Vormonat Dezember. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hervor.
Streich verlängert Vertrag in Freiburg
Christian Streich setzt seine erfolgreiche Arbeit als Trainer beim Fußball-Bundesligisten SC Freiburg fort. Wie die Breisgauer am Donnerstag mitteilten, wurde der Kontrakt des dienstältesten Trainers der Liga verlängert. Über die neue Vertragslaufzeit machte der Klub wie gewohnt keine Angaben. Der 55-Jährige arbeitet seit 1995 im Verein und geht im Sommer in seine elfte Saison als Cheftrainer.
Eisschwimmer nach Rettung aus Berliner See gestorben
Ein von der Berliner Feuerwehr aus einem See geretteter Eisschwimmer ist im Krankenhaus gestorben. Dies sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der 43-Jährige war am Mittwoch nach zweieinhalbstündiger Suche lebend aus einem vereisten Karpfenteich im Treptower Park gerettet worden. Er wurde von einem Notarzt reanimiert und kam mit starken Unterkühlungen ins Krankenhaus, wo er später starb.
Kölns Oberbürgermeisterin an Weiberfastnacht: "Bleiben Sie heute zu Hause"
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat die Bürger in der rheinischen Narrenhochburg aufgerufen, zum coronabedingt abgesagten Start in den Straßenkarneval am Donnerstag daheim zu bleiben. "Ich bitte Sie: Bleiben Sie heute zu Hause", twitterte Reker am Morgen des Weiberfastnachtstags. "Die nächste Session kommt bestimmt."
Merkel bittet Bevölkerung um Verständnis für weitere Lockdown-Verlängerung
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die abermalige Verlängerung des Corona-Lockdown gebeten. Nach der Trendumkehr bei den Infektionszahlen dürften die Erfolge nun nicht durch Lockerungen verspielt werden, die den aggressiven neuen Virusmutationen die Ausbreitung erleichtern würden, sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag. Die Opposition, aber auch Wirtschaft und Verbände kritisierten die Lockdown-Verlängerung.
Merkel verteidigt Verlängerung des Lockdowns
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die erneute Verlängerung des Lockdowns in der Corona-Krise verteidigt. Es gehe zwar um gravierende Einschränkungen, allerdings würden sie gemäß der Demokratie beschlossen, sagte Merkel am Donnerstag in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. Die Politik sei dabei verpflichtet, die Maßnahmen keinen Tag länger als nötig aufrechtzuerhalten und sie aufzuheben, wenn die Begründung dafür entfalle.
WTA-Turnier kehrt an den Hamburger Rothenbaum zurück
Die besten Tennisspielerinnen der Welt könnten schon in diesem Sommer wieder an den Hamburger Rothenbaum zurückkehren. Dies bestätigte Bundestrainerin Barbara Rittner am Donnerstag bei Eurosport. Demnach haben Sandra und Peter-Michael Reichel, die bereits das Männerturnier in Hamburg organisieren, die Turnierlizenz von den bislang in Lettland ausgetragenen Baltic Open erworben. Das Hamburger Abendblatt hatte zuerst darüber berichtet.
VW vertieft Kooperation mit Microsoft für Entwicklung des automatisierten Fahrens
Der Autokonzern Volkswagen vertieft seine Zusammenarbeit mit dem US-Softwarekonzern Microsoft zur Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen. VW will seinen Kunden diese Funktionen so schneller anbieten können, wie es in der Mitteilung des Konzerns vom Donnerstag heißt. Mit Microsoft arbeitet VW bereits seit 2018 zusammen.
Anschlag auf ICE-Strecke geht vermutlich auf Konto von Corona-Gegnern
Ein Anschlag auf eine ICE-Strecke bei Schweinfurt Anfang Januar geht vermutlich auf das Konto von Gegnern der Corona-Einschränkungen. Die bisher erlangten Erkenntnisse zu der Tat deuteten "stark darauf hin", dass es eine Protestaktion von Gegnern der Corona-Maßnahmen gewesen sei, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken am Donnerstag in Würzburg mit. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen demnach ein 36 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen und dessen 34 Jahre alte Ehefrau.
Astrazeneca verdoppelt Gewinn im Corona-Jahr auf 3,2 Milliarden Dollar
Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat seinen Gewinn im Corona-Jahr 2020 verdoppelt. Unter dem Strich stand 2020 ein Plus von 3,2 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro), wie Astrazeneca am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr demnach im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 26,6 Milliarden Dollar.
Walter-Borjans verteidigt neue Ziel-Inzidenz von 35
Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans hat den neuen Zielwert einer Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen von 35 verteidigt. Die Absenkung vom zuvor stets genannten Wert von 50 sei "unumgänglich", sagte er der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Das Vorgehen berücksichtige die "neue Herausforderung", die sich durch "veränderte, wesentlich infektiösere Varianten des Coronavirus ergibt".