Letzte Nachrichten
Fünf Tote durch Überschwemmungen in Jakarta
In der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind durch Überschwemmungen fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Wie die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mitteilte, befanden sich unter den Toten zudem ein 67-jähriger Mann. Drei Jungen wurden vom Hochwasser mitgerissen, ein Mädchen ertrank. Die Meteorologen warnten vor weiteren schweren Regenfällen in der kommenden Woche.
Ski-WM: Straßer patzt, Foss-Solevaag holt Slalom-Gold
Linus Straßer hat im letzten Rennen der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina dAmpezzo/Italien die erhoffte Medaille klar verpasst. Nach einem missratenen ersten Lauf und dem Absturz auf Rang 23 konnte sich der Münchner nur noch auf Rang 15 retten.
Löwe greift Tierpflegerin in Osnabrück an
Im Osnabrücker Zoo ist eine Tierpflegerin am Sonntagmorgen von einem Löwen verletzt worden. Die 25 Jahre alte Frau sei im Gehege von dem Tier angegriffen worden, bestätigte ein Polizeisprecher. Sie sei schwer verletzt ins Krankenhaus gekommen.
Teheran spricht von "fruchtbaren Diskussionen" mit IAEA-Chef Grossi
Die iranische Führung hat im Streit um das internationale Atomabkommen nach eigenen Angaben konstruktive Gespräche mit dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) geführt. "Der Iran und die IAEA haben fruchtbare Diskussionen auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt geführt", twitterte der iranische UN-Botschafter Kasem Gharibabadi, der am Sonntag an dem Treffen mit IAEA-Chef Rafael Grossi teilgenommen hatte. Das Ergebnis solle "heute Abend" bekanntgegeben werden.
Irischer Pub wird in Pandemie-Zeiten zu Wildtier-Krankenhaus umfunktioniert
In gewöhnlichen Zeiten spielt sich im irischen Pub Tara Na Rí das ab, was jeder von einem irischen Pub erwarten würde: Hier wird Bier gezapft und die Dorfgemeinde versammelt sich zu geselligem Beisammensein. Doch seit dem Lockdown im März 2020 wird in diesem Pub kein Bier mehr ausgeschenkt. Die Eigentümerfamilie um James McCarthy hat sich darauf eingestellt, eine neue Art von Gästen aufzunehmen. Derzeit sind es drei Schwäne, ein Bussard und ein Fuchs.
Preuß Sechste im Massenstart: Keine Einzelmedaille für deutsche Biathletinnen
Die deutschen Biathletinnen beenden erstmals seit 24 Jahren wieder eine WM ohne Einzelmedaille. Im abschließenden Massenstart über 12,5 km kam Franziska Preuß einen Tag nach der Silbermedaille mit der Staffel als beste Deutsche auf Rang sechs, zum erhofften Edelmetall fehlten knapp 30 Sekunden. Damit bleibt der vierte Rang von Denise Herrmann im Sprint das beste Einzelergebnis der deutschen Frauen in Pokljuka/Slowenien.
Klöckner: Tote und kranke Vögel dem Veterinäramt melden
Nach dem Bericht über eine weltweit erste Übertragung das Vogelgrippe-Virus H5N8 auf Menschen in Russland hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) darauf hingewiesen, dass tote und kranke Vögel dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden sollen. An sich sei das Auffinden eines toten Vogels in Feld oder Wald nichts Besonderes, teilte das Ministerium am Sonntag mit. Wenn aber mehrere Vögel an einem Fundort verendet seien, sei das Informieren des Veterinäramtes sinnvoll.
Alle Erwachsenen in Großbritannien sollen bis Ende Juli erstes Impfangebot erhalten
In Großbritannien sollen alle Erwachsenen bis Ende Juli ihre erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten können. Alle über 50-Jährigen sollen dabei bereits bis Mitte April eine erste Impfung angeboten bekommen, wie die britische Regierung am Sonntag in London mitteilte. Damit wird der ambitionierte Zeitplan nochmals beschleunigt: Bisher waren die Zielmarken die Impfung aller über 50-Jährigen bis Mai und aller Erwachsenen bis September.
Niger entscheidet in Stichwahl über neuen Präsidenten
Ungeachtet der in Teilen des Landes herrschenden Unsicherheit ist im westafrikanischen Niger am Sonntag die Stichwahl zur Wahl des neuen Präsidenten abgehalten worden. Amtsinhaber Mahamadou Issoufou trat nach zwei Mandaten verfassungsgemäß nicht mehr an. Das nach Angaben der Vereinten Nationen ärmste Land der Welt leidet unter der Gewalt islamistischer Gruppen aus den Nachbarländern Mali und Nigeria.
AfD-Mitglied bei Angriff auf Wahlstand in Schorndorf verletzt
Im baden-württembergischen Schorndorf hat eine Gruppe von etwa 15 bis 20 Menschen einen Informationsstand der AfD zur Landtagswahl zerstört. Ein Parteimitglied wurde bei der Auseinandersetzung am Samstag verletzt und musste ins Krankenhaus, wie die Polizei Aalen und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am späten Samstagabend mitteilten. Die Gruppe soll die AfD-Mitglieder demnach unvermittelt angegriffen haben.
Berichte: Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu fast 90 Prozent
Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer kann die Übertragung des Virus Berichten von "Spiegel" und "Bild" zufolge zu 89,4 Prozent verhindern. Dies gehe aus einer großen Beobachtungsstudie in Israel hervor, schrieb der "Spiegel" am Sonntagmorgen auf seiner Website. Bei den Infektionen habe sich ein Rückgang in immer größeren Teilen der Bevölkerung gezeigt.
Designierter US-Justizminister will politischen Einfluss auf Ministerium verhindern
Der von US-Präsident Joe Biden nominierte Kandidat für den Posten des US-Justizministers will die politische Einflussnahme auf sein Ministerium unterbinden. Sollte er vom Senat bestätigt werden, werde er dafür sorgen, dass die Unabhängigkeit des Ministeriums von "parteipolitischer Einflussnahme" gewahrt bleibe und klare Richtlinien für die Kommunikation mit dem Weißen Haus gelten, erklärte Merrick Garland am Samstag. Bidens Vorgänger Donald Trump hatte immer wieder versucht, politischen Druck auf das Justizministerium auszuüben.
Nach achtstündiger Unterbrechung: Colorado gewinnt Freiluftspiel am Lake Tahoe
Torhüter Philipp Grubauer und die Colorado Avalanche haben sich auch durch eine achtstündige Zwangspause nicht aus der Ruhe bringen lassen und das erste Freiluftspiel der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL am Lake Tahoe gegen die Vegas Golden Knights mit 3:2 gewonnen.
Flugzeugteile stürzen auf Wohngebiet nahe US-Stadt Denver
Nach dem Brand eines Triebwerks sind Flugzeugteile auf ein Wohngebiet nahe der US-Stadt Denver niedergegangen. Die Passagiermaschine der Fluglinie United Airlines musste kurz nach dem Start am Samstag notlanden, wie die Behörden mitteilte. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Sieg in Melbourne: Erster gemeinsamer Grand-Slam-Titel für Dodig/Polasek
Die Tennisprofis Ivan Dodig und Filip Polasek haben die Doppel-Konkurrenz der Australian Open gewonnen und ihren ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel gefeiert. Das kroatisch-slowakische Duo bezwang am Sonntag die Titelverteidiger Rajeev Ram/Joe Salisbury (USA/Großbritannien) mit 6:3, 6:4 und sicherte sich den Siegerscheck über knapp 390.000 Euro. Dodig hatte 2015 an der Seite des Brasilianers Marcelo Melo bereits die French Open gewonnen.
Lakers verlieren Final-Neuauflage gegen Miami
132 Tage nach dem entscheidenden Sieg gegen die Miami Heat haben die Los Angeles Lakers die Neuauflage des Finales in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga mit 94:96 verloren. Los Angeles musste erneut ohne Nationalspieler Dennis Schröder und Superstar Anthony Davis auskommen. Schröder verpasste aufgrund der Aufnahme ins Corona-Protokoll der NBA bereits das zweite Spiel in Folge, Davis fällt aufgrund einer Wadenzerrung vier Wochen aus.
Mehr als 7600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 7600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 7676 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.386.559.
Rummenigge lässt Süles Zukunft bei den Bayern offen
Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Nationalspieler Niklas Süle nach der 1:2-Niederlage des deutschen Fußball-Rekordmeisters kritisiert und ein klares Bekenntnis zu dessen Zukunft im Verein vermieden. "Er hat im Sommer noch ein Jahr Vertrag. Es werden Gespräche geführt und dann wird man sehen, zu welchen Ergebnissen die führen", sagte Rummenigge am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.
Auftakt am Tivoli: DFB-Frauen gegen die Red Flames gefordert
500 Tage vor Beginn der Frauen-EM in England starten die deutschen Fußballerinnen mit dem Länderspiel gegen Belgien (18.00 Uhr) in Aachen in ihr Länderspieljahr. Das Drei-Nationen-Turnier unter Nachbarn ist zugleich der erste Schritt in der Vorbereitung auf die EM 2022 im Mutterland des Fußballs.
Biathlon-WM: Röiseland jagt Gold-Rekord von Neuner
Eine Goldmedaille fehlt der Norwegerin Marte Olsbu Röiseland noch zum WM-Rekord der früheren deutschen Biathlon-Königin Magdalena Neuner. Die 30-jährige Röiseland gewann am Samstag mit dem Team nach der Mixed-Staffel ihr zweites Gold bei der WM in Pokljuka und hat damit insgesamt elf Titel auf ihrem Konto. Noch in Slowenien könnte sie mit Rekordweltmeisterin Neuner (12) gleichziehen.
SID-Kalenderblatt am 21. Februar: Stephen Fossett überquert Pazifik im Ballon
Schneller, höher, weiter - und am liebten der Erste: Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, der Selfmade-Milliardär Stephen Fossett liebte die Extreme. Und als dem US-Amerikaner Autorennen in Sebring und Le Mans langweilig wurden, ging er in die Luft. Mit einem Heißluftballon.
Luftstützpunkt der irakischen Armee mit Raketen beschossen
Im Irak ist ein Luftstützpunkt der Armee nördlich der Hauptstadt Bagdad mit Raketen beschossen worden. Der Beschuss erfolgte während eines Einsatzes der irakischen Streitkräfte und regierungstreuer Truppen gegen eine Stellung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), wie die irakische Armee am Samstag mitteilte. Insgesamt vier Raketen seien auf den Luftstützpunkt abgefeuert worden, auf dem sich mehrere Kampfflugzeuge vom Typ F-16 befinden. Dabei sei ein irakischer Angestellter der US-Unternehmens Sallyport, das sich um die Instandhaltung der F-16 kümmert, verletzt worden, sagte eine Quelle aus Sicherheitskreisen.
Guterres verurteilt Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar
UN-Generalsekretär António Guterres hat das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Myanmar scharf kritisiert. Er verurteile die "Anwendung tödlicher Gewalt" in Myanmar, schrieb Guterres in der Nacht zu Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dies sei ebenso "inakzeptabel" wie "Einschüchterung und Belästigung" von Demonstranten. "Jeder hat das Recht, sich friedlich zu versammeln", betonte Guterres. Zugleich rief er alle Seiten in Myanmar dazu auf, die Ergebnisse der vergangenen Wahl zu respektieren und wieder eine Regierung aus Zivilisten zu bilden.
Tausende Haushalte in Texas haben wieder Strom und Trinkwasser
Nach dem historischen Wintereinbruch im US-Bundesstaat Texas sind tausende Haushalte wieder an die vorübergehend unterbrochene Strom- und Trinkwasserversorgung angeschlossen worden. Der Betrieb habe sich wieder normalisiert und Einschränkungen beim Energieverbrauch seien nicht mehr nötig, erklärte der texanische Netzbetreiber Ercot am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Allerdings waren weiter mehr als 60.000 Haushalte ohne Strom.
Lambrecht kündigt weitere Schritte gegen hohe Mieten an
Vor dem Wohngipfel der Bundesregierung am Dienstag hat Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) weitere Schritte für bezahlbare Mieten angekündigt. "Wir werden die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen strenger begrenzen", sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagausgaben). Diese Umwandlung sei oft der erste Schritt zur Verdrängung. Außerdem werde das Mietspiegelrecht reformiert, um seine Instrumente wirksamer zu machen.
Zeitung: Commerzbank rechnet mit 1,7 Millionen weniger Kunden bis 2024
Die Commerzbank rechnet laut einem Zeitungsbericht im Zuge ihres geplanten Konzernumbaus mit massiven Einbußen bei den Kundenzahlen. Das Management der Bank erwarte den Verlust von 1,7 Millionen Kunden bis zum Jahr 2024, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Umfeld der Bank. Die Bank selbst kommentierte die Informationen zunächst nicht.
Sportstudio: Rummenigge warnt vor Neiddebatte im Fußball
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat in Coronazeiten vor einer gefährlichen Tendenz in Bezug auf den Fußball gewarnt. "Ich glaube, wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir im Moment aus der Fußballdebatte keine Neiddebatte machen", sagte Rummenigge am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.
Trump will in Florida erste Rede seit dem Ende seiner Amtszeit halten
Ex-US-Präsident Donald Trump will am kommenden Wochenende in Florida seine erste Rede seit dem Ende seiner Amtszeit halten. Trump werde am 28. Februar bei der Konferenz konservativer Aktivisten und Parlamentarier (CPAC) in Orlando auftreten, verlautete am Samstag aus seinem Umfeld. Trump werde über "die Zukunft der Republikanischen Partei und der konservativen Bewegung", die Migration und die "katastrophale Politik" seines Nachfolgers Joe Biden sprechen.
Erneut Proteste in Spanien gegen Verhaftung von Rapper Pablo Hasél
In Barcelona hat es am Samstag den fünften Abend in Folge Proteste gegen die Verhaftung des Rappers Pablo Hasél und Ausschreitungen gegeben. In der Hauptstadt Kataloniens versammelten sich mehrere tausend Menschen. Als sie zum Polizeipräsidium zogen, kam es erneut zu Zusammenstößen mit der Polizei. Demonstranten bewarfen Polizisten mit Flaschen, Dosen und Böllern und setzten Barrikaden in Brand.
Bildhauer des New Yorker Wall-Street-Bullen gestorben
Der Erschaffer des berühmten Wall-Street-Bullen in New York, Arturo Di Modica, ist tot. Der italienische Bildhauer starb am Freitagabend im Alter von 80 Jahren in seinem Haus in Vittoria auf Sizilien, wie italienische Medien am Samstag berichteten. Der Zeitung "La Repubblica" zufolge kämpfte Di Modica schon seit Jahren gegen eine Krebserkrankung.
Identitäre protestieren gegen geplantes Verbot in Frankreich
In Paris sind am Samstag hunderte Anhänger der rechtsextremen Identitären Bewegung auf die Straße gegangen, um gegen ein geplantes Verbot ihrer bekanntesten Organisation Génération identitaire in Frankreich zu demonstrieren. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot versammelten sich nach Polizeiangaben rund 1500 Demonstranten auf einem Platz im Pariser Stadtviertel Montparnasse. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP zählte bis zu 2000 Demonstranten.
IAEA-Chef zu Atomgesprächen nach Teheran gereist
Vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation im Atomstreit mit dem Iran ist der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, nach Teheran gereist. Grossi sei am Samstag in Teheran eingetroffen und vom stellvertretenden Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Behrus Kamalwandi, in Empfang genommen worden, erklärte der iranische Botschafter bei der IAEA, Kasem Gharibabadi, im Onlinedienst Twitter. Grossi will bis Sonntag in Teheran bleiben.