Letzte Nachrichten
Corona-Inzidenz in Deutschland ist weiter massiv angestiegen
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland ist weiter angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Montag mit 61,0 an. Die Inzidenz stieg damit den dritten Tag in Folge, nachdem sie über Wochen hinweg rückläufig gewesen war. Am Sonntag hatte der Wert bei 60,2 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für Bund und Länder bei der Verhängung oder Lockerung von Restriktionen. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu drücken. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gab das RKI am Montag mit 4369 an. Das war leicht niedriger als am Montag vor einer Woche, als die Zahl bei 4426 gelegen hatte. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs laut den jüngsten RKI-Angaben auf 2.390.928. Wie das Institut ferner unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 62 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 67.903. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI auf rund 2,198 Millionen. Montags und sonntags fallen die Corona-Zahlen in der Regel niedriger aus als an anderen Wochentagen, da nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen an das RKI übermitteln und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden. (D. Wassiljew--BTZ)
Neuseeland gedenkt der Opfer des Erdbebens in Christchurch vor zehn Jahren
Neuseeland hat am Montag der Opfer des Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Tausende Menschen nahmen an einem Gedenkgottesdienst in der Stadt auf der Südinsel teil. Um 12.51 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt des Bebens am 22. Februar 2011, wurde eine Schweigeminute eingelegt. Zahlreiche Menschen warfen Blumen in den Avon-Fluss, an einer Gedenkmauer wurden Kränze niedergelegt.
Maas für Vorbereitung neuer EU-Sanktionen gegen Russland wegen Nawalny
Wegen des Vorgehens gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) für die Vorbereitung weiterer EU-Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Er sei dafür, beim Treffen der EU-Außenminister am Montag den Auftrag zu erteilen, Einreise- und Vermögenssperren gegen Einzelpersonen vorzubereiten, sagte Maas in Brüssel. Er plädierte gleichzeitig für einen Dialog mit Moskau. "Wir brauchen Russland, um viele internationale Konflikte beizulegen."
Automobilproduktion bricht in Deutschland 2020 um ein Viertel ein
Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 zu einem erheblichen Produktionsrückgang in der deutschen Industrie geführt und dabei die Autobranche besonders stark getroffen. In der Automobilindustrie wurden 25,0 Prozent weniger produziert als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Insgesamt war die Industrieproduktion den vorläufigen Angaben zufolge 10,8 Prozent niedriger als 2019.
Erneut protestieren Zehntausende gegen die Militärherrschaft in Myanmar
In Myanmar haben am Montag erneut zehntausende Menschen gegen die Militärherrschaft protestiert. Die Menschen versammelten sich unter anderem in der Handelsmetropole Rangun, aber auch in der Hauptstadt Naypyidaw und anderen Städten des Landes. Die Junta, die am 1. Februar die Macht ergriffen und die bisherige De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi abgesetzt hatte, verschärfte ihren Ton. Sie drohte den Teilnehmern der Proteste mit dem Verlust ihres Lebens. In den vergangenen Tagen waren bereits vier Menschen getötet worden.
China bleibt auch 2020 Deutschlands wichtigster Handelspartner
Auch im Corona-Jahr 2020 ist China der wichtigste Handelspartner Deutschlands gewesen - zum bereits fünften Mal in Folge. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, wuchs der Umsatz im Außenhandel mit der Volksrepublik trotz der Pandemie um 3,0 Prozent. Insgesamt wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 212,1 Milliarden Euro zwischen beiden Staaten gehandelt.
Nach Bandscheiben-OP: Woods hofft auf Rückkehr bis April
Golf-Superstar Tiger Woods hofft nach seiner Bandscheiben-Operation auf eine Rückkehr bis zum Masters im April. "Ich fühle mich gut, ich bin noch ein bisschen steif", sagte der 15-malige Major-Sieger aus den USA in einem Interview mit dem TV-Sender CBS.
NHL: Stützle gewinnt mit Ottawa - Bruins im Freiluftspiel erfolgreich
Der deutsche Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den fünften Saisonsieg gefeiert. Die Senators gewannen gegen die Montreal Canadiens mit 3:2 nach Verlängerung durch einen Treffer von Brady Tkachuk.
Australische Regierung schaltet keine Anzeigen auf Facebook mehr
Die Konfrontation zwischen der australischen Regierung und Facebook hat sich weiter verschärft. Die Regierung in Canberra kündigte am Sonntag an, dass sie keine Anzeigen mehr auf Facebook schalten wird. Die Ankündigung kam zum Start der australischen Impfkampagne gegen das Coronavirus. Gesundheitsminister Greg Hunt sagte, die Regierung werde im Internet für die Impfungen werben, nur nicht bei Facebook.
Theis verliert mit Celtics in New Orleans
Nationalspieler Daniel Theis hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit den Boston Celtics eine überraschende Niederlage kassiert. Bei den zuletzt schwachen New Orleans Pelicans verlor der Rekordmeister 115:120 nach Verlängerung. Die Pelicans hatten bereits 24 Punkte zurückgelegen, starteten dann aber eine Aufholjagd.
FCA vor Wochen der Wahrheit: "Können viel mitnehmen"
Fußball-Bundesligist FC Augsburg sieht sich trotz des Last-Second-Ausgleichs gegen Bayer Leverkusen für die Wochen der Wahrheit gewappnet. "Wir haben sehr leidenschaftlich gespielt. Wenn du so spät das 1:1 bekommst, ist das natürlich sehr bitter, aber wir können sehr viel Positives mitnehmen", sagte Torjäger Florian Niederlechner vor den eminent wichtigen Spielen im Abstiegskampf beim FSV Mainz 05 am kommenden Sonntag und bei Hertha BSC (6. März).
"Hätten uns mehr erwartet": Biathlon-Sportdirektor Eisenbichler nach WM unzufrieden
Nur zwei Medaillen in zwölf Rennen: Die deutschen Biathleten sind bei der WM in Pokljuka hinter den Erwartungen zurückgeblieben. "Ein bisschen mehr hätten wir uns schon erwartet. Es hat ein Stück weit das glückliche Händchen gefehlt", sagte Bernd Eisenbichler, Sportlicher Leiter der Biathleten, nach den historisch schlechten Titelkämpfen. Vier bis fünf Medaillen hatte der Deutsche Skiverband (DSV) als Ziel ausgegeben.
Corona-Impfkampagne in Australien gestartet
In Australien hat die Impfkampagne gegen das Coronavirus begonnen. In Fernsehbildern war zu sehen, wie am Montag in den Millionenmetropolen Sydney und Melbourne die ersten Spritzen mit dem Vakzin der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer an Mitarbeiter des Gesundheitswesens und von Quarantäne-Einrichtungen verabreicht wurden.
Israel und Ägypten vereinbaren Bau von neuer Gas-Pipeline
Israel und Ägypten haben den Bau einer neuen Gas-Pipeline vereinbart. Die zwischen dem israelischen Energieminister Yuval Steinitz und seinem ägyptischen Kollegen Tarek al-Molla am Sonntag erzielte Vereinbarung sieht vor, dass die neue Pipeline Gas vom Leviathan-Feld im Mittelmeer zu ägyptischen Gasverflüssigungsanlagen transportiert, wie ein Mitarbeiter der israelischen Regierung sagte. Dadurch solle der Export von Flüssiggas nach Europa gesteigert werden.
Weltärztepräsident warnt vor Lockerung von Corona-Auflagen in Deutschland
Angesichts der wieder gestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vor weiteren Lockerungen der Restriktionen gewarnt. Wer in Zeiten steigender Reproduktionswerte des Coronavirus über Lockerungen spreche, handele "absolut unverantwortlich", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Bei jeder Lockerung werde es einen "deutlichen Anstieg der Zahlen" geben.
US-Behörde ordnet nach Vorfall in Colorado Untersuchungen bei Boeing 777 an
Nach dem Brand eines Triebwerks in einer Passagiermaschine der Fluglinie United Airlines hat die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA Untersuchungen bei Maschinen des Typs Boeing 777 angeordnet. Die Untersuchungen würden bei Flugzeugen mit bestimmten Triebwerken des Unternehmens Pratt&Whitney stattfinden, teilte FAA-Chef Steve Dickson am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Dies werde "wahrscheinlich" zur Folge haben, dass manche Boeing 777 aus dem Verkehr gezogen würden.
Mieterbund fordert deutlich mehr Investitionen in Sozialwohnungen
Der Deutsche Mieterbund hat an Bund und Länder appelliert, deutlich stärker in den Bau neuer Sozialwohnungen zu investieren. Die Bilanz der vor rund zwei Jahren gestarteten "Wohnraumoffensive" sei "nicht gut", bemängelte Verbandspräsident Lukas Siebenkotten in der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Montag. Nach bisherigem Stand werde das selbst gesetzte und "nicht einmal sonderlich ambitionierte" Hauptziel, in der laufenden Legislaturperiode 1,5 Millionen Wohnungen zu schaffen, "deutlich verfehlt".
Esken plädiert für Aussetzung des Sitzenbleibens im Corona-Schuljahr
SPD-Chefin Saskia Esken hat dafür plädiert, im Corona-Schuljahr generell auf das Sitzenbleiben von Schülern zu verzichten. Es wäre "sehr hilfreich", durch den Verzicht auf Nicht-Versetzungen Druck von manchen Schülern zu nehmen, sagte Esken in einem am Montag veröffentlichten Podcast des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Sie verwies darauf, dass während der langen Homeschooling-Phase solche Schüler, die zu Hause wenig Unterstützung und keinen Platz für das ruhige Lernen haben, besondere Schwierigkeiten hätten.
Töchter von Malcolm X fordern neue Ermittlungen zu Mord an ihrem Vater
Die Töchter des 1965 ermordeten US-Bürgerrechtlers Malcolm X haben umfassende neue Ermittlungen zu dem Anschlag gefordert. Sie beriefen sich dabei am Wochenende auf neu aufgetauchtes Beweismaterial, das auf eine Verwicklung der New Yorker Polizei und der Bundespolizei FBI in den Anschlag hindeuten soll. Alle Belege zu dem Fall müssten "gründlich geprüft" werden, verlangte Ilyasah Shabazz, eine der sechs Töchter des Bürgerrechtlers, in einer Pressekonferenz.
Luxemburgs Außenminister kündigt neue Russland-Sanktionen wegen Nawalny an
Vor Beratungen der EU-Außenminister an diesem Montag hat der luxemburgische Chefdiplomat Jean Asselborn neue Sanktionen gegen Russland wegen des Falls des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny angekündigt. Die EU dürfe Verstöße gegen Menschenrechte nicht dulden, sagte Asselborn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben): "Appeasement wird es in dieser Sache nicht geben." Unter "Appeasement" wird in der Sprache der Diplomatie eine Politik der Konzessionen und Beschwichtigung verstanden.
Libyens Innenminister Baschagha überlebt Attentat
Libyens mächtiger Innenminister Fathi Baschagha hat am Sonntag ein Attentat überlebt. Ein Vertrauter Baschaghas sagte, der Autokonvoi des Ministers sei in der Hauptstadt Tripolis aus einem gepanzerten Fahrzeug heraus beschossen worden. Polizisten aus einem Geleitfahrzeug hätten zurückgeschossen und einen der Angreifer getroffen. Der Mann sei später im Krankenhaus gestorben. Zwei weitere Angreifer seien festgenommen worden.
Wieder Proteste gegen Verhaftung von Rapper Pablo Hasél in Barcelona
In Barcelona ist es den sechsten Abend in Folge zu Protesten gegen die Verhaftung des Rappers Pablo Hasél gekommen. Wie an den Vorabenden kam es auch am Sonntag zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Hunderte Menschen versammelten sich am Bahnhof Barcelona-Sants und riefen "Freiheit für Pablo Hasél". Auf dem Weg ins Stadtzentrum schleuderten dann einige Demonstranten Mülltonnen und andere Wurfgeschosse auf Polizisten und errichteten Barrikaden, unter anderem auf der Flaniermeile Las Ramblas.
Tausende Helfer säubern Strände in Israel nach massiver Ölverschmutzung
In Israel sorgt eine massive Ölverschmutzung der Mittelmeerstrände für Schlagzeilen: Tausende Freiwillige und Soldaten versuchten am Sonntag, die verdreckten Strände zu säubern. Die Regierung forderte die Bevölkerung auf, sich wegen möglicher Gesundheitsgefahren von der Küste fernzuhalten. Starker Wind und ungewöhnlich hohe Wellen hatten am Dienstag und Mittwoch Tonnen von Teer an die Strände an einem 160 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen Rosch Hanikra und Aschkelon gespült.
Spahn hält Corona-Impfungen für Lehrer und Erzieher ab März für möglich
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält vorgezogene Corona-Impfungen für Lehrer und Erzieher ab März für möglich. Er wolle am Montag mit den Gesundheitsministern der Länder darüber beraten, sagte Spahn am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Danach wolle er zügig die Impfverordnung anpassen. Dies könne binnen einer guten Woche geschehen. Ab Anfang März könnten die Lehrer und Erzieher dann in die Impfzentren kommen.
"Big Points" für Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder
"Big Points" für die TSG Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder Bremen: Die personell gebeutelten Kraichgauer haben dank einer starken Kollektivleistung ihrer Rumpftruppe die untere Tabellenregion verlassen und die Hanseaten in den Abstiegskampf geschossen. Die TSG gewann trotz elf Ausfällen zum Abschluss des 22. Bundesliga-Spieltags 4:0 (2:0) gegen die zuvor punktgleichen Bremer.
DFB-Frauen starten mit Sieg gegen Belgien ins Jahr
Den deutschen Fußballerinnen ist ein ordentlicher Start in das neue Länderspieljahr gelungen. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gewann das erste Nachbarschaftsduell in Aachen gegen Belgien 2:0 (1:0) und kann das Drei-Nationen-Turnier mit einem weiteren Sieg gegen die Niederlande für sich entscheiden. Am Mittwoch (18.30 Uhr/Eurosport) geht es in Venlo gegen die Oranje Leeuwinnen, den Europameister und WM-Zweiten.
Video von Kindern an Anschlagsort in Kabul sorgt in Afghanistan für Entsetzen
In Afghanistan hat am Sonntag ein Video von weinenden und blutenden Kindern an einem Anschlagsort in Kabul für Entsetzen gesorgt. Bei dem Anschlag, der sich offenbar gegen afghanische Sicherheitskräfte richtete, waren nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Das Video, das unmittelbar nach dem Anschlag aufgenommen wurde, zeigt auf der Straße liegende Leichen und zwei kleine Kinder, die sich weinend über eine bewusstlose Frau beugen.
Dank Kunstschütze Sabitzer: RB Leipzig heizt Titelkampf an
RB Leipzig hat den Titelkampf in der Fußball-Bundesliga dank einer Galavorstellung von Marcel Sabitzer neu entfacht. Der überragende Kapitän leitete am Sonntag das souveräne 3:0 (1:0) bei Hertha BSC mit einem Traumtor auf spektakuläre Weise ein und führte die Sachsen bis auf zwei Punkte an den FC Bayern heran. RB nutzte damit die erneute Steilvorlage des schwächelnden Tabellenführers und Rekordmeisters.
500 Kilo schwerer Blindgänger in Frankfurt entschärft
Der hessische Kampfmittelräumdienst hat am Sonntagnachmittag eine Weltkriegsbombe in Frankfurt am Main entschärft. 4500 Anwohner mussten zwischenzeitlich die Gefahrenzone verlassen, teilte die Feuerwehr mit. Der 500 Kilo schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag bei Arbeiten in einer Baugrube gefunden worden.
Steinmeier: Juden haben deutsche Geschichte mitgeschrieben und mitgeprägt
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Festakt in der Kölner Synagoge das Jubiläumsjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" eröffnet. Juden hätten die deutsche Geschichte mitgeschrieben und mitgeprägt; das Judentum habe entscheidend zum Aufbruch Deutschlands in die Moderne beigetragen, sagte Steinmeier am Sonntag laut Redemanuskript. Er mahnte gleichzeitig an, sich dem Antisemitismus entgegenzustellen.
Brinkhaus fordert "Jahrhundertreform" der staatlichen Strukturen im Land
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der Corona-Pandemie eine grundlegende Reform der deutschen Verwaltung gefordert. "Wir brauchen eine Jahrhundertreform – vielleicht sogar eine Revolution", sagte er der "Welt am Sonntag". Er "bezweifle", dass die Säulen der aktuellen staatlichen Strukturen "noch vollumfänglich in die digitale Welt des 21. Jahrhunderts passen", fuhr er fort.
Münchner Polizei findet Waffen bei mutmaßlichem Volksverhetzer
Die Münchner Polizei hat Waffen bei einem Mann gefunden, gegen den wegen Volksverhetzung im Internet ermittelt wird. Der 52-Jährige soll Hasseinträge in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht haben, weswegen ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt worden sei, teilte die Polizei am Sonntag mit. In der Wohnung des Verdächtigen hätten die Beamten mehrere Schusswaffen, Munition und Pfefferspray gefunden.