Letzte Nachrichten
Chilenischer Stützpunkt: Erste Corona-Impfungen in der Antarktis
In der Antarktis sind die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Auf dem chilenischen Stützpunkt Presidente Eduardo Frei Montalva auf der King-George-Insel erhielten seit Sonntag 49 Soldaten und Wissenschaftler ihre erste Impfdosis, wie die chilenische Luftwaffe am Mittwoch mitteilte. 53 weitere Mitarbeiter der Forschungsstation sollen demnach in den kommenden Tagen geimpft werden.
Vor Spiel gegen DFB-Auswahl: Rumäniens Trainer Radoi positiv
Ein positiver Coronatest bei Rumäniens Nationaltrainer Mirel Radoi sorgt wenige Tage vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft für Unruhe. Er habe am Montag ein positives Testergebnis erhalten, sagte Radoi: "Ich habe keine Symptome und wünsche mir, dass es ein falsches Resultat war." Weitere Tests sollen in den nächsten Tagen Klarheit bringen.
Vorlage von Werner: Chelsea erstmals seit sieben Jahren im Viertelfinale
Mit seinem deutschen Trio in der Startelf ist der FC Chelsea erstmals seit sieben Jahren ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Die Mannschaft des deutschen Teammanagers Thomas Tuchel gewann auch das Rückspiel gegen Atletico Madrid mit 2:0 (1:0) und schaut nun mit Spannung auf die Auslosung der Runde der besten Acht am Freitag in der UEFA-Zentrale in Nyon.
Fußball, Lewandowski trifft: Rekord-Bayern locker im Viertelfinale
Bei seinem erneuten Angriff auf Europas Fußball-Thron hat Bayern München die Achtelfinal-Hürde locker gemeistert. Der Titelverteidiger gewann nach seiner Machtdemonstration von Rom (4:1) auch das Rückspiel gegen Lazio mit 2:1 (1:0) und zog zum 19. Mal ins Viertelfinale der Königsklasse ein. Die Bayern sind damit alleiniger Rekordhalter, so oft war dies in der Europacup-Historie noch keinem Klub gelungen.
Tansanias Präsident Magufuli im Alter von 61 Jahren gestorben
Der tansanische Präsident John Magufuli ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Magufuli sei in einem Krankenhaus in Daressalaam einem "Herzleiden" erlegen, an dem er seit einem Jahrzehnt litt, sagte Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan am Mittwoch. Zuvor hatte es tagelang Spekulationen über den Gesundheitszustand des Präsidenten gegeben. Er wurde zuletzt am 27. Februar in der Öffentlichkeit gesehen.
Niederlande: Ministerpräsident Rutte gewinnt Wahl mit seiner Partei
Die liberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte hat laut Prognosen die Parlamentswahl in den Niederlanden gewonnen. Die Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kommt auf 36 der 150 Sitze im Parlament, wie der öffentlich-rechtliche Sender NOS am Mittwochabend berichtete. Rutte steuert damit auf eine vierte Amtszeit zu und sprach von einem "überwältigenden Vertrauensvotum".
Partei von Ministerpräsident Rutte führt bei Wahl in Niederlanden
Die liberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte liegt bei der Parlamentswahl in den Niederlanden laut Prognosen vorne. Die Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kam auf 35 der 150 Sitze im Parlament, wie der öffentlich-rechtliche Sender NOS am Mittwochabend berichtete. Platz zwei erreichte demnach die Mitte-Links-Partei D66 (27 Sitze), drittstärkste Kraft wird wohl die rechtspopulistische Anti-Islam-Partei PVV von Geert Wilders (17 Sitze). Rutte steuert damit auf eine vierte Amtszeit zu.
Radprofi Steimle stürzt in Belgien schwer
Ein schwerer Sturz des deutschen Radprofis Jannik Steimle (Weilheim) hat das Eintagesrennen Nokere Koerse überschattet. Der 24-Jährige vom Team Deceuninck-Quick Step kam am Mittwoch in der Schlussphase des Wettbewerbs in Belgien zu Fall, blieb zunächst reglos liegen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie der Rennstall am Abend mitteilte, erlitt Steimle eine Schultereckgelenksprengung, einen Rippenbruch, eine leichte Lungenverletzung sowie eine Gehirnerschütterung. Die Schulter muss operiert werden.
Hrgota schießt Fürth auf Relegationsplatz
Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hält im Aufstiegskampf mit der Konkurrenz Schritt. Die Kleeblätter setzten sich im Nachholspiel des 25. Spieltages bei Jahn Regensburg mit 2:1 (1:0) durch und zogen an Holstein Kiel vorbei auf den Relegationsplatz. Die Fürther (3. Platz/+18 Tore) sind jetzt mit 46 Zählern punktgleich mit Kiel (4./+16) und dem Hamburger SV (2./+21). Kiel hat allerdings noch ein Spiel ausstehen.
Früherer Nowitzki-Teamkollege Bradley nach Unfall querschnittsgelähmt
Shawn Bradley, früherer deutscher Basketball-Nationalspieler und langjähriger Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, ist nach einem Verkehrsunfall querschnittsgelähmt. Das gab der Klub aus der Profiliga NBA am Mittwoch bekannt.
Kiel schlägt Coburg und klettert auf Platz zwei
Titelverteidiger THW Kiel hat zum Auftakt des Schlussspurts der Handball-Bundesliga einen Pflichtsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha kam bei Schlusslicht HSC Coburg am Mittwochabend zu einem 37:32 (19:15) und kletterte damit auf Rang zwei. Mit nun 29:3 Punkten liegt Kiel dicht hinter Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (32:4), der bereits zwei Spiele mehr absolviert hat.
2. Bundesliga: Auch Kiel gegen Hannover abgesagt
Die Corona-Quarantäne für die beiden Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel und Hannover 96 hat die nächste Spielabsage zur Folge. Das für Freitag vorgesehene Duell der beiden Teams muss abgesagt werden, das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwochabend mit.
US-Heimatschutzminister: Grenze nach Mexiko ist "sicher" und "nicht offen"
Angesichts der zunehmenden Zahl von Einwanderungswilligen an der Grenze zu Mexiko hat US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas am Mittwoch versichert, die Grenze sei "sicher" und "nicht offen". Die Einwanderungsbehörden hätten es mit "nie dagewesenen Herausforderungen" zu tun, sagte Mayorkas vor dem Kongress-Ausschuss für Heimatschutz.
Ölkonzerne Eni und Shell von Korruptionsvorwürfen in Nigeria freigesprochen
Im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen in Nigeria hat ein Gericht in Mailand am Mittwoch die Ölkonzerne Shell und Eni freigesprochen. Wie ein Eni-Sprecher sagte, wurden neben den Firmen 13 Angeklagte aus Mangel an Beweisen von den Bestechungsvorwürfen entlastet, darunter auch Eni-Chef Claudio Descalzi und dessen Vorgänger Paolo Scaroni. Für beide hatte die Staatsanwaltschaft mehrjährige Haftstrafen sowie hohe Entschädigungszahlungen durch die Konzerne gefordert. Eine Berufung ist möglich.
Mutmaßlicher Angreifer auf US-Massagestudios bestreitet Rassismus als Motiv
Einen Tag nach den grausamen Angriffen auf drei Massagestudios im US-Bundesstaat Georgia drehen sich die Ermittlungen um das Motiv des mutmaßlichen Täters. Der festgenommene 21-jährige Verdächtige habe für die Tat "die Verantwortung übernommen", sagte Jay Baker von der Polizeibehörde im Bezirk Cherokee am Mittwoch. "Er behauptet, dass sie nicht rassistisch motiviert war." Der Angriff mit acht Todesopfern löste landesweit bestürzte Reaktionen aus, US-Präsident Joe Biden äußerte sich "sehr besorgt" über die Gewalt gegen asiatisch-stämmige US-Bürger.
Französischer Theaterregisseur Françon in Montpellier mit Stichwaffe verletzt
Der französische Theaterregisseur Alain Françon ist am Mittwoch im südfranzösischen Montpellier mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Der 76-Jährige sei in der Nähe des Hotels, in dem er während seines Aufenthalts in Montpellier wohnte, in der Straße zusammengebrochen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Umstände des Angriffs auf Françon waren zunächst unklar.
Nach Fahrt mit 1,3 Promille ohne Ausfallerscheinungen muss MPU vorgelegt werden
Nach dem Entzug des Führerscheins wegen einer Trunkenheitsfahrt muss ein medizinisch-psychologisches Gutachten (MPU) vorgelegt werden, wenn der Fahrer trotz hoher Blutalkoholkonzentration keine Ausfallerscheinungen zeigte. In diesem Fall könne von einer außergewöhnlichen Alkoholgewöhnung - also möglicherweise Alkoholmissbrauch - ausgegangen werden, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch. Es gab damit der Stadt Kassel recht. (Az. 3 C 3.20)
Austin warnt Südkorea vor China und Nordkorea
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat seinen südkoreanischen Kollegen Suh Wook vor "beispiellosen Herausforderungen" gewarnt, die von Nordkorea und der Volksrepublik China ausgingen. Austin und US-Außenminister Antony Blinken trafen am Mittwoch in Seoul mit ihren Kollegen zusammen, um die gemeinsame Politik gegenüber den Führungen in Pjöngjang und Peking abzustimmen.
Stardirgent James Levine im Alter von 77 Jahren gestorben
Der berühmte Dirigent James Levine ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Der langjährige musikalische Leiter der New Yorker Metropolitan Opera "starb am 9. März in Palm Springs eines natürlichen Todes", sagte sein Arzt Len Horovitz am Mittwoch. Zuvor hatte die "New York Times" über den Tod des legendären Dirigenten berichtet, der 2018 nach vier Jahrzehnten an der Met nach einer internen Untersuchung zu Missbrauchsvorwürfen entlassen worden war.
Türkische Staatsanwaltschaft will pro-kurdische Partei HDP verbieten lassen
Nach jahrelangem Druck auf die Opposition in der Türkei will eine türkische Staatsanwaltschaft die pro-kurdische Partei HDP nun ganz verbieten lassen. Staatsanwalt Bekir Sahin beantragte beim Verfassungsgericht des Landes das Verbot der zweitgrößten Oppositionspartei des Landes, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch meldete.
Grüne und Umweltschützer dringen bei Debatte über EU-Agrarpolitik auf Klimaschutz
Anlässlich der Beratungen von Bund und Ländern zur Umsetzung der EU-Agrarpolitik haben Grüne und Umweltschützer darauf gedrungen, den Klimaschutz in den Vordergrund zu rücken. Es gehe nicht nur "um die Verteilung von Agrargeldern", sondern um das Schicksal des Klimas, der Landwirte und des ländlichen Raums, erklärte der Grünen-Europapolitiker Martin Häusling am Mittwoch.
Mutmaßlicher Angreifer von Atlanta bestreitet Rassismus als Motiv
Der mutmaßliche Schütze bei Angriffen auf drei Massagestudios im US-Bundesstaat Georgia hat Rassismus als Tatmotiv bestritten. Der Verdächtige habe für die Tat "die Verantwortung übernommen", sagte Jay Baker von der zuständigen Polizeibehörde im Bezirk Cherokee am Mittwoch vor Journalisten. "Er behauptet, dass sie nicht rassistisch motiviert war", sagte Baker und fügte hinzu, dass die Polizei noch am Beginn der Ermittlungen stehe.
17-Jähriger in Bremen auf offener Straße niedergeschossen
Ein 17-Jähriger ist in Bremen auf offener Straße von Unbekannten niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat am Dienstagabend. Die Hintergründe waren zunächst unklar.
Viele offene Fragen im Gesundheitsausschuss zu Astrazeneca
Im Bundestags-Gesundheitsausschuss sind am Mittwoch viele Fragen zum weiteren Umgang mit dem Impfstoff von Astrazeneca offen geblieben. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, äußerte die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der Corona-Impfungen mit dem Vakzin. Die Grünen übten scharfe Kritik am Verhalten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Angler stirbt bei Unfall mit Schlauchboot auf der Schlei
Auf der Schlei in Schleswig-Holstein ist ein Angler aus seinem Schlauchboot gefallen und ums Leben gekommen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vom Mittwoch entdeckte die Besatzung eines Schleppers das leere Boot sowie den im Wasser treibenden 62-Jährigen, konnte die Unglücksstelle wegen des flachen Wassers aber nicht ansteuern. Ein Rettungsboot der DGzRS erreichte den leblosen Mann jedoch bereits wenige Minuten später.
WHO für Fortsetzung der Impfungen mit Astrazeneca
Nach dem Astrazeneca-Impfstopp in mehreren Ländern wegen des Verdachts schwerer Nebenwirkungen prüft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiterhin die Sicherheit des Vakzins, empfiehlt aber vorläufig die Fortsetzung der Impfungen. Die jüngsten verfügbaren Daten zur Sicherheit des Impfstoffs würden "sorgfältig" bewertet, erklärte die WHO am Mittwoch in Genf.
Soros-Stiftung fordert Freilassung eines in Myanmar festgenommenen Mitarbeiters
Die Open-Society-Stiftungen des US-Milliardärs George Soros haben die Freilassung eines ihrer Mitarbeiter gefordert, der von den Militärherrschern in Myanmar festgenommen wurde. Die Zentrale in New York bestritt am Dienstag (Ortszeit) Vorwürfe der neuen Machthaber in dem südostasiatischen Land, nach denen die Stiftungen eine Kampagne zum zivilen Ungehorsam mitfinanziert haben sollen. Open Society fördert in Myanmar nach eigenen Angaben seit Jahren Medien und Nichtregierungsorganisationen.
Edeka darf nur 45 statt 72 Standorte von Real ohne Auflagen übernehmen
Die Edeka-Gruppe darf nur 45 statt wie gewollt 72 Standorte der Supermarktkette Real ohne Auflagen übernehmen. Das Bundeskartellamt gab am Mittwoch aus wettbewerblichen Gründen das Vorhaben von Edeka nur zum Teil frei. Demnach darf Edeka 21 Standorte nicht übernehmen, bei sechs weiteren müssen Teilflächen für mindestens zehn Jahre an Wettbewerber abgegeben oder im Gegenzug Filialen geschlossen werden.
Mutter stellt sich nach Fund von Babyleiche in Hessen der Polizei
Nach dem Fund einer Babyleiche durch eine Spaziergängerin in Hessen hat sich die Mutter des Säuglings der Polizei gestellt. Die Frau suchte am Dienstagabend aus freien Stücken die Polizeistation in Eschwege auf, wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten. Sie machte demnach ausführliche Angaben über die Umstände, unter denen sie den Säugling neben einem Radweg abgelegt hatte.
Spanien untersucht Tod von Patientin nach Astrazeneca-Impfung
Die spanischen Behörden untersuchen drei Fälle von Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca, darunter einen tödlichen Fall. Die spanische Arzneimittelbehörde erklärte am Mittwoch, sie sammle weitere Informationen zu den Fällen und prüfe, ob es lediglich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Thrombose oder einen ursächlichen Zusammenhang gebe.
Bundeswehreinsätze vor Somalia und Libyen sollen fortgesetzt werden
Die Bundeswehreinsätze vor Somalia und Libyen sollen verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, die Teilnahme deutscher Soldaten an der EU-Mission Irini und am EU-geführten Einsatz Atalanta bis Ende April 2022 fortzuführen. Für beide Missionen sollen jeweils bis zu 300 Soldatinnen und Soldaten entsandt werden können. Über die Fortsetzung der Einsätze entscheidet der Bundestag.
Frankreich will Corona-Maßnahmen im Großraum Paris verschärfen
Die französische Regierung will die Corona-Maßnahmen im Großraum Paris verschärfen. Auch in der Region Hauts-de-France nördlich der Hauptstadt seien "zusätzliche Maßnahmen" geplant, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einem Kabinettstreffen unter Leitung von Präsident Emmanuel Macron. Im Gespräch sind verschärfte Ausgangsbeschränkungen. Die Details will Regierungschef Jean Castex am Donnerstagabend um 18.00 Uhr bei einer Pressekonferenz erläutern.