Letzte Nachrichten
Pakistan schließt vor Feiertagen Grenzen zu Nachbarländern
Aus Angst vor dem Einschleppen neuer Corona-Infektion hat Pakistan die Grenzen zu den Nachbarländern Iran und Afghanistan geschlossen und eine Verringerung des Flugverkehrs angekündigt, um Reiseverkehr zum muslimischen Eid-al-Fitr-Fest zu vermeiden. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie stünden "entscheidende" Wochen bevor, begründete die Regierung die Maßnahmen.
G7-Staaten wollen sich besser gegen Desinformationskampagnen wappnen
Vor dem Treffen der G7-Außenminister in London hat die britische Regierung vor Desinformationskampagnen aus Russland gewarnt. Zur Abwehr dieser "Lügen und Propaganda oder Falschnachrichten" solle bei den Gesprächen ab Montag über die Einführung eines "schnellen Widerlegungsmechanismus" beraten werden, kündigte der britische Außenminister Dominic Raab an. Auch der Umgang mit China und die Corona-Pandemie stehen auf der Tagesordnung.
Hamburger SV entlässt Trainer Thioune - Hrubesch übernimmt bis Saisonende
Der Hamburger SV hat Trainer Daniel Thioune drei Spiele vor dem Ende der Saison entlassen. Klub-Ikone Horst Hrubesch übernimmt den Posten bei dem Fußball-Zweitligisten bis zum Saisonende, dies teilten die Hanseaten am Montag mit.
Millionenschaden bei Großbrand in Bruchsal
Bei einem Großbrand bei einer kunststoffverarbeitenden Firma im baden-württembergischen Bruchsal ist in der Nacht zum Montag ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden. Verletzt worden sei niemand, teilte die Polizei in Karlsruhe mit. Die Flammen schlugen demnach zeitweilig bis zu 50 Meter in die Höhe.
Fünf Schwerverletzte bei Unfall mit Polizeiauto in Baden-Württemberg
Im baden-württembergischen Mutlangen ist am Sonntagabend ein Streifenwagen mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Dabei seien fünf Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind, teilte die Polizei in Aalen in der Nacht mit. Sie seien teils mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden.
Prozess um Autoattacke in nordhessischem Volkmarsen in Kassel begonnen
Mehr als ein Jahr nach der Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen hat am Montag vor dem Landgericht Kassel der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Zum Prozessauftakt wurde zunächst die Anklage verlesen. Dem 30-jährigen Maurice P. werden 91-facher versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung in 90 Fällen und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Bis heute ist sein Motiv unklar.
Eine der weltweit größten Kinderpornoplattformen im Darknet gesprengt
Ermittler haben eine der weltweit größten Kinderpornoplattformen im sogenannten Darknet gesprengt. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag in Wiesbaden mitteilte, hatte die Darknetplattform "Boystown" zuletzt mehr als 400.000 Mitglieder. Insgesamt sieben Objekte in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg wurden durchsucht. Drei mutmaßliche Verantwortliche und Mitglieder der Plattform aus Deutschland wurden festgenommen. Ein weiterer deutscher wurde auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls in Paraguay festgenommen.
Ifo: Engpässe bei Beschaffung von Vorprodukten könnten Industrie-Aufschwung bremsen
Knappheit bei Vorprodukten ist laut einer Umfrage des Ifo-Instituts zu einem "ernsthaften" Problem für die deutsche Industrie geworden. Fast die Hälfte (45 Prozent) der im April befragten Industrieunternehmen berichteten von Engpässen, wie das Ifo am Montag mitteilte. Das sei "mit Abstand" der höchste Wert seit Januar 1991. "Dieser neue Flaschenhals könnte die Erholung der Industrie gefährden“, sagte Klaus Wohlrabe vom Ifo.
Maas hebt Bedeutung unabhängiger Medien hervor
Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit hat Außenminister Heiko Maas (SPD) die Bedeutung unabhängiger Medien betont. "Menschen brauchen freie und unabhängige Informationen – ohne sie kann Demokratie nicht funktionieren", erklärte Maas am Montag. Gerade in der Corona-Pandemie sei die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten "noch wichtiger, aber auch viel schwieriger geworden". In vielen Staaten der Welt seien sie massiver Repression ausgesetzt. "Ihre Arbeit wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung eingeschränkt, Debatten werden unterbunden, Fehlinformationen verbreitet", erklärte Maas. Der Außenminister erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr mehr als 50 Medienschaffende bei ihrer journalistischen Arbeit ihr Leben verloren haben. Noch viel mehr seien festgenommen und drangsaliert worden oder seien gar Folter ausgesetzt. "Journalismus ist kein Verbrechen und darf auch kein lebensbedrohliches Wagnis sein", betonte Maas. "Dafür müssen wir sorgen, wenn Information ein öffentliches Gut sein soll." Die Vereinten Nationen haben den diesjährigen internationalen Tag der Pressefreiheit unter das Motto "Information als öffentliches Gut" gestellt. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen wie Reporter ohne Grenzen kamen im vergangenen Jahr mindestens 46 Journalistinnen und Journalisten sowie fünf Medienmitarbeiter und Blogger weltweit aufgrund ihrer Arbeit ums Leben, 400 wurden inhaftiert. (F. Dumont--BTZ)
Unions-Fraktionsvize Frei versteht Impfneid nicht
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei (CDU), kann Impfneid "nicht wirklich nachvollziehen". Es sei nur eine Frage von Wochen, bis in Deutschland jedem ein Impfangebot gemacht sei, sagte Frei am Montag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview". "Wir sollten schauen, dass wir so schnell und so gut wie möglich in die Normalität zurückkehren." Die Bundesregierung will noch in dieser Woche eine Verordnung auf den Weg bringen, die Lockerungen für Geimpfte vorsieht. Die Grundrechte seien jedem Menschen gegeben, der Staat müsse eine Einschränkung begründen, sagte Frei. Wenn diese Begründung nicht mehr greife, müssten Einschränkungen zurückgenommen werden. Mit Blick auf die Corona-Mutationen müsse die Verordnung aber regelmäßig überprüft und angepasst werden, betonte der CDU-Politiker. (F. Schulze--BTZ)
Nato berät auf Juni-Gipfel über zunehmende russische Präsenz in der Arktis
Die Nato blickt mit Sorge auf die zunehmende russische Präsenz in der Arktis und will die Lage in der Region zu einem Thema ihres nächsten Gipfeltreffens machen. "Russland baut seine militärischen Fähigkeiten in der Arktis derzeit so stark aus wie noch nie seit Ende seit Ende des Kalten Krieges", sagte Nato-Sprecherin Oana Lungescu dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Frühere sowjetische Militärbasen werden wieder eröffnet, neue gebaut."
Hunderttausende müssen für Angehörigen-Pflege Job einschränken oder aufgeben
Mehr als ein Drittel der Berufstätigen, die sich zu Hause als Hauptperson um pflegebedürftige Angehörige kümmern, müssen ihre Erwerbstätigkeit deshalb stark einschränken oder ganz aufgeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage hervor, wie die "Augsburger Allgemeine" am Montag berichtete. Demnach konnten 37 Prozent der Betroffenen wegen der Pflegearbeit ihren Beruf nicht mehr uneingeschränkt fortführen, mehr als jede achte Hauptpflegeperson kündigte den Job.
Pflegerat warnt vor Verschärfung des Pflegenotstands
Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Pflegerats, Christine Vogler, warnt vor einem noch schwerwiegenderen Pflegenotstand. In der Corona-Krise habe sich der Fokus in der Gesellschaft mehr auf den Pflegeberuf und seine prekären Bedingungen gerichtet, sagte Vogler am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Dabei habe sich an den Inhalten des Berufs nichts verändert - der Pflegerat warne schon seit vielen Jahren vor einem Notstand.
Umsatz im Einzelhandel legt spürbar zu
Der Umsatz im Einzelhandel legt weiter zu: Im März lag er real, also preis-, kalender- und saisonbereinigt, 7,7 Prozent über dem Vormonatsumsatz, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das war demnach das zweitstärkste Umsatzplus verglichen mit einem Vormonat seit Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im März 2020.
Kubanischer Aktivist nach Hungerstreik in Krankenhaus eingeliefert
Acht Tage nach Beginn seines Hungerstreiks ist der kubanische Künstler Luis Manuel Otero Alcántara ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Anführer des regierungskritischen Künstlerkollektivs San Isidro (MSI) wurde am Sonntag in die Notaufnahme der Universitätsklinik in Havanna gebracht, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten.
Kontrolliertes Feuer hüllt Sydney in gefährlichen Rauch
Kontrollierte Brände der australischen Feuerwehr haben am Montag die Stadt Sydney in eine gefährliche Rauchwolke gehüllt. Wegen der hohen Luftverschmutzung wurde der Fährverkehr gestoppt, die Bevölkerung wurde aufgefordert, notfalls zu Hause zu bleiben. Einige Gewerkschaften riefen Beschäftigte auf, bei zu starkem Rauch die Arbeit zu unterbrechen. Der Index für Luftqualität zählte mit mehr als 190 zu den schlechtesten weltweit.
CSU für spürbare Anhebung des CO2-Preises
Die CSU tritt nach den Worten von Generalsekretär Markus Blume für eine spürbare Erhöhung des CO2-Preises ein. Blume sagte in einer "Bild"-Sendung am Sonntagabend, die 60 Euro, die die Grünen als Preis forderten, erschienen ihm "deutlich zu viel". Es sei aber gut, sich "in der Mitte zu treffen", fuhr er fort, "irgendwo vielleicht bei 45 Euro".
Trotz Volland-Tor: Vorentscheidende Niederlage für Monaco im Titelkampf
Der Spitzenklub AS Monaco mit Trainer Niko Kovac muss seine Hoffnungen auf die französische Fußball-Meisterschaft nach einem wahren Skandalspiel wohl begraben. Das Team um Torschütze Kevin Volland unterlag am späten Sonntagabend im Spitzenduell Olympique Lyon mit 2:3 (1:0). Schiedsrichter Clement Turpin stellte gleich fünf Profis vom Platz.
Polizei stoppt Scudetto-Party auf Mailänder Domplatz
Die italienische Polizei hat die Feierlichkeiten der Fans des neuen Fußball-Meisters Inter Mailand am Sonntagabend auf dem Domplatz unterbrochen. Die Sicherheitskräfte griffen ein, nachdem eine Fangruppe begonnen hatte, Polizisten mit Flaschen zu bewerfen. Wegen Verletzung der Anti-Covid-Vorschriften wurden die Personalien von 20 Fans aufgenommen.
Zwei verletzte Polizisten bei Fan-Protesten in Manchester
Bei den Fan-Protesten in und rund um das Stadion Old Trafford des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United am Sonntag sind nach Polizeiangaben zwei Polizisten verletzt worden. Einer der beiden wurde mit einer Flasche attackiert und musste mit einer Gesichtsverletzung im Krankenhaus behandelt werden.
Neu-Bayer Upamecano: Nagelsmann-Wechsel kein Vorteil
Der künftige Bayern-Profi Dayot Upamecano sieht keinen entscheidenden Vorteil darin, auch in München unter seinem aktuellen Coach Julian Nagelsmann trainieren zu dürfen. Er könne Nagelsmann "nur loben" und schätze sich "glücklich", dass er weiter mit ihm zusammenarbeiten dürfe, sagte Upamecano dem kicker: "Trotzdem starte ich bei null, wie alle anderen Spieler auch."
NBA: Lakers ohne Schröder mit dritter Niederlage in Folge
Die Los Angeles Lakers haben ohne Nationalspieler Dennis Schröder in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die dritte Niederlage in Serie kassiert. Der Meister unterlag den Toronto Raptors mit 114:121 und musste erneut einen Rückschlag im Kampf um die Play-offs hinnehmen. Schröder war vor der Partie in das Corona-Protokoll der Liga aufgenommen worden.
FDP-Chef Lindner lehnt "jede Form der Freiheitseinschränkung" von Geimpften ab
In der Debatte über Erleichterungen für vollständig gegen Corona Geimpfte hat sich FDP-Chef Christian Lindner gegen "jede Form der Freiheitseinschränkung" für zweimal Geimpfte ausgesprochen. Von wem keine Gefahr für andere ausgehe und wer selbst nicht gefährdet sei, der dürfe auch wieder in Kinos und Restaurants gehen, sagte Lindner bei "Bild live" am Sonntag. Auch Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) und Saarlands Regierungschef Tobias Hans (CDU) sprachen sich für Ausnahmen für Geimpfte bei den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen aus.
Medien: Kohfeldt vor Abschied aus Bremen
Trainer Florian Kohfeldt steht beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten wohl vor dem Abschied. Mehrere Medien berichteten am Montag, der 38-Jährige werde den Klub wohl im Sommer trotz Vertrags bis 2023 verlassen. Darüber sollen sich beide Seiten laut Bild-Zeitung sogar schon einig sein - selbst im Falle des Klassenerhalts.
Curlerinnen verlieren gegen Italien
Die durch zwei Coronafälle dezimierten deutschen Curlerinnen haben bei der WM im kanadischen Calgary etwas überraschend ihr fünftes Spiel verloren. Das Team um Skip Daniela Jentsch unterlag den bislang sieglosen Italienerinnen in der Nacht zum Montag mit 6:10.
Rummenigge: Bayern-Frauen sollen "Erfolgsgeschichte weiterschreiben"
Ihre Enttäuschung über das verpasste Champions-League-Finale müssen die Fußballerinnen von Bayern München schnell abschütteln. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge richtete daher mit Blick auf die letzte Titelchance der Saison aufmunternde Worte an das Team von Trainer Jens Scheuer.
EM-Quali der Handballer: Heymann mit Leistenproblemem raus
Rückraumspieler Sebastian Heymann ist beim 35:20-Sieg der deutschen Handballer in der EM-Quali gegen Estland eine knappe Viertelstunde vor der Schlusssirene mit Leistenproblemen ausgewechselt worden. "Er hat sich die Leiste gehalten, die untere Bauchregion", sagte Bundestrainer Alfred Gislason: "Ich hoffe, dass es nichts Schweres ist."
US-Außenminister warnt vor zunehmend "repressiver" agierendem China
US-Außenminister Antony Blinken hat vor einem zunehmend "repressiver" und "aggressiver" handelnden China gewarnt. "Was wir in den letzten Jahren erlebt haben, ist, dass China zu Hause repressiver und im Ausland aggressiver agiert", sagte Blinken am Sonntag in einem einem Interview mit der CBS-Sendung "60 Minutes". Die Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen, da Washington vor allem Pekings Menschenrechtslage kritisiert.
Drei Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot vor San Diego
Vor der Küste Südkaliforniens sind bei einem Unglück mit einem Flüchtlingsboot drei Menschen gestorben. 27 weitere Menschen wurden nahe der US-Metropole San Diego verletzt, als ihr Boot kenterte und zerbrach, wie die Behörden am Sonntagmorgen (Ortszeit) mitteilten. Der Schlepper des Schiffes soll sich in Polizeigewahrsam befinden.
Junger Grauwal vor der Küste Frankreichs entdeckt
Mittelmeer statt Pazifik: Vor der Südküste Frankreichs ist erstmals ein junger Grauwal entdeckt worden, der sich offenbar ins Mittelmeer verirrt hat. Das etwa 15 Monate alte Tier sei in den vergangenen Tagen mehrfach gesichtet worden, berichtete das National Marine Mammal Stranding Network am Sonntag. Demnach wurde der acht Meter lange Wal bereits Anfang März vor Marokko und in den vergangenen Wochen vor Italien beobachtet.
Intensivmediziner ziehen erste positive Bilanz von Bundes-Notbremse
Die deutschen Intensivmediziner haben angesichts sinkender Infektionszahlen eine erste positive Bilanz der bundesweiten Corona-Notbremse gezogen. "Wir sind zuversichtlich, dass die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sinken wird – und das hängt dann unmittelbar mit den Maßnahmen der Bundes-Notbremse, wie aber auch dem deutlichen Fortschritt beim Impfen zusammen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Biden: "Haben bin Laden bis zu den Toren der Hölle verfolgt - und erwischt"
US-Präsident Joe Biden hat den zehnten Jahrestag der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden genutzt, um den US-Truppenabzug aus Afghanistan zu rechtfertigen. "Wir werden weiterhin jede Bedrohung, die von Afghanistan ausgeht, überwachen und unterbinden", erklärte Biden am Sonntag. Die Nachricht über den Tod bin Ladens vor zehn Jahren sei ein Moment gewesen, "den ich nie vergessen werde", betonte der Präsident.