Letzte Nachrichten
Vietnam meldet neue Variante des Coronavirus
Die vietnamesischen Behörden haben nach eigenen Angaben eine neue Variante des Coronavirus nachgewiesen, die sich über die Luft rasch weiterverbreitet. Es handele sich um eine Kombination aus dem indischen und dem britischen Virusstamm, sagte Gesundheitsminister Nguyen Thanh Long am Samstag laut Staatsmedien.
Löw übernimmt im Sommer keinen Verein
Der scheidende Bundestrainer Joachim Löw wird nach der Fußball-EM keinen Verein übernehmen. "Dass ich im Sommer keinen Verein übernehmen werde, ist für mich klar. Da wird es keine Meinungsänderung geben", sagte Löw im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Seefeld/Tirol.
Malis Verfassungsgericht erklärt Putschisten Goïta zu neuem Übergangs-Staatschef
Das Verfassungsgericht in Mali hat den Putschisten Assimi Goïta zum neuen Interimspräsidenten erklärt. Goïta werde die "Funktion des Übergangspräsidenten ausüben, um den Übergangsprozess" in Mali zum Abschluss zu bringen, teilte das Gericht am Freitag mit. Goïta hatte bisher das Amt des Vizepräsidenten der Übergangsregierung inne.
Premier Suga möchte japanische Zuschauer bei Olympia
Japans Premierminister Yoshihide Suga hat sich für die Zulassung japanischer Zuschauer bei den Olympischen Spielen und den Paralympics in Tokio ausgesprochen. "Wir arbeiten an dieser Sache, hören auf verschiedene Meinungen und überlegen eine entsprechende Empfehlung", sagte der wegen seiner verfehlten Coronapolitik umstrittene Regierungschef laut der Tageszeitung Yomiuri Shimbun am Freitag, "wir möchten dann auch den Corona-Notstand vorerst aufheben."
Weitere Frau erhebt Vergewaltigungsvorwürfe gegen Marilyn Manson
Eine weitere Frau hat Vergewaltigungsvorwürfe gegen US-Schock-Rocker Marilyn Manson erhoben. In einer am Freitag (Ortszeit) bekannt gewordenen Klage wirft die anonyme Frau dem Musiker vor, sie vergewaltigt und wiederholt sexuell missbraucht zu haben. Zudem habe er ihr ein Video gezeigt, in dem zu sehen gewesen sei wie er eine junge Anhängerin an einen Stuhl fesselte, demütigte und zwang, Urin zu trinken.
USA bereiten nach erzwungener Flugzeug-Landung weitere Sanktionen gegen Minsk vor
Nach der erzwungenen Landung eines Passagierflugzeugs in Minsk und der Festnahme des Regierungskritikers Roman Protassewitsch haben die USA weitere Sanktionen gegen Belarus angekündigt. Washington arbeite an einer Liste "gezielter Sanktionen" gegen wichtige Vertreter der Regierung von Machthaber Alexander Lukaschenko, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag mit. Rückendeckung erhielt Lukaschenko hingegen von Russlands Präsident Wladimir Putin.
Handelsverband fordert bundesweite Öffnung von Läden ohne Test- und Terminpflicht
Der Handelsverband HDE fordert angesichts sinkender Inzidenzzahlen eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte. "Die Politik braucht jetzt einen klaren Plan, wir dürfen uns nicht im Klein-Klein verlieren", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem "Handelsblatt" vom Samstag. Geschäftsbesuche müssten bundesweit wieder ohne Test- und Terminpflicht möglich sein, sagte er. Genth verwies dabei auf die "klaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zur geringen Infektionsgefahr beim Einkauf".
Isländer: Trotz Coronavirus-Infektion auf Mount Everest
Zwei Isländer haben trotz einer Coronavirus-Infektion den Mount Everest erklommen. In rund 7000 Metern Höhe hätten sie beide angefangen zu husten, berichteten die Bergsteiger Sigurdur Sveinsson und Heimir Hallgrímsson am Donnerstag auf der Website der isländischen Hilfsorganisation Umhyggja, für die sie Spenden sammeln. "Da wir uns gut fühlten, sahen wir keinen Grund, unsere Pläne zu ändern." Zudem habe es dort oben keine Möglichkeit gegeben, sich testen zu lassen. In den vergangenen Wochen mussten mehr als 30 Bergsteiger aus Krankheitsgründen aus dem Basislager gebracht werden. Obwohl neben den beiden Isländern auch andere Infektionsfälle am Mount Everest bekannt sind, bestreiten die nepalesischen Behörden, dass es am Berg Covid-19-Fälle gab. (Y.Leyard--DTZ)
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf nur 37,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter auf 37,5 Fälle pro 100.000 Einwohner gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden 5426 Neuinfektionen und 163 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus innerhalb eines Tages registriert. Am vergangenen Samstag waren 7082 Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz geht derzeit stetig zurück. Am Mittwoch war sie erstmals seit Oktober auf unter 50 gefallen und hatte bei 46,8 gelegen. Der Wert ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Infektionen in Deutschland liegt jetzt bei 3.675.296. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 88.350. (N. Nilsson--BTZ)
Niederlande und Irland lockern Corona-Maßnahmen
Angesichts sinkender Infektionen mit dem Coronavirus werden die Corona-Beschränkungen in immer mehr europäischen Ländern gelockert. Das "Ende des Lockdowns" verkündete am Freitag der niederländische Regierungschef Mark Rutte. Ab dem 5. Juni würden die Innengastronomie, Museen und Kinos wieder geöffnet, kündigte er an. Auch in Irland sollen Restaurants und Pubs in den kommenden Wochen wieder öffnen. "Wir gehen ein kalkuliertes Risiko ein", sagte Rutte bei einer Pressekonferenz. "Sollten in der kommenden Woche die Zahlen wieder hochgehen, haben wir eine andere Situation." Seinem Expertenteam zufolge sei dies aber "unwahrscheinlich". Bereits seit Ende April ist in den Niederlanden die Außengastronomie wieder geöffnet, auch eine umstrittene Ausgangssperre wurde damals aufgehoben. Im Mai traten in dem Land weitere Lockerungen in Kraft. Unter anderem durften Zoos wieder öffnen und Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Auch nach dem ab Samstag kommender Woche geltenden Öffnungsschritt bleiben in den Niederlanden Einschränkungen bestehen. So dürften Restaurants keine Spiele der Fußball-EM auf Leinwänden übertragen, sagte Rutte. Für Museen gilt das Prinzip ein Gast pro Quadratmeter. Noch bis zum 7. Juni müssen sich die Betreiber von Pubs, Bars und Restaurants in Irland gedulden - dann dürfen sie ihre Außenbereiche wieder öffnen, wie Premierminister Micheal Martin am Freitag ankündigte. Knapp einen Monat später, am 5. Juli, soll auch die Innengastronomie wiederöffnen dürfen. Ebenfalls ab dem 7. Juni wieder erlaubt werden in Irland der Besuch von Fitnessstudios, Kinos und Theatern. Angesichts "erheblicher Fortschritte" in der irischen Impfkampagne kündigte Martin das Ende der Beschränkungen für den internationalen Reiseverkehr ab dem 19. Juli an. Dann will Irland auch das neue digitale Impfzertifikat der EU einführen. (A. Bogdanow--BTZ)
Champions League: Ceferin wünscht sich Final-Four-Turnier
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin wünscht sich einhergehend mit der Champions-League-Reform 2024 die Austragung eines Final-Four-Turniers. "Ich persönlich möchte, dass es gemacht wird. Es könnte großartig werden", sagte der Slowene der französischen Sport-Tageszeitung LEquipe.
"Friends"-Fans in China empört über Zensur der Spezialfolge
Empörung bei den Fans der US-Kultserie "Friends" in China: Vor der Ausstrahlung der mit Spannung erwarteten Spezialfolge zum Wiedersehen der Hauptdarsteller haben staatliche Zensoren die Auftritte von Stars wie Lady Gaga, Justin Bieber und der koreanischen Boyband BTS herausgeschnitten, die bei der Führung der Kommunistischen Partei in Ungnade gefallen sind.
Klöckner warnt vor Überforderung der Bauern beim Klimaschutz
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat davor gewarnt, die Bauern beim Klimaschutz zu überfordern. "Vieles geht nicht über Nacht", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Humusaufbau in Böden etwa - um mehr CO2 zu speichern - braucht fünf bis zehn Jahre, eher mehr", erklärte sie. "Solche biologischen Prozesse gehen nicht schneller, weil wir ein Gesetz verabschieden."
Esken sieht keine Basis für weitere Zusammenarbeit mit der CDU
Die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken sieht derzeit keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit mit dem bisherigen Koalitionspartner Union. Die SPD strebe im Bund eine "progressive" Regierung an - "das heißt ganz klar ohne CDU", sagte Esken am Samstag im Sender MDR Aktuell. Die CDU sei "im Bund ohne Orientierung, ohne jeden Kompass."
Alle Länder kehren am Montag zum Präsenzunterricht zurück
Angesichts sinkender Corona-Ansteckungszahlen kehren nahezu alle Bundesländer ab Montag zum Präsenzunterricht zurück - zumindest in den Grundschulen. Dies geht aus einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des "Handelsblatt" unter den Kultusministerien der Länder hervor. Eine Ausnahme machen demnach nur Berlin und Rheinland-Pfalz - obwohl die Infektionszahlen dort nicht überdurchschnittlich hoch sind.
Mexiko rügt internationale Modeketten für Aneignung indigener Muster
Das mexikanische Kulturministerium hat drei internationale Bekleidungsketten für die ungefragte Nutzung indigener Muster scharf kritisiert. In Schreiben an das spanische Unternehmen Zara und die beiden US-Ketten Anthropologie und Patowl forderte die Ministerin Alejandra Frausto eine öffentliche Erklärung für die Aneignung des "Gemeinschaftsbesitzes" verschiedener indigener Völker sowie Vorschläge für deren Entschädigung, wie ihr Ministerium am Freitag mitteilte.
Bidens Budgetentwurf ohne Verbot der Finanzierung von Abtreibungen durch Bundesmittel
Der von US-Präsident Joe Biden am Freitag vorgelegte Haushaltsentwurf enthält erstmals seit 45 Jahren kein Verbot der Finanzierung von Abtreibungen durch Bundesmittel. Biden löste damit ein Wahlkampfversprechen ein. Das Fehlen des sogenannten Hyde Amendment dürfte heftige Debatten im US-Kongress auslösen, da republikanische Abgeordnete für dessen Erhalt im Bundeshaushalt kämpfen werden.
Kaliforniens Gouverneur ordnet unabhängige Untersuchung zu Todeskandidaten an
Kaliforniens Gouverneur hat eine unabhängige Untersuchung im Fall eines zum Tode verurteilten Afroamerikaners angeordnet, der seit Jahrzehnten seine Unschuld beteuert. Gouverneur Gavin Newsom erklärte am Freitag, es seien "Fragen zu den Beweisen aufgetaucht", die im Prozess gegen Kevin Cooper vorgelegt worden seien. Eine Anwaltskanzlei solle zusammen mit dem kalifornischen Ausschuss für Haftentlassen den Fall untersuchen.
Millionenstrafe für Beckham-Klub Miami
Wegen eines Regelverstoßes im Zuge des Transfers des französischen Fußball-Weltmeisters Baise Matuidi ist David Beckhams Klub Inter Miami in der Major League Soccer (MLS) mit einer Geldstrafe von zwei Millionen Dollar (1,64 Millionen Euro) belegt worden. Zudem wurde unter anderem Sportdirektor Paul McDonough bis zum Ende der Saison 2022 suspendiert.
NBA: Kleber verliert erstes Heimspiel gegen die Clippers
Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber musste in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NBA den ersten Rückschlag hinnehmen. Nach zwei Auswärtssiegen bei den Los Angeles Clippers verlor der Würzburger mit den Dallas Mavericks das erste Heimspiel der ersten Runde mit 108:118. Damit führen die Texaner in der Best-of-seven-Serie nur noch 2:1. Spiel vier findet am Sonntagabend erneut in Dallas statt.
NHL: Sturm verliert Entscheidungsspiel mit Minnesota
Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm hat mit Minnesota Wild den Einzug in das Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NHL verpasst. Im entscheidenden siebten Spiel der ersten Runde unterlag das Team aus Saint Paul bei den Vegas Golden Knights klar mit 2:6. Minnesota stand zuletzt 2015 in der Runde der letzten Acht.
Barca-Präsident über möglichen Messi-Verbleib: "Verhandlungen laufen gut"
Präsident Joan Laporta vom spanischen Fußball-Topklub FC Barcelona hat sich mit Blick auf eine Vertragsverlängerung mit Superstar Lionel Messi vorsichtig optimistisch geäußert. "Die Verhandlungen mit Lionel Messi laufen gut, sind aber noch nicht abgeschlossen", sagte der 58-Jährige: "Wir arbeiten daran, ihm ein Angebot zu machen, das im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt und das er annehmen würde."
Heidel hofft auf Tuchel-Erfolg mit Chelsea
Sportvorstand Christian Heidel vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 traut seinem früheren Trainer Thomas Tuchel den Gewinn der Champions League mit dem FC Chelsea zu. Man habe "es ja in der Premier League gesehen, dass Chelsea alles andere als chancenlos" gegen den englischen Meister Manchester City sei, sagte Heidel bei Sky. In der Liga und im FA Cup hatten die Blues gegen das Team von Pep Guardiola gewonnen.
Forschungsministerin Karliczek ermuntert Raucher zum Aufhören
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) ermuntert Raucherinnen und Raucher in Deutschland, sich von der Zigarette zu verabschieden. "Aufhören lohnt sich: Der Körper regeneriert sich wieder", sagte sie anlässlich des bevorstehenden Weltnichtrauchertags der Nachrichtenagentur AFP.
Weitere Haftstrafe gegen Oppositionspolitiker Demirtas in der Türkei
Der pro-kurdische Oppositionspolitiker Selahattin Demirtas ist in der Türkei zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt worden. Türkischen Medienberichten zufolge verhängte ein Gericht in Ankara am Freitag zweieinhalb Jahre Haft gegen den früheren Chef der pro-kurdischen Partei HDP wegen angeblicher Drohungen gegen einen Staatsanwalt. Laut dem Fernsehsender TRT Haber hatte Demirtas die Vorwürfe zurückgewiesen.
DFB-Trainingslager: "Engländer" stehen zur Verfügung - "Problem" in Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw kann im EM-Trainingslager in Seefeld wie erhofft auf seine England-Legionäre um Ilkay Gündogan zurückgreifen, muss im weiteren Verlauf der Vorbereitung aber um die vier Topstars bangen. Nach einem Erlass des österreichischen Gesundheitsministers wurden die betroffenen Nationalspieler zumindest von der Quarantänepflicht in der Alpenrepublik entbunden.
Maneskin-Sänger schwört auf gesunde Ernährung und genügend Schlaf
Für Damiano David, Sänger der ESC-Siegerband Maneskin, ist nicht nur der Verzicht auf Drogen Voraussetzung für Erfolg. Um gute Auftritte hinzulegen, müsse man gesund sein, sagte der Italiener dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. "Keine Drogen, kein Junkfood, genug Zeit zum Schlafen und all das", fasste David sein Erfolgsrezept zusammen. Ein solches Leben lasse auch mehr Zeit, gute Songs zu schreiben.
Großbritannien erteilt Corona-Vakzin von Johnson&Johnson Zulassung
Nach den USA und der EU hat auch Großbritannien den Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson zugelassen, von dem eine Dosis für den Impfschutz reicht. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA gab am Freitag grünes Licht für das Vakzin des US-Unternehmens. "Dies ist ein weiterer Schub für das enorm erfolgreiche Impfprogramm des Vereinigten Königreichs", kommentierte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock die Entscheidung.
Stürme sowie Sonne am Muttertag sorgen für neues Ökostrom-Hoch im Mai
Sturmtiefs und das sonnige Muttertagswochenende haben im Mai für einen neuen Ökostromrekord gesorgt. Im laufenden Monat wurden nach Berechnungen des Energieanbieters Eon bis einschließlich Donnerstag insgesamt mehr als 18,99 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom ins allgemeine Stromnetz eingespeist – und damit bereits vor Monatsende mehr als je zuvor in einem Mai. Die Menge an Grünstrom ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.
Lage nach Vulkanausbruch im Kongo beruhigt sich leicht
Sechs Tage nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo hat sich die Lage etwas beruhigt. Zahl und Intensität der Erdbeben infolge des Vulkanausbruchs nahmen am Freitag ab, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Bundesrat beschließt Verbot des Tötens männlicher Küken
Das Töten männlicher Küken wird in Zukunft verboten sein. Der Bundesrat billigte am Freitag eine vom Bundestag vergangene Woche beschlossene Änderung des Tierschutzgesetzes, mit der das Kükentöten ab dem 1. Januar 2022 beendet werden soll. Im vergangenen Jahr waren mehr als 40 Millionen männliche Eintagsküken geschreddert oder erstickt worden, weil ihre Aufzucht unrentabel ist.
EU stellt "demokratischem Belarus" milliardenschwere Hilfen in Aussicht
Die EU-Kommission hat der Bevölkerung in Belarus massive Wirtschaftshilfe in Aussicht gestellt, wenn das durch den autokratischen Präsidenten Alexander Lukaschenko regierte Land einen demokratischen Kurs einschlägt. Die Behörde stellte am Freitag ein drei Milliarden Euro schweres Paket aus Hilfen und Darlehen "für ein künftiges demokratisches Belarus" vor. Gefördert werden sollen Unternehmen, Verkehrsprojekte, Digitalisierung, klimafreundliche Energievorhaben und demokratische Reformen.