Letzte Nachrichten
Mann fährt in Minneapolis in Gruppe von Demonstranten und tötet Frau
Bei Protesten gegen Polizeigewalt in der US-Stadt Minneapolis ist ein Mann mit seinem Auto in eine Gruppe von Demonstranten gefahren und hat eine Frau getötet. Bei dem Vorfall in der Nacht zum Montag wurden drei weitere Menschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde festgenommen. Der Polizei zufolge spielten möglicherweise Alkohol oder Drogen eine Rolle.
Feuerwehr rettet in Großeinsatz 80 Menschen aus brennendem Hochhaus in Mainz
Ein Brand in einem Hochhaus hat am Montag in Mainz einen stundenlangen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Die Beamten nahmen einen 46-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung fest, wie die Polizei mitteilte. Er steht unter Verdacht, mit der Brandursache im Zusammenhang zu stehen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. 80 Menschen wurden aus dem Gebäude gerettet.
Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen schweigt zum Prozessauftakt
Die Vorwürfe wiegen schwer: Wegen des Verdachts des heimtückischen Mords an fünf ihrer sechs Kinder hat am Montag der Prozess gegen eine 28-Jährige vor dem Landgericht Wuppertal begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der zur Tatzeit 27-Jährigen vor, ihre fünf jüngsten Kinder am 3. September 2020 in ihrer Wohnung erstickt beziehungsweise erwürgt zu haben. K. schwieg zum Prozessauftakt.
Lapid will Beziehungen Israels zu den USA und Europa verbessern
Israels neuer Außenminister Jair Lapid will das Verhältnis zu den US-Demokraten und zu Europa verbessern. "Unsere Beziehungen zu den Ländern der Europäischen Union sind nicht gut genug, unsere Beziehungen mit zu vielen Regierungen wurden vernachlässigt und sind feindselig geworden", sagte der liberale Politiker am Montag vor Mitarbeitern des Außenministeriums. Unter der Vorgängerregierung von Ex-Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe Israel "die internationale Arena verlassen".
Sicherheitsgefühl in Deutschland steigt mit zunehmender Impfquote
Das Sicherheitsgefühl in der deutschen Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge mit der wachsenden Impfquote gegen das Coronavirus gestiegen. 62 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie ihr Ansteckungsrisiko gut kontrollieren können, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Montag in Berlin mitteilte.
Putin weist US-Vorwürfe zu russischen Cyberangriffen zurück
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Vorwürfe eines russischen Cyber-Kriegs gegen die USA als "absurd" bezeichnet. "Wir sind aller möglichen Dinge beschuldigt worden", einschließlich Wahlbeeeinflussung und Cyberangriffen, sagte Putin dem US-Sender NBC in einem am Montag ausgestrahlten Interview wenige Tage vor einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Joe Biden. Die USA hätten sich dabei "nicht ein einziges Mal die Mühe gemacht, irgendwelche Beweise vorzulegen", kritisierte der russische Staatschef.
Unternehmen: Corona-Impfstoff von Novavax zu 90 Prozent wirksam
Der Corona-Impfstoffkandidat des US-Biotech-Unternehmens Novavax hat nach Firmenangaben eine Wirksamkeit von rund 90 Prozent und schützt auch vor Virusvarianten. Bei einer klinischen Studie in den USA und in Mexiko mit insgesamt knapp 30.000 Teilnehmern betrug die Wirksamkeit 90,4 Prozent, wie Novavax am Montag erklärte. Das Vakzin schützte zudem zu 100 Prozent vor "moderaten und schweren" Krankheitsverläufen.
Acht Verdächtige nach spektakulärem Überfall-Versuch in Venedig festgenommen
Vier Jahre nach einem spektakulären Überfall-Versuch auf ein Juweliergeschäft auf dem Markusplatz in Venedig sind acht Verdächtige festgenommen worden. Die Verdächtigen seien in Österreich, Estland und Finnland geschnappt worden, teilte die italienische Polizei am Montag mit. Sie gehörten alle zu einer von Estland aus agierenden Bande, die sich auf das Ausrauben von Luxus-Juweliergeschäften spezialisiert habe.
Erster Prozess gegen Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin begonnen
Mehr als vier Monate nach dem Putsch in Myanmar hat am Montag ein erster Prozess gegen die von der Militärjunta entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi begonnen. Polizisten sagten vor dem Gericht in der Hauptstadt Naypyidaw aus, die Nobelpreisträgerin habe gegen Corona-Auflagen verstoßen und ohne Genehmigung Funkgeräte importiert, wie ihre Anwältin Min Min Soe der Nachrichtenagentur AFP sagte.
DUH und NRW einigen sich im Streit um saubere Luft in Düsseldorf außergerichtlich
Im Streit um den Luftreinhalteplan für Düsseldorf haben sich die Stadt, das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) außergerichtlich auf einen Vergleich geeinigt. Wie die DUH und die Landesregierung am Montag mitteilten, vereinbarten beide Seiten eine Reihe von Maßnahmen, damit der Grenzwert für Stockstoffdioxid dauerhaft eingehalten wird. Dieser darf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel nicht überschreiten.
Sozialdemokraten bei Kommunalwahl in Finnland mit blauem Auge davongekommen
Bei den Kommunalwahlen in Finnland sind die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Sanna Marin mit einem blauen Auge davongekommen. Die Sozialdemokraten wurden laut dem am Montag verkündeten amtlichen Endergebnis zweitstärkste Kraft nach den Konservativen und schnitten damit besser ab als in Umfragen vorhergesagt. Die rechtsnationalistische Partei Die Finnen wurde mit 14,5 Prozent viertstärkste Kraft und konnte ihren Stimmanteil um fast sechs Prozentpunkte verbessern.
Nato will sich bei Gipfel mit Biden für Zukunft wappnen
Die Nato will sich bei ihrem ersten Gipfel mit US-Präsident Joe Biden gegen neue Bedrohungen wappnen. Neben Russland sah Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch China "in zunehmendem Maße" als Herausforderung für die Militärallianz. China sei aber "nicht unser Feind", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Allianz müsse jedoch auf Sicherheitsherausforderungen durch Chinas Aufstieg reagieren. Mehrere Regierungschefs betonten, dass die Nato auch im Verhältnis zu Russland keinen neuen Kalten Krieg wolle.
Großbritannien lockert Blutspende-Zulassung für homo- und bisexuelle Männer
Großbritannien hat seine Zulassungsbeschränkung zum Blutspenden für homosexuelle und bisexuelle Männer gelockert. Das teilte der staatliche Gesundheitsdienst (NHS) mit. Durch die am Montag zum Weltblutspendetag eingeführten Änderungen dürfen Homo- und Bisexuelle auch dann ihr Blut spenden, wenn sie in den vergangenen drei Monaten ein aktives Sexualleben geführt haben - vorausgesetzt, es handelte sich dabei nur um einen Partner. Bisher waren homosexuelle Männer von Blutspenden ausgeschlossen, wenn sie zuvor Sex hatten.
Mordprozess gegen Mutter von fünf getöteten Kindern aus Solingen begonnen
Im Fall der fünf getöteten Kinder im nordrhein-westfälischen Solingen hat am Montag vor dem Landgericht Wuppertal der Mordprozess gegen deren Mutter begonnen. Die zur Tatzeit 27-Jährige muss sich wegen heimtückischer Tötung in fünf Fällen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft der sechsfachen Mutter vor, ihre fünf jüngsten Kinder am 3. September 2020 in ihrer Wohnung erstickt beziehungsweise erwürgt zu haben.
EU macht Weg frei für digitalen Impfpass
Die EU hat den Weg für das europaweit gültige Impfzertifikat freigemacht. Der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, und der EU-Ratsvorsitzende Antonio Costa unterzeichneten am Montag in Brüssel die Verordnung für den digitalen Impfpass im Beisein von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das Zertifikat werde es Bürgern nach der Corona-Krise wieder ermöglichen, das Recht auf Freizügigkeit wahrzunehmen, erklärten die drei EU-Politiker.
Erstes Gespräch zwischen Spitzen von CDU und SPD in Sachsen-Anhalt
Gute eine Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich die Spitzen von CDU und SPD zu einem ersten Gespräch getroffen. An dem rund anderthalbstündigen Treffen nahmen am Montag von CDU-Seite Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landesparteichef Sven Schulze teil, von der SPD die beiden Parteichefs Andreas Schmidt und Juliane Kleemann, wie eine CDU-Sprecherin in Magdeburg sagte. Es sei aber noch nicht um inhaltliche Punkte gegangen.
Brand in Münchner Arena: Deutscher EM-Auftakt nicht gefährdet
Trotz eines Brandes im Münchner Stadion ist der EM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag gegen Weltmeister Frankreich (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) nicht gefährdet. "Nach Rücksprache mit einem Verantwortlichen der Allianz Arena gibt es keine Auswirkungen auf den kommenden Spieltag der Europameisterschaft", teilte die Stadt mit.
Nach Dürre und Fluten sind für Australiens Bauern nun Mäuse die nächste Plage
Nach zehrenden Jahren der Dürre und dann sintflutartigen Wassermassen sind im Osten Australiens viele Bauern mit der nächsten Herausforderung konfrontiert: Unzählige Mäuse streifen durch Felder oder Scheunen und machen den Landwirten die dem Boden abgetrotzte Ernte streitig. Die Bauern greifen zu teils drastischen Mitteln, um die Tiere loszuwerden.
Krankenkasse DAK warnt vor dramatisch steigenden Zusatzbeiträgen
Angesichts der steigenden Finanzlücken der gesetzlichen Krankenversicherung hat die Krankenkasse DAK vor einem dramatischen Beitragssprung für Versicherte gewarnt. Bis zum Jahr 2025 droht den gesetzlichen Kassen ein Rekordminus von 27,3 Milliarden Euro, wie aus einer am Montag in Berlin veröffentlichten Analyse des Berliner Iges-Instituts für die DAK hervorgeht.
Experten warnen vor Risiken des Klimawandels in Deutschland
Um den Folgen des Klimawandels in Deutschland zu begegnen, besteht schon jetzt in vielen Bereichen dringender Handlungsbedarf. In der am Montag vorgelegten Klimawirkungs- und Risikoanalyse im Auftrag der Bundesregierung warnen Experten, die "schwerwiegendsten Risiken" könnten nur durch "unverzügliches Handeln" reduziert werden. Gefahren sehen die Wissenschaftler unter anderem durch extreme Hitze in Städten, Trockenheit in ländlichen Regionen und Starkregen.
Nach Moskau verschärft auch St. Petersburg Corona-Restriktionen
Angesichts des starken Anstiegs der Corona-Fallzahlen in Russland hat nach der Hauptstadt Moskau nun auch St. Petersburg die Restriktionen wieder verschärft. In der Gastgeberstadt für die derzeit laufende Fußball-EM gilt laut einer am Montag veröffentlichten Anordnung ab Donnerstag eine Maskenpflicht im Freien, in Einkaufszentren werden alle Restaurants und Kinderzonen geschlossen. Zudem wird in den EM-Fanzonen kein Essen mehr verkauft.
Missbrauchsverfahren gegen französischen Politologen Duhamel eingestellt
Der bekannte französische Politikwissenschaftler und Jurist Olivier Duhamel hat zwar gestanden, seinen Stiefsohn als Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben - strafrechtlich verantworten muss er sich dafür aber nicht. Die Justiz stellte das Ermittlungsverfahren gegen den 71-Jährigen wegen Verjährung ein, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Der Fall hatte in Frankreich Schockwellen verursacht und eine breite Debatte über Missbrauch und Inzest ausgelöst.
Merkel empfängt am Freitag Macron in Berlin
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt am kommenden Freitag den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin. Geplant ist ein Abendessen im Bundeskanzleramt, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Montag mitteilte. Es handele sich um den ersten Empfang eines auswärtigen Gastes durch die Kanzlerin in diesem Jahr und sei daher "etwas Besonderes", hob sie hervor.
Erneute Kehrtwende von Elon Musk treibt Bitcoin-Kurs in die Höhe
Wegen des horrenden Stromverbrauchs beim Bitcoin war Tesla-Chef Elon Musk im Mai beim Akzeptieren der Kryptowährung als Zahlungsmittel zurückgerudert - jetzt hat der Gründer des US-Elektroautobauers angekündigt, das von teils heftigen Kursschwankungen begleitete Digitalgeld doch annehmen zu wollen. Dafür stellte Musk jedoch eine Bedingung: Der Anteil erneuerbarer Energien rund um den Bitcoin müsse deutlich steigen.
Männer bekommen doppelt so viele Herz-Kreislauf-Medikamente wie vor 20 Jahren
Männer bekommen heute doppelt so viele Herz-Kreislauf-Medikamente wie vor 20 Jahren. Während einem erwerbstätigen Mann im Jahr 2000 durchschnittlich 58 Tagesdosen verordnet wurden, waren dies im Jahr 2020 bereits 124 Tagesdosen, wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Montag in Hamburg mitteilte.
Anhörung von Ärzteteam von argentinischer Fußball-Legende Maradona
Mehr als ein halbes Jahr nach dem Tod des argentinischen Fußball-Nationalhelden Diego Maradona beginnen die Anhörungen von sieben Verdächtigen, die unter dem Verdacht des Totschlags stehen. Die zuständige Staatsanwaltschaft in San Isidro will am Montag sieben medizinische Mitarbeiter befragen, die verdächtigt werden, den Fußball-Star vor seinem Tod unzureichend versorgt zu haben. Danach soll entschieden werden, ob ein Strafprozess eröffnet wird.
Französischer Atomkonzern prüft möglichen Vorfall in Akw in China
Der französische Atomkonzern Framatome prüft einen möglichen Vorfall in einem Atomkraftwerk in China. Der Konzern erklärte am Montag in Paris, er überwache "einen der Funktionsparameter" des Akw in Taishan in Südchina. Der US-Fernsehsender CNN hatte zuvor über ein bereits länger bestehendes mögliches Leck berichtet.
Stoltenberg: Nato muss sich "Herausforderungen" durch China stellen
Vor dem ersten Nato-Gipfel mit US-Präsident Joe Biden hat der Generalsekretär des Verteidigungsbündnisses, Jens Stoltenberg, eine klare Haltung gegenüber China gefordert. "Wir treten nicht in einen neuen Kalten Krieg ein", sagte Stoltenberg am Montag vor Journalisten in Brüssel. "China ist nicht unser Gegner, nicht unser Feind." Aber das Bündnis müsse sich gemeinsam den "Herausforderungen" stellen, die "der Aufstieg Chinas für unsere Sicherheit darstellt".
Jugendliche in Nordrhein-Westfalen verwüsten Friedhofsgebäude
Drei Jugendliche haben in Nordrhein-Westfalen ein Friedhofsgebäude verwüstet. Ein 13-Jähriger und zwei 15-Jährige drehten auf dem Gelände in Moers zunächst die Wasserhähne auf und legten einen Brand in den Toilettenräumen, wie die Polizei in Wesel am Montag mitteilte. Eine Zeugin bemerkte die Jugendlichen am Sonntagnachmittag und drehte alle Wasserhähne nacheinander wieder zu. Sie folgte dem Trio zur Leichenhalle, auf dessen Dach die Jugendlichen standen.
Pekinese Wasabi holt Titel bei Westminster-Hundeschau
Große Ehre für einen wuscheligen kleinen Hund: Der Pekinese Wasabi ist bei der traditionsreichen Westminster-Hundeschau in New York am Sonntag zum "Besten der Show" gekürt worden. "Er ist in seinem besten Alter und sieht einfach wunderbar aus", schwärmte Besitzer David Fitzpatrick. Er hob vor allem die "Ausstrahlung, die Bewegung und die Showqualitäten" seines dreijährigen Schützlings hervor.
Apothekerverband bittet um Geduld bei Ausstellung des digitalen Impfnachweises
Zum Start der Ausstellung von digitalen Corona-Impfausweisen in den Apotheken bittet Verbandschef Thomas Dittrich die Bürgerinnen und Bürger um etwas Geduld. "Die Apotheken müssen sich an diesen neuen Ablauf gewöhnen, die müssen diese Sachen umsetzen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands, Thomas Dittrich, am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Insofern ist es wirklich hilfreich, wenn nicht alle sofort heute oder morgen kommen, sondern über die Zeit verteilt."
Medien: Johnson will Aufhebung der letzten Corona-Restriktionen verschieben
Der britische Regierungschef Boris Johnson will Medienberichten zufolge die eigentlich für kommende Woche geplante Aufhebung der letzten Corona-Restriktionen verschieben. Grund dafür sei die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus im Königreich, berichteten am Montag die BBC und andere Medien. In Großbritannien steigt die Zahl der Neuinfektionen nach einem monatelangen Sinken inzwischen wieder an, zuletzt wurden täglich mehr als 7000 neue Ansteckungen registriert.