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Metall-Tarifparteien in Ostdeutschland einigen sich auf Lösung in Arbeitszeit-Diskussion
Die Metall-Tarifparteien in Berlin, Brandenburg und Sachsen haben sich auf eine tarifliche Vereinbarung zur Angleichung der Arbeitszeit geeinigt. "Es hat sich gezeigt, dass unser Druck in der Tarifrunde erheblich gewirkt hat", erklärte die Verhandlungsführerin der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Birgit Dietze, am Montag. "Die Arbeitgeber haben verstanden, dass sie den Weg freimachen müssen für die Arbeitszeitangleichung Ost".
Belarus zieht seinen Botschafter aus Brüssel zu "Konsultationen" ab
Aus Protest gegen die jüngsten Sanktionen der EU hat Belarus den Abzug seines Botschafters in Brüssel zu "Konsultationen" angekündigt. Die Regierung setzte zudem ihre Teilnahme an der Östlichen Partnerschaft mit der EU aus, wie das belarussische Außenministerium am Montag mitteilte. "Wir können unsere Verpflichtungen aus diesem Abkommen im Zusammenhang mit den von der EU verhängten Sanktionen und Beschränkungen nicht erfüllen."
Löw wohl mit zwei Änderungen in der Startelf
Bundestrainer Joachim Löw wird seine Mannschaft für das EM-Achtelfinale in London gegen England wohl auf zwei Positionen gegenüber dem Gruppenfinale gegen Ungarn (2:2) verändern. Thomas Müller dürfte nach überstandenen Knieproblemen für Leroy Sane in die Mannschaft rücken, zudem könnte Leon Goretzka seine Chance in der Startelf für Ilkay Gündogan erhalten.
Deutsche Soldaten müssen nach Rückkehr aus Afghanistan in Quarantäne
Die aus Afghanistan zurückkehrenden Bundeswehrsoldaten erwartet in Deutschland eine zweiwöchige Pflichtquarantäne. Die Bundeswehr habe sich zu dieser Maßnahme entschlossen, um die Einschleppung der hoch ansteckenden Delta-Variante zu verhindern, berichtete der "Spiegel" am Montag. Die aus Indien stammende Variante des Coronavirus verbreitet sich derzeit stark im nahe gelegenen Afghanistan. Im Juni hatte sich nach "Spiegel"-Informationen ein deutscher Soldat in Afghanistan mit der Delta-Variante infiziert.
Leimrutenjagd auf Vögel in Frankreich ist illegal
Die von Umweltschützern viel kritisierte Leimrutenjagd auf Vögel in Frankreich ist illegal: Nach jahrelangem Streit verbot das oberste französische Verwaltungsgericht in Paris die Methode am Montag. Dafür bestreichen Jäger Äste mit Leim, an dem Singvögel wie Amseln und Drosseln kleben bleiben.
Behörden bemühen sich weiter um Klärung der Motive für Würzburger Messerangriff
Nach dem Messerangriff von Würzburg mit drei Toten und sieben teilweise Schwerstverletzten bemühen sich die Behörden weiter intensiv um Klärung der Motive. Vertreter der Bundes- wie der der bayerischen Landesregierung betonten am Montag, es gebe Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Täters sowie zusätzlich Hinweise auf islamistische Propaganda in dessen Besitz. Ob etwaiger Islamismus entscheidend gewesen sei, sei unklar, betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Angeklagter in Prozess um Diebstahl von Goldnest aus Berliner Schule schweigt
Zum Beginn eines Prozesses um ein aus einer Berliner Grundschule gestohlenes Kunstwerk in Form eines Nests aus Gold hat der Angeklagte geschwiegen. Sein Mandant wolle sich nicht äußern, sagte der Anwalt des 20-jährigen Munyr K. F. am Montag vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Die Staatsanwaltschaft wirft F. Diebstahl in besonders schwerem Fall, Einbruchsdiebstahl und Diebstahl mit Waffen vor.
EU-Agrarminister unterstützen Kompromiss bei Reform der Landwirtschaftspolitik
Die EU-Agrarminister haben den vergangene Woche gefundenen Kompromiss zur Reform der milliardenschweren europäischen Landwirtschaftspolitik unterstützt. Damit sei eine weitere Etappe genommen, damit die Reform umgesetzt werden könne, teilte der EU-Rat mit. Nun gehe es darum, "die verbliebenen technischen Details" zu klären. Danach müssten die Mitgliedstaaten und das Europaparlament nochmals formal zustimmen.
China eröffnet zweitgrößtes Wasserkraftwerk weltweit am Yangtse-Fluss
Mehr saubere Energie und Diskussionen um mögliche Umweltschäden: In China ist am Montag das weltweit zweitgrößte Wasserkraftwerk in Betrieb genommen worden. Chinesische Regierungsvertreter bezeichneten die Inbetriebnahme des Baihetan Wasserkraftwerks als einen Meilenstein bei der Umsetzung der Klimaneutralitätsziele der Regierung in Peking. Umweltverbände und Wissenschaftler warnten hingegen vor möglichen Umweltschäden.
Studie: Gefühlte Macht entscheidet über Liebesglück
Gefühlte Macht in Paarbeziehungen entscheidet über das Liebesglück. Männer und Frauen sind in Beziehungen besonders zufrieden, wenn beide das Gefühl haben, ihnen wichtige Entscheidungen treffen zu können, wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Bamberg zeigt. Dabei geht es weniger um die tatsächliche Macht, sondern um die persönliche Wahrnehmung.
Deutschland und Slowenien wollen im Verteidigungsbereich enger kooperieren
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihr slowenischer Kollege Matej Tonin haben eine engere Kooperation im Verteidigungsbereich vereinbart. Im Rahmen der Modernisierung der slowenischen Streitkräfte werde Ljubljana auch in Deutschland hergestellte Gepanzerte Transport-Kraftfahrzeuge GTK Boxer anschaffen, sagte die Ministerin am Montag in der slowenischen Hauptstadt. Sie habe sich mit Tonin zudem darüber ausgetauscht, wie die Zusammenarbeit bei Einsätzen wie im westafrikanischen Mali gestärkt werden könne.
USA und Ukraine starten Manöver im Schwarzen Meer
Inmitten verschärfter Spannungen mit Moskau haben die Ukraine und die USA eine groß angelegte Militärübung im Schwarzen Meer begonnen. Das Manöver "Sea Breeze" soll von Montag an zwei Wochen lang andauern. 30 weitere Staaten, darunter viele Nato-Länder nehmen teil. Russland kritisierte die Übung als "Provokation".
USA und Ukraine starten von Moskau kritisiertes Militärmanöver im Schwarzen Meer
Inmitten verschärfter Spannungen mit Moskau haben die Ukraine und die USA zusammen mit mehr als 30 weiteren Staaten ein zweiwöchiges Militärmanöver im Schwarzen Meer begonnen. Bei der Eröffnungszeremonie in Odessa am Montag wertete der ukrainische Marine-Kommandeur Oleksej Neishpapa die Übungen als "starkes Signal zur Aufrechterhaltung von Stabilität und Frieden in der Region".
Französische Pfadfinder errichten größten Kapla-Turm der Welt mit 18,76 Metern
Mit mehr als 11.000 der kleinen Kapla-Holzstäbchen, wie sie normalerweise in Spielzeugkisten auf der ganzen Welt zu finden sind, haben vier französische Pfadfinder an diesem Wochenende in Mulhouse einen 18,76 Meter hohen Turm errichtet - und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Bisheriger Rekordhalter war nach Angaben der Organisatoren mit 18,4 Metern ein Turm aus Lyon.
Verkehrsministerium fördert LKW-Parkplätze an Autobahnanschlussstellen
Mit vorerst 90 Millionen Euro fördert das Bundesverkehrsministerium bis 2024 LKW-Parkplätze in einem Drei-Kilometer-Radius um Autobahnanschlussstellen. Die Einhaltung von Ruhepausen sei wichtig für Lkw-Fahrer, erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Montag. "Voraussetzung dafür ist, dass die Trucker tatsächlich einen Stellplatz finden – und nicht wegen überfüllter Parkplätze irgendwo wildwest parken müssen, weil sie sonst ihre Lenk- und Ruhezeiten verletzen."
Fette Beute: Manche Spinnen fressen Schlangen
Spinnen wie die Schwarze Witwe fressen auch Schlangen. Die Spinnentiere können Schlangen bezwingen, die zehnmal bis 30 Mal größer sind als sie selbst, wie Forscher aus der Schweiz und den USA nach einem Bericht der Universität Basel vom Montag herausfanden. Insgesamt sind Spinnen aus elf verschiedenen Familien in der Lage, Schlangen zu erbeuten und zu fressen.
Eine Million Euro Schmerzensgeld wegen Hirnschäden nach Antibiotikainfusion
Wegen schwerster Hirnschäden nach einer tragischen Verkettung von Ereignissen während einer Antibiotikainfusion in einem Krankenhaus hat das Landgericht im hessischen Limburg einem Jungen ein Schmerzensgeld von einer Million Euro zugesprochen. Es verurteilte die Klinik sowie das an der Behandlung beteiligte Fachpersonal zudem dazu, zusätzlich alle künftig entstehenden weiteren Folgekosten zu tragen, wie das Gericht am Montag mitteilte.
Deutsche Bahn plant Fernbahntunnel und Tiefbahnhof in Frankfurt am Main
Die Deutsche Bahn (DB) will einen Fernbahntunnel und einen Tiefbahnhof in Frankfurt am Main bauen. Eine 2019 vom Bund beauftragte Studie habe die technische Machbarkeit des Tunnels bestätigt, die Bahn beginne jetzt mit der konkreten Planung, erklärte der Konzern am Montag. Die Bauzeit im Anschluss betrage etwa zehn Jahre. Die Kosten werden auf 3,6 Milliarden Euro geschätzt.
Merkel hofft auf gründliche Aufklärung des Messerangriffs von Würzburg
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hofft auf eine gründliche Aufklärung des Messerangriffs von Würzburg. "Die Ermittler werden alles tun, um aufzuklären, was den Mann zu diesen Morden trieb", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Es gebe offenbar "Hinweise auf islamistische Hasspropaganda" in der Wohnung des Tatverdächtigen, aber auch Hinweise auf psychische Probleme in der Vergangenheit. "Das eine muss das andere nicht ausschließen", sagte Seibert.
Merkel lehnt strengere Corona-Kontrollen bei Einreisenden derzeit ab
Die Bundesregierung lehnt eine Verschärfung der Einreisebestimmungen wegen der Corona-Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich am Montag klar gegen Grenzkontrollen aus, wie sie im vergangenen Jahr vorübergehend eingeführt worden waren. Grenzkontrollen seien "etwas sehr Hartes", sagte sie vor der Deutsch-Französischen Parlamentarierversammlung. Sie sei der Meinung, "dass sich so etwas nicht wiederholen sollte".
Bund plant derzeit keine strengeren Corona-Kontrollen bei Einreisenden
Die Bundesregierung lehnt eine Verschärfung der Einreisebestimmungen wegen der Corona-Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt ab. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sehe "momentan keine Veranlassung für stationäre Grenzkontrollen", sagte ein Sprecher seines Ministeriums am Montag in Berlin. Auch das Bundesgesundheitsministerium erklärte, es sei "zur Zeit keine Änderung der Einreiseverordnung" geplant. es gebe derzeit schon ein "recht striktes Einreiseregime", sagte ein Sprecher.
VDA sieht Aufholbedarf bei Ausbau der Ladeinfrastruktur in vielen europäischen Ländern
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos dringenden Aufholbedarf. "Eine europaweite Ladeinfrastruktur ist derzeit nicht vorhanden, der flächendeckende Ausbau liegt leider in weiter Ferne", erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Montag. Wenn weder ausreichend Ladepunkte noch Ökostrom für den Individualverkehr zur Verfügung stünden, werde die Transformation zur Klimaneutralität nicht gelingen, warnte sie.
Knatsch wegen Abschlusstraining: Löw widerspricht UEFA
Der Knatsch um das von der UEFA zunächst untersagte, später aber unter Auflagen doch erlaubte Abschlusstraining der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Wembley-Stadion geht in die nächste Runde. Bundestrainer Joachim Löw hat der Darstellung des Dachverbandes widersprochen, wonach die Einheit vor dem EM-Achtelfinale gegen England am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) auch in London möglich gewesen wäre.
Neue US-Luftangriffe gegen pro-iranische Milizen in Nahost
Zum zweiten Mal seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden haben die Vereinigten Staaten massive Luftangriffe gegen pro-iranische Kämpfer in Nahost geflogen. Attackiert wurden nach Angaben des Pentagon in der Nacht zum Montag zwei Ziele in Syrien und eines im Irak. Dabei wurden laut Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens sieben Milizen-Kämpfer getötet und sechs weitere verletzt.
Iraks Regierungschef verurteilt US-Luftangriffe im Grenzgebiet zu Syrien
Der irakische Ministerpräsident Mustafa al-Kadhemi hat die US-Luftangriffe in seinem Land scharf verurteilt. Diese Angriffe stellten eine "eklatante und inakzeptable Verletzung der irakischen Souveränität und der irakischen nationalen Sicherheit dar", erklärte der Regierungschef am Montag in Bagdad. Der Irak lehne es ab, dass sein Staatsgebiet benutzt werde, "um Rechnungen zu begleichen".
Moskau und St. Petersburg melden neue Tageshöchstwerte an Corona-Toten
Moskau und St. Petersburg haben erneut Höchststande an neuen Corona-Todesfällen verzeichnet. Die Behörden in der russischen Hauptstadt meldeten am Montag 124 Tote binnen 24 Stunden, in St. Petersburg wurden 110 neue Todesfälle registriert. Damit wurden die traurigen Rekordzahlen in beiden Städten vom Wochenende nochmals überschritten. Für den rasanten Anstieg machen Experten die hochansteckende Delta-Variante des Virus und die schleppende Impfkampagne verantwortlich.
Lambrecht erhofft sich von neuem Gesetz effektivere Löschung von Hass im Netz
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) erhofft sich vom neuen Netzwerkdurchsetzungsgesetz eine deutlich effektivere Löschung von Hasstiraden aus dem Netz. "Wer diffamiert oder bedroht wird, muss das ab sofort mit wenigen Klicks direkt vom betreffenden Posting aus melden können", erklärte die Ministerin am Montag anlässlich des Inkrafttretens der Neuregelung in Berlin.
Anklage gegen Ex-AfD-Abgeordneten wegen Aufforderns zu Straftaten erhoben
Die Generalstaatsanwaltschaft im rheinland-pfälzischen Koblenz hat gegen einen ehemaligen AfD-Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags Anklage wegen öffentlichen Aufforderns zu Straftaten erhoben. Er soll im vergangenen September auf einer Demonstration gegen die Coronapolitik von Bund und Ländern in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz zum gewaltsamen Sturz der Bundesregierung aufgerufen haben, wie die Behörde am Montag mitteilte.
Trotz steigender Corona-Zahlen: EM-Viertelfinale wie geplant in St. Petersburg
Trotz steigender Corona-Fallzahlen halten die Organisatoren an der Austragung eines Viertelfinals der Fußball-EM in St. Petersburg fest. "Das Viertelfinale wird wie geplant stattfinden", teilten die lokalen Organisatoren auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit.
UNO fordert energisches Vorgehen gegen Diskriminierung von Schwarzen
Die UNO fordert weltweit ein konsequentes Vorgehen gegen rassistische Diskriminierung von Menschen schwarzer Hautfarbe. "Systemischer Rassismus bedarf einer systemischen Antwort", heißt es in einem am Montag von Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet in Genf vorgelegten Bericht. Durch die "Dehumanisierung von Menschen afrikanischer Herkunft" sei die Duldung von Diskriminierung, Ungleichheit und Gewalt kultiviert worden.
UNO fordert konsequentes Vorgehen gegen Diskriminierung von Schwarzen
Die UNO fordert weltweit ein konsequentes Vorgehen gegen rassistische Diskriminierung von Menschen schwarzer Hautfarbe. Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet legte am Montag dafür einen Vier-Punkte-Plan vor. Demnach sollen die generelle Leugnung von Rassismus ebenso beendet werden wie die Straflosigkeit von Mitarbeitern der Sicherheitskräfte, die rassistisch motivierte Menschenrechtsverstöße begehen.
Polizei in Niedersachsen stoppt völlig betrunkenen Lastwagenfahrer
Die Polizei in Niedersachsen hat einen völlig betrunkenen Lastwagenfahrer gestoppt. Der 49-Jährige fiel am Sonntagabend auf, weil er mit seinem Sattelzug auf einer Bundesstraße im Landkreis Grafschaft Bentheim extreme Schlangenlinien fuhr und wiederholt entgegenkommende Fahrzeuge in Gefahr brachte, wie die Polizei in Lingen am Montag mitteilte.