Letzte Nachrichten
Superman-Regisseur Richard Donner mit 91 Jahren gestorben
Er drehte den ersten "Superman"-Film sowie die "Lethal Weapon"-Reihe mit Mel Gibson: Hollywood-Regisseur Richard Donner ist tot. Er starb am Montag im Alter von 91 Jahren, wie US-Medien berichteten. Donners Assistentin bestätigte seinen Tod gegenüber dem "Hollywood Reporter".
Podolski wechselt offenbar nach Polen
Ex-Weltmeister Lukas Podolski zieht es zum womöglich letzten Kapitel seiner illustren Fußball-Karriere offenbar nach Polen. Laut Bild-Zeitung soll der 36-Jährige am Dienstag bei Gornik Zabrze vorgestellt werden. Beim polnischen Erstligisten soll Podolski für ein Jahr plus Option unterschreiben.
Enrique vor Duell mit Italien: "Wir wollen den Ball, wir brauchen ihn"
Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique (51) sieht im EM-Halbfinale gegen Italien das Duell zweier ähnlicher Fußball-Philosophien. Die Frage, wer seinen Stil durchbringe, werde am Dienstagabend (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) entscheidend sein. "Unser Ziel ist klar, wir wollen den Ball, wir brauchen ihn", sagte Enrique am Montagabend: "Aber sie genießen es auch, den Ball laufen zu lassen. Das ist der erste Kampf, der gewonnen werden muss."
Portugal und Großbritannien nicht mehr als Virusvariantengebiete eingestuft
Die Bundesregierung hat mehrere Virusvariantengebiete heruntergestuft und zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagabend mitteilte, gelten Portugal, Großbritannien und Nordirland, Russland sowie Indien und Nepal ab Mittwoch nicht mehr als Virusvariantengebiet. Für Reiserückkehrer aus diesen Gebieten gilt dann keine strenge Quarantäne-Pflicht mehr.
UN-Expertin prangert "Form der politischen Säuberung" in Belarus an
Eine Expertin der Vereinten Nationen hat das Vorgehen der belarussischen Regierung gegen Oppositionelle scharf kritisiert. Aktionen wie die Zwangsumleitung eines Flugzeugs zur Verhaftung eines Regierungskritikers seien "eine Form der politischen Säuberung, die an die Praktiken totalitärer Regime erinnert", warnte am Montag die UN-Sonderberichterstatterin für Belarus, Anais Marin. Die "bereits katastrophale" Lage in ihrem vorherigen Bericht im September habe sich nochmals verschlechtert.
Zverev scheitert im Wimbledon-Achtelfinale an Auger-Aliassime
Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev ist in Wimbledon im Achtelfinale gescheitert. Der an Position vier gesetzte Hamburger verlor am Montag gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime (Nr. 16) ein Match der vielen Wendungen mit 4:6, 6:7 (6:8), 6:3, 6:3, 4:6 und verpasste sein erstes Viertelfinale in London.
Dalai Lama aus Zauberwürfeln für über 450.000 Euro versteigert
Der französische Künstler Franck Slama alias Invader hat erneut mit einem Kunstwerk aus Zauberwürfeln einen hohen Erlös erzielen. Sein Werk "Rubik Dalai Lama" wurde am Montag in Paris für 468.000 Euro versteigert, wie das Auktionshaus Artcurial am Abend mitteilte. Es zeigt das geistliche Oberhaupt der Tibeter und besteht aus 225 Zauberwürfeln. Den eigenen Rekordwert für ein Zauberwürfel-Kunstwerk verfehlte Invader allerdings knapp.
Theaterfestival in Avignon unter Corona-Auflagen begonnen
Im südfranzösischen Avignon hat die 75. Ausgabe des bekannten Theaterfestivals begonnen. In den kommenden drei Wochen sind in der Stadt in der Provence 50 Produktionen an mehr als 20 Orten zu sehen. Wegen der Corona-Pandemie gilt bei dem Festival eine allgemeine Maskenpflicht.
Merkel fordert mehr Engagement für engere Bindung mit Westbalkan
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Engagement für eine engere Bindung zu den Ländern des westlichen Balkans gefordert. Es gebe viele Gründe, warum der Westbalkan ein Teil Europas sei und Deutschland sich deshalb für die EU-Mitgliedschaft der Staaten der Region einsetze, sagte Merkel am Montag im Anschluss an eine Videokonferenz mit den Staatschefs der sechs potenziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien.
Beratungen über Ausweitung der Ölförderung festgefahren
Die Beratungen der wichtigsten ölproduzierenden Länder über eine Erhöhung der Fördermenge stecken offenbar in einer Sackgasse. Die eigentlich geplante Fortsetzung des Ministertreffens sei am Montag erneut vertagt worden, ein neuer Termin stehe noch nicht fest, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und ihren Partnerländern. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Öl und wachsender Inflationssorgen beraten die Länder seit Donnerstag über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge ab August.
Sieg gegen "Wunderkind" Gauff: Kerber stürmt ins Wimbledon-Viertelfinale
Angelique Kerber (33) hat auch das Generationenduell mit Cori Gauff für sich entschieden und steht im Viertelfinale von Wimbledon. Die Turniersiegerin von 2018 setzte sich am Montag auf dem Centre Court mit 6:4, 6:4 gegen die 17 Jahre alte US-Nachwuchshoffnung durch. Für Kerber ist es das erste Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier seit ihrem Wimbledonsieg vor drei Jahren.
Neuer Höchststand bei Corona-Neuinfektionen in Afrika
In Afrika ist in der vergangenen Woche eine Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen registriert worden. Zwischen Montag und Sonntag wurden auf dem Kontinent täglich mehr als 36.000 Neuinfektionen nachgewiesen, wie eine AFP-Zählung auf der Grundlage von Behördenangaben ergab. Am schwersten betroffen ist Südafrika, wo sich die Delta-Variante des Coronavirus derzeit stark ausbreitet.
An Covid-19 erkrankter luxemburgischer Regierungschef in "ernstem" Zustand
Der an Covid-19 erkrankte luxemburgische Ministerpräsident Xavier Bettel ist nach Angaben seiner Regierung in einem "ernsten, aber stabilen" Zustand. Der 48-Jährige habe Atembeschwerden, müsse jedoch nicht künstlich beatmet werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Bettels Büro. Demnach muss der Regierungschef voraussichtlich noch zwei bis vier Tage im Krankenhaus bleiben.
Andy Jassy übernimmt die Unternehmensleitung von Amazon
Amazon-Urgestein Andy Jassy hat am Montag die Leitung des Online-Händlers übernommen. Der 53-Jährige ist seit 24 Jahren bei Amazon; er fing dort drei Jahre nach der Gründung an, und zwar im Marketing. Amazon entwickelte sich seitdem vom kleinen Startup zum Mammutkonzern.
Unbekannte stehlen in Schleswig-Holstein 40 Kaninchen
15-Jähriger in Rheinland-Pfalz soll Stiefvater mit Küchenmesser getötet haben
Ein 15-Jähriger soll im rheinland-pfälzischen Altenglan im Landkreis Kusel mit einem Küchenmesser seinen Stiefvater getötet haben. Der Jugendliche sei dringend verdächtig, den 44-Jährigen am späten Samstagabend in der gemeinsamen Wohnung mit dem Messer verletzt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Kaiserslautern mit. Der Mann sei noch in der Wohnung gestorben. Dem 15-Jährigen werde Totschlag vorgeworfen.
Porsche und kroatischer Autobauer Rimac starten Joint Venture
Volkswagen gibt seine Luxus-Marke Bugatti in ein Gemeinschaftsunternehmen seiner Tochter Porsche und dem kroatischen Luxusautobauer Rimac ab. Das künftige Joint Venture soll zwei "Hypercar-Modelle" produzieren, wie Porsche und Rimac am Montag mitteilten. Die Firma Bugatti-Rimac soll im vierten Quartal 2021 an den Start gehen.
Schwedens Parlament stimmt am Mittwoch über Neustart von gestürztem Regierungschef ab
Das schwedische Parlament wird am Mittwoch über eine erneute Ernennung des erst in der vergangenen Woche zurückgetretenen Stefan Löfven zum Regierungschef abstimmen. Parlamentspräsident Andreas Norlen setzte am Montag die Abstimmung auf die Agenda. Er habe dafür den sozialdemokratischen Ex-Regierungschef vorgeschlagen.
Hacker verlangen nach Attacke auf US-IT-Firma Kaseya 70 Millionen Dollar
Nach dem am Freitag entdeckten massiven Cyberangriff auf die US-IT-Firma Kaseya haben Hacker im Darknet ein "Lösegeld" von 70 Millionen Dollar (59 Millionen Euro) in Bitcoin gefordert. In einer Nachricht auf der Seite "Happy Blog" im Darknet, die bereits in der Vergangenheit mit der Hackergruppe REvil in Verbindung gebracht worden war, erklärten die Hacker, sie hätten "mehr als eine Million Systeme" manipuliert - bei Zahlung der 70 Millionen Dollar werde eine Entschlüsselungs-Software online gestellt "und in weniger als einer Stunde kann sich jeder von dem Angriff erholen".
Britische Regierung will fast alle Corona-Maßnahmen aufheben
Die britische Regierung will trotz steigender Infektionszahlen fast alle noch geltenden Corona-Maßnahmen in England am 19. Juli aufheben. Wie die Regierung am Montag mitteilte, sollen dann auch die Abstandsregeln, die Maskenpflicht in Innenräumen und die Homeoffice-Empfehlung abgeschafft werden. Größere Veranstaltungen im Freien sollen ebenfalls wieder erlaubt werden. Einzelheiten wollte Premierminister Boris Johnson am späten Nachmittag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz vorstellen.
Pride Parade in Tiflis nach gewaltsamen Angriffen abgesagt
Die Pride Parade in Georgiens Hauptstadt Tiflis ist nach gewaltsamen Angriffen auf LGTBQ-Aktivisten und Journalisten abgesagt worden. "Der Marsch wird heute nicht stattfinden", erklärten die Organisatoren am Montag auf Facebook. "Wir können keine Menschenleben riskieren", hieß es zur Begründung. Die Straßen seien "voller gewaltbereiter Angreifer".
Pride Parade in Tiflis nach gewaltsamen Auseinandersetzungen abgesagt
Die für Montag geplante Pride Parade in Tiflis ist nach gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern der Demonstration und der georgischen Polizei abgesagt worden. "Der Marsch wird heute nicht stattfinden", erklärten die Organisatoren auf Facebook. "Wir können keine Menschenleben riskieren", hieß es zur Begründung. Die Straßen seien "voller gewaltbereiter Angreifer".
Grüne stehen trotz Kritik zu Kanzlerkandidatin Baerbock
Die Grünen stehen trotz der jüngsten Kritik zu ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. "Wir kämpfen gemeinsam, wir sind ein gemeinsames Team mit Annalena Baerbock an der Spitze", sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Montag in Berlin. "Daran ändert sich nichts." Er verwies darauf, dass Ko-Parteichef Robert Habeck mit Baerbock das Spitzenduo der Grünen zur Bundestagswahl bilde und sich in der kommenden Woche wieder in den Wahlkampf einschalten werde.
Experte: Hinweise auf schlechtere Wirkung von Impfung gegen Delta-Variante in Israel
Die steigende Zahl von Corona-Neuinfektionen in Israel könnte laut einem Experten ein "erstes Signal" für eine verminderte Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe gegen die Delta-Variante sein. Es sei jedoch noch "zu früh, um präzise Aussagen über die Impfstoff-Wirksamkeit gegen die Variante zu machen", sagte der Vorsitzende des israelischen Expertengremiums zu Covid-19, Ran Balicer, am Montag.
Bewaffnete Angreifer entführen 140 Schüler aus Internat in Nigeria
Im Nordwesten Nigerias haben bewaffnete Angreifer 140 Schüler aus einem Internat entführt. Von 165 Schülern, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Internat aufgehalten hätten, seien nur 25 den Entführern entkommen, sagte der Lehrer Emmanuel Paul von der betroffenen Bethel Baptist High School im Bundesstaat Kaduna am Montag der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben keine Ahnung, wohin die Schüler gebracht wurden."
Mann verletzt türkische Familie in Lübeck mit Reizgas
Ein Mann hat in Lübeck eine türkische Familie mit Reizgas verletzt. Es gebe Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in der schleswig-holsteinischen Stadt mit.
Gutachten: Überdüngung verursacht Umweltkosten in Milliardenhöhe
Durch Überdüngung in der deutschen Landwirtschaft entstehen einer Untersuchung zufolge jedes Jahr Umweltschäden in Höhe von rund drei Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt ein am Montag veröffentlichtes Gutachten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Das aktuelle Düngerecht sei demnach unzureichend, um gültige EU-Vorgaben zum Schutz des Grundwassers vor Nitrat umzusetzen.
Corona: FC Bayern erwartet 150 Millionen Euro Umsatzverlust
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München erwartet wegen der Corona-Pandemie einen Umsatzverlust von 150 Millionen Euro. Diesen Betrag, der um 50 Millionen Euro höher liegt als zuvor beziffert, nannte Präsident Herbert Hainer am Montag mit Blick auf eineinhalb Jahre ohne Zuschauer in der Allianz Arena.
Übernahmekampf um britische Supermarktkette Morrisons
Um die britische Supermarktkette Morrisons ist ein Übernahmekampf entbrannt - mindestens drei Beteiligungsgesellschaften sind an Morrisons interessiert und bereit, Milliarden dafür zu zahlen. Britische Supermarktketten seien "ein Schnäppchen", verglichen mit den Unternehmen der Branche in den USA, erklärte am Montag Analystin Susannah Streeter vom Beratungsunternehmen Hargreaves Lansdown. Morrisons, viertgrößte Supermarkkette des Landes, habe eine gut organisierte Lieferkette und besitze auch zahlreiche Laden-Immobilien.
Auch größerer Dieselmotor von VW kommt auf gerichtlichen Prüfstand
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat grünes Licht für die Fortführung einer Diesel-Klage gegen Volkswagen für einen Motor mit drei Litern Hubraum gegeben. Nach dem am Montag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss dürfen Gerichte dies nicht allein mit dem Hinweis abtun, es habe hier keinen Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt gegeben. (Az: VI ZB 22/20)
Klima und Menschenrechte Themen bei Merkel, Macron und Xi
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben den chinesischen Staatschef Xi Jinping zu einem stärkeren Engagement für den Klimaschutz aufgerufen und sich besorgt über die Lage der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Volksrepublik gezeigt. Das teilten Regierungssprecher Steffen Seibert und Macrons Büro nach einer Videokonferenz der drei Politiker am Montag mit. Es war das zweite Gipfeltreffen in diesem Format seit Mitte April.
Merkel und Macron beraten per Videokonferenz mit Chinas Staatschef Xi
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen am Montag erneut mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping beraten. Es sei eine gemeinsame Videokonferenz geplant, hieß es aus dem Elysée-Palast.