Letzte Nachrichten
Helfer der "Ocean Viking" retten fast 200 Flüchtlinge im Mittelmeer
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" der europäischen Organisation SOS Méditerranée hat am Samstag fast 200 Menschen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer aufgenommen. Unter den insgesamt 196 vor der libyschen Küste geretteten Migranten seien mindestens zwei Schwangere und 33 Minderjährige, davon 22 unbegleitet, erklärte die Organisation. Die Menschen wurden demnach in vier verschiedenen Rettungsaktionen aufgenommen.
Wissenschaftler: Grönländischer Eisschild schmilzt derzeit massiv
Angesichts außergewöhnlich hoher Temperaturen schmilzt der grönländische Eisschild nach Angaben dänischer Wissenschaftler derzeit "massiv" ab. Seit Mittwoch schmölzen täglich rund acht Milliarden Tonnen Eis, berichtete die Website Polar Portal am Samstag. Das sei das Doppelte des üblichen Wertes im Sommer. Im Norden Grönlands herrschen nach Angaben der dänischen Wetterbehörde DMI derzeit Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius, mehr als doppelt so viel wie durchschnittlich im Sommer.
Zwei Coronafälle beim VfB: Gegen Barca ohne Chance
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart war nach der Aufregung um zwei Coronafälle bei den Schwaben im Testspiel gegen den spanischen Renommierklub FC Barcelona chancenlos. Die Katalanen gewannen durch Treffer von Memphis Depay (21.), Yusuf Demir (36.) und Ricard Puig (73.) mit 3:0 (2:0).
Weghorst trifft bei nächster VfL-Niederlage gegen Atletico
Das Führungstor des niederländische Fußball-Nationalspielers Wout Weghorst reichte dem Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht zur Beendigung der Niederlagenserie in der Vorbereitung. Gegen den spanischen Meister Atletico Madrid gab es trotz des Führungstores der Wölfe durch den Mittelstürmer (39.) am Ende ein 1:2 (1:0).
Kampf gegen Brände in der Türkei geht weiter - Erneut Hotels in Bodrum evakuiert
Tausende Feuerwehrleute haben den vierten Tag in Folge ihren Kampf gegen die schweren Waldbrände in der Südtürkei fortgesetzt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu brach am Samstag im Badeort Bodrum an der türkischen Ägäis erneut ein Feuer aus, dort hätten Einwohner und Urlauber in Sicherheit gebracht werden müssen. Nach der Entdeckung von den Leichen zweier Männer stieg die Zahl der Opfer unterdessen auf sechs.
Zunahme der Nashorn-Wilderei in Südafrika
Die Nashorn-Wilderei in Südafrika nimmt nach einem Rückgang während des Pandemiejahres 2020 wieder zu. In den ersten sechs Monaten 2021 seien mindestens 249 Rhinozerosse getötet worden, erklärte Umweltministerin Barbara Creecy am Samstag. Das seien mindestens 83 mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im bei Touristern beliebten Krüger-Nationalpark seien in diesem Jahr bereits 132 Nashörner getötet worden.
Radsport: Powless gewinnt Klassiker San Sebastian
Der amerikanische Radprofi Neilson Powless hat überraschend die 41. Auflage des prestigeträchtigen Eintagesrennens Clasica San Sebastian gewonnen und seinen ersten Profisieg eingefahren. Der 24-Jährige vom Team UAE Emirates setzte sich nach 223,5 km im Schlusssprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe durch und verwies den slowenischen Meister Matej Mohoric (Bahrain-Victorious) knapp auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Däne Mikkel Honore (Deceuninck-Quick Step).
Carrie und Boris Johnson erwarten ihr zweites gemeinsames Kind
Der britische Premierminister Boris Johnson wird erneut Vater. Seine Ehefrau Carrie schrieb am Samstag im Onlinedienst Instagram, sie fühle sich "unglaublich gesegnet, erneut schwanger zu sein". Nach einer Fehlgeburt Anfang des Jahres, die ihr das "Herz gebrochen" habe, sei sie zuletzt nur noch ein "Nervenbündel" gewesen. Die 33-Jährige hatte den 57-jährigen Johnson im Mai geheiratet. Gut ein Jahr zuvor, im April 2020, war ihr erster gemeinsamer Sohn Wilfred geboren worden.
"Wir schaffen das..." oder: Migranten oft Vergewaltiger?
Als Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Jahre 2015 auf den Höhepunkt der Asyltenwelle sagte "Wir schaffen das", dürfte sie kaum geahnt haben, dass der Unterscheid zwischen den Gesellschaften und Religionen durch die Aufnahme von Flüchtlinge, derart viele Opfer zur Folge hat - nun im Jahre 2021 steht fest, nur nur Terroranschläge, Razbe, Morde, Betrügereien und Dienstähle, werden oft durch Migranten begangen, sondern an jedem einzelnen Tag werden im Durchschnitt zwei Mädchen oder Frauen in Deutschland von Männergruppen vergewaltigt! Dies ist das schockierende Ergebnis einer Presse-Anfrage an das Bundeskriminalamt (BKA). Demnach wurden im vergangenen Jahr 704 Gruppenvergewaltigungsverfahren gezählt. Jeder zweite Tatverdächtige hatte keine deutsche Staatsangehörigkeit. Häufig kamen die Männer aus islamischen Ländern: Afghanistan, Syrien, Irak. (P.Hansen--BTZ) ----------- An dieser Stelle wird sachlich darauf hingewiesen: Dieser Artikel von BERLINER TAGESZEITUNG beruht auf der Grundlage des Pressegesetzes, Land Brandenburg, wie auch gültig in allen anderen deutschen Bundesländern, siehe brandenburgisches Landespressegesetz - BbgPG, vom 13. Mai 1993, nachweislich im GVBl.I/93, [Nr. 10], S.162, Paragraf 3, Absatz 3, in welchem es heißt: "Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, dass sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung mitwirkt. Sie nimmt insoweit grundsätzlich berechtigte Interessen im Sinne von Paragraf 193 StGB wahr.“Vor diesem Hintergrund kann Berichterstattung kritisch, jedoch ohne jede Schmähkritik erfolgen, jede Art einer etwaigen Volksverhetzung, bzw. Beleidigung, gemäß Paragrafen 130 und 185 StGB, ist in keiner Weise von BERLINER TAGESZEITUNG beabsichtigt und findet auf den Seiten von BERLINER TAGESZEITUNG nicht statt, was auch für Karrikaturen gilt!
Kein Abschiebstopp für Asylanten nach Afghanistan
Ungeachtet des Vormarschs der radikalislamischen Taliban lehnt die Bundesregierung einen Stopp von Abschiebungen in das Land weiterhin ab! Die Sprecherin der Grünen-Fraktion für Menschenrechte, Margarete Bause, sprach deswegen am Samstag von einem "Skandal". Sie kritisierte völlig haltlos die Regierung verharmlose die Lage in Afghanistan, um ihre "verantwortungslose Abschiebepolitik fortzusetzen". Anders als in dem Land tätige Nichtregierungsorganisationen geht die Bundesregierung derzeit nicht von generellen Abschiebehindernissen aus. "Somit gilt weiterhin der Grundsatz, dass sich keine pauschalen Aussagen zur Gefährdung Einzelner in Afghanistan treffen lassen", heißt es in einer vom Innenministerium erstellen Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen, welche BERLINER TAGESZEITUNG vorliegt. "Die Bundesregierung selbst beobachtet die Lage und ihre Entwicklung in Afghanistan fortlaufend und sehr intensiv und trifft auf der Grundlage der sich hieraus ergebenden Erkenntnisse ihre Einschätzung über die jeweiligen Auswirkungen auf die derzeitige Rückführungspraxis", heißt es darin weiter. Für die Einzelfallentscheidungen wird auf die Verantwortung der Länder verwiesen: "Es obliegt den zuständigen Behörden in den Ländern im Einzelfall zu entscheiden, ob eine Rückführung unter Berücksichtigung des aktuellen Lageberichts nach geltendem Recht durchgeführt werden kann." Zu der Bitte der afghanischen Regierung, wegen der angespannten Lage auf Abschiebungen vorerst zu verzichten, heißt es in der Antwort der Regierung lediglich, dazu sollten weitere Gespräche geführt werden, auch auf EU-Ebene. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl setzt die Bundesregierung tatsächlich jedoch die afghanische Regierung unter Druck, Abschiebungen weiter zuzulassen. Bause begründete ihre Kritik unter anderem mit einer Rückkehrstudie der kirchlichen Organisationen Diakonie und Brot für die Welt, aus der deutlich werde, "dass nach Afghanistan Abgeschobene gezielt bedroht werden". Die Grünen-Politikerin forderte insbesondere, auf einen demnach für den 10. August geplanten neuen Abschiebeflug zu verzichten. "Die Bundesregierung lässt Afghanistan dadurch doppelt im Stich: einerseits durch den überhasteten Abzug und die weiterhin mangelnde Aufnahmebereitschaft von afghanischen Ortskräften; andererseits durch die Missachtung des Wunsches der afghanischen Regierung nach einem Abschiebestopp, bis sich die Lage im Land stabilisiert hat", warf Bause der Bundesregierung weiter vor. Sie verwies auch auf Beispiele skandinavischer Länder, die bereits einen Abschiebestopp verhängt hätten. Nach dem Abzug ausländischer Truppen haben die Taliban in Afghanistan zahlreiche weitere Bezirke unter ihre Kontrolle gebracht und beherrschen nun weite Teile des Landes. (O. Joergensen--BTZ)
Nagelsmann wartet weiter auf seinen ersten Bayern-Sieg
Bayern Münchens neuer Trainer Julian Nagelsmann hat auch in der Generalprobe für die neue Saison eine Niederlage kassiert. Gegen den italienischen Spitzenklub SSC Neapel verlor der deutsche Fußball-Rekordmeister 0:3 (0:0) - und das trotz der Rückkehr einiger Stars wie Robert Lewandowski, Serge Gnabry oder Leon Goretzka. Zu allem Überfluss musste Kingsley Coman schon früh verletzt ausgewechselt werden.
Hunderte protestieren in Malaysia trotz Corona-Restriktionen gegen Regierung
Trotz eines Versammlungsverbots aufgrund der Corona-Krise haben hunderte meist junge Menschen in Malaysia gegen ihre Regierung protestiert. Unter Wahrung der Abstandsregeln und mit Mundschutz versehen zogen sie am Samstag friedlich durch das Zentrum von Kuala Lumpur und forderten den Rücktritt des umstrittenen Regierungschefs Muhyiddin Yassin. Ein starkes Polizeiaufgebot verhinderte den Zutritt der Protestierenden zu einem zentralen Platz der malaysischen Hauptstadt.
Fußball: Aston Villa bestätigt Leon Bailey-Transfer von Bayer
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen verliert den jamaikanischen Stürmer Leon Bailey (23) an den englischen Premier-League-Klub Aston Villa. Der Verein aus Birmingham bestätigte am Samstag den Transfer des antrittsschnellen Angreifers - vorbehaltlich des noch zu bestehenden Medizinchecks. Laut Medienberichten erhält Bayer bis zu 35 Millionen Euro als Ablöse.
Reges Interesse bei einer Sonder-Impfaktion vor Barcelona-Spiel
Auf reges Interesse ist am Samstag eine Impfaktion der Stadt Stuttgart und des örtlichen Robert-Bosch-Krankenhauses vor dem Testspiel des VfB Stuttgart gegen den FC Barcelona gestoßen. Auf einem Parkplatz nahe des VfB-Fancenters sowie an weiteren Standorten rings um das Stadion gab es die Möglichkeit, sich spontan gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
Internationalen Organisationen fordern einen Impfstoff für alle
Vier der wichtigsten internationalen Organisationen haben in einem gemeinsamen Appell mehr Corona-Impfstoff für ärmere Länder gefordert. In den Entwicklungsländern herrsche eine "akute und alarmierende Knappheit" an Vakzinen, erklärten am Samstag die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Welthandelsorganisation (WTO), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Länder mit großen Impffortschritten sollten dringend Dosen für ärmere Länder freigeben.
Polizei: Tausend Kilometer Stau auf Frankreichs Autobahnen
Der traditionelle "Bettenwechsel" während der Sommerferien hat in Frankreich zu Staus von insgesamt mehr als tausend Kilometern geführt. Laut dem Verkehrsdienst Bison Fûté herrschte am Samstagmittag auf einer Gesamtlänge von 1091 Autobahnkilometern zäh fließender Verkehr oder kompletter Stillstand.
Pionier der karibischen Zouk-Musik an Covid-19 gestorben
Jacob Desvarieux, einer der Pioniere der karibischen Zouk-Musik, ist tot. Nach Angaben örtlicher Medien starb der Mitbegründer der Zouk-Band Kassav am Freitag in einem Krankenhaus des französischen Übersee-Département Guadeloupe an Covid-19. Er wurde 65 Jahre alt. Der Sänger und Gitarrist, dessen Band Kassav mit dem Zouk die traditionellen Musikstile aus der Karibik kombinierte, war besonders in Frankreich und Afrika ein Star.
Erneut Demonstrationen in Frankreich gegen Gesundheitspass und Impfpflicht
Der Protest gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen in Frankreich hält unvermindert an. In der Hauptstadt Paris versammelten sich am Samstag tausende Menschen, um gegen die verschärften Regelungen zu demonstrieren. Insgesamt waren in mehr als 150 Städten, darunter Toulon, Montpellier, Bordeaux, Marseille und Nizza, ebenfalls Demonstrationen angemeldet. Bereits an den beiden vergangenen Wochenenden waren jeweils mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen.
100 m: Thompson-Herah holt Gold bei Jamaikas Dreifach-Sieg
Sprinterin Elaine Thompson-Herah hat bei einem jamaikanischen Dreifach-Sieg wie vor fünf Jahren in Rio Gold über 100 m gewonnen. Sie siegte bei 0,6 m/s Gegenwind in starken 10,61 Sekunden vor Shelly-Ann Fraser Price (10,74), die als erste Frau zum dritten Mal Olympiasiegerin über die kurze Sprintdistanz hätte werden können. Rang drei belegte Shericka Jackson (10,76.). Thompson-Herah erzielte die zweitbeste je gelaufene Zeit auf dieser Strecke.
Landkreis Ahrweiler missachtete Hochwasserwarnung
Der Landkreis Ahrweiler ist laut einem Medienbericht vor der Flutkatastrophe in der Nacht auf den 15. Juli präzise gewarnt worden, ohne jedoch rechtzeitig darauf zu reagieren. Es seien bei der Kreisverwaltung mehrere automatisierte Mails des rheinland-pfälzischen Landesumweltamts eingegangen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Samstag unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde. Bereits am Nachmittag des 14. Juli veröffentlichte das Landesumweltamt demnach Prognosen, die einen Pegelstand der Ahr von deutlich mehr als dem vorherigen Höchststand von 3,7 Meter vorhersagten. Am Abend habe es dann neben den Mails auch weitere Online-Informationen der Landesbehörde gegeben. Darin sowie in den Mails an die Kreisverwaltung sei gegen 21.30 Uhr ein erwarteter Pegelstand von fast sieben Metern genannt worden. Dennoch habe der Landkreis erst gegen 23.00 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen und Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet. Lediglich am frühen Abend war die Warnung zwischenzeitlich etwas entschärft worden. Damit habe Landrat Jürgen Pföhler (CDU) seine zunächst abwartende Haltung begründet. Landesinnenminister Roger Lewentz (SPD) verwies gegenüber der Presse auf die Zuständigkeit der Kreisverwaltung. Er kündigte an, die Abläufe an dem Abend würden "exakt aufgearbeitet" werden. Der Krisenforscher Frank Roselieb erhob in der in Koblenz erscheinenden massive Vorwürfe gegen Pföhler. Das Katastrophenschutzmanagement gehöre zur Kernfunktion jedes Kreischefs und jedes Oberbürgermeisters, sagte der Kieler Wissenschaftler. Dass im Kreis Ahrweiler kein Voralarm ausgelöst worden sei, halte er für unerklärlich. Die Auslösung eines Voralarms hätte laut Roselieb bereits am frühen Abend des 14. Juli erfolgen können, "um Notmaßnahmen einleiten zu können". Dies sei etwa möglich, wenn "die Pegelstände steigen und steigen, ohne dass schon was Schlimmeres passiert ist". Roselieb sprach von "Katastrophenalarm im Kopf". Tatsächlich wurde der Katastrophenfall mit Warnstufe 5 um 23.15 Uhr ausgerufen. Zu dieser Zeit erging demnach auch die Meldung, die Gebäude 50 Meter rechts und links der Ahr zu evakuieren. Als Pföhler zu dieser Zeit an die Bevölkerung appelliert habe, sich in höher gelegene Stockwerke zu begeben, seien bereits Häuser von den Wassermassen mitgerissen worden. "Niemand kann sagen, dass es solche Flutwellen im Ahrtal noch nicht gegeben hat", betonte Roselieb. "Beim Hochwasser vor 200 Jahren waren die Dimensionen etwa noch gewaltiger." Vor 100 Jahren sei es ähnlich gewesen. Zudem sei man frühzeitig gewarnt worden. Aus Sicht des Forschers gibt es deshalb keinen Grund, auf eine Flutwelle wie die jüngste nicht vorbereitet gewesen zu sein.In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatte extremer Starkregen vor mehr als zwei Wochen verheerende Überschwemmungen ausgelöst. Viele Gemeinden, insbesondere im rheinland-pfälzischen Ahrtal, wurden verwüstet. Rheinland-Pfalz meldete bislang 135 Tote, 59 weitere Menschen werden dort noch vermisst. In Nordrhein-Westfalen gab es 47 Todesopfer. (Y. Rousseau--BTZ)
UN-Klimachefin pocht auf ehrgeizigere Ziele der einzelnen Länder
Die UN-Klimachefin Patricia Espinosa hat die Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaschutzabkommens zu ehrgeizigeren nationalen Klimazielen aufgefordert. Nur etwas mehr als die Hälfte der Vertragsstaaten hätten den Vereinten Nationen aktualisierte Pläne zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen vorgelegt, kritisierte die Leiterin des UN-Klimasekretariats am Samstag. Unzufrieden zeigte sich Espinosa auch mit dem "Ambitionsniveau" der vorliegenden nationalen Klimaschutzpläne.
London ruft schwangere Frauen wegen Delta-Variante eindringlich zum Impfen auf
Die britischen Gesundheitsbehörden haben angesichts des Vormarsches der Deltavariante alle Schwangeren aufgefordert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Einen entsprechenden offenen Brief an schwangere Frauen, Hausärzte und Geburtshelfer veröffentlichte die leitende Hebamme des Gesundheitsdienstes in England, Jacqueline Dunkley-Bent. Sie wies auf eine neue Studie hin, wonach sich bei ungeimpften Schwangeren das Risiko einer schweren Erkrankung erhöht hat, seit die Delta-Variante im Land grassiert.
Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg: Massive Staus
Der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg hat in Österreich zu massiven Staus geführt. Allein auf der 340 Kilometer langen Strecke von München bis zur slowenischen Grenze beim Karawankentunnel gebe es insgesamt rund 60 Kilometer Stau, berichtete am Samstag die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf den Automobilclub ÖAMTC. Massive Verzögerungen gab es demnach unter anderem auch in Tirol.
Niederlage: Deutsche Hockey-Frauen mit einer 1:3 Niederlage
Die deutschen Hockey-Frauen haben bei den Olympischen Spielen in Tokio den Gruppensieg verpasst. Im Vorrunden-Finale gegen Weltmeister und Topfavorit Niederlande unterlag die Mannschaft von Trainer Xavier Reckinger mit 1:3 (1:2) und bekam dabei erstmals im Turnier Grenzen aufgezeigt. Alle vorherigen Spiele hatten die Deutschen gewonnen.
Olympia: Nach Niederlage hoffen Basketballer auf Schützenhilfe
Die deutschen Basketballer haben den Einzug ins Viertelfinale des olympischen Turniers aus eigener Kraft verpasst und sind nun auf Schützenhilfe der USA angewiesen. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl unterlag am Samstag dem Medaillenkandidaten Australien im finalen Gruppenspiel mit 76:89 (40:44).
Textilarbeiter in Bangladesch kehren an Arbeitsplätze zurück
Trotz dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen sind in Bangladesch hunderttausende Mitarbeiter von Bekleidungsfabriken in die Metropolen des Landes zurückgekehrt. An Bahnhöfen, Fährhäfen und Busstationen in mehreren Teilen des südasiatischen Landes herrschte am Samstag großes Gedränge. Zuvor hatte die Regierung in Dhaka ab Sonntag die Wiederöffnung der 4500 Textilfabriken angekündigt, die den europäischen und nordamerikanischen Markt mit Kleidung beliefern.
Seglerinnen Lutz/Beucke erkämpfen sich Gold-Chancen
Tina Lutz und Susann Beucke gehen mit Goldchancen ins Medaillenrennen der olympischen Segelwettbewerbe. Die Athletinnen aus Holzhausen und Strande starten am Montag als Gesamtdritte der 49er-FX-Klasse nur drei Punkte hinter den Spitzenreiterinnen aus Brasilien ins Finale, das doppelt zählt.
Steuererhöhung: Schäuble (CDU) will Erhöhung von CO2-Preis
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) will dem deutschen Steurzahler an die Geldbörse und dringt für mehr Klimaschutz auf eine raschere Erhöhung des CO-Preises als bisher vorgesehen. "Eine höhere CO2-Bepreisung habe ich immer für richtig gehalten. Das muss auch schneller vorangehen", sagte Schäuble in einem Interview vom Samstag. "Und wenn dann das Autofahren teurer wird, sollte uns das nicht schrecken, wobei soziale Härten natürlich ausgeglichen werden müssen", sagte er weiter.
Nach Niederlage: Djokovic verliert Bronze gegen Carreno Busta
Novak Djokovic hat beim olympischen Tennisturnier die Bronzemedaille verpasst. Der Weltranglistenerste unterlag einen Tag nach seiner Halbfinalniederlage gegen Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev auch dem Spanier Pablo Carreno Busta mit 4:6, 7:6 (8:6), 3:6. 2008 in Peking hatte Djokovic, der in diesem Jahr alle drei bisherigen Grand-Slam-Turniere gewonnen hat, Bronze gewonnen.
Grüne für die FDP-Forderung nach Bundestags-Sondersitzung
Die Grünen unterstützen die Forderung der FDP nach einer Bundestags-Sondersitzung bereits Anfang August. "Auch wir setzen uns dafür ein, dass das Parlament zu einer Sondersitzung des Bundestages zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe zusammenkommt", sagte Parlamentsgeschäftsführerin Britta Haßelmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dabei solle es auch um zusätzliche Maßnahmen für mehr Klimavorsorge und Klimaschutz geben.
Grüne fabulieren wegen Taliban von Ende für Abschiebungen
Die Grünen fablieren angesichts des Vormarschs der radikalislamischen Taliban auf ein Ende von Abschiebungen nach Afghanistan und wollen damit, dass der deutsche Steuerzaher weiterhin für Asylanten zahlt! Die Bundesregierung tue weiterhin so, als wäre in Afghanistan "nichts geschehen", kritisierte Grünen-Chef Robert Habeck Lage-Einschätzungen des Auswärtigen Amts vom Juli. Diese müssten revidiert und Abschiebungen ausgesetzt werden, forderte er in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).
COVID19: Millionen US-Bürger von Zwangsräumungen bedroht
In den USA droht Millionen Menschen die Obdachlosigkeit, weil am Sonntag eine Maßnahme zum Schutz vor Zwangsräumungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausläuft. US-Präsident Joe Biden drängte den Kongress am Donnerstag, das Moratorium zu verlängern, nachdem der Supreme Court kürzlich eine geplante Verlängerung bis September durch das Weiße Haus untersagt hatte.