Letzte Nachrichten
USA planen Impfpflicht für internationale Reisende
Die USA planen, ihre Grenzen für vollständig geimpfte Besucher wieder zu öffnen. Washington entwickele "einen stufenweisen Ansatz, der im Laufe der Zeit bedeuten wird, dass ausländische Staatsangehörige, die in die Vereinigten Staaten reisen - aus allen Ländern - vollständig geimpft sein müssen", sagte ein Beamter des Weißen Hauses am Mittwoch. Dabei werde es "begrenzte Ausnahmen" geben.
Mexiko verklagt US-Waffenhersteller
Mexiko hat vor einem Gericht in Boston Klage gegen mehrere führende US-Waffenhersteller eingereicht. "Wir werden den Prozess gewinnen und den illegalen Waffenschmuggel nach Mexiko drastisch reduzieren", sagte Außenminister Marcelo Ebrard auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Der Waffenschmuggel aus den USA nach Mexiko heize die Gewalt im Land an. Die Klage richtet sich unter anderem gegen Smith&Wesson, Beretta, Colt, Glock, Century Arms, Ruger und Barrett.
US-Agentur: Nur zehn Prozent der Hilfslieferungen erreichen äthiopische Region Tigray
Nur zehn Prozent der benötigten Hilfslieferungen erreichen nach US-Angaben die äthiopische Krisenregion Tigray. Zwischen Mitte Juli und Anfang August seien nach UN-Angaben 1500 Lastwagen mit Hilfsgütern nötig gewesen, sagte die Leiterin der US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID), Samantha Power, am Mittwoch bei einem Besuch in Äthiopien. "Die Zahl der Lastwagen, die ankamen und passieren konnten, lag bei 153. Das sind zehn Prozent des Bedarfs."
Belarussische Sprinterin Timanowskaja in Polen eingetroffen
Die belarussische Sprinterin Kristina Timanowskaja, die aus Angst vor Verfolgung nicht in ihr Heimatland zurückkehren will, ist am Mittwochabend in Polen eingetroffen. Die Maschine der polnischen Fluggesellschaft LOT mit der 24-Jährigen an Bord landete aus Wien kommend in Warschau, wie auf den Bildschirmen des Flughafens angezeigt wurde.
Dutzende Verletzte bei Ausschreitungen zum Jahrestag der Explosion im Libanon
Am Jahrestag der Explosionskatastrophe von Beirut sind in der libanesischen Hauptstadt dutzende Menschen bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei verletzt worden. Demonstranten versuchten am Mittwoch nach Angaben der Polizei, das Parlament in Beirut zu stürmen.
Trump will Aushändigung seiner Steuerunterlagen an Kongress blockieren
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wehrt sich gegen die jüngste Entscheidung zur Herausgabe seiner Steuerunterlagen an einen Ausschuss des Repräsentantenhaus. Seine Anwälte legten am Mittwoch Widerspruch gegen die Entscheidung des Justizministeriums ein, wonach das Finanzministerium die Steuerunterlagen an einen für Haushalts- und Steuerpolitik zuständigen Kongressausschuss aushändigen muss.
Keine Deutschen unter Todesopfern von Zugunglück in Tschechien
Bei dem schweren Zugunglück in Tschechien sind keine Deutschen ums Leben gekommen. "Unter den Opfern des Zugunglücks waren keine deutschen Staatsangehörigen", hieß es am Mittwochabend aus dem Auswärtigen Amt. Nach Angaben tschechischer Rettungskräfte handelte es sich bei den Toten um die tschechischen Lokführer der beiden Züge, die kollidiert waren, und eine Passagierin.
WHO fordert vorübergehenden Stopp beim Verabreichen dritter Corona-Impfdosen
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich für einen vorübergehenden Stopp bei der Verabreichung dritter Impfdosen ausgesprochen. "Wir können nicht hinnehmen, dass Länder, die bereits den Großteil des weltweit verfügbaren Impfstoffs verwendet haben, jetzt noch mehr verwenden", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch. Der Fokus der globalen Impfkampagne müsse stattdessen darauf liegen, dass ärmere Länder mehr Impfstoff für Erst- und Zweitimpfungen erhalten.
"Pokaa" ist Frankreichs erster Corona-Spürhund in einem Altenheim
Super-Spürnase "Pokaa": Der Golden Retriever kann Corona-Infektionen erschnüffeln und ist Frankreichs erster in einem Altenheim eingesetzter Corona-Spürhund. Er sei in der Lage, "alle bekannten Varianten zu erkennen", erklärte Alain Legrand, Leiter von "Handichiens". Der auf das Training von Assistenzhunden spezialisierte Verein hat den zwei Jahre alten Hund ausgebildet. Bei symptomatischen Fällen hat "Pokaa" laut Legrand eine Erfolgsquote von 100 Prozent, bei asymptomatischen Fällen von 95 Prozent.
Obama feiert 60. Geburtstag nur noch im kleinen Kreis
Nach öffentlicher Kritik will der frühere US-Präsident Barack Obama seinen 60. Geburtstag nun deutlich kleiner feiern als ursprünglich geplant. Statt mit hunderten Prominenten und Weggefährten wolle Obama nur im Kreise von "Familie und engen Freunden" feiern, erklärte eine Sprecherin am Mittwoch. Die Sprecherin begründete den Schritt mit der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in den USA in der vergangenen Woche.
Impfen: Schulleiter erwarten Konflikte mit den Eltern
Eine Zunahme der Corona-Impfungen in der Gruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen wird nach Einschätzung der deutschen Schulleiter zu zahlreichen Konflikten zwischen Lehrern, Eltern und Schülern führen. "Natürlich wird es im Alltag heftige Diskussionen geben. Darauf müssen sich die Lehrkräfte einstellen", sagte die Vorsitzende des Allgemeinen Schulleitungsverbands Deutschland, Gudrun Wolters-Vogeler, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch. Zu erwarten seien Konflikte um die Frage, "ob Impfungen notwendig sind und ob Elternrechte übergangen werden". Zudem werde es "Debatten mit Kindern geben, die Impfungen vielleicht ablehnen oder unbedingt haben wollen", sagte Wolters-Vogeler weiter. Auch im Zusammenhang mit angeordneten Quarantänen könnten sich Konflikte aufbauen. "Wenn es künftig einen positiven Corona-Fall in der Klasse gibt, müssen diejenigen in Quarantäne, die nicht doppelt geimpft sind. Die anderen dürfen hingegen im Präsenzunterricht bleiben und können sich weiterhin an schulischen Aktivitäten beteiligen", sagte die Verbandsvorsitzende. "Das wird zu Spannungen führen." Heikel sei auch die Klärung durch die Schule, welche Kinder und Jugendliche bereits einen Corona-Impfschutz haben. "Ich gehe davon aus, dass wir den Impfstatus der einzelnen Schüler aus rechtlichen Gründen nicht von uns aus abfragen dürfen." Andererseits gelte: "Wer aus der Testpflicht herauskommen will, muss nachweisen, dass er geimpft ist. Anders geht es nicht." Mit etwaigen Ratschlägen zur Impfung müssten sich die Pädagogen jedoch zurückhalten, betonte Wolters-Vogeler. "Die einzelne Lehrkraft und die Schulen werden keine ausdrückliche Impfempfehlung abgeben können", sagte sie. Das sei "eine politische Entscheidung, die wir nicht an den Schulen treffen können" Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, betonte, Lehrkräfte sollten sich bei direkten Empfehlungen an Schüler in der Frage einer Corona-Impfung zurückhalten. "Das ist nicht ihr Zuständigkeitsbereich", sagte er den Funke-Zeitungen. "Letztendlich müssen das die Eltern nach ärztlicher Beratung selbst entscheiden." Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern hatten am Montagabend entschieden, Jugendlichen ab zwölf Jahren ein breites Angebot für Corona-Impfungen in Arztpraxen, Impfzentren und Schulen zu geben. Die Stiko empfiehlt die Impfung für Zwölf- bis 17-Jährige allerdings bisher nur bei Vorliegen besonderer Risiken. (O. Karlsson--BTZ)
EU sieht Europa gut für eine Drittimpfungen gerüstet
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht Europa gut für mögliche Drittimpfungen gegen das Coronavirus gerüstet. "Wir haben bei Biontech 1,8 Milliarden Dosen bis zum Jahr 2023 bestellt", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwochsausgaben). "Das ist der größte Anschlussauftrag weltweit und reicht für mögliche Auffrischungsimpfungen in der EU und Anpassungen an mögliche neue Virusvarianten." Trotz aller Anlaufprobleme habe sich die europäische Strategie der gemeinsamen Beschaffung als richtig erwiesen, betonte von der Leyen. "Wie das Ergebnis heute aussehen würde, wenn jeder EU-Staat auf eigene Faust Impfstoff besorgt hätte, will ich mir lieber nicht ausmalen. Die ganze Welt war hinter den wenigen Produzenten her." In kaum einer Region der Erde seien mittlerweile so viele Menschen durch eine Impfung geschützt wie unter den 440 Millionen EU-Bürgern. "Und wir Europäer sind, darauf bin ich besonders stolz, immer offen und fair geblieben zum Rest der Welt", sagte die Kommissionspräsidentin dem RND. Die EU habe parallel Drittstaaten mit mehr als 550 Millionen Dosen Impfstoff versorgt – "fast so viel, wie in die EU ausgeliefert wurden". Um den russischen Impfstoff Sputnik V sei es indessen "sehr still geworden". Einen Antrag auf Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gebe es zwar schon lange. "Aber bislang ist es dem Hersteller nicht gelungen, genügend valide Daten zu liefern, um die Sicherheit nachzuweisen. Das wirft Fragen auf", sagte die Kommissionspräsidentin. Insgesamt haben 13 der 27 EU-Länder inzwischen eine Impfquote von über 50 Prozent erreicht, darunter die vier bevölkerungsreichsten Länder: Spanien, Italien (54 Prozent), Frankreich (53 Prozent) und Deutschland. Am wenigsten Geimpfte weisen Bulgarien (14 Prozent) und Rumänien (25 Prozent) auf. (A. Lefebvre--BTZ)
Unbekannte stehlen dutzende Kleintiere aus Garten in Mecklenburg-Vorpommern
Unbekannte haben aus einem Garten in Mecklenburg-Vorpommern dutzende Kleintiere gestohlen. Der Besitzer aus Stavenhagen vermisst 24 schwarze und schwarz-weiße Enten, zwölf schwarze Hühner sowie ein Frettchen, wie die Polizei Neubrandenburg am Mittwoch mitteilte.
Weltraum: Boeing verschiebt den unbemannten Testflug zur ISS
Der US-Luftfahrtriese Boeing hat den unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Countdown zum Start wurde am Mittwoch gestoppt, weil es nach Angaben von Beoing weiter Probleme mit Ventilen im Antriebssystem der Raumkapsel gab.
Wahlkampf Geschwurbel: Grüne kritisieren "Talfahrt" beim Bafög
Die Grünen haben eine "kontinuierliche Talfahrt" beim Bafög scharf kritisiert. Der Grünen-Bildungsexperte Kai Gehring verwies am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf die amtliche Bafög-Statistik, der zufolge die Zahl der Geförderten von 2013 bis 2019 um knapp 300.000 zurückging. 2012 gab es demnach insgesamt 973.000 Leistungsempfängerinnen und -empfänger, 2019 nur noch 680.000.
Fischer in Deutschland können Ausgleich für Schäden durch Kormorane oder Biber bekommen
Binnenfischer, Betreiber von Aquakulturen und die kleine Küstenfischerei können einen finanziellen Ausgleich für Schäden bekommen, die Kormorane, Grau- und Silberreiher, Fischotter oder Biber anrichten. Die EU-Kommission habe eine entsprechende Rahmenrichtlinie genehmigt, teilte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch mit. Sie gilt bis Ende 2026. Bis zu sieben Millionen Euro stehen zur Verfügung.
Belarussische Sportlerin Timanowskaja in Wien gelandet
Die belarussische Olympia-Teilnehmerin Kristina Timanowskaja, die in ihrem Heimatland Repressalien befürchtet, ist nach ihrer Abreise aus Japan am Mittwochnachmittag in Wien gelandet. Am Flughafen standen ein Kleinbus und Polizeiwagen bereit, um die 24-Jährige zu begleiten, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Äthiopien verteidigt Sperre für internationale Hilfsorganisationen in Tigray
Äthiopiens Regierung hat ihre Entscheidung verteidigt, zwei in der Konfliktregion Tigray tätige internationale Hilfsorganisationen mit vorübergehenden Betätigungssperren zu belegen. Der niederländische Ableger von Ärzte ohne Grenzen (MSF) und die Organisation Norwegian Refugee Council (NRC) hätten "Falschinformationen" verbreitet, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Dies entspreche nicht dem Tätigkeitszweck der Organisationen in Tigray.
Abschiebung von Asylanten nach Afghanistan nur verschoben
Der am Dienstagabend geplante Abschiebeflug nach Afghanistan ist wegen des neuen Bombenanschlags im Regierungsviertel der Hauptstadt Kabul nur verschoben worden, sie wird jedoch unbedingt und kurzfristig durchgeführt. Es sei nicht sicher gewesen, ob die Abzuschiebenden sicher hätten an afghanische Behörden übergeben werden können, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch in Berlin. Der Flug solle aber sehr "zeitnah nachgeholt werden".
Selenskyj ordnet nach Aktivisten-Tod verstärkten Schutz für Exil-Belarussen an
Nach dem mysteriösen Tod eines belarussischen Aktivisten in Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Sicherheitsbehörden angewiesen, belarussischen Exilanten in der Ukraine zusätzlichen Schutz zu gewähren. "Jeder Belarusse, der wegen seiner politischen Haltung ins Visier von Kriminellen geraten kann, muss einen speziellen und zuverlässigen Schutz erhalten", erklärte Selenskyj am Mittwoch. Dabei verwies er auf "Risiken" für "mehrere belarussische Aktivisten".
Fußverletzung: Zehnkampf-Weltmeister Kaul muss aufgeben - Schäfer darf hoffen
Für Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul ist der Traum von einer Olympia-Medaille geplatzt. Der 23-Jährige verletzte sich in Tokio beim Hochsprung am rechten Fuß und musste über die 400 m zum Abschluss des ersten Wettkampftages nach der Hälfte des Rennens unter Schmerzen aufgeben. Zuvor hatte der Mainzer eine starke Vorstellung gezeigt, die Bronzemedaille schien in Reichweite.
Fußverletzung: Zehnkampf-Weltmeister Kaul muss aufgeben
Für Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul ist der Traum von einer Olympia-Medaille geplatzt. Der 23-Jährige verletzte sich in Tokio beim Hochsprung am rechten Fuß und musste über die 400 m zum Abschluss des ersten Wettkampftages nach der Hälfte des Rennens unter Schmerzen aufgeben. Zuvor hatte der Mainzer eine starke Vorstellung gezeigt, die Bronzemedaille schien in Reichweite.
Rotes Kreuz startet Dankaktion für Geimpfte in Sachsen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen bedankt sich mit Gutscheinen und Rabatten bei allen, die sich im Freistaat gegen Corona impfen lassen. Es sei ein "besonderes Dankeschön" für diejenigen, "die mit der Entscheidung zur Impfung aktiv die Pandemiebekämpfung unterstützten", teilte das sächsische DRK am Mittwoch in Dresden mit. Wer geimpft sei, könne sich auf einer Website registrieren und von einer "Vielzahl an Gutscheinen und Vorteilsangeboten von über 500 Partnerunternehmen" profitieren.
Thole/Wickler verpassen olympisches Halbfinale
Die deutschen Beachvolleyballer Julius Thole und Clemens Wickler haben bei ihrer olympischen Premiere das Halbfinale verpasst. Das Duo aus Hamburg unterlag den Weltmeistern Oleg Stojanowski/Wjatscheslaw Krassilnikow (ROC) in der Neuauflage des WM-Finals mit 0:2 (16:21, 19:21) und muss den Traum von einer Medaille in Tokio begraben. Bei den Wettbewerben im Shiokaze Park waren zuvor auch die beiden Frauen-Teams leer ausgegangen.
Mehr Plattenspieler und mehr Vinylplatten verkauft
Trotz des Erfolgs von Streamingplattformen wie Spotify bleibt auch der klassische Plattenspieler beliebt: Im ersten Halbjahr wurden 63.000 Geräte verkauft, das waren acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Unterhaltungselektronikverband Gfu am Mittwoch mitteilte. Demnach hält der Trend zum Plattenspieler schon seit 2016 an. Der Durchschnittspreis lag im ersten Halbjahr bei 221 Euro.
Zahl der Fluttoten in Rheinland-Pfalz steigt auf 141
Rund drei Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der Toten auf 141 erhöht. 115 davon seien bereits identifiziert worden, sagte ein Sprecher der Polizei Koblenz am Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 17 Menschen würden weiterhin vermisst.
Bewaffneter Mob will nach Streit um Maskenpflicht Berliner Imbiss stürmen
Nach einem Streit um die Maskenpflicht hat ein bewaffneter Mob versucht, einen Berliner Imbiss zu stürmen. Am Dienstagnachmittag wurden Einsatzkräfte zu dem Imbiss im Ortsteil Altglienicke gerufen, wo hundert Menschen in das Geschäft eindringen wollten und die Mitarbeiter bedrohten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Vor Ort hätten die Beamten bei ruhiger Lage noch etwa 25 Menschen festgestellt.
16 Tote durch Blitzschläge bei Hochzeitsfeier in Bangladesch
Bei einer Hochzeitsfeier in Bangladesch sind mindestens 16 Menschen durch Blitzschläge ums Leben gekommen. In der Stadt Shibganj nahe der Grenze zu Indien schlugen am Mittwoch innerhalb weniger Sekunden mehrere Blitze ein, wie die Behörden mitteilten. Dabei wurde eine Hochzeitsgesellschaft getroffen, die gerade von einem Schiff kam, um sich vor dem Gewitter in Sicherheit zu bringen. Der Bräutigam wurde verletzt, die Braut war nicht dabei.
Streit mit Belarus-Diktatur um Flüchtlinge an litauischer Grenze
Der Streit der EU und Litauen mit Belarus um die Ankunft zahlreicher mehrheitlich irakischer Flüchtlinge an der litauischen Grenze spitzt sich weiter zu. Die belarussischen Behörden warfen Litauen vollkommen unbegründet am Mittwoch vor, angeblich ankommende Menschen zu misshandeln. Vilnius und Brüssel beschuldigen die autoritär kriminele Führung in Minsk, aus Rache für EU-Sanktionen gezielt Flüchtlinge einzuschleusen. Derweil verließ die belarussische Olympia-Teilnehmerin Kristina Timanowskaja Japan, um in Polen Schutz vor politischer Verfolgung zu suchen, damit der kriminell agierende Diktator Lukaschenko keinen Zugriff auf die Sportlerin hat und diese mit haltlosen Vorwürfen drangsalieren kann.
Belarus startet "Mordermittlungen" wegen toten Flüchtlings an litauischer Grenze
Die belarussischen Behörden haben nach dem Tod eines irakischen Flüchtlings an der Grenze zu Litauen "Mordermittlungen" aufgenommen. Präsident Alexander Lukaschenko habe dies angeordnet, hieß es am Mittwoch im Telegram-Kanal des Staatschefs. Demnach hatten belarussische Grenzschützer den schwer misshandelten Iraker unweit der Grenze zu Litauen gefunden.
China schränkt wegen steigender Corona-Zahlen Auslandsreisen ein
Wegen steigender Corona-Zahlen schränkt China Auslandsreisen wieder stark ein. Wie die Einwanderungsbehörde in Peking am Mittwoch bekanntgab, werden vorübergehend keine normalen Reisepässe und "andere Ein- und Ausreisedokumente" für nicht unbedingt notwendige Auslandsreisen mehr ausgestellt. Anträge von Studierenden und Geschäftsreisenden, die dringend ins Ausland reisen müssen, werden aber weiter genehmigt, wie der Behördenvertreter Liu Haitao sagte.
Ringer Kudla gewinnt Bronze
Ringer Denis Kudla (Nackenheim) hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die Bronzemedaille gewonnen. Der 26-Jährige gewann am Mittwoch in der griechisch-römischen Gewichtsklasse bis 87 kg das kleine Finale gegen den Ägypter Mohamed Metwally und wiederholte seinen Erfolg von 2016 in Rio de Janeiro. Den Kampf um Bronze hatte Kudla über die Hoffnungsrunde erreicht.