Letzte Nachrichten
Minister Scheuer hofft im Tarifkonflikt der Bahn auf Besonnenheit
Angesichts drohender Streiks bei der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Tarifparteien zur Besonnenheit aufgerufen. "Gerade jetzt brauchen wir ein Miteinander", sagte Scheuer der "Welt am Sonntag" ("WamS"). Die Corona-Zeit habe die Bahn "hart getroffen", betonte er.
Null Chance: Hisbollah will keinen Krieg mit Israel im Libanon
Nach den Raketenangriffen aus dem Libanon und Gegenattacken aus Israel hat die schiitische Hisbollah-Miliz versichert, keine weitere Eskalation des Konflikts anzustreben. "Wir wollen keinen Krieg", sagte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah am Samstag in einer Ansprache im libanesischen Fernsehen. "Aber wir sind darauf vorbereitet", fügte er hinzu. Zuvor hatte auch ein Sprecher der israelischen Armee betont, dass Israel keinen Krieg mit der Hisbollah wolle.
Laschet will mehr Klimaschutz in der nächsten Bundesregierung
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet will die Klimapolitik in der nächsten Bundesregierung zur Chefsache machen. "Klimaschutz ist Kanzlerjob", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Die Union wolle "das klimaneutrale Deutschland schaffen – aber sozialverträglich und wirtschaftlich nachhaltig". Den Grünen warf Laschet vor, mit ihrem Klimaschutzprogramm den Industriestandort Deutschland zu gefährden: "Mit der Auto-, Chemie oder der Stahlindustrie stehen unsere Schlüsselbranchen und damit hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel."
Französische Regierung kündigt Lockerungen bei geplanten Corona-Regeln an
Angesichts der landesweiten Proteste in Frankreich gegen die Verschärfung der Corona-Regeln hat die Regierung einige vorgesehene Maßnahmen wieder gelockert. Wie Gesundheitsminister Olivier Véran in einem am Samstagabend veröffentlichten Interview der Zeitung "Le Parisien" ankündigte, sollen negative Tests nun 72 Stunden gültig sein - statt der bislang vorgesehenen 48 Stunden. Außerdem sollen neben Antigen- und Schnelltests auch Selbsttests unter medizinischer Aufsicht anerkannt werden.
Kool&The Gang-Mitbegründer Dennis "Dee Tee" Thomas gestorben
Einer der Mitbegründer der Soul-, Funk und Disco-Band Kool&The Gang, Dennis "Dee Tee" Thomas, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 70 Jahren im US-Bundesstaat New Jersey, wie seine Band auf dem Online-Netzwerk Facebook mitteilte. Der "Saxophonist, Flötist, Schlagzeuger" und "Zeremonienmeister bei Konzerten" hatte demnach seinen letzten Auftritt mit der Band am 4. Juli in Los Angeles.
Infrastrukturpaket nimmt mit Hilfe der Republikaner wichtige Hürde im US-Senat
Das von US-Präsident Joe Biden geplante gewaltige Infrastrukturpaket im Umfang von hunderten Milliarden Dollar hat eine wichtige Hürde genommen. Der US-Senat stimmte am Samstag mehrheitlich dafür, die Debatte über Änderungsanträge zu beenden und die endgültige Abstimmung über das Gesetz einzuleiten. Das Votum wird nun spätestens zum Wochenbeginn erwartet.
DFB-Pokal: Dortmund und Leipzig souverän - Fürth und Bremen raus
Titelverteidiger Borussia Dortmund und Finalgegner RB Leipzig haben ihre Auftakthürden im DFB-Pokal souverän gemeistert, Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth und Erstliga-Absteiger Werder Bremen sind hingegen gestolpert. Im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Marco Rose siegte der BVB beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden mit 3:0 (2:0). Sturmjuwel Erling Haaland (26., 31., Foulelfmeter, 51.) präsentierte sich in Torlaune. Neuzugang Donyell Malen wurde in der 66. Minute eingewechselt.
Haitianische Justiz findet keinen Richter für Ermittlungen zum Präsidentenmord
Einen Monat nach der Ermordung des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, hat die Justiz noch keine offiziellen Ermittlungen eingeleitet. Das zuständige Gericht hat nach Angaben aus Justizkreisen große Schwierigkeiten, einen Ermittlungsrichter zu finden. Die infrage kommenden Juristen haben demnach Angst um ihre Sicherheit und die ihrer Familie.
Haitianische Justiz findet keinen Ermittlungsrichter für Präsidentenmord
Einen Monat nach der Ermordung des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, hat die Justiz noch keine Ermittlungen eingeleitet. Der Oberste Richter des Landes hat nach Angaben aus Justizkreisen große Schwierigkeiten, einen Ermittlungsrichter zu finden. Die infrage kommenden Juristen haben demnach Angst um ihre Sicherheit und die ihrer Familie.
Erneut Massendemonstrationen gegen verschärfte Corona-Regeln in Frankreich
In Frankreich haben das vierte Wochenende in Folge landesweit zehntausende Menschen gegen die Verschärfung der Corona-Regeln protestiert. Vertreter der Polizei gingen am Samstag von einer ähnlichen breiten Teilnahme wie am vergangenen Wochenende aus. Am 31. Juli waren laut Innenministerium 204.000 Menschen in über 150 Städten auf die Straße gegangen.
DFB-Pokal: K.o. für Bremen - Bochum siegt in der Verlängerung
Bitterer DFB-Pokal-K.o. in der ersten Runde für Bundesliga-Absteiger Werder Bremen, Zitterpartie für Erstligist VfL Bochum. Die Werderaner verloren im norddeutschen Duell beim Drittligisten VfL Osnabrück mit 0:2 (0:1). Maurice Trapp (44.) und Sven Köhler (90.+4) mit einem Schuss von der Mittellinie sorgten für die Überraschung.
DFB-Pokal: K.o. für Bremen - Leipzig souverän
Bitterer DFB-Pokal-K.o. in der ersten Runde für Bundesliga-Absteiger Werder Bremen, Zitterpartie für den Erstligist FC Augsburg. Die Werderaner verloren im norddeutschen Duell beim Drittligisten VfL Osnabrück mit 0:2 (0:1). Maurice Trapp (44.) und Sven Köhler (90.+4) mit einem Schuss von der Mittellinie sorgten für die Überraschung.
Ex-Nationalspieler Jansen erneut HSV-Präsident
Ex-Nationalspieler Marcell Jansen ist beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV erneut zum Präsidenten gewählt worden. Der 35-Jährige erhielt auf der Mitgliederversammlung der Hanseaten ohne Gegenkandidaten 68,8 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Hunderte auf dem Mittelmeer gerettete Migranten gehen auf Sizilien an Land
Hunderte auf dem Mittelmeer aus Seenot gerettete Migranten dürfen auf Sizilien an Land gehen. Das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" begann am Samstagmorgen im Hafen von Trapani an der Westküste der italienischen Mittelmeerinsel mit der Ausschiffung von 257 Flüchtlingen, wie die deutsche Hilfsorganisation auf Twitter mitteilte. Die "Ocean Viking" erhielt derweil Erlaubnis, 549 Gerettete nach Pozzallo im Süden der Insel zu bringen.
4600 Jahre alte pharaonische Sonnenbarke in Ägyptens neues Großmuseum gebracht
Die rund 4600 Jahre alte Sonnenbarke des Pharaos Chufu ist in das neue Große Ägyptische Museum von Gizeh gebracht worden. Das 42 Meter lange und 20 Tonnen schwere Holzboot wurde in der Nacht zum Samstag auf einem ferngesteuerten Spezialfahrzeug zum neuen Ausstellungsort gebracht, wie das Altertümer-Ministerium mitteilte. Für die Strecke von 7,5 Kilometern brauchte das Fahrzeug demnach rund zehn Stunden.
Fußball: Brasilien zum zweiten Mal Olympiasieger
Brasiliens Fußballer sind zum zweiten Mal Olympiasieger. Fünf Jahre nach dem Heimtriumph von Rio über die deutsche Mannschaft setzten sich die Südamerikaner im dramatischen Finale von Tokio gegen Spanien nach Verlängerung mit 2:1 (1:1, 1:0) durch. Das entscheidende Tor in der Hitzeschlacht gelang dem eingewechselten Außenstürmer Malcom in der 108. Minute.
Frankreich holt drittes Handball-Gold
Frankreichs Handballer haben zum dritten Mal olympisches Gold gewonnen. Der Rekordweltmeister setzte sich im Endspiel von Tokio mit 25:23 (14:10) gegen WM-Champion Dänemark durch und nahm damit erfolgreich Revanche für die Finalniederlage 2016 in Rio (26:28).
Indien erteilt Corona-Impfstoff von J&J Notfallzulassung
Indien hat dem Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Die Freigabe werde den Kampf gegen die Pandemie in Indien stärken, sagte Gesundheitsminister Mansukh Mandaviya am Samstag. Zuvor waren während einer zweimonatigen heftigen Infektionswelle bis Mitte Juni mindestens 200.000 Menschen gestorben.
Nur Neunter: Speerwerfer Vetter ohne Chance auf Olympia-Medaille
Topfavorit Johannes Vetter hat bei den Olympischen Spielen eine Medaille im Speerwurf sensationell klar verpasst. Der deutsche Rekordhalter aus Offenburg musste sich im Finale von Tokio mit 82,52 m und Rang neun begnügen. Damit war die klare Nummer eins der Welt bereits beim Endkampf der besten Acht nur Zuschauer. Am Freitag hatte bereits Christin Hussong mit Platz neun im Speerwurf enttäuscht.
Hunderte protestieren in Bangkok gegen Impfpolitik der Regierung
In Bangkok haben hunderte Menschen für politische Reformen und Änderungen bei der Corona-Impfkampagne demonstriert. In der thailändischen Hauptstadt ging die Polizei gegen die rund 500 Demonstranten am Samstag mit Tränengas und Gummigeschossen vor. Die Regierung des südostasiatischen Königreichs steht wegen der schleppend verlaufenden Impfkampagne in der Kritik.
Wahlkampf: Grüne reden über "Klima-Hasenfüßigkeit"
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die Kritik ihrer beiden Kanzlerschafts-Konkurrenten am Klimaschutzprogramm der Grünen zurückgewiesen. Unionskandidat Armin Laschet und SPD-Kandidat Olaf Scholz "müssen begreifen, dass das Pariser Klimaabkommen keine freiwillige Absichtserklärung ist, sondern ein internationaler Vertrag, der auch eine deutsche Bundesregierung bindet", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. Entsprechend müsse Deutschland handeln. "Vorschläge abzulehnen, ohne selbst welche zu machen, bringt uns keinen Meter voran", fügte sie hinzu. Der großen Koalition warf sie "Klima-Hasenfüßigkeit" vor. Dies gefährde auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands. "Wer immer nur dagegen ist, gefährdet nicht nur die Erreichung der Klimaziele, sondern auch den Industriestandort Deutschland", sagte Baerbock an die Adresse von Laschet und Scholz. "Es ist völlig klar, dass wir mehr Tempo beim Klimaschutz brauchen." Die neue Bundesregierung müsse Klimaschutz für alle Bereiche zum Handlungsmaßstab machen, bekräftigte die Grünen-Kandidatin die Vorstellung ihrer Partei. Das von den Grünen angestrebte Klimaschutzministerium müsse "Motor der Veränderung" sein. Die Wirtschaft stehe längst mit klimaneutralen Prozessen und Technologien bereit und erwarte dafür einen politischen Rahmen, um Planungs- und Investitionssicherheit zu haben. Baerbock konkretisierte die Pläne ihrer Partei für den Ökostrom-Ausbau. In der ersten Phase einer neuen Regierung müssten die Weichen für den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien gestellt werden. "dazu muss auf jedes neue Dach eine Solaranlage". Zudem müssten zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft freigegeben werden. "Das ist nicht nur klimafreundlich, sondern für die Märkte der Zukunft braucht die deutsche Industrie künftig riesige Mengen erneuerbaren Strom", sagte Baerbock. (P. Rasmussen--BTZ)
Saskia Esken will nach der Wahl SPD-Chefin bleiben
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken will nach der Bundestagswahl Parteichefin bleiben. "Ich habe noch eine Agenda vor mir", sagte Esken in einem aktuellen Interview, vom Samstag. Bei der Modernisierung der Partei sowie der Kommunikation nach innen und außen habe sie zusammen mit dem Ko-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans zwar "bisher schon viel erreicht", doch "es gibt noch einiges zu tun". So wolle sie die Digitalisierung der Parteiarbeit vorantreiben und die SPD für Nicht-Mitglieder weiter öffnen, sagte Esken. Bei einem Parteitag Ende des Jahres wird die SPD-Spitze neu gewählt. Die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Esken und der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister Walter-Borjans führen die Sozialdemokraten seit Dezember 2019 als Doppelspitze. Bei der damaligen Wahl der Parteiführung hatten sie sich gegen den heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz durchgesetzt. (O. Joergensen--BTZ)
Schwimmer bei Krokodil-Attacke in Australien schwer verletzt
In Australien sind zwei Männer beim Schwimmen von einem Krokodil angegriffen und schwer verletzt worden. Einer der beiden wurde vor der Cape-York-Halbinsel im abgelegenen Nordosten des Landes von einem Leistenkrokodil attackiert, wie Denis OSullivan vom Rettungsdienst Queensland örtlichen Medien in Cairns sagte. Er erlitt erhebliche Verletzungen an Kopf, Brust und Armen. Sein Freund konnte ihn retten, trug dabei jedoch Fleischwunden an beiden Armen davon.
Fußball: Messi-Wechsel nach Paris nimmt aktuell Formen an
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi hat offenbar über seine Zukunft entschieden und wechselt ablösefrei zum französischen Spitzenklub Pari St. Germain. Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, könnte der 34-jährige Argentinier schon am Sonntag in der französischen Hauptstadt ankommen. Laut RMC Sport hat Messi "oui" gesagt: Es gebe "noch keine Einigung, aber Lionel Messi hat PSG über seinen Willen informiert, nächste Saison für den Klub zu spielen".
Ellenbogenverletzung stoppt Gold-Träume von Karate-Weltmeister Horne
Weltmeister Jonathan Horne (Kaiserslautern) hat nach einem Verletzungsdrama bei der Olympia-Premiere der Karateka in Tokio keine Chance mehr auf die erste deutsche Medaille in der Sportart. In seinem zweiten Vorrunden-Kampf beim Kumite über 75 kg gegen den Georgier Gogita Arkania verletzte sich der 32-Jährige fünf Sekunden vor Schluss am rechten Unterarm. Anschließend blieb er mit schmerzverzerrten Gesicht und schreiend auf der Matte liegen und musste minutenlang behandelt werden.
Bürgermeisterin: Wiederaufbau des Ahrtals - Milliardenaufgabe
Der Wiederaufbau des von der Flutkatastrophe betroffenen Ahrtals könnte nach Schätzung der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, eine zweistellige Milliardensumme kosten. Weigand bekräftigte am Samstag im Deutschlandfunk ihre Forderung an den Bund, schnellstmöglich einen Sonderfonds zur Unterstützung des Wiederaufbaus zu bilden. Einige Dörfer hätten weiter keinen Zugang zu Trinkwasser. Zudem würden viele Häuser lange nicht bewohnbar sein, weil es etwa keine Heizung mehr gebe oder die Abwasserversorgung nicht funktioniere.
Gouverneursamt: Taliban erobern afghanische Provinzhauptstadt
Die radikalislamischen Taliban haben mit Scheberghan in der Provinz Dschasdschan bereits die zweite afghanische Provinzhauptstadt innerhalb von 24 Stunden eingenommen. "Die Streitkräfte (der Regierung) und Beamten haben sich zum Flughafen zurückgezogen", sagte ein Vertreter des Gouverneursamts am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Am Freitag hatte die Miliz bereits die im Südwesten Afghanistans gelegene Provinzhauptstadt Sarandsch erobert.
Zeichen des Einlenkens aus Warschau im Rechtsstaatsstreit mit der EU
Im Streit zwischen Polen und der EU wegen einer Reihe umstrittener Justizreformen hat die Regierung in Warschau ein Einlenken signalisiert. Der stellvertretende Regierungschef Jaroslaw Kaczynski kündigte am Samstag grundsätzliche Änderungen bei einer viel kritisierten Disziplinarkammer für polnische Richter an. Das Gremium war sowohl vom Gerichtshof der EU als auch vom Menschenrechtsgerichthof des Europarats als unrechtmäßig eingestuft worden.
Polen lenkt im Streit mit EU um Justizreform teilweise ein
Polen lenkt im Streit mit Brüssel um seine umstrittene Justizreform teilweise ein. "Wir werden die Disziplinarkammer des Obersten Gerichtshofs in ihrer jetzigen Form abschaffen - und damit wird auch der Gegenstand des Streits mit der EU verschwinden", sagte der Chef der konservativen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, am Samstag der Nachrichtenagentur PAP. Die rechtsnationalistische PiS hatte die Disziplinarkammer 2018 eingerichtet; sie sorgte für heftige Kontroversen mit Brüssel.
Atommüll-Endlager: Behördenchef warnt Blockade bei Suche
Die Bemühungen einzelner Bundesländer wie Bayern und Sachsen, den Bau eines Atommüll-Endlagers auf ihrem Gebiet abzuwehren, haben nach Aussage von Behördenchef Wolfram König keine Erfolgsaussichten. "Solche Ausschluss-Signale einzelner Länder legen die Axt an die ergebnisoffene Vorgehensweise und somit an das Fundament des Suchverfahrens an", sagte der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Sie hätten am Ende aber "keine verfahrenslenkende Bedeutung".
Griechenland: Brände breiten sich weiter aus - Athen in Rauch
Die heftigen Waldbrände in Griechenland wüten weiter außer Kontrolle. Nördlich von Athen breitete sich das Feuer am Samstag Richtung Osten aus bis zum Marathon-See, dem größten Wasserreservoir der Hauptstadt. Für den Tag wurde starker Wind erwartet.
Weil: Menschen in Hochwassergebiet bekommen Unterstützung
Vor den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Unterstützung seines Bundeslandes am Wiederaufbau in den Hochwassergebieten zugesagt. "Niedersachsen wird sich selbstverständlich an einem Wiederaufbaufonds beteiligen – dazu stehe ich", sagte Weil der Zeitung "Welt" vom Samstag. Bei einer Katastrophe solchen Ausmaßes sei die Solidarität der Ländergemeinschaft gefordert. "Die Menschen in den betroffenen Gebieten können auf unsere Unterstützung zählen", bekräftigte er.