Letzte Nachrichten
Polizeiausbilder in Bayern soll junge Kollegin gewürgt haben
Im bayerischen Eichstätt soll ein Ausbilder der Polizei auf einer privaten Feier in der Nacht zum Freitag eine Beamtin in Ausbildung gewürgt haben. Dies hätten Beschäftigte dem Leiter der Bereitschaftspolizei angezeigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Ingolstadt am Freitag mit. Der Leiter habe Anzeige erstattet. Die Ermittlungen seien aus Neutralitätsgründen von der Kriminalpolizei in Ingolstadt übernommen worden.
BBC wirft Moskau nach Ausweisung von Korrespondentin Angriff auf Medienfreiheit vor
Der britische Rundfunksender BBC hat die Ausweisung einer seiner Korrespondentinnen aus Russland mit scharfen Worten verurteilt. "Die Ausweisung von Sarah Rainsford ist ein direkter Angriff auf die Medienfreiheit", sagte BBC-Generaldirektor Tim Davie am Freitag. Zuvor hatte das russische Staatsfernsehen berichtet, die Journalistin habe bis Ende August Zeit, das Land zu verlassen. Die Ausweisung sei eine Antwort auf die britische Politik gegenüber Moskau.
Kleinkind übersteht Sieben-Meter-Sturz in Greifswald anscheinend unverletzt
In Greifswald hat ein einjähriger Junge einen Sturz aus rund sieben Metern Höhe anscheinend unverletzt überstanden. Er fiel am Freitag vom Balkon der Wohnung seiner Familie im zweiten Stockwerk, wie die Polizei in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern berichtete.
Auto gerät in Sachsen unter Mähdrescher - Fahrer tot
Bei einem Verkehrsunfall ist in Sachsen am Freitag ein 23-Jähriger mit seinem Auto unter einen Mähdrescher geraten und getötet worden. Der Mann geriet bei Elstra im Landkreis Bautzen in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und prallte gegen den Mähdrescher, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Das Auto schob sich zum Teil unter das Fahrzeug und wurde eingeklemmt.
Deutschland zieht Großteil diplomatischen Personals aus Kabul ab
Deutschland zieht angesichts des raschen Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan einen Großteil seines diplomatischen Personals aus dem Land ab. "Wir werden die Belegschaft der deutschen Botschaft in Kabul in den nächsten Tagen auf das operativ notwendige absolute Minimum reduzieren", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nach einem Treffen des Krisenstabs im Auswärtigen Amt am Freitag. Die Taliban standen zu dem Zeitpunkt nur noch wenige dutzend Kilometer vor Kabul.
Maas: Berlin reduziert Botschaftspersonal in Kabul auf "absolutes Minimum"
Angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan wird Deutschland den Großteil seines diplomatischen Personals aus dem Land abziehen. "Wir werden die Belegschaft der deutschen Botschaft in Kabul in den nächsten Tagen auf das operativ notwendige absolute Minimum reduzieren", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag bei einem Besuch im baden-württembergischen Denzlingen. Zuvor hatte der Krisenstab im Auswärtigen Amt zur Lage in Afghanistan getagt.
Ausgesetzter Säugling in Düsseldorf gefunden
In Düsseldorf ist am späten Donnerstagabend ein ausgesetzter Säugling gefunden worden. Die Polizei habe später eine Minderjährige als Mutter identifiziert und vorläufig festgenommen, teilte sie am Freitag zusammen mit der Staatsanwaltschaft mit. Diese werte die Aussetzung des Kinds derzeit als versuchtes Tötungsdelikt.
Svensson und Heidel zeigen Unverständnis für ausbleibende Spielverlegung
Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 haben mit Unverständnis auf die ausbleibende Verlegung der Partie gegen RB Leipzig reagiert. "Der Nachteil ist sehr groß, da müssen wir nicht drüber reden", sagte Trainer Bo Svensson, dem insgesamt elf Profis wegen Corona-Erkrankungen und folgender Quarantäne-Anordnungen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) fehlen werden. "Es ist so, dass die DFL sich entschieden hat, dass sie egal was kommt, die Spiele durchziehen wollen."
PSG bis Ende August ohne Messi - Auch Ramos muss pausieren
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi muss auf sein Debüt für den französischen Spitzenklub Paris St. Germain vorerst warten. Wie Cheftrainer Mauricio Pochettino am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Racing Straßburg mitteilte, werde der 34-Jährige Argentinier bis Ende August nicht für den Pokalsieger auflaufen.
Mexikaner gedenken der Zerstörung des Azteken-Reichs vor 500 Jahren
In Mexiko haben Ureinwohner aus verschiedenen Regionen des lateinamerikanischen Landes der Eroberung und Zerstörung der Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan durch die Spanier vor 500 Jahren gedacht. Auf dem zentralen Platz von Mexiko-Stadt, dem Zócalo, feierten die mit Federn und traditionellen Ornamenten auf der Haut geschmückten Indigenen bereits am Donnerstag mit Tänzen ihren Widerstand gegen die Eroberer aus Europa. Die offiziellen Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag waren am Freitag geplant.
Mehrzahl der Waldbrände in Algerien unter Kontrolle
Die Mehrzahl der seit Montag im Norden von Algerien wütenden Waldbrände sind nach Angaben der Behörden weitgehend unter Kontrolle. Vor allem die tödlichen Brände im Bezirk Tizi Ouzou seien fast alle gelöscht, berichtete der Zivilschutz am Freitag. Damit seien nun 76 der rund hundert am Vortag in insgesamt 15 Präfekturen registrierten Feuer gelöscht.
Bericht: Deutlicher Unterschied in der Lebenserwartung zwischen den Berufsgruppen
Verbeamtete Männer leben in Deutschland im Schnitt mehr als fünf Jahre länger als Arbeiter. Das berichtete der "Spiegel" am Freitag unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Sozialverbandes VdK. Bei Frauen beträgt der Unterschied in der Lebenserwartung demnach im Schnitt drei Jahre.
Rheinland-Pfalz gedenkt am 1. September der Opfer der Flutkatastrophe
Das Land Rheinland-Pfalz will am 1. September am Nürburgring der Opfer der Flutkatastrophe mit einem Staatsakt gedenken. Dazu eingeladen sind die Angehörigen der Toten und Vermissten, Verletzte, Geschädigte, Hilfskräfte sowie die Bürgermeister der mehr als 250 betroffenen Orte, wie die Staatskanzlei am Freitag in Mainz mitteilte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll ebenfalls teilnehmen.
Taliban rücken weiter auf Kabul vor
Die radikalislamischen Taliban sind in Afghanistan weiter auf die Hauptstadt Kabul vorgerückt. Am Freitag eroberten sie die Provinzhauptstadt Pul-i-Alam, die nur 50 Kilometer südlich von Kabul liegt, wie ein Regionalparlamentarier der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Nato setzte für Freitag eine Dringlichkeitssitzung an. Zentrales Thema sollen die Planungen für Evakuierungsmaßnahmen in Afghanistan sein.
"Bereitschaft signalisiert" - Müller will DFB-Karriere fortsetzen
Der 2014er-Weltmeister Thomas Müller von Rekordmeister Bayern München will nach seinem Comeback bei der EM auch weiterhin für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auflaufen. "Ich habe meine Bereitschaft signalisiert, weiter mit dabei zu sein", sagte der 31-Jährige im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
Taliban nehmen weitere Provinzhauptstadt in Afghanistan ein Taliban erobern weitere Provinzhauptstadt in Afghanistan
Die radikalislamischen Taliban sind in Afghanistan weiter auf die Hauptstadt Kabul vorgerückt. Am Freitag eroberten sie die Provinzhauptstadt Pul-i-Alam, die nur 50 Kilometer südlich von Kabul liegt, wie ein Regionalparlamentarier der Nachrichtenagentur AFP sagte. Pul-i-Alam ist die Hauptstadt der Provinz Logar. Durch die Eroberung dieser Stadt öffneten sich die Islamisten einen Zugang für den weiteren Vormarsch in Richtung Kabul.
Letzter Vermisster nach Chemieunglück von Leverkusen tot geborgen
Rund zweieinhalb Wochen nach der schweren Explosion mit anschließendem Großbrand im Chemiepark in Leverkusen ist der letzte Vermisste tot geborgen worden. Die Suche nach Vermissten sei damit abgeschlossen, teilte die Polizei in Köln am Freitag mit. Die Aufräumarbeiten und die Spurensicherung der Brandermittler gingen jedoch weiter. Insgesamt kamen bei dem Unglück am 27. Juli damit sieben Menschen ums Leben.
Amazon will "Herr der Ringe"-Serie nicht mehr in Neuseeland drehen
Mittelerde zieht um: Amazon will die zweite Staffel der neuen "Herr der Ringe"-Serie nicht mehr in Neuseeland drehen. Wie der US-Versand- und Streamingdienst am Freitag mitteilte, soll die Serie künftig in Großbritannien gedreht werden. Dort will Amazon seinen Filmproduktionsstandort ausbauen. Die neuseeländische Regierung, die die Produktion der ersten Staffel finanziell unterstützt und sich große Hoffnungen auf einen Tourismus-Boom gemacht hatte, zeigte sich enttäuscht.
Bundesregierung wegen Vormarschs der Taliban unter wachsendem Druck
Durch den raschen Vormarsch der Taliban in Afghanistan ist der Druck auch auf die Bundesregierung gewachsen, für eine beschleunigte Ausreise ehemaliger Ortskräfte sowie möglicherweise auch von Botschaftspersonal zu sorgen. Am Freitag beriet der Krisenstab des Auswärtigem Amts mit Vertretern anderer Ressorts über diese Fragen, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte. Er nannte die Verschärfung des Konflikts "sehr besorgniserregend".
Bericht: Türkei wird als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft
Die Bundesregierung will offenbar die Türkei, die USA und Israel als Corona-Hochrisikogebiete einstufen. Wie die Funke Mediengruppe am Freitag berichtete, gilt dies zudem auch für Montenegro und Vietnam. Dagegen sollen in Portugal nur die Hauptstadt Lissabon und die Algarve als Hochrisikogebiete gelten, nicht mehr wie bisher das gesamte Land.
Microsoft legt Beschwerde gegen US-Regierungsauftrag an Amazon ein
Der US-Konzern Microsoft geht gegen einen milliardenschweren Auftrag der Regierung an die Cloud-Sparte des Konkurrenten Amazon vor. Microsoft erklärte am Donnerstag (Ortszeit), das Unternehmen habe Beschwerde beim US-Rechnungshof eingelegt. "Wir prüfen unsere rechtlichen Möglichkeiten und werden verantwortungsvoll vorgehen", teilte das Unternehmen weiter mit.
Nato-Dringlichkeitssitzung zu Afghanistan an diesem Freitag
Angesichts des raschen Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan kommt die Nato an diesem Freitag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Nato-Kreisen erfuhr, wird Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Sitzung der Nato-Botschafter um 15.00 Uhr in Brüssel leiten. Zentrales Thema sollen demnach die Planungen für Evakuierungsmaßnahmen in Afghanistan sein.
Merkel reist Ende kommender Woche nach Russland und in die Ukraine
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird Ende nächster Woche Russland und die Ukraine besuchen. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin mitteilte, will Merkel am kommenden Freitag nach Moskau reisen. Dort soll sie mit Präsident Wladimir Putin zusammentreffen. Am Sonntag will die Kanzlerin dann die Ukraine besuchen. Ihren Besuch in Kiew hatte die dortige Regierung bereits am Montag angekündigt.
Vorerst keine weiteren Bahnstreiks bis Anfang kommender Woche
Fahrgäste der Bahn müssen bis Anfang kommender Woche nicht mit neuen Streiks rechnen. "Am Wochenende wird die GDL zu keinem Streik aufrufen", teilte die Lokführergewerkschaft am Freitag mit. Stattdessen werde es am Dienstag eine Protestveranstaltung vor dem Bahntower in Berlin geben, um "dem Management die rote Karte zu zeigen", sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Er drohte mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen, sollte die Bahn nicht "schnellstens ein verhandelbares Angebot" vorlegen.
Bericht: Bund stellt 2021 rund 16 Milliarden Euro für Fluthilfe bereit
Die Bundesregierung hat sich einem Bericht zufolge auf Details für die Regulierung der Flutschäden verständigt. Noch in diesem Jahr sollten 16 Milliarden der 30 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds zur Verfügung stehen, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Aufbauhilfe für Privathaushalte und Unternehmen solle geleistet werden, "soweit die Schäden nicht durch Versicherungen oder sonstige Dritte abgedeckt sind", heißt es laut Magazin im Gesetzentwurf.
Bericht: Bund stellt 2020 rund 16 Milliarden Euro für Fluthilfe bereit
Die Bundesregierung hat sich einem Bericht zufolge auf Details für die Regulierung der Flutschäden verständigt. Noch in diesem Jahr sollten 16 Milliarden der 30 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds zur Verfügung stehen, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Aufbauhilfe für Privathaushalte und Unternehmen solle geleistet werden, "soweit die Schäden nicht durch Versicherungen oder sonstige Dritte abgedeckt sind", heißt es laut Magazin im Gesetzentwurf.
Dänemark schafft Maskenpflicht in Bus und Bahn ab
In Dänemark entfällt ab Samstag die Maskenpflicht in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln. Da inzwischen ein Großteil der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sei, können "wir der Maske in Bussen, Zügen und U-Bahnen Adieu" sagen", kündigte Verkehrsminister Benny Engelbrecht am Freitag an. "Wir kehren zu einem normaleren Alltag zurück", erklärte er. In Flugzeugen und an Flughäfen bleibt die Maskenpflicht aber bestehen.
Beachvolleyball-EM: Drei Frauen-Duos im Viertelfinale
Gleich drei deutsche Frauen-Teams um die Olympia-Starterinnen Karla Borger und Julia Sude sind bei der Beachvolleyball-EM in Wien ins Viertelfinale eingezogen. Lediglich für Kim Behrens und Sandra Ittlinger (Flacht/Hildesheim) kam am Freitag das Aus.
Griechenlands Regierung rechnet trotz Corona und Bränden mit 3,6 Prozent Wachstum
Griechenlands Regierung rechnet trotz der Corona-Pandemie und der verheerenden Waldbrände in Teilen des Landes mit einem Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent in diesem Jahr. Finanzminister Christos Staikouras verwies am Freitag im Fernsehsender Mega TV auf die gute Touristensaison: "Es ist ein gutes Jahr verglichen mit dem letzten Jahr - verglichen mit unseren Schätzungen ist es sogar viel besser."
Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben
Nach massiven Regenfällen im Westen Japans haben die Behörden am Freitag zehntausende Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor waren in der Stadt Unzen in der Präfektur Nagasaki zwei Häuser von einem Erdrutsch mitgerissen worden, eine Bewohnerin starb, zwei weitere wurden noch vermisst. Die Wetterbehörde JMA warnte für die kommenden Tage vor weiteren "beispiellosen" Regenfällen in weiten Teilen des Landes.
Klopp behält seinen Abwehrchef: Van Dijk verlängert "langfristig" in Liverpool
Teammanager Jürgen Klopp kann beim FC Liverpool weiter auf seinen Abwehrchef bauen: Wie der englische Fußball-Spitzenklub am Freitag bekannt gab, hat Virgil van Dijk einen neuen "langfristigen" Vertrag bei den Reds unterschrieben.
Eine Tote und neun Verletzte bei Unfall auf Autobahn 3 in Bayern
Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 3 in Bayern ist eine 18-Jährige ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Würzburg am Freitag mitteilte. Drei davon mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.