Letzte Nachrichten
Libanon meldet mehr als 30 Tote durch israelische Angriffe
Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon sind nach Angaben der Regierung in Beirut am Dienstag mehr als 30 Menschen getötet worden. Es habe mindestens 31 Todesopfer gegeben, teilte am Abend das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter ihnen seien vier Kinder und drei Frauen. Etwa 40 Menschen seien zudem verletzt worden.
Struff sorgt für Überraschung, bitteres Aus für Altmaier
Jan-Lennard Struff hat bei den French Open für eine Überraschung gesorgt, Daniel Altmaier konnte ein bitteres Aus nicht verhindern: Der 36 Jahre alte Warsteiner Struff schaltete am Dienstag den Weltranglistenzehnten Alexander Bublik aus Kasachstan mit 7:5, 6:7 (6:8), 6:4, 7:5 aus und jubelte nach einer starken Vorstellung über den Einzug in die zweite Runde. Altmaier unterlag danach in einem Krimi über 4:16 Stunden Spielzeit dem Weltranglistensechsten Félix Auger-Aliassime aus Kanada 6:4, 4:6, 6:4, 1:6, 6:7 (7:10).
US-Vizepräsident JD Vance begrüßt Papst-Enzyklika zu KI
US-Vizepräsident JD Vance hat die Enzyklika von Papst Leo XIV. zur Künstlichen Intelligenz (KI) begrüßt. "Was ich davon gelesen habe, klingt sehr tiefgründig", sagte Vance am Dienstag dem Sender NBC News. Der in den USA geborene Papst demonstriere damit "moralische Führung" bei einem zukunftsweisenden Thema.
Fürth verhindert Absturz - RWE verpasst Aufstieg
Der "ewige" Zweitligist hat den Absturz verhindert. Die SpVgg Greuther Fürth gewann das Relegations-Rückspiel gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen mit 2:0 (1:0) und sicherte sich mit einiger Mühe den Klassenerhalt. Das Hinspiel hatte Traditionsklub RWE noch mit 1:0 gewonnen und deshalb nach schwierigen Jahren mit Abstiegen, Insolvenz und sportlichem Misserfolg von der Rückkehr in die 2. Liga geträumt.
Ferrari-Aktie rutscht nach Präsentation des ersten Elektromodells deutlich ab
Nach der Vorstellung seines ersten vollelektrischen Modells hat Ferrari an der Börse deutliche Verluste erlitten. Die Aktie des italienischen Luxusautobauers war am Dienstag zeitweise der schwächste Wert an der Mailänder Börse und verlor am Mittag gut sechs Prozent.
Tausende Demonstranten in Georgien bei Protest gegen Regierung und für EU-Kurs
Anlässlich des georgischen Unabhängigkeitstages haben in Tiflis tausende Menschen gegen die pro-russische Regierung protestiert. Tausende Demonstranten zogen am Dienstag durch das Zentrum der Hauptstadt, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah. Anschließend versammelten sie sich unter starkem Polizeiaufgebot vor dem Parlament des Kaukasuslandes. Die frühere Sowjetrepublik Georgien hatte sich im März 1991 für die Unabhängigkeit ausgesprochen.
Eurojackpot in Höhe von 120 Millionen Euro geht nach Tschechien
Ein Glückspilz aus Tschechien hat den Eurojackpot geknackt und exakt 120 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag mitteilte, hatte der Gewinner oder die Gewinnerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 5, 11, 23, 33 und 42 sowie die Eurozahlen 10 und 12.
US-Aktivistin Erin Brockovich warnt vor KI-Datenzentren
Vor einem Vierteljahrhundert wurde die US-Umweltaktivistin Erin Brockovich durch einen Oscar-prämierten Film berühmt - heute warnt die 65-Jährige vor Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI). Brockovich schrieb auf ihrer neuen Webseite, Technologiekonzerne lieferten sich vielerorts ein "Rennen, um KI-Infrastruktur aufzubauen". Die Zentren verbrauchten aber enorme Mengen an Energie und Kühlwasser und erhöhten damit die Preise für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Israelische Armee verstärkt Bodenoffensive jenseits der "gelben Linie" im Süden des Libanon
Israels Armee hat mit einer Bodenoffensive nördlich der sogenannten gelben Linie im Süden des Libanon begonnen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte am Dienstag das Ziel, mit der Ausweitung des Militäreinsatzes den Druck auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz weiter zu erhöhen. Derweil berichtete ein AFP-Korrespondent von neuen israelischen Luftangriffen in der Stadt Nabatije, deren Bewohner zuvor von Israels Armee zur Evakuierung aufgefordert worden waren.
Jugendliche gestehen Tötung eines Jungen in der Bretagne - Streit um Angelzubehör
Nach der Tötung eines elfjährigen Jungen im westfranzösischen Rennes haben zwei tatverdächtige Jugendliche nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Tat gestanden. Der 16-jährige Junge und das 15-jährige Mädchen hätten erklärt, sie hätten sich "rächen" wollen und Angelzubehör im Wert von ein paar dutzend Euro zurückholen wollen, sagte der Staatsanwalt Frédéric Teillet am Dienstag.
Struff sorgt für Überraschung in Paris
Jan-Lennard Struff hat bei den French Open für eine echte Überraschung gesorgt: Der 36 Jahre alte Warsteiner schaltete am Dienstag den Weltranglistenzehnten Alexander Bublik aus Kasachstan mit 7:5, 6:7 (6:8), 6:4, 7:5 aus und jubelte nach einer starken Vorstellung über den Einzug in die zweite Runde.
Trump: Gesundheitscheck ist "perfekt" verlaufen
Knapp drei Wochen vor seinem 80. Geburtstag hat sich US-Präsident Donald Trump einem großen Gesundheitscheck unterzogen. "Alles ist perfekt gelaufen", schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social, ohne Details zu nennen. Zuletzt hatten Blutergüsse an Trumps rechter Hand, Schwellungen an seinen Knöcheln und Anfälle von Schläfrigkeit bei offiziellen Terminen Fragen über seine Fitness aufgeworfen.
Internet im Iran teilweise wiederhergestellt
Drei Monate nach Beginn des Iran-Krieges haben die Behörden des Landes das Internet teilweise wiederhergestellt. Vizepräsident Mohammed Resa Aref erklärte am Dienstag im Onlinedienst X, die Regierung erfülle damit "die Forderungen der Iraner". Dies sei der "erste Schritt in Richtung eines freien und regulierten Zugangs" zum Internet. Seit Beginn der Angriffe Israels und der USA Ende Februar war das Netz im Iran blockiert gewesen.
DEB-Team erneut nach WM-Vorrunde ausgeschieden
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist bei der WM in der Schweiz erneut bereits nach der Vorrunde ausgeschieden. Lettland qualifizierte sich am Dienstag in der Gruppe A mit einem 8:1 (3:0, 2:1, 3:0) gegen Ungarn für das Viertelfinale. Den letzten Platz in der K.o.-Runde schnappte sich die USA dank des 4:1 (2:0, 2:1, 0:0) gegen Österreich.
Mai-Hitzerekorde in Frankreich und Großbritannien - vier Badetote in England
In Frankreich und Großbritannien sind im Zuge der Hitzewelle in Westeuropa am Dienstag neue Temperaturrekorde für den Monat Mai gemessen worden. In Frankreich erreichte der landesweite Temperaturindikator am Dienstag nach vorläufigen Daten von Météo-France 24,8 Grad, wie der nationale Wetterdienst mitteilte.
Juwelenraub im Louvre soll verfilmt werden
Der im Oktober 2025 verübte spektakuläre Juwelenraub im Pariser Louvre soll verfilmt werden. Die Rechte an dem am Mittwoch erscheinenden Recherchebuch "Main basse sur le Louvre" (sinngemäß "Der Louvre-Coup") seien an die Produktionsfirma Iconoclast verkauft worden, teilte der Verlag Flammarion am Dienstag mit. Zudem soll auf Grundlage des Buchs eine Dokumentarserie entstehen.
Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt
Russlands Aufforderung an Ausländer und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt Kiew wegen neuer bevorstehender Angriffe zu verlassen, ist international scharf verurteilt worden. Eine solche Drohung sei "inakzeptabel", erklärten fast 50 Länder bei den Vereinten Nationen am Dienstag, darunter europäische Staaten, Japan und Südkorea. Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte den russischen Botschafter ein und erteilte Moskaus Versuchen der "Einschüchterung" eine Absage.
Texas: Trump macht Kongress-Vorwahl zum Loyalitätstest
US-Präsident Donald Trump hat die Kongress-Vorwahl in Texas zum Loyalitätstest erklärt. Bei der parteiinternen Abstimmung der Republikaner für einen Senatsposten am Dienstag unterstützte Trump den umstrittenen texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton gegen den langjährigen Senator John Cornyn. "Texas, wähle Ken Paxton, den besten Generalstaatsanwalt unseres Landes!", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Sabalenka und Gauff sicher weiter
Die Vorbereitung verlief holprig, der Auftakt in den Sandplatz-Grand-Slam teilweise auch: Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat bei den French Open letztlich locker die zweite Runde erreicht, dabei aber noch nicht geglänzt. Die viermalige Major-Siegerin, die in Paris noch auf einen Titel wartet, schlug die Spanierin Jéssica Bouzas Maneiro nach einer über weite Strecken fehlerhaften Leistung mit 6:4, 6:2.
Giro: Vierter Tagessieg für Vingegaard
Der dänische Radstar Jonas Vingegaard hat beim Giro-Ausflug in die Schweiz die Muskeln spielen lassen und seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut. Der 29-Jährige vom Team Visma-Lease a Bike fuhr bei der Bergankunft der nur 113 km langen und komplett auf Schweizer Staatsgebiet ausgetragenen 16. Etappe auf 1644 m Höhe in Cari überlegen zu seinem vierten Tagessieg und verteidigte das Rosa Trikot problemlos.
Festnahme und Leichenfund nach Verschwinden von Mann in Berlin
Einen knappen Monat nach dem Verschwinden eines Unternehmers in Berlin ist in der Bundeshauptstadt ein 40-Jähriger festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, Ismet K. Ende April mit Gewalt in den Laderaum eines Transporters gebracht und verschleppt zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.
Siegemund unterliegt "Fashion-Queen" Osaka
Ohne Fortune gegen "Fashion-Queen" Naomi Osaka: Laura Siegemund ist zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde der French Open ausgeschieden. Die 38-Jährige unterlag der kraftvollen, viermaligen Grand-Slam-Siegerin aus Japan in einem engen Match mit 3:6, 6:7 (3:7). Die routinierte Schwäbin spielte weitgehend auf Augenhöhe, konnte ihre Chancen aber nicht entscheidend nutzen.
Brüsseler Prozess wegen Überfallplänen in Bochum: "Ausbrecherkönig" schweigt
Zum Auftakt des Brüsseler Prozesses wegen eines geplanten Raubüberfalls in Deutschland hat der Hauptangeklagte Antonio Ferrara die Aussage verweigert. Er werde nach aktuellem Stand keinerlei Fragen der Richter beantworten, teilte der in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannte Ferrara zu Beginn der Verhandlungen am Dienstag in Brüssel mit, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Auch drei seiner neun Mitangeklagten wollten demnach nicht aussagen.
Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Luftangriffen sind im Gazastreifen nach palästinensischen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Fünf Menschen seien bei einer Attacke auf eine "Gruppe Zivilisten" im Flüchtlingslager al-Maghasi getötet worden, erklärte die von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Zivilschutzbehörde am Dienstag. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden. Das Al-Aksa-Krankenhaus bestätigte die Zahl der Opfer.
Missbrauchsverdacht in Paris: Eltern bestehen auf öffentlichem Verfahren
Ein ehemaliger Betreuer von Grundschulkindern muss sich wegen sexueller Übergriffe seit Dienstag in Paris vor Gericht verantworten. Der 36-Jährige verbarg sein Gesicht, als er den voll besetzten Gerichtssaal betrat, wie ein AFP-Reporter berichtete. Mehrere Elterngruppen, die keinen Platz im Saal fanden, versammelten sich vor dem Gericht.
Norwegens Kronprinz in Sorge um lungenkranke Frau Mette-Marit
Der norwegische Kronprinz Haakon hat sich besorgt über den Gesundheitszustand seiner an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidenden Ehefrau Mette-Marit geäußert. "Die Kronprinzessin ist schwer krank, und ich finde, dass sich ihr Zustand in jüngster Zeit deutlich verschlechtert hat", sagte Haakon am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Er mache sich "Sorgen um ihre Gesundheit".
Von der Leyen zu Drohnenalarmen: Russland versucht Europa zu "destabilisieren"
Nach fortgesetztem Drohnenalarm in den baltischen Staaten hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Moskau vorgeworfen, die europäischen Demokratien "destabilisieren" zu wollen. "Dies ist eine bewusste Strategie Russlands", sagte von der Leyen am Dienstag bei einem Treffen mit den baltischen Staats- und Regierungschefs in Vilnius ein. "Doch ganz ähnlich wie auf den Schlachtfeldern der Ukraine scheitert Russland", fügte sie hinzu.
Verdacht der vorsätzlichen Tötung von Mango-Gründer Andic: Sohn beteuert Unschuld
Der Sohn des 2024 bei einer Bergtour ums Leben gekommenen Gründers des Modekonzerns Mango, Isak Andic, hat nach seiner Festnahme seine Unschuld im Zusammenhang mit dem Tod seines Vaters beteuert. In einem am Dienstag veröffentlichten offenen Brief an die Belegschaft der spanischen Modekette wies Jonathan Andic die Anschuldigung der vorsätzlichen Tötung zurück. Der Vorwurf sei "gravierend, ungerechtfertigt und unbegründet".
Trump unterzieht sich jährlichem Gesundheitscheck
Knapp drei Wochen vor seinem 80. Geburtstag hat sich US-Präsident Donald Trump seinem jährlichen Gesundheitscheck unterzogen. Er traf dafür am Dienstag im Walter-Reed-Militärkrankenhaus in einem Vorort von Washington ein. Zuletzt hatten Blutergüsse an Trumps rechter Hand, Schwellungen an seinen Knöcheln und Anfälle von Schläfrigkeit bei offiziellen Terminen Fragen über seine Fitness aufgeworfen.
Schutzgelder für Islamisten: Ex-Chef des Zementhersteller Lafarge auf freiem Fuß
Der wegen der Finanzierung von Terrorismus in Frankreich inhaftierte Ex-Chef des Zementherstellers Lafarge, Bruno Lafont, kommt unter Auflagen auf freien Fuß. Der 69 Jahre alte Ex-Geschäftsmann und der 75 Jahre alte ehemalige Generaldirektor, Christian Herrault, dürfen nach sechs Wochen Haft das Gefängnis in Paris wieder verlassen, wie das Berufungsgericht in der französischen Hauptstadt am Dienstag entschied.
Pflegereform: Warken will bei Pflegereform Kinderlose stärker belasten
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will bei der Reform der Pflegeversicherung offenbar die Beiträge für Kinderlose erhöhen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, soll der Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte auf dann 0,7 Prozent steigen. Der Vorschlag stieß auf ein gemischtes Echo.
Mordversuch an Aserbaidschaner: Neun Männer in Frankreich vor Gericht
Neun Männer müssen sich in Frankreich wegen versuchten Mordes an einem regierungskritischen Blogger aus Aserbaidschan verantworten. Der Prozess gegen das mutmaßliche Killerkommando und deren Unterstützer mit Verbindungen nach Aserbaidschan begann am Dienstag im westfranzösischen Rennes. Im März 2021 war der 32 Jahre alte Mahmmad Mirzali im westfranzösischen Nantes angegriffen und mit etwa 15 Messerstichen schwer verletzt worden. Seitdem lebt der Dissident rund um die Uhr unter Polizeischutz an einem geheim gehaltenen Ort.