Letzte Nachrichten
Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal um 1,8 Prozent gestiegen
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal weiter gewachsen: Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verglichen mit dem zweiten Quartal um 1,8 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ergibt sich den Statistikern in Wiesbaden zufolge ein Plus von 2,5 Prozent. Allerdings liegt die Wirtschaftsleistung damit noch immer 1,1 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.
Walter-Borjans will Amt als SPD-Chef abgeben
Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans will sein Amt abgeben. Er werde sich beim Parteitag am 11. Dezember nicht erneut um den Parteivorsitz bewerben, sagte Walter-Borjans der "Rheinischen Post" nach Angaben vom Freitag. Er hatte die SPD seit 2019 mit Saskia Esken in einer Doppelspitze geführt.
Papst fordert wirksame Antworten auf "Umweltkrise" bei UN-Klimakonferenz
Papst Franziskus hat die Weltgemeinschaft vor der UN-Klimakonferenz (COP26) zu einem entschlossenen Handeln gegen die Erderwärmung aufgerufen. "Die politischen Entscheidungsträger, die sich auf der COP26 in Glasgow treffen werden, sind dringend aufgefordert, wirksame Antworten auf die gegenwärtige Umweltkrise zu geben", sagte der Papst am Freitag in einer vom BBC-Radio ausgestrahlten Botschaft. Dadurch könnten sie "konkrete Hoffnungszeichen" für künftige Generationen setzen.
Scholz zu Beratungen mit G20-Kollegen nach Rom aufgebrochen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist zu Gesprächen mit seinen G20-Kollegen nach Italien gereist. Scholz sei auf dem Weg nach Rom, teilte das Finanzministerium am Freitag im Online-Dienst Twitter mit. Dazu veröffentlichte es ein Foto des SPD-Politikers und voraussichtlich künftigen Bundeskanzlers am Flughafen. Am Treffen der Staats- und Regierungschefs der G20 am Wochenende wird Scholz an der Seite von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen.
Libyen heißt nach Jahren des Bürgerkriegs wieder Touristen willkommen
Nach dem jahrelangen Bürgerkrieg in Libyen hat erstmals wieder eine größere Gruppe von Touristen das nordafrikanische Land besucht. Die organisierte Gruppenreise führte die größtenteils aus Europa stammenden Teilnehmer unter anderem in die an der Grenze zu Algerien gelegene Oasenstadt Ghadames.
Amnesty fordert Anerkennung von Klimakrise als Menschenrechtskrise
Amnesty International hat die Bundesregierung aufgefordert, die Klimakrise auch als Menschenrechtskrise anzuerkennen. Der Klimawandel verstärke Ungleichheiten und Diskriminierungen und treffe einkommensschwache Staaten und marginalisierte Menschen besonders hart, betonte die Menschenrechtsorganisation am Freitag. Als "Mitverursacher der Klimakrise" müsse sich Deutschland bei der am Sonntag beginnenden UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow deshalb für eine menschenrechtsbasierte Klimapolitik einsetzen, die sich am 1,5-Grad-Ziel orientiere.
Starbucks steigert Umsatz und Gewinn dank guter Zahlen auf US-Heimatmarkt
Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat Umsatz und Gewinn dank guter Zahlen auf dem Heimatmarkt gesteigert - sieht sich aber mit enttäuschenden Verkaufszahlen in China angesichts der Corona-Pandemie konfrontiert. Das Unternehmen verbuchte in dem Anfang Oktober zu Ende gegangenen Quartal einen Umsatz von 8,1 Milliarden Dollar (knapp sieben Milliarden Euro) - ein Anstieg von 31 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wie es am Donnerstag hieß.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 139,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut deutlich gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 139,2. Am Vortag hatte er bei 130,2 gelegen, vor einer Woche bei 95,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
Daimler steigert trotz Chipkrise Gewinn im dritten Quartal deutlich
Der Autobauer Daimler hat trotz der anhaltenden Chipkrise seinen Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert. Das Konzernergebnis belief sich auf 2,57 Milliarden Euro, wie das Stuttgarter Unternehmen am Freitagmorgen mitteilte. Das war ein Plus von 19 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Finanzchef Harald Wilhelm erklärte, "dank eines robusteren Geschäfts" sei es gelungen, den Gewinn "trotz eines herausfordernden Umfelds" zu steigern.
Linnemann fordert CDU-Parteitag im Dezember und Mitgliederbefragung zu Vorsitz
Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) hat einen zeitnahen Parteitag gefordert, um einen Nachfolger für CDU-Chef Armin Laschet zu bestimmen. "Ich wäre dafür, den Bundesparteitag schon im Dezember stattfinden zu lassen", sagte der auch als möglicher Bewerber für den Parteivorsitz gehandelte Linnemann am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Außerdem sprach sich der Wirtschaftspolitiker für eine Mitgliederbefragung zur Neubestimmung der Parteispitze aus. Dies solle mit einer inhaltlichen Neuausrichtung verbunden werden.
Drei Tote bei Verkehrsunfall in Jever
US-Investor Gates wirbt für Kernkraft
Der US-Investor und Microsoft-Gründer Bill Gates hat im Kampf gegen den Klimawandel sowie die hohen Energiepreise für die Kernkraft geworben. Atomreaktoren abzuschalten "macht es schwerer, Versorgungssicherheit und günstige Preise zu gewährleisten", sagte Gates dem "Handelsblatt". "Wir dürfen keine Lösung ausschließen, solange wir die Kosten und die Sicherheit genau geprüft haben."
NHL: Panthers-Chefcoach Quenneville wegen Missbrauchsaffäre zurückgetreten
Wegen einer über zehn Jahre zurückliegenden Missbrauchsaffäre ist Joel Quenneville als Chefcoach der Florida Panthers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL zurückgetreten. Der 63-Jährige zog damit die Konsequenzen aus einem am Dienstag veröffentlichten unabhängigen Untersuchungsbericht. Laut diesem gehörte Quenneville 2010 zu einer Gruppe Verantwortlicher bei den Chicago Blackhawks, die die Missbrauchsvorwürfe des Profis Kyle Beach gegen einen Assistenztrainer nicht verfolgt hatten.
30 Paraden: Grubauer führt Seattle zum Sieg gegen Minnesota
Der deutsche Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat die Seattle Kraken zum nächsten Sieg in der nordamerikanischen Profiliga NHL geführt. Mit 30 Paraden hatte der Goalie, der vor der Saison vom Titelanwärter Colorado Avalanche zum neuen "Expansion Team" nach Seattle gewechselt war, großen Anteil am 4:1-Erfolg gegen die Minnesota Wild mit Grubauers Landsmann Nico Sturm und bestätigte seine starke Form.
Kleber siegt weiter mit den Mavericks - Theis verliert
Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber und die Dallas Mavericks bleiben in der nordamerikanischen Profiliga NBA in der Erfolgsspur. Angeführt von Superstar Luka Doncic (25 Punkte) gewannen die Mavs mit 104:99 gegen die San Antonio Spurs und landeten ihren dritten Sieg in Serie. Big Man Kleber gelang mit 12 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double.
NFL: Packers fügen Cardinals die erste Saisonniederlage zu
Die Green Bay Packers um Star-Quarterback Aaron Rodgers haben den Arizona Cardinals die erste Saisonniederlage in der NFL zugefügt. Die Packers, bei denen auch der deutsche Receiver Equanimeous St. Brown zum Einsatz kam, siegten auswärts mit 24:21. Die Cardinals waren zuvor mit sieben Erfolgen in die Saison gestartet und als einziges Team der amerikanischen Football-Profiliga noch ungeschlagen gewesen. Beide Teams stehen nun bei einer Bilanz von 7:1 Siegen.
Wiederaufbau der Kunsteisbahn am Königssee: BSD sieht "positives Zeichen"
Die Zukunft der stark beschädigten Kunsteisbahn am Königssee ist weiter unklar, der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) sieht aber gute Chancen für einen Wiederaufbau. "Es ist definitiv noch nicht die Rettung, aber ein sehr positives Zeichen", sagte BSD-Vorstandsmitglied Alexander Resch, nachdem der Kreistag des Berchtesgadener Landes den Weg für eine Planung des Wiederaufbaus freigemacht hatte.
VfB sagt Danke: Einladungen an Krankenhaus-Personal
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart lädt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sechs Krankenhäusern und Pflege-Einrichtungen in der Region zu einem seiner kommenden Heimspiele ein. Damit bedankt sich der VfB für "unermüdlichen Einsatz" während der Corona-Pandemie.
Ter Stegen wünscht entlassenem Koeman "nur das Beste"
Fußball-Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen hat sich nach der Entlassung von Trainer Ronald Koeman beim spanischen Topklub FC Barcelona zu Wort gemeldet. "Danke für alles. Ihre Leidenschaft für den Klub und die Stadt ist besonders. Ich wünsche Ihnen nur das Beste für die Zukunft", schrieb der 29-Jährige bei Twitter.
Nach Auslosung: EM-Countdown beginnt für DFB-Frauen
Die schwierigen Aufgaben konnten Martina Voss-Tecklenburgs EM-Vorfreude nicht schmälern. "Es ist eine Gruppe, die uns von Anfang an herausfordern wird, aber das kann auch gut sein, dass du so gleich im Turnier bist", sagte die Fußball-Bundestrainerin nach der Auslosung am Donnerstagabend in Manchester.
Bericht: Brasiliens Treibhausgasausstoß stieg 2020 trotz Pandemie deutlich
Trotz der Corona-Pandemie ist Brasiliens Treibhausgasausstoß einer Nichtregierungsorganisation zufolge im vergangenen Jahr um 9,5 Prozent gestiegen. "Die Zunahme der Entwaldung in Brasilien, insbesondere im Amazonas-Regenwald, stellt das Land in Widerspruch zum Trend, der im Rest der Welt zu beobachten ist", hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Climate Observatory. Damit ist Brasilien eine der wenigen großen Volkswirtschaften, in der die Verschmutzung während der Pandemie nicht zurückging.
USA, Deutschland und weitere Länder rufen Russland zum Schutz der Pressefreiheit auf
In einer gemeinsamen Erklärung haben die USA, Deutschland und 16 weitere westliche Länder Russland zum Schutz der Medien- und Pressefreiheit aufgerufen. Die Staaten, darunter auch Frankreich und Großbritannien, verurteilten am Donnerstag (Ortszeit) das ihrer Meinung nach harte Vorgehen gegen unabhängige Medien. Sie warfen Moskau "zunehmende Schikanierung von Journalisten und unabhängigen Medien in Russland" vor.
US-Präsident Biden in Rom eingetroffen
US-Präsident Joe Biden hat seine mehrtägige Gipfel-Reise in Europa begonnen. In der Nacht zum Freitag landete er in Rom, wo er am G20-Gipfel teilnehmen wird, der erstmals seit der Corona-Pandemie wieder als physisches Treffen der Staats- und Regierungschefs stattfindet. Anfang der Woche wird Biden dann bei der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow erwartet.
FDP-Chef Lindner glaubt an Regierungsbildung bis Anfang Dezember
Nach rund einer Woche der Ampel-Koalitionsgespräche ist FDP-Chef Christian Lindner zuversichtlich, dass es mit einer Regierungsbildung bis Anfang Dezember klappt. "Die Nikolauswoche ist erreichbar", sagte Lindner der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Einer weiteren Vergemeinschaftung von Schulden in Europa und einer Lockerung des EU-Stabilitätspakts erteilte der FDP-Chef derweil eine Absage.
Oklahoma richtet trotz früherer Probleme mit Giftspritzen verurteilten Mörder hin
Der US-Bundesstaat Oklahoma hat trotz einer Reihe von Problemen bei Hinrichtungen in der Vergangenheit die Todesstrafe eines verurteilten Mörders vollstreckt. Der 60-jährige John Grant starb am Donnerstagabend (Ortszeit) durch eine Giftspritze. Er erbrach sich und erlitt Krämpfe, wie Zeugen berichteten. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor die Entscheidung eines anderen Gerichts kommentarlos aufgehoben, das die Hinrichtung vorübergehend gestoppt hatte.
New Yorks Ex-Gouverneur Cuomo wegen sexuellen Vergehens beschuldigt
Nach seinem Rücktritt wegen Belästigungsvorwürfen ist der frühere New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo nun wegen eines sexuellen Vergehens beschuldigt worden. Beim Stadtgericht von Albany sei eine Klage wegen eines "Sexualverbrechens" eingereicht worden, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag. Cuomo wird darin beschuldigt, im Dezember 2020 seine Hand in die Bluse des Opfers gesteckt und ihr an die linke Brust gefasst zu haben.
Amazon vermeldet sinkende Gewinne wegen steigender Kosten
Der US-Versandhändler Amazon hat im dritten Quartal trotz steigender Umsätze weniger Gewinn gemacht. Der Umsatz stieg auf 110,8 Milliarden Dollar, während der Gewinn mit 3,2 Milliarden nur halb so hoch ausfiel, wie im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Als maßgebliche Gründe für diese Entwicklung gelten steigende Kosten für Personal und wegen fehlender Waren und Materialmangels.
US-Schulen verbieten "Squid Game"-Kostüme an Halloween
Einige Schulen im US-Bundesstaat New York haben für Halloween Kostüme aus der beliebten Netflix-Serie "Squid Game" verboten. Wie der Chef der Schulaufsicht des Schulbezirks Fayetteville-Manlius am Donnerstag mitteilte, dürften die Kinder die Kostüme nicht tragen, "weil sie gewaltverherrlichende Botschaften vermitteln könnten". Am letzten Schultag vor Halloween kommen Schüler in US-Schulen häufig kostümiert zum Unterricht.
Zverev nach 300. ATP-Tour-Sieg in Wien im Viertelfinale
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) hat das Achtelfinale des ATP-Turniers in Wien mit einiger Mühe überstanden. Der 24-Jährige zog bei der mit 1,8 Millionen Euro dotierten Konkurrenz in der Stadthalle durch ein 6:2, 3:6, 6:2 gegen den Australier Alex De Minaur in die Runde der letzten Acht ein. Dort wartet der Kanadier Felix Auger-Aliassime, die Nummer sechs der Setzliste.
Facebook benennt sich in Meta um
Der in der Kritik stehende US-Internetkonzern Facebook gibt sich einen neuen Namen: Der Onlineriese wird künftig Meta heißen, wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Donnerstag mitteilte. Damit soll die Schöpfung eines sogenannten Metaversums in den Vordergrund gestellt werden, eine kollektiv nutzbare virtuelle Welt. "Wir stehen am Beginn des nächsten Kapitels für das Internet, und es ist auch das nächste Kapitel für unser Unternehmen", erklärte Zuckerberg.
Britische Regierung bestellt im Fischereistreit französische Botschafterin ein
Die britische Regierung hat im Fischereistreit die französische Botschafterin einbestellt. Wie das Büro von Premierminister Boris Johnson am Donnerstagabend mitteilte, habe Außenministerin Liz Truss die Botschafterin Catherine Colonna vorgeladen. "Wir bedauern die konfrontative Sprache, die von der französischen Regierung in dieser Angelegenheit immer wieder verwendet wurde", erklärte die britische Regierung weiter.
Polizei in Haiti hat Lebenszeichen von entführten Missionaren
Die Polizei in Haiti hat Lebenszeichen von den entführten Missionaren und ihren Familienangehörigen erhalten. Es könne davon ausgegeangen werden, dass "alle Entführten" noch am Leben seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag von der Kriminalpolizei. Genauere Details wurden nicht genannt. Die Verhandlungen über die Freilassung der Ausländer seien "im Gange", die Federführung liege bei der haitianischen Kriminalpolizei, die mit "mehreren FBI-Agenten" zusammen arbeite.