Letzte Nachrichten
Merkel dringt auf rasche Maßnahmen gegen Überlastung des Gesundheitswesens
Angesichts steigender Corona-Zahlen dringt die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf rasche Maßnahmen, mit denen eine Überlastung des Gesundheitssystem vermieden wird. Diese Frage könne nicht von der Übernahme einer neuen Regierung abhängig gemacht werden, sagte Merkel am Sonntag in Rom. In den Bundesländern gebe es "sehr unterschiedliche Situationen", mit den Ländern müsse jetzt noch einmal gesprochen werden.
Merkel zufrieden mit G20-Kompromiss zu Klimaschutz
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Klimabeschlüsse des G20-Gipfels in Rom als Erfolg gewürdigt. Dass sich die Gruppe der stärksten Volkswirtschaften der Welt im Grundsatz darauf verständigt habe, das 1,5-Prozent-Ziel bei der Reduktion von Treibhausgasen zu unterstützen, sei ein "sehr, sehr gutes Ergebnis", sagte Merkel in Rom. Die G20-Gruppe habe damit ein "gutes Signal" für die Weltklimakonferenz in Glasgow gesetzt.
Augsburg atmet auf: Sieg im Schwaben-Derby gegen den VfB
Der FC Augsburg hat in einem flotten Schwaben-Derby gegen den VfB Stuttgart seine Comeback-Qualitäten bewiesen und Trainer Markus Weinzierl Luft verschafft. Nach vier Spielen ohne Sieg gelang mit dem 4:1 (1:1) endlich der zweite Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga - es kam am 10. Spieltag einem Befreiungsschlag gleich. Zuvor hatte Augsburg in keinem Ligaspiel mehr als ein Tor erzielt.
Merkel stellt Scholz in Rom als Wahrscheinlichen Nachfolger vor
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) beim G20-Gipfel in Rom als ihren wahrscheinlichen Nachfolger vorgestellt. Sie habe in ihren Gesprächen mit Staats- und Regierungschefs "darauf hingewiesen, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass Herr Scholz der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist", sagte Merkel am Sonntag.
Draghi "stolz" auf Vereinbarungen der G20 zum Klimaschutz
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi hat sich zum Abschluss des G20-Gipfels in seinem Land zufrieden mit den Vereinbarungen zum Klimaschutz gezeigt. "Wir setzen uns dafür ein, das 1,5-Grad-Ziel in Reichweite zu halten", sagte Draghi am Sonntag in seiner Abschlussrede. "Wir sind stolz auf dieses Ergebnis, aber wir müssen bedenken, dass dies erst der Anfang ist."
WMO: 2015 bis 2021 voraussichtlich sieben wärmste Jahre seit Aufzeichnungsbeginn
Die Jahre zwischen 2015 und 2021 werden aller Voraussicht nach die bislang heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen sein. Dies geht aus einem vorläufigen Bericht hervor, den die Weltwetterorganisation (WMO) anlässlich der Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow am Sonntag vorstellte. Demnach wird 2021 voraussichtlich "nur" das fünft- bis siebtwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen sein, weil das Wettereignis La Niña zu Beginn des Jahres einen Kühleffekt hatte.
Biden und Erdogan wollen Beziehungen ihrer Länder wieder verbessern
US-Präsident Joe Biden und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan wollen die zuletzt arg strapazierten Beziehungen ihrer beiden Länder wieder verbessern. Biden habe "seinen Wunsch nach konstruktiven Beziehungen mit der Türkei und nach einem effektiven Weg, um unsere Differenzen zu überwinden, deutlich machte", sagte ein US-Vertreter nach einem Treffen der beiden Staatschefs am Rande des G20-Gipfels in Rom. "Das Treffen fand in einer positiven Atmosphäre statt", hieß es von türkischer Seite.
Handball: Magdeburg und Berlin gewinnen weiter
Der SC Magdeburg hat seine beeindruckende Siegesserie in der Handball-Bundesliga mit einem schwer erkämpften Erfolg weiter ausgebaut. Der Klubweltmeister setzte sich am neunten Spieltag gegen den HC Erlangen nach einem dramatischen Ende mit 28:27 (16:13) durch und bleibt damit ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Magdeburgs Omar Ingi Magnusson verwandelte mit der letzten Aktion einen Siebenmeter und sorgte für den glücklichen Sieg.
18. Titel: Zverev gewinnt in Wien und zieht mit Stich gleich
Olympiasieger Alexander Zverev hat in Wien seinen 18. Profi-Titel gewonnen und seinem erfolgreichen Tennisjahr das nächste Highlight hinzugefügt. Der 24 Jahre alte Hamburger bezwang am Sonntag im Endspiel des ATP-Turniers in der Wiener Stadthalle den US-amerikanischen Qualifikanten Frances Tiafoe 7:5, 6:4. In der deutschen Bestenliste zog Zverev mit dem früheren Wimbledonsieger Michael Stich gleich, der in seiner gesamten Karriere 18 Titel gewonnen hatte.
Michel-Hattrick in acht Minuten: Paderborn überrollt KSC in Halbzeit eins
Der SC Paderborn bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga eine Auswärtsmacht. Die entfesselt aufspielenden Ostwestfalen holten mit dem 4:2 (4:0) beim Karlsruher SC bereits den fünften Auswärtssieg im sechsten Spiel und setzten sich mit 21 Zählern in der Spitzengruppe fest. Der KSC bleibt nach der Pleite im Tabellenmittelfeld stecken.
Rostock feiert zweiten Heimsieg gegen Düsseldorf
Hansa Rostock hat den Schwung aus dem DFB-Pokal mitgenommen und sich in der 2. Fußball-Bundesliga etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafft. Der Aufsteiger setzte sich mit 2:1 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf durch. Rostock rückte damit bis auf einen Punkt an die Fortuna heran, die sich mit 15 Zählern im Tabellenmittelfeld hält.
Überraschungsteam Regensburg rückt an Spitzenreiter St. Pauli heran
Jahn Regensburg bleibt das Überraschungsteam der 2. Fußball-Bundesliga und nimmt wieder die Tabellenspitze ins Visier. Die Oberpfälzer setzten sich im Donau-Derby beim Schlusslicht FC Ingolstadt mit 3:0 (1:0) durch und rückten bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter FC St. Pauli heran.
Journalistin Hayali mit Walter-Lübcke-Demokratiepreis ausgezeichnet
Die Journalistin Dunja Hayali hat mit einem Jahr Verspätung am Sonntag den Walter-Lübcke-Demokratiepreis erhalten. Daneben erhielten Robert Erkan für sein Engagement in der Betreuung von Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags und der Verein "Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus - für demokratische Kultur in Hessen" den Preis. Alle drei waren bereits 2020 ausgezeichnet worden, die Preisverleihung wurde wegen der Corona-Pandemie jedoch verschoben.
Bei Anschlag in Kabul verletzter Zweijähriger mit Familie in Großbritannien vereint
Nach zwei Monaten wieder vereint: Ein bei dem Selbstmordanschlag am Kabuler Flughafen während der chaotischen internationalen Evakuierungsmission im August verletzter Zweijähriger hat in Großbritannien wieder zu seiner Familie gefunden. Wie das Innenministerium in London am Sonntag mitteilte, landete der kleine Junge Mohammed Rasa am Freitag im Rahmen einer militärischen Luftbrücke aus einem an Afghanistan angrenzenden Land in Großbritannien.
Georgische Regierungspartei gewinnt zweite Runde der Kommunalwahl
In Georgien hat die Regierungspartei von Ministerpräsident Irakli Garibaschwili die zweite Runde der Kommunalwahl gewonnen. Die Partei Georgischer Traum entschied die Stichwahl in 19 von 20 Gemeinden knapp für sich, wie die Wahlkommission am Sonntag mitteilte. Die Oppositionspartei Vereinigte Nationale Bewegung (UNM) des inhaftierten Ex-Präsidenten Michail Saakaschwili kündigte an, das Wahlergebnis nicht zu akzeptieren.
G20 einigt sich auf 1,5 Grad Ziel - Klimakonferenz in Glasgow hat begonnen
Pünktlich zum Start der Weltklimakonferenz in Glasgow haben die G20-Staaten von Rom aus ein Zeichen gesetzt: Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich bei ihrem Gipfel in der italienischen Hauptstadt am Sonntag auf ambitioniertere Klimaziele. In der geplanten Abschlusserklärung wollten sich die stärksten Wirtschaftsnationen der Welt gemeinsam hinter das 1,5-Grad-Ziel stellen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Delegationskreisen erfuhr. Klimaschützern ging die Einigung nicht weit genug.
Weltklimakonferenz beginnt mit eindringlichen Warnungen vor Folgen der Erderwärmung
Die Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow hat mit eindringlichen Warnungen vor den Folgen der Erderwärmung begonnen. Die diesjährige Konferenz sei die "letzte, beste Hoffnung", um das sogenannte 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, sagte COP26-Präsident Alok Sharma am Sonntag zum Auftakt des Treffens. Vertreter von rund 200 Staaten verhandeln in Glasgow über die weitere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.
Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln
Mit Blick auf die großen Herausforderungen der Gegenwart - den Klimawandel, die Pandemie und die Armut - hat Papst Franziskus ein entschlossenes gemeinsames Handeln gefordert. "Es ist Zeit zu handeln und gemeinsam zu handeln", schrieb Franziskus in einem am Sonntag von der italienischen Zeitung "Il Corriere della Sera" veröffentlichten Text.
London sieht kaum Zeichen der Entspannung im Fischerei-Streit mit Paris
Im Streit um Fischereilizenzen zwischen Großbritannien und Frankreich stehen die Zeichen wohl doch nicht auf Entspannung. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson widersprach am Sonntag der Darstellung, dass der britische Regierungschef sich mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf eine Zusammenarbeit für eine schnelle, praktische Lösung des Streits verständigt habe. Auf britischer Seite gebe es keinen Handlungsbedarf.
Johnson und Macron wollen Streit um Fischerei-Lizenzen beilegen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Boris Johnson wollen den Streit um Fischereilizenzen im Ärmelkanal schnell beilegen. Ziel sei es, "so schnell wie möglich praktische und operative Maßnahmen zu ergreifen, um einen Anstieg der Spannungen zu vermeiden", erklärte der Elysée-Palast am Sonntag nach einem Treffen der beiden Politiker am Rande des G20-Gipfels in Rom. Johnson und Macron hätten sich auf eine "Deeskalation" verständigt.
Japanische Regierungskoalition steuert laut Prognosen auf Wahlsieg zu
Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition laut Prognosen trotz deutlicher Verluste eine Mehrheit erzielt. Die liberaldemokratische Partei LDP und ihr Juniorpartner Komeito kämen auf 239 bis 288 der 465 Sitze im Unterhaus, meldete der öffentlich-rechtliche Sender NHK am Sonntag. Bislang verfügte die Koalition über 305 Sitze.
G20-Gruppe findet zu gemeinsamem Handeln zurück
Nach Jahren des diplomatischen Stillstands haben die G20-Staaten zu gemeinsamem Handeln zurückgefunden. Bei ihrem Gipfeltreffen am Wochenende in Rom - dem ersten seit mehr als zwei Jahren - einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf eine Reihe gemeinsamer Vorhaben: die Einführung einer globalen Mindeststeuer für Unternehmen, ehrgeizigere Ziele beim Klimaschutz und die Unterstützung ärmerer Länder bei der Pandemiebekämpfung.
Kreise: G20-Gruppe stellt sich hinter 1,5-Grad-Klimaziel
Die Mitglieder der G20-Gruppe haben sich in schwierigen Verhandlungen auf ambitioniertere Klimaziele verständigt: In der geplanten Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Rom wollen sich die stärksten Wirtschaftsnationen der Welt im Grundsatz hinter das 1,5-Grad-Ziel stellen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag aus Delegationskreisen erfuhr. Zudem einigten sie sich darauf, bis "Mitte des Jahrhunderts" CO2-neutral zu werden. Ab kommendem Jahr wollen die G20-Staaten zudem keine "schmutzigen" Kohlekraftwerke mehr im Ausland finanzieren.
Bundesregierung hofft auf "neue Phase der internationalen Klima-Zusammenarbeit"
Zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Glasgow hat die Bundesregierung Hoffnungen auf eine "neue Phase der internationalen Klima-Zusammenarbeit" geäußert. Diese sei auch "dringend nötig", denn die Welt sei "noch lange nicht auf 1,5 Grad-Kurs", erklärte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Sonntag. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mahnte, die weltweite Klimakatastrophe lasse sich noch verhindern. Die Organisation Greenpeace erklärte, dass Klimaneutralität in Deutschland nur mit einer Halbierung des Tierbestands zu erreichen sei.
Eckart von Hirschhausen legt zunehmend Image des "lustigen Arztes" ab
Der Komiker Eckart von Hirschhausen legt zunehmend sein Image des "lustigen Arztes" ab und widmet sich nun klimapolitischen Forderungen an die künftige Regierung. "Ich will nicht mehr nur der lustige Arzt sein, wenn die Klimakrise die größte Gesundheitsgefahr im 21. Jahrhundert ist", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. Seine Botschaft an die "Ampel" sei: "Das Teuerste was wir jetzt tun können ist nichts."
Söder warnt vor Auseinandertreiben der Gesellschaft wegen der "Ampel"
Nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder könnte die geplante Ampel-Koalition die Gesellschaft weiter auseinandertreiben. "Man muss aufpassen, dass die Ampel nicht zu einer Spaltung unserer Gesellschaft führt", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es droht eine Koalition aus vermeintlich Besserwissenden der Grünen und Besserverdienenden der FDP." In dieser Konstellation müsse die Union "Anwalt der Mittelschicht und der Fleißigen sein".
MLB: Atlanta einen Sieg vom Titel entfernt
Die Atlanta Braves sind in der World Series nur noch einen Sieg vom ersten Titel seit 26 Jahren in der Major League Baseball (MLB) entfernt. Die Braves gewannen in der Nacht zum Sonntag 3:2 gegen die Houston Astros, in der Finalserie steht es damit 3:1 für Atlanta. Während des Spiels sorgte Ex-Präsident Donald Trump mit einer umstrittenen Anfeuerungsgeste für Unmut.
China weist Neuveröffentlichung von US-Bericht zu Corona-Ursprung zurück
China hat die Veröffentlichung einer ergänzten Fassung eines Berichts der US-Geheimdienste zum Ursprung des Coronavirus als politisch motiviert und "falsch" zurückgewiesen. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking beklagte am Sonntag eine weitere Politisierung der Debatte. Die USA sollten aufhören, "China anzugreifen und zu verleumden".
Neuseeland kündigt ehrgeizigere Ziele zur Reduzierung seiner Emissionen an
Zum Beginn des Weltklimagipfels COP26 im schottischen Glasgow am Sonntag hat Neuseeland ehrgeizigere Ziele zur Reduzierung seiner Emissionen angekündigt. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 halbiert werden, wie die Regierung in Wellington mitteilte. Bislang hatte Neuseeland das Ziel ausgegeben, die Emissionen gemäß des Pariser Klimaabkommens um 30 Prozent zu senken.
Powerplay-Tor: NHL-Star Draisaitl führt Edmonton zum Sieg
Mit einem Powerplay-Tor hat Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die Edmonton Oilers zum sechsten Saisonsieg in der nordamerikanischen Profiliga NHL geführt. Der gebürtige Kölner steuerte im Überzahlspiel beim 2:1-Heimsieg gegen die Vancouver Canucks den Treffer zum 2:0 bei. Nach sieben Spielen hat Draisaitl bereits 13 Scorerpunkte auf dem Konto, sein kongenialer Teamkollege Connor McDavid führte dieses Ranking mit 16 Punkten an.
Paarläufer Hase/Seegert Fünfte bei Skate Canada
Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert sind beim Eiskunstlauf-Grand-Prix in Vancouver mit 186,82 Punkten Fünfte geworden. Nach dem Kurzprogramm hatten die Berliner Paarläufer noch auf dem dritten Rang gelegen. Neun der elf Elemente gelangen fehlerfrei, Hase landete aber zwei Elemente unsauber.
Orlando mit sechster Pleite - Bestwert für Franz Wagner
Trotz einer starken Leistung der beiden Wagner-Brüder haben die Orlando Magic in der NBA bereits die sechste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Rookie Franz Wagner avancierte beim 103:110 bei den Detroit Pistons mit 19 Punkten zum Topscorer seiner Mannschaft und erzielte einen persönlichen Karrierebestwert. Moritz steuerte in 17 Minuten Einsatzzeit 13 Zähler bei.