Letzte Nachrichten
Suche nach Hörmann-Nachfolger: Mronz zieht zurück
Sportmanager Michael Mronz (54) hat sich aus dem Bewerbungsverfahren um das Amt des Präsidenten im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zurückgezogen. "Ich kann bestätigen, dass ich die Findungskommission um ihren Vorsitzenden, Bundespräsident a.D. Christian Wulff, darum gebeten habe, mich aus den weiteren Erörterungen bezüglich einer Nachfolge im DOSB-Präsidentenamt auszunehmen", sagte Mronz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
SPD und Linke in Mecklenburg-Vorpommern über Inhalte von Koalitionsvertrag einig
Nach acht Gesprächsrunden haben SPD und Linke in Mecklenburg-Vorpommern ihre Koalitionsverhandlungen inhaltlich abgeschlossen. Die Verhandlungsführerinnen, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Linken-Landtagsfraktionschefin Simone Oldenburg, sprachen am Freitag von fairen und ergebnisorientierten Gesprächen. Die großen inhaltlichen Blöcke seien zu Ende verhandelt, strittige Punkte gebe es keine mehr, sagte Schwesig. Über die Verteilung der Ressorts zwischen beiden Parteien solle in der kommenden Woche beraten werden.
Bart-ab-Anweisung bringt Maltas Polizeigewerkschaft auf die Palme
"Glattrasiert" oder "sauber rasiert", das ist derzeit bei Maltas Polizei die Frage: Aus Protest gegen eine Anweisung an alle männlichen Beamten, künftig ohne Bart zum Dienst zu erscheinen, hat deren Gewerkschaft MPU ihre Mitglieder nun zum genauen Gegenteil aufgerufen. Die vor kurzem erlassene Richtlinie sei nicht durch das Gesetz gedeckt, das lediglich eine "saubere Rasur" verlange, erklärte die MPU am Freitag.
Prinz Charles reist zur offiziellen Abschaffung der Monarchie nach Barbados
Prinz Charles reist Ende November für die Zeremonie zur Abschaffung der Monarchie in die ehemalige britische Kolonie Barbados. Der britische Thronfolger werde auf Einladung von Premierministerin Mia Amor Mottley als Ehrengast an den Feierlichkeiten teilnehmen, erklärte sein Büro am Freitag. Barbados wird am 30. November offiziell zur Republik, Charles Mutter Queen Elizabeth II. verliert dadurch ihren Status als Staatsoberhaupt.
Polizistin als Serienmörderin ihrer Familie
Weil sie nach und nach ihren Freund und fünf Verwandte ermordet hat, um unter anderem deren Lebensversicherungen zu kassieren, ist eine ehemalige Polizistin in Südafrika zu sechs Mal lebenslänglich sowie zu weiteren 95 Jahren Haft verurteilt worden. Die hohe Strafe solle sicherstellen, dass die 46-Jährige niemals wieder aus dem Gefängnis komme, sagte Richter Ramarumo Monama am Freitag.
USA nehmen mit Trauergottesdienst Abschied von Colin Powell
Mit einem Trauergottesdienst in der Hauptstadt Washington haben die USA Abschied vom verstorbenen früheren Außenminister Colin Powell genommen. An der Zeremonie in der Washington National Cathedral nahmen am Freitag unter anderem Präsident Joe Biden und seine Vorgänger Barack Obama und George W. Bush teil. Eingeladen waren auch die früheren Außenministerinnen Madeleine Albright, Condoleezza Rice und Hillary Clinton sowie ranghohe Militärs wie Generalstabschef Mark Milley.
Mehrere Länder fordern ihre Staatsbürger zum Verlassen Äthiopiens auf
Angesichts des eskalierenden Konflikts um die nordäthiopische Region Tigray haben die USA und weitere Staaten ihre Bürger zum Verlassen des afrikanischen Landes aufgefordert. Zuvor hatten neun Rebellengruppen die Bildung einer Allianz gegen die Regierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed angekündigt. Der UN-Sicherheitsrat forderte in einer gemeinsamen Erklärung die Konfliktparteien auf, einen dauerhaften Waffenstillstand auszuhandeln.
Tschechiens Präsident will Oppositionsführer mit Regierungsbildung beauftragen
Einen Monat nach der Parlamentswahl in Tschechien hat Präsident Milos Zeman seine Unterstützung für eine rasche Regierungsbildung angekündigt. Er sei bereit, den Chef des Oppositionsbündnisses Spolu (Gemeinsam), Petr Fiala, mit der Regierungsbildung zu beauftragen, sagte der 77-Jährige am Freitag in einem Radiointerview - einen Tag nach seiner Entlassung von der Intensivstation. Fiala kündigte eine Koalition aus fünf Parteien der bisherigen Opposition an.
Ministerium: 13-jähriger Palästinenser stirbt nach Protest im Westjordanland
Bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften im Westjordanland ist nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums ein 13-Jähriger getötet worden. Er sei im Dorf Deir al-Hatab östlich von Nablus in den Bauch geschossen worden und später im Krankenhaus gestorben, teilte das Ministerium am Freitag mit. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.
BKA warnt vor betrügerischen Mails von angeblichem Direktor
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor betrügerischen Emails gewarnt, die derzeit in seinem Namen versandt werden. Darin würden die Empfänger beschuldigt, kinderpornografisches Material abgerufen zu haben, teilte das BKA am Freitag in Wiesbaden mit. Der Verfasser gebe sich unter dem Kürzel "Holzer.BKA" fälschlicherweise als BKA-Direktor aus.
USA rufen Staatsbürger dringend zum Verlassen von Äthiopien auf
Die USA haben ihre Staatsbürger angesichts des eskalierenden Konflikts in Äthiopien dringend zur Ausreise aus dem ostafrikanischen Land aufgerufen. "Wir empfehlen allen US-Bürgern in Äthiopien, das Land so bald wie möglich zu verlassen", erklärte die US-Botschaft in Addis Abeba am Freitag. "Die Sicherheitslage in Äthiopien ist sehr instabil."
In Ampel-Verhandlungen läuft nichts mehr rund...
In den Verhandlungen von SPD, Grünen und FDP über die Bildung einer Ampel-Koalition scheint es vor allem aus Sicht der Grünen nicht mehr so rund zu laufen. Bei den für die Grünen "entscheidenden Stellschrauben" seien die Ampel-Unterhändler "noch nicht so weit, dass wir den Deckel drauf machen können", sagt Parteichefin Annalena Baerbock am Freitag im Inforadio des RBB. Sie äußerte Zweifel, ob der angestrebte Koalitionsvertrag wie geplant bis Ende November stehen werde. "Wir können noch nicht sagen, wann er (der Koalitionsvertrag) fertig ist, weil wir bei zentralen Baustellen noch nicht sehen, dass wir sagen können, dann sind wir fertig", sagte Baerbock. "Diese Erneuerung des Landes soll in den nächsten vier Jahren greifen. Und da kommt es jetzt nicht auf vier Tage mehr oder weniger an in den Gesprächen." Zuvor hatte auch Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner kritisiert, es gebe bislang in den Verhandlungen "zu wenig Fortschritt, was die inhaltliche Substanz anbetrifft". Den Grünen gehe es um eine "neue Bundesregierung, die Veränderung in diesem Land erreicht" und Probleme "in den wesentlichen Kernbereichen löst", betonte nun Baerbock. "Wenn wir den Klimaschutz wirklich ernst nehmen würden", dann müsse sich das quer durch die Bundesregierung zeigen und dürfe nicht nur Sache einer Partei sein. Momentan gebe es noch zu viele Baustellen, sagte Baerbock generell zum Stand der Verhandlungen. Als Beispiel nannte sie die Verkehrspolitik. "Gerade im Verkehrsbereich muss deutlich aufgeholt werden, was in den letzten Jahren nicht passiert ist", sagte Baerbock. "Und da sind wir noch nicht so weit, dass wir sagen können, wir haben jetzt alle Weichen dafür gestellt, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen." Besorgt mit Blick auf die Klimapolitik der künftigen Regierung äußerte sich die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. "Was wir aus den Verhandlungen hören, lässt Schlimmes vermuten", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Neubauer forderte klare Ansagen "über ein Ende fossiler Energien, ein Ende fossiler Subventionen, Ende der Flächenversiegelung und den Beginn ehrlicher, klimagerechter Politik". Zur ebenfalls heiklen Finanzpolitik hieß es hierzu, die Ampel-Parteien könnten Probleme mit der Schuldenbremse dadurch umgehen, dass größere Investitionsvorhaben aus dem regulären Haushalt ausgegliedert werden. Dem Magazin zufolge könnte dafür die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in ein staatliches Wohnungsbauunternehmen mit der Rechtsform einer GmbH umgewandelt werden. Diese GmbH könnte dann in eigener Verantwortung Kredite aufnehmen. Ebenso erwägen die Ampel-Parteien laut "Spiegel", Kreditprogramme der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie den Energie- und Klimafonds deutlich auszubauen. Der während der Corona-Pandemie eingerichtete Wirtschaftsstabilisierungsfonds könnte in einen dauerhaften "Transformationsfonds" überführt werden. Eine gewisse finanzielle Entlastung erhoffen sich SPD, Grüne und FDP laut einem Bericht der "Rheinischen Post" zudem von der Steuerschätzung, die kommende Woche vorgelegt wird. Diese könnte deutlich besser ausfallen als noch die Mai-Prognose, hieß es unter Berufung auf Einschätzungen von Wirtschaftsexperten. Möglich seien jeweils im Jahresvergleich ein Einnahme-Plus von 5,7 Prozent für 2021 und von fünf Prozent für 2022. Die ursprünglich vor allem von der FDP geforderte Einrichtung eines eigenen Digitalministeriums scheint vom Tisch zu sein. Das "Handelsblatt" berichtete, auch bei den Liberalen habe sich die Einschätzung durchgesetzt, dass die damit verbundene Umstukturierung zu komplex sei und die Digitalisierung eher behindern würde. (V.Korablyov--DTZ)
Flick stützt Kimmich: "Falsch und unfair"
Nach DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich auch Hansi Flick in der Impfdebatte um Joshua Kimmich klar hinter den Fußball-Nationalspieler gestellt. "Er gehört nicht an den Pranger", sagte der Bundestrainer im FAZ-Interview: "Ich finde es bedauerlich, dass diese Diskussion nun auf seinem Rücken ausgetragen wird, spurlos ist das nicht an ihm vorübergegangen. Was mit ihm in der Diskussion aktuell geschieht, ist falsch und unfair."
Mexico, Paraguay - REISEWARNUNG wegen Morden
Sie sind der Moloch von Latainamerika, Morde sind an der Tagesordnung - Mexiko und Paraguay gehören zu den gefährlichen Staaten der Welt, weshlab BERLINER TAGESZEITUNG hiermit eine REISEWARNUNG für Mexiko und Paraguy ausspricht! Ein Deutscher und seine Tochter sind örtlichen Medienberichten zufolge im Süden Paraguays ermordet worden. Die Leichen des 62-Jährigen und des 14 Jahre alten Mädchens wurden demnach von einem Freund im Haus der Familie rund 30 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Asunción entdeckt. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte am Dienstag den Tod zweier Deutscher. Der Vorfall habe sich bereits am 22. Oktober ereignet, die örtliche Botschaft habe den Fall konsularisch betreut. In Deutschland berichtete am Dienstag zuerst "Bild" darüber. Ein Schießerei zwischen rivalisierenden Banden an einem Strand bei Cancún hat Touristen in der beliebten mexikanischen Urlaubsregion in Angst und Schrecken versetzt. Bei der bewaffneten Auseinandersetzung seien zwei mutmaßliche Drogendealer getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mit. Während des Schusswechsels brach teilweise Panik unter den meist ausländischen Badegästen aus."Es gab eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern von rivalisierenden Gruppen von Drogenhändlern an einem Strand in Bahía Petempich, Puerto Morelos", erklärte die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Quintana Roo auf Twitter mit. Zwei Beteiligte seien getötet worden. Kein Tourist sei ernsthaft verletzt oder entführt worden, betonte die Staatsanwaltschaft weiter. Touristen, die sich in der Nähe des Strandes aufhielten, berichteten, dass die Badegäste in Deckung gegangen seien, als die Schüsse fielen. "Die Gäste erzählten mir, dass sie am Strand Volleyball spielten, als sich der Bewaffnete näherte und Schüsse abgab", schrieb der US-Bürger Mike Sington auf Twitter. "Alle rannten vom Strand und den Pools weg. Das Personal hat uns in versteckte Räume hinter den Küchen gedrängt." Die Schießerei dürfte ein erneuter Schlag für den Tourismus an der für ihre weißen Strände und ihr türkisblaues Wasser berühmten Karibikküste Mexikos sein. Die Corona-Krise hat die Zahl der Urlauber ohnehin einbrechen lassen, zudem waren erst im Oktober eine deutsche und eine indische Touristin bei einer Schießerei zwischen mutmaßlichen Drogenkriminellen im gut hundert Kilometer südlich von Cancún gelegenen Tulum getötet worden. Dabei wurden auch zwei Männer aus Deutschland und ein Niederländer verletzt. BERLINER TAGESZEITUNG EMPFIEHT VOR DIESEM HINTERGRUND ALLEN DEUTSCHEN STAATSBÜRGERN DIRNGEND, DIE LÄNDER MEXIKO UND PARAGUAY DRINGEND ZU MEIDEN! (L. Brown--BTZ)
600 illegale Asylanten aus Belarus seit 01. November
Allein in den ersten vier Novembertagen sind laut Bundespolizei insgesamt 572 Menschen aus Belarus illegal eingereist. Auf das ganze aktuelle Jahr gesehen gab es damit bereits 8407 unerlaubte Grenzübertritte mit Bezug zu dem osteuropäischen Land, wie das Bundespolizeipräsidium am Freitag in Potsdam mitteilte. Eine Entspannung der Lage zeichne sich nicht ab. Brennpunkt der illegalen Einreisen ist der Behörde zufolge weiterhin die deutsch-polnische Grenze. Mit und ohne Belarus-Bezug hätten die Beamten in den ersten vier Novembertagen hier insgesamt 594 illegale Einreisen festgestellt. Auch an der deutsch-österreichischen Landgrenze wurden vorübergehende Grenzkontrollen wiedereingeführt und diese kürzlich um weitere sechs Monate verlängert. Hier gab es nach Bundespolizeiangaben in den ersten Novembertagen 168 illegale Einreisen. Deutschland und die EU werfen dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, Flüchtlinge aus dem Nahen Osten über die Grenzen von Polen, Litauen und Lettland in die EU zu schleusen. Motiv ist demnach Vergeltung für europäische Sanktionen, die sich gegen Menschenrechtsverstöße richten. (N. Lebedew--BTZ)
Sängerin Wencke Myhre mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Die norwegische Sängerin Wencke Myhre ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh der 74-Jährigen und dem 86 Jahre alten norwegischen Theologen und Politiker Gunnar Stalsett am Freitag in Oslo den Orden, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Beide hätten "Türen und Herzen" in Norwegen und Deutschland geöffnet, erklärte Steinmeier.
Fußgänger in Berlin von Kehrmaschine erfasst und gestorben
In Berlin ist ein 63-jähriger Fußgänger von einer Kehrmaschine erfasst worden und dabei verstorben. Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen, als der Mann eine Kreuzung im Bezirk Lichtenberg überquerte, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei er von einer Kehrmaschine einer privaten Firma erfasst worden, die von einem 50-Jährigen gelenkt worden sei.
Italien: Haft nach Diebstahl von Rädern der Nationalmannschaft
Zwei Wochen nach dem Diebstahl von 22 Rennrädern des italienischen Nationalteams hat die französische Polizei im Norden Frankreichs zwei junge Männer festgenommen. Es handele sich um zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren, teilte die Polizei am Freitag mit. Sie sollen am Diebstahl der Rennräder im Wert von 400.000 Euro während der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Roubaix beteiligt gewesen sein.
Ex-Elysée-Mitarbeiter Benalla zu drei Jahren Haft verurteilt
Der ehemalige Elysée-Mitarbeiter Alexandre Benalla ist zu drei Jahren Haft verurteilt worden, davon zwei auf Bewährung. Ein Jahr lang muss er eine elektronische Fessel tragen, aber nicht hinter Gitter, wie ein Gericht am Freitag in Paris urteilte. Der 30-Jährige wurde insbesondere wegen Gewalt gegen Demonstranten verurteilt, aber unter anderem auch wegen Fälschung von Dokumenten und illegalem Waffenbesitz.
Mehr als hundert Verletzte bei Protesten im Irak
Bei Protesten in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Freitag mehr als hundert Menschen verletzt worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, gab es insgesamt 125 Verletzte, darunter 27 Zivilisten. Die meisten Verletzten sind demnach Angehörige der Sicherheitskräfte.
China droht Verfechtern von Taiwans Unabhängigkeit mit Strafen
China hat "Hardlinern" in der taiwanischen Regierung mit Strafen gedroht. Einigen der entschiedensten Unabhängigkeitsverfechter könne der Zutritt zum chinesischen Festland verboten werden, warnte das Büro für Taiwan-Angelegenheiten am Freitag in Peking. China werde "strafrechtliche Verantwortlichkeit von unverbesserlichen Verfechtern einer Unabhängigkeit Taiwans juristisch verfolgen", dies gelte "ein Leben lang".
Unbekannte stehlen Pferdekutsche in Baden-Württemberg
Unbekannte haben in Baden-Württemberg eine Pferdekutsche gestohlen. Das abgestellte Gefährt wurde zwischen August und Anfang November in Leutkirch im Allgäu entwendet, wie die Polizei in Ravensburg am Freitag mitteilten. Demnach luden der oder die Täter die Kutsche auf, um sie mitzunehmen.
Auch Arbeitgeber stimmen Tarifeinigung im Baugewerbe zu
Der Tarifkonflikt im Baugewerbe ist endgültig beigelegt. Nach der Gewerkschaft IG BAU stimmten am Freitag auch die Arbeitgeber der Einigung zu, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe am Freitag mitteilten. Die Tarifparteien hatten sich nach schwierigen Verhandlungen Mitte Oktober auf ein umfangreiches Tarifpaket für die rund 890.000 Beschäftigten der Branche verständigt.
Bischöfe sehen Verantwortung der Kirche für Missbrauchsfälle
Die französischen Bischöfe haben sich erstmals offiziell zur Verantwortung der katholischen Kirche für die Missbrauchsfälle bekannt. "Wir sind uns alle einig, die institutionelle Verantwortung der Kirche anzuerkennen für die Gewalt, die so viele Opfer erlitten haben", sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, am Freitag in Lourdes.
Céline-Dion-Darstellerin Lemercier nähert sich Vorbild mit Humor
Die Céline-Dion-Darstellerin Valérie Lermercier hat sich ihrem Vorbild auf humorvolle Weise nähern - und trotzdem respektvoll sein wollen. "Ich wollte mich nicht über sie lustig machen", sagte Lemercier im Vorfeld des Kinostarts von "Aline" in der kommenden Woche der Nachrichtenagentur AFP. "Ich bewundere sie sehr", fügte die Schauspielerin hinzu. Sie ist zugleich Regisseurin des Filmes, der mit künstlerischer Freiheit das Leben des Popstars Céline Dion erzählt.
Mehr als 530.000 neue Jobs in den USA im Oktober
Gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt: Die größte Volkswirtschaft der Welt hat im vergangenen Monat 531.000 neue Jobs geschaffen. Damit sank die Arbeitslosenquote im Oktober um 0,2 Punkte auf 4,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen von Analysten, die mit rund 400.000 neuen Jobs gerechnet hatten.
EU warnt London vor Abbruch der Nordirland-Gespräche
Die Europäische Union hat Großbritannien im Fall eines Abbruchs der Nordirland-Verhandlungen vor "schwerwiegenden Konsequenzen" gewarnt. EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic sagte am Freitag nach einem Treffen mit dem britischen Brexit-Minister David Frost in Brüssel, London habe sich "überhaupt nicht bewegt". Frost wies seinerseits einen Brüsseler Kompromissvorschlag als ungeeignet zurück.
Briten warnen bei Nordirland-Protokoll vor Scheitern
Die britische Regierung hat vor einem Scheitern der Verhandlungen mit der EU über das Nordirland-Protokoll gewarnt. Der britische Brexit-Minister David Frost sprach am Freitag vor einem Treffen mit EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic in Brüssel von "erheblichen" Meinungsunterschieden. "Uns läuft die Zeit davon", betonte Frost.
100. Geburtstag: Bundesregierung ehrt Holocaust-Überlebende
Die Bundesregierung hat die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer an ihrem 100. Geburtstag gewürdigt. "Ihre Lebensgeschichte mahnt uns, die Verbrechen der Shoah niemals zu vergessen", erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag im Online-Dienst Twitter und veröffentlichte dazu ein Foto von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Friedländer. "Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für das Erinnern, für Verständigung und Toleranz", hieß es weiter.
Über 350 Ortskräfte arbeiten für deutsche Institutionen in Mali
In Mali arbeiten nach Auskunft der Bundesregierung derzeit 373 vertraglich gebundene lokale Mitarbeitende für deutsche Institutionen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, die AFP am Freitag in Berlin vorlag. Die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen mahnte eine Exit-Strategie für die eingesetzten Ortskräfte im Rahmen des militärischen und zivilen Engagements Deutschlands in dem afrikanischen Land an.
DFB: Brandt und Draxler kehren zurück - Nmecha erstmals dabei
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet ihren Jahresabschluss mit den Rückkehrern Julian Draxler und Julian Brandt sowie dem Debütanten Lukas Nmecha. Insgesamt nominierte Bundestrainer Hansi Flick für die WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein in Wolfsburg (11. November) und drei Tage später in Armenien vier Torhüter und 23 Feldspieler. Einige seiner strapazierten Stars dürften nach dem Heimspiel eine Pause erhalten.
Pfannkuchen: Eifersüchtige Frau (27) bewirft Bäckereiverkäuferin
Eine eifersüchtige 27-Jährige hat in Rheinland-Pfalz zwei Bäckereiveräuferinnen mit Berlinern beworfen. Die frischen Gebäckstücke flogen, weil sie eine der Frauen für die Geliebte ihres Freunds hielt, wie die Polizei in Kaiserslautern am Freitag mitteilte. Demnach hatte er am Donnerstagnachmittag sein Handy auf der Bäckereitheke vergessen. Als die 27-Jährige versuchte, ihn zu erreichen, ging eine fremde Frau ans Telefon.