Letzte Nachrichten
Wohl mindestens drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz
Wenige Tage vor Ablauf der Frist stehen zwei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz fest - der dritte dürfte bald folgen. Der Abgeordnete Norbert Röttgen hatte am Freitag seine Kandidatur erklärt, am Freitagabend nominierte der Kreisverband Gießen offiziell Kanzleramtsminister Helge Braun. Am Montag solle der CDU-Kreisvorstand Hochsauerland Ex-Fraktionschef Friedrich Merz nominieren, berichtete die "Bild"-Zeitung. Es wäre sein dritter Anlauf.
"Bild": Friedrich Merz soll Montag als Kandidat für CDU-Vorsitz nominiert werden
Der ehemalige Fraktionschef der Union, Friedrich Merz, soll laut "Bild"-Zeitung am Montagabend als Kandidat für den Posten des CDU-Vorsitzenden nominiert werden. Der CDU-Kreisvorstand Hochsauerland sei zu diesem Zweck eingeladen worden, berichtete die Zeitung am Samstag. Merz wäre neben Kanzleramtschef Helge Braun und dem Außenpolitik-Experten Norbert Röttgen der dritte Kandidat.
Intensivmediziner: "Echte Notsituation" in vielen Kliniken
Intensivmediziner-Präsident Gernot Marx hat Bund und Länder wegen einer "echten Notsituation" vieler Kliniken zur Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen aufgerufen. In Sachsen, Thüringen und Bayern sei die Lage wegen der stark angestiegenen Zahl der Intensivpatienten "schon jetzt sehr, sehr angespannt", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Die Charité im Ballungsraum Berlin habe schon alle planbaren Operationen abgesagt. "Das ist eine echte Notsituation. Wegen der Erfahrungen der vorangegangenen Wellen gehen wir fest davon aus, dass schon bald Patienten wieder aus Corona-Hotspots in Kliniken außerhalb verlegt werden müssen", sagte Marx der Zeitung. "Wir sind jetzt schon in einer kritischeren Phase, weil wir aufgrund der erschöpften und ausgebrannten Pflegekräfte, die den Job hingeworfen oder ihre Arbeitszeit reduziert haben, 4000 Intensivbetten weniger belegen können als vor einem Jahr." Für alle in der Intensivmedizin Tätigen sei das gerade eine "extreme Situation". Marx forderte von der Politik "sehr zügig klare und der Lage angemessene Entscheidungen, und zwar für bundesweit einheitliche Regeln". Nötig seien zudem eine klare Kommunikation der Entscheidungen und ein Ende der permanenten Streitereien, "damit auch umgesetzt und eingehalten wird, was beschlossen worden ist", sagte er der "Neuen Osnabrücker. Dass nicht mehr alle Schwerkranken vollumfänglich versorgt werden können, befürchtet der Divi-Präsident nicht: "Dass wir von zwei Patienten nur einen behandeln können und den anderen nicht, das wird in Deutschland nicht passieren – also wirklich in dem Sinne, dass wir über Leben und Tod entscheiden müssten", versicherte er. Auch in der vierten Welle "sehe ich die Gefahr einer Triage nicht". Allerdings würden zahllose planbare Eingriffe, zum Beispiel Herz-OPs, womöglich für Monate aufgeschoben werden müssen. Das verursache viel Leid, sagte Marx. (A. Lefebvre--BTZ)
Belarussisch-polnische Grenze: Russland und die Krise
Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Beteiligung Moskaus am Flüchtlings-Konflikt an der belarussisch-polnischen Grenze bestritten. "Ich möchte, dass es alle wissen. Wir haben nichts damit zu tun", sagte Putin in einem am Samstag vom staatlichen Rundfunksender Westi ausgestrahlten Interview. Derweil erklärte die polnische Polizei, dass in der Nähe der Grenze die Leiche eines syrischen Flüchtlings entdeckt worden sei.
Merkel dringt wegen steigender Inzidenzen auf einheitliches Vorgehen von Bund und Ländern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen auf geschlossenes Handeln von Bund und Ländern. Ein einheitliches Vorgehen sei insbesondere bei der Anwendung des Hospitalisierungsindex wichtig, sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Podcast. Bund und Länder müssten hier "sehr schnell" einen Schwellenwert festlegen, ab dem zusätzliche Schritte eingeleitet werden müssten.
Neuer Entwurf für COP26-Entscheidung mit abgeschwächtem Aufruf zu Kohleausstieg
Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow zeichnen sich Beschlüsse mit einem Aufruf zum Kohleausstieg und zu schnelleren Klimaschutzmaßnahmen ab. Der am Samstagmorgen veröffentlichte neue Entwurf der COP26-Rahmenentscheidung enthält weiterhin den Aufruf an die Staaten zur Abkehr von der Kohle und von Subventionen für fossile Energieträger, allerdings in weiter abgeschwächter Form. Außerdem werden die Staaten in den neuen Verhandlungstexten weiterhin aufgerufen, ihre nationalen Klimaziele statt bis 2025 bereits bis 2022 auf den Prüfstand zu stellen.
Hongkong (China) verweigert australischer Journalistin Visum
Hongkong hat erneut einem ausländischen Medienvertreter ein Visum verweigert. Wie die Chefredakteurin der australischen Zeitung "The Economist" am Samstag mitteilte, darf die Korrespondentin Sue-lin Wong nicht mehr in die Stadt zurückkehren. "Wir bedauern diese Entscheidung, die ohne eine Begründung getroffen wurde", sagte Chefredakteurin Zanny Minton Beddoes.
Nationalspieler Ilkay Gündogan geht von Kimmich-Impfung aus
Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan geht davon aus, dass sich sein Teamkollege Joshua Kimmich noch gegen das Coronavirus impfen lässt. "Ich glaube, dass auch der Zeitpunkt kommen wird, an dem sich Jo impfen lassen wird. Das hat er ja ganz bewusst für die Zukunft auch nicht ausgeschlossen", sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City in einem Interview.
Basketball, NBA: Dennis Schröder überragt beim Celtics Sieg
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat die Boston Celtics in der NBA mit einer überragenden Leistung zum Sieg über Titelverteidiger Milwaukee Bucks geführt. Der Spielmacher kam beim 122:113 nach Verlängerung auf 38 Punkte, in der Overtime glänzte er mit 8 der 14 Celtics-Punkte - und bekam nicht nur aufgrund seiner Saisonbestleistung ein Extralob seines Trainers Ime Udoka.
Flick wegen WM optimistisch: "Wir machen richtige Schritte"
Bundestrainer Hansi Flick blickt dem WM-Jahr optimistisch entgegen. "Wir sind auf den richtigen Weg und machen die richtigen Schritte, um am Ende erfolgreich zu sein", sagte Flick dem SID beim VW-Fahrtraining in Wolfsburg.
Umfrage: Interesse am Fußball hat aktuell massiv abgenommen
Der Profifußball muss mehr denn je um seine Anhänger kämpfen: Das Interesse der Fans am Fußball und an einem Stadionbesuch hat seit Beginn der Corona-Pandemie eher abgenommen. Dabei stören auch die Corona-Schutzmaßnahmen. Dies geht aus einer Umfrage der Voting-Plattform FanQ im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) und in Kooperation mit dem Lehrstuhl Sportwissenschaft der Uni Würzburg hervor. Es wurden 4190 deutsche Fans befragt.
Deutschland verhandelt mit kriminellen Taliban Terror-Bestien
Die Bundesregierung ist laut Angaben des geschäftsführenden Außenministers Heiko Maas (SPD) weiter in Verhandlungen mit der Taliban-Regierung über die Ausreise Tausender Afghanen nach Deutschland. "Wir reden auch mit den Taliban, weil noch viele Tausende Afghanen, die eine Aufnahmezusage für Deutschland haben, darauf warten, das Land zu verlassen", sagte Maas der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Samstagsausgaben).
Philippinische Präsidenten-Tochter Sara Duterte kandidiert für Vizepräsidentenamt
Sara Duterte, die Tochter des scheidenden philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte, wird bei der Präsidentschaftswahl im Mai für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren. Wie die Wahlkommission des südostasiatischen Landes am Samstag bei Facebook mitteilte, wird Duterte dabei einen anderen Kandidaten ersetzen. Die Ankündigung erfolgte kurz vor dem 15. November, der als Stichtag für die Nachmeldung von Kandidaten gilt.
"Apprentice"-Kandidatin zieht Klage gegen Trump zurück
Eine frühere Kandidatin der Fernsehshow "The Apprentice" von Donald Trump hat ihre Verleumdungsklage gegen den Ex-Präsidenten zurückgezogen. Das Verfahren sei damit eingestellt worden, teilte das zuständige Gericht in New York am Freitag mit. Die Anwältinnen der Klägerin Summer Zervos betonten aber, dass ihre Mandantin nicht von ihren Anschuldigungen gegen Trump abrücke und keine finanzielle Entschädigung erhalten habe.
Bayern-Vorstand Salihamidzic: "Es waren furchtbare Zeiten"
Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sehr persönliche Einblicke in sein Leben gegeben. Er sprach im DFL Magazin über den Balkan-Krieg, seine Flucht nach Hamburg - und über sein Deutschland-Bild. Dies habe er "1992 kennengelernt. Deutschland ist offen, freundlich und fair – von den Leuten, die in den sozialen Medien ihren Hass ausleben, einmal abgesehen. Mir hat nie jemand etwas Ausländerfeindliches ins Gesicht gesagt", sagte Salihamidzic.
Verhandlungen bei UN-Klimakonferenz gehen in entscheidende Phase
Entscheidende Stunden in Glasgow: Bei der UN-Klimakonferenz setzen die Teilnehmerstaaten am Samstag ihre Verhandlungen über eine gemeinsame Abschlusserklärung fort. Wegen einer Reihe von Differenzen über Hilfszahlungen und andere Verhandlungsthemen war die Konferenz am Freitag in die Verlängerung gegangen. Am Samstagmorgen sollen nun neue Verhandlungstexte veröffentlicht werden.
Bericht: Lage in den Kliniken in Ost- und Süddeutschland spitzt sich zu
Aufgrund der stark steigenden Corona-Infektionszahlen spitzt sich die Lage in den Kliniken im Süden und Osten Deutschlands einem Bericht zufolge dramatisch zu. In Bayern und Baden-Württemberg würden bereits "täglich Verlegungen zwischen Krankenhäusern zum Ausgleich und zum Erhalt der Funktionsfähigkeit durchgeführt", meldeten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht der Länder. Auch in Hessen werde es immer schwieriger, Patienten auf den Intensivstationen unterzubringen.
Parteitage von SPD und Linker in Mecklenburg-Vorpommern zu Koalitionsvertrag
In Mecklenburg-Vorpommern kommen heute außerordentliche Landesparteitage der SPD (10.00 Uhr) und der Linken (09.30 Uhr) zusammen, um über den zwischen beiden Parteien ausgehandelten Koalitionsvertrag zu beraten. Die Sozialdemokraten treffen sich in Wismar, die Linke tagt in Güstrow. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und die Linken-Landtagsfraktionsvorsitzende Simone Oldenburg als Verhandlungsführerinnen sagten im Vorfeld, sie erwarteten eine breite Zustimmung.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 277,4
Der Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen setzt sich fort. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 277,4 und erreichte damit den sechsten Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Freitag hatte die Inzidenz bei 263,7 gelegen.
Kubanischer Dissident Fariñas drei Tage vor geplanten Protesten festgenommen
Wenige Tage vor geplanten landesweiten Protesten verschärft die kubanische Regierung ihr Vorgehen gegen die Opposition. Am Freitag wurde der prominente kubanische Dissident und Sacharow-Preisträger Guillermo Fariñas in seiner Heimatstadt Santa Clara festgenommen, wie seine Mutter Alicia Hernández der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Biden nennt Lage an belarussisch-polnischer Grenze "sehr besorgniserregend"
US-Präsident Joe Biden hat sich besorgt über die Lage an der belarussisch-polnischen Grenze geäußert. Die Situation sei "sehr besorgniserregend", sagte Biden am Freitag in Washington zu Journalisten. "Wir haben unsere Besorgnis gegenüber Russland zum Ausdruck gebracht und wir haben unsere Besorgnis gegenüber Belarus zum Ausdruck gebracht."
CDU-Kreisverband nominiert Braun als Vorsitzkandidaten
Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) ist der erste offizielle Kandidat im Mitgliederentscheid um den CDU-Parteivorsitz. Der von Braun geführte CDU-Kreisverband Gießen nominierte den 49-Jährigen am Freitagabend offiziell als Kandidaten. Die Entscheidung sei einstimmig getroffen worden, sagte der CDU-Kreisgeschäftsführer Markus Schmidt der Nachrichtenagentur AFP. Damit erfüllt Braun als erster Kandidat die von der Parteisatzung genannte Voraussetzung. Diese schreibt vor, dass ein Kandidat für den Parteivorsitz von einem Kreis- oder Bezirksverband nominiert werden muss.
Vormundschaft über US-Popstar Britney Spears nach 13 Jahren aufgehoben
Die Vormundschaft über US-Popstar Britney Spears ist nach 13 Jahren aufgehoben worden. "Die Vormundschaft über die Person und das Vermögen von Britney Spears ist hiermit beendet", sagte Richterin Brenda Penny am Freitag bei einer Gerichtsanhörung in Los Angeles. "Das ist die Anordnung des Gerichts."
England fehlt ein Punkt - Polen macht Druck
England geht mit einer ausgezeichneten Ausgangslage in das Fernduell um das direkte Ticket für die Fußball-WM 2022 in Katar gegen Polen. Die "Three Lions" liegen nach dem klaren 5:0 (5:0)-Erfolg gegen Albanien vor dem letzten Spieltag in der Gruppe I mit 23 Punkten weiter drei Zähler vor dem Verfolger an der Tabellenspitze.
Remis im Spitzenspiel: Italien muss um Direktticket bangen
Europameister Italien muss weiter um das Direktticket für die Fußball-WM in Katar bangen. Im Spitzenspiel der Gruppe C kam die Squadra Azzurra gegen die Schweiz nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus, Jorginho setzte dabei kurz vor Schluss einen Foulelfmeter nach Videobeweis über das Tor der Eidgenossen (90.).
COP26-Vorsitz: Abschließende Einigung bei UN-Klimakonferenz nicht vor Samstag
Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow wird es vor Samstag keine abschließende Einigung geben. Der britische Konferenzvorsitzende Alok Sharma teilte am Freitagabend seine Planung mit, erst am Samstag gegen 08.00 Uhr (Ortszeit, 09.00 Uhr MEZ) neue Verhandlungstexte zu veröffentlichen. Er führe nun "intensive Konsultationen", um für die Konferenzbeschlüsse "die richtige Balance" herzustellen, erkärte er. Eine Plenumssitzung zur Beratung über die Verhandlungsergebnisse finde nicht vor 10.00 Uhr statt.
Trump-Vertrauter Steve Bannon wegen Behinderung des US-Kongresses angeklagt
Der US-Rechtspopulist Steve Bannon ist angeklagt worden, weil er eine Aussage vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar verweigert. Wie das US-Justizministerium am Freitag mitteilte, erhob eine sogenannte Grand Jury in zwei Punkten Anklage gegen den früheren Berater von Ex-Präsident Donald Trump wegen Behinderung des Kongresses.
US-Weltraumtourist Glen de Vries stirbt bei Flugzeugabsturz
Einen Monat nach seinem Flug ins All an der Seite von "Star Trek"-Darsteller William Shatner ist der US-Weltraumtourist Glen de Vries bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen. Ein Kleinflugzeug mit dem 49-Jährigen an Bord stürzte knapp hundert Kilometer westlich von New York in der Gemeinde Hampton Township im US-Bundesstaat New Jersey ab, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
US-Anwälte reichen nach tödlicher Massenpanik in Houston 93 Klagen ein
Nach der Massenpanik mit neun Toten bei einem US-Musikfestival in Houston hat der bekannte Opferanwalt Ben Crump dutzende Zivilklagen eingereicht. Crump sagte am Freitag in der Millionenmetropole im Bundesstaat Texas, er und andere Anwälte würden mehr als 200 Betroffene vertreten. Gemeinsam hätten sie 93 Klageschriften vorgelegt. Seine Mandanten seien beim Astroworld-Festival des Rappers Travis Scott "mental, körperlich und psychologisch verletzt" worden, sagte Crump. "Einige dieser Opfer wurden katastrophal verletzt."
CDU und SPD im Saarland küren Spitzenkandidaten für Landtagswahl
CDU und SPD im Saarland haben ihre Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden März gekürt. Der amtierende Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wurde am Freitagabend auf einer Landesvertreterversammlung in Saarbrücken auf den ersten Platz der Landesliste gewählt, wie die Partei mitteilte. Damit tritt er zum ersten Mal als Spitzenkandidat an.
Russland plant Einführung von Corona-Pass
Angesichts der dramatischen Corona-Lage im Land plant die russische Regierung nun ebenfalls die Einführung eines Corona-Passes. Einem am Freitag im Parlament eingebrachten Gesetzentwurf zufolge müssen künftig alle, die Groß- oder Kulturveranstaltungen besuchen wollen, beim Shoppen oder in Bars und Restaurants nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind oder medizinische Gründe gegen ihre Impfung sprechen.
Niederlande verhängen wegen stark steigenden Corona-Zahlen Teil-Lockdown
Als erstes westeuropäisches Land haben die Niederlande für den Herbst einen Teil-Lockdown wegen der stark steigenden Corona-Zahlen verhängt. Regierungschef Mark Rutte kündigte am Freitagabend in Den Haag an, dass Gastronomie, Geschäfte und Sportaktivitäten davon betroffen seien. Überschattet wurde Ruttes Ankündigung von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rund 200 Gegnern der Maßnahmen und der Polizei.