Letzte Nachrichten
Massive Ansteckungen mit Coronavirus im Gaststätten
Vor allem in Gaststätten, Bars und Clubs kommt es in der Masse immer wieder zu hohen Ansteckungszahlen. Nach Einführung der 2G-Regel in mehreren Bundesländern im September ist der Umsatz von Hotels, Kneipen und Restaurants jedoch nur leicht gesunken. Im Vergleich zum Vormonat ging ihr Umsatz im September preisbereinigt um 3,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Weiterhin lag der Umsatz im Gastgewerbe um fast ein Fünftel (17,7 Prozent) unter Vorkrisenniveau. Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen machten 8,8 Prozent weniger Umsatz im September, wie die Statistiker erklärten. Gegenüber September 2020 stieg der Wert zwar um 14,5 Prozent, doch im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 lag der Umsatz immer noch 18,0 Prozent darunter. In der Gastronomie blieb der Umsatz im September dagegen im Vormonatsvergleich nahezu konstant (minus 0,1 Prozent). Im Vorjahresvergleich kletterte der Umsatz um 2,0 Prozent. Er lag noch 17,5 Prozent unter Vorkrisenniveau. Seit Mai war der Umsatz im Gastgewerbe im Vormonatsvergleich mit der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen teils stark gestiegen. Das Vorkrisenniveau hatte die Branche aber noch nicht wieder erreicht. (S. Sokolow--BTZ)
Bayerns Klinken: Hilferuf wegen Corona-Überlastung
Die bayerischen Krankenhäuser warnen angesichts der ungebremst steigenden Corona-Infektionszahlen vor einer unmittelbar drohenden Überlastung der Intensivstationen und fordern deutlich härtere Kontaktbeschränkungen im Freistaat. "Die aktuelle Lage ist so dramatisch, wie sie noch nie in der gesamten Pandemie-Zeit in Bayern war", sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Roland Engehausen, der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. "Wir haben schon jetzt kaum noch Kapazitäten", berichtete Engehausen. In bayerischen Kliniken müssten sogar Krebs-Operationen auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch die Verlegung von Patienten in angrenzende Bundesländer werde immer schwieriger. "Die Infektionszahlen müssen runter, um die planbaren Behandlungen, die wir jetzt verschieben, durchführen zu können", forderte der Krankenhaus-Vertreter. "Wir brauchen deutliche Kontaktvermeidung", forderte Engehausen. "Ob man das Lockdown oder anders nennt, ist für uns Kliniken zweitrangig." Die derzeit geplanten Schritte reichten nicht aus, um den Anstieg der Infektionszahlen zu bremsen: "Wir sehen im Moment keine ausreichend wirksamen Gegenmaßnahmen, die uns in den Kliniken in den nächsten zwei bis vier Wochen eine Entlastung bringen würde", warnte der Vertreter der bayerischen Kliniken. "Das macht die Lage sowohl jetzt als auch in der Perspektive der nächsten Wochen so dramatisch." Die Zahl der Corona-Intensivpatienten steige in Bayern ohne harte Gegenmaßnahmen jede Woche um etwa 30 Prozent an, "so dass wir bald keine Chance mehr für Verlegungen innerhalb des Freistaats haben", sagte Engehausen. Schon jetzt würden bayerische Intensivpatienten in andere Bundesländer verlegt. "Aber der Weg nach Baden-Württemberg ist eigentlich bereits geschlossen, weil sich die Kliniken dort der bayerischen Situation annähern", sagte der Krankenhaus-Vertreter. "Ob wir in ein paar Wochen noch jemand nach Hessen bringen können, wissen wir nicht. Nach Thüringen und Sachsen braucht man nicht zu fahren und im Süden in Österreich ist die Lage nicht besser als bei uns." Von der Situation einer Triage sei Bayern trotz entsprechender Vorbereitungen einiger Krankenhäuser aber immer noch weit entfernt. "Wir sehen eine derartige Situation an bayerischen Kliniken nach wie vor nicht", betonte Engehausen. "Wir haben die Möglichkeit planbare Behandlungen zu verschieben, Patienten über längere Strecken in Regionen zu verlegen, die weniger belastet sind und andere Mittel", sagte er. Die jetzige Entwicklung habe aber selbst die sehr pessimistischen Erwartungen der Kliniken noch übertroffen. "Der 22. Oktober war der Kipppunkt, seitdem haben wir stark steigende Inzidenzzahlen und damit einhergehend steigende Intensivbehandlungen. Wir sind in ein Hamsterrad geraten, das sich immer weiter beschleunigt." Die allermeisten Intensivfälle wären durch Impfungen vermeidbar gewesen, sagte Engehausen. "Gerade jetzt ist es für jeden einzelnen Menschen wichtig, sich impfen zu lassen, nicht nur aus Solidarität sondern auch weil die Versorgung nicht mehr optimal ist, wie man es vielleicht noch vor ein paar Wochen dachte." (O. Joergensen--BTZ)
Längste Mondfinsternis seit 1440 in großen Teilen der Welt
Die längste partielle Mondfinsternis seit fast 600 Jahren hat am Freitag über großen Teilen der Welt für ein Spektakel am Himmel gesorgt. Über ganz Nord- und Teilen Südamerikas sowie über Polynesien, Australien und Nordostasien ließ sich beobachten, wie der Mond zur Hälfte vom Halbschatten der Erde verdeckt wurde und sich rot färbte. Die Mondfinsternis dauerte mehr als drei Stunden und 28 Minuten.
Ärzteschaft und Krankenhäuser wollen viel mehr Impftempo
Ärzteschaft und Krankenhausträger wollen das Tempo bei den Corona-Impfungen beschleunigen. Es müssten "alle Kräfte" mobilisiert werden - vor allem für die Auffrischungsimpfungen in Praxen, Kliniken, Impfzentren sowie durch Betriebsärzte und mobile Impfteams, erklärten die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und vier weitere Spitzenverbände am Freitag in Berlin.
Japan schnürt 430-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket
Japan will die pandemiegeplagte Wirtschaft des Landes mit einem neuen Konjunkturpaket ankurbeln. Wie Regierungschef Fumio Kishida am Freitag ankündigte, soll die Erholung von der Corona-Krise mit 56 Billionen Yen (rund 430 Milliarden Euro) angeschoben werden. Die staatliche Hilfen sollten der Bevölkerung "ein Gefühl von Sicherheit und Hoffnung geben", sagte Kishida.
"Gorch Fock" mit erster Ausbildungsfahrt nach Werftaufenthalt
Das Segelschulschiff "Gorch Fock" der Bundeswehr ist am Freitag von seinem Heimathafen in Kiel zu einer ersten Ausbildungsfahrt nach einem mehrjährigen Werftaufenthalt aufgebrochen. Der Dreimaster legte nach Angaben eines Marinesprechers pünktlich um zehn Uhr ab und nahm Kurs auf die offene Ostsee. Vor dem Schiff liegt eine knapp viermonatige Reise durch den Atlantik und das Mittelmeer.
Saarstahl: Verzicht auf Auslagerung von Ascoval nach "Germany"
Die teilweise Auslagerung des französischen Stahlwerks Ascoval nach Deutschland ist nach Angaben aus dem französischen Wirtschaftsministerium vom Tisch. Dies sei das Ergebnis einer Krisensitzung mit Vertretern des deutschen Mutter-Unternehmens Saarstahl, verlautete am Donnerstagabend aus Ministeriumskreisen. Gewerkschaftsangaben zufolge sollten 40 Prozent der Aktivitäten von Ascoval wegen der gestiegenen Strompreise in Frankreich zeitweise an deutsche Produktionsstätten ausgelagert werden.
Coronavirus-Experte: Indizien für Coronavirus durch Tiermarkt
Ein führender Coronavirus-Experte hat neue Erkenntnisse vorgelegt, die auf einen Ursprung des Virus auf dem Tiermarkt im chinesischen Wuhan hinweisen - und die These, das Virus stamme aus einem Labor, unwahrscheinlicher machen. Wie der kanadische Biologe Michael Worobey in einem am Donnerstag veröffentlichen Artikel der Zeitschrift "Science" schrieb, konzentrierten sich die meisten der ersten nachgewiesenen Corona-Infektionen bei Menschen um den Markt, auf dem Wild- und Haustiere verkauft wurden.
Neues Infektionsschutzgesetz ist unter Dach und Fach
Das neue Infektionsschutzgesetz zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist unter Dach und Fach. Der Bundesrat billigte die Neuregelung, die der Bundestag am Donnerstag beschlossen hatte, am Freitag trotz der Kritik von Unionsseite einstimmig. Die Novelle beinhaltet 3G am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln, zudem können die Länder Maßnahmen wie Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen beibehalten. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, forderte derweil eine "Notbremse", um die vierte Corona-Welle in den Griff zu bekommen.
Bundesrat billigt einstimmig ein neues Infektionsschutzgesetz
Der Bundesrat hat das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen. Die Neuregelung, die Corona-Maßnahmen auch nach Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ermöglicht, wurde am Freitag in der Länderkammer einstimmig gebilligt, wie Bundesratspräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte. Die Neuregelung beinhaltet 3G am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln, zudem können die Länder Maßnahmen wie Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen beibehalten.
Österreich: Landesweiten Lockdown für alle und Impfpflicht
Angesichts der dramatisch steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen hat die österreichische Regierung einen neuen landesweiten Lockdown für alle angekündigt. Der Lockdown werde am Montag beginnen und gelte auch für Geimpfte, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag nach Beratungen mit den Bundesländern am Achensee in Tirol. Das öffentliche Leben solle maximal 20 Tage heruntergefahren werden, nach zehn Tagen werde die Wirksamkeit des Lockdowns überprüft und das weitere Vorgehen entschieden. Ebenfalls wurde eine Impfpflicht für alle ab Februar kommenden Jahres beschlossen!
LG Heideberg: Freispruch für Bomben gegen Lebensmittelfirmen
Im sogenannten Paketbomberprozess hat das Landgericht Heidelberg den angeklagten Rentner Klaus S. am Freitag freigesprochen. Zudem sprach das Gericht dem 66-Jährigen aus dem Raum Ulm eine Entschädigung zu. Ihm war vorgeworfen worden, im Februar dieses Jahres drei selbstgebaute Sprengsätze an Lebensmittelfirmen verschickt zu haben.
RKI-Chef Wieler hält 2G-Regel für nicht mehr ausreichend
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hält die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene flächendeckende 2G-Regel in der derzeitigen Pandemielage für nicht mehr ausreichend. Die 2G-Regel sei sinnvoll, "in der aktuellen Situation reicht das nicht mehr", sagte Wieler am Freitag in Berlin. Er bekräftigte seine Forderung, Großveranstaltungen abzusagen, Hotspots wie schlecht belüftete Clubs und Bars zu schließen und private Kontakte zu reduzieren.
Oliver Stone: Geheimdienst für Mord an Kennedy verantwortlich
Der US-Regisseur Oliver Stone macht Militär- und Geheimdienstkreise für den Mord am ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy verantwortlich. Es sei für ihn ganz klar, "Kennedy versuchte den Status Quo zu verändern, und deshalb hat man ihn umgebracht", sagte der 75-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Auslöser sei Kennedys Plan gewesen, Amerikas Rolle in Vietnam zu beenden und von dort 16.000 Militärberater abzuziehen.
Olympia 2022: China kritisiert Bidens Boykott-Überlegungen
Das chinesische Außenministerium hat empört auf die Überlegungen des US-Präsidenten Joe Biden hinsichtlich eines diplomatischen Boykotts der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking reagiert. "Die Politisierung des Sports widerspricht dem olympischen Geist und schadet den Interessen der Athleten aller Länder", sagte Zhao Lijian, Sprecher des Außenministeriums, am Freitag.
Wüst fordert Gesetz zu einer Impfpflicht im Gesundheitsbereich
Nach der Bund-Länder-Spitzenrunde zur Corona-Bekämpfung am Donnerstag hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) von der Bundesebene ein schnelles Gesetzgebungsverfahren zu einer Impfpflicht für Beschäftigte in bestimmten medizinischen und sozialen Einrichtungen eingefordert. "Das muss in jedem Fall noch in diesem Jahr kommen", sagte Wüst am Freitag in der Sendung "Frühstart" der Sender RTL und ntv. Die Einführung solle "so schnell wie möglich" erfolgen.
Feuerwehr: Tote bei Wohnhausbrand in Viernheim (Hessen)
Bei einem Wohnhausbrand im hessischen Viernheim sind am Freitagmorgen zwei Menschen gestorben. Ein Ehepaar konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Ein weiterer Bewohner des Hauses wurde leicht verletzt. Die Beamten wurden nach eigenen Angaben um kurz nach fünf Uhr alarmiert.
US-Republikaner verzögert mit neunstündiger Rede Abstimmung über Bidens Billionenpaket
Er hörte einfach nicht mehr auf: Mit einer neunstündigen Rede hat der Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus eine Verschiebung der Abstimmung über das billionenschwere Sozial- und Klimaschutzpaket von Präsident Joe Biden erzwungen. Kevin McCarthy, Anführer der Republikaner im Abgeordnetenhaus, redete am Donnerstag statt einer geplanten Minute mehrere Stunden lang - unter Spott und Buhrufen der Demokraten, die zwischendurch gefrustet den Saal verließen. Die Abstimmung wurde auf Freitagmorgen (Ortszeit) verschoben.
US-Republikaner verzögert Abstimmung zu "Bidens Billionen"
Mit einer stundenlanden Rede hat der Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus eine Verschiebung der Abstimmung über das billionenschwere Sozial- und Klimaschutzpaket von Präsident Joe Biden erzwungen. Kevin McCarthy, Anführer der Republikaner im Abgeordnetenhaus, redete am Donnerstag (Ortszeit) statt einer geplanten Minute mehr als fünf Stunden lang - unter Spott und Buhrufen der Demokraten. Die Abstimmung wurde deshalb auf Freitagmorgen verschoben.
Kretschmer stellt Bürger seines Landes auf Einschränkungen ein
Nach der Bund-Länder-Spitzenrunde zur Corona-Lage hat Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) die Bürger seines Bundesland auf massive Einschränkungen vorbereitet. Noch am Freitag werde das Landeskabinett dies beschließen, kündigte Kretschmer am Freitag im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) an. Die Einschränkungen würden auch Geimpfte und Genese betreffen.
Ungeimpfte Beschäftigte müssen für Testnachweise sorgen
Bei den ab kommender Woche geplanten 3G-Regeln am Arbeitsplatz müssen Ungeimpfte im Zweifel selbst für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen. "Stellt der Arbeitgeber lediglich Selbsttests zur Eigenanwendung zur Verfügung, die nicht unter Aufsicht durchgeführt werden, ist dies kein zertifizierter Nachweis", erklärte das Bundesarbeitsministerium gegenüber der "Welt" (Freitagsausgabe). Beschäftigte könnten aber kostenlose Bürgertests entsprechend der Coronavirus-Testverordnung in Anspruch nehmen.
NRW-Ministerpräsident Wüst rügt eine Cannabis-Legalisierung
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die erwartete Cannabis-Legalisierung durch die Ampel-Parteien kritisiert. "Ich halte es für gefährlich und mindestens für überflüssig", sagte Wüst am Freitag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Er nannte die Regelungen in den Niederlanden als negatives Beispiel: "Manches, was man da theoretisch mit erreichen wollte, funktioniert einfach nicht."
Modi schafft Agrarreform nach Massenprotesten in Indien ab
Die indische Regierung will nach fast einem Jahr andauernder Massenproteste von Landwirten ihre umstrittene Agrarreform wieder abschaffen. In einer Ansprache an die Nation kündigte Regierungschef Narendra Modi am Freitag an, dass die drei fraglichen Gesetze vom Parlament in der nächsten Sitzungsperiode, die Ende November beginnt, wieder aufgehoben werden sollen. Seit November letzten Jahres hatten tausende Bauern vor den Toren der Hauptstadt kampiert.
Dieselskandal "teuerstes Schadenereignis" der Versicherungen
Der Dieselskandal ist nach Angaben der Versicherungsbranche das teuerste Schadenereignis in der Rechtsschutzversicherung überhaupt. Gut sechs Jahre nach Bekanntwerden des Skandals seien die Aufwendungen der Rechtsschutzversicherer für Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten auf 1,21 Milliarden Euro gestiegen, teilte am Freitag der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Bis Ende Oktober nahmen demnach rund 380.000 Kunden ihre Rechtsschutzversicherung im Streit mit Autoherstellern wegen mutmaßlich manipulierter Abgaswerte in Anspruch.
Zwei Migranten bei Überfahrt auf Kanarische Inseln gestorben
Zwei Migranten sind offenbar bei einer illegalen Überfahrt von Afrika auf die Kanarischen Inseln gestorben. Das Boot mit insgesamt mehr als 30 Menschen an Bord wurde in der Nacht zu Freitag in den Hafen von Arguineguin auf der spanischen Insel Gran Canaria geschleppt, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Zuvor hatten die Rettungskräfte auf Twitter geschrieben, dass zwei Menschen auf See behandelt werden mussten.
WTA-Boss Smith will Tennisturniere aus China abziehen
Um den Druck auf China im Zusammenhang mit der verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai zu erhöhen, schließt Steve Simon, Chef der Spielerinnen-Organisation WTA nicht aus, dem Reich der Mitte WTA-Turniere zu entziehen. "Wir sind definitiv bereit dazu und würden alle Komplikationen, die das mit sich bringt, regeln", sagte der Funktionär in einem CNN-Interview.
Oilers gewinnen trotz Draisaitl-Fehlschuss im Penaltyschießen
Trotz eines Fehlschusses von Superstar Leon Draisaitl im Penaltyschießen haben sich die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL zurückgemeldet. Nach der Niederlage vor zwei Tagen bei den Winnipeg Jets (2:5) setzte sich das Team um den Kölner diesmal mit 2:1 in der eigenen Halle gegen denselben Gegner durch.
Fußball: Barca zahlt Dani Alves nur 155.000 Euro - im Jahr
Rückkehrer Dani Alves erhält beim finanziell angeschlagenen FC Barcelona nur ein Gehalt in Höhe von 155.000 Euro - im Jahr. Das berichten mehrere spanische Medien übereinstimmend. Der 38 Jahre alte Brasilianer, der erst ab Januar spielberechtigt ist, verdient damit so wenig wie kein anderer Spieler im Kader der Katalanen. Die 155.000 Euro sind das vom spanischen Ligaverband vorgeschriebene Mindestgehalt für einen Profifußballer.
Fußball - Hitzfeld lobt Nagelsmann: "Kann eine Ära prägen"
Der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld hat den heutigen FCB-Coach Julian Nagelsmann in höchsten Tönen gelobt. "Die Erwartungshaltung beim FC Bayern ist weiterhin enorm, aber ich traue Julian Nagelsmann zu, dass er viele Titel holen und eine Ära prägen wird", sagte der 72-Jährige im Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche".
Tennis: Zverev blendet alle Emotionen gegen Djokovic aus
Die Glücksgefühle dieses Paukenschlags auf dem Weg zu Olympia-Gold, Revanchegelüste für die schmerzhafte Niederlage bei den US Open - all diese Emotionen in Verbindung mit Ausnahmekönner Novak Djokovic blendet Alexander Zverev vor dem Halbfinal-Kracher bei den ATP Finals aus. "Wir sind nicht mehr in Tokio oder New York, wir sind in Turin", sagte der Weltranglistendritte bestimmt: "Das ist ein neues Turnier. Ich bereite mich auf ein sehr schweres und sehr langes Match vor."
Originalexemplar der US-Verfassung bringt 43 Millionen Dollar
Ein seltenes Originalexemplar der US-Verfassung aus dem Jahr 1787 ist für 43 Millionen Dollar (knapp 38 Millionen Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Sothebys nach der Auktion am Donnerstagabend in New York mitteilte, ist diese Summe ein Weltrekord für ein historisches Dokument bei einer Auktion. Sothebys hatte den Wert ursprünglich auf 15 und 20 Millionen Dollar geschätzt.
340,7: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt gefährlichen Wert
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 340,7 und erreichte damit den zwölften Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Donnerstag hatte die Inzidenz bei 336,9 gelegen. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden zudem 52.970 Neuinfektionen registriert.