Letzte Nachrichten
DHB-Frauen lösen Hauptrunden-Ticket
Die deutschen Handballerinnen haben vorzeitig das Ticket für die WM-Hauptrunde in Spanien gelöst. Das DHB-Team von Bundestrainer Henk Groener gewann am Samstagabend in Lliria gegen die Slowakei auch das zweite Vorrundenspiel mit 36:22 (17:12) und ist damit sicher in der heißen Turnierphase dabei.
Rechtspopulisten wollen im Europaparlament enger zusammenarbeiten
Mehrere rechtspopulistische Parteien verschiedener Länder wollen im Europaparlament künftig enger zusammenarbeiten und sich bei Abstimmungen absprechen. Darauf verständigten sie sich am Samstag bei einem Treffen in Warschau. Die Vertreter der rund 15 teilnehmenden "patriotischen" Parteien konnten sich allerdings nicht auf eine formale Allianz einigen.
Klare Mehrheit in der Schweiz für Covid-19-Gesetz
Inmitten einer neuen Corona-Welle hat sich eine klare Mehrheit der Schweizer bei einer Volksabstimmung hinter das Covid-19-Gesetz der Regierung gestellt. Hochrechnungen des Instituts GFS Bern zufolge votierten am Sonntag 63 Prozent der Wahlberechtigten für das Gesetz, das eine rechtssichere Grundlage für das umstrittene Covid-19-Zertifikat schaffen soll. In Erwartung erneuter Proteste erhöhte die Polizei vor dem Parlaments- und Regierungssitz in Bern die Sicherheitsvorkehrungen. Um das bereits eingeführte Covid-19-Zertifikat wird in der Schweiz seit Monaten erbittert gestritten. Benötigt wird das Zertifikat, mit dem sich eine Corona-Impfung, Genesung oder Negativ-Testung nachweisen lässt, seit September unter anderem beim Besuch von Restaurants. Impfgegner betrachten das Gesetz als "diskriminierend". Vertreter der Organisation "Verfassungsfreunde", die die Volksabstimmung initiiert hat, prangerten im Zusammenhang mit dem Zertifikat gar eine drohende "Gesundheits-Apartheid" an. Das Covid-19-Zertifikat verletze insbesondere Artikel 10 der schweizerischen Verfassung, sagte "Verfassungsfreunde"-Sprecherin Michelle Cailler nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG. Aus ihrer Sicht ist das Zertifikat nichts anderes als eine "getarnte Impfpflicht". Die aufgeheizte Debatte um die Corona-Politik der Regierung entlud sich in den vergangenen Wochen immer wieder in teils auch gewaltsamen Protesten sogenannter Freiheitstrychler, bei denen die Polizei teilweise Tränengas und Gummigeschosse einsetzte. Auch Gewalt- und Todesdrohungen gegenüber Politikern, die sich für verschärfte Corona-Maßnahmen einsetzen, nahmen nach Polizeiangaben drastisch zu. Unter anderem Gesundheitsminister Alain Berset steht unter Polizeischutz. Auch nach dem klaren Abstimmungsergebnis am Sonntag rechneten Beobachter mit weiteren Protesten. Vor dem Bundeshaus in Bern errichtete die Polizei einen Schutzzaun. Vereinzelte Demonstranten versammelten sich dort bereits kurz nach der Schließung der Wahllokale am Sonntagmittag. Die Unversöhnlichkeit, mit der sich Befürworter und Gegner der Corona-Maßnahmen in der Schweiz gegenüberstehen, ist für den Alpenstaat höchst ungewöhnlich. Das direktdemokratische System der Schweiz ist eigentlich auf Konsens ausgerichtet, Debatten werden traditionell in einer Atmosphäre des gegenseitigen Respekts geführt. Experten befürchten indes, dass die Spaltung der Gesellschaft über die Corona-Politik langfristige Auswirkungen auf die politische Kultur in der Schweiz haben könnte. "Die Schweiz ist ein Land wie jedes andere geworden", sagte der Genfer Politikwissenschaftler Pascal Sciarini zu AFP. "Es ist nicht mehr Konsensgebiet, wir wir es immer noch glauben wollen." Mitverantwortlich für die Polarisierung ist aus Sciarinis Sicht auch die rechtspopulistische SVP. Sie ist die einzige Partei der Schweiz, die das Covid-19-Gesetz nicht unterstützt. Mehrere Parteigranden, darunter Finanzminister Ueli Maurer, zeigten sich in den vergangenen Monaten mit den für die "Freiheitstrychler" typischen Shirts - um, wie Sciarini vermutet, politisches Kapital aus der erhitzten Debatte zu schlagen. Genau wie andere Länder erlebt die Schweiz seit Mitte Oktober einen Anstieg der Corona-Zahlen. Mit rund 67 Prozent vollständig Geimpften weist der Alpenstaat zudem eine geringere Impfrate auf als andere westeuropäische Staaten. Einer in der Zeitung "Sonntagsblick" veröffentlichten Umfrage zufolge würden 53 Prozent der Schweizer eine Impfpflicht unterstützen. (A. Walsh--BTZ)
Macron vermittelt in Krise zwischen dem Libanon und Saudi-Arabien
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich als Vermittler in den diplomatischen Konflikt zwischen dem Libanon und Saudi-Arabien eingeschaltet. Er habe am Samstag bei einem Treffen mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Dschidda ausführlich über den Libanon gesprochen, sagte Macron. Anschließend hätten sie beide gemeinsam den libanesischen Regierungschef Nadschib Mikati angerufen, um einen Ausweg aus der diplomatischen Krise zwischen Beirut und Riad zu finden.
Ethikrat-Mitglied Rostalski sieht allgemeine Impfpflicht nicht gerechtfertigt
Eine allgemeine Impfpflicht sieht die Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski, Mitglied im Deutschen Ethikrat, kritisch. "Eine Impfpflicht für diejenigen, die kein erhöhtes Risiko aufweisen, mit Covid-19 auf der Intensivstation zu landen, lässt sich aus meiner Sicht generell nicht rechtfertigen", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
Formel 1: Hamilton nach Vorladung ohne Strafe
Aufatmen bei Lewis Hamilton: Der Formel-1-Rekordweltmeister ist nach seiner Vorladung zu den Rennkommissaren in Dschidda um eine Rückversetzung in der Startaufstellung herumgekommen. Der Mercedes-Star musste sich kurz vor dem Qualifying verantworten, weil er im dritten freien Training zum Großen Preis von Saudi-Arabien unter doppelt geschwenkter Gelber Flaggen mutmaßlich nicht ausreichend verlangsamt hatte. Auch wurde geprüft, on er einen Kontrahenten durch langsames Fahren schuldhaft behindert hatte.
Formel 1: Hamilton zu den Rennkommissaren vorgeladen
Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton droht eine empfindliche Rückversetzung in der Startaufstellung zum Großen Preis von Saudi-Arabien. Der britische Mercedes-Star muss um 17.00 Uhr (MEZ) den Rennkommissaren in Dschidda Rede und Antwort stehen. Hamilton hatte im dritten freien Training in einer gefährlichen Situation unter doppelt geschwenkter Gelber Flagge offenbar nicht ausreichend verlangsamt.
Kreml: Videogipfel zwischen Putin und Biden für Dienstag angesetzt
Vor dem Hintergrund der verschärften Spannungen im Ukraine-Konflikt wollen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin nach russischen Angaben am Dienstag einen Gipfel per Videokonferenz abhalten. Das Gespräch sei für den Abend (Ortszeit in Russland) geplant, kündigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag an. Die Dauer des Austauschs werde von den Präsidenten selbst bestimmt.
Silvesterfeier in Rio de Janeiro wegen Omikron-Variante abgesagt
Die traditionelle Silvesterparty am Copacabana-Strand von Rio de Janeiro fällt dieses Jahr wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aus. "Wir sagen die offizielle Neujahrsfeier in Rio ab", schrieb Bürgermeister Eduardo Paes am Samstag im Onlinedienst Twitter. Er bedauere die Entscheidung. Zwar hätten wissenschaftliche Berater der Stadt und des Bundesstaats unterschiedliche Empfehlungen abgegeben. Er werde sich aber immer für die strengere Alternative entscheiden, erklärte Paes.
Deutsche Biathleten in der Staffel auf Rang vier
Die deutschen Biathleten müssen weiter auf ihren ersten Podestplatz des Winters warten. Erik Lesser, Roman Rees, Benedikt Doll und Philipp Nawrath kamen in der Staffel von Östersund nicht über Rang vier hinaus. Nach 4x7,5 km und sechs Nachladern fehlten dem Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) 23 Sekunden auf Platz drei. Vor allem läuferisch braucht es im Olympiawinter noch eine Steigerung.
Grüne in Baden-Württemberg wählen Schwelling und Haggenmüller zu Vorsitzenden
Die baden-württembergischen Grünen haben Lena Schwelling und Pascal Haggenmüller zu ihren neuen Landesvorsitzenden gewählt. Schwelling erhielt auf dem Landesparteitag am Samstag 77 Prozent der Delegiertenstimmen, Haggenmüller erreichte 89,5 Prozent. Ein dritter Kandidat, der Mannheimer Schulleiter Pascal Häffner, hatte seine Bewerbung zurückgezogen.
Fünf Leichen in Haus in Brandenburg entdeckt
In einem Haus im brandenburgischen Königs Wusterhausen sind fünf Tote entdeckt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, wurden die Beamten um die Mittagszeit nach einem Hinweis von Zeugen in das Einfamilienhaus im Ortsteil Senzig gerufen. Vor Ort fanden sie die Leichen von zwei 40-jährigen Erwachsenen sowie von drei Kindern im Alter von vier, acht und zehn Jahren.
Seehofer verurteilt Fackel-Aufzug in Grimma scharf
Der scheidende Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Proteste von Gegnern der Corona-Politik vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) scharf verurteilt. "Was wir da in der Nähe von Grimma gesehen haben, ist kein legitimer Protest", sagte er der "Bild am Sonntag" ("BamS"). "Dieser Fackelumzug ist organisierte Einschüchterung einer staatlichen Repräsentantin." Das erinnere ihn an die "dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte".
2. Bundesliga: Paderborn verpasst Sprung auf Platz drei
Der SC Paderborn hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf Relegationsrang drei verpasst. Die Ostwestfalen kamen beim SV Sandhausen über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus und sind seit fünf Spielen ungeschlagen.
Thomas Weikert ist neuer DOSB-Präsident
Thomas Weikert (60) ist zum neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewählt worden. Bei der Mitgliederversammlung am Samstag in Weimar entfielen 361 der 417 gültigen abgegebenen Stimmen auf den ehemaligen Tischtennis-Weltverbandschef, Weikert setzte sich damit gegen Präsidentin Claudia Bokel vom Deutschen Fechter-Bund (DFeB) durch. Weikert tritt die Nachfolge von Alfons Hörmann an.
Pécresse wird erste weibliche Präsidentschaftskandidatin der Republikaner
Die ehemalige Ministerin Valérie Pécresse wird die erste weibliche Präsidentschaftskandidatin der französischen Republikaner. Sie setzte sich in der internen Vorwahl der konservativen Partei am Samstag gegen den Abgeordneten Eric Ciotti durch. Auf die liberal ausgerichtete Politikerin entfielen in der Stichwahl rund 61 Prozent der Stimmen, wie Parteichef Christian Jacob mitteilte. Der stark rechtsgerichtete Ciotti kam nur auf 39 Prozent.
Kombinierer verpassen ersten Staffelsieg seit 2018
Die deutschen Kombinierer haben ihren ersten Staffelsieg seit drei Jahren knapp verpasst. Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) um Senkrechtstarter Terence Weber musste sich beim Weltcup in Lillehammer knapp Gastgeber Norwegen geschlagen geben. Im Finale unterlag Vinzenz Geiger dem norwegischen Topstar Jarl Magnus Riiber und kam mit 5,3 Sekunden Rückstand ins Ziel. Dritter wurde abgeschlagen Japan (+2:23,3 Minuten).
SPD stimmt Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP zu
Die SPD hat als erste der drei Ampel-Parteien dem Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP zugestimmt. Auf dem Sonderparteitag am Samstag stimmten 598 Delegierte mit Ja, es gab sieben Gegenstimmen und drei Enthaltungen. "Ja, und nun machen wir uns an die Arbeit", kommentierte der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz knapp das klare Ergebnis, das laut SPD einer Zustimmung von 98,8 Prozent entsprach.
DOSB-Mitgliederversammlung: Präsidentschaftskandidatin Bokel zugeschaltet
Präsidentschaftskandidatin Claudia Bokel ist bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Weimar nicht persönlich vor Ort, sondern ließ sich aus Infektionsschutzgründen zuschalten. Sie sei vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung gewesen, bei der es zu Coronafällen gekommen sei. Der zweite verbliebene Anwärter Thomas Weikert ist bei der Veranstaltung in der Weimarhalle zugegen.
Biathlon: Preuß in der Verfolgung auf Rang fünf
Biathletin Franziska Preuß hat in der Verfolgung von Östersund ihren ersten Podestplatz der Saison erneut nur knapp verpasst. Die 27-Jährige landete nach zwei Schießfehlern über 10 km wie schon im Sprint am Donnerstag auf Rang fünf und lief zum dritten Mal in Serie unter die Top Ten. Auf Platz drei fehlten der Gesamtweltcupdritten des letzten Winters nur zehn Sekunden.
Vulkan Semeru in Indonesien ausgebrochen
In Indonesien ist der Vulkan Semeru ausgebrochen. Der Vulkan spuckte am Samstag Asche und eine große Rauchwolke aus, die umliegende Dörfer auf der Insel Java verdunkelte und tausende Anwohner in die Flucht trieb. Rote Lava floss den Krater hinab. Nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde gab es zunächst aber keine Berichte über Tote oder Verletzte.
Koslowski nicht mehr Bundestrainer der Volleyballerinnen
Felix Koslowski ist nicht mehr Bundestrainer der deutschen Volleyballerinnen. Dies teilte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) am Samstag mit. "Nach dem Achtelfinal-Aus bei der Europameisterschaft im September 2021 und der anschließenden Aufarbeitung und Analyse der Saison haben sich Felix Koslowski und der DVV auf eine Neuausrichtung geeinigt", hieß es in der Mitteilung.
Scholz: Lasst uns mehr Fortschritt wagen
Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz hat auf dem SPD-Sonderparteitag um Zustimmung zum Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP geworben. "Das wird eine Regierung von drei Parteien, die mehr Fortschritt für Deutschland wagen wollen", sagte Scholz in seiner Rede am Samstag in Berlin. Es gebe jetzt "die Chance, dass ein Aufbruch für Deutschland stattfinden kann".
Struff und Koepfer verlieren: Davis-Cup-Team verpasst Finale
Die deutschen Tennisprofis haben den ersten Einzug ins Endspiel des Davis Cups seit 28 Jahren klar verpasst. Im Halbfinale in Madrid war die russische Mannschaft am Samstag deutlich zu stark, schon nach den beiden Einzeln stand die Niederlage fest. Jan-Lennard Struff (Warstein) verlor gegen US-Open-Sieger Daniil Medwedew 4:6, 4:6, zuvor war Dominik Koepfer (Furtwangen) gegen Andrej Rublew beim 4:6, 0:6 chancenlos gewesen.
Koepfer verliert: Davis-Cup-Team im Halbfinale vor dem Aus
Die deutschen Tennisprofis stehen im Halbfinale des Davis Cups gegen die russische Mannschaft vor dem Aus. Dominik Koepfer (Furtwangen) verlor am Samstag in Madrid das Auftaktmatch gegen den Weltranglistenfünften Andrej Rublew mit 4:6, 0:6, damit steht Jan-Lennard Struff (Warstein) im zweiten Einzel bereits mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Überraschungssieg gegen US-Open-Champion Daniil Medwedew hält die Hoffnung des Deutschen Tennis Bundes (DTB) auf den ersten Finaleinzug seit 28 Jahren am Leben.
Bis zu 120 Festnahmen nach Lynchmord in Pakistan
In Pakistan hat die Polizei nach einem Lynchmord an einem Fabrikmanager aus Sri Lanka wegen angeblicher Blasphemie bis zu 120 Menschen festgenommen. Unter den Festgenommenen sei auch einer der Hauptverdächtigen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Eine wütende Menschenmenge hatte den Mann am Freitag in Sialkot 200 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Islamabad zu Tode geprügelt und seine Leiche in Brand gesteckt.
Papst beklagt "nationalistische Egoismen" im Umgang mit Flüchtlingen in Europa
Papst Franziskus hat den Umgang mit Flüchtlingen in Europa erneut scharf kritisiert. "Die von nationalistischen Egoismen zerrissene Europäische Gemeinschaft wirkt zuweilen blockiert und unkoordiniert, anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein", sagte das Oberhaupt der Katholiken am Samstag bei einer Rede im Präsidentenpalast in Athen. Er beklagte eine anhaltende "Zögerlichkeit Europas" in der Flüchtlingspolitik.
Papst Franziskus trifft zu dreitägigem Besuch in Griechenland ein
Papst Franziskus ist zu einem dreitägigen Besuch in Griechenland eingetroffen. Am Athener Flughafen wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag vom griechischen Außenminister Nikos Dendias und hochrangigen Vertretern der griechisch-katholischen Gemeinde begrüßt. Es ist der erste Besuch eines Papstes in der griechischen Hauptstadt seit 20 Jahren.
Rodeln: Doppelsitzer Eggert/Benecken Zweiter in Sotschi
Die Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) haben beim dritten Saisonrennen ihren zweiten Podestplatz belegt. Die Weltmeister fuhren am Samstag beim zweiten Weltcup-Wochenende in Sotschi/Russland auf den zweiten Platz (+0,134 Sekunden) und verpassten nach dem Auftaktsieg in China den zweiten Erfolg. Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) kamen bei besseren Bedingungen als noch in der vergangenen Woche auf Rang fünf (+0,326).
Merkel ruft in ihrem letzten Podcast erneut zum Impfen auf
In ihrem letzten Podcast als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel (CDU) die Bürgerinnen und Bürger des Landes noch einmal eindringlich zum Impfen aufgerufen. Es gebe zurzeit "Tag für Tag eine so schrecklich hohe Zahl von Menschen, die das Virus das Leben kostet", sagte sie. "Das ist so bitter, weil es vermeidbar wäre."
Eltern von 15-Jährigem nach tödlicher Attacke an US-Schule festgenommen
Vier Tage nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan sind die Eltern des 15-jährigen Angreifers nach ihrer Flucht festgenommen worden. Die Polizei fand James und Jennifer Crumbley in einem Industriegebäude in Detroit, wie ein Polizeisprecher dem Sender CNN am frühen Samstagmorgen sagte. Den Eltern wird von der Staatsanwaltschaft fahrlässige Tötung in vier Fällen vorgeworfen.
Frankreich fliegt fast 260 Afghanen aus Kabul aus
Frankreich hat am Freitag fast 260 Afghanen aus Kabul ausgeflogen. An Bord der Chartermaschine nach Doha waren 258 Afghanen, die wegen ihrer Arbeit, insbesondere als Journalisten oder als ehemalige Ortskräfte der französischen Armee, in ihrem Heimatland in Gefahr waren, wie das Außenministerium in Paris mitteilte. Mit derselben Maschine wurden den Angaben zufolge auch elf Franzosen und rund 60 Niederländer aus Afghanistan ausgeflogen.