Letzte Nachrichten
Zweiter Strang von Nord Stream 2 vollständig mit Gas befüllt
Der zweite Strang der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 ist vollständig mit Gas befüllt worden. Die Befüllung hatte Mitte Dezember begonnen und wurde am Mittwoch abgeschlossen, wie die Nord Stream 2 AG in Zug in der Schweiz mitteilte. Damit sei "wie geplant und in Übereinstimmung mit den Systemdesignanforderungen" der zweite Strang mit etwa 177 Millionen Kubikmetern Erdgas befüllt worden.
IW: Bis 50 Milliarden Euro Konjunkturschäden durch Corona im ersten Quartal 2022
Die deutsche Wirtschaft könnte nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) durch die neue Omikron-Variante des Coronavirus zusätzlich Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe im ersten Quartal 2022 erleiden. Bisher gingen seit Beginn der Pandemie rund 335 Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren, wie das IW am Mittwoch mitteilte. Ohne Omikron dürften demnach im nächsten Quartal 35 Milliarden Euro hinzukommen - mit der Virusvariante noch einmal bis zu 15 Milliarden Euro.
Bewaffnete Gruppe plündert Lagerhaus mit 2000 Tonnen Lebensmittelhilfen im Sudan
Im Sudan hat eine bewaffnete Gruppierung ein Lagerhaus des Welternährungsprogramms (WFP) mit knapp 2000 Tonnen Lebensmittelhilfen geplündert. Derzeit werde ausgewertet, wie viel aus der Lagerhalle in der Region Darfur im Westen des Sudans gestohlen worden sei, sagte ein WFP-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Darfur wird seit Jahren von Konflikten erschüttert, bei denen nach UN-Angaben seit 2003 mindestens 300.000 Menschen getötet und 2,5 Millionen vertrieben wurden.
Deutsche Reisewirtschaft blickt wenig optimistisch ins neue Jahr
Nur ein kleiner Teil der deutschen Reisewirtschaft blickt optimistisch ins neue Jahr: Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Deutschen Reiseverbands (DRV) rechnen nur knapp fünf Prozent der Unternehmen und DRV-Mitglieder für 2022 mit einem Gesamtjahresumsatz auf dem Niveau vor der Corona-Krise. Demnach erwarten 43 Prozent der Befragten erst 2023 und 37 Prozent erst 2024 eine nachhaltige Erholung – 16 Prozent sogar noch später.
VDA-Präsidentin fordert branchenübergreifenden Ladenetz-Gipfel
Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat einen branchenübergreifenden Ladenetz-Gipfel gefordert. Tankstellen, Gebäudewirtschaft, Parkplatzbetreiber, Kommunen und Energieversorger sollten gemeinsam "einen konkreten Plan entwickeln, wie der Ausbau beschleunigt und Laden für die Menschen einfacher sowie schneller wird", sagte Müller dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Demnach müssen sich immer mehr Autos eine Ladesäule teilen.
Hunderte Migranten können auf Sizilien von Bord gehen
Nach rund zwei Wochen auf See haben am Mittwoch auf Sizilien die ersten von mehr als 500 Bootsflüchtlingen das ihnen zu Hilfe gekommene Schiff verlassen können. Nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen und der italienischen Nachrichtenagentur AGI erteilte das Innenministerium in Rom am Dienstag die Erlaubnis, dass die "Geo Barents" mit 558 Migranten an Bord in den Hafen von Augusta einlaufen dürfe.
Auch Zakaria verlässt Mönchengladbach
Erst Matthias Ginter, jetzt Denis Zakaria: Nach dem deutschen Nationalspieler Ginter wird auch der Schweizer Zakaria seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach ablösefrei verlassen. Das teilte der fünfmalige deutsche Meister am Mittwoch mit. Sportdirektor Max Eberl hatte Klarheit bis zum Jahresende gefordert.
Lauterbach: Inzidenz liegt zwei bis drei Mal höher als angegeben
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen liegt nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zwei bis drei Mal höher als in den derzeitigen Statistiken ausgewiesen. Wegen der Feiertage gebe es momentan eine "deutliche Untererfassung" der Ansteckungsfälle, sagte Lauterbach am Mittwoch in Berlin. "Die gegenwärtig ausgewiesene Inzidenz unterschätzt die Gefahr, in der wir uns befinden", warnte er.
"Würde nicht widersprechen": Price spekuliert über WM-Verschiebung
Nach dem vierten Coronafall bei der Darts-Weltmeisterschaft in London ist für den Weltranglisten-Ersten Gerwyn Price (Wales) eine WM-Verschiebung kein Tabu. "Es wäre nicht die beste Option, aber ich würde ihr nicht widersprechen", schrieb der Titelverteidiger bei Instagram.
ADAC: Tanken zum Jahreswechsel nochmal deutlich teurer
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen an der Tankstelle zum Jahreswechsel noch einmal tiefer in die Tasche greifen: Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kletterte der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche um 2,3 Cent und lag zuletzt im bundesweiten Mittel bei 1,613 Euro. Diesel kostete im Schnitt 1,527 Euro - ein Anstieg von 2,1 Cent.
Steigende Zahl von Corona-Protesten stellt Polizei vor Probleme
Bücher werden in der Türkei zum Luxusgut
Der Verfall der türkischen Lira, die hohe Inflation und die immensen Papierkosten haben Bücher in der Türkei zu einem Luxusgut gemacht. Einige türkische Verlage entschieden sich dieser Tage bereits dazu, weniger Bücher zu veröffentlichen. Sie befürchten gleichzeitig, dass dadurch weniger kritische und alternative Stimmen Gehör finden.
Berlin: Moslems dominieren Religionsstreit an Schulen
Es ist ein äußerst brisantes Papier, welche für massiven Diskussionsstoff sorgt: „Bestandsaufnahme konfrontative Religionsbekundungen in Neukölln“. Dieses "Papier" zeigt, "dass die Araber und Muslime in Berlin-Neukölln den Religionsstreit an den Schulen dominieren - es zeigt aber auch, diese Menschen sind in keiner Form in der Bundesrepublik Deutschland integriert und vor allem, es gibt seit dem Asylanten-Ansturm des Jahres 2015, zu viel zu viele von Ihnen in Deutschland", sagen Beobachter der Szene in Berlin. Für die Studie wurden Schulleiter, Sozialarbeiter und Erzieher an zehn Neuköllner Schulen befragt, auf fast 50 Seiten geht es um religiöses Mobbing. "Die fanatischen Islamisten und Moslem-Schwarzköpfe sind auf dem Vormarsch und das muss sich kurzfristig ändern, wenn man Berlin in Zukunft nicht den Horden der Islamisten übergeben will", sagt ein Kenner der Szene in Neukölln. Alle befragten Schulen (bis auf eine) liegen in immer stärker sozial segregierten Einzugsgebieten. Die Kinder kommen zu deutlich über 90 Prozent aus Familien mit nicht deutscher Herkunftssprache, meist muslimisch. Eine Pädagogin berichtet: "Ich als türkische Frau kann im Sommer nicht mit einem kurzen Kleid auf der Straße laufen. Ich muss darauf achten, was ich allen Ernstes anziehe." "Vor diesem Hintergrund muss dringend geprüft werden, wer in Zukunft in Deutschland einen Aufenthalt bekommt und wer nicht, fordern Lehrer und Erzieher, aus Angst vor den islamistischen Horden in Berlin-Neukölln", gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG (BTZ) hinter vorgehaltener Hand, wie es BTZ hörte. "Religiöses Mobbing ist an Schulen leider zu oft auf der Tagesordnung. Gerade in der Fastenzeit häufen sich die Berichte darüber, dass nicht fastende Schüler zum Fasten gedrängt werden sollen, das muss ein Ende haben, es gibt bereits heute zu viele Islamisten und Moslems in Berlin", sagen Experten dazu gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG. Fazit einer Lehrerin: "Also eigentlich ist der Zug abgefahren. Ich mache mir um unsere Gesellschaft Sorgen, weil auch viele es immer noch nicht begriffen haben." "Das heißt ganz klar übersetzt, wenn die Politik dem Zuzug der Moslems nach Deutschland keinen Einhalt gebietet, wird man die Bundesrepublik Deutschland in einigen Jahrzehnten nicht wiedererkennen", sagt eine weitere Lehrerin. "In der Bundesrepublik Deutschland gilt die Religionsfreiheit, dies ist gut so, jedoch darf eine Religion nicht zum Dogma werden! Wenn Migranten, Asylanten und generell Menschen muslimischen Glaubens dies nicht verstehen wollen und versuchen ihre religiöse Ansicht des Glaubens auf deutschem Staatsgebiet durchzusetzen, dann sollten diese Menschen - ohne Wenn und Aber, aus der Bundesrepublik Deutschland ausgewiesen werden, dann sind diese Menschen in Deutschland falsch am Platz und sollten sich einen Staat suchen, der diese Art der äußerst fragwürdigen Missionierung duldet!Bereits in der Familie sollte dabei die Lehre zur Demokratie und Gleichberechtigung stattfinden, in welcher muslimische Eltern ihren Kindern beibringen müssen, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Staat der Toleranz ist, bis zu einer bestimmten Grenze, denn es ist und darf in der abendländischen Kultur kein islamistisches Dogma-Denken geben, dafür ist die Bundesrepublik Deutschland mit seinen demokratischen Werten, nicht der richtige Ort und darf es nie sein - die Kultur der großen Wort in Sinne von, wir schaffen das, aus der Flüchtlingskrise, ist hierbei in vielen Teilen so nicht in Gänze bis zu Ende gedacht worden", sagen Religionsexperten zu den aktuellen islamistischen Vorgängen an den Schulen in Berlin-Neukölln, gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG. (P.Hansen--BTZ)
Inflation: Verbraucherschützer fordern Steuersenkungen
Angesichts der derzeit besonders hohen Preissteigerungen bei vielen Alltagsgütern haben die Verbraucherzentralen von der Bundesregierung Steuersenkungen auf Obst und Gemüse gefordert. "Wir fordern eine Steuersenkung für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Dies sei "ein guter und gesunder Ausgleich" für die Inflation, der auch den Umstieg auf klimafreundliche Produkte erleichtert". Ein dringendes Problem seien zudem die steigenden Energiepreise. "Ein relevanter Teil der Bevölkerung ist so hart davon betroffen, dass Hilfe nötig ist – eine Sofortenergiehilfe", betonte der vzbv-Chef. "Wir erwarten, dass die neue Regierung noch in den ersten 100 Tagen den Heizkostenzuschuss für Wohngeldberechtigte erhöht." Müller sprach sich jedoch gegen einen pauschalen Energie-Zuschuss für alle Bürgerinnen und Bürger aus: "Eine generelle Subventionierung von Energie ist nicht zu finanzieren und setzt falsche Anreize." Die Inflationsrate in Deutschland lag im November 5,2 Prozent über dem Vorjahresmonat. Preistreiber sind dabei vor allem Heizöl und Kraftstoffe, aber auch Nahrungsmittel. Im Zusammenhang mit der Inflation warnte Müller davor, zum Schutz des Vermögens in Kryptowährungen zu investieren. "Die Behauptung, Kryptowährungen sind ein Mittel gegen Inflation, ist völliger Bullshit – und volkswirtschaftlich falsch", sagte der Verbraucherschützer nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. 99 Prozent der Anleger verstünden nicht, wie Kryptowährungen geschürft werden. "Es ist ein endliches System. Je höher die Nachfrage, desto höher der Preis." Inflation sei dadurch "Teil dieses Systems". Wer Kryptowährungen kaufe, "der kann auch gleich Lotto oder Roulette spielen", warnte der vzbv-Chef. (S. Soerensen--BTZ)
Habeck: Deutschland wird Klimaziele 2022 und 2023 verfehlen
Der neue Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) rechnet damit, dass Deutschland die Ziele des Klimaschutzgesetzes vorerst nicht erreichen wird. "Wir werden unsere Ziele vermutlich auch für 2022 noch verfehlen, sogar für 2023 wird es schwer genug", sagte Habeck in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "Zeit". "Wir fangen mit einem drastischen Rückstand an."
Super-G in Bormio: Kilde dominiert, die Deutschen enttäuschen
Skirennläufer Aleksander Aamodt Kilde hat beim Weltcup im italienischen Bormio mit einem Traumlauf das erste von zwei Super-G-Rennen gewonnen. Der 29 Jahre alte Norweger, der sich erst im vergangenen Januar das Kreuzband gerissen hatte, fuhr auf der eisigen Stelvio zu seinem vierten Sieg in dieser Saison.
Stiftung Warentest: 14 Krankenkassen erhöhen Beiträge
14 gesetzliche Krankenkassen erhöhen zum Jahreswechsel ihre Beiträge. Darunter seien zahlreiche AOKs, teilte die Stiftung Warentest am Mittwoch in Berlin mit. Die Erhöhungen lägen zwischen 0,1 und 0,5 Prozentpunkten.
IW: Paare ohne Kinder im Haushalt gehören zur Einkommensspitze
Wer als Paar noch nicht oder nicht mehr mit Kindern im Haushalt lebt, hat hohe Chancen auf einen Spitzenplatz bei der Einkommensverteilung: Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, sind diese beiden Gruppen in den oberen zehn Prozent überrepräsentiert. Wer als Paar ohne Kinder im selben Haushalt lebt, gehört demnach mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 5550 Euro zu den reichsten zehn Prozent.
Vietnams Wirtschaftswachstum 2021 auf 30-Jahres-Tief
Die anhaltende Corona-Pandemie hat Vietnam im Jahr 2021 das geringste Wirtschaftswachstum seit mehr als 30 Jahren beschert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des stark exportorientierten südostasiatischen Landes wuchs nach offiziellen Angaben vom Mittwoch im zu Ende gehenden Jahr um 2,58 Prozent und unterbot damit noch einmal den Wert von 2020 von 2,91 Prozent.
Statistisches Bundesamt befragt ab Mai Menschen für Zensus
Das Statistische Bundesamt befragt ab dem 15. Mai kommenden Jahres 10,2 Millionen zufällig ausgewählte Menschen in Deutschland zu ihrer Arbeit und Ausbildung. Der 2021 wegen der Pandemie verschobene Zensus werde dann nachgeholt, teilte die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mit. Mit dem Zensus werde ermittelt, "wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten."
Früheres DDR-Heimkind erstreitet in Karlsruhe Neuverhandlung
Ein Mann, der als Kind in der DDR 14 Monate lang in einem Heim untergebracht war, hat in Karlsruhe die Neuverhandlung seiner Rehabilitierung erstritten. Das Bundesverfassungsgericht hob die ablehnenden Beschlüsse des Landgerichts Schwerin und das Oberlandesgerichts Rostock auf, wie es am Mittwoch mitteilte. Das Landgericht muss nun neu über den Fall verhandeln. (Az. 2 BvR 1985/16)
Sport-Überblick: Tennis-Sydney: Djokovic nicht bei ATP Cup
Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat seine Teilnahme am ATP Cup in Sydney abgesagt. Das gaben die Organisatoren am Mittwoch bekannt. Das serbische Team werde nun vom Weltranglisten-33. Dusan Lajovic angeführt, hieß es in der Mitteilung. Das Turnier beginnt am Samstag.
Bafin verdonnert Deutsche Bank zu Millionengeldbuße
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat die Deutsche Bank zu einem Bußgeld in Höhe von 8,66 Millionen Euro verdonnert. Zur Begründung verwies die Finanzaufsicht am Mittwoch auf Verstöße der Bank gegen die Referenzwerte-Verordnung: Deutschlands größtes Geldhaus habe es "zeitweise" versäumt, Präventivmaßnahmen gegen die Manipulation des Zinssatzes Euribor umzusetzen.
Baerbock reist nicht zu Olympia 2022 in die China-Diktatur
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wird nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Peking reisen. Derartige Olympia-Besuche von Außenministern seien auch bislang nicht üblich gewesen, verlautete am Mittwoch aus dem Auswärtigen Amt. In der Frage eines diplomatischen Boykotts werde in der EU weiter an einer gemeinsamen Haltung gearbeitet.
Russland: Staat will die Auflösung von Menschenrechtszentrum
Einen Tag nach dem Verbot der Menschenrechtsorganisation Memorial in Russland ist am Mittwoch der Prozess um die Auflösung einer Unterorganisation fortgesetzt worden. Bei einer Gerichtsanhörung in Moskau warf die Staatsanwaltschaft dem Menschenrechtszentrum Memorial vor, "aktiv" extremistische Organisationen unterstützt und selbst "Menschenrechte und Freiheiten verletzt" zu haben. Dies rechtfertige eine Auflösung der Organisation.
Omikron wird ganz besonders Migranten in Deutschland treffen
In anderen Ländern wütet die Omikron-Welle bereits so stark, dass massenhaft Personal ausfällt, die Kliniken sind am Ende - bei den Airlines, aber auch im Bahnverkehr, bei der Feuerwehr - überall in Europa stehen die Zeichen auf Alarm. In Deutschland steht die Welle laut Experten noch bevor, der Tod wird kommen, lautlos und rasant! Supermärkte, die Polizei, Feuerwehr, Medien, Krankenhäuser, Behörden und Verkehrsunternehmen sind dazu aufgerufen, ihre Pandemiepläne erneut zu überprüfen. Wer glaubt Omikron wird an der Bundesrepublik Deutschland vorbeiziehen, der irrt sich! Besonders unter den Migranten wird Omikron wüten, tausende Toten einer unbelehrbaren Bevölkerungsschicht, welche noch heute glaubt, dass eine Impfung nicht nötig ist, werden die Menschen in absehbarer Zeit eines Besseren belehren, aber dann wird es zu spät sein. In Berlin kommt der Krisenstab des Landes heute zusammen. Die Vorbereitungen laufen also an. Müller von der CDU versteht nicht, warum Deutschland nicht längst seine Einreiseregeln verschärft hat, wie zum Beispiel Österreich - um die Verbreitung der Omikron-Variante zu verlangsamen. "Es macht einen Unterschied, ob wir Mitte Januar Omikron vorherrschend haben oder Mitte Februar", sagt er in einem aktuellen Interview nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG. (P.Hansen--BTZ)
Entwicklungsministerin Schulze rechnet mit Vorgänger Müller ab
Die neue Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat ihrem Amtsvorgänger, dem CSU-Politiker Gerd Müller, schwere Versäumnisse bei der Finanzierung der Entwicklungshilfe vorgeworfen. Die Entwicklungspolitik sei für die kommenden "dramatisch unterfinanziert", sagte Schulze nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Das sei eine "schwere Hypothek" für Deutschlands Rolle in der Welt. "Ich hätte mein Haus nicht so am meine Nachfolgerin übergeben wollen", fügte sie hinzu.
Bartsch: Linke will Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro
Die Linke wird im Bundestag für die von der Ampel-Koalition geplante Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro stimmen. Die Erhöhung des Mindestlohns sei eine "gute Entscheidung", sagte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Wir werden einem solchen Schritt zustimmen, auch wenn er noch nicht völlig ausreichend ist." Auch mit zwölf Euro Mindestlohn werde man am Ende eines Arbeitslebens "trotzdem bei der Rente in die Grundsicherung fallen", sagte Bartsch. Dennoch sei die Anhebung auf diesen Betrag eine richtige Entscheidung, von der viele Menschen profitierten, vor allem in Ostdeutschland. Insgesamt gebe es im Koalitionsvertrag der "Ampel" gesellschaftspolitisch und "bei einigen sozialen Maßnahmen positive Dinge", sagte Bartsch weiter. Diese werde die Linke unterstützen. Bartsch kündigte zugleich an, dass seine Fraktion als Opposition zur "Ampel" "das soziale Gewissen im Bundestag" sein wolle. Kritisch sehe seine Fraktion vor allem die Steuer- und Rentenpläne der Bundesregierung. (A. Bogdanow--BTZ)
Eishockey-Profiliga: NHL-Teams bei Rückkehr aufs Eis in Torlaune
Bei der Rückkehr aus der verlängerten Weihnachtspause in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL haben sich die Teams in Torlaune präsentiert. Erstmals seit dem 24. Februar 1993 wurden an einem Spieltag mit drei Partien mindestens 33 Treffer erzielt.
38 Punkte: Franz Wagner sorgt in der NBA für großes Aufsehen
Der deutsche Basketball-Shootingstar Franz Wagner hat in der nordamerikanischen Profiliga NBA für Furore gesorgt. Der 20-Jährige von den Orlando Magic stellte bei der 110:127-Niederlage gegen die Milwaukee Bucks mit 38 Punkten den bisherigen Bestwert seiner noch jungen Karriere auf. Mehr Punkte hat in dieser Saison noch kein NBA-Rookie erzielt.
Kyrgios fürchtet Fernbleiben der "Big Three" bei Australian Open
Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios fürchtet das Fernbleiben der Superstars Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal von den Australian Open (17. bis 30. Januar). Würden die "Big Three" beim ersten Grand Slam des Jahres geschlossen fehlen, wäre das ein "Desaster", sagte Kyrgios der Zeitung Melbourne Age.
NFL: Trauer um legendäre Football-Ikone John Madden (85†)
Die Football-Profiliga NFL trauert um einen ihrer Größten: Der frühere Erfolgstrainer John Madden ist tot. Wie die Liga mitteilte, sei Madden am Dienstagmorgen unerwartet im Alter von 85 Jahren verstorben. Madden gewann 1976 als Trainer mit den Oakland Raiders den Superbowl, seit 1979 gehörte er für 30 Jahre als TV-Kommentator fest zum NFL-Inventar. Madden war zudem Namensgeber der Football-Videospielreihe "Madden NFL".