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Russland plant kriminellen Staatsstreich-Komplott in Ukraine
Großbritannien hat Moskau ein Komplott zur Einsetzung eines pro-russischen Führers in der Ukraine vorgeworfen. "Wir verfügen über Informationen, die darauf hindeuten, dass die russische Regierung versucht, einen pro-russischen Führer in Kiew einzusetzen", erklärte das britische Außenministerium am Samstag. Das russische Außenministerium wies den Vorwurf als "Desinformation" zurück und forderte London auf, "die Verbreitung von Unsinn zu stoppen". Das Außenministerium in London erklärte, es habe Beweise, dass mehrere ehemalige ukrainische Politiker Verbindungen zu russischen Geheimdiensten hätten. "Einige von ihnen stehen in Kontakt mit russischen Geheimdienstmitarbeitern, die derzeit in die Planung eines Angriffs auf die Ukraine verwickelt sind", erklärte das Ministerium. Als ein möglicher pro-russischer Führer gelte Ex-Ministerpräsident Jewgeni Murajew. Das Außenministerium in Moskau wies den Vorwurf als gezielte Falschinformation zurück. Die vom britischen Außenministerium "verbreitete Desinformation" sei ein "weiteres Zeichen, dass es die von den angelsächsischen Nationen angeführten Nato-Mitglieder sind, welche die Spannungen um die Ukraine verschärfen", erklärte das russische Ministerium auf Twitter. Russland hat in den vergangenen Wochen mehr als 100.000 Soldaten sowie Panzer, Militärfahrzeuge, Artillerie und Raketen an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Der Westen befürchtet deshalb einen russischen Großangriff auf das Nachbarland. Der Kreml dementiert Pläne für einen Einmarsch. Der Vorwurf einer angeblichen Verschwörung Moskaus erfolgte zum Ende einer Woche intensiver internationaler Krisendiplomatie. Nach Gesprächen in Kiew und Berlin einigte sich US-Außenminister Antony Blinken am Freitag in Genf mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow auf eine Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen in der Ukraine-Krise. Der von London als möglicher pro-russischer Führer benannte ukrainische Ex-Ministerpräsident Murajew hatte seinen Sitz im Parlament in Kiew verloren, als seine Partei bei der Parlamentswahl 2019 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Er gilt als Eigentümer des ukrainischen Fernsehsenders Nash, um dessen Abschaltung sich die ukrainischen Behörden im vergangenen Jahr wegen pro-russischer Propaganda bemüht hatten. Bei vier weiteren von London genannten Politikern handelt es sich um Mykola Asarow, Sergej Arbusow, Andrej Klujew und Wolodymyr Siwkowitsch. Asarow war unter dem pro-russischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch Ministerpräsident, beide flohen 2014 nach Russland. Arbusow und Klujew waren unter Janukowitsch Vize-Regierungschefs. Gegen Wladimir Siwkowitsch, Ex-Mitglied des ukrainischen nationalen Rates für Sicherheit und Verteidigung, verhängten die USA diese Woche Sanktionen wegen des Verdachts der Zusammenarbeit mit russischen Geheimdiensten. Die britische Außenministerin Liz Truss erklärte auf Twitter, die vorliegenden Informationen "werfen ein Licht auf das Ausmaß der russischen Aktivitäten mit dem Ziel, die Ukraine zu stürzen, und geben einen Einblick in die Denkweise des Kreml". Russland müsse "deeskalieren, seine Kampagnen der Aggression und Desinformation beenden und einen Weg der Diplomatie verfolgen", forderte Truss. Das Weiße Haus bezeichnete "diese Art der Verschwörung" als "zutiefst beunruhigend". Das ukrainische Volk habe "das souveräne Recht, seine eigene Zukunft zu bestimmen", erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA, Emily Horne. Die Vereinigten Staaten stünden "an der Seite der demokratisch gewählten Partner in der Ukraine". Wenige Stunden vor Veröffentlichung der Vorwürfe gegen Moskau hieß es in britischen Verteidigungskreisen, der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe eine Einladung seines britischen Kollegen Ben Wallace zu einem Gespräch über die Ukraine-Krise angenommen. Da das letzte bilaterale Gespräch zwischen Verteidigungsministern beider Länder 2013 in London stattfand, habe Schoigu ein Treffen in Moskau vorgeschlagen. Großbritannien gehört zu einer Handvoll westlicher Staaten, die angesichts der Lage Waffen wie Panzerabwehrraketen in die Ukraine liefern. Deutschland lehnt Waffenlieferungen weiterhin ab. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba warf Berlin deshalb vor, den russischen Staatschef Wladimir Putin in seinem Vorgehen zu "ermutigen". Zudem untergrabe Deutschland die Geschlossenheit des Westens in dem Konflikt. (F. Dumont--BTZ)
Fehler gegen Schweden: Handballer verpassen EM-Halbfinale
Überraschung verschenkt, Medaillentraum geplatzt: Deutschlands coronageplagte Handballer haben den Einzug ins EM-Halbfinale trotz einer beherzten Leistung verpasst. Das DHB-Team von Bundestrainer Alfred Gislason kassierte beim 21:25 (10:12) gegen Vizeweltmeister Schweden die dritte Hauptrunden-Niederlage in Folge und hat schon vor dem Ende der zweiten Turnierphase keine Chance mehr auf die Teilnahme an den Finalspielen in Budapest.
Bund und Länder: Bei Corona-Maßnahmen keine Lockerungen
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante planen Bund und Länder keine Lockerung der bestehenden Corona-Maßnahmen. Es bestehe Einigkeit, "dass die bisher geltenden Regeln für soziale Kontakte und Veranstaltungen weiterhin Bestand haben", heißt es nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP im Beschlussvorschlag für eine Videoschaltkonferenz der Regierungschefs am Montag. Wegen Engpässen bei PCR-Tests sollen diese demnach zudem fortan prioritär für bestimmte Gruppen zur Verfügung stehen.
Fußball - Mit Kimmich im Zentrum: FC Bayern siegt in Berlin
Mit Joshua Kimmich als souveränem Chefstrategen im Mittelfeld hat Bayern München Verfolger Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga auf Abstand gehalten. Zum Abschluss des 20. Spieltags gab sich der dominante Rekordmeister am Sonntag beim 4:1 (2:0) bei Hertha BSC keine Blöße und liegt weiter sechs Punkte vor dem BVB.
Blinken hofft auf Deutschlands Entschlossenheit in Ukraine-Krise
Nach Kritik an Deutschlands Verhalten in der Ukraine-Krise hat US-Außenminister Antony Blinken der Bundesregierung ausdrücklich sein Vertrauen ausgesprochen. "Ich kann Ihnen sagen, dass die Deutschen unsere Sorgen sehr stark teilen und entschieden und entschlossen sind zu reagieren", sagte Blinken am Sonntag in der NBC-Sendung "Meet the Press". Deutschland sei bereit, "schnell, wirkungsvoll und in geeinter Weise zu reagieren".
Geiger siegt doppelt am Titisee - Eisenbichler wieder Dritter
Skispringer Karl Geiger hat beim Weltcup in Titisee-Neustadt auch den zweiten Wettkampf gewonnen und seinen vierten Saisonsieg gefeiert. Der 28 Jahre alte Oberstdorfer setzte sich im Schwarzwald wie schon 24 Stunden zuvor vor dem Slowenen Anze Lanisek und seinem Teamkollegen Markus Eisenbichler durch. Keine zwei Wochen vor Olympia springen die DSV-Adler weiter in bestechender Form.
Armeniens Staatschef Sarkissja kündigt seinen Rücktritt an
Der armenische Präsident Armen Sarkissjan hat vor dem Hintergrund des Berg-Karabach-Konflikts seinen Rücktritt angekündigt. Als Staatschef, der in Armenien eine weitgehend symbolische Rolle innehat, habe er in den aktuellen Krisenzeiten nicht die "notwendigen Instrumente" an der Hand gehabt, erklärte Sarkissjan am Sonntag in Eriwan. Er forderte Verfassungsänderungen, um dem Präsidenten mehr Kompetenzen einzräumen.
Niederlage in Leipzig: Wolfsburgs Sieglos-Serie geht weiter
Die Sieglos-Serie geht weiter, der Druck auf Trainer Florian Kohfeldt steigt: Der VfL Wolfsburg hat die nächste bittere Pleite im Bundesliga-Abstiegskampf kassiert. Beim Vizemeister RB Leipzig verloren die lange tapfer kämpfenden Wölfe am Sonntag mit 0:2 (0:0). Damit blieb der VfL auch im elften Pflichtspiel nacheinander ohne Erfolg.
Skisprung-Asse: Eisenbichler zur Halbzeit Zweiter, Geiger Vierter
Die deutschen Skisprung-Asse Karl Geiger und Markus Eisenbichler haben auch beim zweiten Wettkampf in Titisee-Neustadt ein Spitzenergebnis vor Augen. Vortagessieger Geiger (Oberstdorf) liegt nach dem ersten Durchgang von der Hochfirstschanze nach einem Sprung auf 131,0 m (131,6 Punkte) auf Rang vier, Eisenbichler (Siegsdorf) kam mit 135,0 m (133,0 Punkte) sogar auf Rang zwei.
Oslo: Gespräche des Westens mit kriminellen Taliban-Terroristen
In der norwegischen Hauptstadt Oslo haben die ersten offiziellen Gespräche zwischen den asozial kriminell-radikalislamischen Taliban-Terror Bestien und westlichen Vertretern auf europäischem Boden begonnen. Zum Auftakt kam die vom Terroristen und "Taliban-Sprecher" Sabihullah Mudschahid geführte Taliban-Delegation am Sonntag mit Vertretern der afghanischen Zivilgesellschaft zusammen, wie die norwegische Regierung mitteilte. Am Montag und Dienstag stehen demnach Treffen mit westlichen Diplomaten auf dem Programm. Im Laufe des Tages sollte die Taliban-Terror-Delegation unter anderem mit afghanischen Frauenrechtlerinnen und Journalisten zusammenkommen. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt. An den politischen Gesprächen am Montag und Dienstag nehmen nach Angaben der norwegischen Regierung dann auch Vertreter aus den USA und mehreren europäischen Ländern teil, darunter Deutschland und Frankreich. Die norwegische Bevölkerung in Oslo fragt sich allerdings, "was gibt es mit asozial-kriminellen Terroristen wie den Taliban-Bestien überhaupt zu besprechen? Dieses asoziale Terror-Pack muss man ausgrenzen und darf diesen Terroristen keinerlei öffentlichen Raum für ihre Propaganda-Show bieten, diese Terroristen haben kein Recht auf Anerkennung und von daher darf man mit diesen Terror-Bestien auch nicht eine Sekunde reden!" (W. Winogradow--BTZ)
Massenstart: Biathletin Herrmann enttäuscht - Voigt Siebte
Biathletin Denise Herrmann hat bei der Olympia-Generalprobe eine herbe Enttäuschung erlebt. Die 33-Jährige belegte im Massenstart über 12,5 km beim Weltcup in Antholz nur den 23. Platz. Dafür überzeugte Vanessa Voigt nach einer tadellosen Schießleistung mit Rang sieben. Es war das beste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere.
Israels Kabinett gibt grünes Licht für Korruptionsuntersuchung
Das israelische Kabinett hat am Sonntag grünes Licht für eine Korruptionsuntersuchung gegeben, mit der die Affäre um ein milliardenschweres Geschäft mit deutschen U-Booten aufgeklärt werden soll. Außenminister Yair Lapid bezeichnete die U-Boot-Affäre auf Twitter als "den schwersten Korruptionsfall in der Geschichte Israels". Im Zusammenhang mit dem Thyssenkrupp-Rüstungsdeal stehen mehrere Vertraute von Ex-Regierungschef Benjamin Netanjahu unter Korruptionsverdacht.
2. Liga: Regensburg lässt abreißen, Hannover weiterhin torlos
Jahn Regensburg hat den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga vorerst aus den Augen verloren. Die Regensburger unterlagen am 20. Spieltag der 2. Liga 1:2 (1:1) gegen Holstein Kiel und liegen damit vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Hannover 96 konnte den Schwung aus dem DFB-Pokal nicht in die Liga retten. Die Niedersachsen kamen nicht über ein 0:0 gegen Dynamo Dresden hinaus.
Coronavirus: Scholz spricht sich gegen Corona-Lockerungen aus
Vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen zur Coronalage hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gegen Lockerungen bei den Eindämmungsmaßnahmen ausgesprochen. "Wir brauchen keine Kurskorrektur", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Es ist jedenfalls sicher nicht angebracht, mitten in der Omikron-Welle auf breiter Front die Regeln zu lockern."
Kitzbühel: Feuz gewinnt zweite Abfahrt, Deutsche enttäuschen
Die deutschen Skirennläufer haben auch bei der letzten Weltcup-Abfahrt vor den Olympischen Spielen enttäuscht. Beim zweiten Rennen auf der Streif in Kitzbühel belegte Romed Baumann als Bester des DSV-Quintetts nur Rang 15, der WM-Zweite Andreas Sander war "ratlos" und zweifelte sogar an seinem Olympiastart.
Britische Ex-Staatssekretärin: Wegen muslimischen Glaubens gefeuert?
Gegen die wegen Corona-Verstößen massiv unter Druck stehende britische Regierung steht nun auch noch der Vorwurf der Islamfeindlichkeit im Raum: Die frühere Staatssekretärin Nusrat Ghani sagte in einem Interview mit der "Sunday Times", sie habe ihr Regierungsamt wegen ihrer Religionszugehörigkeit verloren. Unter anderem sei ihr gesagt worden, dass ihr Status als "muslimische Staatssekretärin für Unbehagen bei Kollegen" sorge.
Wahl in Nordzypern von der wirtschaftlichen Krise überschattet
In der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern (TNCR) ist am Sonntag ein neues Parlament gewählt worden. Vor dem Hintergrund einer Wirtschaftskrise wegen der Probleme der türkischen Lira waren rund 204.000 Wahlberechtigte zur Abstimmung aufgerufen. Die wirtschaftliche Lage hatte den Wahlkampf dominiert, die Lösung des Zypern-Konflikts rückte dabei in den Hintergrund.
Journalist in Kirgistan nach Recherchen im Visier der Polizei
Wenige Tage nach der Veröffentlichung eines brisanten Berichts über Korruption in hohen politischen Kreisen ist in Kirgistan ein bekannter Investigativ-Journalist wegen angeblicher Drogendelikte vorübergehend festgenommen worden. Bolot Temirow und seinem Mitarbeiter Bolot Nasarow werde der "Besitz illegaler Betäubungsmittel" vorgeworfen, erklärte die kirgisische Polizei am Sonntag. Der Fall weckt Befürchtungen, dass die neue Führung in Bischkek stärker und gezielt gegen Medien vorgehen will.
Mali: Französischer Soldat durch islamistischem Terror getötet
Bei einem Mörserangriff auf das Feldlager der französischen Barkhane-Mission im malischen Gao ist ein französischer Soldat getötet worden. Präsident Emmanuel Macron betone ungeachtet des Vorfalls Frankreichs Entschlossenheit zur Fortsetzung des Kampfes gegen den "Terrorismus" in der Region, erklärte der Elysée-Palast am Sonntag. In Gao sind auch deutsche Soldaten stationiert. Die Bundeswehr ist im Rahmen von Missionen der EU und der UNO in Mali mit bis zu 1700 Soldaten und Soldatinnen im Einsatz.
Rodeln: Julia Taubitz gewinnt Gesamtweltcup zum zweiten Mal
Rodel-Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) hat Nervenstärke bewiesen und zum zweiten Mal in ihrer Karriere den Gesamtweltcup gewonnen. Der 25-Jährigen reichte beim ersten Saisonsieg von Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) bei der Olympia-Generalprobe auf der Natureisbahn in St. Moritz ein vierter Platz, um die Führung vor ihrer österreichischen Rivalin Madeleine Egle zu behaupten. Geisenberger sicherte sich zudem den EM-Titel, der parallel zum Weltcuprennen vergeben wurde.
Schmid und Paschke für Olympia nominiert - Aus für Wellinger
Constantin Schmid und Pius Paschke sind als letzte deutsche Skispringer für die Winterspiele in Peking nominiert worden, für Andreas Wellinger ist hingegen der Traum vom dritten Olympia-Gold geplatzt. Die sportliche Leitung um Bundestrainer Stefan Horngacher meldete zum Ablauf der Frist am Sonntagmorgen Youngster Schmid (Oberaudorf) und Routinier Paschke (Kiefersfelden) an den DOSB, neben dem am Freitag positiv auf Corona getesteten Wellinger (Ruhpolding) verpasst auch Sotschi-Olympiasieger Severin Freund (Rastbüchl) die Reise nach China.
Peking, Olympia: Hackl fordert Verschiebung der Winterspiele
Rodel-Ikone Georg Hackl hat harsche Kritik an der Corona-Teststrategie bei den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) geübt und die Austragung in Frage gestellt. "Gerade in einem Gastgeberland, das derart drastisch mit der Pandemie umgeht, bei PCR-Tests deutlich niedrigere Grenzwerte als in Deutschland ansetzt, Sportler noch kurz vor dem Start von der Eisbahn holt und in Quarantäne sperrt, ist ein Großereignis wie Olympia doch überhaupt nicht durchführbar", sagte der dreimalige Olympiasieger der Welt am Sonntag.
Australian Open: Keine Kleidung mit China-kritischer Botschaft
Zuschauer bei den Australian Open dürfen keine T-Shirts mit Aufschriften tragen, die als Kritik am Umgang Chinas mit der Tennisspielerin Peng Shuai verstanden werden können. Kleidungsstücke, Banner oder Schilder mit "werbendem oder politischem" Inhalt seien gemäß der Eintrittsgeln bei dem Tennisturnier untersagt, sagte ein Sprecher des Verbands Tennis Australia.
Regierung in Burkina Faso bestreitet Militärputsch durch Armee
Nach Schüssen in mehreren Kasernen und einem Ausfall des Internets hat Burkina Fasos Regierung Putschgerüchte zurückgewiesen. Es gebe keine "Machtübernahme durch die Armee" und die politischen Institutionen seien "derzeit" nicht bedroht, erklärte die Regierung am Sonntag in Ouagadougou. Unter anderem in drei Kasernen in der Hauptstadt fielen nach Angaben aus Militärkreisen am Morgen Schüsse.
Aus gegen Shapovalov: Zverev verpasst Viertelfinale
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat das Viertelfinale der Australian Open überraschend verpasst. Der 24-Jährige blieb bei der 3:6, 6:7 (5:7), 3:6-Niederlage im Achtelfinalduell gegen den Kanadier Denis Shapovalov klar unter seinen Möglichkeiten und hat weiter eine schwache Bilanz gegen Spitzenspieler bei Grand-Slam-Turnieren. Die deutsche Nummer eins hat nur eins der vergangenen acht Matches gegen Profis der Top 20 gewonnen.
Zwei Tore, zwei Assists: Draisaitl stoppt Oilers-Talfahrt
Angeführt von Eishockey-Star Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers ihre sportliche Talfahrt in der nordamerikanischen Profiliga NHL gestoppt. Der 26-Jährige erzielte beim 5:3 im kanadischen Duell gegen die Calgary Flames im letzten Drittel die entscheidenden Treffer zum 4:3 und 5:3 und ließ die Oilers nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge wieder jubeln. Vor seinen Saisontoren 27 und 28 hatte der Kölner zudem seine Assists 29 und 30 gegeben.
Nadal zum 14. Mal im Viertelfinale der Australian Open
Rafael Nadal steht nach einem harten Stück Arbeit zum 14. Mal im Viertelfinale der Australian Open. Der Tennis-Topstar aus Spanien setzte sich am Sonntag 7:6 (16:14), 6:2, 6:2 gegen den ungesetzten Franzosen Adrian Mannarino durch. Nun wartet auf Nadal ein Duell mit der deutschen Nummer eins Alexander Zverev oder dem Kanadier Denis Shapovalov.
NFL: Nzeocha und 49ers überraschen - Bengals besiegen Titans
Der deutsche Football-Profi Mark Nzeocha hat mit den San Francisco 49ers in den Play-offs der NFL für die nächste Überraschung gesorgt. Der deutsche Linebacker schaltete mit dem fünfmaligen Super-Bowl-Champion eine Woche nach dem Sieg bei den Dallas Cowboys auch die in der NFC topgesetzten Green Bay Packers um Star-Quarterback Aaron Rodgers und den deutschen Profi Equanimeous St. Brown mit 13:10 aus.
Corona-Cluster: Peking testet ganze zwei Millionen Einwohner
Nach einem kleinen Infektionscluster sollen weniger als zwei Wochen vor Olympia-Beginn alle zwei Millionen Einwohner eines Stadtbezirks von Peking auf das Coronavirus getestet werden. Das gaben die Behörden am Sonntag bekannt. Die Winterspiele werden am 4. Februar eröffnet.
Dahmen: Impfpflicht sollte spätestens im August in Kraft treten
Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünenfraktion und Mit-Initiator des Antrags für eine allgemeine Impfpflicht, hat sich erstmals umfassend zur möglichen Ausgestaltung einer Impfpflicht geäußert. Er sei für eine Impfpflicht ab 18 Jahren, sagte Dahmen der "Bild am Sonntag" (BamS). Aus seiner Sicht solle die Impfpflicht ab Sommer gelten.
Deutscher Marine-Chef nach umstrittenen Äußerungen über Ukraine zurückgetreten
Der Chef der deutschen Marine, Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach, ist nach seinen umstrittenen Äußerungen über den Ukraine-Konflikt zurückgetreten. Schönbach habe bei Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) seinen Rücktritt eingereicht und die Ministerin habe diesen angenommen, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Samstagabend der Nachrichtenagentur AFP. Schönbach wurde demnach "mit sofortiger Wirkung" von seinen Aufgaben entbunden. Der ukrainische Botschafter in Deutschland bezeichnete den Rücktritt als unzureichend.
Turnierdirektor: Djokovic könnte 2023 zurückkehren
Novak Djokovic plant offenbar, schon im kommenden Jahr zu den Australian Open zurückzukehren. Eine entsprechende Frage bejahte Turnierdirektor Craig Tiley in einem Interview. "Natürlich muss er dieses Jahr noch spielen, aber das wird seine Absicht sein", sagte Tiley dem TV-Sender ABC: "Schließlich ist er die Nummer eins der Welt und er liebt die Australian Open wirklich."