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Marokko trauert um in Brunnen gefallenen Fünfjährigen
Nach Tagen zwischen Hoffen und Bangen haben die Eltern des kleinen Rayan aus Marokko traurige Gewissheit: Der vor vier Tagen in einen tiefen Brunnen gefallene Fünfjährige ist tot. Rettungskräfte fanden den Jungen am Samstagabend tot auf dem Grund des 32 Meter tiefen Brunnens. Sie hatten bis zuletzt gehofft, den kleinen Rayan noch lebend retten zu können, und fieberhaft an einem Verbindungstunnel zu dem engen Brunnenschacht gearbeitet.
Greta Thunberg protestiert mit Samen gegen Abbau von Eisenerz in Nordschweden
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Samstag mit Vertretern der Minderheit der Samen gegen eine geplante Eisenerz-Mine in Nordschweden demonstriert. "Wir glauben, dass das Klima, die Umwelt, saubere Luft, Wasser, die Rentierhaltung, die Rechte der indigenen Völker und die Zukunft der Menschheit Vorrang vor den kurzfristigen Gewinnen eines Unternehmens haben sollten", sagte Thunberg in einer Videobotschaft.
In Marokko in Brunnen gefallener Fünfjähriger ist tot
Der fünfjährige Junge, der in Marokko vor vier Tagen in einen tiefen Brunnen gefallen war, ist tot. Rettungskräfte fanden den kleinen Rayan nach offiziellen Angaben am Samstagabend tot auf dem Grund des ausgetrockneten Brunnens. König Mohammed VI. habe bereits die Eltern des Jungen angerufen, teilte das Königshaus mit.
2. Liga: St. Pauli verpasst die Spitze, Siege für Werder und Schalke
Der FC St. Pauli kommt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga nicht mehr richtig in Fahrt. Nach vier Spielen ohne Sieg kamen die Hamburger am Samstagabend auch gegen den SC Paderborn nur zu einem 2:2 (2:1) und verpassten den zumindest vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Darmstadt 98 kann am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Topspiel gegen den Hamburger SV davonziehen.
St. Pauli verpasst Sprung an die Spitze
Der FC St. Pauli verliert im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga immer mehr Schwung. Die Hamburger mussten sich am Samstagabend gegen den SC Paderborn mit einem 2:2 (2:1) begnügen und ließen beim fünften Spiel in Serie ohne Sieg die Chance auf den Sprung an die Tabellenspitze aus. Darmstadt 98 kann am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Topspiel gegen den Hamburger SV davonziehen.
Ukraine-Krise: US-Verstärkung endlich in Polen gelandet
Die ersten US-Verstärkungstruppen, die Präsident Joe Biden wegen der Ukraine-Krise nach Polen schickt, sind nach Angaben des polnischen Militärs eingetroffen. "Die ersten Soldaten sind gut am Flughafen Jesionka angekommen", sagte Armeesprecher Przemyslaw Lipczynski am Samstag. 1700 der angekündigten 2000 US-Soldaten sollen im Nachbarland der Ukraine stationiert werden, die restlichen 300 in Deutschland. In Wiesbaden waren am Freitag ebenfalls die ersten der versprochenen US-Truppen angekommen. Bei der Verlegung der Soldaten von Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina in die hessische Landeshauptstadt habe die US-Armee "eng mit den deutschen Verbündeten zusammengearbeitet", erklärte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Das Pentagon hatte die Truppenverlegung am Mittwoch inmitten der massiven Spannungen mit Russland angekündigt. Demnach sollen außerdem 1000 derzeit in Bayern stationierte US-Soldaten nach Rumänien entsandt. "Die derzeitige Lage macht es erforderlich, dass wir die Abschreckungs- und Verteidigungshaltung an der Ostflanke der Nato stärken", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby zur Begründung. Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten samt schwerem Gerät an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Der Westen befürchtet deshalb einen russischen Angriff auf das Nachbarland. Russland weist die Vorwürfe zurück und gibt zugleich an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. (F. Dumont--BTZ)
Chinas Diktator Xi empfängt ausländische Vertreter
Chinas Präsident Xi Jinping hat im Rahmen der Eröffnung der Olympischen Spiele am Samstag ein Bankett für ausländische Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter Internationaler Organisationen abgehalten. Es war der erste diplomatische Empfang seit rund zwei Jahren. Am Rande des Banketts empfing Xi mehrere Politiker zu Einzelgesprächen. Unter anderem lobte er dabei das harte Vorgehen des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew gegen die regierungskritischen Proteste Anfang Januar. Xi hatte aufgrund der Corona-Pandemie gut zwei Jahre lang keine politischen Vertreter persönlich getroffen. Am Samstag versammelten sich Dutzende Teilnehmer in der Großen Halle des Volkes zu einem Festmahl mit musikalischen Darbietungen und einer Ausstellung von traditionellem Kunsthandwerk, wie staatliche chinesische Medien berichteten. Laut dem offiziellen Protokoll der Veranstaltung hielt Xi eine Rede, in der er die Anwesenden aufforderte, "gemeinsam für eine Welt des dauerhaften Friedens zu arbeiten". Offizielle Fotos zeigten eine pompöse Banketttafel, in deren Mitte eine Miniatur-Winterlandschaft zu sehen war. Unter anderem WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, Russlands Präsident Wladimir Putin und Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman standen auf der Gästeliste. Auch der kasachische Präsident Tokajew, Pakistans Regierungschef Imran Khan und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi nahmen teil. Eine Handvoll Staatsoberhäupter aus Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum waren ebenfalls eingeladen, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Am Rande des Banketts führte Xi Einzelgespräche mit hochrangigen Politikern. Er bekräftigte dabei seine Unterstützung für den kasachischen Präsidenten Tokajew, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Kasachstan war Anfang Januar von heftigen regierungskritischen Protesten erschüttert worden. Peking lobte den Angaben zufolge Tokajews "hartes Vorgehen" gegen die Demonstranten. Der kasachische Staatschef hatte den Sicherheitskräften unter anderem einen Schießbefehl erteilt. China sei bereit, "Kasachstan bei der Aufrechterhaltung der Stabilität zu helfen", sagte Xi laut einem Bericht. Am Freitag hatte der chinesische Präsident bereits einen sicherheitspolitischen Schulterschluss mit seinem "alten Freund" Putin vollzogen. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am Freitagabend empfing er weitere ausländische Gäste. Eine Reihe westlicher Länder, darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Dänemark haben aus Protest gegen Menschenrechtsverletzungen durch Peking einen diplomatischen Boykott der Spiele verkündet. (A. Walsh--BTZ)
Corona-Proteste in Kanada mit demonstrierenden Lkw-Fahrern
In Kanadas Hauptstadt Ottawa haben sich am Samstag erneut zahlreiche Demonstranten einer Blockade von Lkw-Fahrern angeschlossen, um gegen die Corona-Politik der Regierung zu protestieren. Die Demonstranten schwenkten kanadische Flaggen und riefen Sprechchöre gegen die Regierung von Premierminister Justin Trudeau. Bei eiskalten Temperaturen wärmten sie sich an Lagerfeuern auf und bauten vor dem Parlament Hüpfburgen für Kinder auf.
Fußball: FC Bayern mit Mühe, aber weiter klar auf Titelkurs
Bayern München bleibt klar auf Titelkurs. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann gewann das Bundesliga-Topspiel gegen Vize-Meister RB Leipzig mit einiger Mühe 3:2 (2:1) und baute den Vorsprung auf ihren Verfolger Borussia Dortmund zumindest bis zum Sonntag auf neun Punkte aus. Der BVB trifft dann auf Bayer Leverkusen.
"Guernica"-Wandteppich hängt wieder vor UN-Sicherheitsrat
Ein Jahr nach seinem plötzlichen Verschwinden hängt ein Wandteppich von Pablo Picassos berühmtem Anti-Kriegs-Gemälde "Guernica" wieder vor dem Eingang des UN-Sicherheitsrats in New York. Das riesige Kunstwerk wurde am Samstag wieder aufgehängt, wie aus UN-Kreisen verlautete. Diplomaten äußerten sich erleichtert über die Rückgabe des Werks durch die Familie Rockefeller.
Prinz Andrew soll im März in London unter Eid zu Missbrauchswürfen aussagen
Prinz Andrew soll in London unter Eid zu den Missbrauchsvorwürfen im New Yorker Zivilprozess befragt werden. Der Herzog von York habe einer Vernehmung durch die Anwälte der Klägerin Virginia Giuffre am 10. März zugestimmt, sagte eine dem Prinzen nahestehende Quelle am Samstag. Dagegen habe Giuffre "trotz wiederholter Bitten noch immer keinen Termin oder Ort für ihre eigene Aussage" genannt.
Habeck (Grüne) will Abhängigkeit von russischem Gas stoppen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise gefordert, die deutsche Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. "Wir müssen unsere Vorsorge für den nächsten Winter verbessern", sagte der Vizekanzler nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Die geopolitische Lage zwinge Deutschland, "andere Importmöglichkeiten zu schaffen und die Versorgung zu diversifizieren". "Wir müssen hier handeln und uns besser absichern", betonte Habeck. "Tun wir das nicht, werden wir zum Spielball." Der Wirtschaftsminister warnte in diesem Zusammenhang vor den Folgen einer Inbetriebnahme der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2. "Geopolitisch verschärft Nord Stream 2 nicht nur die Abhängigkeit von russischem Gas, sondern auch die Konzentration auf einen Lieferweg, der verletzlich ist", sagte er. Nord Stream 2 erhöhe die Notwendigkeit, die deutsche Gasversorgung zu diversifizieren. "Die letzten Wochen und der Konflikt in der Ostukraine haben unsere Sorge, dass Russland seine Gaslieferungen auch gegen deutsche Interessen einsetzt, wachsen lassen", sagte Habeck. Der Vizekanzler kritisierte zudem, der Gasmarkt sei komplett dereguliert. "Bislang haben wir keine staatlichen Einflussmöglichkeiten. Dabei kann es nicht bleiben." Nord Stream 2 war zuletzt ins Zentrum der Debatten über mögliche Sanktionen gegen Russland gerückt. Innerhalb der Bundesregierung gibt es unterschiedliche Positionen zu der Pipeline. Insbesondere die Grünen bewerten das Vorhaben kritisch, während der Koalitionspartner SPD eine Abkehr von dem Projekt bislang ablehnt. Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten samt schwerem Gerät an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Der Westen befürchtet deshalb einen russischen Angriff auf das Nachbarland. Russland weist die Vorwürfe zurück und gibt zugleich an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. (L. Pchartschoy--BTZ)
Per Gesetz: Corona-Impfpflicht in Österreich in Kraft getreten
Nach langen Diskussionen und trotz zahlreicher Proteste ist in Österreich am Samstag die allgemeine Corona-Impfpflicht in Kraft getreten. Die Alpenrepublik ist damit EU-weit das erste Land mit einer derartigen Maßnahme im Kampf gegen die Pandemie. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hatten am Freitag das entsprechende Gesetz unterschrieben, das zuvor vom Bundesrat verabschiedet worden war. Anschließend wurde es im offiziellen Amtsblatt veröffentlicht. Die Impfpflicht, gegen die es im Vorfeld viele Demonstrationen gab, gilt für alle Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich. Wer dagegen verstößt, soll Strafen von 600 bis 3600 Euro zahlen müssen. Ausnahmen sind laut Gesetz für Schwangere und diejenigen vorgesehen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Genesene sind für 180 Tage von der Impfpflicht befreit. Zudem gibt es eine "Schonfrist" für alle: Kontrolliert werden soll die Einhaltung der Impfpflicht erst ab Mitte März. (B. Semjonow--BTZ)
Im Schongang: Zverev zieht ins Finale von Montpellier ein
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in Montpellier im Schongang ins Finale eingezogen. Die deutsche Nummer eins bezwang den Schweden Mikael Ymer in nur 52 Minuten mit 6:1, 6:3 und steht zum 29. Mal in seiner Karriere in einem Endspiel. Es war der dritte Sieg für Zverev im dritten Aufeinandertreffen mit Ymer.
Seltener Auftritt der Queen am Tag vor ihrem 70. Thronjubiläum
Einen Tag vor ihrem 70. Thronjubiläum hat die britische Königin Elizabeth II. auf ihrem Landsitz Sandringham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk Bürgerinnen und Bürger aus der Gegend empfangen. Nach Angaben des Buckingham-Palasts traf sie sich unter anderem mit Ehrenamtlichen und Rentnern aus der Region. Fotos zeigen die 95-Jährige im hellblauen Kleid und mit Perlenkette, wie sie lächelnd mit ihren Gästen plaudert.
Köln siegt ohne Baumgart - Gladbach remis auf der Alm
Der 1. FC Köln hat in Abwesenheit seines mit Corona infizierten Trainers Steffen Baumgart den sechsten Heimsieg gefeiert und spielt weiter um einen Platz im Europapokal mit. Gegen den SC Freiburg gewannen die Domstädter 1:0 (1:0) und rückten bis auf einen Punkt an die Breisgauer heran.
Brandenburger Wirtschaftsminister schwärmt von Elon Musk
Der Wirtschaftsminister von Brandenburg, Jörg Steinbach (SPD), ist sehr beeindruckt von Tesla-Chef Elon Musk. Wenn Musk an der Baustelle für die künftige Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide vor Ort sei, bespreche er sich in einem der Baucontainer mit seinen Teams. "Da ist alles vollgekleistert mit technischen Zeichnungen", sagte Steinbach nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Musk sei "sehr detailinteressiert und ein totaler Workaholic".
2. Liga: Werder und Schalke mit Mühe - Sandhausen gewinnt Kellerduell
Sechster Sieg in Folge für Werder Bremen und schwer erkämpfter Heimerfolg von Schalke 04: Am 21. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga setzte der SV Werder mit dem 2:1 (0:0) gegen den Karlsruher SC seine Erfolgsserie fort.
Habeck (Grüne) - Keine Steuersenkung trotz hoher Energiepreise
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist dagegen, zur Abmilderung der hohen Energiepreise die Mehrwertsteuer oder die Stromsteuer zu senken. "Ein Kinder-Sofortzuschlag, der an Familien geht, die jeden Cent umdrehen müssen, ist wesentlich gezielter als eine pauschale Steuersenkung, von der auch Reiche profitieren", sagte er nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Im Übrigen ist eine Regierung verpflichtet, einen ausgewogenen Haushalt vorzulegen - und so eine Steuersenkung wird man nur schwer wieder los." Habeck räumte ein, dass die derzeit hohen und weiter steigenden Energiepreise vor allem Geringverdiener "wirklich unter Druck" setzten. "Wir sind deshalb schon dabei zu entlasten", betonte er. Dazu gehöre der kürzlich vom Bundeskabinett beschlossene Heizkostenzuschuss für Menschen mit geringem Einkommen. Daneben verwies Habeck auf den geplanten monatlichen Sofortzuschlag für Kinder in armen Familien. Dieser ist allerdings noch nicht formal beschlossen. Außerdem werde die EEG-Umlage abgeschafft und "auf eine neue Finanzierungsgrundlage" gestellt, sagte Habeck. "Aus allem zusammen ergibt sich dann ein ganz gutes Entlastungsvolumen." Zur Frage, wann die EEG-Umlage wegfällt, sagte der Minister: "Vereinbart ist Anfang 2023. Wenn aber die Gesamtrechnung passt und das seriös durchgerechnet ist, kann man es vorziehen. Das wird gerade in der Regierung geprüft." Medienkreise hatte am Donnerstag berichtet, die Spitzen der Ampel-Koalition hätten sich auf den 1. Juli als Stichtag geeinigt. Eine Abschaffung im Sommer befürwortet unter anderem Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). (L. Pchartschoy--BTZ)
Suche nach dem richtigen Weg bei Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen
Während die Corona-Inzidenzen ungebremst weiter steil ansteigen, sucht die Politik einen Weg heraus aus den Eindämmungsmaßnahmen. Spätestens bei der nächsten Bund-Länder-Runde müsse es "auch um kluge Ideen für Erleichterungen gehen", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) der "Rheinischen Post" vom Samstag. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält große Lockerungsschritte vor Ostern für schwierig. In Hessen wird derweil 2G im Einzelhandel abgeschafft.
USA sendet mit Sanktionsabbau positives Signal für Atomeinigung mit Iran
Die USA haben mit der Ankündigung eines teilweisen Sanktionsabbaus ein positives Signal für eine Atomeinigung mit dem Iran gesendet. Die Regierung in Teheran begrüßte dies am Samstag als "richtigen, aber nicht ausreichenden" Schritt. Sein Land warte nun darauf, dass "etwas Greifbares geschieht", sagte Irans Außenminister Hossein Amir-Abdollahian.
Rodeln: Ludwig nach zwei Läufen auf Goldkurs - Loch Vierter
Johannes Ludwig liegt im olympischen Rodel-Wettbewerb zur Halbzeit auf Goldkurs und greift damit nach dem größten Triumph seiner Karriere. Der Gesamtweltcupsieger aus Oberhof zeigte im Yanqing Sliding Center zwei starke Fahrten und liefert sich bislang ein ganz enges Duell mit Wolfgang Kindl: Der Ex-Weltmeister aus Österreich liegt nur 39 Tausendstelsekunden zurück. Dritter im vorläufigen Klassement ist Dominik Fischnaller aus Italien mit bereits drei Zehnteln Rückstand.
Skispringerin Althaus führt und greift nach Gold
Skispringerin Katharina Althaus (Oberstdorf) hat bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille und damit das erste deutsche Edelmetall im Visier. Die 25 Jahre alte Silbermedaillen-Gewinnerin von Pyeongchang 2018 führt nach dem ersten Durchgang von der Normalschanze mit einem Sprung auf 105,5 m und 121,1 Punkten vor der Slowenin Ursa Bogataj.
Olympia: Althaus fliegt zu Silber – nur ein Meter fehlt zu Gold
Katharina Althaus weinte nach ihrem Silber-Coup Tränen der Freude - und gleichzeitig Tränen der Enttäuschung. Mit zwei starken Sprüngen vom Schanzen-UFO in Zhangjiakou ist die Oberstdorferin zwar auf das Olympia-Podest geflogen, die erhoffte Goldmedaille musste sie in einem dramatischen Finale aber der Slowenin Ursa Bogataj überlassen. Nach dem ersten Durchgang hatte Althaus noch geführt.
FC Chelsea: Trainer Thomas Tuchel mit positivem Corona-Test
Teammanager Thomas Tuchel von Champions-League-Sieger FC Chelsea hat sich unmittelbar vor der Abreise zur Klub-WM mit dem Corona-Virus infiziert. Dies gaben die Londoner am Samstag bekannt.
Borussia Dortmunds Topstar Haaland deutet baldige Rückkehr an
Borussia Dortmunds Topstar Erling Haaland macht seinen Fans Hoffnung auf ein baldiges Comeback in der Fußball-Bundesliga. "Könnt ihr das hören?", schrieb der Torjäger auf seinem Instagram-Kanal: "Das ist der Klang meiner baldigen Rückkehr." Am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen kommt allerdings ein Einsatz des Torjägers wohl noch zu früh.
Dorfbewohner werfen Myanmars Militär Brandschatzung vor
Das Militär von Myanmar hat nach Angaben von Dorfbewohnern und regierungskritischen Milizen im Nordwesten des Landes hunderte Häuser niedergebrannt. "Sie schossen mit Artillerie und Gewehren, bevor sie einmarschierten", sagte eine Frau aus der Sagaing-Region am Freitag. Die Dorfbewohner hätten die Flucht ergriffen, bevor die Soldaten rund 200 Häuser in Brand setzten, darunter auch ihres.
Enttäuschung für die Biathleten: Platz fünf in der Mixed-Staffel
In einer Windlotterie haben die deutschen Biathleten zum Auftakt der Olympischen Spiele in Peking in der Mixed-Staffel eine Enttäuschung einstecken müssen. Die arrivierten Denise Herrmann und Benedikt Doll sowie die beiden Olympia-Neulinge Vanessa Voigt und Philipp Nawrath hatten mit der Medaillenentscheidung nichts zu tun und landeten nach zwei Strafrunden und 18 Nachladern nur auf Rang fünf.
Krankenkassen-Umfrage: Beschäftigte bewerten Homeoffice überwiegend positiv
Viele Bürokräfte bewerten einer Umfrage zufolge ihre Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice positiv. In einer Erhebung für die Krankenkasse KKH gaben 61 Prozent derjenigen, die ihren Bürojob schon einmal von außerhalb ihres Betriebs erledigt haben, an, sie hätten überwiegend positive Erfahrungen gemacht, wie die KKH am Samstag mitteilte. Ein Fünftel der Homeoffice-Erfahrenen erklärte demnach, die Erfahrungen seien negativ gewesen.
Nach Olympia: Snowboard-Superstar White beendet Karriere
Snowboard-Superstar Shaun White wird seine Karriere wie erwartet nach den Olympischen Winterspielen in Peking beenden. Dies bestätigte der 35-Jährige am Samstag im Rahmen einer Pressekonferenz des US-Teams in Peking. Zuvor strebt er im Falle einer erfolgreichen Qualifikation im Halfpipe-Finale am Freitag seinen vierten Olympiasieg an.
Pechstein über 3000 m abgeschlagen zur Rekord-Olympionikin
Die fünfmalige Goldmedaillengewinnerin Claudia Pechstein ist bei ihrem Lauf zur Rekord-Olympionikin wie erwartet ohne Medaille geblieben. Einen Tag nach ihrem Auftritt als deutsche Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier in Peking landete die 49 Jahre alte Berlinerin im 3000-m-Rennen mit 4:17,16 Minuten auf dem 20. und damit letzten Platz. Mit ihrem achten Start bei Winterspielen schloss sie zum japanischen Rekordteilnehmer Noriaki Kasai (Skispringen) auf.
Designierter FDP-Generalsekretär greift RKI-Chef Wieler an
In der FDP-Spitze gibt es scharfe Kritik am Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Das RKI habe "quasi nebenbei mit einem Federstrich und ohne jegliche Ankündigung" die Verkürzung der Genesenenfrist festgelegt, sagte der designierte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai dem "Spiegel". Wieler könne sich "des Vertrauens der FDP" aufgrund dieser "neuerlichen Verfehlung, die ja leider keinen Einzelfall darstellt, nicht mehr sicher sein".