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Corona-Krisenstableiter Breuer verschiebt Impfziel auf April
Der Leiter des Corona-Krisenstabs im Kanzleramt, General Carsten Breuer, hat das ursprünglich für Ende Januar anvisierte Impfziel von 30 Millionen weiteren Impfungen auf Anfang April verschoben. "Wenn der Impffortschritt so weiter geht wie derzeit, dann käme man hochgerechnet auf Anfang April, bis die nächsten 30 Millionen Impfungen geschafft sind", sagte Breuer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Freitag.
Zahl der Verkehrstoten in Deutschland auf historischem Tiefstand
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, starben 2569 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Das waren 150 Tote oder sechs Prozent weniger als im Jahr 2020 und 16 Prozent weniger Tote als 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie.
Deutschland bietet Nato Raketensystem und Kriegsschiffe an
Die Bundesregierung will der Nato nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine einem Medienbericht zufolge kurzfristig zusätzliche Soldaten, Flugabwehrraketensysteme und Kriegsschiffe zur Verstärkung der Ostflanke der Allianz anbieten. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, haben die deutschen Militärplaner ein entsprechendes Paket für Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) zusammengestellt.
Deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2021 nur um 0,3 Prozent geschrumpft
Die deutsche Wirtschaft ist im Schlussquartal 2021 deutlich weniger geschrumpft als zunächst angenommen: Die Wirtschaftsleistung sank nur um 0,3 Prozent zum Vorquartal und nicht wie zunächst geschätzt um 0,7 Prozent. Experten warnten aber vor verfrühtem Optimismus - durch Russlands Angriff auf die Ukraine sei "die zügige Erholung der deutschen Wirtschaft in Gefahr".
Deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2021 stark geschrumpft
Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal 2021 deutlich weniger geschrumpft als zunächst angenommen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, sank die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal und war 1,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. In einer ersten Meldung Ende Januar waren die Statistiker noch von einem Minus von 0,7 Prozent statt jetzt 0,3 Prozent ausgegangen.
Nach Ausraster: 40.000 US-Dollar Strafe für Zverev
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev ist nach seinem Ausraster beim Turnier in Acapulco von der ATP mit einer Geldstrafe sanktioniert worden. Der 24-Jährige, der nach dem Vorfall bereits disqualifiziert wurde, muss zusätzlich 40.000 US-Dollar (ca. 35.800 Euro) zahlen.
Bundesregierung streicht Hermes-Bürgschaften für Russland
Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Bundesregierung einem Bericht zufolge die Hermes-Bürgschaften für Russland gestoppt. Wie das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium berichtete, ist die Bewilligung dieser Bürgschaften sowie von Investitionsgarantien für Russland "bis auf weiteres ausgesetzt". Damit wird deutschen Firmen das Geschäft mit Russland erschwert, auch bei Gütern, die nicht auf der europäischen Sanktionsliste stehen.
Gojowczyk verpasst Halbfinale von Acapulco - Medwedew siegt nach Nummer-1-Nachricht
Tennisprofi Peter Gojowczyk hat das Halbfinale des ATP-Turniers in Acapulco verpasst. Der Münchner war beim 1:6, 0:6 gegen den an sechs gesetzten Briten Cameron Norrie chancenlos und schied damit als letzter von ursprünglich vier Deutschen im Hauptfeld des mexikanischen Hartplatz-Turniers aus. Gojowczyk hatte nach der Disqualifikation von Olympiasieger Alexander Zverev kampflos das Viertelfinale erreicht.
Selenskyj: Die russiche Terror-Armee greift zivile Gebiete an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der russischen Armee vorgeworfen, bei ihren Angriffen auch auf zivile Gebiete zu zielen. Gleichzeitig lobte der Staatschef in einer Videoansprache am Freitagmorgen die Ukrainer für ihren "Heldenmut" angesichts des russischen Vormarsches. Die ukrainischen Streitkräfte "tun alles, was sie können", um das Land zu verteidigen, versicherte er.
NBA - Basketball: Theis fährt mit Boston nächsten Sieg ein
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis hat mit den Boston Celtics nach der kurzen Pause wegen des Allstar-Games in die Erfolgsspur zurückgefunden und den nächsten Sieg eingefahren. Der NBA-Rekordmeister gewann bei den Brooklyn Nets mit 129:106 und zeigte sich gut erholt von der Heimniederlage gegen die Detroit Pistons.
Eishockey-Spieler: Niederlagen in NHL für Sturm und Grubauer
Die deutschen Eishockey-Spieler Nico Sturm und Philipp Grubauer haben in der nordamerikanischen Profiliga NHL Niederlagen kassiert. Sturm unterlag mit den Minnesota Wild mit 1:3 bei den Toronto Maple Leafs, der 26-Jährige kam rund sieben Minuten zum Einsatz. Minnesota liegt in der Western Division auf dem dritten Platz.
"Ich bitte Gott": Fußball-Ikone Pele (81) betet für die Ukraine
Die brasilianische Fußball-Ikone Pele hat der Ukraine nach dem Angriff Russlands ihr tiefstes Mitgefühl ausgesprochen. "Ich sende meine Solidarität an die Menschen in der Ukraine", schrieb der 81-Jährige am Donnerstagabend bei Twitter: "Ich bete und bitte Gott, dass Frieden, Freiheit und Liebe die Oberhand gewinnen."
BVB-Verletzungssorgen immer größer
Die Verletzungssorgen bei Borussia Dortmund sind beim Europa-League-Aus noch größer geworden. Nach dem 2:2 im Play-off-Rückspiel bei den Glasgow Rangers (Hinspiel 2:4) musste Trainer Marco Rose am Donnerstagabend über drei weitere angeschlagene Spieler berichten.
Am Montag: NFL gibt erstes Team für Deutschlandspiel bekannt
Die NFL wird am Montag eines der Teams für das erste Ligaspiel auf deutschem Boden bekannt geben. Dies bestätigte NFL-Deutschland-Chef Alexander Steinforth dem Fachmagazin kicker. Über den genauen Termin und das zweite Team, das in München antreten wird, informiert die NFL bei der Veröffentlichung des Spielplans im Mai.
USA und Asien: Märkte erholen sich leicht trotz Russen-Terror
Die Aktienmärkte in den USA und Asien haben sich von der durch die russische Invasion in der Ukraine ausgelösten Talfahrt erholt. Nachdem die New Yorker Wall Street zum Handelsbeginn am Donnerstag deutlich ins Minus gerutscht war, schlossen die wichtigsten Indizes am Ende des Handelstags im Plus. Die asiatischen Börsen in Tokio, Shanghai, Singapur und Hongkong legten am Freitagmorgen (Ortszeit) ebenfalls allesamt zu. Die Ölpreise lagen indessen etwas unter den Höchstständen des Vortags, aber immer noch über 100 Dollar (89 Euro).
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 1259,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Der Wert lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Freitagmorgen bei 1259,5. Am Donnerstag hatte er 1265,0 betragen, am Freitag vor einer Woche 1371,7. Der Wert beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Terror-Russen bombarieren Kiew: Explosionen im Stadtzentrum
Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind am Freitagmorgen nach Angaben einer AFP-Reporterin zwei laute Explosionen hörbar gewesen. Die ukrainische Armee teilte auf ihrem Facebook-Account mit, dass "Raketenbeschuss" auf Kiew gerichtet sei, und gab an, zwei dieser Raketen im Flug zerstört zu haben. Sie veröffentlichte ein kurzes Amateurvideo, auf dem ein Wohnhaus zu sehen war, das in Flammen stand.
Ukrainische Armee kämpft heldenmütig gegen Terror-Russen
Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind am Freitagmorgen nach Angaben einer AFP-Reporterin zwei laute Explosionen hörbar gewesen. Der ukrainische Vize-Innenminister Anton Gerachtschenko schrieb auf seinem Telegram-Account: "Die Angriffe auf Kiew mit Marschflugkörpern oder ballistischen Raketen haben wieder begonnen. Ich habe zwei starke Explosionen gehört."
Macron verstärkt militärisches Engagement in Nato-Staaten
Frankreich hat angesichts des russischen Einmarschs in der Ukraine ein stärkeres militärisches Engagement für die Sicherung der osteuropäischen Nato-Staaten angekündigt. Die französische Armee werde ein weiteres Kontingent zur Luftraumbewachung im Baltikum nach Estland entsenden und ihre Truppenverlegung nach Rumänien beschleunigen, sagte Präsident Emmanuel Macron nach dem EU-Sondergipfel zum Ukraine-Konflikt in der Nacht zum Freitag in Brüssel. "Wir werden unseren Verbündeten unfehlbar zur Seite stehen", versicherte er.
Sean Penn dreht Dokumentarfilm in Kiew über Terror-Russen
Der US-Schauspieler und Regisseur Sean Penn befindet sich in Kiew, wo er einen Dokumentarfilm über die Terror-Russen und die kriminell von Russland gestartete Invasion drehen will. "Der Regisseur ist eigens nach Kiew gekommen, um alle Ereignisse in der Ukraine aufzuzeichnen und als Dokumentarfilmer der Welt die Wahrheit über die kriminelle Invasion unseres Landes durch den Russen-Diktator Wladimir Putin zu erzählen", teilte das ukrainische Präsidialamt am Donnerstag auf Facebook mit. Das Büro von Präsident Wolodymyr Selenskyj fügte hinzu, dass der amerikanische Künstler einen Mut an den Tag lege, "der vielen anderen, insbesondere westlichen Politikern, fehlt". Penn wurde unter den Teilnehmern einer Regierungspressekonferenz in Kiew fotografiert. Er ist zudem in einem Video, das auf dem Instagram-Account des ukrainischen Staatsoberhauptes veröffentlicht wurde, bei einem Treffen mit Selenskyj - einem Ex-Schauspieler - zu sehen. Der 61-jährige Penn, der zwei Oscars - für "Harvey Milk" und "Mystic River" - gewonnen hat, dreht laut dem US-Sender NBC News einen Dokumentarfilm für die Vice Studios. Weder Vice noch Penns Sprecher reagierten am Donnerstagnachmittag auf Anfragen von BERLINER TAGESZEITUNG, dies obwohl Penn ein Satellitentelefn hat, aber Penn war nicht erreichbar. Penn war bereits im vergangenen November in die Ukraine gereist und hatte sich mit Angehörigen des Militärs getroffen. Er hat in der Vergangenheit immer wieder Kontroversen ausgelöst, insbesondere mit einem Interview mit dem mexikanischen Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzman, während dieser auf der Flucht war. Die russische Terror-Armee war am Donnerstag von mehreren Seiten aus im Nachbarland einmarschiert. Binnen weniger Stunden rückten die russischen Terror-Streitkräfte bis in den Großraum Kiew vor. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten starben auf ukrainischer Seite am ersten Tag der Gefechte mindestens 137 Menschen. Selenskyj hatte dabei die beschämend mangelnde internationale Unterstützung beklagt. "Wer ist bereit, mit uns zu kämpfen? Ich sehe niemanden", sagte er. "Jeder hat Angst." (C. Fournier--BTZ)
EU plant Sanktionen gegen russische Industrie und Diplomaten
Die EU-Staaten verhängen weitere Sanktionen gegen Russland wegen dessen Einmarsch in die Ukraine. "Der Europäische Rat vereinbart heute weitere Strafmaßnahmen, die für Russland wegen seines Vorgehens massive und ernste Folgen haben werden", hieß es in der am Donnerstagabend in Brüssel verabschiedeten Gipfelerklärung. Einem Entwurfspapier mit Details der Einigung zufolge richten sich die Maßnahmen etwa gegen eine Reihe staatlicher Industriekonzerne. Ein Ausschluss Russlands vom internationalen Swift-Finanzverfahren steht demnach aber noch nicht an.
Habeck: Russischer Terror-Krieg in Ukraine "wahrscheinlich unabwendbar"
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine war nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) "wahrscheinlich unabwendbar". Russlands Präsident Wladimir Putin habe "in kaltem Blut diesen Angriff geplant", sagte Habeck am Donnerstagabend in den ARD-Tagesthemen. "Ich bezweifle, dass eine militärische Stärke, außer sie hätte einen Dritten Weltkrieg riskiert, (...) Putin von diesem Schritt hätte abhalten können."
UN-Sicherheitsrat stimmt Freitag über Verurteilung russischen Einmarschs ab
Der UN-Sicherheitsrat wird am Freitag über einen Resolutionsentwurf zur Verurteilung des russischen Einmarschs in der Ukraine abstimmen. Der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanskij, dessen Land aktuell den Vorsitz innehat, bestätigte BERLINER TAGESZEITUNG eine Abstimmung am Freitag um 21.00 Uhr MEZ. Dem von den USA und Albanien vorgelegten Entwurf zufolge soll das Gremium die "Aggression" Russlands gegen die Ukraine "auf das Schärfste verurteilen". Der Vorstoß ist wegen Russlands Vetorecht zum Scheitern verurteilt.
Selenskyj: 137 Tote nach erstem Tag der Kämpfe in der Ukraine
Durch den russischen Einmarsch sind auf ukrainischer Seite laut Präsident Wolodymyr Selenskyj mehr als 130 Menschen getötet worden. "Heute haben wir 137 unserer Helden, unserer Bürger, verloren. Militär und Zivilisten", sagte Selenskyj in der Nacht zum Freitag in einer Videoansprache. Außerdem seien 316 Menschen bei den Gefechten verletzt worden.
Drei Ex-Polizisten in zweitem Prozess um Tod von George Floyd schuldig gesprochen
Im zweiten Prozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in der US-Stadt Minneapolis sind drei Ex-Polizisten schuldig gesprochen worden. Ein Geschworenen-Gericht in der neben Minneapolis gelegenen Stadt Saint Paul sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass Tou Thao, Alexander Kueng und Thomas Lane die Bürgerrechte des 46-jährigen Floyd bei seiner brutalen Festnahme im Mai 2020 verletzt hatten.
Atombehörde ist besorgt wegen Kämpfen nahe Tschernobyl
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat sich besorgt über die Kampfhandlungen an der zerstörten Atomanlage von Tschernobyl gezeigt. Wegen der potenziellen Unfallgefahr verfolge sie die Situation in der Ukraine "mit großer Sorge", erklärte die UN-Organisation am Donnerstag. Sie forderte von allen Beteiligten "ein Höchstmaß an Zurückhaltung". Eine ungesicherte Atomanlage berge große Gefahr.
Zahnlose UN - Guterres: Ukraine-Invasion "nicht unumkehrbar"
Der russische Einmarsch in die Ukraine ist nach den Worten von UN-Generalsekretär António Guterres inakzeptabel, aber "nicht unumkehrbar". "Er ist falsch, er ist gegen die (UN-)Charta, er ist inakzeptabel. Aber er ist nicht unumkehrbar", äußerte Guterres am Donnerstag seine Hoffnung auf einen russischen Abzug. "Stoppen Sie den Militäreinsatz!" forderte er Russlands Präsidenten Wladimir Putin auf. "Bringen Sie die Truppen zurück nach Russland."
Ukraine: Terror-Russen und Terror-Weißrussen haben Lufthoheit
Die Terror-Russen des asozialen Diktator Wladimir Putin und Terror-Weißrussen (Bearus) des kriminellen Diktators Alexander Lukaschenko, haben mit ihrem Großangriff auf die Ukraine nach Angaben eines westlichen Geheimdienstvertreters bereits jetzt die "vollständige Lufthoheit" über die Ukraine erlangt. Die Ukraine verfüge nun über keinerlei Luftabwehrkapazitäten mehr, sagte der Geheimdienstvertreter am Donnerstag in Brüssel: "Sie haben keine Luftwaffe mehr, um sich zu schützen." Nun nehme die russische Armee die Hauptstadt Kiew ins Visier, sagte der Geheimdienstvertreter weiter. "Viel wird davon abhängen, welchen Widerstand die Ukrainer leisten können. Aber ich gehe davon aus, dass die Russen in den kommenden Stunden versuchen werden, eine überwältigende Macht um die Hauptstadt zusammenzuziehen." Bei ihrem Großangriff auf die Ukraine waren die russischen Streitkräfte am Donnerstag binnen weniger Stunden bis in den Großraum Kiew vorgerückt. Russische Truppen eroberten laut ukrainischen Angaben nach heftigen Kämpfen unter anderem einen Militärflugplatz nahe der Hauptstadt. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erließ eine nächtliche Ausgangssperre. Das US-Verteidigungsministerium sprach vom größten Einmarsch konventioneller Truppen in einen anderen Staat seit dem Zweiten Weltkrieg. Das Ziel des russischen Präsidenten Putin sei es, eine pro-russische Regierung in Kiew zu installieren, sagte ein Pentagon-Vertreter. (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
OSZE zieht Beobachter vorübergehend aus der Ukraine ab
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zieht die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vorübergehend alle ausländischen Beobachter aus der Ukraine ab. OSZE-Generalsekretärin Helga Schmid erklärte am Donnerstagabend in Wien, sie habe wegen der Kämpfe und der sich verschlechternden Sicherheitslage beschlossen, alle internationalen Mitglieder der OSZE-Beobachtermission so schnell wie möglich aus der Ukraine abzuziehen.
EU-Gipfel stimmt nur für kleinliche Sanktionen gegen Russland
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten haben grünes Licht für ein neues Sanktionspaket gegen Russland wegen dessen Einmarsch in die Ukraine gegeben. "Der Europäische Rat vereinbart heute weitere Strafmaßnahmen, die für Russland wegen seines Vorgehens massive und ernste Folgen haben werden", hieß es in der am Donnerstagabend in Brüssel verabschiedeten Gipfelerklärung.
UNO: Rund 100.000 Menschen in der Ukraine auf der Flucht
Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR rund 100.000 Menschen in dem Land auf der Flucht. Mehrere tausend Menschen seien zudem bereits aus dem Land geflüchtet, sagte UNHCR-Sprecherin Shabia Mantoo am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.
Russland startet Großangriff auf Ukraine und steht bereits vor Kiew
Europa wird von einem der größten militärischen Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg erschüttert. Russlands Präsident Wladimir Putin befahl am Donnerstag einen Großangriff auf die Ukraine. Russische Bodentruppen marschierten aus mehreren Richtungen in das Nachbarland ein und standen am Abend schon kurz vor der Hauptstadt Kiew. Die EU und die USA kündigten neue Sanktionen gegen Russland an, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) warnte Putin vor Angriffen auf weitere osteuropäische Länder.