Letzte Nachrichten
Haftbefehl wegen zweifachen Mordes gegen Messerangreifer aus Zug erlassen
Nach dem tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein ist der 33-jährige mutmaßliche Täter am Donnerstag wegen zweifachen heimtückischen Mordes und vierfachen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft genommen worden. Das teilte ein Sprecher der für die Ermittlungen zuständigen Staatsanwaltschaft in Itzehoe mit. Demnach entsprach der zuständige Haftrichter am Amtsgericht dem von der Behörde beantragten Haftbefehl gegen den Mann.
Ohne Weltcupsieg zum WM-Titel? Kreher zur Halbzeit vorne
Die deutschen Skeleton-Frauen kämpfen bei der WM in St. Moritz aussichtsreich um den nächsten Titel - und dürfen dabei schon wieder auf eine Heldin aus der zweiten Reihe hoffen. Susanne Kreher (24) führt nach zwei von vier Läufen mit deutlichem Vorsprung, bereits 0,39 Sekunden trennen sie von der zweitplatzierten Mirela Rahneva, Dritte ist in Jane Channell (+0,50) eine weitere Kanadierin.
Hintergründe des Messerangriffs in Zug in Schleswig-Holstein weiterhin unklar
Nach dem Messerangriff mit zwei Toten und fünf teils lebensgefährlich Verletzten in einem Regionalexpress in Schleswig-Holstein bemühen sich die Ermittlungsbehörden weiter um eine Aufklärung der Hintergründe. Die Motive des 33-jährigen Täters seien weiterhin völlig unklar, sagten Landesinnenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) und der Leiter der Itzehoer Staatsanwaltschaft, Christian Ohlrogge, am Donnerstag in Kiel. Für einen terroristischen Hintergrund gebe es "nicht die geringsten Hinweise", betonte Ohlrogge.
Verteidigung wertet Tötung von Schwester in Berlin nicht als Mord
Im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft sieht die Verteidigung zweier afghanischer Brüder die Tötung ihrer 34-jährigen Schwester in Berlin nicht als Mord an. Es sei "ein tragischer Unfall" gewesen, sagte Michael Stopp, Anwalt des 27-jährigen Yousuf H., am Donnerstag vor dem Landgericht der Hauptstadt. H. habe einen Streit mit seiner Schwester gehabt, der eskaliert sei.
US-Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen
Die US-Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen und damit deutlich langsamer als im Vorjahr. Die Zunahme des Bruttoinlandsproduktes 2022 geht in erster Linie auf eine Zunahme von Binnenkonsum und Exporten zurück, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington erklärte.
Israels Präsident fordert stärkeren Kampf der EU gegen Antisemitismus
Der israelische Präsident Isaac Herzog hat Europa dazu aufgefordert, Antisemitismus "um jeden Preis" zu bekämpfen. Antisemitismus gebe es nicht nur in "dunklen Regimen", sondern auch im "Herzens des freien demokratischen Westens", sagte Herzog am Donnerstag in einer Rede vor dem Europaparlament anlässlich des Holocaust-Gedenktags und sprach von einem "zutiefst beunruhigendem Bild". "Judenhass existiert immer noch. Antisemitismus existiert immer noch. Die Leugnung des Holocausts existiert immer noch."
Anklage wegen Corona-Subventionsbetrugs in Millionenhöhe in Berlin erhoben
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen fünf Männer wegen gefälschter Anträge auf Corona-Schnellkredite erhoben. Mit den unberechtigten Anträgen sollen sie rund zwölf Millionen Euro erbeutet haben, wie die Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte. Den Beschuldigten wird unter anderem banden- und gewerbsmäßiger Subventionsbetrug in elf Fällen vorgeworfen.
Gericht: Bauer muss anderen Landwirt für abgedriftetes Spritzmittel entschädigen
Ein rheinland-pfälzischer Bauer, dessen Spritzmittel abdriftet und die Ernte eines benachbarten Landwirts unverkäuflich macht, muss einem Urteil zufolge Schadenersatz zahlen. Derjenige, der das Mittel ausbringe, müsse darauf achten, dass für die umliegenden Felder keine Gefahr bestehe, teilte das Landgericht Frankenthal am Donnerstag mit. Ein Kartoffelbauer soll nun rund 80.000 Euro an einen Nachbarbauern zahlen. (Az.: 8 O 66/21)
Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland von Armut betroffen
In Deutschland ist mehr als jedes fünfte Kind und jeder vierte junge Erwachsene von Armut betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse der Bertelsmann-Stiftung. Die neuen Daten verstärken den Druck für die Einführung der Kindergrundsicherung, die verschiedene familienpolitische Leistungen zusammenfassen soll.
Gutachten: Dänische Regelung zu Verlust von Nationalität nicht mit EU-Recht vereinbar
Eine dänische Regelung für Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft könnte gegen EU-Recht verstoßen. Der automatische Verlust der dänischen Nationalität in bestimmten Fällen sei nicht mit der EU-Grundrechtscharta vereinbar, argumentierte der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Maciej Szpunar, am Donnerstag in Luxemburg. Als zentrale Probleme sah er dabei, dass ab dem Alter von 22 Jahren keine Einzelfallprüfung vorgesehen ist und dass die dänische Nationalität nur durch ein neues Einbürgerungsverfahren zurückbekommen werden kann. (Az. C-689/21)
IW: Norden Deutschlands erhält die meisten EU-Agrarsubventionen
In die Landkreise im Norden Deutschlands fließen höhere EU-Agrarsubventionen als in die anderen Landesteile. Ausreißer dabei ist allerdings der Landkreis Sömmerda in Thüringen, wo die Bauern und Bäuerinnen 2021 mit rund 19.800 Euro pro Quadratkilometer gemessen an der Fläche des Landkreises die höchsten Subventionen bekamen, wie eine am Donnerstag vorgestellte Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Die Agrarsubventionen sind einer der größten Posten im EU-Haushalt.
Ukraine meldet mindestens elf Tote nach erneuten russisschen Angriffen
Einen Tag nach der deutschen Entscheidung zur Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine ist eine erneute Welle von russischen Raketenangriffen auf das Land niedergegangen. Nach Angaben der örtlichen Rettungsdienste wurden dabei am Donnerstag mindestens elf Menschen in der Ukraine getötet und elf weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bat die Verbündeten seines Landes am Mittwochabend auch um Langstreckenraketen und Kampfflugzeuge.
Mörder von Modemacher Rudolph Moshammer 18 Jahre nach Tat abgeschoben
18 Jahre nach dem Mord an dem Modemacher Rudolph Moshammer ist dessen Mörder Herish A. in den Irak abgeschoben worden. Ein Flugzeug mit A. an Bord sei am Donnerstag vom Flughafen Frankfurt am Main mit dem Mörder an Bord in den Irak gestartet, teilte das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen in München mit.
Haftstrafe für 55-Jährige nach Totschlag an Ehemann in Hamburger Kleingarten
Eine 55 Jahre alte Frau aus Hamburg ist wegen Totschlags an ihrem Ehemann in einem Kleingarten zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der Hansestadt verhängte am Donnerstag eine siebeneinhalbjährige Freiheitsstrafe. Es kam zu dem Schluss, dass die Frau ihren 75-jährigen Ehemann in einer Gartenlaube mit einem Messerstich getötet hatte. Einen Mord schloss die Kammer aus, weil sie das Mordmerkal der Heimtücke nicht für bewiesen ansah, wie ein Gerichtssprecher sagte.
DOSB: Russland-Rückkehr "nur unter strengen Voraussetzungen"
Das IOC drängt auf die Lockerung der Sanktionen gegen russische und belarussische Athleten, und auch der Deutsche Olympische Sportbund unterstützt das Ansinnen - allerdings "nur unter strengen Voraussetzungen", die der DOSB am Donnerstag dem SID mitteilte. Der Verein Athleten Deutschland sieht dagegen den Zeitpunkt, um über die Wiedereingliederung zu sprechen, noch nicht gekommen; das Bundesinnenministerium in den IOC-Plänen auf dem Weg zu den Spielen 2024 einen "völlig falschen Weg".
Ex-Bond-Girl Eva Green streitet vor Gericht um Gage für abgesagtes Filmprojekt
Ex-Bond-Girl Eva Green streitet vor einem britischen Gericht um ihre Millionengage für einen Film, der letztlich nicht gedreht worden ist. In dem Prozess, der am Donnerstag in London begann, fordert die französische Schauspielerin, die aus dem Bond-Film "Casino Royale" von 2006 bekannt ist, von der britischen Produktionsfirma White Lantern Films ihre Gage in Höhe von einer Million Dollar (918.000 Euro).
Para-WM: Forster, Rieder und Rothfuss holen Medaillen
Viertes Rennen, drittes Gold: Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat bei den Weltmeisterschaften im katalanischen Espot auch im Riesenslalom triumphiert. Deutschlands Para-Sportlerin des Jahres gewann klar vor der Amerikanerin Laurie Stevens. Zuvor hatte sich Forster schon die Titel im Super-G und in der Super-Kombination geholt, zudem Silber in der Abfahrt.
Neun Palästinenser bei israelischer Razzia im Westjordanland getötet
Bei einer Razzia in einem Flüchtlingslager im Westjordanland haben israelische Soldaten palästinensischen Angaben zufolge neun Menschen getötet und Tränengas in die Kinderabteilung eines Krankenhauses abgefeuert. 20 weitere Menschen seien bei dem Vorfall in der Stadt Dschenin verletzt worden, erklärte das palästinensische Gesundheitsministerium am Donnerstag. Unter den Toten ist demnach eine ältere Frau. Die israelische Armee wies die Vorwürfe des vorsätzlichen Tränengaseinsatzes in einem Krankenhaus zurück.
Schüler entdecken Leiche in Teich in Hessen
Schüler haben am Donnerstag in einem Teich in Hessen eine Leiche entdeckt. Der Tote aus Oberursel galt seit dem Morgen als vermisst, wie die Polizei in Wiesbaden mitteilte. Die Kinder sahen demnach aus einem Klassenraum heraus in einem angrenzenden Weiher eine Jacke schwimmen. Einsatzkräfte bargen den Mann und stellten den Tod des 65-Jährigen fest.
Zahl der Asylverfahren erreicht in Frankreich mit 156.100 neuen Höchststand
In Frankreich hat die Zahl der Asylverfahren mit gut 156.100 Anträgen im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert erreicht. Vor Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2019 hatte die Zahl der Asylverfahren bei 151.300 gelegen. 2022 beantragten etwa 137.000 Menschen erstmals Asyl in Frankreich, etwa 30 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Innenministerium am Donnerstag mitteilte.
Zwei Menschen nach Messerangriff in Schleswig-Holstein lebensgefährlich verletzt
Bei dem tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein haben zwei Menschen lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Sie befänden sich ebenso wie ein drittes Opfer weiter im Krankenhaus, sagte die schleswig-holsteinische Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Donnerstag in Kiel. Sütterlin-Waack korrigierte die Zahl der Verletzten von sieben auf fünf. Außerdem korrigierte sie das Alter der getöteten Jugendlichen von 16 auf 17 Jahre. Neben der Heranwachsenden wurde ein 19 Jahre alter Mann getötet, beide Opfer kannten sich.
Koalitionsausschuss sucht Lösungen im Streit um schnellere Planungsverfahren
Im Streit um beschleunigte Planungsverfahren und verfehlte Klimaziele im Verkehrssektor trifft sich am späten Donnerstagnachmittag gegen 17.00 Uhr der Koalitionsausschuss. Kompromisslinien waren im Vorfeld nicht zu erkennen. Grüne und FDP beharrten auf gegensätzlichen Positionen.
Erschütterung nach tödlichem Macheten-Angriff in Südspanien
Der tödliche Macheten-Angriff auf zwei Kirchen in der südspanischen Hafenstadt Algeciras hat erschütterte Reaktionen hervorgerufen. Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach der Familie eines getöteten Küsters am Donnerstag sein "tiefstes Beileid" aus. Bei dem Angriff war am Mittwochabend auch ein Priester schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 25 Jahre alter Marokkaner, wurde festgenommen. Gegen ihn war im Juni nach Angaben des Innenministeriums ein Abschiebeverfahren eingeleitet worden.
Deutscher Städtetag fordert schnelle Finanzhilfen für Krankenhäuser
Der Deutsche Städtetag hat von Bund und Ländern schnelle Hilfen für eine krisenfeste Aufstellung der Krankenhäuser und Notfallversorgung gefordert. "Viele Krankenhäuser stehen mit dem Rücken zur Wand", warnte Städtetagsvizepräsident Burkhard Jung (SPD) am Donnerstag in Chemnitz. "Etliche Krankenhäuser sind derzeit existenziell bedroht, jedes fünfte Haus ist absehbar insolvenzgefährdet", erklärte der Leipziger Oberbürgermeister.
Roche bringt Test zum Aufspüren neuer Coronavirus-Subvariante XBB.1.5 heraus
Der Schweizer Pharmakonzern Roche bringt einen Coronatest heraus, der die Erforschung der neuen Omikron-Subvariante Omikron XBB.1.5 erleichtern soll. Der gemeinsam mit der deutschen Tochtergesellschaft TIB Molbiol entwickelte PCR-Test soll helfen, die sich vor allem in den USA schnell ausbreitende Variante aufzuspüren und besser zu verstehen und ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt, wie es am Donnerstag in einer Pressemitteilung von Roche hieß.
Erste örtliche Warnstreikaktionen in öffentlichem Dienst in Niedersachsen
Nach der ergebnislos verlaufenen ersten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag in Niedersachsen erste örtliche Warnstreikaktionen organisiert. Nach Angaben eines Gewerkschaftssprechers beteiligten sich daran in Salzgitter, Peine und Göttingen rund 1300 Beschäftigte.
Lastwagen-großer Asteroid kommt Erde so nah wie kaum ein Himmelskörper jemals zuvor
Ein Asteroid von der Größe eines Lastwagens kommt der Erde in der Nacht zum Freitag so nah wie bisher kaum ein anderer Himmelskörper. Der Asteroid 2023 BU, der erst kürzlich von einem Amateur-Sternengucker entdeckt worden war, wird laut US-Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag um 01.27 Uhr an der Südspitze von Südamerika in gerade einmal rund 3600 Kilometern Entfernung an unserem Planeten vorbeirauschen.
Bundesgerichtshof verhandelt über Strafe für IS-Rückkehrerin Jennifer W.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich am Donnerstag mit einer Straftat befasst, die deutsche Gerichte nur selten behandeln - Versklavung. Über den Fall der deutschen IS-Rückkehrerin Jennifer W. verhandelte der dritte Strafsenat in Karlsruhe. Die Anhängerin der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) soll im Irak tatenlos dabei zugesehen haben, wie ihr Mann ein fünfjähriges jesidisches Mädchen in sengender Sonne festband. Das Kind starb. (Az. 3 StR 246/22)
Rybakina im Finale von Melbourne gegen Sabalenka
Wimbledon-Siegerin Jelena Rybakina greift auch bei den Australian Open nach dem Titel. Die 23-jährige Kasachin setzte sich mit ihrer wuchtigen Spielweise im Halbfinale von Melbourne 7:6 (7:4), 6:3 gegen die zweimalige Turniersiegerin Wiktoria Asarenka aus Belarus durch. Rybakina trifft am Samstag im Endspiel auf Asarenkas Landsfrau Aryna Sabalenka, die mit 7:6 (7:1), 6:2 die Polin Magda Linette bezwang.
Spaziergänger finden Wasserleiche in Rhein bei Wiesbaden
Spaziergänger haben im Rhein bei Wiesbaden eine Wasserleiche gefunden. Möglicherweise handle es sich um einen 19-Jährigen, der seit Anfang Januar als vermisst galt, teilte die Polizei in der hessischen Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Demnach wurde die Leiche am Mittwochnachmittag in Ufernähe im Stadtteil Biebrich entdeckt.
Anklage gegen Busfahrer nach ungewöhnlichem Busunglück mit einer Toten
Mehr als ein halbes Jahr nach einem ungewöhnlichen Busunglück in Heidelberg mit einer Toten und 14 Verletzten hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Busfahrer erhoben. Die Behörde wirft ihm fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor, wie sie am Donnerstag mitteilte. Über die Zulassung entscheidet das Amtsgericht Heidelberg.
Strack-Zimmermann lehnt Lieferung von Kampfflugzeugen an Ukraine ab
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) hat die Forderung der Ukraine nach der Lieferung von Kampfflugzeugen zurückgewiesen. Flugzeuge seien "eine völlig andere Sache" als die nun zugesagten Leopard-Kampfpanzer, sagte Strack-Zimmermann am Donnerstag im SWR2-"Tagesgespräch". "Ich sehe das nicht." Für sie komme die Lieferung von Kampfjets und Langstreckenraketen jedenfalls "nicht in Frage".