Letzte Nachrichten
Chinas oberster Außenpolitiker nennt US-Reaktion auf Ballon "hysterisch"
Der oberste chinesische Außenpolitiker Wang Yi hat den USA vorgeworfen, die Affäre um den im US-Luftraum abgeschossenen mutmaßlichen chinesischen Spionageballon unnötig aufzubauschen und "hysterisch" und "lächerlich" zu reagieren. Bei einem Treffen mit dem pakistanischen Außenminister Bilawal Bhutto Zardari im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Wang dem chinesischen Außenministerium zufolge am Samstag, die USA hätten in dem Fall "grundlegende Fakten ignoriert, übermäßige Gewalt angewendet und die Situation aufgebauscht."
Leichnam von Atsu nach Erdbeben-Katastrophe geborgen
Die schlimmsten Befürchtungen im Fall des vermissten ghanaischen Fußball-Profis Christian Atsu haben sich bewahrheitet. Der seit der Erdbeben-Katastrophe in der türkisch-syrischen Grenzregion verschollene 31-Jährige ist tot. Das berichteten lokale Medien am Samstag mit dem Verweis auf Atsus Manager.
Wendl/Arlt vor Gesamtsieg - auch Degenhardt/Rosenthal vorne
Tobias Wendl und Tobias Arlt haben beim Rodel-Weltcup in St. Moritz im Doppelsitzer ihre Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Das Duo gewann auf der Naturbahn vor den Weltmeistern Toni Eggert/Sascha Benecken (+0,045 Sekunden), Dritte wurden Martins Bots/Roberts Plume aus Lettland (+0,241). Auch bei den deutschen Frauen gab es Grund zum Jubeln: Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal holten sich den zweiten Weltcup-Sieg in Folge.
Erste Demonstrationen in München anlässlich der Sicherheitskonferenz
In München haben am Samstag die ersten Versammlungen in der Innenstadt anlässlich der Sicherheitskonferenz stattgefunden. Zunächst war die Polizei bei zwei Kundgebungen am Karl-Stützel-Platz im Einsatz, wie die Beamten mitteilten. Die eine wurde unter anderem von der AfD angemeldet, zu einer Gegendemonstration hatten unter anderem die Münchner Jusos aufgerufen.
Von der Leyen drängt Partner zu Intensivierung der Unterstützung für die Ukraine
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Verbündeten dazu aufgerufen, ihre militärische Unterstützung für die Ukraine zu intensivieren. "Wir müssen noch etwas draufsetzen und wir müssen die wirklich massive Unterstützung beibehalten", sagte von der Leyen am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Das sei notwendig, damit "diese imperialistischen Pläne" des russischen Präsidenten Wladimir Putin "komplett scheitern".
Trickbetrüger stehlen 80-Jähriger Geld und Schmuck im Wert von 25.000 Euro
In einem perfiden Fall von Trickbetrug ist einer 80-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern Bargeld und Schmuck im Wert von 25.000 Euro gestohlen worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, erhielt die Frau aus Greifswald am Freitagmittag einen Anruf einer Frau, die sich als ihre Tochter ausgab. Sie behauptete, einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben und festgenommen worden zu sein.
TV: Zwölf Tage nach Erdbeben weitere Überlebende in der Türkei geborgen
Zwölf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben Rettungskräfte nach Medienberichten drei weitere Überlebende aus den Trümmern eines Gebäudes in Hatay geborgen, darunter ein Kind. Einer der nach 296 Stunden aus den Trümmern geborgenen Menschen sei allerdings nur Minuten nach seiner Rettung gestorben, berichtete der Nachrichtensender NTV am Samstagmorgen. Die beiden anderen, darunter das Kind, wurden demnach ins Krankenhaus gebracht.
Finnlands Ministerpräsidentin Marin "bevorzugt" gemeinsamen Nato-Beitritt mit Schweden
Finnlands Regierungschefin Sanna Marin hat die Absicht ihres Landes bekräftigt, gemeinsam mit Schweden Teil der Nato zu werden. "Unsere Botschaft ist, dass wir beitreten wollen. Und wir ziehen es vor, zusammen beizutreten", sagte Marin am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Beide Länder hätten zudem der Türkei und Ungarn klargemacht, dass ein gemeinsamer Beitritt "im Interesse aller" sei.
Weiter Einschränkungen an großen Flughäfen nach Ende der Streiks erwartet
Auch nach dem Ende der Warnstreiks müssen Reisende am Samstag noch mit Einschränkungen an den großen deutschen Flughäfen rechnen. Der Flughafen Frankfurt am Main teilte mit, es könne zu Verzögerungen im Betriebsablauf und zu vereinzelten Flugausfällen kommen. Der Airport riet allen Reisenden, sich frühzeitig auf der Internetseite der Airlines über den eigenen Flug zu informieren und "ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen".
Scholz dankt für Solidarität und Hilfe für Erdbebenopfer
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland für ihre Hilfe für die Erdbebenopfer gedankt und den Hilfsorganisationen vor Ort Kraft für ihre "lebenswichtige Arbeit" gewünscht. "Wir können die Katastrophe nicht ungeschehen machen", sagte Scholz am Samstag in seinem wöchentlichen Internetformat. "Aber wir können helfen in der Not. Und Deutschland hilft."
Bundesnetzagentur verteidigt schnellen LNG-Ausbau in Deutschland
Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat den beschleunigten Ausbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland gegen Kritik verteidigt, es würde dadurch zu Überkapazitäten kommen. "Natürlich mag es in milden Wintern so wirken, als ob man nicht alles bräuchte", sagte er dem Deutschlandfunk im Interview der Woche. Anders sei das in kalten Wintern.
Matarazzo trotz Talfahrt optimistisch
Trainer Pellegrino Matarazzo vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim blickt trotz der Talfahrt seiner Mannschaft zuversichtlich auf die kommenden Wochen. "Ich bin immer optimistisch, dass wir Spiele gewinnen können", sagte der 45-Jährige nach dem 0:1 (0:0) der TSG beim Tabellennachbarn FC Augsburg: "Diese Qualität steckt in der Mannschaft."
Ski-WM: Dürr greift nach Slalom-Medaille
Die Form stimmt, Skirennläuferin Lena Dürr geht zudem mit dem Schwung ihres ersten Sieges in einem Weltcup-Slalom in das WM-Rennen (10.00 und 13.00 Uhr/ARD und Eurosport live) im französischen Meribel. Nach vier Podestplätzen seit Weihnachten und ihrem Erfolg bei der Generalprobe im tschechischen Spindlermühle, wo sie Ski-Königin Mikaela Shiffrin (USA) bezwang, gehört die 31-Jährige zu den Medaillenanwärterinnen.
Kirchner befürchtet "kleine Delle" im deutschen Männer-Biathlon
Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner macht sich für die nahe Zukunft gewisse Sorgen um die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Männerteams. "Da haben wir in den vergangenen zwei, drei Jahren einige unserer erfolgreichen Arrivierten verloren. Es ist so, dass ein Benedikt Doll wahrscheinlich nicht mehr allzu lange dabei sein wird. Also gilt es, eine kleine Delle zu überwinden", sagte der 52-Jährige in einer Medienrunde in Oberhof.
Gladbachs Herrmann: Gegen Bayern nicht "nur hinten rein" stellen
Gladbach-Urgestein Patrick Herrmann geht mit guten Erinnerungen in den Bundesliga-Klassiker gegen Bayern München. Besonders an den Rückrundenauftakt 2011/2012 hat der 32-Jährige noch beste Erinnerungen. "Wir haben damals 3:1 gewonnen und ich habe zwei Tore geschossen. Das war eines der schönsten Spiele meiner Karriere. Daran werde ich noch als 90-Jähriger zurückdenken", sagte Herrmann bei web.de News.
"Zeichen setzen": Lahm über Nachhaltigkeit bei der EURO 2024
Die Europameisterschaft 2024 in Deutschland soll ein "Modell für die Zukunft" großer Fußballturniere werden. Das hofft Turnierdirektor Philipp Lahm und legt unter anderem Wert auf nachhaltige Lösungen in allen Bereichen. "Bei den nächsten Turnieren soll man sich an dem orientieren können, was die Deutschen bei der EM 2024 gemacht haben", sagte Lahm der Süddeutschen Zeitung.
18 Flüchtlinge tot in einem Lkw in Bulgarien aufgefunden
In Bulgarien sind am Freitag 18 Flüchtlinge tot in einem Lkw aufgefunden worden. Ersten Erkenntnissen zufolge erstickten sie, wie der stellvertretende Generalstaatsanwalt, Borislav Sarafov, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Er sprach vom "tödlichsten Vorfall mit Migranten in Bulgarien".
Post droht Verdi im Tarifstreit mit stärkerer Fremdvergabe des Briefgeschäfts
Im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi hat die Deutsche Post mit einer stärkeren Fremdvergabe des Briefgeschäfts gedroht. "Wir haben als Post für Deutschland über viele Jahrzehnte ein Betriebsmodell aufgebaut, das ausschließlich mit eigenen Kräften operiert. Wenn Verdi das jetzt alles vor dem Hintergrund kurzfristiger maximaler Lohnsteigerungen in Frage stellt, werden wir unser Betriebsmodell überdenken müssen", sagte Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben).
Kreml-kritischer Journalist von Teilnahme an britischen Bafta-Filmpreisen ausgeschlossen
Der bulgarische Enthüllungsjournalist und langjährige Kreml-Kritiker Christo Grozev ist nach eigenen Angaben von der Teilnahme an der Verleihung der britischen Bafta-Filmpreise ausgeschlossen worden. Im Onlinedienst Twitter erklärte Grozev am Freitag, er sei "überrascht", dass er und seine Familie von der britischen Polizei von der Verleihung am Sonntag ausgeschlossen worden seien. Die Polizei habe ihn und seine Familie als ein "Risiko für die öffentliche Sicherheit" eingestuft. Bei der Veranstaltung ist eine Dokumentation über den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny nominiert, in der Grozev vorkommt.
Präsident des Landkreistages warnt vor deutlich steigenden Flüchtlingszahlen
Der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager, hat vor deutlich steigenden Flüchtlingszahlen in diesem Jahr gewarnt. "Im Januar kamen rund 30.000 Flüchtlinge aus Drittstaaten zu uns. Wenn es so weitergeht, werden wir in diesem Jahr deutlich über dem Wert von 2022 liegen", sagte er der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Im vergangenen Jahr waren laut der Zeitung rund 220.000 Flüchtlinge aus Drittstaaten nach Deutschland gekommen.
Commerzbank kehrt in den Deutschen Aktienindex zurück
Die Commerzbank kehrt in den deutschen Aktienindex DAX zurück. Die zweitgrößte deutsche Bank ersetzt das Unternehmen Linde, das Industriegase herstellt, wie die Deutsche Börse am Freitagabend mitteilte. Die Änderung werde zum 27. Februar wirksam.
Südafrika hält umstrittenes Marinemanöver mit Russland und China ab
In Südafrika ist am Freitag ein gemeinsames Militärmanöver mit Russland und China angelaufen. "Die russische Fregatte ist in Durban angekommen. Das chinesische Schiff wird später eintreffen", hieß es in Militärkreisen. "Wir befinden uns in der Vorbereitungsphase, das Hauptmanöver findet am 22. Februar statt." Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine löst das Manöver international "Besorgnis" aus.
Karneval in Rio de Janeiro feierlich eröffnet
In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro ist der weltberühmte Karneval eröffnet worden. Bürgermeister Eduardo Paes übergab am Freitag feierlich den Schlüssel der Stadt an "König Momo", den symbolischen Herrscher der Feierlichkeiten, der auch der Parade der Sambaschulen vorsitzt.
Mindestens vier Tote bei Angriff auf Polizeikaserne in Pakistan
In der pakistanischen Hafenstadt Karachi sind mindestens vier Menschen bei einem Angriff auf eine Polizeikaserne getötet worden. Schwer bewaffnete Angreifer drangen nach Angaben der Behörden und von Augenzeugen in das streng bewachte Gelände ein, auf dem sich Dutzende Verwaltungs- und Wohngebäude befinden. Nach Angaben eines Sprechers der Regionalregierung waren zwei Polizisten unter den Toten. Die pakistanischen Taliban reklamierten den Angriff für sich und sprachen von einem Selbstmordkommando.
US-Firma ließ mehr als 100 Minderjährige nachts Fleischfabriken putzen
Weil sie mehr als 100 Minderjährige nachts in Fleischfabriken putzen ließ, hat eine große Reinigungsfirma in den USA 1,5 Millionen Dollar (rund 1,4 Millionen Euro) Geldstrafe gezahlt. Das US-Arbeitsministerium erklärte am Freitag, Packers Sanitation Services habe mindestens 102 Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren in 13 Fleischfabriken in acht Bundesstaaten arbeiten lassen.
2. Liga: Paderborn siegt im Topspiel - Braunschweig verliert
Nach einem schwer erkämpften Sieg im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga kann der SC Paderborn weiter vom Aufstieg träumen. Gegen den 1. FC Kaiserslautern setzte sich die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit 1:0 (0:0) durch und verdrängte zumindest vorläufig den 1. FC Heidenheim vom dritten Tabellenplatz. Für den Aufsteiger aus der Pfalz bedeutete die zweite Niederlage nacheinander einen Dämpfer.
Duda fordert eindringlich weitere Unterstützung für die Ukraine
Der polnische Präsident Andrzej Duda hat eindringlich für die weitere Unterstützung der Ukraine geworben. "Ohne unsere Unterstützung wird die Ukraine kapitulieren, wird besiegt werden durch Russland und wir werden keinen Frieden in der Welt haben", sagte Duda anlässlich eines Treffens mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag.
Überlebender 278 Stunden nach Erdbeben in der Türkei geborgen
In der Türkei ist 278 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben ein Mann lebend aus den Trümmern geborgen worden. Das teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Hakan Yasinoglu, laut dem Fernsehsender NTV 45 Jahre alt, wurde elf Tage nach dem Beben in der Provinz Hatay in der Nähe der syrischen Grenze gerettet. In dem Gebiet liegt die vollkommen zerstörte Stadt Antakya.
Blinken und Baerbock sprechen in München über Ukraine-Krieg
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und US-Außenminister Antony Blinken haben sich am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz getroffen. Die USA und Deutschland stünden "gemeinsam und eng abgestimmt an der Seite der Ukraine", schrieb das Auswärtige Amt nach dem Gespräch im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die beiden Politiker hätten auch über die Zusammenarbeit beider Länder in der Nato gesprochen.
Friedenspetition überschreitet Marke von 500.000 Unterschriften
Eine halbe Million Menschen hat inzwischen das "Manifest für den Frieden" mit der Forderung nach Friedensgesprächen mit Russland im Ukraine-Krieg unterschrieben. Laut Zählung der geleisteten Unterschriften auf der Website change.org überschritt die Zahl der Unterstützenden am Freitagabend die 500.000-Marke. Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hatten die Petition Mitte Februar veröffentlicht.
Zwei Verletzte bei Angriff auf Polizeikaserne in Pakistan
In der pakistanischen Hafenstadt Karachi ist am Freitag eine Polizeikaserne attackiert worden. Schwer bewaffnete Angreifer drangen nach Angaben der Behörden und von Augenzeugen in das streng bewachte Gelände ein, auf dem sich Dutzende Verwaltungs- und Wohngebäude befinden. Die pakistanischen Taliban reklamierten den Angriff für sich und sprachen von einem Selbstmordkommando. Krankenhauskreisen zufolge gab es mindestens zwei Verletzte.
Bergung von Trümmern von chinesischem Ballon vor US-Küste abgeschlossen
Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons haben die USA die Bergung der Trümmer vor der US-Ostküste beendet. Der Einsatz im Atlantik vor der Küste des Bundesstaates South Carolina sei abgeschlossen, teilten die US-Streitkräfte am Freitag mit. "Letzte Trümmerteile werden zum Labor der Bundespolizei FBI in Virginia zur Spionageabwehr-Auswertung gebracht."