Letzte Nachrichten
Nach Angriff mit acht Todesopfern fordert Biden erneut schärferes US-Waffenrecht
Nach dem Schusswaffenangriff vom Wochenende in Texas mit acht Todesopfern hat US-Präsident Joe Biden abermals eine Verschärfung des Waffenrechts angemahnt. Er rief die Abgeordneten des Kongresses auf, gegen die "Waffenepidemie" im Land vorzugehen. Laut US-Medien gehen die Ermittler Hinweisen nach, dass der Täter möglicherweise einen rechtsextremen Hintergrund hatte. Bei einem anderen Vorfall in Texas fuhr ein Autofahrer vor einer Migrantenunterkunft in eine Menge und tötete acht Menschen.
OLG Hamm bestätigt Schuldspruch gegen früheren AfD-Politiker nach Impfpassfälschung
Ein 60 Jahre alter früherer AfD-Politiker aus Nordrhein-Westfalen ist rechtskräftig wegen der Nutzung eines gefälschten Impfausweises verurteilt worden. Dies teilte das Oberlandesgericht (OLG) in Hamm am Montag mit und bestätigte damit den vorangegangenen Schuldspruch des Landgerichts Bielefeld vom Dezember vergangenen Jahres. Die zunächst verhängte Geldstrafe von 2100 Euro muss der 60-Jährige jedoch nicht bezahlen. Über die Strafe soll das Landgericht demnach neu verhandeln.
Studie: Frauen bewerben sich häufiger auf schlechter bezahlte Jobs
Neueingestellte Frauen verdienen im gleichen Beruf und mit ähnlicher Qualifizierung rund 15 Prozent weniger als Männer. Diese Lohnlücke erklärt sich einer Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) zufolge fast zur Hälfte mit dem Bewerbungsverhalten: Frauen bewerben sich demnach seltener bei Betrieben mit höheren Löhnen und häufiger bei solchen mit niedrigeren Löhnen.
Frankreichs Präsident Macron Anfang Juli zu Staatsbesuch in Deutschland
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kommt Anfang Juli zu einem Staatsbesuch nach Deutschland. Wie das Bundespräsidialamt am Montag mitteilte, findet der Besuch vom 2. bis zum 4. Juli statt. Er erfolge auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Macron würdige damit im 60. Jahr des Bestehens des Élysée-Vertrages "die enge Freundschaft unserer beiden Länder". Es ist der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in Deutschland seit 23 Jahren.
Sechsjähriger stürzt in Kassel aus fünftem Stock und verletzt sich schwer
Im nordhessischen Kassel ist ein sechsjähriger Junge aus dem fünften Stock eines Wohnhauses gestürzt und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fiel der Junge in der Nacht zum Samstag mutmaßlich von einem Balkon aus rund 15 Metern Höhe. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde.
Niedersachsen plädiert für Verschiebung der Heizungspläne bis 2027
Wenige Tage vor den Beratungen im Bundesrat zum neuen Heizungsgesetz kommen aus Niedersachsen und Bremen deutliche Forderungen nach einer Nachbesserung beziehungsweise Verschiebung der Pläne. Er halte eine Verschiebung der Pläne um drei Jahre auf 2027 "für sinnvoll", sagte Niedersachsens Wirtschafts- und Bauminister Olaf Lies (SPD) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Montag. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hält den Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form nicht für umsetzbar.
Durchschnittsrente für langjährig Versicherte bei 1370 Euro
Die Rente für langjährig Versicherte in Deutschland betrug Ende 2021 durchschnittlich 1370 Euro. Das geht laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Im Osten waren es demnach nur 1255 Euro, im Westen 1423 Euro monatlich.
Emilia und Noah bleiben auch 2022 beliebteste Vornamen
Emilia und Noah sind auch im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen für Kinder in Deutschland gewesen. Beide Namen lagen 2022 und damit das dritte Jahr in Folge auf den Spitzenplätzen, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Montag in Wiesbaden in ihrer jährlichen Auswertung mitteilte. Bei den Mädchen folgten auf den weiteren Plätzen Sophia beziehungsweise Sofia und Emma, bei den Jungen Matt(h)eo beziehungsweise Mat(h)eo und Leon.
Norwegischer König Harald erneut wegen Infektion ins Krankenhaus eingeliefert
Der norwegische König Harald V. ist wegen einer Infektion erneut ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 86 Jahre alte Monarch werde im Nationalkrankenhaus in Oslo behandelt, teilte das Königshaus am Montag mit. Er sei "krank", aber sein Zustand sei "stabil". Wegen seiner stationären Behandlung könne Harald V. seine offiziellen Aufgaben "ein paar Tage lang" nicht ausüben, hieß es in der Mitteilung weiter.
Sepp Lenz im Alter von 88 Jahren verstorben
Der deutsche Rodelsport trauert um Josef "Sepp" Lenz. Der langjährige Bundestrainer verstarb bereits in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Heimat. Lenz hatte fast 30 Jahre lang die deutschen Rennrodler betreut und mit ihnen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften insgesamt 96 Medaillen gewonnen, davon 31 goldene.
Haßelmann wirft Ampel-Partnern mangelndes Klimaschutzengagement vor
Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann hat SPD und FDP fehlendes Engagement beim Klimaschutz vorgeworfen. "Klimaschutz haben sich die Ampel-Parteien als zentrales gemeinsames Projekt vorgenommen", sagte Haßelmann der "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger". "Jetzt müssen wir feststellen: Wirklich konsequent für Klimaschutz treten nur die Grünen ein", kritisierte sie weiter.
Eishockey: Ehliz sagt WM-Teilnahme verletzt ab
Yasin Ehliz fehlt der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Tampere und Riga. Der Silbermedaillengewinner von Pyeongchang 2018 sagte seine Teilnahme wegen einer "Unterkörperverletzung" ab. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) einen Tag vor der Generalprobe gegen die USA (Dienstag, 19.30 Uhr/MagentaSport) in München mit.
Vater darf nach Missbrauch von ältestem Kind auch jüngstes Kind nicht sehen
Ein dreifacher Vater, der sein ältestes Kind sexuell missbrauchte, darf auch mit dem jüngsten Kind keinen Umgang haben. Seine Verfassungsbeschwerde gegen ein entsprechendes Verbot des Oberlandesgerichts in Schleswig werde nicht zur Entscheidung angenommen, teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Montag mit. Der Mann hatte sich selbst angezeigt, nachdem er im Jahr 2019 sein damals neunjähriges Kind missbraucht hatte. (Az. 1 BvR 2353/22)
Selenskyj äußert sich anlässlich des 8. Mai zuversichtlich zu "Sieg" über Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich anlässlich des 8. Mai zuversichtlich mit Blick auf einen "Sieg" seines Landes über Russland geäußert. "Wir werden siegen", sagte der ukrainische Staatschef am Montag anlässlich des internationalen Gedenktages zum Sieg der Alliierten über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. "All das alte Böse, das das moderne Russland" zurückbringe, werde "auf die gleiche Weise besiegt werden, wie der Nationalsozialismus besiegt wurde".
Klasse flieht nach rassistischen Beleidigungen aus Brandenburger Ferienlager
Schülerinnen und Schüler einer Berliner Klasse sollen in einem Ferienlager in Brandenburg rassistisch beleidigt und bedroht worden sein. Wie ein Sprecher der Polizei in Cottbus am Montag sagte, ermittelt der Staatsschutz nun wegen Beleidigung, Volksverhetzung und womöglich auch Bedrohung. Die Beamten waren demnach in der Nacht zum Sonntag zu dem Ferienlager am Frauensee im Landkreis Dahme-Spreewald alarmiert worden.
Linken-Chefin Wissler kritisiert Bund für Aktienbesitz an russischen Ölkonzernen
Linken-Chefin Janine Wissler hat den Bund für Aktienbesitz an russischen Ölkonzernen kritisiert. Wissler bezog dies in der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag auf Investitionen des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo). Dieser habe damit russische Oligarchen unterstützt und sich an der Förderung "fossiler Klimakiller" beteiligt.
Abiturthemen in Fach Geschichte in Sachsen-Anhalt durchgesickert
In Sachsen-Anhalt sind vor der Abiturprüfung im Fach Geschichte Themen in sozialen Medien durchgesickert. Prüfungsthemen verbreiteten sich vorab über Chatgruppen, wie das Landesbildungsministerium am Sonntagabend in Magdeburg berichtete. Beim Landesschulamt ging eine entsprechende Meldung ein.
Union: Rückgabe von Benin-Bronzen an Nigeria "nicht um jeden Preis"
An der mit Nigeria vereinbarten Rückgabe von mehr als tausend in der Kolonialzeit entwendeten Benin-Bronzen wird Kritik laut. "Rückgaben dürfen nicht um jeden Preis erfolgen", sagte die kulturpolitische Sprecherin der Unions-Fraktion, Christiane Schenderlein (CDU), der "Welt" (Montagsausgabe). "Vor einer Rückgabe muss sichergestellt werden, dass die Kulturgüter nicht zerstört oder versteckt werden, sondern zum Beispiel in Museen oder Ausstellungen öffentlich zugänglich gemacht werden."
Umfrage: Große Mehrheit für Vier-Tage-Woche bei Lohnausgleich
Die große Mehrheit der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland würde gerne ihre Arbeitszeit reduzieren, allerdings nur bei gleichem Lohn. Das ergab eine am Montag vorgestellte Umfrage des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur Vier-Tage-Woche. Knapp ein Drittel der Befragten möchte demnach aus gesundheitlichen Gründen weniger arbeiten.
Struff nach Final-Niederlage in Madrid 28. der Weltrangliste
Nach seinem erst im Finale gestoppten Siegeszug beim ATP-Masters in Madrid ist Jan-Lennard Struff in der Weltrangliste auf Platz 28 geklettert. So hoch war der 33-Jährige aus Warstein noch nie geführt - nun hofft er auf eine positive Wirkung für die kommende Zeit. "Es war ein unglaubliches Abenteuer, vom Lucky Loser zum Finalisten zu werden", sagte Struff, der im Endspiel dem spanischen Titelverteidiger Carlos Alcaraz unterlag: "Das ermutigt mich sehr für die nächsten Wochen und Monate."
Industrieproduktion im März überraschend stark gesunken
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im März überraschend stark gesunken: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag ging sie preis-, saison- und kalenderbereinigt um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurück. Im Januar und Februar war die Produktion im produzierenden Gewerbe noch angestiegen - im ersten Quartal lag sie daher insgesamt 2,5 Prozent höher als im vierten Quartal 2022.
"Ampel" lehnt Söder-Plan zu Koppelung von Entwicklungshilfe an Rückführungen ab
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Forderungen von CSU-Chef Markus Söder zurückgewiesen, die Entwicklungshilfe an die Kooperation von Staaten bei der Rückführung abgelehnter Asylbewerber zu knüpfen. "Es gibt keinen Beweis, dass diese Idee funktioniert - aber eine reale Gefahr, dass sie das Problem noch vergrößert", sagte Schulze der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. Wer bei Ernährung, Bildung oder Gesundheitssystemen kürze, "produziert am Ende nur noch mehr Migrationsdruck".
Brauereiverband erwartet "teuersten Biergarten-Sommer aller Zeiten"
Der Brauereiverband Berlin-Brandenburg rechnet mit dem "teuersten Biergarten-Sommer aller Zeiten". Das sagte Vize-Verbandschef Stefan Fritsche der "Bild"-Zeitung vom Montag. Schon jetzt zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher "Höchstpreise vor allem beim Fassbier in Biergärten, Kneipen und Restaurants".
Struff nach Finale von Madrid: "Ermutigt mich sehr"
Jan-Lennard Struff erhofft sich von seiner starken Leistung beim ATP-Masters in Madrid eine positive Wirkung für die kommende Zeit. "Es war ein unglaubliches Abenteuer, vom Lucky Loser zum Finalisten zu werden", sagte der 33-Jährige, dessen Siegeszug erst im Finale vom spanischen Titelverteidiger Carlos Alcaraz gestoppt wurde: "Das ermutigt mich sehr für die nächsten Wochen und Monate."
Phoenix erzwingt den Ausgleich - Diskussionen um überragenden Jokic
Superstar Nikola Jokic überragte mit 53 Punkten, doch angeführt vom kongenialen Duo Devin Booker und Kevin Durant haben die Phoenix Suns im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den Ausgleich zum 2:2 erzwungen. Die Suns gewannen das vierte Spiel der Serie gegen die Denver Nuggets mit 129:124, Booker und Durant kamen auf jeweils 36 Punkte.
"Eismeister der Nation": Sepp Lenz verstorben
Der deutsche Rodelsport trauert um Josef "Sepp" Lenz. Wie der SID aus Familienkreisen erfuhr, ist der langjährige Bundestrainer bereits am vergangenen Donnerstag verstorben. Lenz, der fast 30 Jahre lang die deutschen Rennrodler betreut hatte und mit ihnen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften 96 Medaillen (31 goldene) gewann, wurde 89 Jahre alt.
NHL: Grubauer und Seattle mit Führung im Viertelfinale
Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer und die Seattle Kraken haben im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NHL wieder die Führung übernommen. Das Team um den deutschen Goalie setzte sich im dritten Spiel der best-of-seven-Serie gegen die Dallas Stars mit 7:2 durch, Grubauer parierte dabei 24 von 26 Schüssen auf sein Tor.
Klopp freut sich auf Song Contest in seiner Wahlheimat
Jürgen Klopp freut sich auf den Eurovision Song Contest in seiner Wahlheimat Liverpool. "Wir Deutschen sind normalerweise nur Beifahrer in diesem Wettbewerb", sagte Klopp, daher sei er "wirklich glücklich", dass seine Stadt "dieses Mal im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht".
"War nicht nötig": Formel-1-Stars über Show in Miami
Rapper LL Cool J rief die Fahrer herein, jeder einzelne betrat durch eine Wand aus Kunstnebel die Strecke. Ein Orchester spielte dramatische Musik, und will.i.am, ebenfalls Rapper, schwang den Taktstock. Der Auftakt zum Großen Preis von Miami war eine für die Formel 1 völlig ungewohnte Show, das gesamte Prozedere unmittelbar vor dem Start wurde zu diesem Zweck umgeschmissen - besonders gut kam das bei den Piloten nicht an.
BVB: Glaube an den Titel ungebrochen
Der Glaube an den ersten Meistertitel seit elf Jahren ist bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund trotz der schlechteren Ausgangssituation gegenüber Spitzenreiter Bayern München ungebrochen. "Die Saison hat gezeigt, wie verrückt es ist. Wir werden alles dafür tun, dass es bis zum Schluss verrückt bleibt und wir was zu feiern haben", sagte BVB-Trainer Edin Terzic nach der 6:0-Gala gegen einen überforderten VfL Wolfsburg.
Opernhaus in Sydney blieb bei Charles' Krönung dunkel
Zwar verfolgten auch die Monarchie-Fans in Australien die Krönung ihres Staatsoberhauptes Charles III. - aber anders als bei solchen Anlässen üblich, blieb das berühmte Opernhaus in Sydney dieses Mal im Dunkeln. Der neue Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Chris Minns, hatte entgegen der Anordnung seines Vorgängers die Festbeleuchtung für das Wahrzeichen der Stadt kurzerhand gestrichen - um Geld zu sparen.
Waldbrände wüten weiter in der kanadischen Provinz Alberta
In der westkanadischen Provinz Alberta haben am Sonntag weiterhin mehr als hundert Waldbrände gewütet. Inzwischen flohen fast 30.000 Menschen vor dem Feuer, wie die Rettungskräfte mitteilten. Insgesamt 107 Brandherde waren am Sonntagabend demnach noch aktiv, von denen 28 bisher nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten.