Letzte Nachrichten
Präsidentschafts- und Parlamentswahl in der Türkei begonnen
In der Türkei hat am Sonntagmorgen die mit Spannung erwartete Präsidentschafts- und Parlamentswahl begonnen. Schon vor der Öffnung der Wahllokale bildeten sich in Istanbul und Ankara teilweise lange Schlangen. Der seit 20 Jahren - zunächst als Ministerpräsident und seit 2014 als Präsident - regierende islamisch-konservative Staatschef Recep Tayyip Erdogan könnte abgewählt werden. Sein Herausforderer, der Sozialdemokrat Kemal Kilicdaroglu, liegt mit einem Bündnis aus sechs Oppositionsparteien in den Umfragen vor Erdogan.
Linksfraktionschef Bartsch reist in die Ukraine
Der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, reist in die Ukraine. Bartsch werde von Dienstag bis Sonntag das Land besuchen, teilte ein Fraktionssprecher am Sonntag mit. Dabei reise er gemeinsam mit dem Kandidaten der Linken bei der Bundespräsidentenwahl 2022, Gerhard Trabert.
Ehemaliger US-Manager verklagt Tiktok-Mutterkonzern wegen seiner Kündigung
Ein ehemaliger US-Manager von Bytedance, dem chinesischen Mutterkonzern der Videoplattform Tiktok, hat seinen früheren Arbeitgeber wegen seiner Kündigung verklagt. Der frühere Leiter der Technikabteilung war nach eigenen Angaben entlassen worden, weil er auf eine "Kultur der Rechtlosigkeit" im Unternehmen aufmerksam gemacht hatte. Am Freitag fügte Yintao Yu seiner Klage zudem einen Zusatz an, in dem er Bytedance vorwirft, ein "nützliches Propagandawerkzeug" für die Kommunistische Partei Chinas zu sein.
Lemke fordert strengere Kontrollen bei Mehrwegpflicht für To-Go-Essen
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) fordert strengere Kontrollen bei der Pflicht für Mehrwegverpackungen in der Gastronomie. Cafés, Bistros und Restaurants müssen seit Januar Mehrwegverpackungen für To-Go-Essen und -Getränke anbieten. "Das funktioniert noch nicht überall gut genug", sagte Lemke der "Bild am Sonntag".
DFL-Investor: Interimsboss Leki versteht die Sorgen der Fans
Oliver Leki hat Verständnis für die anhaltenden Proteste von zahlreichen Fangruppen gegen den anvisierten Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) - der Co-Interimsboss der DFL will dennoch an dem Plan festhalten. "Diese Grundskepsis kann ich absolut nachvollziehen", sagte Leki am Sonntag bei Bild-TV: "Es sollte auch vom breiten Publikum getragen werden. Deshalb muss in den kommenden Wochen ein Stück weit Aufklärungsarbeit vertieft betrieben werden."
Selenskyj mit militärischen Ehren im Kanzleramt empfangen
Nach seinem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit militärischen Ehren in Berlin empfangen worden. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßte ihn am Sonntagvormittag vor dem Kanzleramt. Ein Musikkorps spielte die Hymnen beider Länder, bevor Scholz und Selenskyj sich zu einem Gespräch ins Kanzleramt zurückzogen.
Farke trotzt den Gerüchten - Gladbach-Fans wenden sich ab
An Daniel Farke prallten die wilden Spekulationen um sein Aus bei Borussia Mönchengladbach ab. "Für Gerüchte bin ich nicht zuständig", sagte der Trainer der Fohlen, ehe er nach der deutlichen 2:5 (0:4)-Klatsche bei Borussia Dortmund gefrustet in den Mannschaftsbus stieg. "Das ist überhaupt nicht mein Thema", so der 46-Jährige.
Konzernchef Blume nennt E-Auto für 20.000 Euro "sinnvolles Ziel" für VW
Volkswagen möchte ein Elektroauto "in der Preisregion um die 20.000 Euro" anbieten. "Ich halte das für eine lohnende Überlegung und ein sinnvolles Ziel für die Marke VW", sagte Konzernchef Oliver Blume der "Bild am Sonntag". Für Volkswagen wäre dies der "übernächste Schritt".
Rund 200 Menschen demonstrieren in Havanna gegen Homofeindlichkeit
In Kuba haben am Samstag rund 200 Menschen gegen Trans- und Homofeindlichkeit demonstriert und die im September eingeführte Ehe für alle gefeiert. Zu traditionellen Conga-Rhythmen marschierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Hauptstadt Havanna und trugen Schilder mit Aufschriften wie "Ich bin schwul und Gott liebt mich" oder riefen Sprechchöre wie "Sozialismus ja, Homophobie nein".
Innenministerium: Deutsche Sicherheitsbehörden beobachten Lage rund um Türkei-Wahlen
Die Wahlen in der Türkei an diesem Sonntag beschäftigen auch die Behörden in Deutschland. "Die Sicherheitsbehörden des Bundes beobachten die Entwicklungen in Deutschland im Zusammenhang mit den türkischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden der Länder sehr genau", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der "Bild am Sonntag".
Bürgerschaftswahl in Bremen begonnen
In Deutschlands kleinstem Bundesland Bremen hat am Sonntag die Wahl einer neuen Bürgerschaft begonnen. Rund 463.000 Menschen sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Seit 2019 regiert in dem Zwei-Städte-Staat aus Bremen und Bremerhaven eine rot-grün-rote Koalition unter Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD).
Selenskyj von Steinmeier in Berlin empfangen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zum Auftakt seines Deutschland-Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin empfangen worden. Selenskyj traf am Sonntagmorgen im Schloss Bellevue ein, wo er von seinem deutschen Kollegen begrüßt wurde.
Präsidentschafts- und Parlamentswahl in der Türkei hat begonnen
In der Türkei hat am Sonntagmorgen die mit Spannung erwartete Präsidentschafts- und Parlamentswahl begonnen. Schon vor der Öffnung der Wahllokale um 08.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MESZ) hatten sich in Istanbul und Ankara teils lange Schlangen gebildet. "Ich wollte die Erste sein, die abstimmt", sagte die 40-jährige Meliha, die in Ankara im Stadtviertel Cankaya anstand, wo die Opposition traditionell stark ist.
NBA: Suns entlassen Coach Williams
Die Phoenix Suns aus der Basketball-Profiliga NBA haben sich nach dem Play-off-Aus von Trainer Monty Williams getrennt. Das Team aus Arizona hatte zuvor die Viertelfinalserie gegen die Denver Nuggets um Superstar Nikola Jokic mit 2:4 verloren. "Wir sind voller Dankbarkeit für das, was Monty geleistet hat", sagte Suns-Boss James Jones in einem Statement.
NHL: Grubauer und Seattle erzwingen siebtes Spiel
Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer und die Seattle Kraken haben im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NHL ein siebtes Spiel erzwungen. Das Team um den deutschen Goalie gewann sein Heimspiel gegen die Dallas Stars mit 6:3 und glich in der Best-of-seven-Serie zum 3:3 aus. Die Entscheidung fällt am Montag (Ortszeit) in Dallas.
Ukrainischer Präsident Selenskyj in Berlin angekommen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in der Nacht zu Sonntag in Deutschland gelandet. "Schon in Berlin", schrieb Selenskyj um 00.36 Uhr im Onlinedienst Twitter. Ein Flugzeug der Flugbereitschaft der Bundeswehr hatte Selenskyj nach Angaben der Luftwaffe am Samstagabend in Rom abgeholt, wo der ukrainische Präsident Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella, Regierungschefin Giorgia Meloni und Papst Franziskus getroffen hatte.
Salihamidzic: Neuer "auf einem guten Weg"
Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer kommt auf dem Weg zu seinem Comeback weiter voran. "Er macht einen guten Eindruck, einen richtig guten Eindruck", sagte Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic nach dem 6:0 (2:0) gegen Schalke 04 über den Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters.
Handball: Hanning schreibt Meisterschaft der Füchse ab
Der frühere DHB-Vizepräsident Bob Hanning hat die Meisterschaft für die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga abgeschrieben. "Was sie nicht mehr machen, ist Meister werden", sagte Hanning, Geschäftsführer der Füchse, am Rande des Zweitligaspiels zwischen Motor Saporischschja und dem VfL Potsdam: "Das haben wir völlig dämlich aus der Hand gegeben mit dem Spiel in Stuttgart. Das tat schon weh." Berlin hatte beim TVB Stuttgart überraschend mit 28:32 verloren.
Gladbacher Führungsspieler stärken Farke
Die Führungsspieler von Borussia Mönchengladbach stärken ihrem angeschlagenen Trainer Daniel Farke demonstrativ den Rücken. "Wir stehen hinter dem Trainer, er hat uns gut eingestellt. Wir haben das nur nicht diszipliniert umgesetzt", sagte Mittelfeldspieler Julian Weigl am Samstag nach dem 2:5 (0:4) bei Borussia Dortmund: "Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen."
Sturm: "Weiß nicht, was wir großartig anders machen sollen"
Nico Sturm hatte den möglichen Sieg gegen den Weltmeister auf dem Schläger, doch der Stanley-Cup-Sieger traf nur das Lattenkreuz - und war nach der zweiten knappen WM-Niederlage gegen einen Titelfavoriten frustriert. "Wir haben wieder super gespielt, waren mehr als ebenbürtig, hätten Punkte verdient gehabt", meinte der NHL-Stürmer nach dem 3:4 der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen Titelverteidiger und Olympiasieger Finnland, "das ist schon bitter jetzt."
Fischer: Glasner-Aus "schwer vermittelbar"
Präsident Peter Fischer hat Verständnis für den Ärger vieler Fans über die Trainer-Entscheidung beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Es sei "eine Situation, die schwer zu verstehen und zu erklären ist", sagte der 67-Jährige im ZDF-Sportstudio mit Blick auf die Bekanntgabe der Trennung von Oliver Glasner zum Saisonende.
Parlamentswahl in Thailand hat begonnen
In Thailand hat am Sonntag die Parlamentswahl begonnen. Die Wahllokale in dem südostasiatischen Land öffneten um 08.00 Uhr (03.00 Uhr MESZ), berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. In den Umfragen liegen die Oppositionsparteien vor der Partei des von der Armee unterstützten Ministerpräsidenten Prayut Chan-O-Cha.
Selenskyj besucht Deutschland und bekommt Aachener Karlspreis
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht am Sonntag Deutschland. Es handelt sich um seinen ersten Besuch hierzulande seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022. Selenskyj und das ukrainische Volk werden am Sonntag mit dem Aachener Karlspreis geehrt (15.30 Uhr).
Mehr als 460.000 Menschen zur Bremer Bürgerschaftswahl aufgerufen
Mehr als 460.000 Menschen sind am Sonntag (08.00 Uhr) in Deutschlands kleinstem Bundesland Bremen zur Wahl einer neuen Bürgerschaft aufgerufen. Aktuell regiert in dem Zwei-Städte-Staat aus Bremen und Bremerhaven eine rot-grün-rote Koalition unter Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD). In den jüngsten Umfragen führte die SPD knapp vor der CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Frank Imhoff. Die anderen Parteien lagen deutlich dahinter.
Rund 2,4 Millionen Menschen in Schleswig-Holstein zu Kommunalwahl aufgerufen
Rund 2,4 Millionen Menschen sind am Sonntag (08.00 Uhr) in Schleswig-Holstein zur Teilnahme an der Kommunalwahl aufgerufen. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden dabei über die Zusammensetzung von Gemeinde- oder Stadträten sowie Kreistagen. Die meisten Wahlberechtigten bekommen deshalb zwei Stimmzettel. Ausnahmen sind die 27 Kleinstgemeinden ohne Gemeindevertretungen und die vier kreisfreien Städte Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster - hier wählen die Menschen nur den Kreistag oder nur ihre Stadtvertretung.
Gespräche zwischen Armenien und Aserbaidschan in Brüssel
Die Präsidenten von Armenien und Aserbaidschan treffen sich am Sonntag zu Friedensgesprächen unter EU-Vermittlung in Brüssel (13.00 Uhr). EU-Ratspräsident Charles Michel empfängt den armenischen Staatschef Nikol Paschinjan und seinen aserbaidschanischen Kollegen Ilham Alijew zunächst separat und dann zu einer Dreierrunde. Ziel ist nach EU-Angaben "die Stabilität im Südkaukasus und die Normalisierung zwischen beiden Staaten".
Erdogan könnte bei Präsidentschaftswahl in der Türkei abgewählt werden
Die Türkei wählt am Sonntag einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament (07.00 Uhr bis 16.00 Uhr MESZ). Rund 64 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Der seit 20 Jahren - zunächst als Ministerpräsident und seit 2014 als Präsident - regierende islamisch-konservative Staatschef Recep Tayyip Erdogan könnte abgewählt werden. Sein Herausforderer, der Sozialdemokrat Kemal Kilicdaroglu, liegt mit einem Bündnis aus sechs Oppositionsparteien in den Umfragen vor Erdogan.
Favoritin Loreen holt für Schweden den Sieg beim Eurovision Song Contest
Sieg der Favoritin: Die Schwedin Loreen hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen. Die ESC-Siegerin des Jahres 2012 ist damit erst die zweite Künstlerin, die den weltweit beachteten Wettbewerb zwei Mal gewann. Ihr Song "Tattoo" wurde in der Nacht zum Sonntag von Jurys und Publikum zur besten der 26 Darbietungen gekürt. Deutschland landete mit der Band Lord of the Lost erneut auf dem letzten Platz.
EU-Kommissarin Jourova warnt vor russischen "Marionetten" in deutscher Politik
EU-Vizekommissionspräsidentin Vera Jourova hat vor wachsendem Einfluss russischer Propaganda in Europa und der deutschen Politik gewarnt. "Es ist eine bewährte Taktik Russlands, auf inländische Marionetten zu setzen", sagte Jourova der "Bild am Sonntag". "Ich fürchte, sie haben einige davon in Deutschland", fügte sie hinzu.
Schweden gewinnt mit Loreen und "Tattoo" Eurovision Song Contest in Liverpool
Jubel in Schweden, Enttäuschung in Deutschland: Beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Liverpool hat die Schwedin Loreen mit ihrem Song "Tattoo" gewonnen. Die 39-Jährige, die vorab bereits als absolute Favoritin gegolten hatte, bekam in der Nacht zum Sonntag die meisten Punkte von Jurys und Publikum. Deutschland wurde erneut Letzter. Die Hamburger Band Lord of the Lost bekam für ihren Song "Blood & Glitter" nur drei Jury-Punkte und ein schwaches Publikum-Ergebnis.
Waffenruhe in Nahost nach fünf Tagen Gewalt mit 35 Toten
Nach fünf Tagen eskalierender Gewalt mit 35 Toten ist zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen am Samstagabend eine Feuerpause in Kraft getreten. Ägypten hatte die ab 21.00 Uhr geltende Waffenruhe vermittelt, wie die Nachrichtenagentur AFP von ägyptischer und palästinensischer Seite erfuhr. Nach kurzer Zeit nach Inkrafttreten kehrte in dem Gebiet am Abend tatsächlich Ruhe ein.
Punktevergabe beim Eurovision Song Contest in Liverpool beginnt
Beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) hat die Stimmabgabe begonnen. Die Millionen ESC-Zuschauer in aller Welt wurden aufgerufen, telefonisch, per SMS oder über die Eurovision-App für ihre Favoriten zu stimmen. Dafür wurde die Telefonnummer 01371-3636 freigeschaltet. Die Zuschauer dürfen jeweils nicht für die Künstler aus ihrem eigenen Heimatland stimmen, sondern nur für Starter aus einem anderen Land.