Letzte Nachrichten
Anklage gegen Vater wegen Ertränkens von Baby in Berlin
Weil er sein drei Monate altes Baby ertränkt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Berlin gegen einen 38-Jährigen Anklage wegen Mordes erhoben. Wie die Behörde am Montag mitteilte, sitzt der Mann seit der mutmaßlichen Tat im August in Untersuchungshaft. Damals soll der Vater den kleinen Jungen voll bekleidet mit dem Kopf unter Wasser in eine Babybadewanne gelegt haben.
Anklage gegen Pfleger wegen Misshandlung hochbetagter Heimbewohner in Bayern
Wegen gewaltsamer Übergriffe auf mehrere hochbetagte Heimbewohner im bayerischen Seubersdorf hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Anklage gegen einen Pfleger erhoben. Der 33-jährige Mann soll von Herbst 2019 bis Mitte 2022 sieben Bewohnerinnen und Bewohner misshandelt und schikaniert haben, wie die Anklagebehörde am Montag mitteilte.
Behörden verzeichnen Anstieg antisemitischer Straftaten und Hasskommentare
Nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel verzeichnen die Behörden hierzulande sowohl einen Anstieg antisemitischer Straftaten als auch entsprechender Online-Hetze. Im dritten Quartal 2023 wurden nach einer Antwort auf eine Linken-Anfrage bislang 540 antisemitisch motivierte Straftaten erfasst - deutlich mehr als in früheren Quartalen. Die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Petra Pau lag AFP am Montag vor; zuvor hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet.
19-Jähriger in Rheinland-Pfalz offenbar von Zug erfasst und getötet
In Rheinland-Pfalz ist ein 19-Jähriger offenbar von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann wurde am frühen Samstag tot neben einem Gleisbett im Rhein-Pfalz-Kreis gefunden, wie die Frankenthaler Staatsanwaltschaft und die Polizei in Ludwigshafen am Montag mitteilten. Gefunden wurde der Leichnam demnach neben dem Bahngleis nahe einem Feldweg in einem Industriegebiet in Bobenheim-Roxheim.
Studie: Kaufkraft in strukturschwachen Städten und einigen Metropolen niedrig
Die Kaufkraft ist in den strukturschwachen deutschen Städten und Regionen wie etwa im Ruhrgebiet sowie in einigen Metropolen besonders niedrig. Das sogenannte preisbereinigte Einkommen liegt etwa in Gelsenkirchen mit 18.886 Euro im Jahr 22,5 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, wie das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) am Montag mitteilte. In Berlin liegt dieses Einkommen 11,9 Prozent unter dem Schnitt, in Frankfurt sind es 10,5 und in Köln 8,0 Prozent.
Australiens Premier von Chinas Staatschef Xi empfangen
Nach Jahren diplomatischer Eiszeit hat der chinesische Staatschef Xi Jinping am Montag Australiens Premierminister Anthony Albanese empfangen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, trafen die beiden Politiker am Montag in Peking zusammen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Es ist der erste China-Besuch eines australischen Regierungschefs seit mehr als sieben Jahren.
US-Außenminister Blinken trifft türkischen Amtskollegen in Ankara
US-Außenminister Antony Blinken hat sich vor dem Hintergrund des Kriegs im Nahen Osten mit seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan in Ankara getroffen. Das Gespräch fand am Montag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Die türkische Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die israelische Reaktion auf den Angriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober scharf kritisiert.
Ermittlungen wegen Volksverhetzung nach propalästinensischer Kundgebung in Essen
Nach der als propalästinensisch angemeldeten Demonstration in Essen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen den Hauptredner der Kundgebung eingeleitet. Es werde geprüft, ob dieser bei der Verlesung der beschränkenden Verfügungen beleidigende Inhalte geäußert habe, teilte die Essener Polizei am Montag mit. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
DGB: Flächendeckende Tarifbindung würde Staat und Bürgern Milliarden bringen
Würden alle Beschäftigten in Deutschland nach Tarif bezahlt, würde dies ihnen sowie den öffentlichen Kassen nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Mehreinnahmen in Milliardenhöhe bescheren. Laut der am Montag vorgestellten "Tarifflucht-Bilanz" hätten die Beschäftigten bei einer flächendeckenden Tarifbindung rund 60 Milliarden Euro im Jahr mehr zur Verfügung. 43 Milliarden Euro mehr würden in die Sozialversicherung fließen, dazu kämen 27 Milliarden Euro an Mehreinnahmen über die Einkommenssteuer.
Fahrgastverband Pro Bahn pocht auf Beschluss zum Deutschlandticket
Vor dem Bund-Länder-Gipfel bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) pocht der Fahrgastverband Pro Bahn auf klare Beschlüsse zur Zukunft des Deutschlandtickets. "Man wird sich einigen müssen. Man kann das nicht zurücknehmen", sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands, Karl-Peter Naumann, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Die Erwartungshaltung der Nutzer sei groß, insbesondere in den Ballungsräumen.
Neun Tote bei Befreiungsaktion für ehemaligen Militärmachthaber in Guinea
Bei einer Kommandoaktion zur Befreiung des früheren Diktators Moussa Dadis Camara aus dem Gefängnis in Guinea sind am Wochenende nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden. Bei den Todesopfern handele es sich um drei mutmaßliche Angreifer, vier Mitglieder der Sicherheitskräfte und zwei mutmaßliche Zivilisten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag.
Umfrage: Migration bereitet Deutschen zunehmend Sorgen
Die Einwanderung macht den Deutschen zunehmend Sorgen. In einer am Montag in Hamburg veröffentlichte Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos nannten 44 Prozent der Befragten die Migration aktuell als eine ihrer drei größten persönlichen Sorgen. Das sind elf Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat.
Polizeigewerkschaft warnt vor überzogenen Erwartungen an Bund-Länder-Treffen
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat vor dem Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten der Länder vor überzogenen Erwartungen gewarnt. "Auch die Landesregierungen müssen ihren Bürgern klar sagen, dass das Völkerrecht und die Vorgaben des EU-Rechts eine Reduzierung der Asylbewerberzahlen durch polizeiliche Maßnahmen, etwa Grenzkontrollen, nicht zulassen", erklärte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke am Montag in Berlin.
Flugverkehr an Hamburger Flughafen läuft nach Geiselnahme weitgehend normal
Nach dem unblutigen Ende der Geiselnahme am Hamburger Flughafen ist der Betrieb an dem Airport am Montag wieder weitgehend normal gelaufen. Es komme noch "vereinzelt" zu Verzögerungen, sagte eine Flughafensprecherin in der Hansestadt. Generell laufe der Flugverkehr aber wieder.
Telecom Italia segnet Verkauf an US-Fonds KKR ab - Hauptaktionär dagegen
In Italien hat der Verwaltungsrat von Telecom Italia (TIM) nach einer Reihe von Marathonsitzungen dem Verkauf des Festnetzes an die US-Beteiligungsgesellschaft KKR zugestimmt. Die Entscheidung fiel am Sonntag mit elf gegen drei Stimmen, wie TIM mitteilte. Der Hauptaktionär, der französische Konzern Vivendi, votierte gegen den Verkauf und kündigte umgehend an, er werde mit "allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel" dagegen ankämpfen.
41-Jähriger nach Schuss nahe Bundesverfassungsgericht in Untersuchungshaft
Ein Mann, der vor dem Gebäude des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe in Richtung eines Polizisten geschossen haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl sei in Vollzug gesetzt worden, sagten Sprecher von Bundes- und Landespolizei am Montag übereinstimmend. Der 41-Jährige soll am Samstagabend auf eine Streife der Bundespolizei zugerannt sein und mit einem Luftdruckgewehr geschossen haben. Dabei wurde niemand verletzt.
Drei Pferde in Nordrhein-Westfalen von Zug erfasst und getötet
Drei Pferde sind im nordrhein-westfälischen Arnsberg von einem Zug erfasst und getötet worden. Wie die Bundespolizei in Sankt Augustin am Montag mitteilte, ereignete sich der Unfall in der Nacht zum Sonntag an der Bahnstrecke zwischen Bestwig und Dortmund. Nach ersten Erkenntnissen könnten Wildschweine die Pferde auf ihrer Weide in Panik versetzt und auf die Bahnstrecke getrieben haben.
GDL-Chef Weselsky: Diese Tarifrunde wird nicht ohne Streik auskommen
Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hält Streiks bei der Deutschen Bahn (DB) in den kommenden Wochen für unausweichlich. "Ich glaube nicht, dass diese Tarifrunde ohne Streik auskommt", sagte Weselsky der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Die Tarifverhandlungen zwischen GDL und der DB beginnen am Donnerstag.
Wüst fordert vor Bund-Länder-Gespräch Maßnahmenbündel gegen irreguläre Migration
Vor dem Bund-Länder-Spitzengespräch zur Migrationspolitik hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die Forderung der Länder nach wirksamen Maßnahmen gegen irreguläre Migration bekräftigt. "Das Wichtigste ist, dass die Zahlen heruntergehen, insbesondere derjenigen, die dauerhaft kein Recht haben, hier zu sein", sagte Wüst am Montag im ARD-"Morgenmagazin".
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im dritten Quartal stark gesunken
Die Aufträge im Verarbeitenden Gewerbe sind im dritten Quartal von Juli bis September stark gesunken. Der Rückgang betrug 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Monat September schrumpfte der Auftragseingang demnach leicht um 0,2 Prozent im Vergleich zum August.
UN-Organisationen fordern "sofortige humanitäre Waffenruhe" im Gazastreifen
In einer außergewöhnlichen gemeinsamen Erklärung haben die Leiter aller großen UN-Organisationen eine "sofortige humanitäre Waffenruhe" im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas gefordert. "Seit fast einem Monat beobachtet die Welt die Entwicklung der Situation in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten mit Schock und Entsetzen über die steigende Zahl verlorener und zerstörter Menschenleben", hieß es in der am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung.
Palästinenser-Aktivistin Tamimi wegen "Anstiftung zum Terrorismus" festgenommen
Die zur palästinensischen Widerstandsikone gewordene Palästinenserin Ahed Tamimi ist israelischen Angaben zufolge bei einem Armeeeinsatz im Westjordanland festgenommen worden. Tamimi sei "wegen Verdachts auf Anstiftung zur Gewalt und terroristischen Aktivitäten" in der Stadt Nabi Saleh nahe Ramallah festgenommen worden, erklärte die israelische Armee am Montag. Die 22-Jährige sei zur "weiteren Befragung" an die israelischen Sicherheitskräfte übergeben worden.
Schwangere Frau in Nordrhein-Westfalen von Auto angefahren und tödlich verletzt
Eine schwangere Frau ist in Nordrhein-Westfalen von einem Auto angefahren worden und gestorben. Die Frau erlag in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei in Heinsberg am Montag mitteilte. Auch ihr ungeborenes Kind starb.
NFL: Eagles bleiben oben - Johnson fehlt vorerst
Quarterback Jalen Hurts hat die Philadelphia Eagles in der NFL mit zwei Touchdown-Pässen zu einem hart erkämpften 28:23-Erfolg über die Dallas Cowboys geführt. Sieggarant war aber die starke Defensive, die Cowboys-Star Dak Prescott in den letzten Sekunden mit vereinten Kräften aufhielt. Damit bleiben die Eagles nach neun Spieltagen das einzige Team der US-Football-Liga mit nur einer Niederlage.
Auftragsstornierungen im Wohnungsbau steigen laut Ifo auf neuen Höchststand
Im Wohnungsbau scheitern mehr und mehr Projekte am gestiegenen Zinsniveau und den teuren Baupreisen: Im Oktober berichteten 22,2 Prozent der Unternehmen gestrichene Projekte, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts in München ergab. Im Vormonat lag dieser Anteil bei 21,4 Prozent. Die Auftragsstornierungen hätten einen neuen Höchststand erreicht, so das Ifo am Montag.
Israelische Armee verstärkt Angriffe auf Gazastreifen trotz Aufruf zu Waffenruhe
Trotz eines Aufrufs von Leitern großer UN-Organisationen zu einer Waffenruhe hat die israelische Armee ihre Angriffe auf den Gazastreifen verstärkt. "Wir schlagen die Hamas und gehen nach unserem Plan von Festung zu Festung, um die Hamas systematisch ihrer militärischen Fähigkeiten zu berauben", sagte Militärsprecher Jonathan Conricus am Sonntagabend dem Sender CNN. Die israelische Armee erklärte zudem, bei ihrem Bodeneinsatz gegen die radikalislamische Hamas den Gazastreifen in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt zu haben.
Rapinoe greift zum Abschied nach dem Titel
US-Ikone Megan Rapinoe erhält zum Abschluss ihrer Karriere noch einmal die Chance auf einen Titel. Die 38-Jährige zog mit OL Reign durch ein 1:0 (0:0) bei San Diego Wave in das Finale der National Women's Soccer League (NWSL) ein. Dort hofft Rapinoe am Samstag ebenfalls in San Diego gegen NJ/NY Gotham FC auf die Krönung.
Australien: "Vielversprechende Anzeichen" für bessere Beziehungen mit China
Australiens Premierminister Anthony Albanese sieht nach jahrelangen diplomatischen Spannungen mit Peking "vielversprechende Anzeichen" für bessere Beziehungen zu China. "Ich denke, es gibt vielversprechende Anzeichen", sagte Albanese am Montag. "Wir haben bereits gesehen, dass eine Reihe von Hindernissen für den Handel zwischen zwei Nationen beseitigt wurden." Für Montag wird ein Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping erwartet - ein Höhepunkt in den Beziehungen zwischen Canberra und Peking nach Jahren von Spannungen.
MLS-Play-offs: Löwen scheidet mit St. Louis aus
Für den früheren Bundesliga-Profi Eduard Löwen ist der Traum vom Titel in der nordamerikanischen Fußballliga MLS überraschend früh geplatzt. Mit St. Louis City, in der regulären Saison noch die beste Mannschaft der Western Conference, verlor Löwen auch das zweite Spiel gegen Sporting Kansas City mit 1:2 (0:1) und schied in der Serie "Best of three" aus.
WTA Finals: Swiatek folgt Pegula ins Endspiel
Die Polin Iga Swiatek hat durch einen Sieg gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka das Endspiel bei den WTA Finals in Cancun erreicht. French-Open-Siegerin Swiatek setzte sich in Mexiko mit 6:3, 6:2 durch und spielt nun gegen die Amerikanerin Jessica Pegula um den Titel.
DEL2: Rosenheims Streu von Puck im Gesicht getroffen
Der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Sebastian Streu ist am Sonntag bei einem DEL2-Spiel von einem Puck schwer verletzt worden. Der Stürmer der Starbulls Rosenheim saß auf der Spielerbank, als er rund eine Minute vor Ende der Begegnung von der Scheibe im Gesicht getroffen wurde und zusammensackte. Das Spiel wurde daraufhin lange unterbrochen.
"Wie ein Heimspiel": NFL-Stars von Stimmung begeistert
"Ansteckende Energie", eine "elektrisierende Atmosphäre" und ein "Heimspiel" fernab der Heimat: Nach dem NFL-Gastspiel in Frankfurt/Main haben die Footballstars der Kansas City Chiefs und Miami Dolphins von der besonderen Stimmung geschwärmt. "Es waren viele Chiefs-Fans da, darüber war ich extrem glücklich. Es hat sich wie ein Heimspiel angefühlt, die Frankfurter Fans haben einen tollen Job gemacht", sagte Star-Quarterback Patrick Mahomes von Super-Bowl-Champion Kansas City nach dem 21:14 gegen die Dolphins.