Letzte Nachrichten
Biden hofft jetzt auf Waffenruhe im Gazastreifen vor Ramadan
US-Präsident Joe Biden hofft jetzt auf eine neue Feuerpause im Gazastreifen vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan. "Ich hoffe es, wir arbeiten noch sehr hart daran", sagte Biden am Freitag beim Verlassen des Weißen Hauses auf eine entsprechende Journalistenfrage. "Wir sind noch nicht so weit." Der Ramadan beginnt in diesem Jahr am 10. oder 11. März.
Prozess gegen Trump wegen Geheimdokumenten dürfte sich verzögern
Der Prozess gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump in der Geheimdokumentenaffäre dürfte später beginnen als von der Staatsanwaltschaft angestrebt. Bundesrichterin Aileen Cannon sagte am Freitag bei einer Anhörung in Fort Pierce im Bundesstaat Florida, der von der Anklage vorgeschlagene 8. Juli sei "unrealistisch". Sie verwies dabei auf die Vielzahl von juristischen Fragen, die vor dem Beginn des Prozesses noch geklärt werden müssen.
WTO-Ministerkonferenz endet ohne Einigung in wichtigsten Fragen
Ohne eine Einigung in den wichtigen Punkten Landwirtschaft und Fischerei ist die 13. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Abu Dhabi zuende gegangen. Die Vertreter der 164 Teilnehmerländer konnten sich zum Abschluss ihres Treffens am Freitag lediglich auf die Verlängerung eines Moratoriums über den E-Commerce verständigen.
Lyles bezwungen: Sprinter Coleman holt WM-Gold
US-Sprintstar Christian Coleman hat das mit Spannung erwartete Duell mit Noah Lyles bei der Hallen-WM in Glasgow für sich entschieden und die Goldmedaille gewonnen. Der 27 Jahre alte Weltrekordler war am Freitagabend im Finale über 60 m in 6,41 Sekunden am schnellsten, sein Landsmann Lyles kam mit drei Hundertstelsekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel.
Biden kündigt Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen an
Nach dem Tod dutzender Menschen bei der Ankunft von Lebensmittelhilfen in Gaza hat US-Präsident Joe Biden den Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen angekündigt. "Wir müssen mehr tun, und die Vereinigten Staaten werden mehr tun", sagte Biden am Freitag vor Reportern im Weißen Haus. In den kommenden Tagen wollten sich die USA anderen Ländern wie etwa Jordanien anschließen und im Gazastreifen Lebensmittel sowie andere Hilfsgüter aus der Luft abwerfen.
Kein Eberl-Effekt: Bayern spielen nur remis beim Jubiläum
Noch kein Eberl-Effekt beim FC Bayern: Der Fußball-Rekordmeister hat am ersten Arbeitstag des neuen Sportvorstands Max Eberl nur ein 2:2 (1:1) beim SC Freiburg geholt und damit die Ziele für sein 2000. Bundesligaspiel verfehlt: Den Rückstand auf den Spitzenreiter kaum verkürzt, vergeblich auf Rückenwind für die Königsklasse gehofft.
Tausende trauern bei Beerdigung in Moskau um Nawalny
Trotz Warnungen des Kremls und eines massiven Polizeiaufgebots haben am Freitag in Moskau tausende Menschen von dem in Haft gestorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Abschied genommen. Die Trauernden versammelten sich vor der Kirche im Bezirk Marjino im Südosten Moskaus, wo die Zeremonie für Nawalny stattfand. Danach wurde der prominente Oppositionspolitiker auf dem nahegelegenen Borisowski-Friedhof beigesetzt. Auch in Berlin versammelten sich hunderte Menschen zu Ehren Nawalnys.
Biden kündigt Abwurf von Hilfsgütern über Gazastreifen an
Nach dem Tod dutzender Menschen bei der Ankunft von Lebensmittelhilfen in Gaza hat US-Präsident Joe Biden den Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen angekündigt. "Wir müssen mehr tun, und die Vereinigten Staaten werden mehr tun", sagte Biden am Freitag vor Reportern im Weißen Haus. In den kommenden Tagen wollten sich die USA anderen Ländern wie etwa Jordanien anschließen und im Gazastreifen Lebensmittel sowie andere Hilfsgüter aus der Luft abwerfen.
Hunderte Menschen gedenken Nawalnys vor russischer Botschaft in Berlin
In Berlin haben sich am Freitagabend hunderte Menschen zu Ehren des wenige Stunden zuvor in Moskau beigesetzten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny versammelt. Die Menschen kamen vor der russischen Botschaft nahe dem Brandenburger Tor zusammen, viele legten Blumen und Fotos Nawalnys nieder. Die Demonstranten trugen Kerzen, auf Transparenten waren Sprüche wie "Russland wird frei sein" oder "Russland demokratisieren" zu lesen.
Schalke gelingt Befreiungsschlag - Kiel rettet Punkt
Ausgerechnet gegen Spitzenreiter FC St. Pauli ist Schalke 04 im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga ein Befreiungsschlag gelungen. Durch einen Doppelpack von Yusuf Kabadayi bezwangen die Königsblauen die Hamburger mit 3:1 (1:0) und machten mit dem dritten Heimsieg in Folge wieder einmal ihre katastrophalen Auswärtsauftritte wett.
Eberl bestätigt: Dier bis 2025 beim FC Bayern
Englands Nationalspieler Eric Dier wird über den Sommer hinaus bei Bayern München spielen. Durch die bisherigen Einsätze des Verteidigers für den Rekordmeister wurde eine Klausel in dessen Vertrag aktiviert, die Dier nun bis 2025 an die Bayern bindet. Das bestätigte der neue Sportvorstand Max Eberl am Freitagabend bei DAZN.
Tausende trauern bei Beerdigung von Nawalny in Moskau
Trotz Warnungen des Kremls und eines massiven Polizeiaufgebots haben am Freitag in Moskau tausende Menschen von dem in Haft gestorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Abschied genommen. Die Trauernden versammelten sich vor einer Kirche im Bezirk Marjino im Südosten Moskaus, in der die Zeremonie für Nawalny stattfand. Danach wurde der prominente Oppositionspolitiker auf dem nahegelegenen Borisowski-Friedhof beigesetzt. Eine am Friedhof versammelte Menschenmenge skandierte Slogans wie "Nein zum Krieg" und "Wir werden nicht verzeihen!".
Außenminister Russlands und der Türkei beraten in Antalya über Ukraine-Krieg
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich mit seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan über die Entwicklungen im Ukraine-Krieg ausgetauscht. Bei einem Treffen am Rande des jährlich stattfindenden diplomatischen Forums im türkischen Antalya am Freitag sagte Fidan zu Lawrow, die Türkei sei bereit, ihr bestes für eine Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den beiden Kriegsparteien zu tun, wie die Nachrichtenagentur AFP aus türkischen Diplomatenkreisen erfuhr.
Britischer Premier verteidigt Ruanda-Abschiebeplan: "Lohnende Investition"
Der britische Premierminister Rishi Sunak hat den umstrittenen Plan seiner konservativen Regierung verteidigt, irregulär eingereiste Asylbewerber nach Ruanda abzuschieben. Es handele sich um eine "lohnende Investition", betonte Sunak am Freitag nach Kritik des britischen Rechnungshofs, wonach allein die Abschiebung der ersten 300 Asylsuchenden in das ostafrikanische Land deutlich mehr als umgerechnet eine halbe Milliarde Euro kosten würde.
Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zu Bezahlkarte für Asylsuchende
Die Bundesregierung hat am Freitag den Gesetzentwurf für eine bundesweite Regelung zur Bezahlkarte für Asylsuchende beschlossen. Das teilte eine Sprecherin auf Anfrage in Berlin mit. Der Kabinettsbeschluss erfolgte demnach im Umlaufverfahren.
Wellinger in Lahti Zweiter - Kos siegt
Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger ist im finnischen Lahti auf das Podest geflogen und hat seine kleine Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups gewahrt. Der 28-Jährige aus Ruhpolding musste sich am Freitag auf der Salpausselkä-Schanze als Zweiter nur dem Slowenen Lovro Kos geschlagen geben. Für Wellinger war es bereits die elfte Podestplatzierung in diesem Winter.
UNRWA-Chef: Freigabe von EU-Geldern kommt zu einem "kritischen Zeitpunkt"
Der Leiter des Palästinenserhilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA), Philippe Lazzarini, hat die Freigabe von EU-Hilfsgeldern für seine Organisation begrüßt. Die Freigabe der 50 Millionen Euro komme zu einem "kritischen Zeitpunkt" und werde dabei helfen, "lebensrettende und wichtige Dienstleistungen für palästinensische Flüchtlinge in der gesamten Region aufrechtzuerhalten", schrieb Lazzarini am Freitag im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Verstappen holt erste Pole Position des Jahres
Max Verstappen hat den ersten Angriff der Konkurrenz abgewehrt und die Pole Position für den Saisonauftakt der Formel 1 erobert. Der Weltmeister im Red Bull drehte im Qualifying zum Großen Preis von Bahrain in 1:29,179 Minuten die schnellste Runde, damit lag er gut zwei Zehntelsekunden vor Charles Leclerc im Ferrari. Mercedes-Pilot George Russell wurde Dritter. Das Rennen findet anders als üblich bereits am Samstag statt, um 16.00 Uhr deutscher Zeit (Sky und RTL) geht es los.
NGO: Dutzende Festnahmen in Russland am Tag von Nawalnys Beerdigung
Am Tag der Beerdigung von Kreml-Kritiker Sergej Nawalny hat die Polizei in Russland nach Angaben der Nichtregierungsorganisation OWD-Info landesweit mehr als 45 Menschen im Zusammenhang mit den Trauerbekundungen festgenommen. Die meisten Festnahmen habe es in Nowosibirsk gegeben, erklärte die Organisation am Freitag im Onlinedienst Telegram. Sechs Menschen wurden demnach in Moskau festgenommen, wo tausende Menschen an den Trauerfeierlichkeiten für Nawalny teilgenommen hatten.
Bob-WM: Deutsches Trio brilliert zum Zweier-Auftakt
Die drei deutschen Frauen-Zweierbobs liegen nach zwei von vier WM-Läufen in Winterberg deutlich vor der internationalen Konkurrenz auf Medaillenkurs. Lisa Buckwitz (Oberhof) geht als Führende in die zwei entscheidenden Läufe am Samstag. Das vorläufige Podium komplettieren Laura Nolte (Winterberg) und Kim Kalicki (Wiesbaden) mit Rückständen von 0,04 und 0,06 Sekunden. Die US-Amerikanerin Kaysha Love liegt auf Rang vier bereits 0,72 Sekunden zurück.
Biathlon: Rennen zum Vergessen für Doll
Biathlet Benedikt Doll hat zum Start seiner Abschieds-Tournee am legendären Holmenkollen ein Rennen zum Vergessen erlebt. Der 33-Jährige kam beim Weltcup in Oslo im Einzel über 20 km nach sieben (!) Schießfehlern weit abgeschlagen als 74. ins Ziel. So schlecht war der Routinier in seiner erfolgreichen Karriere im Weltcup noch nie platziert. Bisher war Rang 60 beim Sprint in Hochfilzen vor über drei Jahren sein Tiefpunkt gewesen.
Partei von getötetem Oppositionspolitiker wirft Tschads Armee "Exekution" vor
Der bei einem Einsatz der Armee am Mittwoch getötete Oppositionsführer im Tschad, Yaya Dillo Djerou, ist nach Angaben seiner Partei von den Soldaten exekutiert worden. "Sie schossen aus unmittelbarer Nähe auf ihn", erklärte der Generalsekretär der Sozialistischen Partei ohne Grenzen (PSF), Robert Gamb, am Freitag. Die Hinrichtung sei erfolgt, weil Dillo als "Problem" angesehen worden sei, argumentierte Gamb.
Haßelmann mahnt zu schnelleren Waffenhilfen für die Ukraine
Die Grünen-Co-Fraktionschefin im Bundestag, Britta Haßelmann, dringt auf mehr und schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine. "Es muss allen klar sein: Die Ukraine braucht mehr Munition und weitreichendere Waffen. Die müssen jetzt von allen europäischen Partnern geliefert werden, das erfordert die aktuelle Lage", sagte Haßelmann am Freitag dem Sender Welt. Die endgültige Entscheidung über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern stehe noch aus, betonte Haßelmann.
Volkswagen steigert Betriebsergebnis 2023 leicht auf 22,6 Milliarden Euro
Der Volkswagen-Konzern blickt zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Er erwartet eine Umsatzsteigerung um bis zu fünf Prozent und eine bessere Profitabilität, wie VW am Freitag mitteilte. Demnach soll die Umsatzrendite - das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz - von 7,0 Prozent im Jahr 2023 auf bis zu 7,5 Prozent im Jahr 2024 steigen.
Urteil: Kein Schmerzensgeld von Land nach Verletzung durch Bäume bei Sturm
Das Land Nordrhein-Westfalen muss einem Autofahrer, der durch einen bei einem Sturm umgestürzten Baum verletzt wurde, kein Schmerzensgeld zahlen. Grundsätzlich könne das Land wegen Verletzung der Straßenverkehrssicherungspflicht zur Rechenschaft gezogen werden, teilte das Landgericht Köln am Freitag mit. Im vorliegenden Fall habe es jedoch keine ausreichenden Beweise für eine schuldhafte Pflichtverletzung gegeben. (Az.: 5 O 69/22)
Tausende Trauernde nehmen trotz Kreml-Warnungen Abschied von Nawalny
Trotz Warnungen des Kremls haben am Freitag tausende Menschen von dem in Haft gestorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Abschied genommen. Die Trauernden versammelten sich vor einer Kirche im Bezirk Marjino im Südosten Moskaus, in der die Zeremonie für den prominenten Oppositionellen stattfand. Im Beisein einiger seiner Angehörigen wurde Nawalny danach auf dem nahegelegenen Borisowski-Friedhof beigesetzt, wie AFP-Reporter berichteten. Eine in der Nähe des Friedhofs versammelte Menschenmenge skandierte Slogans wie "Nein zum Krieg".
Festnahme nach tödlichem Streit an Busbahnhof in Nordrhein-Westfalen
Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem Toten am Busbahnhof im nordrhein-westfälischen Gummersbach haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 21-Jährige habe sich selbst gestellt, teilte die Polizei Köln am Freitag mit. Eine Vorführung vor einem Haftrichter war für den weiteren Freitag geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus Heimtücke vor.
EU-Kommission prüft viel kritisiertes Bezahlmodell von Meta
Die EU-Kommission hat eine Prüfung des von Verbraucher- und Datenschützern kritisierten Bezahlmodells des US-Internetkonzerns Meta angekündigt. Die Brüsseler Behörde forderte den Mutterkonzern der Plattformen Facebook und Instagram am Freitag auf, näher darzulegen, wie er mit seinem Bezahlmodell die EU-Vorgaben für Online-Werbung einzuhalten gedenke. Meta hat bis zu drei Wochen Zeit, um auf das Schreiben zu reagieren.
Bundesnetzagentur plant fünf neue lange Stromtrassen
Die Bundesnetzagentur in Bonn hat am Freitag die Pläne für den Ausbau des Stromübertragungsnetzes bis zum Jahr 2045 vorgelegt. Nötig sind demnach fünf neue Hochspannungsübertragungsleitungen an Land von Nord nach Süd und vom Nordwesten nach Ost. Im Netzentwicklungsplan sind die Anfangs- und Endpunkte der Leitungen festgelegt - der genaue Verlauf der Leitungen steht noch nicht fest. Gegen den Bau der Leitungen gibt es vor Ort regelmäßig heftigen Widerstand.
Messerangriff auf Schulgelände in Delmenhorst: Schüler von 14-Jährigem verletzt
Bei einem Messerangriff auf einem Schulgelände im niedersächsischen Delmenhorst ist ein 13-Jähriger schwer verletzt worden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen als lebensgefährlich eingestuft wurden, wie die örtliche Polizei am Freitag mitteilte.
Kenia und Haiti unterzeichen Abkommen zu Polizei-Einsätzen in dem Karibikstaat
Kenia und Haiti haben ein Abkommen über den Einsatz von Polizeikräften des ostafrikanischen Landes in dem krisengebeutelten Karibikstaat unterzeichnet. Kenias Präsident William Ruto und Haitis Regierungschef Ariel Henry wohnten der Unterzeichnungszeremonie am Freitag in Nairobi bei, wie Ruto erklärte. Beide hätten die "nächsten Schritte diskutiert, um die Beschleunigung der Entsendung zu ermöglichen", erläuterte der kenianische Präsident.
Priester in Bayern auch in zweiter Instanz wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
Ein des sexuellen Missbrauchs an einem Ministranten beschuldigter katholischer Priester ist auch in zweiter Instanz verurteilt worden. Das Landgericht im bayerischen Ingolstadt verurteilte den Mann am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Damit fiel das Urteil milder aus als das vorherige Urteil des Amtsgerichts Pfaffenhofen, das die acht Monate ohne Bewährung verhängt hatte.