Letzte Nachrichten
Boulevard
Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.
Sport
Baskenland: Lipowitz bei Königsetappe knapp hinter Seixas
Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat bei der Baskenland-Rundfahrt den Sieg bei der Königsetappe knapp verpasst. Der Tour-Dritte vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe musste sich über 176,2 km rund um Eibar inklusive knapp 4000 Höhenmetern und acht gewerteten Anstiegen nur dem französischen "Wunderkind" Paul Seixas geschlagen geben - kletterte nach einer starken Vorstellung aber in der Gesamtwertung an seinem Teamkollegen Primoz Roglic vorbei auf Rang zwei.
Politik
Handfester Koalitionskrach um Entlastungen - Merz zählt Reiche an
Der Streit um Lösungen in der Energiepreiskrise hat sich zu einem handfesten Koalitionskrach ausgewachsen. Nachdem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) offen auf Konfrontationskurs zu Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) gegangen war, wurde sie von Kanzler Friedrich Merz (CDU) angezählt. Merz sei "befremdet" über den Streit und mahne Reiche zur Zurückhaltung, wie aus seinem Umfeld verlautete. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes Verhalten vor.
Politik
Streit um Energiepolitik: Merz kritisiert Reiche
Im Koalitionsstreit um die Energiepolitik hat Bundeskanzler Friedrich Merz Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) zur Zurückhaltung aufgefordert. Der Kanzler sei "befremdet" über den öffentlichen Schlagabtausch, hieß es am Freitag aus dem Umfeld des Bundeskanzlers. Merz mahne die Koalitionäre zur Geschlossenheit. Es gehe jetzt um das Land, nicht um Parteibefindlichkeiten.
Erfolg gegen Shootingstar Fonseca: Zverev wieder gegen Sinner
Angriff des Shootingstars abgewehrt: Alexander Zverev hat das spannende erste Duell mit dem 19 Jahre alten Brasilianer Joao Fonseca für sich entschieden und steht nach einem 7:5, 6:7 (3:7), 6:3-Erfolg im Halbfinale des Masters von Monte Carlo. In seiner Wahlheimat trifft der Weltranglistendritte nun am Samstag erneut auf den Italiener Jannik Sinner.
Boulevard
Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt
Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.
Politik
Vance zu Iran-Friedensgesprächen nach Pakistan aufgebrochen
US-Vizepräsident JD Vance hat die USA am Freitag in Richtung Pakistan verlassen, wo er mit Vertretern aus Teheran über eine Friedenslösung im Iran-Krieg verhandeln will. "Wir werden versuchen, positive Verhandlungen zu führen", sagte Vance vor seinem Abflug vom Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews vor den Toren der US-Hauptstadt Washington.
Gesundheit
Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich erstmals mit Sauerstoffgerät
Die an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidende norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat sich erstmals öffentlich mit einem Sauerstoffgerät gezeigt. Die 52-jährige Prinzessin trug bei einem Empfang norwegischer Paralympics-Athleten am Freitag in Oslo zwei transparente Schläuche, die in die Nase führten. Ein Mitarbeiter des Königshauses trug das dazugehörende Sauerstoffgerät.
Sport
Also doch: Schlotterbeck verlängert beim BVB
Nach monatelangem Zögern und Zocken hat Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck doch noch seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert. Der Abwehrchef unterschrieb beim Bundesliga-Zweiten am Freitag bis 2031, sein vorheriger Vertrag wäre 2027 ausgelaufen. Schlotterbeck soll als meinungsstarker Führungsspieler das Gesicht der kommenden BVB-Jahre werden, er wird künftig der Großverdiener im Kader sein.
Boulevard
Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück
Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."
Politik
Feuerpause im Ukraine-Krieg zum orthodoxen Osterfest geplant - neue russische Angriffe
Im Ukraine-Krieg sollen zum orthodoxen Osterfest am Wochenende für 32 Stunden die Waffen schweigen: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft seines Landes zur Einhaltung einer vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause ab Samstagnachmittag erklärt. Zugleich forderte er die vollständige Rückkehr zu den von den USA teilweise gelockerten Ölsanktionen gegen Moskau. Bei neuen russischen Angriffen in der Ostukraine wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet.
Wirtschaft
Iran-Krieg: US-Inflation springt im März auf 3,3 Prozent
Im Iran-Krieg ist die Inflation in den USA sprunghaft gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im März um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das waren 0,9 Prozentpunkte mehr als im Februar. Hauptgrund sind die durch den Krieg massiv erhöhten Öl- und Gaspreise.
Politik
Wehrfähige müssen Reisen nicht mehr genehmigen lassen - weiter Kritik an Gesetz
Männer im wehrfähigen Alter brauchen keine Genehmigung mehr, wenn sie ins Ausland reisen wollen. Das Bundesverteidigungsministerium stellte klar, dass eine Ausnahmeregelung im Wehrdienstgesetz zur Regel gemacht wird, wonach "Anträge auf Auslandsaufenthalt nicht gestellt werden müssen" - solange der Wehrdienst freiwillig bleibt. Scharfe Kritik an der Ausgestaltung des Gesetzes übte der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier.
Wirtschaft
Reiche für Direktzahlung zur Unterstützung von Pendlern in der Spritpreiskrise
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält direkte Finanzhilfen für Pendlerinnen und Pendler zur Entlastung von den stark gestiegenen Kraftstoffpreisen für möglich. Der frühere Finanzminister Jörg Kukies (SPD) habe es geschafft, einen Direktzahlungsmechanismus über eine App einzurichten, dort seien rund 14 Millionen Kontodaten von Bürgerinnen und Bürgern hinterlegt. "Diesen Mechanismus kann man sehr wohl nutzen, um Pendler, die ganz besonders lange Strecken zu fahren haben, direkt zu entlasten und Geld zuzuweisen", sagte Reiche am Freitag den Sendern RTL und ntv.
Boulevard
"Schwere Zuhälterei": Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben
Der Fall sorgt in Schweden für Entsetzen: In der Stadt Härnösand muss sich seit Freitag ein Mann vor Gericht verantworten, der seine Partnerin über vier Jahre lang dazu genötigt haben soll, gegen Geld Sex mit etwa 120 Männern zu haben. Die Anklage wirft dem 62-jährigen Schweden schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Er soll demnach seine Frau bedroht und von Drogen und Alkohol abhängig gemacht haben. Der Fall wurde in Schweden mit dem der Französin Gisèle Pelicot verglichen, deren Mann sie betäubt und fremden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte.
Politik
Tagelange Demonstrationen in Irland: Regierung lädt zu Treffen zur Spritpreiskrise
In Irland protestieren Landwirte und das Speditionsgewerbe seit Tagen wegen der hohen Spritpreise und fordern staatliche Hilfen - die Regierung kündigte für Freitag ein Treffen mit Interessensvertretern an. Die Mineralölwirtschaft des Landes warnte vor Versorgungsengpässen, 100 Tankstellen vor allem im Westen Irlands hätten wegen Panikkäufen keinen Kraftstoff mehr. Die Polizei warnte, die Proteste seien in Blockaden ausgeartet, die Versorgung mit Lebensmitteln, Kraftstoffen, Wasser und Tierfutter sei "in Gefahr".
Sport
Eberl kontert Kahn: Musiala soll zur WM
Bayern München Sportvorstand Max Eberl hält nichts vom Ratschlag von Oliver Kahn, Jamal Musiala (23) solle auf eine Teilnahme an der Fußball-WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada verzichten. Man könne Sportlern mit Blick auf die größten Ereignisse ihres Sports nicht sagen, "lass die mal sausen und mach was anderes, mach dich fit", sagte Eberl in einem Interview mit Sky.
Politik
Urteil in Bayern: Anlasslose Grenzkontrollen von Frau in 2022 und 2023 rechtswidrig
Mehrere anlasslose Personenkontrollen einer Deutschen an der Grenze zu Österreich in den Jahren 2022 und 2023 sind laut einem Urteil aus Bayern rechtswidrig gewesen. Die vom Bundesinnenministerium in seinen Anordnungsschreiben für die fraglichen Zeiträume angegebene Begründung genüge den europarechtlichen Anforderungen nicht, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München nach eigenen Angaben vom Freitag. Die Frau sei zu Unrecht in ihrem Recht auf Freizügigkeit eingeschränkt worden. (Az. 10 BV 25.901).
Sport
Erfolg gegen Shootingstar Fonseca: Zverev im nächsten Halbfinale
Angriff des Shootingstars abgewehrt: Alexander Zverev hat das spannende erste Duell mit dem 19 Jahre alten Brasilianer Joao Fonseca für sich entschieden und steht nach einem 7:5, 6:7 (3:7), 6:3-Erfolg im Halbfinale des Masters von Monte Carlo. In seiner Wahlheimat könnte der Weltranglistendritte nun erneut auf den Italiener Jannik Sinner treffen, der sich zuerst aber gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime durchsetzen muss.
Wirtschaft
"Arbeitsgespräch" bei Klingbeil: "Wertvoller Input" für Koalitionsausschuss
Beim Treffen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften und Unternehmensverbänden sind laut einer Ministeriumssprecherin Maßnahmen in der aktuellen Energiepreiskrise erörtert worden. Außerdem ging es um die generelle Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, wie die Sprecherin am Freitag mitteilte. Über die Inhalte des Gesprächs sei Vertraulichkeit vereinbart worden. Der Finanzminister werde die diskutierten Punkte als "wertvollen Input" mit in die weiteren Gespräche innerhalb der Bundesregierung nehmen.
Politik
Ungarn: Orban kämpft mit scharfen Vorwürfen an die Opposition gegen eine mögliche Niederlage
Kurz vor der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag hat Regierungschef Viktor Orban den Ton gegen die in Umfragen führende Opposition noch einmal drastisch verschärft. Er warf seinen Gegnern am Freitag in einem Facebook-Post vor, "vor nichts zurückzuschrecken, um die Macht zu ergreifen" und sich mit ausländischen Geheimdiensten zu verschwören. US-Präsident Donald Trump gab ihm derweil abermals Schützenhilfe und rief die Ungarn auf, für den Rechtsnationalisten zu stimmen. Nach 16 Jahren im Amt könnten Orban und seine Fidesz-Partei am Sonntag abgewählt werden.
Politik
Reiche greift Klingbeil an: Koalitionsstreit über Lösungen in Energiepreiskrise
Kritik aus den eigenen Reihen an fehlenden Entlastungszusagen des Kanzlers und eine Wirtschaftsministerin in offener Konfrontation zum SPD-Finanzminister: In der Bundesregierung ist der Streit um Lösungen in der Energiepreiskrise voll entbrannt. Die SPD warf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Freitag nach deren Kritik an Entlastungsvorschlägen aus der SPD koalitionsschädigendes Verhalten vor. Am Sonntag soll nun ein Krisentreffen des Koalitionsauschusses Klärung bringen.
Boulevard
In Frankreich nimmt Prostitution Minderjähriger deutlich zu
In Frankreich hat die Zahl der minderjährigen Prostituierten innerhalb von vier Jahren um gut 40 Prozent zugenommen. Im vergangenen Jahr erfassten die Behörden 704 Minderjährige, die sich für Sex verkauften. 94 Prozent von ihnen waren Mädchen. Mehr als die Hälfte von ihnen war zudem Opfer von Zuhälterei, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht einer nationalen Beobachtungsstelle für Gewalt gegen Frauen hervorgeht.
Politik
Warten in Islamabad: USA und Iran sollen über Ende des Krieges verhandeln
Es wären die hochrangigsten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran seit Jahren: In Pakistans Hauptstadt Islamabad liefen am Freitag die Vorbereitungen für ein Spitzentreffen von Delegationen aus Washington und Teheran, an das sich Hoffnungen auf ein Ende des Krieges in Nahost und eine Erholung der Weltwirtschaft knüpfen. Während bis zum frühen Nachmittag noch unklar war, ob das Treffen überhaupt zustande kommen würde, stellte das fortgesetzte militärische Vorgehens Israels im Libanon die Waffenruhe zunehmend in Frage.
Wirtschaft
Stefano Gabbana tritt als Unternehmenschef zurück - behält aber "kreative Rolle"
Führungswechsel beim italienischen Modehaus Dolce & Gabbana: Der 63-jährige Mitgründer Stefano Gabbana ist als Chef des Unternehmens zurückgetreten, behält aber seine "kreative Rolle", wie das Unternehmen Freitag mitteilte. Neuer Präsident des Modehauses wird der bisherige Geschäftsführer Alfonso Dolce, Bruder des Mitgründers Domenico Dolce.
Wirtschaft
Ausfließendes Öl legt Schiffsverkehr in Hafen von Antwerpen größtenteils lahm
Ausfließendes Öl hat den Schiffsverkehr an Europas zweitgrößtem Container-Hafen am Freitag größtenteils lahmgelegt. Bei der Betankung eines Schiffes am Deurganck-Dock sei Öl ausgelaufen, dass sich trotz Reinigungs- und Eindämmungsmaßnahmen über Nacht weiter ausgebreitet habe, erklärte der Betreiber des Hafens in Antwerpen. Dies führte zu "erheblichen Störungen" im Schiffsverkehr.
Sport
FC Bayern: Karl fällt auf unbestimmte Zeit aus
In der entscheidenden Phase der Saison muss der FC Bayern auf unbestimmte Zeit auf Emporkömmling Lennart Karl verzichten. Wie der deutsche Rekordmeister am Freitag bekannt gab, hat sich der 18 Jahre alte Jung-Nationalspieler einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen.
Wissenswertes
Kambodschas König Sihamoni hat Prostatakrebs - Behandlung in Peking geplant
Der kambodschanische König Norodom Sihamoni ist an Prostatakrebs erkrankt. Die Diagnose sei von Ärzten in Peking gestellt worden, teilte der 72-Jährige am Freitag in einer offiziellen Erklärung mit. Er werde für eine Behandlung vorerst in der chinesischen Hauptstadt bleiben. Sihamoni war bereits vor mehr als einem Monat nach Peking gereist. Die Ärzte hätten ihm angeraten, bis zu zwei Monate im Krankenhaus zu bleiben, erklärte er nun.
Politik
Preise an den Zapfsäulen im Tagesdurchschnitt weiter gesunken
Die Preise an den deutschen Tankstellen sind weiter leicht gesunken: Am Donnerstag kostete ein Liter Super E10 im Tagesdurchschnitt 2,112 Euro und damit 4,3 Cent weniger als am Vortag, wie der ADAC in München mitteilte. Diesel verbilligte sich um 7,3 Cent auf 2,346 Euro pro Liter.
Wirtschaft
Reiche will Rente an Lebenserwartung koppeln und lehnt höhere Spitzensteuer ab
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich mit mehreren Vorschlägen zur Sozial- und Steuerpolitik klar gegen den Koalitionspartner SPD gestellt. In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Freitag schlug sie erneut ein späteres Renteneintrittsalter vor. Dieses müsse "behutsam, aber verbindlich an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden".
Politik
Macron spricht mit Papst Leo XIV. über Nahost und Missbrauchsfälle
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist am Freitag erstmals von Papst Leo XIV. in einer Privataudienz empfangen worden. Der Staatschef kam gemeinsam mit seiner Frau Brigitte, die wie bei Papstbesuchen üblich ganz in Schwarz gekleidet war. In dem Gespräch zwischen dem Papst und dem Präsidenten dürfte die Lage im Nahen Osten und insbesondere im Libanon eine wichtige Rolle gespielt haben. Auch die langsame Aufarbeitung zahlreicher Missbrauchsfälle in katholischen Institutionen in Frankreich war vermutlich ein Thema.
Politik
Rotes Kreuz warnt vor humanitärer Katastrophe im Libanon
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt angesichts der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon vor einer humanitären Katastrophe in dem Land. "Zahlreiche Krankenhäuser sind aufgrund der vielen Verwundeten überfüllt und es droht ein Engpass von bestimmten Arzneimitteln und Materialien, insbesondere wenn die Angriffe anhalten sollten", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Die humanitäre Lage im Libanon habe sich nochmals deutlich verschlimmert.